Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Ja, Kabbala kann die Welt vor einer Katastrophe retten


Drei Fragen, die ich darüber erhielt, wie Kabbala die Welt verändern kann:

Frage: Ich sehe nicht, dass ein Wandel in der politischen Richtung zu einer vereinigten Welt tatsächlich realistisch ist. Ich sehe auch nicht, wie wir den Kurs der Entwicklung in der Welt mit unseren beschränkten Mitteln beeinflussen können. Kann die Vereinigung von all denjenigen, die Kabbala studieren, die Welt wirklich vor einer Katastrophe retten?

Meine Antwort: Ja, weil sie, verglichen mit den spirituell leblosen Massen eine enorme geistige Kraft sind.

Frage: Wenn ich ein großer Kabbalist wäre, was müsste ich tun, um jemandem wie mir zu helfen?

Meine Antwort: Geben Sie ihnen eine Erklärung des Grundes für unseren gegenwärtigen Zustand und wie man ihn korrigiert.

Frage: Ich habe unzählige Artikel auf Französisch auf Ihrer Seite gelesen und denke, dass ich den Zweck der Kabbala verstanden habe. Im Wesentlichen beantwortet es meine inneren metaphysischen Fragen – wie und warum wir existieren, sowie den Zweck unserer Existenz. Aber wie gelange ich von der Theorie zur Praxis?

Meine Antwort: Durch Studieren in der Gruppe: Sie müssen die Gruppe benutzen, um die Bedingungen einer korrigierten Menschheit zu schaffen.

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Die produktivste Art der Kommunikation

In den Nachrichten (aus Technology Review): Büroangestellte, die sich die Zeit nehmen mit den Kollegen persönlich zu sprechen könnten viel produktiver sein, als diejenigen, die auf E-mail, das Telefon oder Facebook zurückgreifen, so eine Studie, die von Forschern am MIT und der Universität New York durchgeführt wurde. Die Studie zeigte, dass die Angestellten einer Elektronik-Firma, die ihre Aufgaben innerhalb einer eng verbundenen Gruppe erfüllten, die persönlich kommunizierte, um etwa 30 Prozent produktiver waren, als diejenigen, die nicht in einem persönlichen Netzwerk kommunizierten.

Mein Kommentar: Es gibt eine Art der Kommunikation, die sogar noch produktiver ist. Sie wird Pe El Pe genannt – „von Herz zu Herz“. Das heißt, wenn man die Wünsche eines anderen Menschen fühlt und diese Wünsche einem die Gelegenheit gibt durch sie den Schöpfer wahrzunehmen. Dann tritt man aus sich selbst heraus in die umgebende, Höhere Welt.

Tatsache ist, dass das Einzige, was erschaffen wurde ein einziges Verlangen ist. Dieses Verlangen zerbrach dann in verschiedene Teile, damit jeder von uns die Gelegenheit bekäme, aus sich selbst herauszutreten und den Schöpfer wahrzunehmen.

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Unsere einzige Wahl ist es, die richtige Umgebung zu wählen

Zwei Fragen, die ich über die Arbeit in der Gruppe erhielt:

Frage: Sie sagten, wir sollten uns durch die Gruppe inspiriert fühlen, selbst wenn wir wissen, dass diese Inspiration künstlich ist. Erklären Sie das bitte?

Meine Antwort: Da der Mensch ein Geschöpf ist, ist sein Wesen der allgemeine Wille, Genuss zu empfangen. Seine Umgebung sagt ihm, wovon er Genuss verspüren soll und die Umgebung überträgt diesen Einfluss durch Erziehung und Ausbildung. Diese erzeugen im Innern des Menschen ein Wertesystem.

Daher besteht unsere Willensfreiheit einzig darin, welche Umgebung uns sagen wird, was wir in diesem Leben genießen sollen. Der Genuss kann von zweierlei Art sein:

1. von dieser Welt, wo man nach Dingen in dieser Welt verlangt

2. von der Höheren Welt, wo man danach verlangt, das Licht zu enthüllen und von Ihm erfüllt zu werden

Sie entscheiden, was für Sie das Richtige ist. (Mehr dazu in Punkt 4 der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot„).

Frage: Habe ich das Recht, von der Gruppe zu fordern, mir die Wichtigkeit des Ziels zu zeigen oder ist die Gruppe für mich da, um ihnen die Wichtigkeit des Zieles zu zeigen?

Meine Antwort: Sie können es fordern, aber diese Beziehung muss beiderseitig sein!

