Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Die Vollständigkeit duldet keine Kompromisse

Alles nimmt seinen Ursprung in der Unendlichkeit, aus dem Urzustand und deshalb müssen wir für unsere vollständige Korrektur alle Bedingungen, die daraus resultieren, einhalten.

Im Zustand der Unendlichkeit ist das Verlangen unbeugsam. Es ist nicht bereit auf das winzigste Tröpfchen von Verschmelzung, Einigkeit und Ähnlichkeit mit dem Schöpfer zu verzichten.

Es gibt dort kein Ende, keine Grenze, nichts, was in der Berechnung übersehen wurde. Deshalb nennen wir das – Unendlichkeit. Unendlichkeit nicht im Verlangen, nicht in der Quantität oder Qualität der Erfüllung sondern in der absoluten Entscheidung der Schöpfung zur Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Dementsprechend sind die spirituelle Stufen des Aufstieges, von unserer Welt bis zur Welt der Unendlichkeit, nichts anderes als ein „Maß von Kompromissen“. Wie die Schöpfung in genauer Berechnung die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer ablehnt.

Am Anfang der Arbeit betrachtet der Mensch alles durch ein Prisma von Eigennutz. So ist seine Natur, so wurde er geschaffen. Eine lange Periode, die am Ende zur Verzweifelung führt.

So hat die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte ein Wechselbad von schwierigen Lebensumständen auf der Jagd nach Genüssen durchlebt. Bis die Menge der Enttäuschungen eine kritischen Masse erreicht hat.

Enttäuscht durch diese Erfahrungen, infolge derer wir ein bitteres Ergebnis gespürt haben, hören wir das Jagen auf, denn wir glauben nicht mehr daran, spüren keinen Genuss darin.

Allmählich beginnen wir die egoistische Erfüllung, aufgrund ihrer bitteren Ergebnisse, zu missachten und verzweifelt machen wir eine neue Berechnung – im Altruismus diese Erfüllung zu erreichen.

So wird in uns unter der Einwirkung des Lichtes die Kette der Reschimot, die beim Abstieg aus der Unendlichkeit entstanden sind verwirklicht.

Es entstehen zwei Linien: eine direkte, von oben nach unten und eine rückwärtige, von unten nach oben. Jetzt baut der Mensch an Stelle des Eigengenusses, seine Berechnung auf sein Engagement im Geben auf.

Und in Folge dessen, ändert sich auch die Belohnung: Sie wird nicht in empfangenden, sondern in gebenden Wünschen gespürt.

Was ist der Unterschied? Wir sind doch Geschöpfe und müssen eine Erfüllung spüren? Aber um diese Erfüllung so wie der Schöpfer zu spüren, müssen wir Ihm ähnlich sein.

Von diesem Moment an arbeiten wir dafür, dass wir die Belohnung von der Handlung selbst und nicht von dem Ergebnis des Gebens erhalten.

Aus einem Unterricht über einem Artikel von Rabasch, 04.10.2010

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Die spirituelle Mathematik

Eine Frage, die ich erhielt: Warum gibt es 12 Stämme, und nur 10 Sfirot?

Meine Antwort: Manchmal sprechen wir über 10 Sfirot, manchmal über 5 Stadien, manchmal über 6 Stufen – wenn es sich um Seir Anpin (S“A) handelt.

In Wirklichkeit gibt es nichts, außer 5 Stadien. Die Ergänzung erfolgt aufgrund der Betonung, dass es in S“A nicht mehr als 6 Stufen gibt, wonach anstelle der 5 allgemeinen Sfirot, die 10 berechnet werden.

Manchmal wollen wir betonen, dass diese 10 Sfirot nach drei Linien geordnet sind. Dann sprechen wir darüber, dass in jeder Eigenschaft, in jedem Stadium, in jeder Sfira – auch ihre eigene Beziehung zu den anderen Sfirot existiert, entsprechend der linken, rechten und mittleren Linie.

Dann sprechen wir anstelle der 10 Sfirot über 12 Sfirot Stämme: der 4 Buchstaben Name des Schöpfers HaWaJaH (Chochma, Bina, S“A und Malchut) multipliziert mit drei Linien ergibt insgesamt 12. Es ist die einfachste Weise einen bestimmten Unterschied zu betonen.

Manchmal sprechen wir über 13, manchmal über 7 (S“A und Malchut), manchmal über 8 (S“A mit eigener, sowie mit abgesonderten Malchut). Und so weiter.

Keinesfalls darf man denken, dass dadurch irgendwelche Sfirot oder Teile des Parzufs verloren gehen.

