Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verlangen'

Nur Menschen mit dem Punkt im Herzen können fühlen, dass die Kabbala die Rettung ist


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man zu Menschen über die Kabbala sprechen sollte:

Frage: Wie kann ein sich auf der tierischen Ebene befindender Mensch verstehen, dass er gerade von den Schlägen, die er erhält, korrigiert werden muss? Wie kann man jemandem, der nie studiert hat oder noch nicht einmal Kontakt mit der Kabbala hatte, erklären, dass all die schlechten Dinge geschehen, weil wir uns verkehrt verhalten? Menschen, die größere Tragödien erfahren haben, änderen ihre Lebensansicht, dennoch wählen sie nicht unbedingt den Weg der Kabbala.

Meine Antwort: Wir sind Zeugen großer Leiden in der Welt, manchmal schlimmer als der Tod, und dies geht schon tausend Jahre lang so. Manchmal erscheint einem der Tod wie eine Erlösung und dennoch erlaubt uns unsere Natur, unser Wille zu empfangen, nicht unser Leben aufzugeben. Und trotz allem streben die Menschen nicht die Kabbala als Mittel der Erfüllung an.

Wieso sehen sie nicht, dass die Methode zur Neutralisierung allen Übels und zur Erreichung des Guten direkt vor ihrer Nase liegt? Und selbst wenn wir sie ihnen anbieten, hören sie uns nicht. Der Grund dafür ist, dass ein Mensch die „Kabbala nur wählen kann“, wenn ein bestimmtes Verlangen (Reshimo) in seinem Inneren auftaucht – der „Punkt im Herzen“, das Verlangen, seine Seele zu erfüllen.

Sollten die in einem Menschen aufsteigenden Verlangen (Reshimot) noch vor dem „Punkt im Herzen“ sein, dann wird das als Einführungsphase bezeichnet. Sein Leben vollzieht sich innerhalb dieser Verlangen und dort verbleibt er, trotz all der Leiden, und er sieht nicht, dass Kabbala die Lösung wäre. Er mag sich vielleicht in die Mystik, Religion oder andere Praktiken stürzen, aber noch nicht in die Kabbala.

Frage: Wann ist es am besten, zu den Menschen über Kabbala zu sprechen und wann nicht? Ich reise viel und treffe viele verschiedene Menschen, mit denen ich über die Kabbala spreche. In letzter Zeit habe ich aber festgestellt, dass ich etwas falsch mache, wenn ich zu ihnen darüber spreche. Trotzdem weiß ich, dass dies der Zweck meines Lebens und auch meiner Reisen ist. Wie kann ich es besser machen?

Meine Antwort: Man kann darüber sprechen, aber in einer einfachen, nicht anmaßenden Weise, sondern so, dass ein Zuhörer sich wohl dabei fühlt. Es wäre gut, ihm eine Zeitung oder ein Buch mit der Adresse unserer Webseite zu geben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Art der Verbreitung
Blog-post: Verbreiten der Weisheit der Kabbala an jene, die du liebst
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen

Der Schöpfer erwartet Dich!


Drei Fragen, die ich über Höhen und Tiefen entlang des Weges erhielt:

Frage: Viele Jahre lang spürte ich, dass ich ein Egoist war. Dann stieß ich auf die Kabbala und verstand, warum ich so empfand. Nun studiere ich und nehme an der Verbreitung teil, fühle mich jedoch nun sogar leerer. Andererseits habe ich Hoffnung.

Meine Antwort: Das Leeregefühl kommt von der Einwirkung des Lichts, dass Ihnen zeigt, dass Sie leer sind und Sie dieses Licht einzig mit dem Licht füllen können. Damit dies geschieht, müssen sie ein Verlangen danach haben – und dieses Verlangen kann nur vom Umfeld aufgenommen werden.

Frage: In der letzten Zeit fühlte es sich nicht so für mich an, als wäre ich noch ein schlechter Mensch. Natürlich bin ich immer noch ein Egoist, aber ich fühle mich nicht schlecht deswegen. Im Gegenteil, ich fühle mich angehoben, bin während der Lektionen fokussierter und ich verbreite mehr als vorher. Wie kann ich wissen, ob ich immer noch auf dem richtigen Weg bin?

Meine Antwort: Wenn Sie stets ihr Augenmerk auf die Verbindung mit der Gruppe legen, wenn Sie verstehen, dass Sie durch die Vereinigung das Verlangen empfangen werden, das das Korrigierende Licht erwecken wird – dann werden Sie den Schöpfer enthüllen.

Frage: Ich bitte den Schöpfer, mich zu korrigieren, da es nicht in meiner Macht liegt, meinen eigenen Zustand zu korrigieren. Andererseits schäme ich mich für diese Bitte, da es zeigt, dass ich mit meinem derzeitigen Zustand unzufrieden bin – einem Zustand, der mir zur Entwicklung vom Schöpfer gegeben wurde. Wie kann ich diesen Widerspruch verstehen?

Meine Antwort: In jedem Zustand erwartet Sie der Schöpfer, um Sie Sich noch mehr anzunähern.

Verwandtes Material:
Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Artikel: In sich den Schöpfer finden

Alles geschieht durch das Licht


1. Das Licht ist der Schöpfer. Das Licht ist stets die Quelle von allem! Im Anfang schuf das Licht die Schöpfung und daher ist die Schöpfung dem Licht vollkommen untergeordnet. Würde das Licht verschwinden, dann würde die Schöpfung aufhören zu existieren. Jede in der Schöpfung stattfindende Bewegung und Änderung geschieht ausschließlich durch den Einfluss des Lichtes.

Die Schöpfung ist leblos und bewegungslos, wenn das Licht sie mit der kleinstmöglichen Kraft beeinflusst. Scheint das Licht stärker, wird die Schöpfung in diesem Maße einer qualitativen Änderung unterzogen und von „unbelebt“ zu „pflanzlich“ transformiert, wo sie zu empfinden und zu empfangen beginnt. Und so weiter.

2. Das Licht ist der Handelnde. Das Licht ist stets die Quelle von allem! Darum steht geschrieben: „Es gibt nichts außer Ihm“ und „Der Schöpfer ist dein Schatten“. Du musst den Schöpfer in allen Umständen und Definitionen „finden“, da Er derjenige ist, der diesen Zustand geschehen lässt.

3. Ich kontrolliere das Licht! Wenn du danach strebst, etwas in dir zu verändern, musst du das Licht auf dich ziehen und es wird dich verändern. Das Licht kann mich und meine Reshimot beeinflussen und es wird mich nur auf eine solche Weise beeinflussen, die mich näher zum Schöpfungsziel bringt. In anderen Worten, das Einzige, das ich jemals in meinem Leben tun kann, ist meine spirituelle Entwicklung zu beschleunigen. Oder ich kann durch mein mangelndes Verlangen, den Einfluss des Lichtes auf mich zu erwecken, seine Abwesenheit hervorrufen und dann werde ich alle Arten von Leiden erfahren – denn das Licht ist Leben.

Wenn meine Verlangen jedoch vom Licht stammen, kann ich durch meine Verlangen keinen umgekehrten Einfluss auf das Licht ausüben. Ich muss ein Verlangen für das Ziel von einer anderen Quelle als das Licht empfangen und dann werde ich fähig sein, das Licht mit diesem Verlangen zu beeinflussen und einen zusätzlichen Einfluss des Lichtes auf mich hervorzurufen, das meinen Weg beschleunigt. Darum wurde mir die richtige Umgebung (die Gruppe) gegeben, was die einzige Möglichkeit für mich ist, eine Beschleunigung in Richtung des Zieles hervorzurufen.

4. Die Rolle der Frau. Die Gruppe wird nicht physisch, sondern durch unser Verlangen beeinflusst. Eine Frau, die an der Arbeit in der Gruppe teilnimmt (durch virtuelles Studium und Verbreiten der Kabbala) und danach strebt, den richtigen Einfluss von der Gruppe zu empfangen, bekommt ihn daher und verwendet ihn, um sich unfreiwillig an den Schöpfer (das Licht) zu wenden. Mit Ausnahme der physischen Teilnahme an der Kommunikation mit den Freunden und virtuellem Studium, macht sie alles andere genauso wie die Männer und geht durch die gleichen Zustände.

