Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geben'

Wir wurden als Teile eines Ganzen erschaffen


Fragen zu Egoismus und seiner Korrektur:

Frage: Beinahe täglich lesen wir Nachrichten aus den unterschiedlichsten Ländern über Eltern, die ihre Kinder quälen und töten, über Kinder, die ihre Eltern töten – Ehefrauen ermorden ihre Ehemänner und Ehemänner ihre Frauen, Enkel, Großeltern und so weiter. Was hat es damit auf sich? Ist dies auch ein Ausdruck für die globale Krise?

Antwort: Es ist der Ausdruck für den größten Egoismus bzw. seine letzte Stufe. Die Propheten schrieben, dass eine Zeit kommen wird, wo „mitfühlende Frauen ihre eigenen Kinder kochen und essen werden“ (Eikha 4,10). Dies wird passieren, wenn wir nicht auf die Warnung der Propheten hören. Wir müssen mit diesen Zeiten anders als bisher umgehen und sie im Licht der Kabbala betrachten.

Frage: Der eine oder der andere Weg – der Schöpfer treibt uns doch an, uns durch das Leid zu entwickeln. Ein Mensch hat nicht die freie Wahl, sich entweder zu entwickeln oder es nicht zu tun. Aber ist es nicht des Schöpfers Plan, jemanden zu erschaffen, der Ihm gleichgestellt ist, einen Partner? Welche Art von Gleichstellung ist das dann?

Antwort: Die ganze Periode des freien Willens und unabhängiger Entwicklung liegt noch vor dir. Du kannst nur durch Leid dorthin gelangen. Andernfalls bringt dich dein Egoismus dazu, alles zu versuchen, nur nicht eine spirituelle Entwicklung. In den voran gegangenen Zeiten entwickelten wir uns nur durch unseren Egoismus, doch nun wurde uns die Möglichkeit gegeben, uns mit Hilfe des Einflusses des Höheren Lichts zu entwickeln. Dann hast du Freiheit – die Freiheit zu wählen, auf welche Art du dich entwickeln willst.

Frage: „Ich will gut zu Dir sein, damit Du gut zu mir bist“ – dies ist ein Zitat aus einem russischen Buch von Ihnen (Ein Auserwähltes Volk sein). Ist das nicht eine egoistische Absicht? Oder ist das der korrigierte Egoismus?

Antwort: Es ist der korrigierte Egoismus. Tatsäschlich ist es nicht immer möglich, die Absicht dahinter zu erkennen, denn Worte können nur die Wünsche eines Menschen ausdrücken. Mit anderen Worten: „Ich bitte Dich, mich zu korrigieren und ich werde alles dafür tun.“ Und „gut“ bedeutet die Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Frage: Heute fühlt sich jeder wie ein Individuum. Was werden wir nach der Korrektur fühlen? Wird jeder fühlen, dass er zum Kollektiven Kli gehört?

Antwort: Definitiv, denn so wurden wir geschaffen: als Teile eines Ganzen. Anstatt dass wir uns selbst wahrnehmen, müssen wir den ganzen Organismus wahrnehmen. Innerhalb von uns nehmen wir „diese Welt“ wahr, wohingegen alles, was wir außerhalb von uns wahrnehmen, die Höhere Welt ist.

Verwandtes Material:
Shamati #3: Das Wesen der spirituellen Erkenntnis
Baal HaSulam Artikel: Die Freiheit

„Gerechter“ und „Sünder“ sind spirituelle Zustände in einer Person


Zwei Fragen, die ich über die Begriffe „Gerechter“ und „Sünder“ erhielt:

Frage: Sie haben in einem Ihrer Morgenunterrichte erklärt, das ein „heiliger Mann“ durch die Menge seiner ausgeführten Anstrengungen definiert wird. Andererseits erklärten Sie, dass ein „heiliger Mann“ (Zadik) jemand ist, der den Schöpfer auf der Stufe seiner spirituellen Erlangung rechtfertigt (Mazdik) und dass rechtfertigen nicht bedeutet, darüber zu reden, sondern es für sich selbst zu entdecken und die Handlungen des Schöpfers dadurch wertzuschätzen. Also wird Heiligkeit durch die Gleichheit der Form eines Menschen mit dem Schöpfer definiert. Doch welchen Unterschied macht es, wie viele Anstrengungen man macht, wenn Heiligkeit am Ergebnis gemessen wird, daran, wie sehr jemand den Schöpfer rechtfertigt?

