Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Eigenschaften'

Das Geheimnis des Schwarzen Lochs

Bemerkung: Die schwarzen Löcher wurden bestätigt. Dort bleibt die Zeit stehen, die Gesetze der Physik gelten nicht und die Schwerkraft ist so gewaltig das alles, einschließlich dem Licht, dauerhaft absorbiert wird.

Antwort: Die Physik unserer Welt funktioniert dort nicht.

Frage: Was bringt uns dieses Wissen?

Antwort: Das es eine Grenze für Zeit, Raum und Bewegung gibt. Es gibt dort absolut andere Gesetze, an die wir uns nicht wenden, sie nicht studieren können.

Wir können lediglich Vermutungen anstellen, dass dort alles anders funktioniert. Auf welche Weise ist es anders? Wir können noch Hunderte von Jahren leben und werden es trotzdem nicht lösen, da wir hinter den Radioteleskopen stehen, die uns dieses Bild von einem schwarzen Loch gemacht haben.

Unser Gehirn ist egoistisch und basiert nicht auf Quantenphysik, deshalb erforschen wir dieses Phänomen im Grunde genommen rein mechanisch. Deshalb wird nichts davon funktionieren.

Um diese andere Welt, die sich innerhalb des schwarzen Lochs befindet, studieren zu können, müssen wir uns komplett verändern, da es sich dort um eine ganz andere Physik handelt.

Wir haben unser Universum lediglich bis zum Rand des Übergangs zu einem anderen Weltraum erfasst. Dort ist die Grenze unserer Erkenntnis. Wir nennen es – „die Grenze“, die Grenze der Zeit, die Grenze des Raumes. All das gibt es dort nicht.

Wir wissen nicht, was in diesen schwarzen Löchern ist. Wir wissen nichts. Eines ist klar – für uns verschwindet dort alles. Es wäre interessant zu sehen, wie wir aussehen würden, wenn wir unsere Welt aus diesen schwarzen Augen betrachten würden.

Bemerkung: Das wäre tatsächlich interessant, unsere Gesetze aus der Perspektive anderer Gesetze anzusehen!

Antwort: Unterhalb dieser Lichtgeschwindigkeit würden wir sehr primitiv aussehen, dies ist der primitivste Zustand, der in der Natur existiert. Es bedeutet, dass ich völlig unter der Macht des mechanischen Lichts stehe. Ich werde von ihm unterdrückt, kontrolliert und ich bin nichts! Ich existiere nicht! Es ist so, da mein „Ich“ nicht wahrgenommen wird.

Frage: Was wird einen Menschen dazu bringen, dass sich die Welt verändert, wenn er sich verändert? 

Antwort: Wenn unsere Welt zu einem schwarzen Loch wird, in dem alles verschwindet.

Bemerkung: Wann wird die Menschheit dazu kommen?

Antwort: Wir werden durch die Erkenntnis des Bösen dazu kommen. Langsam kommen wir dazu. Deshalb spüren wir die Evolution.

 

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ vom 23.04.2019

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Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab?

Frage: Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab?

Antwort: Die Zukunft interessiert zweifellos alle. Sie dringt jeden Augenblick in die Gegenwart ein.

Deshalb ist die Zukunft immer mit uns verbunden und bestimmt die Gegenwart. Wenn uns bekannt wird, dass etwas passieren soll, wenn es auch nicht gleich sein wird, warten wir darauf und unser Zustand wird davon beeinflusst. Das betrifft besonders unsere Gemütslage, die Einstellung gegenüber der Welt und gegenüber dem Leben. Aus diesem Grund ist die Zukunft ein Faktor, welcher unser Leben entscheidend beeinflusst.

Frage: Unterscheidet das uns von den Tieren?

Antwort: Tiere ahnen die Zukunft voraus, aber nicht in dem Maß wie die Menschen. Tiere lassen sich nicht so stark davon beeinflussen.

Die Zukunft eines Menschen hängt davon ab, wie er seine Gegenwart aufbaut. In Wirklichkeit gibt es keine Zukunft. Wenn wir passiv leben, bestimmen wir die Zukunft, wie sie sein wird – abhängig von anderen Menschen, von den Umständen, von allem.

Wenn wir dagegen spirituell leben, dann gibt es weder Zukunft noch Gegenwart. Über die Vergangenheit können wir noch sprechen, da wir in einem Zustand waren, in der die Zeit floss und in uns Veränderungen stattfanden. Wenn ich mich hingegen in der Gegenwart befinde, kann ich mich sicher zu einem Wesen umwandeln, das keine Zukunft hat.

