Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Empfangen'

Warum gibt es so viele Menschen auf der Welt?

Eine Frage, die ich erhielt: Weshalb musste die Weltbevölkerung auf sieben Milliarden Menschen anwachsen? Liegt der Grund darin, um die Menschheit für den Sprung auf eine neue Stufe vorzubereiten?

Meine Antwort: Der gesamte Weg, den die Menschheit durchschreiten musste, war nur für eine Sache notwendig: Um die Menschen zur Erkenntnis des Bösen zu bringen. Von diesem Punkt an beginnt die Korrektur.

Das Wachstum der Weltbevölkerung steht in Beziehung zum konstanten Wachstum unseres „Willens zu empfangen“ oder dem Verlangen Genuss zu empfinden. Dieses Verlangen musste unter Milliarden von Menschen aufgeteilt werden, da es andernfalls zu groß für jeden Menschen wäre und unmöglich es zu korrigieren. Wenn es auf eine große Anzahl von Menschen aufgeteilt wird, wird es für jeden Menschen möglich, seinen persönlichen, kleinen Egoismus zu korrigieren. Folglich ist es die Stufe des Egoismus, die die Größe der Weltbevölkerung bestimmt.

Alles ist geplant. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass eine kleinere Anzahl von Menschen eine größere Korrektur ausführt, wird dies Krieg verursachen. In Zeiten großer Not werden Menschen einfühlsamer gegenüber anderen und sind mehr dazu bereit, Zugeständnisse zu machen. Die Korrektur kann dann durch eine kleinere Anzahl von Menschen erreicht werden und daher stirbt ein großer Teil der Bevölkerung.

Alles wird bestimmt vom Grad des Willens zu empfangen und der Notwendigkeit ihn zu korrigieren. Dies wird nicht auf der Stufe unserer Welt entschieden, sondern durch die Höhere Lenkung bestimmt.

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Fragen auf Fragen und Antworten

Fragen, die ich zu Fragen und Antworten erhielt:

Frage: Ich bin verwirrt, wie Sie eine einzige Antwort auf viele Fragen von verschieden Menschen geben können. Sie behandeln sie, als wären sie Roboter und Sie geben allen die gleiche Antwort: dass sie alles falsch verstünden und dass sich mit der Zeit doch alles klären würde. Ich stimme mit Ihnen überein, dass es viel Verwirrung entlang des Weges gibt, doch wie können Sie sich diese Art von Autorität anmaßen? Es ist doch jede Seele unterschiedlich zu anderen und daher unterscheiden sich auch deren Wege voneinander. Genauso wie es keine zwei identischen Menschen gibt, kann es auch nicht eine einzige Antwort für alle geben. Ich denke, Sie sollten sich den Menschen etwas mehr öffnen.

Meine Antwort: Der Mensch ist das Verlangen nach Genuss. Alles wird nur durch die Größe und die Eigenschaft des Wunsches bestimmt. Generell entwickeln sich alle auf die gleiche Art – gleich wie die körperliche Entwicklung von Kindern. Es gibt nur ein Gesetz. Und genau wie bei Kindern sind die Unterschiede unbedeutend. Die Methode bleibt für alle die gleiche und ich habe sie nicht erschaffen. Der Lehrer (ich) erklärt die Methode und die Regeln der spirituellen Entwicklung; er gibt Antworten und Hinweise und der Student wendet sie selbst an. Durch die Suche und die Verwirrung – „die Verhüllung des Schöpfers“ – sucht jemand nach der Möglichkeit, durch die eigene Veränderung den Schöpfer zu enthüllen. Ich verstehe deine Einwände mir und dem Weg gegenüber, aber du wirst die Voraussetzungen für eine spirituelle Entwicklung – „von der Dunkelheit ins Licht“ – akzeptieren müssen. Fahre fort zu lesen und du wirst erkennen, warum es nicht anders sein kann.

