Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Es gab eine Mauer und es gibt keine Mauer

Kommentar: Der Schöpfer hat die Schöpfung nicht fehlerhaft erschaffen, sondern in ihrem endgültigen, vollkommenen Zustand und nur die Geschöpfe müssen dies offenbaren.

Wir müssen aus den kabbalistischen Büchern lernen, was Verbindung bedeutet und uns vorstellen, wie unser korrigierter Zustand sein sollte: unser Verhalten, unsere Gedanken, unsere Wünsche, und wie er sich von dem unterscheidet, was er jetzt ist.

Wir korrigieren keine persönlichen inneren Eigenschaften – und in dem Maße, in dem wir uns miteinander verbinden wollen, werden unsere inneren Eigenschaften nur um der Verbindung willen korrigiert und verändert.

Es vergeht ansonsten die Zeit und man ändert sich nicht. Die Veränderung geschieht nur, wenn wir uns bemühen das richtige Beziehungssystem zwischen uns aufzubauen.

Der Schöpfer schuf die Schöpfung in einem vollkommenen, mit dem Schöpfer verschmolzenen Zustand – doch dann zerbrach Er ihn und wies uns an, diesen Zerbruch zu begreifen und darum zu bitten, dass er korrigiert wird. Der Unterschied zwischen dem gewünschten Zustand und dem Ist-Zustand wird immer größer: Jedes Mal, wenn ich die nächste zerbrochene Stufe enthülle, nehme ich sie in mich auf und spüre, dass ich es bin. Dann fange ich an, sie in Verbindung mit dem Zehner zu korrigieren, indem ich mich an den Schöpfer wende.

Jedes Mal, wenn eine neue Stufe enthüllt wird, fühlt es sich an, als ob man gegen eine unüberwindbare Mauer läuft. Wenn man sich mit seinen Freunden verbindet, verschwindet die Mauer, sie verschwindet einfach, als hätte sie nie existiert.

Es erscheint einem zunächst, als ob eine Betonwand von endloser Länge und Höhe vor einem steht. Plötzlich sieht man, dass sie zu schwinden beginnt, als hätte sich der Nebel aufgelöst: Sie war da, und dann war sie weg. Jetzt liegt alles offen vor einem, klar, vertraut, greifbar. Alles hängt von der Verbindung ab.

Die Mauer, die man sieht, ist in einem selbst und beruht auf der mangelnden Verbindung zu den Freunden. Dieser Mangel ist das, was man vor sich sieht. Alles, was man tun kann, ist zu weinen und den Schöpfer um Hilfe zu bitten, dass Er uns mit unseren Freunden verbindet, damit wir die Mauer überwinden.

Alles, was man sich vor Augen halten soll, ist die Verbindung zwischen den Freunden und die Vereinigung mit dem Schöpfer – die beiden Stufen der Verbindung. Verbindung ist der Schlüssel zur Lösung.

Wir erkennen dann, dass diese Welt nur eine Illusion ist. So müssen wir vorwärts gehen und uns nicht umschauen – geradeaus, um uns mit den Freunden und dem Schöpfer zu vereinen. Dies wird uns helfen, das Ziel sehr schnell zu erreichen und in diesem Maße die Wahrheit zu erkennen.

Aus der Lektion „Zerbruch als Chance zur Korrektur“

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Die Kraft des gemeinsamen Gebets

Kommentar: Victoria schreibt: „Wir haben uns zum Gebet versammelt, tausend Frauen aus der ganzen Welt. Wir sprechen verschiedene Sprachen, wir haben verschiedene Religionen, Glauben, Hautfarben. Aber heute hat jeder eine Bitte. Und plötzlich spürte ich, was mir noch nie zuvor passiert war, dass wir eine einzige Frau waren. Und ich habe auch gespürt, dass der Schöpfer hier ist. Ist das möglich, oder bilde ich mir das nur ein?“

Antwort: Es ist definitiv so! Es ist keine Einbildung oder eine Vermutung, es ist tatsächlich so! Jeder Mensch, der daran teilnimmt und besonders tausend Frauen, wenn sie die höhere Kraft bitten, ohne zu wissen, woran oder wie sie sich wenden, aber sie wollen es, können sie mit ihrem Verlangen den Himmel öffnen.

