Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Absicht'

Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten


Etwas wird Spiritualität genannt, wenn man es niemals verlieren kann. Daher nennt man den Wunsch mit der Absicht, „für sich selbst“ zu empfangen, „Körperlichkeit“. Sie wird von dieser Form befreit und die Form des Empfangens „für den Schöpfer“ annehmen.
Baal HaSulam, Artikel aus Shamati: Als Spiritualität wird etwas bezeichnet, das niemals verloren geht

Wir müssen für das Geben arbeiten, denn es ist gegensätzlich zu unserer Natur, welche „das Verlangen, Genuss zu empfangen“ darstellt. Wir müssen aber das Gegenteil wollen – den Wunsch nach Geben haben und nicht „für uns selbst“ zu empfangen.
Baal HaSulam, Artikel „Die Essenz und die Korrektur der Schöpfung (hebr.)“

„Einer der wütend ist, ist wie ein Götzendiener“, denn wenn man wütend ist, erfreut man sich am Zorn und darüber hinaus ist man stolz, weil man glaubt, im Recht zu sein. Hier begeht man zwei Sünden: Genuss und Stolz. Über den Stolz steht geschrieben: „Ich kann nicht mit einem stolzen Mann zusammen sein“ – und die eigene Seele verlässt einen solchen Menschen.
Baal HaSulam, Artikel „Einer der wütend ist (hebr.)“

„Man sollte tief in seinem Herzen wissen, dass der Schöpfer hinter einem her ist, wie man selbst hinter Ihm her ist. Man darf das nie vergessen, selbst in der größten Sehnsucht nach dem Schöpfer nicht. Wenn man sich erinnert, dass der Schöpfer einen vermisst und jagt, sollte man sich noch mehr anstrengen, den Schöpfer zu erreichen, bis man durch die Liebe die Verschmelzung mit ihm erreicht.“
Baal HaSulam, Briefe, S. 70

Wir können die großen Seelen in unsere Welt anziehen und sie werden durch die Tugend ihrer erhabenen Verlangen die Erlösung für die Welt bringen. Alles hängt von unserem Verlangen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, ab.
Rav Abraham Isaac Kook, „Arpilei Tohar,“ 41

Dies ist das Wissen, das ein Mensch haben muss: den Schöpfer zu kennen und sich selbst zu kennen – wer bin ich? Wie wurde ich erschaffen? Woher komme ich und warum? Wohin gehe ich? Wie kann ich meine Verlangen korrigieren? Wie soll ich vor dem Schöpfer erscheinen?
Das Buch Sohar, „Shir HaShirim“

Das Gesetz der Kabbala besagt, das es keine Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit gibt, in keinem einzigen Wort. Und auch in keiner Notiz und in keinem Brief, denn die Briefe sind Formen, die sich auf weißem Papier abbilden, wohingegen der Mensch Körper und Seele ist.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 27

„Am Ende der Tage wird die Unverschämtheit wachsen“ (Talmud. Sota, 49). Weil diese Generation extrem weit vom Schöpfer entfernt ist, denn die Leute sind sogar stolz auf ihre Unwissenheit. Und jene, die vom Schöpfer entfernt sind, sind betrügerisch und frech.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 28

Neue Theorien über die Finanzkrise


Folgendes wurde von meinem Studenten R. Tzarev gesendet:

Die Finanzkrise in den Vereinigten Staaten wird mit Nachdruck betrieben und ist kontrolliert. Russland, der Iran, China und die Vereinigten Emirate besitzen die größten Gold- und ausländischen Währungsreserven. Russland, der Iran, Venezuela, China, Indien und Brasilien haben begonnen, ihr eigenes, alternatives globales Wirtschaftssystem zu etablieren.

Zusammen haben sie begonnen Europa, das von Energiereserven abhängig ist, zu bedrängen und bewirken, dass es sich von den Vereinigten Staaten loslöst. Bis jetzt betreiben Deutschland, Italien und Frankreich Lobbyismus für Russlands Belange, indem sie sich gegen die Vereinigten Staaten auslassen. Die europäischen Länder, Russland, der Iran, Venezuela und Kuwait verwenden in ihren Geschäftverbindungen den Euro anstatt den Dollar, wenn es um Energieerzeugnisse geht. Diese Ablehnung gegenüber dem Dollar wird einen katastrophalen Einbruch der gesamten US-Wirtschaft mit sich bringen. Die Vereinigten Staaten dürfen das nicht zulassen. Amerika darf nicht erlauben, gemobbt oder in den Bankrott getrieben zu werden. Das ist eure Begründung für die „Krise“.

