Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 2

Was ist das Ziel der Schöpfung?

Der Mensch ist das Zentrum der Schöpfung.

Baal HaSulam. „Vorwort zum Buch Sohar“, Punkt 18.

Das Ziel des Vorhabens der Erschaffung aller Welten ist nur auf den Menschen gerichtet.

Baal HaSulam. „Vorwort zum Buch Sohar“, den Punkt 39

Das von dem Schöpfer gesetzte Ziel der Schöpfung ist es, die Schöpfung mit dem Genuss zu füllen, damit Seine Erhabenheit und die Wahrheit begriffen wird und die Schöpfung von Ihm jenes Wohl und die Genüsse bekommt, die Er für sie vorbereitet hat.

Baal HaSulam. „Vorwort zum Buch Sohar“, den Punkt 39

Der Plan der Schöpfung ist in allen Erscheinungsformen voraus festgelegt und dient nur dem Ziel, die Menschheit in ihren Eigenschaften zu entwickeln und aufzusteigen, bis sie den Schöpfer in gleicher Weise wie den Freund spürt.

Und diese Eigenschaften sind wie Stufen einer Treppe. Sie sind zahlreich, und der Mensch steigt sie hinauf, überwindet eine Stufe nach der anderen, bis er das Ziel erreicht.

Baal HaSulam. „Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen“.

Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 1

Der Schöpfer ist das absolute Gute

Da der Schöpfer von uns als perfekt wahrgenommen wird und keine fremde Hilfe für Seine Perfektion braucht, sowie den Geschöpfen voraus ist, dann ist es klar, dass Er keine egoistischen Wünsche beinhaltet. Und weil es in Ihm nichts vom Wunsch zu empfangen gibt, dann gibt es auch keinen Grund, jemandem zu schaden. Und das ist ganz einfach.
Aber außer diesem müssen wir vom ganzen Herzen zugrunde liegende Sache akzeptieren, dass Er den “Wunsch zu geben” hat. D.h, Er hat den Wunsch dem Nächsten – seinen Geschöpfen, Gutes tun. Dies zeigt auch sein große Meisterwerk, dass vor unseren Augen erscheint.
Und es gibt in unserer Welt Geschöpfe, die ohne Zweifel entweder gute oder schlechte Gefühle empfinden; aber dessen ungeachtet ist dieses Gefühl ihnen vom Schöpfer gesandt worden.
Wenn wir dann endlich festgestellt haben, dass es das Gesetz des Schöpfers ist,  nichts Böses zu tun ist, wird es klar, dass alle Geschöpfe nur das Gute von Ihm bekommen, weil Er sie nur dafür erschaffen hatte, um ihnen Genuß zu geben.
Somit haben wir klargestellt, dass der Schöpfer nur den einzigen Wunsch hat,  Genuss zu geben, und Er kann auf keinen Fall jemandem schaden.

Und deswegen haben wir ihm den Namen „Absolutes Gute“ gegeben.

Baal HaSulam: „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“

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Stufen der spirituellen Arbeit

Die Arbeit muss so weit wie möglich vom Körper entfernt stattfinden. Man kann in ihr verschiedene Stufen hervorheben:

Zuerst strebt der Mensch nur nach Erfüllung – in dieser oder in der zukünftigen Welt.

Danach fängt er an, außer an die Erfüllung, auch daran zu denken, „mit wem er es zu tun hat“, von wem diese Erfüllung abhängt. Dann beginnt er, die Erfüllung mit der Quelle der Erfüllung, dem Gebenden, zu verbinden. Es entsteht eine Beziehung zum Gebenden, weil von ihm die Erfüllung abhängt.

