Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Moralischen Normen eines Kabbalisten


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe eine Frage zu den moralischen Normen von Personen, die Kabbala studieren. Sie haben erklärt, dass es in der Spiritualität weder Zeit noch Raum gibt und unsere Handlungen im physischen Bereich unbedeutend sind. Was zählt sind einzig unsere geistige Verbindung miteinander und unsere Gedanken über den Schöpfer. Wollen sie sagen, dass eine Person, die in einer Gruppe Kabbala lernt, in der materiellen Welt alles machen kann, ohne sich an moralische Normen zu halten, sich jedoch als wunderbarer Freund herausstellen kann, sobald er zum Unterricht kommt?

Meine Antwort: Wir befassen uns mit Menschen, die sich im Prozess der Entwicklung und Korrektur befinden. Ihr Egoismus entwickelt sich schnell und erst später folgt die langsame und allmähliche Korrektur. Ich beobachte das schon seit 30 Jahren. Wie viele Jahre muss ein Kind seine Windeln schmutzig machen und Hilfe von anderen bekommen, bis es herangewachsen ist? Mit anderen Worten, wir müssen viele Jahre geduldig bleiben, während das Höhere Licht seine Arbeit verrichtet, und dann verändert sich die Person. Was kann man noch tun, wenn „der Mensch von Geburt an schlecht ist?“ Es ist verboten, ihn zu zwingen, sein Übel zu verbergen. Das würde seine Korrektur stoppen, da er sich seines eigenen Übels nicht bewusst werden würde .

Außerdem wächst, wenn man Kabbala studiert, das eigene Übel bis zum Erreichen eines Zustands, in dem man es nicht mehr dulden kann. Das ist ein wunderbarer Moment, weil der Mensch dann bereit ist, den Schöpfer zu bitten, ihm zu helfen, das Übel loszuwerden.

Das Einhalten moralischer Normen sieht von außen gut aus, aber es ist schädlich, wenn es einen davon abhält, seine Mängel zu sehen. Die einzige Lösung ist, den Menschen die Methode der Korrektur zu geben und die Umgebung, um diese Methode zu verwirklichen.


Jeder erschafft sich seine eigene Umgebung


Fragen, die ich darüber erhielt, wie sich die physischen Gebote des Judentums auf die spirituelle Korrektur beziehen:

Frage: Sie erklärten, dass die 613 Gebote des Judentums eigentlich 613 Verlangen sind. Aber besteht nicht die Gefahr, dass Menschen dann die spirituelle Entwicklung der Befolgung von physischen Handlungen vorziehen werden und sie dann ins andere Extrem fallen? Vorher vernachlässigten sie den inneren Teil der Tora und führten nur die physischen Handlungen aus, jetzt jedoch werden sie das Gegenteil tun – die äußere Befolgung sein lassen und ihren Fokus nur auf die innere Bedeutung richten. Was wird dann geschehen?

Ich habe die Gebote befolgt und konnte keine Harmonie in ihnen finden. Eines Tages stolperte ich über laitman.de und wurde mir bewusst, dass meine Ahnung richtig war – dass ich nur die äußeren Handlungen durchführte, wie ich es als Kind gelehrt wurde. Es ist sehr schwer, die Gebote zu befolgen, ohne die Wahrheit in ihnen zu empfinden. Trotzdem hat der heilige Ari alle Gebote, die den Shabbat betreffen, leidenschaftlich befolgt. Können Sie zu der Harmonie zwischen innerer und äußerer Befolgung der Gebote Stellung nehmen?

Meine Antwort: Ihre persönliche Suche wird Sie zur richtigen Antwort führen. Sie müssen Sie selbst finden. Jeder Mensch erschafft sich seine eigene Umgebung, die sich aus physischen Handlungen und spirituellen Bestrebungen zusammensetzt. Das mag sich irgendwo zwischen der völligen Einhaltung der physischen Handlungen bis dahin, sie überhaupt nicht zu befolgen, bewegen. In jedem Fall ist das Allerwichtigste: „Die ganze Korrektur wird einzig in unserem Denken erreicht“ (HaKol be Mahshava Itbareru).