In unserer Welt klingt es sehr unschön: „Du hast keine Zukunft. So etwas einem Menschen zu sagen bedeutet ihn zu töten. In der Kabbala ist das Gegenteil der Fall. Du hast keine Zukunft, da du sie jetzt selbst gestaltest. Mache sie, baue sie auf, zeichne ein Bild davon und so wird sie auch sein. Wann wird das sein? – Wann immer du willst.

Wenn es aber keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, gibt es die Welt nicht. All das wird lediglich von unseren Eigenschaften auf einem weißen Hintergrund des höheren Lichts gezeichnet, dann stellt sich die Frage: „Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab? Sie hängt vom Menschen ab!

Es ist nicht so einfach, wenn wir mit Ergriffenheit sagen: „Der Mensch gestaltet seine Zukunft selbst!“ – Nein. Tatsache ist, man muss diesen Algorithmus, mit dem man sich selbst beeinflussen kann kennen. Durch die inneren Verlangen werden die eigenen und die äußeren Wünsche gebildet und dann die der umgebenden Welt. Auf diese Weise erschafft sich der Mensch selbst in der Welt. Deshalb hängt die Zukunft ausschließlich von ihm ab und zwar mit allen Bestandteilen und Einzelheiten.

Es ist nicht einfach, diesen Punkt zu erreichen. Es ist uns jedoch gegeben und eines Tages werden wir es verwirklichen können. In der Zwischenzeit erscheint es uns fantastisch zu sein.

Aus dem Unterricht vom 28.04.2019

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Würdest du durch eine Wand gehen, die du nicht wahrnehmen kannst?


Frage: Ich bin ein Student des virtuellen Lernzentrums und zusammen mit anderen bin ich in ungeduldiger Erwartung auf eine Rückmeldung dieser Frage. Im Buch Kabbala, Science and the Meaning of Life auf Seite 128 fand ich folgendes Zitat: „Da ein Höhlenbewohner nicht die Sinneswahrnehmung haben würde, um eine Wand als Materie oder als Form in der Materie wahrzunehmen, wäre er fähig, durch Wände zu gehen, als ob sie Luft wären.“

Wenn ich die Information nicht missverstanden habe, ist diese Aussage in sich falsch. Nur weil jemand ein Objekt nicht kennt, bedeutet das nicht, dass er damit nicht interagieren kann. Der Text vermischt Konzepte aus der Quantenmechanik und der Realität der Makrowelt. Die angewendete Logik ist nicht logisch. Materie wird immer als solche wahrgenommen werden, unabhängig von der Form, die sie annimmt, denn unsere Sinne sind dafür gemacht, um Materie wahrzunehmen. Dort wo unsere Sinne nicht ausreichend sind, kann Materie durch geeignete Instrumente wahrgenommen werden.

Beispiel: Als ich meinen ersten Tauchgang gemacht habe, war ich von einer riesengroßen Anzahl neuer Formen und Gestalten umgeben, die ich zuvor nie gesehen hatte. Trotzdem waren meine Sinne fähig, sie wahrzunehmen. Bitte erklären Sie obige Aussage.

Antwort: Lasst uns vom Gegenteil beginnen: Es gibt Wände, die wir nicht wahrnehmen. Werden wir darüber stolpern oder werden wir durch sie hindurchgehen, ohne sie zu bemerken?

Alles existiert in uns, in unseren Eigenschaften oder in unseren fünf Sinnen. Wenn sie anders wären, würden sie uns eine andere Welt darstellen. Das Buch spricht über einen „Höhlenmenschen“, denn neben unseren Eigenschaften haben wir auch gespeicherte Informationen und Systeme, welche die „umgebende“ Illusion erschaffen.

Bis wir eine Eigenschaft erlangen, die uns entgegengesetzt ist – das Geben, werden wir die Eigenschaften der Anti-Materie nicht verstehen und werden nicht erkennen, dass die Welt innerhalb von uns selbst „abgebildet“ wird.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Neue Studie: Die Augen sehen mehr, als das Gehirn unserem Bewusstsein meldet
Blog-post: Die Wahrnehmung der Welt
 
 
interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Die Physik des Höheren Lichtes


Attacke: Wie wird das Höhere Licht zu einem Stoff in unserer Welt? Wissen Sie von dieser Tatsache? Nein, wissen Sie nicht! Hier ist also mein Vorschlag, diesen Fehler in der Kabbala zu korrigieren. Wenn die Einheit von Materie und dem Höheren Licht, Partzufim und Sefirot, wissenschaftlich dargestellt werden würde, dann würde die Lehre der Kabbala die Welt erobern! Solange jedoch die Physik nicht Teil der Kabbala wird, wird dies nie geschehen.