Frage: Manchmal fragen die Leute Sie einfache Fragen im Blog, aber Ihre Antworten sind so kompliziert, dass es mir vorkommt, als würden Sie die Fragen nicht direkt beantworten. Stattdessen geben Sie immer lang und breit komplizierte Erklärungen. Gibt es dafür einen Grund? Ich hoffe ehrlich, dass Sie die Courage besitzen, diese Frage zu posten.

Meine Antwort: Es liegt daran, dass ich entweder unfähig bin, eine einfache Antwort zu geben, obwohl ich mich bemühe, oder dass du die Tiefe der Frage oder der Antwort nicht verstehst.

Frage: Wenn ich Fragen habe, sollte ich nach Antworten nur innerhalb meines Studiums suchen? Oder sollte ich die Fragen öffentlich stellen? Oder kann ich diese beiden Möglichkeiten kombinieren?

Meine Antwort: Wenn du dich anstrengst, erweckst du den Einfluss des „Korrigierenden Lichtes“ (Or Makif) auf dich. Als Ergebnis dieses Einflusses, wirst du verstehen und durch die Materie dieser Welt hindurch blicken können.

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Die Geschichte von Jakob und Esau lehrt uns, unser Ego zu überlisten

Eine Frage, die ich erhielt: Warum rechtfertigt die Tora Jakob, wenn er Esau belügt? Esau kommt zu Jakob mit offenen Armen, doch Jakob wendet sich von ihm ab und versucht sich mit Geschenken freizukaufen.

Meine Antwort: Die Tora spricht über die Korrektur einer Person, wodurch diese dem Schöpfer ähnlich wird. Jakob verkörpert die Absicht des Gebens und Esau verkörpert den Willen zu empfangen, unseren Egoismus. Esau versteht nicht, dass er immer leer bleibt, weil seine Absicht „eigennützig“ ist, und dass er nur durch die Veränderung zur Absicht „für andere“ sofort von der höheren, ewigen Erfüllung – dem Licht – gefüllt werden wird. Das ist etwas, was das Ego nicht versteht, und deshalb muss eine Person ihren Egoismus überlisten. Sie muss das Ego verleiten, an der spirituellen Entwicklung zu arbeiten, indem sie ihm sagt, dass dies Leiden vermeiden wird und einen mit spiritueller Erfüllung und Offenbarung füllt.

Auf diese Weise hilft uns der Egoismus, Kabbala zu studieren, weil er Erfüllung davon erwartet. Er studiert lo liShma – für sich selbst. Im Prozess des Studierens und in Verbindung mit Freunden kommt es zum Empfang des Lichtes der Korrektur. Dadurch hört die Person auf, die Absicht „für sich selbst“ zu schätzen, und fängt stattdessen an, die Absicht „zu geben“ zu schätzen – um der anderen und des Schöpfers willen.

Das geschieht auf Grund des Einflusses des Lichtes. Und wenn sich jemandes Absicht ändert, kann er beginnen, seinen Egoismus (Esau) zu verwenden, um zu empfangen, um des Gebens willen. So erreicht man ewige, vollkommene Erfüllung. Dieses Manöver ist ähnlich, wie wir ein Kind überlisten oder verleiten, damit es lernt, und schließlich versteht es, dass es zu seinem eigenen Nutzen getan wurde. Auf diese Weise spielt der Schöpfer mit allen und jedem von uns.

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Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus


Fragen, die ich über die Interpretation kabbalistischer Ausdrücke und Phrasen erhielt:

Frage: Was ist die Shechina?

Meine Antwort: Es ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen und wenn das Verlangen vollständig ist, dann wird der Schöpfer in ihm enthüllt. Der Schöpfer wird „Shochen“ genannt – der, der diese Sehnsucht erfüllt.

Frage: Was ist die Erkenntnis des Bösen?

Meine Antwort: Das ist, wenn Sie Ihren eigenen Egoismus kennenlernen!

Frage: Ist leiden dasselbe, wie in der Realisierung der Reshimot zurückzufallen?

Meine Antwort: Ja!