Meine Antwort: Um die Stufe eines „gerechten Mannes“ zu erreichen – um die Handlungen des Schöpfers zu enthüllen und zu rechtfertigen – muss jeder Mensch die gleiche Menge an Anstrengungen machen, wenngleich es für jeden Menschen spezifische Anstrengungen gibt und sie bezüglich seiner Fähigkeiten und Stärke „gezählt“ werden.

Frage: In Shamati 86: „Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit Zwangsarbeit bedrücken sollten“ heißt es: Wir finden vor, dass die Gerechten die Kraft, von einer Erkenntnis zur anderen fortzuschreiten, mittels der Sünder schöpfen. Und diese wurden zum Staub unter den Füßen, und die Gerechten treten auf ihnen, da sie Sünder blieben.

Und diese Arbeit ist nicht deswegen wichtig, dass sie erzwungen ist, wie es ihnen früher erschien, als sie Jezer Ra hatten. Jetzt sehen sie auch ohne ihn, dass es sich lohnt, für das Geben und mithilfe des Glaubens zu arbeiten.

Was ist in diesem Auszug mit „der Gerechte“ und „der Sünder“ gemeint?

Meine Antwort: Der Gerechte und der Sünder sind die vergangenen und gegenwärtigen Zustände in einem Menschen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was haben Gauner und Propheten mit Bnei Baruchs virtueller Gruppe gemeinsam?

So berechnet man Maaser!


Drei Fragen, die ich über Maaser erhielt:

Frage: Sie schrieben auf Ihrem Blog, dass man Maaser von seinem Nettoeinkommen zahlen soll. In einer Ihrer Lektionen sagten Sie jedoch, das Maaser vom Gesamteinkommen vor dem Steuerabzug zu zahlen sei. Meine Frage ist: Wird er vom Einkommen vor dem Steuerabzug oder vom Nettoeinkommen nach Steuerabzug gezahlt?

Meine Antwort: Die Regel besagt, dass der Maaser 10% des Bruttoeinkommens ist. Anders wird der zehnte Teil Ihrer Steuern nicht korrigiert! Die Beginner bekommen jedoch eine „Ermäßigung“, um sich an den Maaser zu gewöhnen und ihnen die Berechnung zu erleichtern.

Frage: Meine Frage betrifft das Geben des Maaser. Ich verstehe die spirituelle Bedeutung vom Verzehnten seines Einkommens, um Kabbala zu verbreiten. Unklar ist für mich die Methode, mit der jemand Maaser geben muss. Zum Beispiel wenn jemand mit seinem Job 400$ pro Woche verdient (was 10$ pro Stunde entspricht). Wenn man bedenkt, wie ähnlich Zeit dem Geld ist und jemand freiwillig 4 Stunden verbreitet, hat er 40$ Zeitwert gegeben. Ist dies eine gültige Form Maaser zu geben?

Meine Antwort: Es steht geschrieben, dass ein Mensch einen Zehnten (10 %) von seinem ganzen Einkommen trennen muss.

Frage: Ich bin im Ruhestand. Mein Ehemann, der nicht „auf dem Weg“ ist, arbeitet noch und wir leben von seinem Verdienst. Ich beteilige mich an der Verbreitung, während sein Hauptinteresse dem Football gilt. Wir geben kein Geld für Unterhaltung aus, mit der Ausnahme, dass wir einmal im Jahr in Urlaub fahren. Wie soll ich den Maaser berechnen?