Dazu ist der Krieg da – um uns zu zeigen, was wir tun müssen, um diese schrecklichen Bedingungen, die uns die Natur gibt, zu überwinden.

Frage: Und Frauen sollten sich wie eine Frau verbinden?

Antwort: Ja. Und Männer sollten dasselbe tun – sich wie ein Mann verbinden.

Frage: Stimmt es, dass diese Zustände kommen und gehen? Soll es so sein?

Antwort: Ja, natürlich. So können wir nach und nach, in Wellen, bis zu einer bestimmten Anzahl von Bitten, Aufrufen, sie alle ansammeln und an den Schöpfer richten. Das funktioniert garantiert.

Frage: Victoria schreibt auch: „Ich spürte, dass der Schöpfer hier ist. Wie ist es, wenn man spürt, dass der Schöpfer hier ist? Ist es nur eine Illusion?

Antwort: Nein, sie hat es richtig gespürt.

Kommentar: Aber der Mensch weiß nicht, was der Schöpfer ist…

Antwort: Das spielt überhaupt keine Rolle. Allmählich wird er es wissen. Genau wie alles andere in unserer Welt. Wir wissen es nicht, und plötzlich beginnt es sich zu manifestieren. Aber wir gewöhnen uns daran, fühlen uns von ihm angezogen, nähern uns ihm an und das war‘ s. So beginnen wir, uns mit diesem Phänomen vertraut zu machen.

Frage: Wenn ein Mensch das Gefühl hat, dass der Schöpfer hier ist, ist es dann das Gefühl für die Eigenschaften des Schöpfers?

Antwort: Ja, wenn Er in einen Menschen eintritt. Es gibt ein Leuchten, ein Feld, das in den Menschen erscheint. Für die Menschen ist es die Offenbarung des Schöpfers.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 10.03.2022

Der Schöpfer leuchtet durch unsere Freunde

Kommentar: Kann die Liebe zum Schöpfer größer sein als die Liebe zu den Freunden? Es kann doch nicht sein, dass ich den Schöpfer besser behandle als meine Freunde. Schließlich sind meine Freunde mein spirituelles Kli, wie es heißt: „Von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer“.

Wir müssen uns auf dieselbe oder noch stärkere Weise, wie wir nach dem Schöpfer streben, zuerst bemühen, uns mit den Freunden zu verbinden. In der Praxis verhält es sich meist umgekehrt. Der Mensch strebt nach dem Schöpfer, das ist sein Ziel und er sieht nicht, entsprechend seiner egoistischen Natur, die Bedeutung der Freunde im Zehner und in der Liebe zu seinem Nächsten.

Wir beginnen unsere Reise mit dem Verlangen, eine Höhere Kraft zu finden die uns lenkt. Erst allmählich entdecken wir, dass wir ein spirituelles Gefäß brauchen. Dieses Gefäß beruht auf der Liebe zu den Freunden, der Gemeinsamkeit und dem Gefühl für die Wichtigkeit der gesamten Menschheit. Es zeigt sich, dass unsere Beziehung zu unserem Nächsten für uns wichtiger wird als unsere Beziehung zum Schöpfer.

Der Schöpfer ist wichtiger, er stellt das Endziel dar, Er ist alles. Gleichzeitig wird uns die Bedeutung zu den Freunden gezeigt, denn wenn der Schöpfer uns etwas zeigt, dann durch sie. Die Freunde werden für mich immer wichtiger. Ich baue in meinem Herzen ein Bild von der Gruppe auf, in dem sie zu meinem Kli werden, in dem ich den Schöpfer und meine Beziehung zu ihm offenbare.

Auf die Frage „Kann die Liebe zum Schöpfer größer sein als die Liebe zu den Freunden“,  gibt es eine einfache Antwort: „Die Gruppe ist das, was heute für uns am wichtigsten ist, auch wenn das Endziel, der Schöpfer, immer als Leitstern vor uns steht.“ Wir können diesen Leitstern nur in einem Gefährt erreichen der „Zehner“ genannt wird.

