Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Eigenschaften'

Warum können wir das Wesen des Schöpfers nicht erfassen?

Frage: Warum können wir etwas Unbegreifliches, das man das Wesen des Schöpfers nennt, nicht erfassen?

Antwort: Wir können die Essenz des Schöpfers nicht begreifen, weil wir nicht die Werkzeuge dazu haben.

So wie ein Tier die Stufe eines Menschen nicht begreifen kann, kann ein Mensch die Stufe des Schöpfers nicht begreifen. Wir haben nicht die notwendigen Werkzeuge dafür, d.h. Eigenschaften.

Unsere Eigenschaften, die auf Plus und Minus aufgebaut sind, wurden vom Schöpfer in einem solchen Umfang, auf einer solchen Stufe geschaffen, dass wir ihn erfassen können, aber nur auf der Grundlage der Eigenschaften, mit denen er uns erschaffen hat. Darüber hinaus können wir sie nicht begreifen.

Frage: Ist das wirklich so, oder gibt es noch etwas anderes?

Antwort: Vielleicht gibt es noch etwas anderes.

Wenn wir am Ende der 6000 Jahre, oder vielleicht sogar schon früher, unsere Eigenschaften vollständig korrigiert und sowohl die positiven als auch die negativen Eigenschaften richtig genutzt haben, dann werden wir endlich die Stufe erreichen, die der Schöpfer für uns vorgesehen hat: Ihn in diesen 6.000 Jahren zu erlangen.

Dann ist es durchaus möglich, dass wir den nächsten Raum, die nächste Leere, die wir begreifen können, für uns entdecken werden, aber wir wissen noch nichts darüber. Es gibt einige Vermutungen, aber das sind nur Vermutungen.

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Aus dem Kabbala Unterricht

Gesegnet bist Du, der die Welten erschaffen hat

Buch Sohar, Abschnitt „Ekev“, Artikel „Das Ziel des Segens“, P. 16: „Und deshalb erweckt der Segen, mit dem der Mensch den Schöpfer segnet, den Segen von oben, der alle Welten erfüllt.“

Frage: Was ist ein „Segen“?

Antwort: Ein Segen ist eine besondere Kraft von oben – die Kraft von Bina, die auf Malchut einwirkt. Der Schöpfer wird „der Gesegnete“ genannt, wenn ich mich aus Malchut heraus an Ihn wende und darum bitte, dass die Kräfte des Gebens in mich eindringen und zu einem Teil von mir werden.

Wenn ich diese Kräfte in mich einschließe, bedeutet das, dass ich den Segen empfange – die Eigenschaften von Bina, die in Malchut aufgenommen werden. Entsprechend diesen Eigenschaften, die ich vom Schöpfer erhalten habe, kann ich Ihn den Gesegneten nennen. Andernfalls hätte ich nicht die gleichen Eigenschaften, um Ihn wertzuschätzen und Ihm zu danken.

Warum möchte ich diese Eigenschaften von Bina empfangen? Damit ich den Schöpfer nicht verfluche, sondern Ihn segne. Das bedeutet, dass all meine Korrekturen nicht zu meinem eigenen Nutzen geschehen, sondern einzig und allein, um den Schöpfer zu lieben, Ihn zu ehren – Ihn zu segnen.

Deshalb bedeuten die Worte „Gesegnet bist Du“ in den Segenssprüchen der Gebete, dass ich bereits Korrekturen durchlaufen habe, die es mir ermöglichen, um des Gebens willen zu arbeiten. Ich habe Seinen Segen empfangen und befinde mich nun selbst im Zustand des Gebens und der Liebe – und segne den Schöpfer für diese Möglichkeit.

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(Aus einer Lektion über das Buch Sohar)

Die Offenbarung von Mängeln – eine große Rettung von oben

„Ich freue mich über diese offensichtlichen und sich enthüllenden Verdorbenheiten. Doch wie sehr beklage und bedauere ich jene Verdorbenheiten, die noch nicht enthüllt wurden und die sich noch offenbaren werden, denn eine verborgene Verfehlung ist ohne Hoffnung. Eine große Rettung vom Himmel ist ihre Enthüllung, denn das ist die Regel: Niemand gibt etwas, das er nicht hat. Und wenn es sich jetzt offenbart hat, dann war es zweifellos auch von Anfang an da, nur verborgen. Daher freue ich mich, wenn sie aus ihren Löchern hervorkommen, denn du wirst deine Augen auf sie richten und sie werden zu einem Haufen Knochen.“ (Baal HaSulam, Brief 5)

Das heißt, alle Verdorbenheiten verwandeln sich sofort von scheinbar lebendigen in leblose Störungen.