In der nächsten Phase fängt der Mensch an, den Gebenden zu achten, weil Er der Gebende ist, für Seine Eigenschaft an sich der Gebende zu sein, und nicht für den Genuss, den er von Ihm bekommt.
Hier kommt es zu einer gewissen inneren Zwiespalt in ihm – einerseits ist die Erfüllung wichtig, andererseits kommt ein Bestreben, sich an den Gebenden anzugleichen, auf. Ist die Erfüllung als Energie für die Arbeit wichtig oder um der Erfüllung selbst willen? Wovon genau bekommt er die Energie, was ist sein Ziel – die Erfüllung oder die Verbindung mit dem Gebenden?
Auf diese Weise kommt er nach und nach in einen Zustand, in dem er nur an die Übereinstimmung seiner Eigenschaft und der des Schöpfer denkt.
Doch auch hier ist nicht alles so einfach. Es sind verschiedene Sachen:  die Übereinstimmung der Eigenschaften einerseits und andererseits das Verlangen, Genuss dem Gebenden zu bereiten.
Bei dem Bestreben nach der Übereinstimmung der Eigenschaften denke ich dennoch an mich. Obwohl ich geben, Genuss bereiten, lieben will, will ich das für mich selbst, dabei bin ich präsent.
Auch was das Bereiten des Genusses betrifft – werde ich ihn bereiten oder gibt es jemanden, der es besser kann als ich? Wie werde ich es so anstellen, dass ich keine Belohnung dafür bekomme?
Das heißt, wir sehen, dass es hier eine Menge Stufen, ganze fünf Welten gibt, wo der Mensch seine Motivation, seine Prinzipien überdenkt: wofür ist er bereit, sich anzustrengen, worin besteht seine Erfüllung, wie ist seine Haltung dem Gebenden gegenüber?
Dadurch verändert sich sein Zustand und er steigt von einer Welt zur nächsten auf.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.07.2010.

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Wie man seinen Punkt im Herzen entwickelt

Frage: Was bedeutet die Vereinigung der Punkte im Herzen, die wir zu erreichen versuchen?

Antwort: Wenn ein Verlangen nach Geben, genannt der Punkt im Herzen, in einer Person erscheint, wird er zu Beginn vom Verlangen, Genuss zu erhalten, gelenkt. Vorerst befindet sich das Verlangen zu geben innerhalb unseres egoistischen Verlangens zu empfangen, und deshalb wird es als „Punkt im Herzen“ bezeichnet

Die Vereinigung der Punkte im Herzen, die wir zu erreichen versuchen, ist die Vereinigung unserer Verlangen zu geben. Sie müssen Ihren Punkt mit anderen Punkten vereinen, um einander zu beeinflussen. So wird sich Ihr Verlangen zu geben über das Verlangen zu empfangen erheben.

Wenn wir aus unserem Verlangen zu empfangen herauskommen und ein Netz zwischen uns darüber erschaffen, dann wird genau dieses Netz die Seele genannt. Alle Punkte, mit denen ich mich verbunden habe, werden sich in meine Seele verwandeln. Außerdem wird die Kraft der Seele dadurch bestimmt, wie verbunden ich mit anderen bin und wie groß mein Verlangen ist, ihnen zu geben.

Wenn wir das Verlangen nach Genuss mit der Kraft des Lichtes beeinflussen, dann wird dieses Verlangen nicht im Stande sein, unseren Fortschritt zu stören, da es keinen Kontakt mit dem Licht hat. Und dann können wir unseren Punkt im Herzen höher erheben. Das wird „der Exodus aus dem Exil“ genannt.

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Welchen Weg wirst du gehen?

Der Artikel von Baal haSulam „Das Vorwort zum Buch Panim Meirot„, Punkt 7: Und daraus sollst du verstehen, was die Weisen im Vers meinten: „Ich bin der Schöpfer, Boita (Leiden) und Achischena (Genüsse)“. D.h., es existieren zwei Wege der Erreichung des erwähnten Ziels:

– Entweder werden sie selbst darauf aufmerksam, was als der Weg der Rückkehr bezeichnet wird. Und wenn sie würdig werden, so werden sie den Weg der Genüsse beschreiten, d.h., es gibt keine bestimmte Zeit dafür, und sobald sie sich reinigen werden, wird die Korrektur augenblicklich vollendet sein.