Frage: Können wir uns den menschlichen Entwicklungsweg als einen vergegenwärtigen, der bereits fertiggestellt ist, als gepflasterte Route vom Punkt des „Adam“ zum Punkt des „Schöpfers“?

Meine Antwort: Das ist absolut korrekt!

Frage: Wie verstehen Sie diesen Vers: „Rabbi Shimon sagte: ´Töte die besten der Ägypter und spalte den Kopf der besten Schlange.´“?

Meine Antwort: Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus.

Frage: Was ist die kabbalistische Bedeutung des Verses: „Das Junge einer Ziege sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“?

Meine Antwort: Vermische den sich entwickelnden Egoismus (die junge Ziege) nicht mit dem Schenken (die Qualität von „Bina„, Milch). Wenn Sie das tun, werden Sie nicht nur den korrigierten Egoismus verfehlen, sondern den Egoismus der Qualität des Schenkens (Bina) noch schuldiger machen: Sie werden „Schenken um des Empfangens willen“ anstatt „Empfangen um des Schenkens willen“.

Frage: Können wir sagen, dass unbelebte Materie, Pflanzen und Tiere Engel sind? Sie sind wie Engel (spirituelle Kräfte, die uns beeinflussen), weil sie keinen freien Willen haben.

Meine Antwort: Das ist richtig!

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Shamati #2: Göttlichkeit im Exil
Shamati #86: Und man setzte Vronfögte über sie…

Alle Hindernisse sind überwindbar


Auszüge aus der Morgenlektion: Ein Mensch muss vom tiefsten Niveau – „unsere Welt“ – in der alles verhüllt ist, zum höchsten Niveau aufsteigen, zur „Welt der Unendlichkeit“, in der alles enthüllt ist. Die Niveaus des Aufstiegs werden „die Welten“ genannt und sie spiegeln die Stufe unserer korrigierten Verlangen wieder.

Es gibt keine Erfüllung ohne das vorausgehende Gefühl der Leere. Wenn jeder von uns seine individuellen Verlangen (Leere) korrigiert, geben wir der Höheren Kraft eine Form und enthüllen sie entsprechend unserer Korrektur. Daher bitten wir diese Kraft eher um Korrektur als um Enthüllung.

Die Erfüllung der Verlangen wird nicht durch Empfangen erreicht sondern durch Geben. Anders ist es unmöglich, Erfüllung zu erreichen. Um genau zu sein ist es schon möglich, doch die Erfüllung wird auf unsere Welt und unser Leben begrenzt sein. Mehr als das wird nicht erreichbar sein. Wir sollen fähig werden, eine andere Methode der Erfüllung kennen zu lernen – das Geben.

Dann wird ein Mensch durch die Nächstenliebe, durch das Geben erfüllt, mehr als durch alles, was von außen auf uns trifft. Leiden ist das Gefühl unkorrigierter Verlangen. Wir nehmen sie als Leid wahr, weil sie gegensätzlich zum Schöpfer sind.

In der Kabbala studieren wir zukünftige Zustände und dies hilft uns bei der Entwicklung. Die Entwicklung der Seele ist analog zur Entwicklung eines Kindes: indem wir uns wünschen, wie die Erwachsenen zu sein, ziehen wir die Kraft der Korrektur an.

Man muss Probleme und Leiden als Chance zum Fortschritt sehen. Alles geschieht nur, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Wenn sich aber jemand korrekt vorbereitet, fühlt er anstelle des Leids und des Schmerzes das Ziel und kann sich ihm nähern. In diesem Fall spürt man den Weg und nicht mehr das Leid.

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Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren
Baal Ha Sulam, Brief 1 (1929), S.25
Leben aus der Kabbala, Kapitel: Offenbarung und Verhüllung

Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde


Eine Frage, die ich erhielt: „Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde.“ (Genesis 1,1) Warum? Was war das Motiv? Was war der Plan? Wie konnte der Schöpfer diese Welt erschaffen, ohne über alle Konsequenzen nachzudenken?! Das beweist die Geschichte der Flut , wo G-tt sprach: „Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen … denn es reut mich, dass ich ihn gemacht habe.“ (Genesis 6,7) – als ob Er nicht gewusst hätte, dass dies geschehen würde.