Baal HaSulam schreibt, dass er sich sehr über die Mängel freut, über all die Probleme und all die schrecklichen Eigenschaften, die sich in ihm offenbaren. Und jeden Tag offenbaren sie sich in immer unschönerer Gestalt. Das bedeutet, dass der Mensch voranschreitet.

Er beklagt das Auftauchen neuer, schrecklicher Eigenschaften nicht. Im Gegenteil, er freut sich über sie, denn ihre Offenbarung bedeutet, dass er wächst, höher aufsteigt und größer wird.

All diese Eigenschaften sind von Anfang an im Menschen vorhanden, seit dem Zerbrechen der Seele. Sie offenbaren sich, weil die Zeit dafür gekommen ist, weil er verdient hat, dass sie offenbart werden. Das bedeutet, dass er sie bereits korrigieren kann.

Daher heißt es: Wenn du sie nur anschaust, das heißt, das höhere Licht anziehst, dann verwandeln sie sich sofort in einen Haufen Knochen, verlieren ihre Kraft und werden zu einem leblosen Körper.

Obwohl wir uns im ersten Moment immer über die offenbarten Mängel erschrecken, ist es letztlich etwas Gutes. Denn so schreiten wir voran. Es ist nur wünschenswert, vernünftig mit dem umzugehen, was in uns auftaucht, und zu erinnern, dass alles vom Schöpfer kommt.

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Aus einer Lektion zum Thema „Arbeit im Verborgenen“.

Sich nicht von der Offenbarung des Egoismus entmutigen lassen

Kommentar: Wir haben eine Gruppe, eine Gesellschaft, eine Atmosphäre, in der um uns herum Gedanken schweben, dass unsere ganze Entwicklung aus der Offenbarung eines immer grösser werdenden Egoismus resultiert. Wenn sich dieser Egoismus in uns offenbart, sollten wir uns nicht entmutigen lassen und nicht zurückfallen, sondern diese Offenbarung mit Freude annehmen.

Hier kann man erkennen, in welchem Zustand sich der Mensch befindet, denn er durchläuft mehrere Etappen.

Die erste Etappe besteht darin, dass der Mensch Angst vor seinen negativen Eigenschaften hat. Er versucht ihnen zu entkommen, sich abzuwenden, die Augen zu schließen, sie nicht zu spüren! Dann fängt er an, sie als gegeben hinzunehmen, als etwas, das sein muss, als eine Notwendigkeit für sein Vorankommen.

In der letzten Phase beginnt der Mensch, diese Offenbarung als Geschenk zu empfinden, wenn der Schöpfer ihm sein wahres Übel offenbart, das Er in ihm geschaffen hat.

Dann geht es dem Menschen gut, denn er erkennt, dass der Schöpfer mit ihm arbeitet. Der Schöpfer weckt in ihm diese negativen Eigenschaften und auch ganz andere, die ihm Unbehagen bereiten! Du bist also schlimm, die ihm Unbehagen bereiten. Er sieht sich dann in einem Zustand, in dem er sich schlechter als ein Tier empfindet, als weniger wertvoll als andere- das ist die Wahrheit.

Dies wurde vom Schöpfer geschaffen, damit der Mensch aus diesem Zustand heraus sich mit der Bitte um Korrektur an Ihn wenden kann. Es heißt: „Ich habe das Böse geschaffen und das Licht zur Korrektur gegeben.“ Der Mensch existiert in der Mitte zwischen diesen beiden Eigenschaften, der Dunkelheit und dem Licht und bittet darum, dass das Böse offenbart wird. Auf dieses Böse zieht er das Licht an, so wird das erneut offenbarte Übel wieder sichtbar und er zieht erneut das Licht an. So bewegt sich der Mensch nach Vorne- mit dem linken und dem rechten Fuß, immer weiter.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Arbeit im Verborgenen“

Das höhere System sehen und hören

Die Menschen wissen nicht, was der Zustand „liShma“ bedeutet, und bezeichnen oft so ihre ganz und gar nicht spirituellen Zustände.

Sie begreifen nicht, dass es, um liShma zu erreichen, einer schweren Arbeit bedarf, die ohne das Studium der Kabbala, die Gruppe, die Erfüllung von Aufstiegsbedingungen, die von Kabbalisten erklärt werden, unmöglich zu bewältigen ist.

Denn liShma bedeutet, dass du dich über deinen Egoismus erhebst und dich gänzlich im Geben befindest. In dem Verlangen zu geben siehst du die spirituelle Welt und existierst nur um der Spiritualität willen in dieser Welt.

Du identifizierst dich gänzlich mit deiner Seele und brauchst einen gesunden Körper nur, um in beiden Welten existieren zu können.