– Und wenn sie nicht würdig werden, aufmerksam zu werden, so gibt es einen anderen Weg, der als der Weg der Leiden bezeichnet wird. Wie die Weisen des Sanhedrin sagten: „Ich werde einen König über euch stellen, einen solchen wie Aman und er wird euch zwingen, an die Quelle zurückzukehren“. Doch dann existiert bereits eine Beschränkung in der Zeit.

Vor uns existieren zwei Wege der Erreichung des erwähnten Ziels, und wir befinden uns auf ihrer Kreuzung. Jeden Augenblick muss man sich auf einem Kreuzweg stehend empfinden, auf einem Kreuzweg, der unsere Freiheit des Willens bestimmt, wobei die Auswahl sehr einfach ist: entweder auf dem Wege des Lichtes oder auf dem Wege des Leidens zu bleiben.

Es existiert kein dritter Weg! Wir sind gezwungen, auf einem dieser zwei Wege voranzukommen und jeden Augenblick muss man sich entscheiden, wie der folgende Schritt sein sollte. Dein Bein ist schon in der Luft hängen geblieben – wähle jetzt aus, wohin du es stellen möchtest: auf den Weg des Lichtes oder des Leidens?!

Im nächsten Augenblick musst du dieselbe Auswahl treffen. Von oben wird dein Bein erhoben, und du bist gezwungen, den Schritt zu machen und entscheidest, wohin du es senken wirst. Und in Abhängigkeit von deiner Wahl wirst du die Kräfte und die Mittel für den Aufstieg bekommen; denn du bleibst weiterhin verpflichtet, dich vorwärts zu bewegen.

Aber wenn du mittels „Beito“ (der natürlichen Entwicklung mit der Zeit) vorwärts kommst, dann stoßen dich die Kräfte der Natur an, gegen deine Selbstsucht; denn du willst immer nach deinem Ego entscheiden. Und deshalb wirken auf dich die Kräfte ein, die deine Selbstsucht bekämpfen, um dich im Geben zu unterrichten.

Und mittels „Achischena“ (die Zeit beschleunigend) beginnst du, dich selbst mit Hilfe der Umgebung zu überzeugen, dass es sich lohnt, im Geben zu sein; denn dadurch wird das umgebende Licht herangezogen, das dich zum Guten zurückführt.

Auf dem Weg „Beito“ bekommst du die Schläge, durch die du lernst, letztendlich die Bitte zu erreichen, das Gebet über die Korrektur, um mittels „Achischena“ voranzukommen.

Wenn du aber gleich den Weg des Lichtes gehst, dann sparst du die Zeit auf dem ersten Teil des Weges ein, die du verlieren würdest, weil du nicht zugehört und die eigenen Anstrengungen nicht gemacht hast.

Es gibt keine Zeit für die Überlegung, welchen Weg der Fuß betreten soll! Alles hängt von der Vorbereitung der Umgebung ab.

Kabbala Grundkurs

Die Menschheit ist ein geschlossenes System


Frage: Wir sind alle in einem System von Seelen als eine Einheit verbunden. Doch wie gelingt es uns, einen positiven Einfluss auf das kollektive Bewusstsein zu haben, welches voller Hass ist?

Antwort: Um dies zu erreichen, müssen wir spüren, dass wir keine Wahl haben und dass wir uns der Selbstzerstörung nähern, zu einem Leben, das schlimmer als der Tod ist und dass wir dieses nicht vermeiden können. Dieses Gefühl wird die Menschen dazu bringen, sich mit anderen zu verbinden. Die Natur der Menschen, das egoistische Verlangen, Genuss zu empfangen, wird sie dazu treiben. Die Menschen werden dies wollen, weil es der einzige Weg zum Wohlfühlen ist.