Meine Antwort: Es existieren nur zwei Dinge: das Geschöpf – der Wille, Licht zu empfangen – und der Schöpfer – das Licht, der Wille Genuss zu bereiten. Solange das Geschöpf dem Licht gleich ist und „um Seinetwillen“ zu empfangen wünscht, um Ihm Freude zu bereiten – empfängt es das Licht. Und wenn das Geschöpf nicht wünscht, „um des Schöpfers Willen“ zu handeln, befindet es sich im Gegensatz zu Ihm, da Er danach verlangt, das Geschöpf zu erfreuen. Dann spürt das Geschöpf Ihn oder Sein Licht nicht, sondern stattdessen vollkommene Dunkelheit, eine schwarze Kopie des Lichtes – unsere Welt.

„Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde“ bedeutet, dass Er die Eigenschaften von Geben und Empfangen erschuf. Wozu? Damit der Mensch diese Eigenschaften im Innern vermischt und frei wählt, welche er gebrauchen möchte: Egoismus oder Altruismus. Den Rest können Sie in meinen Büchern lesen (als kostenloses Download erhältlich).

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Blog-post: Die Quelle des Glücks
Blog-post: Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten
 
 

Können wir eine Rezession vermeiden?


Nachrichten (aus der russisch. Gazeta): Amerika wählte Barack Obama zum Präsidenten in der Hoffnung, dass er all ihre wirtschaftlichen Probleme lösen würde. Experten glauben jedoch, dass es für eine Umkehrung der Entwicklung der Krise zu spät ist. Es gibt nichts, was die Regierungen für den Zerfall des globalen finanziellen Modells tun können oder um die Krise weiter aufhalten zu können. Egal was sie tun, der Verbraucherkonsum wird weiterhin fallen, die Rezession lange Zeit andauern und die Welt wird eine neue Welle an Bankrott und anderen Folgen der Krise mit ansehen müssen, aber diesmal im wirklichen Teil der Wirtschaft. Der Internationale Monetary Fund stellt pessimistische Progonosen und sieht eine Rezession der führenden Weltwirtschaften voraus.

Mein Kommentar: Das Einzige was der Welt helfen kann ist, sich der wahren Bedeutung des globalen Zustandes der Menschheit gewahr zu werden, den wir nun erreicht haben. Dies bedeutet, dass wir ein einziger Organismus sind und als solcher in universeller Brüderschaft und Gleichheit, universeller gleicher Verteilung leben müssen, wo wir unseren gesamten Profit zum Nutzen der Gesellschaft geben und in Liebe für unseren Nächsten leben. Dies ist der Funktion eines singularen Organismus gleich: In ihm arbeiten alle Zellen und Organe in totaler Harmonie, da es sonst Krankheiten (Krisen) bis zum Tode (Ausmerzung) geben kann.

All dies sollte schrittweise geschehen, ist aber notwendig! Daher ist unser Hauptziel, die Menschheit mit einer globalen Erziehung zu versehen, damit wir die Bedeutung „eines einzigen, singularen Organismus“ lehren können, indem wir Beispiele aus der Natur nehmen. Die Menschen – besonders die Führungskräfte – müssen merken, dass es keinen Weg zurück zu den alten Regeln gibt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Welt anders. Sie muss der Höheren Welt ähnlich werden, d. h. die Menschheit muss sich die Eigenschaft des „Schenkens“ aneignen anstelle der vom „Empfangen“. Sie muss sich ins genaue Gegenteil verändern.