Aus der Lektion über „Ehrfurcht“, 30.06.2022

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Wenn wir wie Menschen leben wollen

Um mit dem Schöpfer zu verschmelzen, ist ein starker Wunsch, den wir nicht haben, erforderlich. Unsere Verlangen werden aus einer Verbindung von zerbrochenen Seelen geboren. Sie können nicht stark sein, da sie zerbrochen sind. Hier und da wird ein kleiner Teil der Gesamtseele erweckt, durch den man selbst erweckt werden kann.

Dieses allgemeine Erwachen wird durch das umgebende Licht hervorgerufen. Es wartet darauf, dass wir ihm einen Platz schaffen an dem es sich enthüllen kann. Durch dieses umgebende Licht sind wir miteinander verbunden und haben die Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzukommen und die Kabbala zu studieren. Das ist notwendig um unser gemeinsames Verlangen zu steigern.

Schließlich sind unsere Wünsche sehr oberflächlich und nicht richtig ausgerichtet: Wir wissen nicht, wo und wozu wir existieren. Es ist wie bei einem kleinen Kind das nicht weiß, wo es ist. Es hat Eltern die genau wissen was mit ihm geschieht und wie man mit ihm umgehen muss, wie man es pflegt, damit es gesund aufwächst.

Wenn wir spirituell wachsen wollen, kommen wir in eine Gruppe und werden durch alle möglichen Zustände geführt. Wenn wir die genauen Beziehungen in der Gruppe aufbauen, werden wir in die richtige Richtung geführt und kommen voran.

Wir befinden uns in einem so fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung, dass es nicht mehr individuell ist. Wir treten in die Phase der so genannten „letzten Generation“ ein, dort muss die gesamte Menschheit erwachen. Heute reicht es nicht mehr, wie in früheren Generationen aus, eine kleine Gruppe oder einen einzelnen Kabbalisten zu erwecken.

Wir müssen begreifen, dass wir alle zu demselben Wunsch von Adam Ha Rishon gehören. Wir haben die Verpflichtung uns ihm anzunähern und in ihn einbezogen zu werden. Wir werden dann sehen, dass der Schöpfer uns noch mehr, noch greifbarer hilft.

Es ist kein Zufall, dass sich in der Welt ein enormer Hass entwickelt, der von Tag zu Tag größer wird. Es scheint, dass dies überhaupt nicht mit dem hohen Entwicklungsstand der Menschheit, die bereits alle Kriege beendet hat und sich um erhabenere Dinge kümmern sollte, vereinbar ist.

Das Gegenteil wird der Fall sein. Wir werden nicht mehr an die Raumfahrt oder an die hohe Materie denken, wenn wir nicht anfangen, an unserer Verbindung zu arbeiten. Wir werden mitbekommen, wie die Menschen jeden Tag tiefer sinken, da sie sich mit niederen Dingen beschäftigen. Das Wichtigste was wir zu tun haben ist, alle im System von Adam Ha Rishon zu verbinden. Wenn die Menschheit diese Methode kennen lernt und versteht warum sie sich ständig irrt und in schwierige Situationen gerät, wird sie der Korrektur näherkommen.

Das Erstaunliche ist, dass je weiter die Menschheit in der Technik, Wissenschaft, Kultur, Bildung vorankommt und Fortschritte macht, als könne sie die Sterne erreichen – ihr Leben gleichzeitig elender, verächtlicher, düsterer wird. Wir werden wie Käfer sein, die in der Gülle wühlen.

Wenn wir der Verbindung nicht näherkommen, werden sich unsere Errungenschaften zu unserem Nachteil entwickeln, sie werden uns daran hindern, uns richtig zu entfalten und unser Leben wird schlechter werden.

Die Korrektur des Egoismus kann nicht durch dessen Überwindung erfolgen. Wir sind verpflichtet, uns über unserem Egoismus zu verbinden. Es ist nicht sinnvoll, gegen den eigenen Egoismus anzukämpfen, wie es in früheren Generationen, als sich jeder Mensch individuell entwickelte, der Fall war.