Frage: In einem Ihrer Bücher steht, dass unser Kontakt mit den spirituellen Kräften vor dem Fall des zweiten Tempels, aufgrund des Tempels und der dort stattfindenden Dienste, bedeutender und dichter war. Das zeigt mir, dass die Rituale in unserer Welt eine bedeutende Rolle beim Erreichen der spirituellen Welt spielen.

Meine Antwort: Das Bedeutet, dass die Menschen damals die Handlung der Liebe und des Schenkens in all ihren Erscheinungsformen ausführten, in jeder erdenklichen Art und Weise, sowohl im Außen, als auch im Inneren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala lehrt Liebe und Schenken – sonst nichts!
 

Das Ziel der Schöpfung ist vollkommene Erfüllung


Fragen, die ich über die Umwandlung von Egoisten zu Altruisten und das Erlangen des Schöpfungsziels erhielt :

Frage: Wie erklären Sie Ihre Behauptung, dass die ganze Natur, einschließlich wilder Tiere, altruistisch ist?

Meine Antwort: Durch die Tatsache, dass sie unbewusst dem Plan des Schöpfers folgt.

Frage: Wie planen Sie, Egoisten in Altruisten zu verwandeln?

Meine Antwort: Durch den Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif). Lesen Sie Punkt 155 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“.

Frage: Indem Sie das tun, entfernen Sie das „defekte Gen“ im Menschen?

Meine Antwort: Nein. Vielmehr bleibt alles erhalten und wird grösser, wird ergänzt und korrigiert!

Frage: Wieso denken Sie, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung zurückgehen muss, um Gott wieder ähnlich zu werden?

Meine Antwort: Die Menschheit war niemals Gott ähnlich. Sie muss diesen Zustand durch Entwicklung und Korrektur erreichen.

Frage: Was halten Sie von der Erschaffung einer altruistischen Gesellschaft aus Asketen?

Meine Antwort: Ich bin dagegen. Asketentum richtet sich gegen die Natur, weil das Schöpfungsziel vollkommene Erfüllung ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Blog-post: Was haben wir damals im alten Babylon falsch gemacht?
Blog-post: Schreckliche Erscheinungen des wuchernden Egoismus
Artikel: Synergie – Veränderungen hin zu altruistischen sozialen Werten

Wie können wir Angst überwinden?


Zwei Fragen, die ich über das Überwinden unserer Ängste erhielt

Frage: In einer Ihrer Unterrichte zum Buch Shamati sprachen Sie über Angst und sie

sagten, dass ein Mensch sich sofort mit dem Schöpfer verbinden soll, wenn er Angst hat. Können sie das näher ausführen? Was soll ich tun, wenn mir die Kälte in die Knochen fährt, weil ich mich um die mir Nahestehenden sorge?

Meine Antwort: Sie sollten alles, was geschieht, mit dem Schöpfer, mit sich selbst und mit der ganzen Welt verbinden, sodass sich all das zu einem vereinigt und es dazwischen keinen Unterschied mehr gibt. All Ihre Zweifel und Ängste sollten innerhalb dieser Vereinigung verschwinden. Und wenn nicht – dann ist das sogar besser! Dann können Sie den Schöpfer um Hilfe bitten.

Sogar wenn Sie Das Buch Sohar öffnen, werden Sie entdecken, dass, wenn jemand wahre Furcht erlangt, dies die erste Korrektur „Pkuda Kadma“ (in aramäisch) ist. In der Tat wird alles und jeder von Angst getrieben: auf der unbelebten Stufe der Natur gibt es Angst um die Erhaltung der Struktur, auf den vegetativen und tierischen Stufen der Natur gibt es Angst um die Befriedigung mit allem Notwendigen und um das Abstoßen von Dingen, die schaden. Und das gleiche gilt für den Menschen.

Der einzige Unterschied zwischen unterschiedlichen Formen der Angst besteht in dem Zweck, wie einer sie gebraucht. Das heißt, einer gebraucht sie mehr in dem Maß, dass er den Abgrund in seinem Innern erkennt, oder mit anderen Worten, in dem Maße seiner egoistischen Entwicklung. Eine einfache Person in dieser Welt hat zwei Arten von Angst: Angst um diese Welt (um seine Lebensqualität, Gesundheit, Kinder, etc.) und um die kommende Welt (dafür zu sorgen, dass er in den Himmel, anstatt in die Hölle kommt).

