Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Die höhere Musik erhören

Der Sohar, Abschnitt „Lech Lecha“, Punkt 211: Der Schöpfer erschuf sieben Firmamente oben, welche die SaT (sieben Sefirot) von Azilut, ChaGaT NeHJM sind.

Alle existieren aus dem Grund, damit die Herrlichkeit des Schöpfers erkannt werden kann und durch sie die Bedeutung des hohen Glaubens bekannt wird.

Warum heißen Sefirot Firmamente? – Firmament bedeutet Schirm. Doch es existieren viele Arten von Schirmen. Wenn es sich um einen Schirm handelt, der die Stufen voneinander trennt, dann heißt er „Firmament“.

Die Rede ist nur von dem Verlangen, über dem ein Schirm aufgebaut ist, welcher das Licht reflektiert. Das Verlangen befindet sich in der Einschränkung, es verfügt über Awiut (Grobheit, Größe des Verlangens) und dementsprechend auch über die Kraft deren Überwindung – enthalten in dem Schirm.

Das sind alles technische Begriffe. Doch wenn wir mit Verlangen arbeiten und damit wie man diesen widersteht, enthüllen wir darin sinnliche Eindrücke.

Es gibt das Verlangen zu genießen, in dem diese oder jene Erscheinung enthüllt wird. Wir reden über die Erscheinung und nicht über das Verlangen an sich, das diese Erscheinung hervorruft.

Ich kann zum Beispiel die genaueste Erklärung über eine Geige, deren Aufbau und Material abliefern und erzählen, wie genau, mit welchem Druck und mit welcher Geschwindigkeit usw., ich den Geigenbogen über die Saiten führe. Ich kann aber auch den sinnlichen Eindruck der Melodie weitergeben.

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Willst du mit allen anderen zusammen sein?

Der Sohar, Abschnitt „Lech Lecha“, Punkt 237: Als der Schöpfer, Bina, die Welt erschaffen wollte, welche SA ist, löste Er eine Flamme aus dem starken Funken heraus und blies Wind hinein, und die Flamme wurde dunkler und auch verbrannt.

Er löste einen einzelnen Tropfen von den Seiten der Tiefe und brachte sie zusammen – den Tropfen und die Flamme – und erschuf mit ihnen die Welt, SA.

Die höhere Lenkung kommt zu uns aus einem System, welches GaR der Welt von Azilut heißt. Darunter befindet sich Seir Anpin, den wir Schöpfer nennen, weil er für Malchut der Welt von Azilut, den Versammlungsort aller Seelen, der Höhere ist.

Heute aber sind unsere Seelen zerbrochen und befinden sich unter dieser Malchut. Wenn die zerbrochenen Seelen korrigiert werden wollen, erheben sie ihre Bitte zu ihr.

Doch woher wissen sie, wie sie sich zu korrigieren haben? – Sie wollen zusammen sein! Sie sagen: „Wir sind bereit, Bürgschaft füreinander zu übernehmen und uns zu verbinden!“

Denn Malchut bedeutet Versammlung aller Seelen, die nach dem Schöpfer streben (Isra-el). Derjenige, der mit allen anderen zusammen sein will, ohne jegliche Unterschiede, wird dort eintreten können. Und derjenige, der das nicht will, wird auch nicht eintreten!

Das ist eine sehr einfache Bedingung, und der Eintritt ist für alle frei. Wenn du willst, trete ein! Doch am Eingang greift diese Bedingung, diese Eigenschaft. Wenn du sie erfüllst, kommst du herein, und wenn nicht, dann nicht. Willst du es, dann bereite dich vor.

Alle Seelen, die in Malchut eintreten, verbinden sich und erheben sich zum Schöpfer, zu Seir Anpin, ihre Bitte, genauso wie Er zu werden.

Zuerst erheben wir unsere erste Bitte zu Malchut mit Hilfe der Gruppe. Von dort erheben wir die Bitte mit Hilfe von MaN, dem Gebet, weiter, zu Seir Anpin.

SA nimmt unsere Bitte an und steigt mit ihr zu Bina, Ima Ilaa, auf, erhält dort die Kraft, das Licht, die anti-egoistischen Schirme für uns, steigt ab, übergibt diese Kraft an Malchut und sie gibt sie an die in ihr enthaltenen Seelen weiter. Auf diese Weise wird jeder, der in Malchut eintritt, des ganzen Lichtes, welches ihm bereitet wurde, würdig.