Folgendes wurde von meinem Studenten O. Yahalom gesendet:

In unserer Welt existiert ein System der Interaktion zweier gegensätzlicher Kräfte – positiv und negativ, altruistisch und egoistisch. Andererseits wäre da niemals irgendeine Veränderung, Umbruch oder Austausch. Gewiss, in unserer Welt ist die altruistische Kraft ebenso egoistisch – geben für den höheren Gewinn. Das Kräftespiel der gegenwärtigen Ereignisse kann durch die Interaktion dieser beiden Kräfte (in der Welt) erklärt werden.

Die gesamte globale Ökonomie ist derart strukturiert, dass eine Person nicht hofft, von einer bestimmten Quelle zu empfangen, sondern vom System als Ganzes. Das führt zu einer Ausbildung langer Austauschketten: Eine Person tauscht mit einer anderen aus, die andere mit jemand anderem, diese wiederum mit einer anderen Person und wenn das Ende der Kette sich irgendwo verliert, kann der lebendige Egoismus des Menschen ihn nicht mehr weiter zur Arbeit motivieren, denn er kann nicht mehr erkennen, wann und von wem er die Vergütung erhält. Die einzige Sache, die verbleibt, ist eine vage „altruistische“ Absicht, irgendetwas von irgendjemand zu erhalten. Aber es wird schwächer, denn der Egoismus wächst beständig, und genau so startet eine Finanzkrise.

Eine ökonomische Krise kann sich nicht innerhalb einer Stadtgrenze, eines Staates oder innerhalb einer Region abspielen, denn selbst wenn das Ende der Kette physikalisch nicht gesehen werden kann, eine Person fühlt immerhin noch, dass ihr etwas zukommt. Allerdings, ökonomische Krisen finden regelmäßig im Rahmen eines Landes statt, jedoch keiner der Ökonomen kann sagen, was genau sie verursacht. Tatsache ist, dass sie durch die wellenförmige Veränderungen des Gleichgewichtes zwischen Egoismus und Altruismus in größeren Gruppen von Leuten verursacht werden. Wenn der Egoismus schwindet – blüht die Wirtschaft. Aber wenn der Egoismus weiter wächst, wird der Altruismus schwächer und Egoismus gewinnt plötzlich die Oberhand über das Bewusstsein der Leute, ihnen vormachend, sie sollen dem System nicht trauen und stattdessen mehr erhalten, bis hin zu dem „Punkt“ – je mehr desto besser und alles für sie selbst!

Die erste wirkliche Krise von Altruismus auf globalem Niveau geschah in den Vereinigten Staaten 1929. Damals gelang es der amerikanischen Wirtschaft aus der Krise zu kommen, weil Roosevelt alle führenden Leiter der Produktion und Wirtschaft mit Optimismus aufpumpte.

Die erste wirkliche globale Krise geschah im September 2008. Die wahren Ursachen der Krise liegen auf spiritueller Ebene, auf der Ebene des Gegensatzes zwischen Egoismus und Altruismus in jeder einzelnen Person und in der Menschheit als Ganzes. Demzufolge ist die Lösung, der Weg aus der ökonomische Krise, nur auf der spirituellen Ebene zu finden – die Anstrengung der Menschheit das Licht wachzurufen, das den Egoismus korrigiert.

Baal Shem Tov (ein grosser Kabbalist, der im russischen Kaiserreich Ende des 18. Jahrhunderts lebte, Gründer der Chassidut Bewegung): „Wenn nur der russische Zar verstehen würde, wie nützlich das Studium der Tora für sein Land ist, er würde einen Wächter mit einem Schwert neben jeden Juden stellen, der ihn bewachte und ständig wiederholte: ‚Studiere die Tora! Studiere die Tora!'“

Am meisten werden durch diese Krise die Länder verlieren, die Energiereserven besitzen. Alle Ressourcen der Erde, egal wo sie sich befinden, gehören der ganzen Menschheit (siehe Baal HaSulams Zeitung „Ha Uma“ (Die Nation) und den Artikel „Die letzte Generation (engl.)“). Das kommt daher, dass die Höhere Macht uns – die Menschheit – als einen einzigen Körper sieht, die Schöpfung. Und in dem Ausmaß, in dem jedes einzelne Land (jedes Organ dieses Körpers) gegen diesen vereinigten, altruistischen Organismus handelt (was offenbart, dass er krank ist), in dem Ausmaß wird es letztendlich bestraft (beeinflusst von negativer, korrigierender Rückmeldung, die das System zu Harmonie, zur Genesung bringt) oder belohnt (sei erfolgreich in dieser Welt und offenbare die regierende Kraft).

Verwandtes Material:
Blog-post: Analyse der Krise
Blog-post: Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise
Kabbala Heute: Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Die wahre Bedeutung von „Tora und Mizwot ausführen“


Fragen, die ich über das Ziel, die zehn Gebote, Humor, Awijut, den Punkt im Herzen und Tora und Mizwot erhielt:

Frage: Eine unserer Begrüßungen ist: „Ein Ziel!“ Welches einzelne Wort fasst dieses eine Ziel am besten zusammen?

Meine Antwort: Dwekut (Verschmelzung)

Frage: Was ist die kabbalistische Bedeutung der zehn Gebote?

Meine Antwort: Die Korrektur der zehn fundamentalen Eigenschaften der Seele.

Frage: Können Sie bitte näher ausführen, wie Awijut seine Eigenschaften während des Siwug de Haka’a in jedem der fünf Level ändert und was mit Kashijut daneben passiert?

Meine Antwort: Ich erkläre das detailliert in meinem Buch The Science of Kabbalah (Pticha).
Frage: Hat Humor irgendeinen Wert in der spirituellen Welt?

Meine Antwort: Ja, weil er durch eine Kombination von Gegensätzen erzeugt wird.

Frage: Kann ein Kabbalist erkennen, welcher Punkt im Herzen wirklich erweckt wurde?

Meine Antwort: Ja. Aber wichtiger ist, dass der Mensch das selbst fühlen und seinen Punkt im Herzen wahrnehmen muss. Er kann das durch die Entwicklung in einer Gruppe tun (im Kontakt mit anderen Punkten) und durch das Studium.

Frage: In der Einführung zum Talmud Esser HaSfirot sagt Baal HaSulam, dass die Ausführung von Tora und Mizwot die Erreichung des wahren Lebens ist. Was bedeutet Tora und Mizwot zu befolgen für jemanden, der nicht religiös ist und keinen jüdischen kulturellen Hintergrund hat.

Meine Antwort: Es bedeutet, die natürlichen Absichten in allen Handlungen zu korrigieren, von „zum Wohle für sich selbst“ zu der Absicht „zum Wohle der anderen“. Dies erfolgt anhand des Or Makif (Umgebendes Licht), das durch das Studium der Kabbala zu einem hinabsteigt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Blog-post: Kabbala und Humor
Blog-post: Lauschen Sie einer Kabbalalektion jedes Mal so, als wäre es Ihr erstes Mal!
Blog-post: Kabbala ist für die ganze Welt

Die einzigen Bücher, die den Egoismus in unserer Generation korrigieren können, sind die Bücher Baal HaSulams


Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, das einzig Wichtige, um das Licht während dem Studieren eines Textes zu enthüllen, sei die Absicht, das Licht zu enthüllen, uns zu verändern und so zu werden, wie der Schöpfer. Wenn ich also diese Absicht habe, aber andere spirituelle Bücher lese, wie das Evangelium, Dharmapada oder den Koran, wenn ich sie mit der Absicht lese, mich zu verändern, werde ich mich dann verändern und das Licht enthüllen? Ich finde manche dieser Bücher sehr bewegend und ich spüre, dass sie mir helfen, mich zu verändern, genauso wie kabbalistische Bücher.

Meine Antwort: Tatsache ist, dass kabbalistische Bücher von Menschen geschrieben wurden, welche die Höhere Welt oder den Schöpfer durch ihre korrigierten Eigenschaften erreicht haben und dann ihre Bücher von dieser spirituellen Stufe aus schrieben. Die gleichen Menschen schufen besondere Verbindungen zwischen ihren Schriften und unserer Welt.