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Rabasch Artikel: Das Ziel der Gemeinschaft 2

Die Evolution unserer Körper und Seelen


In den Nachrichten (aus Crystalinks): „Menschliches Wanderungsmodell“ Bekanntlich haben neuzeitliche Menschen vor etwa 50.000 Jahren Afrika verlassen, jedoch eine andere, kleinere Gruppe -möglicherweise eine andere Unterart – verließ den Kontinent 50.000 Jahre früher, behauptet eine neue Studie. Während alle Menschen heutzutage zu der zweiten „Afrikagruppe“ gezählt werden, ist es wahrscheinlich, dass einige Bevölkerungsteile, die in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Australien, Neuseeland und Indonesien beheimatet sind, genetische Spuren der früheren Migranten zurückbehalten haben, gemäß der Studie von Michael Schillaci.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Feststellung und der Bibel, denn die Bibel spricht nur von der spirituellen Entwicklung des Menschen, unseren Verlangen (Herz) und des Verstandes (Gehirn). Sie sagt nichts über unseren belebten Körper, der zur tierischen Stufe gehört.

Dennoch, unser Verlangen und unsere Gedanken sind die Grundlage für unsere zukünftige Seele, und diese kommen aus den Reshimot (Erinnerungen, Informationsdaten) der Höheren Welt. Diese Reshimot tragen die Eigenschaften von Schenken und Liebe, und daher erhebt die Evolution unserer Wünsche und Gedanken den Menschen in Richtung Schenken und Nächstenliebe –
den elementaren biblischen Geboten.

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Mein Buch “Vom Chaos zur Harmonie” befindet sich jetzt in der königlichen Bibliothek


Die Bnei Baruch Gruppe in Toronto sandte das Buch „From Chaos to Harmony“ als Geschenk an einige der bedeutendsten Menschen in Kanada. Als Antwort erhielten sie Dankesbriefe von zwei der wichtigsten Regierungsmitglieder – Kanadas Premierminister Steven Harper und Kanadas General-Gouverneurin, Ihre Exzellenz, die ehrenwerte Michaëlle Jean, die in Kanada die Königskrone als Teil des Britischen Commonwealth repräsentiert.

Im Dankesbrief heißt es:
„Im Namen Ihrer Exzellenz, der ehrenwerten Michaëlle Jean, danke ich Ihnen für das Zusenden eines Exemplares des Buches Vom Chaos zur Harmonie: Die Lösung für die globale Krise nach der Weisheit der Kabbala von Michael Laitman. Sie betrachtet Ihr Geschenk als Symbol der Freundschaft.“

„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

Wie kann man andere lieben?


Fragen, die ich über „Liebe deinen Nächsten“ erhielt:

Frage: Sie sagen, dass es möglich ist, andere zu lieben wie sich selbst. Ich möchte das sehr. Bitte sagen Sie mir, gibt es jemand, der für seinen Freund aus ganzem Herzen beten kann, so dass der Freund seinen Freund lieben wird, wie eine Mutter ihren Sohn?

Meine Antwort: Das muss Ihr eigenes Gebet sein, denn Ihre Bitte – vorausgesetzt, dass sie vollständig ist – wird mit Sicherheit das Höhere Licht wachrufen, das Sie korrigieren und ihnen diese Eigenschaft geben wird.

Frage: Wir wissen, wie man „lieben“ muss, um Liebe wiederzurückzubekommen. Aber was bedeutet es „den Nächsten wie sich selbst“ zu lieben? Wie unterscheidet sich diese Liebe von der egoistischen „Liebe“? Wir kennen diese „Höchste Liebe“ nicht. Wie sollen wir sie in unserem täglichen Leben realisieren?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala beinhaltet alle Handlungen, die den nächsten fortgeschritteneren Zustand heranziehen (diese Handlungen beinhalten die Studien, Vereinigung in der Gruppe und Verbreitung). Sonst werden wir durch Leiden zum gleichen Zustand getrieben. Unsere Aufgabe ist es, zu diesem Zustand zu streben, bevor uns das Leiden von hinten antreibt und uns dazu bringt, zur nächsten Stufe zu streben, um das Leiden zu vermeiden.

Also ist nur die Kraft, die uns zum nächsten Zustand zieht – Höheres Licht (Or Makif) genannt – fähig, uns zu „erklären“, was „wahre Liebe“ ist – Liebe für jemand anderen als dich selbst.

Frage: Was, wenn mein Nächster nicht nett zu mir ist, sondern gemein? Wie kann ich mich darüber erheben und meinen Nächsten lieben?

Meine Antwort: Sie werden das um des Schöpfers willen tun, wenn Er wichtiger für Sie ist, als Sie selbst. Und diese Wichtigkeit des Schöpfers muss Ihnen durch die Umgebung gegeben werden.

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Blog-post: Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst
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Ankündigung eines Mini-Kongresses in Brasilien


In Sao Paulo, Brasilien, wird vom 22-24 Mai ein Mini-Kongress stattfinden. Gleichzeitig wird es einen Kongress ist Argentinien geben. Diese Veranstaltung wird von Louis Olivera und seiner Gruppe mit Hilfe der Bnei Baruch Gruppe in Israel organisiert.

Louis Olivera schreibt: „Mehr als 20 neue Studenten haben sich zu unserer ersten Eröffnungsveranstaltung angemeldet, des ersten Unterrichts einer Einführungsreihe in die Kabbala. Das zweite Treffen wird an diesem Montag stattfinden und wir hoffen, dass noch mehr Gäste daran teilnehmen. Die Sao Paulo Gruppe schätzt, dass zwischen 50 bis 100 Menschen den Kongress im Mai besuchen werden. Wir haben uns entschieden, stark mit den Einsteigern zu arbeiten, um einigen von ihnen zu ermöglichen, ebenfalls an dem Kongress in Argentinien teilzunehmen.“

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Ratschlag für jene, die nach dem wahren Weg suchen


Zwei Fragen, die ich über das Studieren von anderen spirituellen Werken erhielt, während man ebenfalls Kabbala studiert:

Frage: In Ihrem Buch „Leben aus der Kabbala“ schreiben Sie: „Man sollte keine anderen Autoren lesen, die über Kabbala schreiben, da sie den Leser beeinflussen können“. Diese Aussage macht mir Angst. Seit meiner Kindheit habe ich eine Sehnsucht nach Spiritualität und Erkenntnis. Jedoch wünscht meine Seele ebenfalls, verschiedene Methoden zu vergleichen und nach der einzigen wirklichen Wahrheit hinter all den wundervollen Quellen zu suchen. Zum Beispiel sagt der Buddhismus ebenfalls, dass das Leben zur spirituellen Entwicklung genutzt werden soll. Wer hat also recht?

Meine Antwort: Rabash und Baal HaSulam schreiben in ihren Artikeln über die Gruppe und die Freiheit des Willens, dass jeder Mensch zweifeln und alles prüfen sollte, wenn er zur Kabbala kommt. Wenn er jedoch einmal seine Wahl getroffen hat – zum Beispiel, wenn er die Kabbala wählt, sollte er sich völlig in das Studium der Kabbala vertiefen und vermeiden, es mit anderen Methoden durcheinanderzubringen, da er sonst in nichts Erfolg haben wird.

Frage: Ich habe das Thomas Evangelium, das gnostische Züge hat, gelesen, sowie im Dhammapada, die Reden Buddhas und die Bhagavad Gita. Sie alle sprechen über einen einzigen, höchsten Gott und der Seele. Ich habe auch die Upanishaden gelesen. Ich gehöre keiner Religion an. Widerspricht das der Kabbala?

Meine Antwort: Nur Sie können für sich selbst alles herausfinden, einschließlich dessen, ob Sie einen Lehrer brauchen und wenn dies der Fall ist, wer dieser Lehrer sein sollte. Als ich meinen Lehrer danach fragte, wie ich sicher sein könnte, dass ich mich an dem für mich richtigen Platz befinde, sagte er: „Suche, prüfe und wähle schnell und dann vertiefe dich nur in das, was du gewählt hast.“

 

Frauen können nicht so recht akzeptieren, dass sie den Männern niemals gleichen werden


Eine Frage, die ich erhielt: Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihnen Frauen immer wieder dieselben Fragen stellen? Die Antwort ist: Weil Sie ihnen keine Antwort geben. Sie machen keine Angaben zur individuellen, spirituellen Entwicklung der Frau. Wenn Frauen Sie danach fragen, halten Sie eine lange Rede über die männlichen Aufgabe in der Gruppe, die Rolle der Frau im Welt-Kli und so weiter. Jedoch vermeiden Sie zu sagen, wie sich eine Frau ganz individuell, spirituell entwickeln kann. Heute in der Morgenlektion gaben Sie eine sehr verwirrende Erklärung, die mit den furchteinflößenden Worten endete: „Wenn sich eine Frau spirituell alleine entwickelt, wird sie die Form eines Engels oder Dämons annehmen.“ Ich habe das Gefühl, Sie vermeiden es, uns etwas darüber zu sagen.

Meine Antwort: Ich habe nichts weiter zu sagen: Eine Frau will die Antwort nicht hören, denn es wird sie dem Mann nicht ähnlicher machen. Sie kann während der Studien in der Nacht nicht neben den Männern sitzen, sie umarmen, mit ihnen trinken und singen usw., denn sie ist eine Frau und das kann ich nicht ändern. Ich biete die Methode der individuellen Korrektur an, aber das ist nicht das, wonach Frauen verlangen, stattdessen wollen sie wie Männer sein. Das ist ihre Tragik.

Verwandtes Material:
Blog-post: Frau = Verlangen
Blog-post: Was sollen Frauen anstreben?
Artikel: Mann und Frau

Eine Kabbala-Seite für Kinder in Italienisch


Unsere italienische Gruppe hat eine neue Seite für Kinder ins Leben gerufen, die Fabeln, Videos und Geschichten bietet – alles in einem sehr ansprechenden und wunderbaren Format.

Ein großes „Danke schön!“ an unsere Freunde Mino Lacitignola und Gladys Riva!

Verwandtes Material:
Kabbala Webseite in Italienisch
Mein Blog in Italienisch