Darüber erzählt das gesamte Buch Sohar, und das ist das einzige System, das im Universum existiert.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 30.07.2010

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Die Wahrheit befindet sich zwischen zwei Welten

Der Mensch handelt entsprechend seinen Gewohnheiten und nimmt nur das wahr und an, woran er gewohnt ist. Alles Ungewohnte geht aber an uns vorbei und bleibt unbemerkt. Unbewusst verschmähen wir alles Neue, bereits bevor wir beginnen, es wahrzunehmen, es zu erkennen. Aus diesem Grund fällt es uns so schwer, auf die Spiritualität zu treffen!

Wir leben in einer Welt, die wir aus der uns umgebenden Welt der Unendlichkeit wählen, indem wir das uns Gewohnte, Vertraute aussuchen. Um unsere Welt durch die Welt des Gebens auszudehnen, müssen wir die Zustände des Gebens, die Eigenschaften, die Verlangen, die Gedanken und die Handlungen der „Anti-Welt“ nicht wegstoßen, sondern sie in dem „Glauben über den Verstand“ annehmen.

Dafür müssen wir zwei entgegengesetzte Stufen in uns vereinen: unseren momentanen egoistischen Zustand, die niedere Stufe aus der Eigenschaft des Gebens, der höheren Stufe, heraus erkennen. Und uns zwischen diesen Stufen aufhalten, uns auf das Gefühl der Leere der niederen Stufe und die Möglichkeit freuen, Kraft zu finden, um uns darüber zu erheben.

Diese Kräfte gelangen von dem höheren Licht durch die Gruppe zu mir und halten mich wie ein Magnet über der Erde. Die Wahrheit und der Glaube (das Geben) müssen mich stärker nach oben ziehen, als wie die Wahrnehmung des tierischen Egoismus mich nach unten, zur „Erde“, zieht.

Doch die Wahrheit befindet sich in der gleichzeitigen Wahrnehmung der beiden Stufen, und jede für sich alleine bedeutet Lüge. Der wahre Zustand befindet sich immer zwischen zwei Stufen, die gleichzeitig sowohl das Empfinden der Vollkommenheit als auch des Mangels, sowohl das Gefühl der Dankbarkeit als auch des Gebets mit sich bringen.

Ich muss mich freuen, dass ich diese beiden Empfindungen gleichzeitig wahrnehme und mich ständig in einem Übergangszustand befinde, indem ich Hindernisse erkenne und mich mit Gewalt über diesen aufhalte, vergleichbar mit einem Menschen, der einen Berg hinaufsteigt und spürt, dass er, wenn er nur die Spannung lockert, sofort hinunterfällt. Nur dieser Zustand ist wirklich wahr, und wir müssen lernen, uns ständig darin zu befinden und uns darauf zu freuen. Auf diese Weise können wir uns selbst überprüfen, ob wir in der Lage sind, uns trotz unserer ganzen Unzufriedenheit und des ewigen Kampfes, ständig schwankend zwischen der Begeisterung und der völligen Verzweiflung, gerade bei so etwas an der Freude festzuhalten!

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 02.08.2010

Verstärker der spirituellen Signale

Eine Frage, die ich erhielt: Bei der Arbeit in den drei Linien scheint es so zu sein, dass die linke Linie groß, schwer und dick ist, da sie unseren gesamten bösen Anfang einschließt. Und rechts befindet sich dagegen etwas leichtes, eine Art „Gewürz“. Ist das nur meine persönliche Empfindung?

Meine Antwort: Natürlich, fühlt der Mensch seine Wichtigkeit, seine Existenz, als ob ihm die ganze Welt, das Materielle, mit seinem gesamten Egoismus gehören würde. Es ist eben eine riesige Schwere. Und auf der anderen Seite befindet sich die Spiritualität, ein schwereloser und nicht spürbarer „Geist“ (Ruach). Wir fragen uns: welche Kraft kann sich dort aufhalten – denn sie ist für uns völlig unauffindbar?!

Wie wir in der Quantenphysik, wenn wir die Elementarteilchen untersuchen, die wir nicht fangen können, nur ihre Einwirkung anhand der Abweichung des Zeigers bemerken. Aber wir wissen aus unserer Welt, dass die am unsichtbarsten Kräfte die mächtigsten sind.