Auch jetzt sind wir nur in der Lage „zu geben um zu empfangen“, beispielsweise wenn wir im Geschäft für etwas bezahlen, das wir brauchen. Sogar diese einfache Transaktion ist ein kleines Opfer. So etwas gibt es nicht im Tierreich oder bei kleinen Kindern. In anderen Worten, dies kommt nicht aus unserem Instinkt.

Jeder Mensch muss jedoch begreifen, dass wir die Verantwortung haben, uns richtig mit den anderen zu verbinden. Und die Menschen sollten sich sehr anstrengen, alles über die korrekte Verbindung zu lernen. Die Menschheit ist ein geschlossenes System und wie in jedem solchen, muss alles auf Unterstützung, Gleichgewicht und Harmonie ausgerichtet sein. Wenn diese Faktoren unterbrochen sind, dann wird jedes Mitglied des System leiden. Einem Teil kann es nicht auf Kosten des anderen gut gehen.

So sieht die Weisheit aus, die wir allen Menschen lehren müssen. Jeder auf der Welt muss die neuen Verhaltensregeln lernen.

Kabbala Grundkurs

Streßbewältigung in einer Welt mit dem höchsten Stresspegel aller Zeiten!

Jeden Morgen überqueren wir Straßen mit dichtem Verkehr, um uns am Arbeitsplatz der Lawine von Pflichten zu stellen. Nach einem neunstündigen Arbeitstag kehren wir nach Hause zurück und müssen Elternschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Beziehungsprobleme bewältigen, die zu unerschöpflichen Stressquellen und zum toten Gewicht unserer modernen Welt geworden sind. Umfragen zeigen, dass in den USA ein absoluter Höchstwert des Stressniveaus erreicht wurde. Laut dem diesjährigen Bericht der American Psychological Association gehören etwa 90% der jungen Amerikaner der Generation Z im Alter zwischen 15 und 21 Jahren zu denen, die am stärksten betroffen sind.

Dem Rest der Welt geht es nicht viel besser. Eine von Gallup in mehr als 145 Ländern durchgeführte Studie hat gezeigt, dass die von den Menschen gemeldeten täglichen Sorgen, Stresssituationen, körperlichen Schmerzen, Trauer- und Wutzustände seit Beginn der Datenaufzeichnung die höchsten Werte erreicht haben. Um Trends in Bezug auf Hoffnung oder Verzweiflung zu untersuchen, berechnet die Gallup-Studie einen Indexwert der negativen Erfahrungen. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass dieser Wert von 23 auf 30 gestiegen ist, was im letzten Jahrzehnt auf eine deutliche Steigerung um 30% hinweist.  [Rest des Beitrags lesen →]

Wir befinden uns in der Schlussrunde unserer Entwicklung

Frage: Wie kommt es, dass, wenn der Punkt im Herzen im Menschen erwacht, dieser noch einen schwierigen und langen Pfad vor sich hat, bevor er die Spiritualität erreicht?

Antwort: Warum halten Sie den Pfad für schwierig? Ich sehe mir die Welt an und sehe so viele Menschen, wie sie um Geld, Macht, Ruhm und Wissen kämpfen, damit sie irgendwann einmal ein kleines bisschen Genuss erfahren. Jahre werden mit unnützen Sorgen und falschen Werten verschwendet.

Wenn man sich mit spiritueller Entwicklung befasst, nicht so schnell vorwärts kommt wie man möchte, man aber trotzdem das Ziel erreichen will, dann macht man Fortschritte. Ist das nicht besser, als so zu leben wie die gesamte Welt?

Heutzutage gibt es immer mehr Menschen, die zur Spiritualität aufwachen. Es fällt schwer, die Anzahl der Studenten, die vor einigen Jahren anfingen, Kabbala zu studieren, mit der heutigen zu vergleichen.