Denn die Seele kann nicht vorankommen, ohne dass ihr zweiter Teil, der Körper, sich in dieser Welt befindet. Sie braucht den Körper bis zur allerletzten Stufe.

Die Menschen begreifen nicht, dass man, um die Eigenschaft des Gebens, liShma, erreichen zu können, das Licht, das zur Quelle des Gebens, zur Ähnlichkeit mit dem Schöpfer, zurückführt, anziehen muss.

Danach heißt der Mensch „Engel“, d.h., er erhält offen die Befehle des Schöpfers und führt sie aus.

Er „hört“ entweder den Schöpfer oder „sieht“ Ihn – es enthüllen sich ihm im Licht Chassadim oder sogar Chochma das höhere System, seine Beziehungen mit dem Schöpfer.

Diese Erkenntnis hat in keiner Weise etwas mit der Qualität oder Quantität des Wissens zu tun, sondern nur damit, in welchem Maße man über die Eigenschaft des Gebens und der Liebe verfügt.

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Spirituelle Klärungen

Kommentar: Rabash. 353. „Und Abraham erhob sich.“ Die Klärung muss darin bestehen, das Verlangen zu empfangen, d.h. die Eigenschaft des Urteils in die Eigenschaft der Barmherzigkeit einzuschließen, denn dadurch wird der Körper zu einem Kli, der fähig ist, das Licht der Seele zu empfangen.

Es geht darum, herauszufinden, worin man sich befindet: im Verlangen zu empfangen oder im Verlangen zu geben, oder in beiden Verlangen.

Dazu ist es notwendig, sich zu einem spirituellen Aufstieg anzutreiben, damit man sich an den Schöpfer wendet und von Ihm verlangt, eine höhere Stufe zu geben, von der aus man sich wieder an Ihn wenden kann, um sich auf dieser neuen Stufe zu erneuern.

Darin, dass er eine neue Stufe gibt, zeigt sich Seine Eigenschaft der Barmherzigkeit.

Indem man sich selbst prüft, was man noch zu tun hat, erweckt man die Eigenschaft des Urteils (das Verlangen zu empfangen) in sich und versucht es in die Eigenschaft der Barmherzigkeit (das Verlangen zu geben) einzuschließen, bis man sieht, dass das Verlangen zu empfangen im Licht von Chasadim, mit dem Licht von Or Chochma erfüllt werden kann. Auf diese Weise beginnt man alles was existiert, richtig wahrzunehmen.

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Aus einer Lektion über die Notizen von Rabash,

17.11.2024

Vier Eigenschaften der Seele

Frage: Die vier Pflanzenarten, die an Sukkot verwendet werden – Zitrone, Palme, Myrte und Weide – symbolisieren die vier Stufen, die wir durchlaufen müssen. Warum heißt es dann, man müsse sie verbinden? Im Gegenteil, wir streben danach von Stufe zu Stufe zu gelangen. Was ist die Essenz der Verbindung?

Antwort: Es geht darum, von jeder Art das Wesentliche zu nehmen, um es zu einem Strauß zu verbinden.

Es ist eine spirituelle Handlung, wenn wir alle vier Arten von Verlangen sammeln, die wir mit dem Geben verbinden können. Indem wir sie zusammenfügen, erhalten wir eine Reihe von Eigenschaften, die uns zum Schöpfer erheben.

Frage: Ist es im Prozess der spirituellen Arbeit erforderlich, alle diese Eigenschaften in uns zusammen zu suchen oder diejenige zu finden, in der man sich gerade befindet?

Antwort: Man sollte eine dieser Eigenschaften finden und dann nach einer höheren Eigenschaft suchen, bis man alle erreicht hat.

Frage: Was ist der richtige Weg, um die Manifestationen aller vier Eigenschaften in der Seele zu erhalten?

Antwort: Gemäß den Schriften. Rabash spricht in jedem Artikel darüber. Man muss die Handlungen, die in jedem Artikel beschrieben werden, sammeln, sie zusammenfügen und am Ende wird man eine vollständige Korrektur erhalten.

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Aus einer Lektion über Sukkot, 20.10.2024

Früchte in der spirituellen Arbeit

„Der fruchttragende Baum ist ein Zeichen für Heiligkeit, und ein Mensch, der keine Früchte trägt, ist ein Zeichen für Unreinheit und wird „unanständiger weiser Schüler“ genannt. So steht es geschrieben: ‚Die Frucht eines Gerechten, ein Baum des Lebens.‘ Was sind die Früchte eines Gerechten? Gebote und gute Taten“. (Rabash, Notiz 883. “Denn der Mensch ist der Baum des Feldes”)

Frage: Was ist der fruchttragende Baum in einem Zehner, der zur rechten Zeit Früchte trägt?