Wir verwenden verschiedene Berechnungen nur, um den laufenden Zustand zu äußern, in dem sich die Kräfte der Seele befinden: die rechte Linie, zwei Linien, drei Linien, der kleine Zustand (Katnut), der große Zustand (Gadlut)

Wir sprechen bspw. darüber, dass es im kleinen Zustand nur G“E und kein gibt. Aber er wird in diesem Moment einfach nicht benutzt, da es darauf keine Kraft des Schirmes gibt.

Alle Definitionen richten uns nur auf die Kraft aus, mit welcher der Wunsch in Stärke von 10 Sfirot benutzt wird.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 04.10.2010

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Wer bist du, Adam?

Adam ist die Gesamtseele, die durch das Licht, durch den Schöpfer, als der innere Teil innerhalb eines äußeren Teils der spirituellen Welt erschaffen wurde.

Der ursprüngliche Zustand der Seele ist G“E; die Enthüllung von ACHaP, des egoistischen Verlangens, hat zur Sünde, zum Empfangen für sich selbst, geführt.

Als Folge geschah das Zerbrechen, und in jedem Menschen gibt es einen Teil davon, der mit allen anderen Teilen im Bestreben „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ vereint werden soll – in der Gruppe, in der allgemeinen Eigenschaft des Gebens.

Adam hieß der erste Mensch, der vor 5770 Jahren den Schöpfer, die allgemeine Eigenschaft des Gebens, erkannt hat (mit ihm beginnt die Zeitrechnung nach dem jüdischen Kalender).

Nach ihm müssen alle anderen Menschen nach 6000 Jahren ebenfalls den Schöpfer erkannt haben.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 29.08.2010

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Das ewige Leben teilte sich in Tropfen…

Aus dem Artikel von Baal HaSulam „Vorwort zum Buch Panim Meirot“: Und so wird der Sinn der Bestrafung vom Baum der Erkenntnis klar, … wie der Schöpfer warnte: „An dem Tag, da du von ihm kosten wirst, wirst du des Todes sterben“…

Die Seele des ewigen Lebens wurde gezwungen, sich von dort zu entfernen, und dem Menschen blieb ein zeitbegrenztes Leben, das von einem Stück Brot abhängt.

Das gleicht dem Schweiß des Lebens, d.h. das Leben teilte sich in Tropfen und wird dem Menschen Tropfen für Tropfen zugeteilt, und jeder neue Tropfen ist ein Teil des vorausgegangenen Lebens.

Und das sind Funken des Lebens, die sich auf alle Menschen in allen Generationen bis einschließlich der letzten, das Schöpfungsziel abschließenden Generation aufteilten.

Das Licht des Lebens, welches Adam haRischon vollständig ausgefüllt hatte, hat sich einfach auf diese ganze lange Kette verteilt, die sich ununterbrochen auf das Rad der Veränderungen von Eigenschaften bis hin zur Endkorrektur spult.

Natürlich ist die Rede nicht vom gewöhnlichen Leben und Sterben eines Menschen in dieser Welt. Hier geht es um den Kreislauf des Verlangens zu genießen, das sich immer wieder aufs Neue in uns enthüllt. Und das wird als eine neue Inkarnation nach dem Verständnis der Wissenschaft der Kabbala bezeichnet.

Und wenn wir ein normales „tierisches“ Leben führen, korrigieren wir nichts und durchlaufen auch keine „Inkarnationen“.

Dank des Sündenfalls ist ein riesiger neuer Freiraum – die Scham – entstanden, und diesen müssen wir korrigieren, doch dafür bedarf es mehrerer Inkarnationen.

Und wenn der Mensch sich verändert, verändert sich die ganze Welt mit ihm zusammen, und es ist unmöglich, dass die Welt sich ohne den Menschen verändert.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 29.08.2010

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Ein neuer Punkt in der Schöpfung – der „Mensch“

Zuerst war die Welt der Unendlichkeit vollständig von Genuss erfüllt.

Doch später enthüllt sich in diesem endlosen Genuss die Wahrnehmung des Gebenden, die endlose Scham, und diese zwei Gegensätze annullieren einander! Was soll man also tun?

Und die Scham wird stärker als der Genuss, darum kommt es zu einer Einschränkung (Zimzum). Hier wirkt ein einfaches Naturgesetz: „Genuss minus Leiden ist gleich …?“

Von dem Resultat hängt die Reaktion, die Handlung ab. Wenn der Genuss um auch nur ein Gramm überwiegen würde, würde die Schöpfung den Genuss wählen und sich für erfüllt halten.

Und wenn ich diese Scham korrigieren möchte, werde ich mit dem Verlangen und dem Genuss arbeiten müssen – denn außer diesen zwei Kräften habe ich nichts mehr!

Ich arbeite an der Scham, um mich über sie zu erheben, doch dafür muss ich Genuss empfangen…

Das heißt, mein Tier arbeitet und zieht mich, den Menschen, auf seinem Rücken die Leiter mit hoch. Ich muss das Licht, die Erfüllung empfangen!