Wenn wir unsere Eigenschaften daher zu ihrer spirituellen Stufe erheben wollen, um ihnen oder dem Schöpfer ähnlich zu werden (was das gleiche ist), dann wird das Licht ihrer spirituellen Stufe von diesen Stufen nur zu uns kommen, wenn wir ihre Bücher studieren, welche die Eigenschaften ihrer spirituellen Stufen beschreiben. Dieses Licht scheint aus der Entfernung auf uns, verbessert uns allmählich, damit wir den Eigenschaften dieser Stufen (Eigenschaften) entsprechen.

In der „Einführung zum Talmud Esser HaSefirot“ wird gesagt, dass der Schreiber des Talmud bestimmte spirituelle Korrekturen durchführte, sodass wir, wenn wir ihre Bücher studieren, das Höhere Licht (Or Makif) durch dieses Studieren empfangen können. Kein anderes Mittel kann uns helfen, uns selbst zu verbessern und es wurde durch die Jahrtausende bestätigt! Heutzutage sind die einzigen Texte, die uns helfen können, unsere Seelen zu korrigieren, das Einzige, das dem Egoismus unserer Generation widerstehen kann – die Abfassungen von Baal HaSulam. Du hast die Wahl!

Verwandtes Material:
Blog-post: Welche Bücher korrigieren uns?
Blog-post: Es ist an der Zeit, Baal HaSulams Traum zu verwirklichen – im Virtuellen Raum!
Blog-post: Die Voraussetzung für den Eintritt in die Höhere Welt ist gegenseitige Bürgschaft
Über Baal HaSulam
Artikel: Kabbala als Wurzel aller Wissenschaften

Die Absicht, den Schöpfer zu erreichen, steht in keinerlei Widerspruch zur Karriere


Zwei Fragen, die ich über das Ego erhielt:

Frage: Was bedeutet es, das Ego zu hassen? Bevor wir den Machsom überschreiten, ist unsere gesamte Natur das Ego. Bedeutet das somit nicht, dass ich eigentlich mich selbst hassen müsste?

Meine Antwort: Kabbala spricht zu solchen Menschen, die begonnen haben, in ihrem Inneren eine Dualität zu spüren: das Ego, das nach dieser Welt verlangt, und der Punkt im Herzen, der zur Höheren Welt strebt. Kabbala hilft einem, diesen Punkt in ein Gefäß des Empfangens und der Wahrnehmung der Höheren Welt umzuwandeln.

Frage: Während der Morgenunterrichte sprechen Sie oft über die Bedeutung der Schwierigkeiten (den „Wächtern“), die wir erhalten. Doch was ist die Zielsetzung des Schöpfers, wenn er uns in körperlichen Dingen, wie eine Beförderung an der Arbeitsstelle, ein perfekter Abschluss eines Examens usw., Erfolg gibt? Das Ego bläht sich auf, wenn so etwas geschieht. Soll ich versuchen, es zu unterdrücken oder „im Fluss des Erfolges mitzuschwimmen“?

Meine Antwort: Du solltest es kontrollieren: Deine Handlungen sollten durch die Wichtigkeit der Bedeutung des Lebens bestimmt sein. Und Du solltest beruflichen oder schulischen Erfolg nicht ablehnen. Die Absicht, den Schöpfer zu erreichen, steht nicht im Widerspruch zur Karriere.

Verwandtes Material:
Blog-post: Sei glücklich über das Anwachsen des Egoismus
Blog-post: Werde zuerst ein Wissenschaftler, dann kannst Du gegen die Wissenschaft sprechen
Kabbala Heute Artikel: Raum für den Schöpfer schaffen

Wir erheben das gesamte Universum bis zum Schöpfer!

Eine Frage, die ich erhielt: Durch die Verbreitung der Kabbala stiegst Du spirituell auf und ermöglichtest Rabash, noch höher aufzusteigen. Deshalb tat Rabash während seines Lebens alles, um sicherzustellen, dass Du damit fortfahren würdest, die Kabbala zu verbreiten, wenn er einmal gegangen ist – dies war der Zweck seines Lebens. Vor seinem Tode beauftragte Rabash Dich, die Verbreitung der Kabbala fortzuführen. Spielt Deine heutige Verbreitung der Kabbala irgendeine Rolle im Leben Rabashs nach seinem Tode?