Wenn jedoch sein Egoismus wächst, geht er durch diese zwei Arten der Angst hindurch und erreicht eine weitere Art – wahre Furcht. Dann fragt er: „Werde ich in der Lage sein, so zu werden wie der Schöpfer? Werde ich die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens für andere Menschen und für Ihn erlangen?“ Und wenn diese Person die Notwendigkeit spürt, diese Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zu erlangen, dann treibt ihn Furcht voran und bringt ihn zum Machsom. Er macht „aufgrund der Furcht (oder Erschütterung, Bestürzung) eine Umkehr zum Schöpfer“ (Tshuva mi Iraa).

Frage: Kann das Studium der Kabbala helfen oder einen von seinen Ängsten befreien, zum Beispiel, der Angst auf der Bühne zu stehen oder seine Meinung zu sagen?

Meine Antwort: Ja, denn das Studium der Kabbala entwickelt Ihre Wahrnehmung der Einheit von allen Dingen, dem ganzheitlichen Universum. Es ersetzt die irdischen Ängste eines Menschen mit der wahren Furcht – die Notwendigkeit, den Schöpfer zu erreichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala – Das Heilmittel für jedes Leid
Shamati #138: Über Angst, die einen Menschen manchmal überkommt

Spirituelle und physische Babys


Ich habe viele Bitten um eine Erklärung der Beziehung zwischen der Entwicklung eines Babys in dieser Welt und der Entwicklung der Seele in der Höheren Welt erhalten. Hier ist eine Erläuterung:

Das grundlegende Buch der Kabbala, der Talmud Esser HaSefirot, mit über 2000 Seiten von schwierigem Text, beinhaltet ungefähr 300 Seiten, die über die intrauterine Entwicklung der Seele in der Gebärmutter (der AHP) des Höheren Parzuf (die Mutter – Ima, Bina) berichten. Diese Entwicklung kann für sieben, neun oder zwölf Monate anhalten, doch gewöhnlich dauert diese neun Monate. Darauf folgt die Geburt und dann 24 Monate des Stillens, welches ebenfalls über 200 Seiten von sehr schwierigem Text beschrieben wird.

Was bedeuten diese langatmigen, komplexen Beschreibungen in einfacher Sprache? Die Seele beginnt ihre Entwicklung mit dem Punkt im Herzen, wenn ein Mensch fragt: „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Danach fängt ein Mensch an, seine Seele zu entwickeln, indem er das Höhere Licht zu diesem Punkt heranzieht. Zuerst geht er durch die vorbereitenden Phasen, welche die einfache und doppelte Verhüllung genannt werden und betritt dann einen Zustand, welcher Empfängnis (Ibur) genannt wird. In diesem Zustand hängt er sich an den Höheren Parzuf an, gesetzt den Fall, dass er trotz aller Schwierigkeiten zustimmt, mit Diesem zu verbleiben! Und die Schwierigkeiten verstärken sich weiterhin, doch indem er seine Verbindung mit dem Höheren – trotz der Schwierigkeiten, die vom Egoismus erschaffen werden, welcher ihn immer wieder zurückzieht – verstärkt, nimmt er fortwährend die Eigenschaften des Höheren an, welche Liebe und Beschenken sind. Dieser Prozess setzt sich fort, bis er all die Eigenschaften des Höheren, mit Hilfe seiner Selbstannullierung, erreicht. Diese Annullierung hindert ihn auch daran, eine Störung oder ein Fremdkörper im Höheren zu werden.

Wenn er alle Eigenschaften des Höheren aufnimmt, schließt dies die Periode des passiven Aufnehmens der Eigenschaften des Höheren ab, d.h. die Entwicklung in Form eines Embryos. Ein Embryo entwickelt sich, indem er auf passive Weise Licht erhält und deshalb wird dieser auch als Blut (Dam, von dem Wort Domem – unbelebt) gekennzeichnet oder als passive Annahme der Eigenschaften des Höheren.