Das Licht erfüllt das Verlangen – und das ist die tierische Stufe. Und nur die Absicht darüber, der anti-egoistische Schirm, bedeutet die menschliche Stufe.

Das heißt, ich benutze mein Tier, meine Natur, auf allen Stufen – der unbelebten, pflanzlichen und tierischen. Deshalb arbeiten wir ständig, ohne uns von der Natur loszureißen, d.h., mit dem Verlangen zu genießen und jenen Formen, die sich darin kleiden.

Wodurch kann ich meine Einstellung gegenüber dem Schöpfer, mein Verlangen, Ihm ähnlich (edame), Mensch (Adam) zu werden, ausdrücken? Nur dadurch, dass ich Sein Licht empfange!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Pamin Meirot“ vom 29.08.2010

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Die unversiegbare Quelle ist genau vor dir

Eine Frage, die ich erhielt: Wir sprechen von der allgemeinen Korrektur. Doch in der Gruppe gibt es Menschen mit einer großen Erfahrung, die die Kabbala bereits seit 10-15 Jahren studieren, und es gibt diejenigen, die erst jetzt kommen und zu einem Teil der Gruppe werden wollen.

Wie können sie diese riesige Lücke füllen, die durch jahrelanges Studium entstanden ist, um sich mit denjenigen, die bereits fortgeschritten sind, zu einer Gruppe zu verbinden?

Meine Antwort: Jeder Mensch, der in die Gruppe kommt, bekommt von ihr so viel, wie viel er in sie hinein investiert. Wenn hier Rabbi Schimon und seine Schüler, die die Endkorrektur erreicht haben, sitzen würden, könntest du auch von ihnen nur im Maße der von dir investierten Anstrengungen empfangen.

Das hängt nicht von der Größe der Freunde in der Gruppe, sondern von deiner Einstellung ab. Du kannst nicht von einer Quelle der unendlichen Höhe trinken, du bekommst von ihr entsprechend der genauen Übereinstimmung deiner Ähnlichkeit der Eigenschaften!

Die Unendlichkeit ist immer vor dir, doch wie viel bekommst du von ihr? Tröpfchenweise, durch eine winzige Öffnung. Warum? Weil du nicht in der Lage bist, eine größere Öffnung (Nekew) zu machen, dir fehlt das Verlangen (Nekewa) dazu.

Deshalb spielt es keine Rolle, auf welcher Stufe sich die Gruppe befindet. Werden Menschen etwa in 200 Jahren näher an das Ende der Korrektur sein, und wird derjenige, der dann in die Gruppe kommt, es leichter haben? – Nein, der Schöpfer, das höhere Lenkungssystem, kann auf kein einziges Gramm Anstrengung eines Menschen verzichten, denn diese Anstrengung wird ihm bei dem korrigierten Endverlangen fehlen, und es wird unvollendet bleiben.

Jeder Mensch muss alle Korrekturen durchlaufen. Wann genau er erwacht, hängt von der Korrekturabfolge der Seelen im Gesamtsystem ab. Doch alle machen die gleiche Arbeit durch.

Später, aus der Unendlichkeit, wirst du erkennen, wie vollkommen alle Zustände für jede Seele durchgeplant wurden – in völliger Gleichheit zwischen allen, unabhängig davon, welchem Teil der Gesamtseele von Adam sie angehören. Weil jede Seele die gesamte Seele von Adam erkennt.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 06.10.2010

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Die Stufen von Bina hochsteigen

Wenn wir uns über unseren Egoismus erheben und uns an die anderen mit den Banden der Liebe und des Gebens binden, durchlaufen wir nacheinander alle Stufen von Bina.

Die erste Phase von Bina ist „GaR de Bina“ – die Weigerung, den eigenen Egoismus zu benutzen, die Angst, zu nehmen, zu schaden, obwohl mir die Gelegenheit geboten wird, alles vollkommen ungestraft zu tun. So erhebe ich mich allmählich über meinen Egoismus.

Die zweite Phase von Bina ist „SaT de Bina“ – mir wird zu verstehen gegeben, dass alle von mir abhängen, und ich leide darunter, dass ich sie nicht erfüllen kann, wie geschrieben steht: „Mehr als das Kalb saugen will, will die Kuh säugen“.

Ich fange an, die Verlangen von den Anderen zu spüren und diese an mich anzuschließen – ich nehme die ganze Welt als ein Teil von mir selbst wahr.

Das ist jedoch kein Egoismus einer Mutter, die genießt, dass sie ihr Kind gefüttert hat – ich handle über dem Hass, der nicht verschwindet! Ich korrigiere jedes Mal meine Abstoßung dem Nächsten gegenüber.