Meine Antwort: Alle Seelen sind vollständig untereinander verbunden. Selbst in unserer Welt enthüllen Studien schon, dass jeder einzelne von uns jeden anderen zu einem Sechstel kennt. Baal HaSulam erklärt, dass alle Seelen in unserer Welt über einen Zeitraum von 6.000 Jahren in Form eines Parzuf korrigiert wird.

  • Zuerst, während der ersten 2.000 Jahre, wurde die Welt, die gemeinsame Seele, Kelim Chabad, durch das Licht von Nefesch korrigiert;
  • Als Nächstes, während der zweiten 2.000 Jahre, wurde die Welt, die gemeinsame Seele, Kelim Hagat, durch das Licht von Ruach korrigiert;
  • Als letztes, während der letzten 2.000 Jahre (und wir leben am Ende dieser Periode), wurde die Welt, die gemeinsame Seele, Kelim NHY, durch das Licht von Neschama korrigiert.

Indem wir uns selbst korrigieren, empfangen wir das geringste Licht – Nefesch, jedoch durch die Korrektur in den ersten Seelen (den Vorvätern, den großen Kabbalisten der Vergangenheit) enthüllen unsere Korrekturen das größte Licht – Neschama. Die Kabbalisten der Vergangenheit stellten alle Voraussetzungen für unsere Korrektur bereit, doch wir sind es, die die zerbrochenen (ohne einen Schirm, der Absicht „um zu Schenken“) und vermischten (Bina und Malchut) Kelim (Verlangen) korrigieren. Daher sind wir und unsere Handlungen im Prozess der Entwicklung der Schöpfung die Wichtigsten. Wir erheben das gesamte Universum bis zum Schöpfer!

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Blog-post: die Reshimot, die heute an die Oberfläche gelangen, verlangen nach…
Blog-post: Verbunden durch die Welten

Männer, Frauen und spirituelle Wurzeln


Fragen, die ich über die männlichen und weiblichen Wurzeln in der spirituellen Welt erhielt:

Frage: Gibt es männliche spirituelle Wurzeln für das Wort „Schwester“?

Meine Antwort: Jedes spirituelle Geschöpf (jede Seele) kann als Empfänger handeln – weiblich, oder als Schenkender – männlich. Natürlich handelt es in jedem Fall mit der Absicht des Schenkens. Angenommen zum Beispiel, ich empfange vom Schöpfer – dann handle ich als ein weibliches Kli, und wenn ich dieses dann an andere weitergebe – dann handle ich als männliches Kli.

Weibliche Handlungen werden mit verschiedenen weiblichen Namen bezeichnet, und männliche Handlungen werden mit männlichen Namen bezeichnet. Die Namen wurden aus unserer Welt entnommen, entsprechend dem Vokabular von „Wurzel und Zweig“. Siehe Teil 1 von Talmud Esser HaSefirot, „Innere Betrachtung (Histaklut Pnimit)“.

Frage: Was ist die Bedeutung der Niddah der Frau? Wie spiegelt sie sich in der Spiritualität wider und gibt es irgendeinen Grund im körperlichen Leben dafür?

Meine Antwort: Alles, was in unserer Welt existiert, steigt von Oben herab. Unsere Welt ist die Welt der Ergebnisse, nicht der Anfänge. Alles beginnt ausschließlich in der Höheren Welt. In der Höheren Welt ist die Niddah einer Nukwa der Teil der Verlangen, der nicht korrigiert oder in einen Embryo verwandelt werden konnte.

Verwandtes Material:
Blog-post: Über die Männer und Frauen in unserem Innern
Blog-post: Die Verlangen von Männern und Frauen
Blog-post: Mann und Frau in der Kabbala

Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst


Drei Fragen, die ich erhielt, über das Teilen der eigenen persönlichen Errungenschaften, dem Aufrechterhalten der Verbindung mit dem Schöpfer auf jeder neuen Stufe und dem Überwinden von Widerwillen gegen die Kabbala:

Frage: Warum ist es schädlich, das persönlich Erlangte mit anderen zu teilen? Und wenn dem so ist, was versteht man in diesem Fall unter „Erlangungen“? Betrifft das Verbot nur das Mitteilen der eigenen „Kommunikation“ mit dem Schöpfer oder gibt es auch andere verbotene Themen? Ist es für die Leute schädlich, das Erleben ihrer verschiedenen Zustände mitzuteilen, z.B. wie sie aus Abstiegen herauskamen oder über ihre Beziehung zum Umfeld? Ich spüre, dass mir die Erfahrungen anderer Leute wirklich helfen, und mich befähigen, neue Perspektiven über die innere Arbeit mit Kabbala zu entdecken.