Anders dargestellt endet der Zustand der Schwangerschaft, wenn ein Mensch danach verlangt, von der Selbstannullierung zur aktiven Interaktion mit dem Höheren überzugehen. Dies zwingt den Höheren, ihn wegzudrücken, um die vorige Art der Interaktion zu beenden – ähnlich dem, wenn ein Embryo zu lange in der Gebärmutter verbleibt und Abstoßung hervorruft. Der Höhere drückt den Niederen von Sich weg und zwingt den Niederen, mit Ihm aktiver zu interagieren, um ihn zu stillen. Der Höhere tut dies, indem er Bedingungen erschafft, die den Niederen befähigen, das Licht von Chassadim (Milch) zu erhalten. Jedoch verwandelt sich die Milch im Niederen immer noch in Blut (Dam).

Die Periode des Stillens dauert 24 Monate und während dieser Zeit, erreicht der Niedere aktive Eigenschaften des Beschenkens (Bina, Galgalta Einaim). Diese Stufe befähigt einen Menschen dazu, im ganzen Umfang der Höheren Welt zu existieren und völlig unabhängig von seinem Egoismus zu sein und das Höhere Licht wahrzunehmen und von Ihm zu lernen.

Das Wissen über die Gesetze, welche in unseren Wurzeln agieren und wie die Höheren Kräfte agieren, gibt uns ein absolut präzises Verständnis darüber, wie ein Kind ideal und auf völlig korrekte Weise erzogen und behandelt wird, wie mit einem Fötus und mit einem Neugeborenen interagiert wird, sowie mit einem Jugendlichen und einem Halbwüchsigen. Dies befähigt uns ein korrektes System der Wechselbeziehungen zu erbauen und die Bedingungen für die optimale Wahrnehmung der Möglichkeit, die wir in diesem Leben haben, zu erschaffen, d.h. den Sinn unserer Erschaffung zu erlangen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Geburtsvorbereitung – Ein Gespräch
Blog-post: Ein Gespräch über Schwangerschaft und Geburt

Nur Noahs Arche kann uns heute noch retten!


Noah, der bekannte Charakter aus der Tora, repräsentiert ein Stadium in der spirituellen Entwicklung eines Menschen. Dann, wenn ein Mensch sich bewusst wird, dass sein Egoismus böse ist und er sich nicht davor retten kann, weil er seine gesamte Natur darstellt. Er versteht dann, dass nur die Höhere Kraft ihn verändern kann, die außerhalb von ihm ist. Darum baut er die Arche oder anders gesagt, als Antwort auf sein Flehen erschafft das Höhere Licht in ihm die Eigenschaft von Bina (Schenken), in der er dann verbleibt, sodass seine egoistischen Verlangen und Eigenschaften nicht länger über ihn herrschen. Wenn er die Arche betritt, erhebt er sich über den Egoismus und tritt in das Reich des Schenkens ein, isoliert sich selbst von seinem Egoismus, seiner Natur.

Heutzutage fühlt jeder einzelne und die gesamte Welt als Ganzes, dass wir in einem bedrohlichen Zustand sind – dem Zustand Noahs vor der Flut. Wir werden von der inneren (individuellen) und der äußeren (weltweiten) Flut (Egoismus) bedroht, die wir über uns gebracht haben und können sie nicht von selbst überwinden. Unsere einzige Rettung liegt darin, uns in der Arche zu verbergen, dass heißt für jeden Menschen und alle zusammen, die Eigenschaft des Schenkens zu erlangen, uns über unseren Egoismus zu erheben. Dann wird alles zur Harmonie gelangen – genau wie alle Arten der Geschöpfe, die in der Arche waren und wir werden zu einem erneuerten Leben übergehen.

Verwandtes Material:
Blog-Post: So lesen Sie die Tora richtig! 
 

So werden kleine Genies geboren!