In unserer Zeit gibt es nur einen Weg, den Egoismus zu besiegen – zusammen, alle gemeinsam. Dieser Bereich der Einheit, der Liebe, der gegenseitigen Beteiligung und der Bürgschaft den wir zwischen uns schaffen, muss uns retten und zu einem neuen Zustand führen, andernfalls werden wir keinen Erfolg sehen.

Aus einer Lektion über das Buch Shamati, 24.06.2022

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Wahres Vertrauen kommt vom Licht

Baal Sulam, Buch „Or bair“: Vertrauen ist ein Glaube an sich selbst. In einem psychologischen Sinne ist es ein Gefühl der Ausdauer. Denn nichts kann dem Verlangen widerstehen, außer Erschöpfung oder Ungeduld bei der Anstrengung. 

Und so glaubt der Held, der die mächtige Kraft der Geduld in sich spürt und vor nichts zurückschreckt, an sich selbst und an seine eigene Stärke.

Und der Schwache spürt von sich aus, dass er keine Kraft zur Geduld hat, und wenn ein anderer ihm Leid zufügt, kann er es nicht ertragen – und deshalb gibt er sich ihm sofort hin.

Frage: Was bedeutet „an sich selbst glauben“? Es klingt egoistisch….

Antwort: Der Text ist so geschrieben, dass er unten in unserer Welt und oben in der spirituellen Welt unterschiedlich entschlüsselt wird.

In unserer Welt ist man bereit zu ertragen, wenn man an seine eigene Gerechtigkeit glaubt, wenn man zielorientiert ist, wenn man etwas wirklich braucht, wenn man die Menschen liebt, für die man sich einsetzt: Kinder, Verwandte und Freunde. Auf der anderen Seite wird im Spirituellen alles durch die Kraft des Lichts vollbracht, die den Menschen beeinflusst.

Es ist kein Geheimnis, dass Heldentum in unserer Welt die Kraft des Egoismus ist. Wir brauchen Neid, Sehnsucht, Ehrgeiz und andere Anreize, um die Fähigkeit zur Geduld zu erlangen und uns zu „erleuchten“. Auch aus der Natur schöpfen wir Ausdauer. Es gibt Menschen, die mit der Fähigkeit geboren werden, großes Leid zu ertragen.

Aber wenn man in die spirituelle Welt eintritt und beginnt, um des Gebens willen zu arbeiten, spielt das keine Rolle mehr. Es gibt keine Starken und Schwachen mehr, alle sind auf der gleichen Ebene und bekommen keine Hilfe von ihrer materiellen Natur. In der spirituellen Welt braucht man die Kraft des Lichts, das darin eingekleidet ist.

Natürlich ist auch hier jeder anders, aber anders in seiner spirituellen Bestimmung, die durch die Wurzel seiner Seele bedingt ist. Jeder macht dabei die Erfahrung von Schwäche und Ohnmacht. Je weiter man fortschreitet, desto schwächer fühlt man sich, desto abhängiger wird man von dem Licht, das zur Quelle zurückführt.

Am Anfang sind wir alle Helden, alle „echte Männer“. Dann werden wir immer schwächer, bis wir merken, dass wir nichts mehr haben. So machen wir einen „Entzug“ durch, wir erkennen unsere Ohnmacht, und dadurch wird uns klar, dass wir eigentlich nichts tun können, außer die Kraft zu finden, durchzuhalten und zu ertragen. 

Ich muss nur die Kraft des Glaubens finden, und dann werde ich die Fähigkeit zur Geduld haben, die Kraft des Gebens über das Wissen stellen. Selbst wenn ich leer bin, selbst wenn ich nichts habe, wofür ich arbeiten kann, selbst wenn ich keine Energie mehr habe, das Ego mich nicht vorantreibt, mich nicht stärkt, aber wenn ich aus dem Licht, das zur Quelle zurückführt, die Kraft des Gebens erhalte, dann werde ich in der Lage sein, sie zu nutzen. Davon hängt das Maß meines Vertrauens ab

In der materiellen Welt hängt das Maß an Vertrauen von dem ab, wie viel davon in meinen empfangenen Kelim enthalten ist. In der spirituellen Welt hingegen ist das Maß des Vertrauens davon abhängig, wie viel in meinen gegebenen Kelim enthalten ist.