Meine Antwort: Sie können Ihr persönliches Verhältnis zum Schöpfer nicht nach außen tragen. Der Schöpfer ist neidisch! Dies kann verglichen werden mit einer Situation, in der Sie jemanden lieben, oder mit Ihren intimen Beziehungen oder Ihrem Kontostand usw. Es gibt Dinge, die Sie nicht mit anderen teilen möchten.

In der Kabbala gibt es mehrere Motive für das Verbot:

  • Man spricht mit niemandem über Dinge, die höchsten Stellenwert für einen haben;
  • Jede Person kann deinem spirituellen Weg mit ihren Gedanken und Wünschen Schaden zufügen; auch unabsichtlich.
  • Korrekturen geschehen durch die Absicht, nicht durch Worte.

Frage: Was hilft mir, mit dem Schöpfer auf jeder neuen Stufe verbunden zu bleiben, und eine korrekte Analyse meiner Gedanken und Verlangen durchzuführen, unter der Berücksichtigung, dass auf jeder neuen Stufe alles von Null beginnt?

Meine Antwort: Das einzige, was helfen kann, sind Rahmenbedingungen, die man sich vorzeitig setzt:

  • Planmäßige Studien für 1 – 3 Stunden pro Tag;
  • Verbreitung für 1+ Stunden pro Tag; und
  • Teilnahme an einer Freundesversammlung einmal pro Woche, zusammen mit anderen Leuten, die physisch in deiner Nähe sind.

Frage: Während der letzten ein oder zwei Wochen fühle ich mich von den Morgenlektionen angeekelt. Ich fühle aber auch einen inneren Drang, beharrlich weiter zu studieren und zu den Morgenlektionen zu kommen. Dasselbe geschieht im Verhältnis zu den Freunden in der Gruppe. Wie soll ich mit dieser Situation umgehen?

Meine Antwort: Sie sollten sich überwinden, aber ohne sich kaputtzumachen oder zu zwingen – allein durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels, „die Erlangung des Schöpfers“. Sie sollten alle Störungen als einen Berg sehen, den sie bezwingen müssen, um das Ziel – den Schöpfer – zu erreichen.

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Was wird uns auf dem Weg helfen?


Eine Frage, die ich erhielt: Als ich mit dem Studium der Kabbala anfing, war ich fasziniert und sehr damit engagiert, und alles war in bester Ordnung. Es ging manchmal rauf und runter, aber nach dem Runter kam immer ein Hoch. Das Problem ist nun, dass ich die ganze Zeit deprimiert bin. Ich kann meine Wirklichkeit nicht ausstehen, mir ist schlecht, ich beklage mich meistens und kann nicht ins Gleichgewicht kommen. Ich versuche noch, mit meiner virtuellen Gruppe zu studieren, aber wegen meiner Arbeit kann ich keinen Morgenunterricht verfolgen. Ich fühle auch, dass meine Absicht im Moment nichts wert ist. Ich weiss auch gar nicht, wo sie liegt. Ich bin verwirrt und geschwächt. Menschen um mich herum sagen mir auch, dass ich mich verändert hätte und nur an mich dächte. Und ich spüre, dass das stimmt, aber ich kann mein Verhalten nicht ändern.

Ist das natürlich für einen Kabbalastudenten oder mache ich etwas falsch? Was kann ich tun, darüber hinwegzukommen und mir zuliebe und für jeden besser zu sein, denn ich merke, dass ich mich auch selbst hasse?

Meine Antwort: Wir machen alle diese Phasen durch. Die Kabbala hat alle Ihre zukünftigen Zustände auf lange Jahre hinaus zusammengepresst und führt Sie auf kürzere Zeit durch sie hindurch. Daher ist es nicht einfach, diese Phasen zu durchleben. Alles in Ihnen ändert sich drastisch und plötzlich. Sie werden aus dem Licht in die Dunkelheit geworfen, von Freude in Depressionen usw.

