Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Es wird leichter

Auf dem vergangenen Kongress wurde mir enthüllt, dass ich mich nicht mit den Anderen verbinden, mich nicht annullieren kann, überhaupt nicht in der Lage bin, mich jemandem zu nähern! Was soll ich denn tun, denn so ist doch meine Natur?

Es gibt ein Mittel, genannt das Höhere Licht. Dieses Licht ist innerhalb der Gruppe enthalten, nur ist es vor uns verborgen, wir sehen es nicht. Genau dort befindet sich auch der Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens. Wie sollen wir nun seine Einwirkung auf uns hervorrufen?

Wenn du anfängst, in der Gruppe die authentischen Quellen – das Buch Sohar oder „Die Lehre von den zehn Sefirot“ – zu studieren, ziehst du dadurch das Licht an, erweckst es von innen.

Warum? Weil du in diesen Büchern über die inneren Zustände liest und sie somit näher bringst, du erweckst sie, ziehst sie an.

Du rufst die Einwirkung dieser verborgenen, tieferen Welt auf dich hervor, und sie leuchtet dir.

Allmählich wirst du dadurch korrigiert, indem es dir erlaubt wird, dich mit den Anderen zu verbinden, und dann verschwinden Hass, Abstoßung und Trennung. Du beginnst, die Wichtigkeit dieser Verbindung zu begreifen, du sehnst dich danach, dass sie realisiert wird. Und plötzlich… wie ein „Knall“ – deine erste Verbindung mit den Anderen.

Wenn man sich die Ebenen dieser Verbindung in Form einer Skala (von 0 bis 125 Stufen) vorstellen würde, würde das bedeuten, dass du von Null auf Eins gekommen bist. Und das ist die Grundlage!

Also haben wir jetzt, auf dem Kongress, diesen Nullpunkt gespürt – dass wir nicht in der Lage sind, zur Verbindung miteinander zu gelangen. Und nun haben wir ein Ziel vor uns: mit Hilfe des Studiums und der richtigen Absicht nach dem Licht, das zur Quelle zurückführt, zu verlangen.

In dem Moment, in dem du die erste Ebene der Verbindung erreichst, wirst du zum „Sohn der zukünftigen Welt“ („ben olam aba“), Du begreifst, spürst, was das ist, fängst an, dich darin ein wenig zu orientieren. Du bekommst bereits einen ersten Eindruck von der spirituellen Welt.

Und danach wird es leichter. Denn das Wichtigste ist der erste Umbruch! Weil alle darauffolgenden Stufen einfach immer größer und größer werden.

Selbstverständlich sind die Unterschiede zwischen ihnen riesig und gewaltig in ihrer Stärke. Es kann sich jedoch nichts mit dem Betreten der ersten Stufe vergleichen Weil du dabei buchstäblich von unserer Welt in die spirituelle Welt übergehst. Und das ist ein grundlegender Umbruch.

 

Kabbala Akademie

 

Ein einfaches Schöpfungsschema

In Wirklichkeit befinden sich alle Welten innerhalb des „Nächsten“. Dieser Nächste (bzw. Gruppe) ist Malchut der Unendlichkeit. Ich befinde mich außerhalb von ihr.

Zuerst entwickelt sich in mir im Laufe von mehreren Generationen das irdische Verlangen zu genießen. Später, in der heutigen Zeit (in unserem Reinkarnationszyklus), beginnt sich in mir ein „Punkt“, das spirituelle Verlangen, zu entwickeln, und bei den Versuchen, mich der Gruppe anzunähern, empfinde ich meine Natur als egoistisch und böse, ich erlange die Erkenntnis des Bösen – erkenne meinen bösen Trieb.

Aus der Erkenntnis des Bösen, in dem Maße der Erkenntnis dessen als böse, während des Kabbala-Studiums in der Gruppe, verlange ich nach der Korrektur durch das Licht, das zur Quelle, zur Ähnlichkeit mit dem Schöpfer, zurückführt. All das geschieht, während ich mich noch außerhalb der Verbindung mit dem Nächsten befinde.

Wenn ich zur Entscheidung komme, dass ich die Verbindung mit dem Nächsten erreichen muss, ist es so, als ob ich die Gruppe von außen berühren würde.

Dann fange ich an, mit Hilfe des Lichts, das zur Quelle zurückführt, – des umgebenden Lichts, welches mir aus dem Inneren, aus der Mitte von Malchut der Unendlichkeit scheint, – mich mit der Gruppe zu verbinden.