Ein Versuch, mich selbst zu rechtfertigen: Wer ist heutzutage grundsätzlich? Die Einheit der Materie und des Höheren Lichts – Nein! Sie können das Höhere Licht nicht wahrnehmen, nicht, weil es verborgen ist, sondern weil das Höhere Licht ganz einfach überhaupt nicht existiert, bis Sie es in sich selbst erschaffen. Darüber hinaus fehlen Ihnen die entsprechenden Sinne, die es bedarf, um das Höhere Licht in Ihnen zu erschaffen und folglich müssen Sie diese Sinne entwickeln. Die Kabbala ist die Methode um diese Sinne zu entwickeln. Sie enthüllt Ihnen die Höhere Welt und hilft Ihnen die Eigenschaften zu entwickeln, mit welchen Sie das Höhere Licht für sich selbst generieren.

Unsere Welt ist etwas, das unsere natürlichen Sinne, die uns von Geburt an gegeben sind, in uns erschaffen. Das was wir in diesen Sinnen wahrnehmen (Bild), wird als „Materie“ oder als unsere Welt bezeichnet.

Die Höhere Welt ist etwas, das durch die spirituellen Sinne innerhalb von uns erschaffen (abgebildet) wird, die wir uns durch die Kabbala aneignen. Was wir durch die spirituellen Sinne wahrnehmen, wird als „das Licht“ bezeichnet.

Die Wissenschaft der Kabbala wird nie die Wissenschaft in unserer Welt niederschlagen, da wir Wissenschaft und Kabbala durch zwei völlig verschiedene Systeme wahrnehmen: das körperliche und das spirituelle.

Wie wird das also geschehen? Die Menschen werden einfach zu der Wahrnehmung gelangen, dass ihre Empfindungen, die sie durch ihre natürlichen Sinne (das körperliche Leben, unsere Welt) erhielten, unerfüllt sind und dass die körperliche Wissenschaft, die dafür gedacht ist, diese Sinne zu verbessern, nutzlos ist. Die Menschen werden die Wissenschaft und ihre Wahrnehmungen ablehnen und diese nur zu dem Maße nutzen, wie dies für das Überleben nötig sein wird, bis sie die nötigen Eigenschaften entwickeln und gemäß dem die Wahrnehmungen der Höheren Welt in ihnen. Dann werden sie sich an die Wissenschaft der Kabbala wenden, was die Erschaffung einer ewigen und perfekten Welt (Wahrnehmung) in ihnen selbst ist.

Das können Sie selbst ausprobieren. Viele Menschen haben diese Wahrnehmung bereits erreicht.

Verwandtes Material:
Article: The Science of Kabbalah – A Method of Researching Man and the World
Article: Kabbalah As Compared with Other Sciences
 
 
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Die Hülle des Egoismus durchbrechen.

Frage: Warum haben die spirituellen Konzepte die Eigenschaften von Mut, Tapferkeit und Treue?

Antwort: Das ist die Arbeit mit unserem Ego. Der Egoismus steht als isolierte Hülle zwischen dem Schöpfer und mir.

Er umgibt mich von allen Seiten, ich befinde mich darin wie in einem Kokon, unfähig etwas nach außen zu übertragen und etwas von außen wahrzunehmen. Ich nehme alles nur durch den Egoismus hindurch wahr. Das ist unser Problem. Wir müssen ständig auf das Ego einschlagen. Wenn wir damit fortfahren und schließlich aus der Hülle des Egoismus hinausschauen können, werden wir die reale Welt sehen.

Es braucht großen Mut und viel Unterstützung von Freunden, ohne die es absolut unmöglich ist, sich in diese Richtung fortzubewegen.

Frage: Warum braucht man Loyalität und zu wem?

Antwort: Es tut dem Egoismus weh, wenn er geschlagen wird. Man benötigt viel Zeit, bevor man die Schale durchbrechen kann und wie ein Küken den Kopf herausstreckt. Wir müssen daher sehr ernsthaft und mit voller Hingabe gegenüber unserer Gruppe und dem Schöpfer arbeiten.