Wir müssen darüber sprechen und uns allmählich daran gewöhnen. Einen anderen Ausweg gibt es nicht. Sonst könnte es vielleicht einen weiteren Weltkrieg geben, aber auch wenn der vorbei ist, sehen wir uns dem gleichen Problem gegenüber: Wir müssen dem Wesen der Natur oder des Schöpfers gleichwerden, denn das ist genau das, was wir uns gemäß dem Schöpfungsplan aneignen müssen.

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Blog-post: Virtueller Unterricht über die Globale Krise

Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten


Etwas wird Spiritualität genannt, wenn man es niemals verlieren kann. Daher nennt man den Wunsch mit der Absicht, „für sich selbst“ zu empfangen, „Körperlichkeit“. Sie wird von dieser Form befreit und die Form des Empfangens „für den Schöpfer“ annehmen.
Baal HaSulam, Artikel aus Shamati: Als Spiritualität wird etwas bezeichnet, das niemals verloren geht

Wir müssen für das Geben arbeiten, denn es ist gegensätzlich zu unserer Natur, welche „das Verlangen, Genuss zu empfangen“ darstellt. Wir müssen aber das Gegenteil wollen – den Wunsch nach Geben haben und nicht „für uns selbst“ zu empfangen.
Baal HaSulam, Artikel „Die Essenz und die Korrektur der Schöpfung (hebr.)“

„Einer der wütend ist, ist wie ein Götzendiener“, denn wenn man wütend ist, erfreut man sich am Zorn und darüber hinaus ist man stolz, weil man glaubt, im Recht zu sein. Hier begeht man zwei Sünden: Genuss und Stolz. Über den Stolz steht geschrieben: „Ich kann nicht mit einem stolzen Mann zusammen sein“ – und die eigene Seele verlässt einen solchen Menschen.
Baal HaSulam, Artikel „Einer der wütend ist (hebr.)“

„Man sollte tief in seinem Herzen wissen, dass der Schöpfer hinter einem her ist, wie man selbst hinter Ihm her ist. Man darf das nie vergessen, selbst in der größten Sehnsucht nach dem Schöpfer nicht. Wenn man sich erinnert, dass der Schöpfer einen vermisst und jagt, sollte man sich noch mehr anstrengen, den Schöpfer zu erreichen, bis man durch die Liebe die Verschmelzung mit ihm erreicht.“
Baal HaSulam, Briefe, S. 70

Wir können die großen Seelen in unsere Welt anziehen und sie werden durch die Tugend ihrer erhabenen Verlangen die Erlösung für die Welt bringen. Alles hängt von unserem Verlangen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, ab.
Rav Abraham Isaac Kook, „Arpilei Tohar,“ 41

Dies ist das Wissen, das ein Mensch haben muss: den Schöpfer zu kennen und sich selbst zu kennen – wer bin ich? Wie wurde ich erschaffen? Woher komme ich und warum? Wohin gehe ich? Wie kann ich meine Verlangen korrigieren? Wie soll ich vor dem Schöpfer erscheinen?
Das Buch Sohar, „Shir HaShirim“

Das Gesetz der Kabbala besagt, das es keine Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit gibt, in keinem einzigen Wort. Und auch in keiner Notiz und in keinem Brief, denn die Briefe sind Formen, die sich auf weißem Papier abbilden, wohingegen der Mensch Körper und Seele ist.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 27

„Am Ende der Tage wird die Unverschämtheit wachsen“ (Talmud. Sota, 49). Weil diese Generation extrem weit vom Schöpfer entfernt ist, denn die Leute sind sogar stolz auf ihre Unwissenheit. Und jene, die vom Schöpfer entfernt sind, sind betrügerisch und frech.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 28

Warum schickt uns der Schöpfer so viel Leid in dieser Welt?


Fragen, die ich über den Glauben über Verstand, den Glauben an sich selbst und den Zweck des Leidens erhielt:

Frage: Manchmal sieht die Welt so wunderbar aus, und trotzdem versuche ich, an meinem Punkt im Herzen festzuhalten: Heisst dies „mit „Glauben über dem Verstand voranzuschreiten“?