Niemand hat hier eine „Schirmherrschaft“, und niemand ist an Stärke überlegen. In der konkreten Berechnung sinkt jeder auf den Nullpunkt, jeder erlebt völlige Verzweiflung und Ohnmacht – und beginnt dann, sich mit der Kraft des Gebens, die von oben kommt, zu wappnen. Aber nur unter der Bedingung, dass man mit dem Höheren verschmolzen ist. Das empfangende Verlangen muss sich immer vor dem höheren annullieren, damit das gebende Verlangen dem Menschen die Kraft der Ausdauer und des Vertrauens gibt.

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Aus der Lektion „Das Gefühl von Vertrauen“

Das verborgene Potenzial des Menschen

Jeder von uns trägt tief im Innern all die Wünsche in sich, die auf dem Weg der persönlichen Entwicklung ab jetzt bis zum Ende der Korrektur nach und nach zum Vorschein kommen. Die Frage ist, wie bringt man sie ans Licht und setzt es in die Praxis um, um unsere Entwicklung zu beschleunigen.

Jeder Mensch ist wie ein Kind in dem große Wachstumskräfte verborgen sind. Unsere Aufgabe ist es, diese Kräfte und die inneren Reserven durch das Studium der Kabbala, der Verbindung in der Gruppe und das Gebet zu entfalten. Wir müssen uns anstrengen um diese Kräfte in die Tat umzusetzen, vom Verborgenen in die Entfaltung.

Der effektivste Weg ist die Arbeit in der Gruppe, denn aus ihr sind diese verborgenen Kräfte entstanden. Am Anfang existierten wir alle als ein Adam-HaRishon-System. Es ist zerbrochen. Jeder verlor das riesige Arsenal an Kräften, Eigenschaften, Wissen, Empfindungen, die zum vollständigem System der gemeinsamen Seele gehören.

Jeder blieb als eine kleine, getrennte Zelle des Körpers, in der er sein eigenes, von anderen getrenntes, vorübergehendes Leben fühlt, übrig. Diese Art der Existenz wird „der Mensch dieser Welt“ genannt.

Ein solches Leben bringt kein Glück. Wir sind verpflichtet zum gemeinsamen System von Adam HaRishon zurückkehren und uns darin mit aller Kraft zu verwirklichen, d.h. uns mit allen zu verbinden. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns mit unseren Freunden im Zehner zu verbinden und zur Gruppenarbeit zurückzukehren. Das ist der erste Schritt um uns wieder mit dem gemeinsamen System von Adam zu verbinden.

In jedem von uns sind Informationsgene (Reschimot) verborgen, die unsere gesamte Reise von heute bis zum Ende der Korrektur bis zur Enthüllung des vollständigen Systems von Adam HaRishon bestimmen. Es liegt in unserer Verantwortung sie zu verwirklichen. Das höhere Licht wirkt weiter und legt, wenn wir das System nicht rechtzeitig offenbaren, immer mehr Zusammenbrüche offen. Es wird deutlich, dass wir in dieser Welt zunehmend schwierigere Zustände der Zerrissenheit erleben.

Wenn wir nach der Verbindung streben, werden wir feststellen, dass sich unser Zustand verbessert. Das Ziel der Evolution ist es, uns in einen Zustand der Korrektur zurückzubringen.

Aus der Lektion zum Artikel „Freiheit“ von Baal HaSulam, 22.06.2022

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Dem Schöpfer ähnlich werden

Frage: Was bedeutet es, wie der Schöpfer zu sein? Es klingt wie ein Slogan: „Ich will wie der Schöpfer sein“.

Antwort: „Dem Schöpfer ähnlich werden“ ist möglich durch die Offenbarungen des Schöpfers in uns, wenn wir die Einheit all seiner Wünsche und Absichten spüren, seine absolut gute Einstellung uns gegenüber.