Aus dem Unterricht, 24.03.2019

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Hat der Schöpfer Gefühle?


Fragen über den Schöpfer, die ich erhielt

Frage: Was ist der Schöpfer? Hat er Wünsche und Gefühle?

Antwort: Der Schöpfer ist die allgemeine Kraft der Natur, die alles vereinigt. Seine Eigenschaft ist Geben (Liebe). Das ist seine einzige Kraft. Aus seiner Eigenschaft des Liebens und Gebens, schuf er die Schöpfung mit der Eigenschaft „zu empfangen“ – zu empfangen, was Er verlangt ihr zu geben. Selbst wenn er die Schöpfung mit dem Willen zu empfangen schuf, führt Er sie dahin, die Eigenschaft des Gebens zu erwerben, auf Seine Stufe, welche grenzenlos, einzigartig und vollkommen ist.

Frage: Im Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit (Matan Tora)“ schreibt Baal HaSulam, dass die erste Bedingung ist, dass „niemand ohne einen Grund handelt“ und „es gibt einen Schöpfer in der Welt, der alles aus einem Grund schuf“. Was bedeutet die „erste Bedingung“?

Antwort: Die erste Bedingung ist das Grundgesetz der Natur.

Frage (fortgesetzt): Muss ich das als eine Tatsache akzeptieren, selbst wenn ich nicht der Meinung bin, dass der Schöpfer real ist?

Antwort: Sie sollten es akzeptieren, um es an Sich selbst zu testen, um den Schöpfer in sich zu enthüllen, in der Eigenschaft des Gebens, die Sie erwerben werden. Es ist genau wie bei einem Wissenschaftler, der über die Entdeckung eines anderen Neues erfährt – er akzeptiert es und testet dann, ob es wahr ist. Wenn ein Mensch die Offenbarung der Handlungen des Schöpfers erreicht, dann wird er Ihn in dem Maße rechtfertigen, wie er es enthüllt und deswegen wird er selbst als „rechtschaffen“ bezeichnet. Man kann sagen, in Kabbala testet man alles praktisch und jeder Mensch tut das in sich selbst.

Kabbala Akademie

Warum können wir nicht die Essenz des Schöpfers spüren?

Frage: Warum können wir nicht dieses Unbegreifliche spüren, das als die Essenz des Schöpfers bezeichnet wird?

Antwort: Wir können die Essenz des Schöpfers nicht begreifen, da wir nicht über die entsprechenden Werkzeuge verfügen.

So wie ein Tier nicht die Stufe des Menschen verstehen kann, so kann auch der Mensch die Stufe des Schöpfers nicht erfassen. Wir haben nicht die notwendigen Werkzeuge dafür, d.h. die Eigenschaften.

Unsere Eigenschaften, die auf dem Plus und Minus aufbauen, werden vom Schöpfer so weit erschaffen, dass wir ihn begreifen können, aber nur auf der Grundlage der Eigenschaften, in denen er uns erschaffen hat. Wir können nicht darüber hinausgehen.

Frage: Ist das tatsächlich so oder gibt es etwas anderes?

Antwort: Vielleicht gibt es noch etwas anderes.

Wenn wir am Ende von 6000 Jahren und vielleicht sogar früher, unsere Eigenschaften vollständig korrigieren und sowohl positive als auch negative Eigenschaften richtig einsetzen, dann werden wir endlich die Stufe erreichen, die der Schöpfer für uns bestimmt hat: Ihn in diesen 6000 Jahren zu verstehen.

Dann ist es durchaus möglich, dass wir die darauf folgende Ausdehnung, die nächste Leere, die wir begreifen können, offenbaren. Noch wissen wir nichts darüber. Es gibt einige Vermutungen, aber das sind nur Vermutungen.

 

Aus dem Unterricht, 24.02.2019

Siebe das ganze Tierische aus

Frage: Wenn der Mensch in sich das Böse offenbart, wird es dann für ihn noch schwieriger sein, die Nächstenliebe zu empfinden?

Antwort: Du enthüllst das Böse gerade in Bezug auf die Liebe, auf die Einigkeit mit dem Nächsten. Das ganze übrige Übel gehört zum tierischen Niveau.

