Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geben'

Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer


Zwei Fragen, die ich über Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Ist es wahr, dass eine Frau nur einmal lebt und nicht reinkarniert und dies der Grund dafür ist, warum sie keine Kabbala studieren sollte?

Meine Antwort: Frauen müssen Kabbala studieren und sich korrigieren genau wie Männer, aber gemäß der Struktur der weiblichen Seele. Frauen reinkarnieren genauso wie Männer und im Übrigen alles, was existiert, ob in unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Stufen der Natur. Das ist so, weil die Verlangen aller Arten und Stufen ihren Endzustand erreichen müssen – die absolute Gleichheit der Eigenschaft des Gebens!

Frage: Ich habe kürzlich begonnen, Kabbala zu studieren und die eine Sache, die ich soweit verstanden habe, ist, dass wir aus Verlangen bestehen und das Verlangen das Hauptmotiv unserer Existenz ist. Außerdem habe ich verstanden, dass wir unsere Verlangen nicht unterdrücken, sondern korrigieren sollen, damit sie unserem Schöpfer dienen. Was ist jedoch mit den sexuellen Verlangen? Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen und möchte mein Leben mit ihm verbringen, aber ich kann nichts dafür, wie ich anderen Männern gegenüber empfinde. Meine Frage ist darum, wenn ich meine Verlangen gemäß Kabbala nicht unterdrücken soll (so wie ich es bis jetzt gemacht habe), welche Einstellung soll ich haben, meine Verlangen zu lenken und sie für andere und den Schöpfer nützlich zu machen?

Meine Antwort: Sie werden nur in der Lage sein, Ihre Verlangen durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels (Erlangung des Schöpfers), durch die Teilnahme am allgemeinen Studium, der Gruppe und der Verbreitung richtig einzuteilen. Ihr Verlangen wird dann das Or Makif – das Höhere Licht – erwecken, welches alle notwendigen Änderungen in Ihnen durchführen wird, um Sie zu Frieden und Harmonie zu bringen.

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Glaube über dem Verstand wird nach dem Machsom erlangt (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass die Zeit der Korrektur beginnt, nachdem wir den Machsom überschritten haben, aber es gibt etwas, das mich beunruhigt und das ich nicht gut verstehe: Sobald der Machsom überschritten ist, geschehen die Dinge, die uns in dieser Welt passieren, weiterhin. Jedoch sind wir dann in der Lage, sie zu verstehen. Wir verstehen was uns geschieht und können dies dazu verwenden, das Gefäß zu vergrößern und es zu füllen. Meine Frage ist nun, aufgrund des oben Erwähnten: Ist Glaube über dem Verstand nötig, um den Machsom zu überschreiten oder wird einem das gegeben, wenn man den vollständigen Masach hat? Und kann ein Mensch erkennen, ob er die Neshama hat?

Meine Antwort: Glauben über dem Verstand ist das, was wir nach dem Machsom erlangen. Vorher versuchen wir nur zu verstehen, was Glaube ist und versuchen, ihn zu erlangen. Vor dem Machsom versuchen wir, Glaube über dem Verstand zu erlangen (die Enthüllung des Schöpfers, eine Wahrnehmung von Ihm, von der Eigenschaft des Gebens und der Liebe in uns – über unserem gesamten Egoismus). Wir streben danach, uns über alle Hindernisse hinweg zur Einheit des Schöpfers und Seiner Lenkung zu erheben!

Aber die Erfüllung dieses Verlangens findet nach dem Machsom statt, wenn es mit dem Licht des Schenkens der Stufe Nefesh, dann Ruach usw., gefüllt ist, bis wir vollständig die Eigenschaft des Glaubens über den Verstand erlangen – die Eigenschaft von Bina.

Und danach gibt es ein anderes Maß – nicht das Erheben über den Egoismus, sondern den Gebrauch des Egoismus oder die Korrektur des Egoismus zum Schenken – wenn wir in unser Verlangen hinein um des Schenkens willen empfangen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Glaube über Verstand – vor und nach dem Machsom
Blog-post: Die kabbalistische Definition von Glaube verglichen mit…

Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben

Zwei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen erhielt

Frage: Ich beginne, eine Art Ziehen in Richtung „Gruppen“ zu fühlen, doch ich weiß nicht, welche Gruppen oder warum. Ich war immer ein Außenseiter und „unabhängiger“ Einzelgänger. Ich möchte nur Information über virtuelle Gruppen: Was machen sie? Und wie kann ich mich einer anschließen?

Meine Antwort: Sie können mehr herausfinden, wenn Sie an diese Adresse schreiben.

Das Verständnis für die Wichtigkeit der Gruppe kommt vom Einfluss des Höheren Lichtes (Or Makif) auf Sie. Am Anfang versteht ein Mensch nicht, dass der einzige Weg, in die allgemeine Seele einzutreten, der ist, sich mit anderen zu verbinden. Er versteht nicht, dass es keinen anderen Weg in die spirituelle Welt, zu seiner Seele, gibt. Somit hätten Sie ohne den Einfluss des Höheren Lichtes nicht angefangen, das Verlangen nach der Gruppe zu empfinden. Und die Tatsache, dass Sie es empfinden, ist ein riesiger Erfolg! Jedoch stammt das größtenteils nicht von Ihnen, sondern von Oben. Wie Baal HaSulam schreibt, der Schöpfer bringt einen Menschen zur Gruppe und daher trifft Er die Wahl für ihn und die Wahl des Menschen liegt darin, sich selbst in der Gruppe zu festigen – in dem, worauf der Schöpfer Seine Hand legt. Und jetzt müssen sie es gebrauchen und entwickeln – es wird nicht von selbst geschehen.

Später wird der Schöpfer Sie von der Gruppe wegstoßen und Sie werden plötzlich beginnen, sie zu verachten, jedoch werden Sie denken, dass dieses Gefühl von Ihnen kommt, anstatt dass es vom Schöpfer mit einer Absicht zu Ihnen gesandt wurde und so weiter. Und Sie werden dieses Gefühl bekämpfen müssen, indem Sie die Wichtigkeit der Gruppe, der Einheit, der Shechina (der Ort der Enthüllung des Schöpfers) erhöhen.

Frage: Kürzlich erwähnten Sie, dass es Gruppen außerhalb von Bnei Baruch an einem Rav fehlt, der den Schöpfer repräsentiert, die Kraft des Gebens. Wie soll in diesem Fall eine virtuelle Gruppe funktionieren, da ihr ebenfalls die Führung durch einen Rav fehlt?

Meine Antwort: In der virtuellen Gruppe bin ich völlig präsent. Ich bin ihr Lehrer und jede Person ist mein Schüler, wenn sie es wünscht und lernt, was ich an sie weitergebe. Alles hängt nur von ihrem Verlangen ab.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: Anfängliche Probleme
Blog-post_ Spirituelle Führung und Ausrichtung in der Kabbala

Die virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis


Drei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen und das Weltkli erhielt

Frage: Bald werden wir – die virtuelle Gruppe – ein Freundestreffen (Yeshivat Haverim) abhalten, um uns mit dem gemeinsamen Kli zu vereinen. Was sollten wir als nächstes anstreben, als nächste Phase der Einheit zwischen unserer Gruppe und dem Weltkli?

Meine Antwort: Als nächste Phase der Einheit zwischen eurer Gruppe und dem Weltkli solltet ihr völlig in das gemeinsame Kli eingeschlossen werden. Auf diese Weise werdet Ihr vom gemeinsamen Kli das Bewusstsein erhalten, dass Ihr nicht in der Lage seid, das Ziel, den Schöpfer, zu erreichen. Indem ihr euch durch sie der Größe des Zieles bewusst werdet, erhaltet ihr außerdem eine solch starke Kraft, voranzuschreiten, dass ihr auch bei einem Absturz das Gefühl haben werdet, auf einem Kraftkissen (Arvut, gegenseitige Garantie) gelandet zu sein. Dies wird jedoch alles nur geschehen, wenn Ihr wirklich Teil der Gruppe werdet!

Frage: Wie kann das Prinzip von Arvut unter uns in der virtuellen Gruppe erreicht werden?

Meine Antwort: Der sicherste Weg dafür ist, dass Ihr Euch in das gemeinsame Kli einschliesst und von ihm während der gemeinsamen Verbreitung der Kabbala lernt. Mit dieser Aktion werdet Ihr auf jeden Fall eine Handlung des Gebens, der Liebe für euren Nächsten ausführen und folglich Or Makif (Umgebendes Licht) hervorrufen, das Licht der Höheren Stufe, nach welchem ihr strebt – und dieses wird beginnen, euch auf diese Stufe heraufzuziehen.

Frage: Wie kann ich an alle Freunde gleichzeitig denken? Immerhin kann ich mich doch nur auf eine Sache auf einmal konzentrieren, aber es gibt Millionen von Freunden in der ganzen Welt und noch dazu kenne ich die meisten gar nicht.

Meine Antwort: Sie sollten an die gesamte Gruppe denken, an die Millionen Menschen, an die Einheit und das gemeinsame Ziel, darüber, wieviele Menschen danach streben und wie der Schöpfer – der für jeden Eins ist – uns lenkt. Anstelle sich Personen und Körper vorzustellen, sollten Sie sich die Verlangen, sich gemeinsam und mit dem Schöpfer zu vereinen, vergegenwärtigen. Stellen Sie sich vor, wie diese Verlangen trotz Entfernung und Menge vereint sind. Dann werden Sie nach und nach dieses gemeinsame Verlangen oder diese Kraft immer stärker empfinden. Und das wird dann Ihr Kli. Das kommt daher, da ein Mensch innerhalb seiner eigenen Seele nur die anfängliche Inspiration in Richtung Schöpfer empfängt und den Rest der Erfüllung innerhalb der Seelen oder Wünsche seiner „Freunde“, die er sich durch Liebe nach dem Motto „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ hinzufügt. Dies zeigt sich als Bedingung dafür, das innere Gefäß zu schaffen, um das Licht der Unendlichkeit zu empfangen.

Die virtuelle Gruppe war gestern Gastgeber des Yeshivat Haverim auf Kabbalah TV, 18 Uhr und wurde auf kabbalahmedia.info archiviert.

Verwandtes Material:
Baal HaSulam Artikel: Der Zweck der Erschaffung einer Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Das Ziel der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Über die Wichtigkeit von Freunden
Artikel: Gemeinsames Lernen und Unterstützung einer virtuellen Gruppe

Glaube über dem Verstand – vor und nach dem Machsom


Zwei Fragen, die ich zu dem Thema „Glaube über dem Verstand“ erhalten habe

Frage: Ein Mensch, der Kabbala studiert, arbeitet vor dem Machsom (Barriere) mit dem Glauben über dem Verstand. Wie verändert sich diese Absicht, nachdem sich der Mensch einen Schirm angeeignet hat? Und braucht er diesen überhaupt, wenn er einmal anfängt den Schöpfer zu empfinden?

Meine Antwort: Erst nach dem Machsom ist ein Mensch fähig, mit dem Glauben über dem Verstand zu arbeiten. Vor dem Machsom strebt er nur danach, jedoch kann er davor nicht auf solche Weise handeln. Dies liegt daran, dass der Glaube die Eigenschaft des Gebens ist, die ein Mensch sich über dem Machsom aneignet, über dem Egoismus (Wissen, Empfangen). „Glaube über dem Verstand“ = „Beschenken über Empfangen“.

Frage: Wenn ein Mensch ein bestimmtes spirituelles Niveau erreicht und er sich wünscht, noch höher aufzusteigen, zu noch größerer Gleichheit der Form mit der Eigenschaft des Gebens und wenn er auf dem Weg des Glaubens über dem Verstand ist, benutzt er dann die vorige Stufe in seinen Handlungen oder lehnt er diese ebenfalls ab?

Meine Antwort: Er betrachtet die vorige Stufe, im Vergleich mit der nächsten Stufe, als abgeschlossen und als egoistisch. Und dies geschieht jedes Mal. Die Höhere Stufe wird „der Schöpfer“ genannt und dies verändert sich jedes Mal. Heute erreicht ein Mensch den Schöpfer von gestern und erarbeitet sich einen neuen Schöpfer, den er morgen erreichen wird.

Verwandtes Material:
Michael Laitman Artikel: Die Notwendigkeit, Kabbala zu Lernen
Leben aus der Kabbala, Kapitel 5: Der Zweck des Studiums der Kabbala

Der Egoismus zerstört sich selbst


Drei Fragen, die ich über den Egoismus und seine Folgen erhielt

Frage: Wir lernen, dass die Menschen im Verlauf der Menschheitsgeschichte Genüsse angestrebt haben, angefangen mit den Grundgenüssen (Nahrung, ein Zuhause usw.) bis zu den vielschichtigeren, wie Wissen und Wahrheit. Es wäre logisch anzunehmen, dass heutzutage die Menschheit mehr am Wissen interessiert sein sollte. Aber es sieht so aus, als ob wir stattdessen mehr um die elementaren Dinge kämpfen, als um alles andere. Heute scheint es, als ob die körperlichen Werte für uns wichtiger sind, als die des Verstandes und des Wissens.

Meine Antwort: Hungernde Menschen suchen nach nichts anderem als Nahrung. Und in unserer technisch entwickelten Ära, wo sich so viele Möglichkeiten bieten, fangen wir an zu begreifen, dass uns Reichtum, Ruhm, Macht und Wissen nicht glücklich machen. Dies wird zuerst von der jüngeren Generation empfunden und ist der Grund für die Gefühle der Leere und der Depression. Der Wachstum des Egoismus führt zu seiner eigenen Zerstörung. Er stellt seine Unfähigkeit dar, das Glücklichsein zu erreichen und er zwingt uns dazu, ihn auf die einzige andere mögliche Art und Weise zu benutzen – zum Geben anstatt zum Empfang.

Frage: Kann der Egoismus die Zerstörung der Seele bewirken? Was passiert mit Menschen wie Hitler und Saddam Hussein? Gibt der Allmächtige ihnen eine Chance Lishma zu erlangen?

Meine Antwort: Sie werden auf jeden Fall Lishma erlangen, die vollständige Verschmelzung mit dem Schöpfer. Sie werden ganz und gar rechtschaffen sein, weil die Führer in unserer Welt nur Werkzeuge in den Händen der Natur sind und wir sind es, die deren schreckliches Verhalten und ihre Taten in dieser Welt veranlassen, dadurch, dass wir der Natur so entgegengesetzt sind. Unser Ungleichgewicht mit der Natur (dem Gesetz des Gebens) erzeugt die negativen korrigierenden Kräfte, wie diese schrecklichen Regenten/Mittler, von denen Sie sprechen.

Frage: Aus den Nachrichten in allen Sprachen, auch auf Englisch, Französisch und Deutsch, erfahren wir, wie immer mehr Mütter ihre Kinder töten, essen und brutal behandeln. Das ist doch etwas völlig Unnatürliches! Wie sollen wir dieses Phänomen verstehen?

Meine Antwort: Wir sollten diese Erscheinungen als Folge unseres Egoismus betrachten, der die letzte Stufe seines Wachstums erreicht hat. Die Propheten schrieben, dass Mütter ihre Kinder töten und essen werden, wenn wir unseren Egoismus nicht vorher korrigieren. Lesen Sie die Propheten!

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Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn…
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Blog-post: Strengere Strafen werden die Dinge nicht verbessern
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Shamati 20: Lishma

Polygamie – eine Frage der Kultur


Eine Frage, die ich erhielt: In einem Interview, welches Sie über Männer und Frauen gaben, sagten Sie, dass die Seele einer Frau männliche Bestandteile hat und die Seele eines Mannes weibliche Bestandteile aufweist. Wie können Sie, unter Beachtung dessen und des Gesetzes „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, sagen, dass eine Frau ihrem männlichen Partner zugestehen wird, viele andere Frauen zu haben und sie mit dieser Situation glücklich sein wird? Dies ist unlogisch. Vielleicht liegt das daran, dass ich eine Frau bin, aber ich fühle, dass ich mich sehr leicht in die Rolle eines Mannes hineinversetzen kann und weiß, wenn ich ein Mann wäre, würde ich keine anderen Partner haben – so wie auch jetzt nicht als Frau – da dies die Seele eines anderen Menschen beeinträchtigen würde.

Meine Antwort: Männliche und weibliche Eigenschaften sind von Anfang an, in der Wurzel der Schöpfung, miteinander verbunden. Diese Verbindung existiert, da die Eigenschaft „des Empfangens“ nicht existieren kann, ohne die Eigenschaft „des Gebens“ zu beinhalten. Das Verlangen (Kli) kann nicht ohne das Licht (Genuss) existieren, welches dieses Verlangen erschafft und erhält sowie dessen Existenz bestimmt. Obwohl andererseits die Eigenschaft des Gebens und des Lichts scheinbar vor der Erschaffung des Verlangens existieren, ist dies nur unsere hypothetische Weise, dies zu beschreiben, denn es gibt keinen Genuss ohne Verlangen, kein Licht ohne Gefäß. Die abstrakte Form erscheint erst nachdem sich die in Materie verkörperte Form manifestiert. Dann können wir die Form so darstellen, als ob sie ohne Materie existieren würde.

In antiken Zivilisationen war Polygamie eine normale Erscheinung und eine Frau für Geld zu erwerben, über einen Vertrag mit ihrem Vater, war stets populär. Dies fand auch unter den antiken Juden statt. Der Talmud besagt, dass eine Frau für Geld oder durch Beischlaf erworben wird. Sie wird erworben, gekauft. Wie sie sehen, wird hier nirgendwo von Liebe gesprochen! Polygamie ist in der Grundlage der Natur der menschlichen Gesellschaft verankert. Sie sind demgegenüber nicht vorurteilslos, da Sie ein Gefangener der europäischen Kultur sind, in der Sie leben.

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Artikel von Michael Laitman: Freier Wille
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Männliche und weibliche Seelen
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Die Entsprechung mit den spirituellen Wurzeln

Himmel und Hölle in der Kabbala


Fragen, die ich über das Leben in den Höheren Welten erhielt

Frage: Was bedeutet „Himmel“ aus der Sicht der Kabbala?

Meine Antwort: Himmel ist das Licht von Chochma. Der „Garten“ ist Malchut. Malchut gefüllt mit dem Licht von Chochma wird Garten Eden genannt. In diesem Zustand ist Malchut für die Seelen die Malchut der Welt Atzilut.

Mit anderen Worten, der Garten Eden bezieht sich auf einen Ort (oder ein Zustand), wo die Seelen mit dem Licht von Chochma gefüllt sind. Einfach ausgedrückt: der Garten Eden ist Malchut der Welt Atzilut. Der Höhere Garten Eden ist Bina der Welt Beria und der Niedere Garten Eden ist Yesod de Malchut von der Welt Assiya. Natürlich bezieht sich das nicht auf die üblichen Vorstellungen der Leute über den Himmel und seine Bewohner. In der Spiritualität gibt es keinen Raum, kein Abbild, Geräusche etc., sondern nur Kräfte ohne Materie. Die Seele ist ein Verlangen. In dem Maße, in dem sie dem Schöpfer gleicht, der Eigenschaft von Geben und Liebe, wird sie mit der Empfindung des Schöpfers erfüllt, der Empfindung dieser Eigenschaft innerhalb sich selbst. Diese Empfindung wird „Himmel“ genannt und es gibt keinen Himmel außer diesem.

Frage: Gebraucht eine Person das System von ABYA de Kedusha schon vor dem Machsom?

Meine Antwort: Dieses System beginnt erst über dem Machsom. Schauen Sie sich das „Vorwort zum Buch Sohar“ an, wo von der Erreichung der Malchut de Assiya gesprochen wird.

Frage: Wie hat sich der Parssa nach dem Zerbrechen der Gefäße (Shwirat ha Kelim) in der Welt von Nekudim wieder verstärkt, um zu vermeiden, noch einmal zu zerbrechen?

Meine Antwort: Um das Licht zu empfangen ist es nötig, von BYA zu Atzilut aufzusteigen – dies ist eine der Verstärkungen des Parssas.

Frage: Warum ist Ejn Sof (Unendlichkeit) umgeben von Igulim (Kreise)?

Meine Antwort: Weil jeder gleich ist und es keine Begrenzungen gibt.

Frage: Gibt es in der Kabbala Dinge wie den Teufel oder andere böse Kräfte oder sind dies nur Metaphern für den Egoismus?

Meine Antwort: Das Einzige, das geschaffen wurde, ist das Verlangen. Es ist verschiedenartig, bestimmte Arten haben verschiedene Namen. Meine Wahrnehmungen von mir selbst und von meiner Umgebung sind ebenfalls Verlangen oder Kräfte, aber wir empfangen sie als Überträger auf einem Fernsehschirm, als Bilder. In Wirklichkeit sind die einzigen Dinge, die existieren, die Kraft des Empfangs (Schöpfung) und die Kraft des Gebens (der Schöpfer). Sie stellen das gesamte Bild dar, das wir sehen. Wenn wir diese Kräfte erlangen, sind wir sofort von der Illusion des sichtbaren Bildes der Welt frei und daher beschreibt Kabbala unsere Welt als unwirklich und geträumt.

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Kabbala Heute Artikel: Die Spirituelle Traumwelt leben
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 1
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 2
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Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst


Zwei Fragen, die ich über den Schöpfer erhielt:

Frage: Ich verstehe das nicht. Wir versuchen, uns mit einem spirituellen Wesen zu verbinden, das wir nicht wahrnehmen können, das Schöpfer genannt wird – der eigentlich für jedermanns Schicksal verantwortlich ist und möchte, dass wir zu ihm streben und nur zu ihm – indem wir Bücher studieren und Sie sagen mir, da ist nichts Magisches oder Mystisches daran?

Meine Antwort: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst, denn Sie wurden idealerweise entgegengesetzt zu Ihm geschaffen. Wir schreiben „Ihm“ mit einem Großbuchstaben einzig als Zeichen des Respekts für diese Eigenschaft der „selbstlosen Liebe und des Gebens“. Das heißt, Sie erforschen sich selbst, um sich ins Gegenteil zu verändern. Das ist Kabbala – die Entdeckung der Eigenschaft des Gebens in sich selbst.

Frage: Wie kann sich die Verbindung mit dem Schöpfer, der gut ist und Gutes tut, durch negative Gefühle äußern?

Meine Antwort: Solange ein Mensch seine Verlangen noch nicht korrigiert hat, kann er in ihnen negative Empfindungen wahrnehmen. Gleichzeitig kann er sich aber über die Tatsache freuen, dass er diese Empfindungen hat, denn sie sind Teil des Prozesses, diese Verlangen zu korrigieren. Sobald sie korrigiert werden, erhebt er sich über sie und trotz jeglicher Empfindungen, die er in ihnen wahrnimmt (sogar mangelnde Erfüllung), wird er in der Lage sein, nur das Glück und die Güte, die diese Welt ausfüllen, zu empfinden! Denn er erlangt Glauben über dem Verstand – er ist mit der Eigenschaft des Gebens erfüllt, obwohl seine Verlangen, gefüllt zu werden, leer sind.

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Die Verlangen von Männern und Frauen


Zwei Fragen, die ich über die Verlangen von Männern und Frauen erhielt

Frage: So wie ich es verstehe, muss ein Mann die Verlangen der Frau fühlen wie seine eigenen und dann um ihre Korrektur bitten. Aber was ist mit der Frau – fühlt sie nur ihre eigenen Verlangen? Und muss sie diese dann dem Mann übergeben?

Meine Antwort: Ein Mann muss die gesamten Verlangen der Welt wie seine eigenen fühlen und um ihre Korrektur bitten. Eine Frau kann nur ihre eigenen Verlangen fühlen und strebt danach, sie der Männergruppe zu übergeben, an die, die die gegenseitige Bürgschaft (Arvut) anstreben.

Frage: Wenn eine Frau Malchut ist, das Verlangen zu empfangen, wie kann sie dann die Eigenschaft des Gebens erreichen?

Meine Antwort: Sie tut das, indem sie das Verlangen zu empfangen an den männlichen Teil übergibt – an das Verlangen zu Geben – und das resultiert in dem Verlangen „zu empfangen, um zu geben,“ welcher gleichwertig dem Geben ist.

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