Alle Schritte meiner Vereinigung mit der Gruppe, des Ausmaßes der Verbindung zwischen uns, sind eben jene 125 Stufen bzw. fünf Welten: Assija, Yezira, Brija, Azilut, Adam Kadmon.

Wenn ich die wahrhafte Enge, untrennbare Verbindung erreiche, indem ich mich in der Mitte dieses „Nächsten“ befinde und vollkommen mit ihm verschmelze, nennt sich dieser Zustand für mich die „Welt der Unendlichkeit“.

O“M – Or Makif, das umgebende Licht, A – Assija, Y – Yezira, B – Brija, A – Azilut, AK – Adam Kadmon, W“U – die Welt der Unendlichkeit.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 17.09.2010

 

Kabbala Akademie

 

Zeit der Freude

Nach allen Berechnungen kommt die Zeit für die Freude der Freundesliebe. Dann sollte sich jeder glücklich fühlen, als hätte er gerade ein gutes Geschäft gemacht, dank dem er viel Geld verdient hat und deshalb seine Freunde zu einem Getränk einlädt. (Rabash,“ Die Ordnung einer Gruppenversammlung“)

Wenn der Mensch ernsthaft in die spirituelle Arbeit investiert hat, wird er zufrieden sein, dass alles gut beendet wurde.

Wenn man auf besondere Zustände wartet, bedeutet dies, dass man weder im Geben noch im Gebet ist, sondern lediglich in seinem Egoismus.

Frage: Wie soll ich mich fühlen, wenn ich die Freundesversammlung verlasse?

Antwort: Als ob du auf der gleichen Stufe bleibst und jetzt weitermachst. Die Freunde gaben dir einen Schub und du hast die Kraft um weiterzukommen.

Immerhin bist du glücklich, da du willst, dass sich deine Freunde gut fühlen. Nach der Versammlung soll das Gefühl der Freude, eine Steigerung der Spiritualität sein.

Freude ist ein Zeichen dafür, dass das Treffen der Freunde richtig abgelaufen ist. Du bist froh, dass du auf diese Weise eine bestimmte spirituelle Handlung in der Praxis durchgeführt hast.

Es ist ein Fortschritt, wenn man sich in einem Zustand der Aufregung halten kann.

Aus dem Fernsehprogramm „Die letzte Generation“ 13.06.2018

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Das Prinzip mit dem man in die höhere Welt eintritt.

(Rabash, „Die Ordnung einer Gruppenversammlung“ -1, Artikel Nr. 17, Teil 2:

Jeder sollte sich selbst prüfen, wie viel Einsatz er für die Gruppe leistet. Wenn man in Folge erkennt, wie wenig man in die Gruppe einbringen kann, gibt es Platz für ein Gebet: Der Schöpfer möge ihm helfen und ihm Kraft und das Verlangen geben, sich mit der Nächstenliebe zu beschäftigen.

Frage: Rabash empfiehlt, sich ständig um die Gesellschaft zu kümmern. Bringt er uns absichtlich an den Rand der Verzweiflung?

Antwort: Rabash weist auf die Notwendigkeit hin, alle menschlichen Kräfte zugunsten der Gesellschaft einzusetzen und führt uns dazu, die Unmöglichkeit eines selbstlosen Dienstes an der Gesellschaft zu erkennen. Wenn wir mit anderen Menschen darüber reden, sagen sie: „Warum nicht? Das ist das, was wir tun.“ Aber im Endeffekt ist es unmöglich.

Wir müssen uns daran gewöhnen, dieses Hindernis zu überwinden, welches man nicht überwinden kann. Wir müssen trotz dieser Unfähigkeit danach streben.

Unser Problem liegt darin, dass wir mit diesem Hindernis nicht in Berührung kommen wollen. Unsere Lehrer, die Kabbalisten, schieben uns voran: „Los, streng dich an. Gehe durch diese Tür, als ob du in der Lage wärst, aus dir selbst herauszutreten, in die Gesellschaft einzutauchen und dich um sie zu kümmern – nicht dich selbst, sondern sie zu lieben, nicht im Empfangen, sondern im Geben zu sein.“

Wofür? Um die Grenze die dein Egoismus klar definiert hat, zu erkennen? Dann kannst du handeln, ansonsten hast du keine Kraft und Fähigkeit dazu. Du entdeckst gleichzeitig die Notwendigkeit diese Grenze zu übertreten. Du hast keinen Plan, wie. An dieser Stelle fängst du zu bitten an. So wird ein Gebet geboren.