Als Rabash mir erzählte, dass das allgemeine Erwachen 1995 stattfinden würde, hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu glauben. Wer hätte gedacht, dass sich die Welt so schnell ändern würde? Auf ein Mal sehen wir, dass die Menschen sich leer fühlen und eine globale Krise erleben, zusammen mit Naturkatastrophen, Krisen in der Ausbildung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Es ist unwichtig, dass die Medien uns belügen und versuchen, die Krise zu vertuschen, indem sie uns versichern, dass alles in Ordnung sei. Ich spreche davon, was uns die Natur vorhält.

Außerdem ist es verständlich, dass die Menschen versuchen, die Lage aufzupolieren. Jeder versucht automatisch seine Leiden und seinen Schmerz zu lindern. Darum schließen sie ihre Augen und sagen sich, dass alles in Ordnung ist und es keine Krise gibt.

In der Zwischenzeit zerfällt alles und die Leute werden weiterhin entlassen. Doch der Mensch ist eben so gemacht, dass er nicht die Wahrheit sehen will.

Tatsache ist, dass der Schöpfer (die Natur) uns enthüllt, dass wir bereits in einem sehr fortgeschrittenen Zustand sind. Und es geschieht bereits 20 Jahre nach dem allgemeinen Erwachen. Doch wie ein kleines Kind will man heute alles jetzt bekommen. Man versteht einfach nicht, mit welchem riesigen, in der Tat unendlichen Verlangen wir es heute zu tun haben und wie schnell es sich verändert.

Die Entwicklung unseres Verlangens hat sich Jahrtausende schrittweise hingezogen, doch heute ändert es sich täglich. Wir brauchen nur ein bisschen Geduld.

(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

 

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Warum gibt es keinen Zwang in der Spiritualität?

Frage: Wenn sich die materielle Welt unter der Macht der Spiritualität und ihrer Gesetze befindet, warum gibt es dann in der Spiritualität keinen Zwang, in der Materialität aber schon?

Antwort: Es ist unmöglich, in der Spiritualität jemanden zu zwingen, weil wir keine Chance haben, den Egoismus so zu beeinflussen, dass er auf den Genuss verzichten und sich korrigieren will.
So handelt alleine der Schöpfer.
Dieser Weg wird als der Weg des Leidens bezeichnet. Aber gleichzeitig zu diesen menschlichen Leiden, Kriegen, Problemen, allerlei Krankheiten usw. – findet der spirituelle Einfluss auf die Menschen statt.

 

Aus dem Unterricht in Russisch, 19.11.2017

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Das Geheimnis vom spirituellen Genuss

Frage: Warum sprechen Sie so wenig über den Genuss der spirituellen Welt?

Antwort: Ich würde darüber sprechen, doch leider ist es unmöglich, ihn zu beschreiben.

Kabbalisten schreiben, dass, wenn man alle Genüsse unserer Welt, die die Menschheit seit jeher hatte, hat und haben wird, summiert, man einen kleinen Funken erhält verglichen mit dem riesigen, milliardenfach größeren höheren Licht auf der kleinsten spirituellen Stufe.

Erst glaubte ich ihnen nicht, aber dann überprüfte ich es und wurde überzeugt. Das wünsche ich mir auch für dich.

Kommentar: Man kann sich kaum vorstellen, wie sehr sich ein Mensch vorbereiten muss, um den gesamten Genuss der Menschheitsgeschichte zu erleben!

Antwort: Wenn du nicht arbeitest, um zu empfangen, sondern um zu geben, kannst du alle Genüsse der Welt durch dich hindurch fließen lassen und erleidest keinen „Stromschlag“, denn du bist ein Leiter und kein Empfänger!

Du bist wie ein Kanal, der alles durch sich selbst an andere weitergibt. Und so genießt du nicht das Licht selbst, sondern dessen Wirkung, wenn es andere erfüllt. Das ist das ganze Geheimnis.

Aus dem russischem Kabbala Unterricht vom 28/2/16 (183174)