Verwandtes Material:
Blog-post: Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst
Blog-post: Ein aufrichtiger Wunsch wird immer vom Licht erfüllt
Blog-post: Frau = Verlangen
Shamati #1: Es gibt nichts außer Ihm
Baal HaSulam Artikel: Der Schöpfer ist dein Schatten

Egoistische Sehnsüchte sind nicht in der Absicht auf das Schenken und die Nächstenliebe ausgerichtet


Drei Fragen, die ich über die Arbeit mit egoistischen und altruistischen Verlangen erhalten habe:

Frage: Was sind die „egoistischen Verlangen“ und was heißt es „über ihnen zu stehen“?

Meine Antwort: Egoistische Verlangen sind diejenigen, die nicht darauf ausgerichtet sind, den anderen zu schenken, andere zu lieben und dem Schöpfer zu schenken und zu lieben. Sie werden egoistisch genannt, weil du in ihnen Befriedigung zu erhalten wünschst.

„Über ihnen zu stehen“ bedeutet, sie so zu benutzen, um unabhängig von ihnen zu sein und sie vielmehr dazu zu verwenden, andere zu erfüllen.

Frage: Sie haben erklärt, dass der Schirm (hebr.: Massach) eine Zurückweisung der egoistischen Verlangen ist, d. h. ein Bestreben, über ihnen zu stehen. Wenn ich etwas möchte und mich dafür anstrenge, es aber nicht erreiche, sage ich mir selbst, dass ich es nicht haben möchte und es nicht von mir abhängt. Ist das eine Zurückweisung der egoistischen Verlangen?

Meine Antwort: Nein, denn wenn du auf diese Art handelst, möchtest du egoistischerweise nicht leiden. Darum verwirfst du deine Sehnsüchte: um aufzuhören, Leere und Schmerz in ihnen zu empfinden.

Frage: Wenn jemand in der körperlichen Welt ungeachtet der gefühlsmäßigen Leere mit völliger Hingabe arbeitet, so führt das von äußeren Einflüssen verursachte Leiden heftige Herzschmerzen herbei. Was kann man hier tun?

Meine Antwort: Lesen Sie viele Texte über die globale Korrektur. Die Texte sollten genug Energie des Höheren Lichts erwecken, damit Sie beginnen können, das allgemeine Verlangen und das Licht darin zu fühlen.

Kann man als Kabbalist geboren werden?


Fragen, die ich über die Entwicklung der Spiritualität im Menschen erhielt:

Frage: Wie erhalte ich den Punkt im Herzen?

Meine Antwort: Wenn das erste spirituelle Reshimo in Ihnen auftaucht.

Frage: Wer lehrte den ersten Menschen (Adam) Kabbala, da er ja keine Bücher hatte?

Meine Antwort: Genau wie Abraham hat er es selbst enthüllt. Er wird „der erste Mensch“ genannt, weil ein Mensch, der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erlangt, „Mensch“ genannt wird – Adam, was vom Wort „ähnlich“ kommt. Er war der erste Mensch zu jener Zeit; alle anderen waren Tiere.
Frage: Kann ein neugeborenes Baby ein Kabbalist sein?

Meine Antwort: Nein, man muss einen Massach erwerben.

Frage: Kann ein Neugeborenes auf einem beliebigen spirituellen Niveau sein?

Meine Antwort: Wenn es die Gesellschaft als Ganzes ist, ja.

Frage: Kann ein Baby über dem Machsom geboren werden, mit dem vollkommenen Verständnis von Allem?

Meine Antwort: Nein, aber mit Hilfe der Erziehung kann es dies sehr schnell während der Kindheit erlangen, so wie vor der Zerstörung des Tempels.

Frage: Was heißt es, sich vor anderen zu annullieren?

Meine Antwort: Das ist, wenn das Verlangen eines anderen Menschen für Sie wichtiger ist als das eigene Verlangen.

Frage: Muss ich meine Aufmerksamkeit eher mit der Gruppe teilen, anstatt sie ganz meiner Frau und meinen Kinder zu geben?

Meine Antwort: Nur innerlich.

Verwandtes Material:
Blog-post: Als Kabbalist geboren werden
Blog-post: Wie organisiert ein Kabbalist seinen Tag?
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen

Eine spirituelle Revolution ist unvermeidbar


Eine Frage, die ich erhielt: Sie sehen seriös und weise aus, aber Ihre Ideen und Vorschläge an die Menschheit sind utopisch. Sind Sie sich wirklich sicher, dass diese eingesetzt werden können oder dass vielleicht sogar die Möglichkeit besteht, eine spirituelle Revolution für die Menschheit anzukurbeln?