Das Prinzip ist einfach: Um die spirituelle Welt betreten zu können, brauchst du die Hilfe des Schöpfers. Der Schöpfer steht dir nur dann zur Seite, wenn du Ihn darum bittest. Du kannst beten, wenn du ein wahres Verlangen danach hast. Du kommst zum wahren Verlangen, wenn du es oft versucht und sichergestellt hast das du es willst, aber nicht kannst. Das ist der Anfang.

Das sind alles folgerichtige Handlungen, die wir, bevor wir die Höhere Welt betreten, durchführen müssen.

 

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 13.06.2018

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Das Hauptgebot ist die Einheit

In der Kabbalistischen Gruppe bedeutet die „Erfüllung der Gebote“ eine Verbindung von zehn oder weniger Menschen, die untereinander beschlossen haben dass sie den Schöpfer enthüllen wollen.

Sie sind untereinander verpflichtet, sich zu verbinden, eine Gruppe, die nach den Gesetzen der Seele, nach den Gesetzen des gegenseitigen Gebens handelt, zusammenzustellen. Es wäre das Beste, wenn sich zehn Freunde zusammenschließen, wenn das aber nicht möglich ist, steht geschrieben, dass es mindestens Zwei sein müssen.

Wenn wir offenbaren wollen, dass der Schöpfer der Gebende ist, so müssen wir Ihm geben. Wir müssen vor allem ein Werkzeug des Gebens erschaffen. Wir beginnen damit, es zwischen uns aufzubauen. Wie gesagt wurde: „Von der Liebe zu Freunden, wie zu mir – so zur Liebe zum Schöpfer“.

Wir klären was es bedeutet, zu lieben und uns gegenseitig zu geben. All das muss sich in der Verbindung zwischen uns realisieren und nicht irgendwo im Himmel. Es muss überprüft werden, ob sich alle unsere bisherigen Vorstellungen über die Verbindung zwischen den Menschen auf das, was sich in der Seele, d.h. im korrigierten Zehner bezieht, verwirklicht werden sollte. Unsere ganze Arbeit besteht aus Klärungen unserer Handlungen und Absichten.

Wenn wir jeden Tag, bei jedem Unterricht, die Art und den Charakter der Verbindung zwischen uns klären, wenn wir immer wieder die Stärke und vor allem die Qualität untersuchen, dann beginnen wir die Stufen zu erklimmen. Wir bestimmen selbst, wieweit wir uns dem Schöpfer annähern. Er lässt uns nicht mehr voranzuschreiten, wie es unsere Vorbereitung ermöglicht. Wir bestimmen die Geschwindigkeit selbst.

Wir beginnen nicht unsere persönlichen, individuellen Zustände zu spüren, sondern das was zwischen uns, im Zentrum der Gruppe, in unseren Beziehungen geschieht. Das bestimmt unser Verhältnis zum Schöpfer und das Verhältnis des Schöpfers zu uns. Wir sind am Punkt unserer Verbindung mit der höheren Kraft verbunden.

Wir arbeiten immer an diesem Punkt und wollen nur diesen Punkt aufdecken. Wir möchten ihn mehr und mehr vergrößern und darin leben, bis er zum Punkt unserer Verschmelzung miteinander und mit dem Schöpfer wird.

Aus der Lektion „Richtiges Studium der Wissenschaft der Kabbala“, 04.01.2019

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Sich über all sein Hab und Gut erheben

Aus der Vielfalt meiner Wahrnehmung muss ich das Wichtigste hervorheben – Die Vereinigung.

Ich prüfe mich selbst, in Bezug auf die Freunde in der Gruppe, nur in dem Maß in dem ich ihren Nutzen oder die Hindernisse für unsere Vereinigung erkenne.

Alles andere lasse ich erst einmal außer Acht. Ich bewerte meine Freunde „im Verstand“ und „über dem Verstand“.

Das bedeutet dass ich meine Logik nicht ausschalte, ich benutze sie, um mich selbst durch das Prisma der eigenen Meinung (Verlangen=Kelim) zu betrachten, zu sehen zu welcher Höhe ich die Gruppe in meinen Augen erheben muss, um den Freunden eine positive Bewertung geben zu können.