Ich empfinde die Verlangen von den Anderen als mir fremd und verhasst und gleichzeitig fange ich dank dem Licht und der Kraft der Korrektur an, sie als meine eigenen wahrzunehmen. Alle Verbindungen entstehen nur mit Hilfe von anti-egoistischen Schirmen.

Und wenn ich beginne, an die Anderen zu geben, spüre ich die ganze Zeit, wie viel ich von mir nehme und an sie weitergebe, wie ich mich deswegen entleere – und wie ich allein deswegen erfüllt werde, dass ich sie erfülle!

Das sind Korrekturen über Korrekturen – der Weg zurück, nach oben, in die Welt der Unendlichkeit.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 03.10.2010

 

Was ist die Linke Linie?

Eine Frage, die ich erhielt: Die Kabbalisten verbieten es, die Linke Linie in der Beziehung zu den Freunden einzusetzen. Was ist die Linke Linie?

Meine Antwort: Die Linke Linie ist mein egoistischer Wunsch, der nur auf das Erhalten, auf den Genuss gerichtet ist.

Er regt mich „falsch“ an – und darin ist seine Hilfe. Wenn ich verstehe, wie man damit arbeiten kann, dann öffne ich in der Linken Linie „die Hilfe, die mir entgegen kommt“.

Denn sie dreht mich immer um, stößt mich voran, und wenn ich mich darauf die ganze Zeit ausrichte, wenn ich also gegen ihre Fallen empfindlicher werde und ihr Vorhaben als verdächtig betrachte, dann hilft mir diese Selbstanalyse, mit dem Licht zusammengezogen zu werden.

Im Endeffekt, mit Hilfe der Kraft des Erhaltens und der Kraft des Gebens erhebe ich mich über den Wunsch, über den sich anbietenden Gedanken und die Handlungen – um sie von der Seite her anzuschauen.

Solange der Mensch in seinen Wunsch vertieft wird, bleibt er auf der tierischen Stufe und ist der Natur untergeordnet. Denn wir sprechen über die Schritte, die über der Natur über dem Wissen unternommen werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabash, 05.10.2010

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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 17

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Alle Sprachen sind in die Wissenschaft der Kabbala eingeschlossen

Der innere Teil der Wissenschaft der Kabbala stellt nichts anderes als den inneren Teil der Heiligen Schrift, des Talmud und der Agada, dar. Und der ganze Unterschied zwischen ihnen besteht nur in den Wegen der Logik, was dem Kopieren der Wissenschaft in vier Sprachen gleicht.

Es ist selbstverständlich, dass das Wesen der Wissenschaft der Kabbala sich infolge der Veränderung der Sprache keineswegs veränderte, (es entstand aber eine Auswahl an Materialdarbietung) und alles, woran wir denken sollten, die Frage ist, welche Kopie sich am besten zur Übermittlung der Wissenschaft an den Studierenden eignet.

Baal HaSulam „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“

Wie man vor Liebe leuchtet

Frage: Ich verstehe, dass man seinen Egoismus hassen kann, doch woher entsteht in mir plötzlich die Liebe zum Nächsten?
Antwort: Die Liebe entsteht infolge der Korrektur, über den Schirmen. Doch nichts verschwindet, das Verlangen zu genießen wächst nur ständig, der Hass und die Entfernung von den Anderen vergrößern sich, und darüber entsteht die Liebe!
Wenn wir die Welt der Unendlichkeit erreichen, werden wir eine endlose Entfernung zwischen uns spüren, und darüber die vollkommene Verbindung. Deshalb wird diese von uns erschaffene Verbindung als „620″ Mal (Pi Tarach) größer als die ursprünglich existierende bezeichnet.
Es ist mit dem elektrischen Netz zu vergleichen – um Energie zu gewinnen, ist Widerstand notwendig. Du musst Kraft aufwenden, um diese Energie zu gewinnen – nur dann leistet sie die Arbeit und führt zu einem positiven Ergebnis.
Es ist Widerstand einerseits und irgendeine Handlung andererseits notwendig. Wenn du sie verbindest, kannst du die Arbeit verrichten, indem du eine Energiequelle erhältst – die Lampe beginnt, zu leuchten.

Sie leuchtet, weil es in ihrem Inneren eine Spirale mit Widerstand gibt, und je mehr Widerstand sie dem Licht leistet, desto stärker leuchtet sie!
Diese zwei Kräfte, die zusammenarbeiten, jedoch einander entgegengesetzt sind, erwärmen die Spirale, und sie beginnt, Licht auszustrahlen.
Alles beruht auf Widerstand, er muss bei allen Erscheinungen erhalten bleiben, danach messen wir die Leistung – das folgt aus dem primären Verlangen zu genießen, das gegenüber dem Licht steht.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 03.10.2010

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