Meiner Antwort: Weil ich die menschliche Natur verstehe, weiß ich, dass alle unsere Wünsche, Gedanken und Handlungen absolut egoistisch sind und gar nicht anders sein können. Weil ich aber auch das Wesen der Höheren Welt und des Lichtes verstehe, bin ich dessen absolut sicher und weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das Licht, das unseren Egoismus erschaffen hat, es auch sofort in Altruismus umwandeln kann. Allerdings wird es dies nur aufgrund unseres Verlangens tun.

Wir können dieses Verlangen nur durch die Erkenntnis entwickeln, dass der Egoismus schlecht für uns ist, indem wir sehen, wie viel Leiden er uns verursacht. Die Frage ist: Wie viel Leid wird dazu nötig sein? Wir können dies durch das Studium einer kleinen Krise erforschen – wie der jetzigen z. B. – und erkennen, dass unsere Haltung zueinander im Gegensatz zum „globalen Dorf der Menschheit“ liegt. Wir können das so tiefschürfend erkennen, dass wir anfangen können, in Richtung „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ voranzuschreiten, d. h. zur Übereinstimmung mit der Natur oder dem Schöpfer.

Wir können z. B. ein globales Erziehungssystem einsetzen, das jeden über die Tatsache unterrichtet, dass wir in einer Welt leben, in der jeder vom Anderen abhängig ist. Zusätzlich könnte dies in allen Massenmedien und Erziehungsinstituten weltweit, von Kindergärten bis hin zur Uni, erklärt werden (Mehr darüber in „Die klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein“.)

Jeglicher Versuch, den wir zu diesem Zweck unternehmen – selbst die kleinsten ersten Schritte – wird bereits unseren Widerspruch (unsere Gegensätzlichkeit) zur Natur grundlegend revidieren, da wir uns durch diese Handlungen wieder mit der Natur (dem Schöpfer) konfrontieren werden und somit ihr (Ihm) näherkommen. Wenn unsere gesamten Verlangen nach der Veränderung streben, wird dies ganz schnell geschehen, denn der Schöpfer hört nichts anderes als die Bitten der Gesellschaft.

Die Natur wird ihren Plan so oder so ausführen und dieser Plan ist bereits komplett und existiert in der spirituellen Welt. Es wäre natürlich besser, all die Katastrophen auf der Welt zu vermeiden, sei es gesellschaftliche, ökologische, militärische, biologische oder andere, die uns dazu zwingen, uns vom Egoismus zu lösen. Es gibt einen erfreulichen Weg zum Ziel der Natur (siehe Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“); deswegen wurde uns die Wissenschaft der Kabbala gegeben. Wir müssen zumindest alles was uns möglich ist tun – die spirituelle Revolution wird jedoch auf jeden Fall stattfinden!

Eine Parabel: Ein Mann ging am Meer spazieren und sah, wie ein Junge etwas vom Strand aufhob und ins Meer warf. Der Mann kam näher und sah, dass es Seesterne waren, die der Junge aufhob; er war völlig von ihnen umringt. Es sah aus, als lägen Tausende von Seesternen im Sand; das Ufer war kilometerlang mit ihnen besät.

„Warum wirfst Du diesen Seestern ins Wasser?“, fragte der Mann, als er den Jungen erreichte.

„Wenn sie hier am Strand bis zur morgendlichen Flut liegenbleiben, werden sie sterben“, sagte der Junge, ohne sein Vorgehen zu unterbrechen.

„Das ist doch dumm!“, rief der Mann aus. „Schau dich um! Hier gibt es doch Tausende von Seesternen, der ganze Strand ist voll von ihnen. Deine Bemühungen machen doch überhaupt keinen Unterschied!“

Der Junge hob den nächsten Seestern auf, dachte einen Moment nach, warf ihn dann ins Meer und sagte: „Nein, meine Bemühungen ändern viel … für diesen Seestern.“

Dann hob der Mann ebenfalls einen Seestern auf und warf ihn ins Meer. Und dann noch einen. Als die Nacht vorüber war, waren viele Menschen am Strand und jeder von ihnen hob Seesterne auf und warf sie ins Meer. Als die Sonne aufging, war der Strand leer – keine Seele wurde ungerettet zurückgelassen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unseren Kindern zu fördern

Wie werden wir in der letzten Generation leben?