Es gibt beispielsweise Hunde, welche beißen, und außerdem gibt es die guten, netten Haushunde. Die Tiere können eben auch verschiedene Charaktere haben. Wir sprechen jedoch nicht über das gute oder das schlechte Gemüt, sondern darüber, wie der Mensch das wahre Böse offenbart, nachdem er sich mit seinem Nächsten verbindet. Gerade dann, in der inneren Abstoßung des Ziels – zeigt sich der wahre böse Trieb.

Ich verbinde mich mit dem Nächsten, um das Ziel bzw. den Schöpfer zu erreichen. Nur in der Bestrebung auf das Ziel können wir das Böse offenbaren. Und ohne Verbindung mit dem Ziel wird unser Böses nicht gezeigt. Möglicherweise, habe ich einen schlechten Charakter, bin ungeduldig und reizbar, jedoch wird es nicht als „Böse“ bezeichnet und bezieht sich nicht auf das Spirituelle.

Wenn ich mich bemühe, die Liebe zu den Freunden zu erreichen, um die Liebe zum Schöpfer zu empfinden, und offenbare inwiefern sie mich anwidert, dann ist dieses Maß der Abstoßung, der Abtrennung das wahre Übel. Die Abneigung zur Einheit ist das Böse!

Siebe durch den Filter alle Eigenschaften des Menschen durch und sondere das ganze Tierische ab. In uns befinden sich „die Hunde“, „die Hasen“, „und die Esel“, lasse sie alle in Ruhe, rechne mit ihnen nicht. Die Propheten haben darüber folgendes gesagt: „Ich kam und fand keinen Menschen“. Das Übel bezieht sich nur auf die Vereinigung, die auf den Schöpfer gerichtet ist.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel von Rabash „Was bedeutet das Brot des Mißgünstigen in der spirituellen Arbeit“, 11.01.2011

Kabbala Akademie

Sich mit dem Höheren Licht vereinen.

Frage: Wenn das Verlangen zu empfangen unsere Grundlage ist, was ist dann die Eigenschaft des Gebens und wie kann sie vom Verlangen zu empfangen getrennt werden?

Antwort: Wir haben nur eine Eigenschaft – die zu empfangen, das heißt alles was ich fühle, genieße ich im Egoismus. Wir wissen nicht einmal was es bedeutet, etwas nicht im Egoismus zu spüren. Wie kann das sein? Wo merke ich das?

Über uns wird eine völlig neue Eigenschaft, ein Gefühl, eine Empfindung aufgebaut, welche unserer Natur entgegengesetzt ist und die nur mit Hilfe eines höheren Lichts aufgebaut werden kann. Wir müssen alles tun was in unsere Macht steht, um das Licht anzuziehen, es auf uns zu richten und ihm näher zu kommen. Das ist es, was wir tun sollten.

Wenn ich selbst versuche, direkt das Höhere Licht zu spüren, werde ich scheitern. Ich werde eventuell zur Mystik, zu allen möglichen Heucheleien, Vereinbarungen, vielleicht zu religiösen Extremen gelangen.

Wenn ich wirklich anfangen möchte, das Höhere Licht zu empfinden, dann erfordert dies eine höhere Kraft. Ich muss den Schöpfer klar ansprechen und es von ihm fordern und das ist nur dann möglich, wenn wir uns zusammen an Ihn wenden.

Ich kann jahrelang die „Lehre der Zehn Sefirot“ oder die „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ studieren, wenn ich mich nicht durch die Gruppe an den Schöpfer richte, werde ich versagen.

 

Aus dem Unterricht 04.04. 2019

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Die Bedingung um den Schöpfer zu verstehen

 Frage: Wenn der Schöpfer als Quelle der Leiden empfunden wird, ist es schwer nach Ihm zu streben.  Wird es als Egoismus angesehen, wenn man zu fühlen versucht, dass Er gut ist und Gutes tut?

 

Antwort: Wir müssen das lösen. Durch die Zustände, die wir in der Gruppe schaffen möchten, legen wir den Grundstein zu Seiner Offenbarung.

In dem Maße, in dem wir die Eigenschaft der Liebe und des Gebens, der Verbindung über unserem Ego erlangen, erschaffen wir die Bedingungen, d.h. das Kli (Gefäß), in welchem wir den Schöpfer begreifen.

Der Schöpfer enthüllt sich in dem von uns aufgebauten Kli, in dem Maß unserer Ähnlichkeit mit seiner Eigenschaft der Liebe und des Gebens.

 

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