Antwort: Das ist ein Baum, der viel Wasser aufnimmt und deshalb in guter Erde an einem guten Ort wächst und viele gute Früchte trägt.

Frage: Wie pflegt man ihn, um der richtigen Stufe näherzukommen?

Antwort: Man muss ihn rechtzeitig gießen und die trockenen Äste abschneiden. Es gibt sehr viel Arbeit bei der Pflege von Gartenbäumen. Schließlich erhält man einen fruchtbaren Baum, der einen gut nährt.

Frage: Was betrachten wir als Früchte in der spirituellen Arbeit?

Antwort: Unsere korrigierten Eigenschaften.

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Aus einer Lektion basierend auf den Notizen von Rabash, 28.10.2024

Zwei Begriffe: „Azmuto“ und „Schöpfer“

Wir wissen nicht, was der Schöpfer ist, da wir ihn nicht definieren können. Wir können lediglich etwas in Bezug auf unsere Sinne erfassen.

Deshalb nennen wir Ihn „Schöpfer“, da wir Ihn erst ab dem Punkt erkennen und definieren können, an dem Er uns erschafft und sich als unser Schöpfer aufzeigt. Das geschieht ab diesem Moment, nicht vorher.

Wir unterteilen diese Zustände in den Zustand, der uns nicht in unseren Wahrnehmungen gegeben ist – „Azmuto“, was bedeutet, durch Ihn zu existieren und der Zustand, in dem wir beginnen, Ihn wahrzunehmen, d.h. Ihm einige Definitionen, Bezeichnungen, Beschreibungen zu geben. Diese Beschreibungen, d.h. das, was in meinen Eigenschaften enthalten ist, mit denen ich arbeiten kann, kann ich mir einprägen und an andere weitergeben.

Ausgehend von dem, was wir wissen und bestimmen können, können wir sagen, dass der Schöpfer eine Seele nach Seinem Ebenbild geschaffen hat, eine die Ihm gleich ist aber auch entgegengesetzt von Ihm ist. Wir können daher von ihr als „Schöpfung“ sprechen.

Eine Schöpfung ist das, was sich nicht im Schöpfer befindet. Es ist eine an sich unbegreifliche Handlung, aber es ist das, was man Schöpfung nennt. Derjenige, der diese Handlung hervorbringt, wird Schöpfer genannt.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Vorbereitung auf den Kongress“

Die Spiritualität erfassen

Man muss wissen, dass alle Seelen von der Seele von Adam haRishon abstammen. Nach der Sünde am Baum der Erkenntnis zerbrach die Seele von Adam in 600 000 Seelen. Dies bedeutet, dass das eine Licht, welches Adam haRishon im Garten Eden hatte und das der Heilige Sohar „Sihara Ilaa“ nennt, sich in viele Teile zerstreut hat. (Rabash, Artikel 10 (1984) „Welche Stufe muss der Mensch erreichen, um nicht wiedergeboren zu werden“).

Der Schöpfer hat ein Verlangen erschaffen, das Ihm entgegengesetzt und scheinbar von Ihm getrennt ist. Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens. Das Verlangen ist die Eigenschaft des Empfangens. Aber in dem Zustand, in dem es erschaffen wurde, erfährt das Verlangen nicht die Gegensätzlichkeit zum Schöpfer. Daher wird es in 600.000 Teile geteilt.

Sechshunderttausend ist ein bedingter Begriff. In der Spiritualität gibt es keine Aufteilung in Teile oder Stufen. Wir teilen sie für uns selbst ein, um spirituelle Zustände zu bewerten, zu identifizieren, zu messen und zu bestimmen. In Wirklichkeit ist Spiritualität ein kontinuierliches Feld ohne jegliche Unterscheidung.

Nur wenn wir versuchen, sie zu fühlen und zu verstehen, wenn wir sie irgendwie in unseren Empfindungen und Gedanken erfassen müssen, unterteilen wir sie für uns in Abstufungen und Facetten, obwohl sie unteilbar ist.

Betrachten wir zum Beispiel die Luft. Wenn wir versuchen zu definieren, was Luft ist, müssen wir sie für uns in bestimmte Mengen, Werte und Eigenschaften einteilen. Vielleicht hat sie diese Eigenschaften gar nicht, aber anders können wir sie nicht erfassen oder definieren.

Damit wir den Schöpfer begreifen können, hat Er in Sich den Wunsch geschaffen, zu geben und Freude zu bereiten. Aber Er stellt nicht das Verlangen zu geben, zu erfüllen, ein gutes oder böses Verlangen dar – all dies manifestiert sich nur in Bezug auf die Geschöpfe.

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Aus dem täglichen Unterricht „Vorbereitung auf den Kongress“.