Zwei Frage, die ich über das Leben nach der vollständigen Korrektur erhielt:

Frage: Wie werden wir leben, wenn die Menschen sich zur höchsten spirituellen Stufe erheben? Was werden wir essen? Wo werden wir schlafen? Wie werden wir von einem Platz zum anderen reisen? Was wird unsere allgemeine Existenzform sein?

Meine Antwort: Es gibt zwei Zustände:

1. Vor der vollständigen Korrektur, wenn unsere körperliche Stufe des Egoismus noch nicht korrigiert ist. Selbst wenn wir spirituelle Grade erreichen, behalten wir immer noch die Wahrnehmung dieser Welt.

2. Nachdem wir vollständig korrigiert sind, wenn selbst unser körperlicher Egoismus korrigiert ist, werden wir aufhören diese Welt wahrzunehmen. Denn genau in diesem körperlichen Teil unserer Verlangen wird sie wahrgenommen, während wir in der Welt der Unendlichkeit wahrnehmen, dass wir vollständig und ausschließlich sind – der einzig wahre Zustand. Alle anderen Zustände sind unvollständige Stadien ihrer Verhüllung. In Hebräisch ist das Wort für „Verhüllung“ Olama, welches die Wurzel des Wortes „Welt“ – Olam -ist. Daher werden alle Verhüllungen des einzig existierenden Zustandes als Welten bezeichnet.

Im Artikel „Die zukünftige Generation“ gibt Baal HaSulam eine detaillierte Beschreibung davon, wie das Leben vor dem Erreichen des zweiten Zustandes sein wird. Ich habe über diesen Artikel auch ein Buch mit dem Titel „Die letzte Generation“ geschrieben. Zusätzlich gibt es darüber Lektionen in unserem Online-Archiv.

Frage: Haben die Söhne Israels die gegenseitige Bürgschaft nach dem Auszug aus Ägypten akzeptiert? Und wofür steht der Auszug aus Ägypten?

Meine Antwort: Ja, nach ihrem Auszug aus Ägypten haben die Söhne Israels (die Gruppe von Kabbalisten, Studenten Abrahams) die Bedingungen der „gegenseitigen Bürgschaft“ angenommen – eine absolute spirituelle Verbindung untereinander und die Bereitschaft, eine einheitliche Seele von Adam zu sein.

Für sie, wie auch für uns, bedeutet das die vollständige Vereinigung zu einem einzigen Verlangen (einer Seele). Aber in unserem Fall ist es nicht mehr eine Vereinigung eines Teils der „Babylonier“, sondern von ganz „Babylon“ (der gesamten Menschheit) zu einem gemeinsamen Verlangen von Adam.

Mehr darüber lesen Sie im Artikel „Die Bürgschaft (Arvut) – Fortsetzung von Matan Tora“. Darin schreibt Baal HaSulam, dass die Söhne Israels nur ein vorübergehendes Bindeglied sind, dazu bestimmt die Methode zur Korrektur des Egoismus – Kabbala – in der ganzen Menschheit zu verbreiten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wo ist unser Moses?
Blog-post: Die Lösung: Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Blog-post: Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung
Shamati #110: Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist

Der Schöpfer wird uns zur Vereinigung zwingen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich fühle mich von der Spiritualität abgestoßen. Ich spüre, dass ich mein Leben als eigenständige Person durchleben möchte und nicht als Teil einer Gruppe. Ich kapiere, dass das Ziel der Spiritualität darin liegt, alle Genüsse zurückzuweisen. Ich meine, was gibt es schon in der spirituellen Welt zu genießen? Ich bin nicht bereit, mein normales Leben für die Spiritualität abzulegen. Wie kann ich um ein anderes Verlangen beten, wenn es eigentlich überhaupt nicht mein Verlangen ist?

Meine Antwort: Der Schöpfer (Kabbala) veranlasst Sie nicht, etwas gewaltsam zu tun. Stattdessen zwingt er uns, indem er uns in diesem Leben Leiden gibt und durch diese den Menschen vorwärts schiebt. Allerdings ist es möglich, unseren Entwicklungsweg durch den Gebrauch der Kabbala zu beschleunigen und ihn zu vereinfachen.