Die geistige Realität bestimmt alles und hält alles mittels ihrer Kraft fest! Alles Geschehen stammt aus den inneren Kräften, deren Ergebnis sich in der Handlung materialisiert, sodass wir im Endeffekt die Elementarteilchen und unser Universum sehen. Die geistige Energie gebärt die ganze materielle Welt. Deshalb ist es unmöglich, die Kraft des Lichtes mit der Kraft der Materie zu messen. Das Licht hat nur einen schwarzen Punkt „esh mi аjin“ (etwas aus dem nichts) geschaffen. Und dieser Punkt verändert sich nicht – er bleibt beständig.

Folglich kommt innerhalb dieses Punktes das Begreifen: „Ich bin – schwarz! Ich unterscheide mich vom Licht! Und inwieweit unterscheide? ich mich- Um so vieles!…“.

Und dann wird dieser schwarze Punkt ausgedehnt, da die riesigen Maßstäbe dieses Unterschiedes, sowie das Begreifen des Übels alle Welten bewirken. Aber eigentlich, ist es derselbe Punkt, dessen gesamte Kraft vom Licht kommt.

Infolge des Lichtes und seines kleinen Wunsches ist er fähig, das gespiegelte Licht zu bewirken. Es ist einem Verstärker ähnlich, worin er beim Eingang ein schwaches Signal gabibt, aber infolge der großen Macht der Verstärkung erhält man am Ausgang das mächtige Signal, weil dabei die zusätzliche Energie verwendet wird, um die kleine, anfängliche schwache Einwirkung zu verstärken.

Auf die gleiche Art und Weise benutzt du die Energie des Lichtes, um aus dem winzigen Wunsch zur Spiritualität die riesigen Veränderungen zu bewirken.

Deshalb gibst du aufgrund deines Wunsches dem Schöpfer das Licht zurück, die ganze Kraft des Lichtes, des Schöpfers tritt zum Vorschein, folglich kommt aus dem kleinen Wunsch das riesige Licht heraus, das die gleiche Kraft aufweist, wie die direkte Einwirkung des Schöpfers.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Der Sohar, 30.07.2010

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Wegweiser durch das Buch Sohar. Über dieses Buch.

Auszüge aus meinem zukünftigen Buch „Wegweiser durch das Buch Sohar“.

Das Buch Sohar ist die Krone der Wissenschaft der Kabbala. Nicht zufällig nimmt es eine besondere Stellung unter den Schätzen des Welterbes der Menschheit ein.

Und nicht durch eine simple Fügung des Zufalls ruft es Respekt und Ehrfurcht hervor.

Dieses Buch enthält eine große Gabe, die von uns direkt vom Schöpfer empfangen wird – eine besondere, wundersame Kraft, die in der Lage ist uns alle zur Güte, Ewigkeit und Vollkommenheit zu bringen.

Genau aus diesem Grund wird dieses Buch heute, als die ganze Menschheit am Wendepunkt ihrer Entwicklung steht, enthüllt.

Kein anderes Buch – auch keins der kabbalistischen Bücher, die dazu bestimmt sind, uns in die höhere Welt aufsteigen zu lassen – kann sich in der Wirkungskraft mit dem Buch Sohar vergleichen.

Es begeistert, reißt mit, zieht dermaßen an, dass man immer wieder zurückkehren und sich unter seinen Einfluss stellen möchte.

Für denjenigen Leser, der sich bereits in das Buch vertieft hat, wird es zu einer Energie-, Kraft- und Lebensquelle.

Dieses Buch enthüllt die Geheimnisse der höheren und unserer Welt, welche von der Wissenschaft bis heute noch nicht enthüllt werden konnten.

Mit Hilfe des Buches Sohar können wir begreifen, was mit uns geschieht, ein neues Leben für uns enthüllen, uns mit der Quelle der Güte und der vollkommenen Erfüllung verbinden.

* * *

Das Ziel dieses Buches ist, den Leser auf das Studium des Buches Sohar vorzubereiten. „Wegweiser durch das Buch Sohar“ ist als Begleiter durch den Sohar für das Selbststudium bestimmt und erfordert keine vorherigen Kenntnisse.

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Wie man des „Schutzes von oben“ würdig wird

Die gesamte Natur wird in unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche Stufe unterteilt.

In der Menschheit gibt es die gleichen Stufen, die gleiche Unterteilung, in jedem von uns – vier Entwicklungsstufen unseres Verlangens zu genießen.

Durch diese Stufen werden wir von Neid, Begierde und Ehrgeiz geführt: von dem Verlangen nach Reichtum zum Verlangen nach Macht, von Macht zu Wissen – und von Stufe zu Stufe weiterentwickelt.