Ich weiß jedoch auch, dass meine Logik auf eine egoistische Art und Weise funktioniert, welche die Freunde immer auf die Seite der „Schuldner“ hinzufügt. Darum erhebe ich mich über diese Logik, um die Freunde jetzt schon als „vollkommene Gerechte“ zu sehen.Ist dies Wahrheit oder Lüge ?

Es gibt hierbei keine Wahrheit oder Lüge – alles hängt von meinem eigenen Urteil ab. Wenn ich durch meine Logik urteile, dann ist wirklich niemand gerecht auf dieser Welt, außer mir.

Ich rechtfertige nur mich selbst und noch diejenigen, die mir nahe stehen. Wenn ich aber über den Verstand gehe, dann nehme ich alle Freunde als Gerechte (als die, die Endkorrektur erreicht haben), und mich, als einzigen Sünder unter ihnen wahr.

Was bringt mir dieses Spiel? Denn sowohl das Eine wie auch das Andere ist keine Wahrheit, sondern eine Bedingtheit. Doch gibt mir dieses Spiel die Möglichkeit, mich ständig in beiden Zuständen aufzuhalten : über dem Wissen und im Wissen (über dem Egoismus und im Egoismus).

Auf diese Weise übe ich, bis sich genug Erfahrung angehäuft hat und ich zur wahren Bewertung gelange. Dann werde ich bereit sein, die Wahrheit zu sehen.

Je mehr Anstrengungen ich unternehme, umso schneller bereitet dieser Prozess mein Verlangen (meine Ansichten) auf die spirituelle Welt vor.

Dabei, werde ich sie nicht über dem Wissen wahrnehmen, sondern im Gegenteil, in den neuen Kelim, im Wissen. Und dann, jedes weitere Mal, werde ich wieder über den Verstand, den ich erlangt habe, gehen.

Denn jede weitere Stufe, ist in der Kraft des Gebens höher als die Vorausgegangene und deshalb entgegengesetzt. Der Mensch muss sich über sein Hab und Gut erheben. Alles scheint gut und richtig zu sein, denn auf dem Tisch stehen die wunderbarsten Gaben.

Aber nein, ich muss erstens einmal diese schönen Gaben verschmähen, um zu einer höheren Stufe des Gebens aufzusteigen, zweitens erscheint mir diese Stufe noch als Finsternis.

Jedes weitere Mal gehe ich über den Verstand, über momentane Fakten, und erlange die Eigenschaft von Bina, die immer im Gegensatz steht.

Auf einer neuen Stufe dann, herrscht Bina über Malchut. Doch später, in einem höheren Licht, nehme ich wahr, wie die Macht zu Malchut übergeht.

Dann bereite ich mich auf die nächste Stufe vor, und der Prozess wiederholt sich.

Kabbala Akademie

Wie erhält man eine höhere Intelligenz?

Frage: Ist es möglich zum Geben überzugehen, ohne Schmerzen und Leiden dabei erdulden zu müssen?

Antwort: Ja. Man kann solch einen Übergang ohne Leiden durchführen, wenn er unter dem Einfluss von der Umgebung geschieht.

Die Umgebung ist dazu in der Lage, mir ein Streben zu jeglichem, sogar einem irrealen Ziel aufzudrängen. Wenn alle Menschen um mich herum danach streben, werde ich das auch tun.

Und dann wird es gar nicht so schwierig sein, die Eigenschaft des Gebens wie eine große Belohnung zu schätzen, anstatt des heutigen egoistischen Empfangens, unter der Bedingung dass die anderen auch so denken und handeln.

Der Mensch ist einem Rechner ähnlich und die Gesellschaft kann sein altes Programm löschen und ein neues, fortgeschrittenes Programm mit neuen Daten installieren. Dementsprechend entwickle ich mich.

Es steht geschrieben, dass das Volk Mosche und Aaron wie eine Herde folgte [Ps, 77:21]. Es heißt nicht, dass sie, wie Tiere, Mosche und Aron folgten.

Ich gebrauche meinen Verstand nur dafür, um denen zu folgen, die mir den spirituellen Weg zeigen. Das ist gar nicht so einfach ihnen zu folgen, denn so wirst du nicht zu einem Roboter, sondern du wächst!

Dir werden die ganze Zeit Störungen gegeben, auf allen Stufen: bewegungslos, pflanzlich, tierisch und sprechend, die dich daran hindern dem spirituellen Weg zu folgen.

Und du musst dich von der Stufe deines hohen Egoismus verbeugen und erniedrigen, um den spirituellen Mentor folgen zu können. Deshalb wird das deine Größe sein,wenn du ihm folgst und nicht deine Kleinheit.

Deshalb musst du eine große Vernunft haben, um alle Intrigen und Komplotte des eigenen Egoismus zu entziffern, und anstatt deinen Egoismus zu befolgen, über dem eigenem Verstand hinter deinem Lehrer zu gehen.

Dir werden solche Verwirrungen und Zustände geschickt, wo du beginnst den Lehrer so gering zu schätzen in jeder Sache; manchmal hasst du ihn sogar.

Und wenn du in der Lage bist dich darüber zu erheben und aus dir selbst eine „Null“ zu machen, so wie geschrieben steht:“Staub unter den Füßen der Gerechten“, so bedeutet es das du ihnen folgst, den Rechtschaffenen auf dem spirituellen Weg.

Dann bist du groß, du bist so wie Er. Du bekommst all das, was in Seinem Kopf ist. Alles hast du vom Schöpfer erhalten, durch Ihn.

Das ist eine besondere Form der Entwicklung, wo du dich gegenüber dem Lehrer annullierst,vor Mosche und durch ihn annullierst du dich gegenüber dem Schöpfer.

Genauso wie man von der Liebe zu den Geschöpfen, zur Liebe zum Schöpfer gelangt, so haben wir hier selbst, keine andere Möglichkeit uns zu verändern. Die frühere Form wird gegen eine neue, die dem Schöpfer ähnlich ist, von oben, ersetzt.

Solche Wörter wie „sich annullieren“, „wie eine Herde dem Hirten zu folgen“ drücken keine Geringschätzung aus. Damit ist nicht gemeint, dass wir wie Tiere ohne Verstand sind.

Wenn du dich auf der Stufe der Klipot, von Assija, Jetzira, Brija und Atzilut annullierst und deinem Lehrer folgst, steigst du auf die Höhe dieser Welten hinauf. Alles hängt nur von der Größe des Widerstandes gegen die Störungen ab.

Das nennt man „mit dem Glauben über dem Wissen (Verstand) gehen“. Denn ich habe kein solches Wissen, wie mein Lehrer und ich annulliere mich im Bezug auf ihn, annulliere mein Verstand und bekomme von ihm ein neues Wissen, ein Wissen der höheren Stufe, den „Glauben“.

Der untere Teil seines spirituellen Parzufs, ACHaP, senkt sich in mich und ich nehme die Dunkelheit als Licht an, obwohl dieses mir als Dunkelheit in meinem egoistischen Willen vorkommt. Auf diese Weise kann ich auf dem spirituellen Weg weiterkommen.

Aus einem Unterricht über „Einführung zu „Panim Meirot“, 01.08.2010

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Konzentrieren Sie sich auf Absichten anstatt auf Verlangen


Frage: Der Egoismus muss alle Entwicklungsstadien durchlaufen. Können wir somit anhand der Bestrebungen eines Menschen in diesem Leben genau sagen, in welchem Entwicklungsstadium er sich gerade befindet? Wenn sich ein Mensch zum Beispiel von Wissen angezogen fühlt, heißt das, er hat schon alle anderen Stadien durchlaufen? Und sollten wir uns selbst zur Entwicklung zwingen und Wege finden, unsere Verlangen zu stimulieren?

Antwort: Wir sollten unseren Verlangen keine Aufmerksamkeit widmen. Sie entstehen in uns gemäß der Entwicklung der Seele und somit ohne unserer Kontrolle. Stattdessen sollten wir unser Augenmerk auf die Korrektur unserer Absicht richten: wie wir uns auf die in uns aufkommenden Verlangen beziehen, ob wir wünschen, sie „für uns selbst“ zu realisieren oder „für andere“ (indem wir uns mit der Gruppe verbinden und die authentischen Quellen studieren).

Welche Verlangen in Ihnen aufkommen und sich verändern, hängt nicht von Ihnen ab. Es beruht auf vielerlei Ursachen – Ihren inneren und den äußeren, die vom allgemeinen Zustand aller Seelen – dem System, in dem Sie sich befinden – bestimmt werden.

 
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So bereitet man sich auf den Februar-Kongress in Israel vor


Kongress vom 19. bis 21. Februar 2019 in Israel

Weitere Informationen…

Fragen, die ich über den kommenden Kongress  erhalten habe        

Frage: Wie bereitet man sich am besten auf den Kongress vor?

