Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Was bedeutet die „gegenseitige Bürgschaft“?

Frage: Was bedeutet die „gegenseitige Bürgschaft“?

Meine Antwort: Die gegenseitige Bürgschaft ist eine solche Verbindung unter uns, bei der ich alle anderen Menschen als meine Familienmitglieder betrachte.

Es ist schwer vorstellbar, dass so etwas möglich ist, und doch müssen wir einen solchen Zustand in unserer inneren Entwicklung erreichen, in dem jeder Mensch auf der Welt die ganze Welt, die sich in ihm befindet, wahrnehmen kann.

Denn wie nehme ich meine Familie wahr? Ich spüre jedes einzelne Familienmitglied in mir, sie sind ein Teil von mir. Ich fühle, was ich wem geben soll, um wen ich mich kümmern soll, wen ich unterstützen soll. Ich habe meine alten Eltern, meine Kinder, meine Enkelkinder, ich habe Ausgaben, Verpflichtungen, Schulden, der eine ist krank, der andere braucht Hilfe usw.

Dementsprechend wird während unseres gemeinsamen Familienrates unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse jedes Einzelnen eine Prioritätenliste dieser Bedürfnisse erstellt: was müssen wir als erstes, als zweites, als drittes usw. tun.

Wenn wir mit einer solchen Einstellung gegenüber der Welt auftreten, wie in einer Familie, dann wird jeder von uns zu einem harmonischen Teil dieser Welt. Zu einem solchen Zustand wird uns die Natur bringen – entweder durch Schläge oder durch unser Verständnis.

Kabbalisten über die Wahrnehmung der Realität, Teil 2

Liebe Freunde! Bitte stellt Fragen zu den Zitaten der großen Kabbalisten.

Alles ist im Voraus vorbereitet.

Der Schöpfer befindet sich im Herzen jedes Menschen. Dem Menschen mangelt es nur am Wissen, weil das Wissen darüber alles vollendet und zur Vollkommenheit bringt.

Baal HaSulam. Der Brief 32

Alles ist im Voraus vorbereitet. Jede Seele befindet sich schon jetzt im ganzen Licht, im ganzen Wohl und in der Ewigkeit. Nur dank dem Niederfall in den egoistischen Körper und der Rückkehr zur Wurzel erlangt die Seele ihre vollkommene Ähnlichkeit mit dem Schöpfer und die wahrhafte Verschmelzung mit Ihm.

Baal HaSulam. Der Brief 25

Ein Naturgesetz seit Adam bis Heute

Die Menschen kommen zur Kabbala mit vielen Illusionen und verkehrten Ansichten über diese Wissenschaft, indem sie sich diese auf eine Art und Weise vorstellen, wie es ihnen ihr egoistisches Verlangen vorgibt, das auf allen Arten von Gerüchten basiert.

Die Leute stellen sie als Mystizismus dar und meinen, dass sie mit Astrologie, Heilen, Segnen, Wundern, heiligem Wasser und roten Armbändern zu verstehen ist, dass sie dazu benutzt werden kann, die Vergangenheit und Zukunft zu offenbaren. Letzten Endes sucht unser Ego nach einer besonderen Art der Erfüllung für sich selbst.

Demzufolge hat jeder zuerst einmal Schwierigkeiten damit, den kabbalistischen Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu verstehen. Selbst wenn sie ihm zustimmen, sie gehen egoistisch an ihn heran. Das ist die Grundlage von allen Arten von „spirituellen“ Methoden.

Indes sind besondere Menschen nötig, um der wahren Erkenntnis der Methode der Kabbala näher zu kommen. Dies erfordert grosse Ausdauer, viele Bemühungen und gegenseitige Unterstützung von einer Gruppe von Menschen, die dazu bereit sind, und die verstehen, dass sie andernfalls keine Möglichkeit besitzen, sich selbst zu verwirklichen. Einzig durch dieses gegenseitige Verlangen, das „gemeinsame“ Gefäß, können sie die Gelegenheit erlangen, Menschen zu werden um mit sich selbst etwas tun zu können, um über die stoffliche, belebte Existenz zur „menschlichen“ Ebene aufzusteigen.

Die spirituelle Handlung, die wir auszuführen haben, ist in der Ausführung der „613 Gebote“ ausgedrückt, das heisst Handlungen der Einheit unter Menschen, die sich dazu entschlossen haben, sich vereinigen zu müssen.

Dies geschah während der Zeit Abrahahms und während der Zeit Moses ebenso. Und es ist heute das gleiche. Der Grundsatz ist immer noch der gleiche. Wenn Fragmente der zerbrochenen Seele, die vom Schöpfer geschaffen wurde, dazu bereit sind, sich miteinander zu verbinden um das gemeinsame Gefäß wiederherzustellen, dann wird dies zu einer grossen Zusammenfassung der Tora – dem Gefäß des Lichts.