Und je weiter der Mensch aufsteigt, je mehr Möglichkeiten er von seiten der Natur bekommt, desto größer sind seine Chancen, einen Fehler zu machen und von der Wahrheit abzukommen.

Denn je weiter er sich entwickelt, desto mehr Eigenschaften schließt er in sich ein und desto beeinflussbarer wird er.

Das einfache Volk interessiert sich nur für sein Wohlergehen, die Reichen für Geld, die nach Macht gierenden Helden hängen bereits von der öffentlichen Meinung ab und die nach Wissen strebenden Weisen sind voller Zweifel und befinden sich ständig auf der Suche und in innerer Unzufriedenheit.

Je weiter ein Mensch entwickelt ist, desto größer ist die Chance, dass er sich von einer fremden Idee verleiten lässt, anstatt den geraden und kürzesten Weg zum Ziel, zur Verschmelzung mit dem Schöpfer, zu gehen.

Baal haSulam schreibt im „Vorwort zu Panim Meirot“, dass das ungeteilte Verlangen von entwickelten Menschen zerbricht – sie streben nach Geld, Macht, Ruhm und vergessen das Hauptziel – und damit endet der „Mensch“.

Hier können nur das Glück und der „Schutz von oben“ helfen. Wir sehen, dass auch Menschen, die ein wahres Verlangen besaßen, allmählich erloschen sind und sich unter den Rechnungen unserer Welt durchgebogen haben.

Aus diesem Grund solltest du eine strenge Abrechnung mit dir selbst durchführen: ist für dich wirklich nur das Ziel wichtig, als ob es außer diesem Ziel nichts anderes mehr gibt?

Der Schöpfer unterstützt den Menschen auf diesem Wege nur, wenn in ihm diese ständige innere Angst und Ehrfurcht existieren, von dem Weg abzukommen – durch diese Angst zieht er die Hilfe von oben an.

Denn dann begreift er, dass seine Seele vollkommen in den Händen des Schöpfers liegt…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 29.07.2010

Kabbala Trailer: Was ist nach dem Kongress?

„Die Mine von beiden Seiten“

Aus dem Artikel von Rabasch „Wer ist Er, der zum Gebet hinführt“: Der Mensch ist verpflichtet, folgendes zu sagen: „Wer wird mir helfen, wenn nicht ich selbst, und wenn nicht gerade jetzt, wann dann?“.

Deshalb ist es verboten, sogar für den Augenblick zu zögern, und man darf nicht auf die besser passende Zeit warten, um zu beginnen, sich mit der geistigen Arbeit zu beschäftigen.

Es bedeutet, dass wir immer bereit sein sollen, unsere Bitte an den Schöpfer zu richten, und sie ständig aufzuklären, bis die aufrichtige Antwort darauf kommen wird.

Aber nach der Handlung muss man glauben, dass nicht der Mensch zum Schöpfer aufruft, sondern umgekehrt, der Schöpfer ruft ihn zu sich auf, und der Grund für Annäherung seitens des Schöpfers stammt…

Bevor man Gebet ausspricht, muss man zunächst dem Schöpfer dafür danken, dass Er den Menschen gerufen hat, um ihn Sich näher zu bringen.

In solcher Form stellen wir uns gerade nach jener Linie auf, nach der sich das Licht zu uns verbreitet bzw. sich in allen Stadien erstreckt.

Und wenn ich mich daran erinnere, wenn ich verstehe, fühle oder im Gedanken festgehalten werde, dass mein geistiges Erwachen vom Schöpfer abhängt – dann habe ich schon die Anfangsverbindung aufgebaut, mit deren Hilfe ich mich mit meiner eigenen Bitte zurück an den Schöpfer wenden kann.

Wenn ich der höheren Kraft für das Erwachen danke, dann bedeutet dies meinen ersten Kontakt, wobei ich aus allen Richtungen, „aus 360 Grad“ – die einzige, richtige Richtung auf den Schöpfer hinzugewählt habe. Die Auswahl dieser Richtung ist die erste Handlung, die wir fähig sind zu begehen.

Gleich der Parabel über den Sohn des Zaren, der unter dem Haus des Vaters grub, um das Pfund des Goldes zu finden.

Dieser Tunnel kam von zwei Seiten, sowohl von innen als auch von außen – weil auch der Vater ihm entgegen kam, mit dem Wunsch, das Gold schneller zu geben.