Eine Frage, die ich erhielt: Ich hörte Ihrer Unterhaltung mit Professor Gregory Brechmann über Schwangerschaft und Geburt zu. Nun mache ich mache mir Gedanken darüber, wie alle in letzter Zeit über die Aggression und Gewalt unter Kindern in Panik geraten und die Selbstmordrate unter Kindern ständig steigt. Laut Ihrem Gespräch mit Dr. Brechman wäre dies den Schwangeren anzulasten, die ständig darüber nachdenken, ob sie „abtreiben“ oder mit dem Geschöpf in ihrem Leib „Erbarmen haben“ sollen. Denn solche Gedanken impfen dem zukünftigen Kind eine sehr kraftvolle Lebensangst ein.

Sollte man nicht irgendetwas wegen dieser Gedanken der unkorrigierten Eltern tun? Denn je weiter wir kommen, desto schlimmer und egoistischer werden sie in ihrem Denken und jede neugeborene Generation wird grausamer und aggressiver. Wenn unsere Gedanken während der Schwangerschaft wirklich die Art, wie ein Mensch sein wird, beeinflussen, was sollen wir dann denken, damit Kinder Genies werden? Und kann ein Mann die Gedanken seiner schwangeren Frau beeinflussen?

Meine Antwort: Es ist egal, in welchem Zustand sich das Geschöpf befindet: ein Samentropfen, ein Embryo, ein Neugeborenes, ein Kind oder ein Erwachsener und ob es bereits seine übergeordnete Existenz erreicht hat oder noch nicht – egal, als Reschimo wird es immer von einer Kraft beeinflusst, dem Schöpfer. Und im gesamten Universum gibt es nichts anderes ausser diesen beiden – den Schöpfer und die Schöpfung!

Das Reschimo entwickelt sich unter dem Einfluss des Lichts und beginnt zu spüren, dass es von irgend jemandem empfängt. Es fängt an, jemanden wahrzunehmen, wie es ein Neugeborenes tut. In anderen Worten ist unsere gesamte Entwicklung mehr qualitativ als quantitativ – es ist die Entwicklung unserer Beziehung mit dem Höheren (dem Licht, dem Schöpfer) oder unserer Einstellung Ihm gegenüber.

Studieren die Eltern daher Kabbala, die Verbindung mit dem Höheren, bereiten sie -über den informativen Level – ihre Kinder bereits für eine spirituelle Entwicklung vor. Und dieser Einfluss wird immer wichtiger, während sich das Kind im pränatalen Zeitraum entwickelt, dann nachdem es geboren ist, später in der Vorschulzeit usw., bis es erwachsen wird. Die Seele hat kein Alter und egal welche Form ihre körperliche, äußere Schale hat, ist jeglicher Einfluss auf die Seele positiv.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Gespräch über Schwangerschaft und Geburt
Blog-post: Geburtsvorbereitung – Ein Gespräch
Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Eltern!
Blog-post: Wie soll ich meine Kinder großziehen?
Blog-post: Hyperaktive Kinder – Das Resultat des wachsenden Egoismus
Zahnräder: Film-Clip mit Transkription

Nimm Dich vor denen in acht, die „Praktische Kabbala“ lehren (den Schwindlern)


Eine Frage, die ich erhielt: Hallo, lieber Rav Laitman. Ich habe versucht, meinen Vater für Kabbala Unterrichte zu interessieren, aber er mochte sie nicht. Zwei Wochen später sagte er, ich würde den Unterrichten zu viel Aufmerksamkeit widmen. Er fand eine kleine Notiz in einer Lokalzeitung, in der stand, „wir lehren Praktische Kabbala“. Mein Vater – der ein religiöser, anständiger und direkter Mann ist – rief dort an und nachdem das Gespräch beendet war, wollte er mich sprechen. Er sagte, der Mann mit dem er gesprochen habe, hätte gesagt, eine Person, die allein Kabbala studiere, würden in den „Toren von Menasche“ (eine psychiatrische Klinik!) landen. Das verärgerte mich sehr und ich war aufgebracht, weil ich etwas völlig anderes studiere. Ich fing an, mich zu verteidigen und zu argumentieren. Er wurde ebenfalls ärgerlich und sagte, dies sei keine Art für eine Tochter, mit ihrem Vater zu sprechen und dass mein Verhalten unakzeptabel wäre. Was kann ich tun, um andere davon abzuhalten, sich in meine „Lebensverbindung“ und meine rechtmäßige Entwicklung einzumischen?

Meine Antwort: Du solltest schlussfolgern, dass 1. Nicht alle Vertreter die authentische Kabbala lehren – es gibt Schwindler. 2. „Praktische Kabbala“ ist praktisch Betrug. 3. Es ist sinnlos, zufällige Telefonnummern in der Lokalzeitung anzurufen oder zu denken, dass alle wie wir sind. 4. Bring Deinen Vater am Dienstagabend, um 7:30 (6:30 MEZ), zu meinem Vortrag in „Beit Kabbala L’Am“.

Verwandtes Material:
Blog-post: Verbessere Deine Lebensqualität
Blog-post: Authentische Kabbala oder authentisches Business?

Geburtsvorbereitung – ein Gespräch


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Geburtsvorbereitung“ als Teil der Serie „Familie und Kinder“. Ich sprach mit:

Dr.Yoel Shofaro – ein Spezialist in der Behandlung von Unfruchtbarkeit

Hagit Telem – Projektmanager bei „Beit Kabbalah L’Am

Niv Navon – Manager der Abteilung, die für die Internetverbreitung unseres Materials zuständig ist

Wir verglichen die Vorgänge der Empfängnis und die Entwicklung des Embryos im Mutterleib, die dem Zweig entsprechen, d.h. dem was in unserer Welt stattfindet, mit dessen Wurzel, der Entwicklung der Seele in der spirituellen Welt.

Dr. Yoel Shofaro, einer der führenden praktizierenden Spezialisten auf dem Gebiet der Behandlung von Unfruchtbarkeit, erklärte die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft über Empfängnis und die Hauptprobleme der heutigen Unfruchtbarkeit. Wir verglichen dies mit Fällen von Unfruchtbarkeit in der Tora und der Empfängnis unserer Seelen. Warum sprachen wir darüber? Weil es das allerwichtigste Ereignis in unserem Leben ist, wenn der Höhere Parzuf – der „Mutter“ (Ima) genannt wird – mit uns schwanger ist – mit unserer Seele!

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Gespräch über Schwangerschaft und Geburt
Blog-post: Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala

Das Internet ist einfach ein Schritt in die Richtung, unsere wahre Verbindung mit jedem zu erlangen


Ich erhielt folgende Frage: Was erwarten Sie von der Entwicklung des Internets und anderen Mitteln der Kommunikation? Ich sehe wie sehr Sie auf sie und ihre Entwicklung vertrauen.

Meine Antwort: Das Internet lässt die Menschheit unvorstellbar schneller voranschreiten. Dennoch denke ich, dass sich in Zukunft die Mittel der Kommunikation auf ein anderes Level erheben werden, denn draußen muss die Verbundenheit miteinander sogar noch deutlicher werden. Schon bald wird es neue Möglichkeiten der Vereinigung geben, welche das Gefühl der Distanz zwischen uns allen auslöschen werden. Zeit und Raum werden nicht länger Hindernisse zwischen uns sein.

Das ist für die Entwicklung des Egoismus notwendig und für uns, damit wir merken, dass er schlecht ist. So hat die Natur alles arrangiert, und das wird uns bald offenbart. Die gegenseitige Abhängigkeit und die Kommunikation erlauben es uns, durch den Kontakt mit anderen viele ihrer Erfahrungen zu erleben, ohne sie tatsächlich selbst durchzumachen. Durch die gegenseitige Einbeziehung beschleunigen wir die Entwicklung und Reifung jedes Menschen. Wir sehen mit unseren eigenen Augen, wie die Zivilisationen, die für Jahrtausende von der ganzen Welt isoliert waren – Japan und China, sich in nur einer Dekade mit der ganzen Welt vermischen. (aus der Lektion basierend auf dem Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ vom 21.07.2008.)

Verwandtes Material:
Blog-post: Verbreite Kabbala im Internet, doch als erstes finde heraus, wie!
Blog-post: Einsamkeit – Im Inneren und Außen
Kabbala Heute Artikel: Facebook – Was soll die ganze Aufregung?
Kabbala Blog: Das Internet Gefängnis – Der Einfluss des Internet auf unser Leben
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