So oder so werden alle das Ziel, wozu sie erschaffen wurden, erreichen: Sie werden dem Schöpfer gleichwertig, indem sie sich innerhalb eines integralen Verlangens vereinen. Dies geschieht entweder durch den Weg des Leidens oder den Weg des zur Quelle – zur Gleichstellung mit dem Schöpfer (der Qualität von Liebe und Schenkung) – zurückbringenden Lichts.

Gerade jetzt erkennt jeder auf der Welt ein gemeinsames Leiden, das einzig eine Ursache hat – eine mangelnde Verbindung zwischen allen Menschen innerhalb eines Verlangens. Aber der Schöpfer wird uns zur Vereinigung zwingen!

Verwandtes Material:
Blog-post: die Menschheit ist ein einziger integraler ineinandergreifender Organismus
Shamati #4: Der Grund für die Schwierigkeit sich vor dem Schöpfer zu annullieren

Langersehnte Verbreitung in Europa!


Liebe Freunde, unser Weltkli!

In den europäischen Ländern wird die gemeinsame Verbreitungsaktion der Wissenschaft Kabbala an die Europäer vorbereitet.

Das Verbreitungsziel liegt vor allem in der virtuellen Vereinigung des europäischen Kli zu einem einzigen Verlangen. Die von den Freunden geplante Verteilung von Flyern und СDs in den großen europäischen Städten soll der Menschheit ein Verständnis für die Gründe der Weltfinanzkrise als auch für die zwischenmenschliche Beziehungskrise näherbringen. Nur dadurch kann die positive Problemlösung hervorgerufen werden.

Das deutsche Kli bittet nun das gesamte Weltkli, sie sowohl in der Vorbereitungsperiode, als auch während der Vereinigung und der Verbreitungsaktion gedanklich innerlich zu unterstützen.

In den deutschen Metropolen Berlin, Köln, München und Düsseldorf möchten die Freunde am 6. Dezember gemeinsam 20.000 Flyer verteilen!

Außerdem bereiten die Vertreter des deutschen Kli und des Berliner Zentrums am 7. Dezember die einführenden Präsentationen in Köln und Düsseldorf für alle Interessenten vor.

In dieser wichtigen Zeit ist es dringend notwendig, das Begreifen der „Einzigkeit“ jedes abgesonderten Menschen in der Welt umzustimmen, um in der Vereinigung den wahrhaften Sinn der Eigenschaft der „Einigkeit“ empfinden zu können.

Ein Brief vom Heiligen Gral


Eine Frage, die ich erhielt: Friede sei mit Ihnen, Michael, Sie sind ein Lebensweiser, der für mich im Moment leider nur in der virtuellen Welt existiert. Doch selbstverständlich existieren Sie ebenso auf dem wirklichen physischen Niveau.

Eines meiner Ziele ist, Glauben in der physischen Welt zu bekräftigen. Wie können wir beide uns dabei zusammentun? Ich kann Ihnen ein wenig über mich selbst erzählen. Meine spirituelle Geburt fand statt, als ich 27 war und ein Stempel auf meiner rechten Hand beweist das. Wie ich das so sehe, sind unsere Pläne und Ziele dieselben. Ich habe bereits die Hauptmeilensteine auf diesem Weg überwunden, doch bin ich immer noch von dem Verlangen getrieben, die Aufgabe des Höheren Lichts zu erfüllen und den Allmächtigen zu loben.

Die Information, die Sie aus verschiedenen Quellen durch Studium und Verbreitung der Kabbala erhalten, wurde mir von Oben bereits ohne Mittelsmänner vermittelt, und ich erhalte mein Wissen direkt vom Heiligen Gral. Gleichwohl deckt sich unser Wissen auf viele Arten, und wir haben eine Menge zum Nutzen der Menschheit zu teilen. Bitte schreiben Sie mir, ob Sie an meinem Angebot interessiert sind und mit mir arbeiten möchten. Wie Sie wissen, gibt es keine Zufälle.

Meine Antwort: Ich erhalte viele solcher Angebote. Was sie alle gemeinsam haben, ist viel innere Verwirrung. Mein Rat ist, bringen Sie Ihre innere Welt in Ordnung. Am besten kann man das machen, wenn man Baal HaSulams Artikel liest. Dies wird alles richten und alles Unnötige entfernen. (Glaube, Spirituelle Geburt, den Heiligen Gral, usw.) Danach lade ich Sie zur Zusammenarbeit ein!

Verwandtes Material:
Buch: Leben aus der Kabbala