Das Licht wird im Innern dieses gemeinsamen Verlangens, gemeinsamer Anstrengungen und gegenseitiger Unterstützung und Bürgschaft enthüllt.

Daher ist es für einen Menschen nutzlos über spirituelle Kenntnisse und seine Selbstverwirklichung nachzudenken, es sei denn, dass er all dies durch die Vereinigung mit anderen, mit „dem Nächsten“wahrnimmt, das heisst mit Menschen gleicher Art wie er selbst, das bedeutet, dass sie nur durch die Vereinigung eine zweite Natur erlangen können.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichts vom 20.07.2011, Schriften von Rabash

Britischer Wissenschaftler: Wir leben in der vorgestellten Welt

Mitteilung (Die Zeitung „Times“): Das menschliche Gehirn schafft die eigene Version der Realität. Die Welt, die wir um uns sehen, scheint uns nur so zu sein, wie sie ist, meint der führende britische Wissenschaftler Prof. Bruce Chud.

Eigentlich sehen wir die Welt nicht so, wie sie wirklich ist. Wir nehmen nur einen winzigen Teil von dem wahr, was in der Welt tatsächlich geschieht. Wir haben den Eindruck des breiten Panoramas vor unseren Augen, aber tatsächlich sehen wir nicht mehr als die Größe unserer eigenen Finger beim ausgestreckten Arm.

Den restlichen Raum füllt die vorgestellte Realität aus, weil das Gehirn uns eben die stabilen Bedingungen schafft, obwohl Sie denken können, dass Sie der Mensch und der Kapitän des Schiffes sind – viele Prozesse werden jedoch von der Umgebung kontrolliert. Wir können dem eigenen Gehirn nicht vertrauen.

Kommentar: Die Kabbala spricht darüber, dass wir
in der illusorischen Welt leben, welche von unseren egoistischen Eigenschaften gezeichnet wird. Und wenn wir die Eigenschaften der Höheren Welt erwerben, dann können wir darin die wahrhafte, vollkommene Welt empfinden und in den neuen Eigenschaften auch ewig existieren.

(Siehe „Wahrnehmung der Realität“)

Das Medikament für alle Notfälle

Frage: Wie kann das Lesen des Textes, den ich nicht verstehe, mir helfen, sich mit der Gruppe zu verbinden oder die Verbindung zu wünschen?

Meine Antwort: Das Lesen des Textes an sich ist nicht wirksam. Es hilft der Gedanke darüber, was genau ich mir wünsche. Er gleicht sich der Quelle der Kraft an. Sagen wir, dir wurde ein Medikament gegeben, und es heilt genau die Krankheit, die du selbst zu behandeln beabsichtigst.

Das Medikament wirkt auf den ganzen Organismus. Folglich sollst du selbst entscheiden, was genau du heilen willst: das Bein, die Hand, den Kopf, irgendeine Wunde – was du willst. Das Medikament an sich – ist universell.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch „Sohar“, 31.07.2011

Die unendliche Vollkommenheit ist in jedem Augenblick verborgen

Frage: Ich erinnere mich heute, wie ich in der Kindheit immer davon träumte, schneller erwachsen und selbständig zu werden. Und als ich ein Erwachsener wurde, begann ich plötzlich die Sachen zu schätzen, die ich als Kind hatte. Gibt es solche Momente in der Vorbereitungsperiode, die wir besonders schätzen müssen oder muss sie einfach schneller vorangehen?

Meine Antwort: Im Spirituellen geschieht es nicht genauso wie im materiellen Leben; denn das Spirituelle sieht die Vollkommenheit auf jeder Stufe vor. Und eben darin besteht die Schwierigkeit – denn du musst auf jeder Stufe einen Mangel finden, um voranzukommen.

Jeder spiritueller Zustand ist ein Teil der Unendlichkeit. Eben dieser Teil wird dir geöffnet, und alles Übrige bleibt verborgen. Deshalb scheint es dir so zu sein, als ob alles schon die Welt der Unendlichkeit wäre! Du bekommst volle zehn Sefirot auf deiner Stufe.

Und vor allem darfst du die Vergangenheit nicht bedauern, obwohl es auch einen besonderen Zustand gibt, in welchem wir über die Vergangenheit nachdenken, um schneller voranzukommen. Später wird uns bewusst, dass in der Vergangenheit geschehene Ereignisse für unsere Entwicklung notwendig waren. Wir denken auch daran, wie vollkommen die Höhere Bestimmung war und wie klein wir waren, die es nicht verstanden haben, dass wir uns schon damals in der Welt der Unendlichkeit befanden und aus Mangel an geeigneten Kelim nichts gesehen haben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel aus dem Buch „Shamati“, 28.07.2011

Genug gekuckt durch löchrige Vorhänge!

Frage: Welchen Satz sollte ich für mich in Großbuchstaben aufschreiben, damit ich jedes Mal, wenn ich mich in Gedanken ablenke, zu diesem Satz zurückkehren und mich wieder konzentrieren kann?