Das Einzige, was Ihnen helfen wird, ist, dass Sie Ihr Haupt neigen. In anderen Worten, halten Sie sich trotz Ihrer Gedanken und Verlangen (Ihrem Verstand und Herz und die Gefühle darin) an der Gruppe fest, die Ihnen vom Schöpfer als einzige Quelle der Rettung in dieser Welt gegeben wurde. Organisieren Sie sich systematisch, studieren Sie täglich und verbringen Sie alle Ihre Freizeit mit der Verbreitung. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Ihnen Ihr Leben gegeben wurde, damit Sie es verlassen und das Höhere Leben betreten können.

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Der Schöpfer hat weder Arme noch Beine


Fragen, die ich über Religion und Kabbala erhielt:

Frage: Vielleicht sollte den Leuten (Juden wie Nichtjuden), die am Studium der Kabbala interessiert sind, die Sache einfacher gemacht werden, indem man ihnen sagt, dass es am Ende der Korrektur zu einer Verbindung zwischen den eigenen Handlungen und der Spiritualität kommt. Dies ist die Ganzheit von Pardes – Judaismus (den Handlungen) und Kabbala (Spiritualität) -, und früher oder später wird dies zum einzigen Weg im Leben der gesamten korrigierten Gesellschaft werden. Mit allem Respekt, aber es ist doch Tatsache, dass Sie sich wie ein religiöser Jude verhalten, wie auch Ihr Rav Rabash und dessen Rav vor ihm, Baal HaSulam, und wie seit Beginn der heiligen Generationen jeder andere auch.

Meine Antwort: Ich erkläre es nochmal: Die körperliche Befolgung von Gebräuchen in dieser Welt ist nichts anderes als eine Tradition, wohingegen Kabbala über die Korrektur der Verlangen der Seele spricht. Niemand wird verpflichtet sein, die mechanischen Vorschriften (Gebote) zu befolgen. Stattdessen werden die Leute nur die spirituelle Befolgung der Gebote ausführen müssen – in ihren Verlangen. So werden wir ähnlich wie der Schöpfer. Es wird nicht mechanisch getan, denn der Schöpfer hat weder Arme noch Beine! Wir müssen die Seele korrigieren. Studieren Sie Baal HaSulams Artikel über Körper und Seele. Dort erklärt er, dass wir die Seele nicht durch den Körper korrigieren können.

Dennoch ist es gut, den Traditionen zu folgen, auch den religiösen, um einen Rahmen für unsere kulturelle und soziale Existenz auf dieser Welt zu wahren. Ich kann Leute, die an der Kabbala interessiert sind, nicht belügen, genauso wenig wie deren Gegner.

Frage: Wo sagt Baal HaSulam, dass man innerlich weltlich werden muss? Ihre Argumente machen Sinn, jedoch scheinen Sie kein Vertrauen in die Fähigkeit der Leute zu haben, äußere Vorschriften zu erfüllen und zugleich mit der inneren Absicht (Kawana) in kabbalistischer Weise zu arbeiten. Ihre Lehrer vor Ihnen und alle früheren Kabbalisten taten aber genau das, hab ich nicht recht? Weshalb sollte man dann den Leuten erzählen, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein?

Meine Antwort: Ich habe den Leuten nie erzählt, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein, genauso wenig wie ich ihnen das Gegenteil gesagt habe! In „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“ schreibt Baal HaSulam, dass zukünftig, in der korrigierten Gesellschaft, jede Person ihre Religion beibehalten kann. Hierdurch wird klar, was die wahre Definition von Religion ist – sie ist Teil der Kultur, und nicht mehr als das. Und alle werden dies erkennen und so akzeptieren, sobald sich der Schöpfer in ihnen enthüllt. Die Leute werden Religion von allem trennen, was sich auf den Schöpfer, die kommende Welt und die Belohnung und Bestrafung im körperlichen Leben bezieht.

Dies ist deshalb so, weil alles in „dieser Welt“ sogleich wahrgenommen wird – gegenwärtig und sofort – und es keine „andere Welt“ oder eine Welt „auf der anderen Seite“ gibt . Es gibt nichts außer den realen, gegenwärtigen Zuständen. „Auf der anderen Seite“ bedeutet auf der anderen Seite des Egoismus. Verändern Sie Ihren Egoismus ins Gegenteil, und Sie werden die Welt auf der anderen Seite wahrnehmen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer kann mit nichts anderem erreicht werden, als mit der Kabbala
Blog-post: Kabbala lehrt Liebe und Schenken – sonst nichts!