Meine Antwort: „Glaube über Verstand“ bedeutet „Geben über Empfangen“. Das heisst, wenn man die Eigenschaft des Gebens troz des Egoismus, der mich ungeachtet aller seiner Freuden belastet, bevorzugt. Unsere Belohnung besteht allein darin, in diesem Zustand zu verbleiben, denn der Schöpfer hat daran Freude, obwohl wirklich niemand etwas darüber weiß, was man tut und niemand wird das herausfinden.

Frage: Warum kann ich nicht an mich glauben? Ich sitze hier fest.

Meine Antwort: Das ist gut – verlassen Sie sich auf uns!

Frage: Ich verstehe nicht, warum der Schöpfer mir soviel Leid in der physischen Welt gibt?
Wie kann ich mich mit Ihm in diesem Zustand vereinen?

Meine Antwort: Er möchte, dass Sie Ihm eben aus diesem Zustand nahekommen, und darum gibt er Ihnen das Bestreben nach Ihm. Lesen Sie den Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“.

Frage: Wie kann ich Verzweiflung, Schicksalsschläge und Hoffnungslosigkeit überwinden, die uns auf dem Weg zur Spiritualität verfolgen?

Meine Antwort: Indem man Unterstützung von der Gruppe während des Studiums, der Verbreitung und der Enthüllung der Tatsache, dass es „Nichts außer Ihn gibt“ und Er gut ist und nur Gutes tut, erhält.

Frage: Vor zwei Monaten habe ich sehr viel Kabbala studiert und nun befinde ich mich im Absturz. Im letzten Monat entstand in mir ein Verlangen nach Respekt und Ehre. Bevor ich irgendetwas tue, bereite ich mich vorzeitig darauf vor, Respekt und Ehre zu erwerben. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Sie machen große Fortschritte: Sie brauchten nur zwei Monate, ihre wahre Natur zu erkennen! Seien Sie dankbar für die Bewusstwerdung des Übels und beginnen Sie damit, die Korrektur dessen zu versuchen. Sie werden schnell einsehen, dass dies unmöglich ist und dann werden Sie den Schöpfer bitten, Ihnen dabei zu helfen!

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Blog-post: Freuen Sie sich über die Abstiege!
Leben aus der Kabbala, Kapitel 1: Den Schöpfer wahrnehmen

Die Absicht, den Schöpfer zu erreichen, steht in keinerlei Widerspruch zur Karriere


Zwei Fragen, die ich über das Ego erhielt:

Frage: Was bedeutet es, das Ego zu hassen? Bevor wir den Machsom überschreiten, ist unsere gesamte Natur das Ego. Bedeutet das somit nicht, dass ich eigentlich mich selbst hassen müsste?

Meine Antwort: Kabbala spricht zu solchen Menschen, die begonnen haben, in ihrem Inneren eine Dualität zu spüren: das Ego, das nach dieser Welt verlangt, und der Punkt im Herzen, der zur Höheren Welt strebt. Kabbala hilft einem, diesen Punkt in ein Gefäß des Empfangens und der Wahrnehmung der Höheren Welt umzuwandeln.

Frage: Während der Morgenunterrichte sprechen Sie oft über die Bedeutung der Schwierigkeiten (den „Wächtern“), die wir erhalten. Doch was ist die Zielsetzung des Schöpfers, wenn er uns in körperlichen Dingen, wie eine Beförderung an der Arbeitsstelle, ein perfekter Abschluss eines Examens usw., Erfolg gibt? Das Ego bläht sich auf, wenn so etwas geschieht. Soll ich versuchen, es zu unterdrücken oder „im Fluss des Erfolges mitzuschwimmen“?

Meine Antwort: Du solltest es kontrollieren: Deine Handlungen sollten durch die Wichtigkeit der Bedeutung des Lebens bestimmt sein. Und Du solltest beruflichen oder schulischen Erfolg nicht ablehnen. Die Absicht, den Schöpfer zu erreichen, steht nicht im Widerspruch zur Karriere.

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