Antwort: Sie sollten das Material des letzten Kongresses studieren und an den Vorbereitungen für den kommenden Kongress teilnehmen. Arbeiten Sie das Kongress-Material durch und seien Sie gezielt bei unserem täglichen Unterricht (der zwischen 3 Uhr und 6 Uhr israelischer Zeit stattfindet) oder zumindest beim dritten Teil (von 5 Uhr bis 6 Uhr israelischer Zeit) dabei.

Frage: Ich versuche herauszufinden, wie ich am besten studiere. Kann ein Student, der sich von seinem eigenen Geschlecht angezogen fühlt und regelmäßig via Internet die Kabbala studiert, am Kongress in Israel teilnehmen (tatsächlich kommen und dort mit allen zusammen sein)? Kann er an den Kongressvorbereitungen teilnehmen? Kann er manchmal einen Kongress in an anderen Ländern besuchen?

 Antwort: Ja.

Frage: Auf welche Weise vereinigt man sich korrekt mit dem allgemeinen System?

Antwort: Durch die Qualität des Schenken.

Frage (fortgesetzt): Ist ein Mensch dazu fähig?

Antwort: Ja, wenn er dies durch eine Gruppe tut, indem er Or Makif von Oben empfängt.

Frage (fortgesetzt): Was für eine Art Kraft ist das und wo kann man sie finden?

Antwort: Nur im Studium der Kabbala.

Frage: Wenn ich verstehe, dass alles was ich tue für den Schöpfer ist, und meine Absicht „um des Schöpfers willen“ ist, wie kann ich die Kabbala anwenden, um meinen Lebensinhalt zu erreichen?

Antwort: Wenn Sie schon an dem Punkt angekommen sind, an dem alles um des Schöpfers willen ist, dann gibt es für Sie nichts mehr zu tun …

Frage: Wie ist es möglich, von äußerer Liebe zu innerer Liebe zu gelangen?

Antwort: Auf die gleiche Weise, wie man vom Egoismus zum Altruismus gehen kann.

 
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Ein Wunsch – zwei Absichten

„Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leibe“ (Tora, Bereschit, 25:22).

Man spricht hier über die Absichten. Der Schöpfer hat den Wunsch zu genießen geschaffen, wobei in diesem Wunsch in Wirklichkeit keinerlei Veränderungen geschehen.

Um uns zu helfen, sich selbständig zu behaupten, bleibt der Wunsch der Genüsse von uns verborgen. Er wird „in uns“ nur in jenem Maß gezeigt (obwohl wir ihn „vor uns“ empfinden), in welchem wir ihn beherrschen können.

Mit dem Wunsch zurechtzukommen – bedeutet, den „Esau“, d.h. die egoistische Absicht, die von der schlechten Umgebung herbeigerufen wird, durch den „Jakob“, durch die altruistische Absicht, die von der guten Umgebung herbeigerufen wird, zu ersetzen. Unsere Wahl ist die Wahl der Umgebung. Und der Wunsch bleibt derselbe.

Um, sagen wir, 10 Gramm des egoistischen, in mir aufwachenden Wunsches zu korrigieren, benutze ich alle Mitteln, die mir von oben geschickt werden: ich komme aus der schlechten Umgebung heraus in die gute, und stelle mich unter die Einwirkung der Gruppe, der Bücher und des Lehrers, bis sie für mich zum Schöpfer werden.
Mit anderen Worten, ich sehe dahinter die Höhere Kraft und beginne zu verstehen, dass es niemanden, außer dem Schöpfer gibt.

Und dank dieser Umgebung, wenn ich darin den Schöpfer enthülle, korrigiere ich die Absicht. Früher bekam ich etwas, oder gab etwas für das Erhalten zurück.

Jetzt mache ich die Beschränkung (Zimzum) auf die Absicht, und auf den Wunsch, der unter dieser Absicht gilt. Mit Hilfe des Lichtes beginne ich, für das Geben zu geben, und dann für das Geben zu erhalten.

Somit fallen auf einen Wunsch zwei Absichten an: entweder für sich zu bekommen, oder dem Nächsten zu geben. Gerade deshalb wird der Kampf geführt, worin die Umgebung alles entscheidet.

Wer wird in mir aufwachen: Esau oder Jakob? Die Absicht des Erhaltens oder die Absicht des Gebens? Sie kämpfen für einen Wunsch, für einen Menschen, „stoßen sich miteinander“.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 01.11.2010

 

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