Meine Antwort: Es sind 10% Ihrer Pension. Sie können zum Beispiel eine Abmachung mit dem Bnei Baruch Verbreitungszentrum treffen, unsere Zeitungen oder Bücher zu kaufen und sie dann zu verteilen oder an Bibliotheken abzugeben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie bezahlt man Maaser?

Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde


Eine Frage, die ich erhielt: „Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde.“ (Genesis 1,1) Warum? Was war das Motiv? Was war der Plan? Wie konnte der Schöpfer diese Welt erschaffen, ohne über alle Konsequenzen nachzudenken?! Das beweist die Geschichte der Flut , wo G-tt sprach: „Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen … denn es reut mich, dass ich ihn gemacht habe.“ (Genesis 6,7) – als ob Er nicht gewusst hätte, dass dies geschehen würde.

Meine Antwort: Es existieren nur zwei Dinge: das Geschöpf – der Wille, Licht zu empfangen – und der Schöpfer – das Licht, der Wille Genuss zu bereiten. Solange das Geschöpf dem Licht gleich ist und „um Seinetwillen“ zu empfangen wünscht, um Ihm Freude zu bereiten – empfängt es das Licht. Und wenn das Geschöpf nicht wünscht, „um des Schöpfers Willen“ zu handeln, befindet es sich im Gegensatz zu Ihm, da Er danach verlangt, das Geschöpf zu erfreuen. Dann spürt das Geschöpf Ihn oder Sein Licht nicht, sondern stattdessen vollkommene Dunkelheit, eine schwarze Kopie des Lichtes – unsere Welt.

„Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde“ bedeutet, dass Er die Eigenschaften von Geben und Empfangen erschuf. Wozu? Damit der Mensch diese Eigenschaften im Innern vermischt und frei wählt, welche er gebrauchen möchte: Egoismus oder Altruismus. Den Rest können Sie in meinen Büchern lesen (als kostenloses Download erhältlich).

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Quelle des Glücks
Blog-post: Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten
 
 

Die Korrektur der Seele ist auf dem physischen Level unsichtbar


Fragen, die ich über die Korrektur der Seele erhalten habe:

Frage: Welche Handlungen bringen die Korrektur der Seele zustande?

Meine Antwort: Wenn in einem Menschen die Eigenschaft des Gebens geboren wird, die ihm hilft, über seinen Egoismus hinauszugehen.

Frage: Wie wird das auf dem physischen Level ausgedrückt, unter Menschen, die studieren und denen, die keine Kabbala studieren?

Meine Antwort: Überhaupt nicht. Keiner um Sie herum wird irgendetwas merken. Wie sollten sie auch?

Frage: Wie wird die Liebe für die anderen ausgedrückt, wenn der physische Aspekt nicht verwendet wird?

Meine Antwort: Durch Gedanken und Absichten. Wenn möglich auch durch Handlungen – der Verbreitung der Kabbala.

Frage: Was ist der Zweck dieses Blogs?

Meine Antwort: Den Zweck der Schöpfung zu erklären und wie man ihn auf gutem Wege erreichen kann.

Frage: Wozu existiert der Mensch?

Meine Antwort: Um den Schöpfungszweck zu erreichen.

Frage: Wie kommt es, dass sich diese beiden Dinge nicht decken?

Meine Antwort: Weil die Menschen die Methode zur Erreichung dieses Ziels nicht verwirklichen wollen und stattdessen den Leidensweg vorziehen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Absicht und Handlung
Blog-post: Warum habe ich diesen Blog gestartet?
Artikel: Wer bin ich?

Der Einfluss des Umgebenden Lichtes hängt von deinem Streben zum künftigen Zustand ab (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich erhielt: Wann beeinflusst mich das Umgebende Licht – nur während des Unterrichtes oder auch während der Verbreitung? (Beachtend, während ich das tue, dass ich danach strebe, den Höchsten durch die Vereinigung mit der Gruppe zu erreichen.)