Das heißt, der Schöpfer gibt uns als Erster das Erwachen, und in unserem Inneren kommt das Gebet auf. Dann wird es keine leere Bitte sein, und in uns wird sich der gegenwärtige Wunsch offenbaren, worauf uns von oben die Kraft des Gebens geschickt wird.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 28.07.2010

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„Sich für das Schlechte wie für das Gute bedanken“

Eine Frage, die ich erhielt: Was bringt den Menschen zur richtigen Bitte an den Schöpfer?

Meine Antwort: Die ganze Arbeit des Menschen besteht darin, die richtige Reaktion auf den Aufruf des Schöpfers, die Einwirkung des höheren Lichtes zu erreichen.

Ich bin vom Schöpfer durch fünf Stadien der Verbreitung des Lichtes (0-1-2-3-4) entfernt und beginne, von ihm den Eindruck im letzten, vierten Stadium zu bekommen, wo ich „wie und warum“ schon verstehe.

Aber wenn ich dieses vierte Stadium nicht erreicht habe, dann verstehe ich nicht, dass mein Erwachen vom Schöpfer stammt, ich richte an Ihn keine Bitte um Antwort.

Sogar dann, wenn in uns schon der Punkt im Herzen, der Wunsch zum Höheren aufwacht, verstehen wir immer noch nicht, wohin wir gehen, was man von uns verlangt und Wer uns ruft.

Ich beginne einfach zu suchen, was der Sinn meines Lebens ist, ich suche den Grund. Das heißt, es ist schon die Frage über den Schöpfer, welcher dem Menschen noch nicht bewusst ist.

Wenn er beginnt, die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, wird ihm alles verständlicher sein, was er – bzw. über Wen er fragt. Er erkennt, dass es Jemanden gibt, der ihn aufweckt, weil Er möchte, dass der Mensch Ihm antwortet.

Es gibt hier zwei Kräfte: den Schöpfer und die Schöpfung. Und die ganze übrige Welt scheint nur zu existieren, um uns zu helfen, sich richtig, zurück zum Schöpfer auszurichten. Wie es gesagt ist: „Die ganze Welt wurde mir zur Hilfe geschaffen und ich  – um dem Schöpfer zu dienen“.

Dieses Theater des Lebens, das wir vor uns betrachten, ist nur dazu geschaffen, um die Sehkraft und die Reaktion zu fokussieren, und um jenen Regisseur zu finden, der diese Vorstellung leitet.

Und wenn wir aus dieser Verwirrung und aus dem Durcheinander unsere Sehkraft auf Ihn konzentrieren, dann werden sowohl die richtige Richtung als auch die richtige Einstellung gefunden: entsprechend seiner Kraft, Konzentration und dem Charakter – um Seiner Antwort gewürdigt zu werden.

Deshalb muss man die Welt nicht vernachlässigen und besonders die uns gegebene Umgebung, das Studium und die Freunde, um jeden Augenblick des Lebens richtig zu verwenden, um diesen wichtigen Punkt aufzuklären, aus dem die Antwort des Schöpfers zu mir kommt.

Wenn ich meine Bitte zum Schöpfer von unten nach oben organisiere, dann werde ich verstehen, dass eine beliebige Sache in der Welt ihre Vorausbestimmung hat, wobei ich ohne sie keinen Kontakt mit dem Schöpfer aufbauen kann.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 28.07.2010

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Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Alle Weisheit der Welt ist in der Weisheit der Kabbala inkludiert.

Es gibt keine systematische Lösung für die Frage, wie ein spirituelles Objekt mit dem physischen Körper in Kontakt treten kann. Und auch ihre Klugheit ermöglicht es nicht ein Verbindungsglied zu finden, mit dem der tiefe und weite Graben zwischen der spirituellen Existenz und dem körperlichen Atom zu überbrücken wäre. Daher hat die Wissenschaft aus all diesen metaphysischen Methoden nichts gewonnen.Das einzige, das wir benötigen, um hier einen Schritt vorwärts zu kommen, ist die Weisheit der Kabbala als wissenschaftliche Methode. Denn alle Weisheit der Welt ist in der Weisheit der Kabbala inkludiert.(Und Kabbala erklärt alles nur demjenigen, der bereit ist, sie praktisch anzuwenden. Denn nur indem der Mensch seine egoistischen Eigenschaften in altruistische verwandelt, wird er begreifen, dass die gesamte Realität nur subjektiv, in seiner Wahrnehmung, existiert und gänzlich von seinen Eigenschaften bestimmt wird. Die gesamte Realität ist die Wahrnehmung seiner Eigenschaften im Vergleich zu den Eigenschaften des höheren Lichts.)

Baal haSulam „Die Freiheit“

interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie