Die Technik des spirituellen Aufstiegs
Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben erklärt, dass das Verlangen (die linke Linie) und das Licht (die rechte Linie) für uns auf jeder der 125 Stufen im Voraus vorbereitet sind, und wenn der Mensch sie richtig miteinander verbindet, steigt er dadurch auf deren Stufe auf. Was bedeutet das praktisch?
Meine Antwort: In der Natur gibt es zwei Kräfte – die Kraft des Gebens und die Kraft des Empfangens, „+“ und „-„, die rechte und die linke Linie.
Die linke Linie ist die Kraft des Empfangens, die rechte Linie ist die Kraft des Gebens. Ich muss sie verbinden, indem ich zwischen ihnen den „Widerstand“ (R) bzw. den „Motor“ (M) setze. Ich verbinde sie, und sie arbeiten durch meine Anstrengung (R bzw. M).
Das Resultat meiner Handlungen, der funktionierende Widerstand bzw. der Motor, nennt sich „Seele“ oder „Mensch“.
Nehmen wir an, ich habe in mir einen Menschen auf der ersten Stufe erschaffen. Nun habe ich die nächste Stufe vor mir. Worin besteht der Unterschied zwischen dem „Menschen“ auf der ersten Stufe und dem auf der zweiten?
Ich muss den „Glauben über dem Verstand“ (das Geben über dem Empfangen) noch höher setzen, einen Schirm, der sie verbindet, erschaffen, das Kli zur Annäherung an das Licht bringen, das umgebende Licht anziehen, damit es mir hilft, den Schirm (die Verbindung zwischen der rechten und der linken Linie) aufzubauen.
Das Verlangen mit Schirm muss dem Licht ähnlich werden. Das Ausmaß des Empfangens in der linken Linie muss mit dem Ausmaß des Gebens in der rechten Linie gleich sein. Wenn ich das erreiche, erlange ich die nächste Stufe.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010
Manchmal scheint uns die Sohar Erzählung sehr seltsam zu sein, aber im Grunde genommen ist die ganze Geschichte sehr einfach.Es gibt nur mich und meinen Nächsten. Zwischen uns gibt es die Entfernung, die sich in fünf Teile aufteilen lässt. Im äußerst entfernten Zustand empfinde ich „Diese Welt“. Wenn ich mich aber mit meinem Nächsten vollständig verbinden werde, dann werde ich die Verschmelzung mit ihm erreichen, und „die Welt der Unendlichkeit“ empfinden.
In Wirklichkeit gibt es keine Auf- oder Abstiege – sie existieren nur in deiner Empfindung, werden also nur von dir bestimmt.
Auf dem Weg von dem Punkt dieser Welt, dem tiefsten Punkt, wo alles verschwindet, zum Punkt der Welt der Unendlichkeit, wo alles korrigiert und enthüllt ist, durchlaufen wir alle dieselben Schritte, nur jeder entsprechend der Wurzel seiner Seele, „nach seinem Geschmack“.

Der Sohar ist das stärkste Mittel für die Einwirkung auf die Seele. Es heißt nicht, dass wir alle übrigen Bücher abgeben und uns nur damit beschäftigen sollen. Aber seine Wirkung ist sehr stark.
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