Meine Antwort: Es beeinflusst dich während des Studiums, der Verbreitung und anderen Gruppenaktivitäten, abhängig von deiner Absicht, dich mit jedem zu verbinden, um den Schöpfer zu enthüllen – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Das Umgebende Licht ist das Licht, das dich auf einer höheren Stufe erfüllt.

Tatsache ist, dass du schon in allen deinen zukünftigen Zuständen existierst. Jedoch nimmst du das nicht wahr. Du musst selbst zu diesen Zuständen gelangen. Indem du danach strebst, ziehst du den Einfluss deines künftigen Zustandes auf dich und das verändert dich, macht dich ihm gleich. Alles hängt nur von deinem Verlangen ab, von deinem Streben zu diesem künftigen Zustand.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Absicht und Handlung
Blog-post: Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?
Artikel: Erkenntnis der Einheit der Schöpfung
Baal HaSulam: Artikel zum Abschluss des Buches Sohar

Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten


Etwas wird Spiritualität genannt, wenn man es niemals verlieren kann. Daher nennt man den Wunsch mit der Absicht, „für sich selbst“ zu empfangen, „Körperlichkeit“. Sie wird von dieser Form befreit und die Form des Empfangens „für den Schöpfer“ annehmen.
Baal HaSulam, Artikel aus Shamati: Als Spiritualität wird etwas bezeichnet, das niemals verloren geht

Wir müssen für das Geben arbeiten, denn es ist gegensätzlich zu unserer Natur, welche „das Verlangen, Genuss zu empfangen“ darstellt. Wir müssen aber das Gegenteil wollen – den Wunsch nach Geben haben und nicht „für uns selbst“ zu empfangen.
Baal HaSulam, Artikel „Die Essenz und die Korrektur der Schöpfung (hebr.)“

„Einer der wütend ist, ist wie ein Götzendiener“, denn wenn man wütend ist, erfreut man sich am Zorn und darüber hinaus ist man stolz, weil man glaubt, im Recht zu sein. Hier begeht man zwei Sünden: Genuss und Stolz. Über den Stolz steht geschrieben: „Ich kann nicht mit einem stolzen Mann zusammen sein“ – und die eigene Seele verlässt einen solchen Menschen.
Baal HaSulam, Artikel „Einer der wütend ist (hebr.)“

„Man sollte tief in seinem Herzen wissen, dass der Schöpfer hinter einem her ist, wie man selbst hinter Ihm her ist. Man darf das nie vergessen, selbst in der größten Sehnsucht nach dem Schöpfer nicht. Wenn man sich erinnert, dass der Schöpfer einen vermisst und jagt, sollte man sich noch mehr anstrengen, den Schöpfer zu erreichen, bis man durch die Liebe die Verschmelzung mit ihm erreicht.“
Baal HaSulam, Briefe, S. 70

Wir können die großen Seelen in unsere Welt anziehen und sie werden durch die Tugend ihrer erhabenen Verlangen die Erlösung für die Welt bringen. Alles hängt von unserem Verlangen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, ab.
Rav Abraham Isaac Kook, „Arpilei Tohar,“ 41

Dies ist das Wissen, das ein Mensch haben muss: den Schöpfer zu kennen und sich selbst zu kennen – wer bin ich? Wie wurde ich erschaffen? Woher komme ich und warum? Wohin gehe ich? Wie kann ich meine Verlangen korrigieren? Wie soll ich vor dem Schöpfer erscheinen?
Das Buch Sohar, „Shir HaShirim“

Das Gesetz der Kabbala besagt, das es keine Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit gibt, in keinem einzigen Wort. Und auch in keiner Notiz und in keinem Brief, denn die Briefe sind Formen, die sich auf weißem Papier abbilden, wohingegen der Mensch Körper und Seele ist.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 27

„Am Ende der Tage wird die Unverschämtheit wachsen“ (Talmud. Sota, 49). Weil diese Generation extrem weit vom Schöpfer entfernt ist, denn die Leute sind sogar stolz auf ihre Unwissenheit. Und jene, die vom Schöpfer entfernt sind, sind betrügerisch und frech.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 28

Warum schickt uns der Schöpfer so viel Leid in dieser Welt?


Fragen, die ich über den Glauben über Verstand, den Glauben an sich selbst und den Zweck des Leidens erhielt:

Frage: Manchmal sieht die Welt so wunderbar aus, und trotzdem versuche ich, an meinem Punkt im Herzen festzuhalten: Heisst dies „mit „Glauben über dem Verstand voranzuschreiten“?

Meine Antwort: „Glaube über Verstand“ bedeutet „Geben über Empfangen“. Das heisst, wenn man die Eigenschaft des Gebens troz des Egoismus, der mich ungeachtet aller seiner Freuden belastet, bevorzugt. Unsere Belohnung besteht allein darin, in diesem Zustand zu verbleiben, denn der Schöpfer hat daran Freude, obwohl wirklich niemand etwas darüber weiß, was man tut und niemand wird das herausfinden.

Frage: Warum kann ich nicht an mich glauben? Ich sitze hier fest.

Meine Antwort: Das ist gut – verlassen Sie sich auf uns!

Frage: Ich verstehe nicht, warum der Schöpfer mir soviel Leid in der physischen Welt gibt?
Wie kann ich mich mit Ihm in diesem Zustand vereinen?

Meine Antwort: Er möchte, dass Sie Ihm eben aus diesem Zustand nahekommen, und darum gibt er Ihnen das Bestreben nach Ihm. Lesen Sie den Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“.

Frage: Wie kann ich Verzweiflung, Schicksalsschläge und Hoffnungslosigkeit überwinden, die uns auf dem Weg zur Spiritualität verfolgen?

Meine Antwort: Indem man Unterstützung von der Gruppe während des Studiums, der Verbreitung und der Enthüllung der Tatsache, dass es „Nichts außer Ihn gibt“ und Er gut ist und nur Gutes tut, erhält.

Frage: Vor zwei Monaten habe ich sehr viel Kabbala studiert und nun befinde ich mich im Absturz. Im letzten Monat entstand in mir ein Verlangen nach Respekt und Ehre. Bevor ich irgendetwas tue, bereite ich mich vorzeitig darauf vor, Respekt und Ehre zu erwerben. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Sie machen große Fortschritte: Sie brauchten nur zwei Monate, ihre wahre Natur zu erkennen! Seien Sie dankbar für die Bewusstwerdung des Übels und beginnen Sie damit, die Korrektur dessen zu versuchen. Sie werden schnell einsehen, dass dies unmöglich ist und dann werden Sie den Schöpfer bitten, Ihnen dabei zu helfen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Glaube über dem Verstand ist Geben über dem Empfangen
Blog-post: Freuen Sie sich über die Abstiege!
Leben aus der Kabbala, Kapitel 1: Den Schöpfer wahrnehmen

Gibt es so etwas wie eine glückliche Kindheit?


Drei Fragen, die ich über Kindheit und das Weitergeben der Kabbala an Kinder erhielt:

Frage: Jeder denkt, dass es wunderbar ist, ein Kind zu sein. Ich habe meine eigenen und andere Kinder beobachtet, die Spiele, die sie spielen, und ihre Beziehungen. Das was ich sehe, ist ein endloser und extrem schwieriger Machtkampf. Hinzu kommt, dass Kinder in jedem Augenblick ihres Lebens sehr schwer arbeiten, sogar wenn sie spielen. Woher also haben die Menschen die Idee von einer wunderbaren, leichten und angenehmen Kindheit? Ich kann nicht erkennen, dass es irgendetwas davon ist, nicht mal für einen Augenblick!

Meine Antwort: Weil der Mensch seine Existenz rechtfertigen möchte, erschafft er Illusionen eines glücklichen Lebens während der Kindheit, als er mit seinen Lieblingen und Freunden in einer Hütte spielte und sich vorstellte, im Paradies zu sein. Nichts davon jedoch fand jemals in unseren egoistischen Eigenschaften statt, außer den wundervollen Fantasien, Träumen und Filmen darüber.

In unserer Zeit beginnen wir festzustellen, dass all die „wundervollen“ Dinge in Wirklichkeit missgestaltet und absurd sind. Wenn wir unsere Illusionen verlieren und eine neue reale Wahrnehmung der Wirklichkeit erlangen, werden wir Perfektion durch die Eigenschaften der Liebe und des Gebens über unserem Egoismus erlangen, anstatt innerhalb davon.

Frage: Ab welchem Alter können wir beginnen, Kindern die Kabbala zu lehren, und wie tun wir das?

Meine Antwort: Um darüber mehr zu erfahren, besuchen Sie am besten unsere Kategorien „Kabbalah on Education“ und „Kabbalah for Children“.

Frage: Ich liebe es, die „Bnei Baruch Unterrichte für Kinder“ anzuschauen, schlafe jedoch jedesmal ein, wenn ich andere Lektionen anschaue. Ich bin eine Mutter und gebe meine Erkenntnisse an meine Kinder weiter. Doch es ist schwierig für mich, andere Unterrichte bis zum Ende zu verfolgen. Wie kann ich vorankommen?

Meine Antwort: Mach es zusammen mit Deinen Kindern – und das reicht aus!

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Unterschied zwischen spirituellem und physischen Wachstum sind…
Blog-post: Unterricht für Kinder jeden Sonntag

Das spirituelle Ziel ist für alle das Gleiche


Fragen, die ich über das Erlangen der Wurzel der eigenen Seele erhielt:

Frage: Wenn ich meine alltäglichen Probleme nicht gelöst habe, kann ich dann die Probleme meiner Seele lösen?

Meine Antwort: Ja. Tatsächlich ist dies der einzige Weg, mit dem du herausfinden kannst, was deine wahren alltäglichen Probleme sind.

Frage: Wie kann ich sagen, was mein spirituelles Ziel ist?

Meine Antwort: Es ist für jeden das Gleiche – die Wurzel der eigenen Seele erreichen, den Punkt, von dem aus die Seele in unsere Welt herabgestiegen ist.

Frage: Warum ist das Studium der Kabbala nur in einer Gruppe effektiv? Kann ich bedingungsloses Geben nicht auch mit Leuten praktizieren, die gar nicht wissen, dass es Kabbala gibt?

Meine Antwort: Das ist deshalb so, weil Dir die Gruppe das Ziel und die Kraft es zu erreichen gibt.

Frage: In einer der Morgenlektionen haben Sie darüber gesprochen, die Seelen als ein einziges Ganzes zu betrachten. Das hat mich an ein Interview mit einem Forscher erinnert, das ich gesehen habe, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, Ameisen zu studieren, und herausfand, dass sie ein unteilbares Ganzes sind, das arbeitet, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ist diese Untersuchung vergleichbar mit einem Kabbalisten, der das Ziel aller Seelen von Adam HaRishon und ihre Verbindung untereinander enthüllt.

Meine Antwort: Ja. Die Kabbala enthüllt das Wesen und den Weg aller Seelen, ihr gemeinsames Schicksal, und ihren endgültigen Zustand. Die Enthüllung vollzieht sich im Inneren der Person, die dies erlangt, in dem Ausmaß, in dem diese dem einzigartigen, ewigen und perfekten Zustand gleicht – der „Verschmelzung aller Seelen zu einer Einheit, miteinander und mit dem Schöpfer.“

Verwandtes Material:
Blog-post: Korrektur liegt in der Einheit
Blog-post: Durch die Entwicklung der Verlangen entwickelt die Kabbala auch den Verstand