Wir müssen dies offenbaren und versuchen, wie er zu sein, denn alles, was wir in unserer Welt, in jedem Zustand und in den Höheren Welten fühlen können, können wir nur in dem Maß der Ähnlichkeit unserer Eigenschaften mit etwas, das außerhalb von uns existiert, fühlen. Und dann beginnen wir, diese Quelle der Empfindung in uns selbst zu entdecken.

Daher wird unsere Methode die Wissenschaft der Kabbala genannt, die uns das Wissen vermittelt, wie wir die Offenbarung des Schöpfers erlangen können. Das heißt, in uns selbst solche Gedanken, Gefühle, Handlungen und Absichten zu offenbaren, die dem Schöpfer eigen sind.

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Aus der Fernsehsendung “ Spirituelle Zustände“, 14.12.2021

Verpasse kein Treffen mit dem Schöpfer

Man sollte alles tun um keinen Unterricht zu verpassen. Schließlich kommt man nicht nur zu einem Unterricht, sondern zu einer Begegnung mit dem Schöpfer, wenn man sich mit den Freunden verbindet. Selbst wenn man diese Verbindung nicht spürt, weiß der Schöpfer davon und versteht es, er sieht dich verbunden und kümmert sich um dich.

Wenn du nicht zum Unterricht gekommen bist und die Gelegenheit zur Verbindung mit der Gruppe verpasst bedeutet das, dass du die Verbindung mit dem Schöpfer vernachlässigt hast. Daher wird man das angemessene Ergebnis erhalten. Versuch, so zu arbeiten, dass du deine Freunde erweckst!

Aus einer Lektion, 04.07.2022

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Die Wirksamkeit der spirituellen Arbeit

Kommentar: Die Wirksamkeit spiritueller Arbeit hängt davon ab, dass ich ihre Bedeutung wahrnehme und meine Umgebung sie unterstützt. Das heißt, ich bin mit einer Gruppe verbunden die sich ständig verändert und zwar in einer Dynamik, als säßen wir in einem Boot das durch die stürmische See fährt. Wir sind auf dem Weg zu unserem geliebten Ziel, dem gelobten Land.

Hauptsache wir erkennen, dass wir uns im Umfeld einer Höheren Macht befinden, die uns lenkt und alles regelt: Sowohl im Inneren als auch im Äußeren, die uns verändert, verwirrt, behindert und hilft. Sie spielt mit uns, wie ein Erwachsener mit einem Kind und versucht in uns alle möglichen Wünsche und Gedanken zu wecken, die zu unserer Entwicklung beitragen, damit das Kind wächst und für das Erwachsensein vorbereitet wird.

Das ist die Art von Hilfe die wir uns vom Schöpfer durch den Zehner wünschen, um spirituell voranzukommen.

Aus einer Lektion zu Rabashs Artikel,

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Die Welt mit den Augen des Zehners sehen

Frage: Was bedeutet es, „die Welt mit den Augen des Zehners zu sehen“?

Antwort: „Die Welt mit den Augen des Zehners zu sehen“ bedeutet, dass man in allem die Offenbarung des Schöpfers in Bezug auf die Menschen sieht, die sich miteinander verbinden, Ihn erreichen, sich zu Ihm erheben und mit Ihm verbunden sein wollen.

Indem man so handelt, verbindet man sich, richtet sich parallel oder entgegengesetzt zum Schöpfer aus und kann dann Sein Spiegelbild in uns spüren, Seine Haltung uns gegenüber. Das ist die Offenbarung des Schöpfers gegenüber den Geschöpfen.

Alle, alle Zehner stimmen sich auf den Schöpfer ein, auf diese Welle, diese Kraft, die wie Pendel im Einklang zu schwingen beginnen.

Frage: Lässt sich dieses Gesetz des Schöpfers mit den Mitteln der Physik erklären?

Antwort: Ja, natürlich. Das ist eine Höhere Kraft, die im gesamten Universum wirkt. Durch ihre graduelle Wirkung, vor allem auf uns Menschen, will sie alle Schöpfungen – die unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche – zu einem einzigen Bild zusammenfügen, d. h. miteinander in Verbindung bringen, dass man sich gegenseitig ergänzt.

Aus der Fernsehsendung  “ Spirituelle Zustände“ 

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