Meine Antwort: Stell dir einen Zustand vor, der ständig angestrebt werden sollte, und beschreibe ihn mit einem Satz, der dir sofort vor Augen führen würde, dass du nur in deinem Egoismus die Realität als getrennt, zersplittert in gegensätzliche Teile siehst.

Sobald du diese Betrachtungsweise durch dein Ego hindurch abgestreift hast, wird alles zu einem Ganzen. Es ist so, als würdest du die Realität durch einen mit kleinen Löchern übersäten Vorhang betrachten – und sie scheint für dich aus einzelnen Teilen zu bestehen. Du nimmst diesen Vorhang weg – und die gesamte Realität präsentiert sich dir als ein Ganzes.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht, 28.07.2011

Das Lächeln des Kindes – Droge für die Mutter

Mitteilung: Jede beliebige Mutter ist beim Anblick des Lächelns ihres Kindes unglaublich glücklich. Jetzt haben die Forscher für diese Begeisterung eine wissenschaftliche Erklärung gefunden. Die Freude des Kleinen aktiviert im Gehirn der Mutter das Zentrum des Genusses ebenso, wie es Alkohol oder Drogen leisten. Den Forschern aus Texas gelang es zum ersten Mal, aufzuklären, warum das Lächeln des Kindes positive Auswirkung auf die Eltern hat.

Es wurde ein Experiment durchgeführt – den Frauen wurden Fotografien ihrer eigenen und fremden Kinder vorgeführt. Auf einigen Aufnahmen lächelten die Kleinen. Die Magnet-Resonanzforschung und die Analyse des Blutes zeigten, wenn die Mütter ihre Kinder lächelnd sahen, dass dann in ihren Gehirnen die Dophaminproduktion angeregt wurde.

Bei Fotografien der fremden glücklichen Kinder blieb diese Reaktion jedoch aus. Die Dophaminproduktion bedingt die Freude der Mutter. Dieses Hormon ist für den Genuss verantwortlich und wird beim Konsum des Alkohols oder der Drogen produziert.

Kommentar: Das ist der chemische Mechanismus unserer egoistischen Natur. Sagen Sie, wenn der Mensch die Eigenschaft der Nächstenliebe erlangt, wird dann sein Gehirn die Droge der Liebe „Dophamin“ beim Anblick des Lächelns eines fremden Kindes oder Erwachsenen produzieren? Ist diese „Droge“ die von uns erwartete Empfindung des Schöpfers, wie „Gut, das Gute schaffend“ eben? Wird man mit Elektroenzephalografie und Blutanalyse bestimmen können, ob der Mensch die Nächstenliebe erreicht hat?

Korrektur durch die integrale Kraft der Natur

Aus den Nachrichten: „Es wird hochgerechnet, dass die Weltbevölkerung noch vor 2050 die 9 Milliarden-Grenze überschreitet und am Ende des Jahrhunderts die 10.1 Milliarden erreicht, wenn die Geburtenrate weiterhin die erwartete Rate beibehält (Quelle: un.org)

„Die Nahrungsproduktion muss sich 2050 verdoppelt haben, um den Bedarf der anwachsenden Weltbevölkerung zu decken. Innovative Strategien sind als Hilfe notwendig, um Hungersnot zu bekämpfen, die schon mehr als 1 Million Menschen in der Welt betrifft. (Quelle: un.org)

Die ökologische Fußspur der Menschheit – die Forderung, welche die Menschen an die Natur haben – ist zu einem Punkt angewachsen, an dem es für die Erde unmöglich geworden ist, natürliche Ressourcen in dem Maße zu erneuern, indem wir sie verbrauchen. (Quelle: Footprintnetwork.org)

Ökologische Überschreitung bedeutet, dass die Menschheit über die Fähigkeit des Planeten, uns zu erhalten, hinauslebt. Heute fokussiert man sich auf Kohlenstoff, doch der Klimawandel vollzieht sich, da wir ebenfalls andere kritische Limits erreichen: in der Fischerei, den Wäldern, landwirtschaftlichen Flächen und dem Wasser. (Quelle: Footprintnetwork.org)

Mein Kommentar: Wir haben die Grenze überschritten und fallen schon in den Abgrund. Unsere Methoden können den Fall nicht stoppen. Doch wenn wir beginnen, untereinander integrale, ehrliche Verbindungen aufzubauen, wenn wir danach trachten, der Natur gleich zu werden, werden wir die Kräfte der Natur auf uns ziehen und unsere Erneuerung durchführen. Die integralen Kräfte der Natur sind millionenmal stärker, als die Kräfte, die auf uns wirken, aber sie sind durch die Bedingung der Gleichheit vor uns verhüllt: Unsere Eigenschaften stimmen nicht mit ihnen überein.

Doch wenn wir versuchen, jedermann in ein einziges System zu integrieren, werden wir anfangen, die Kräfte auf uns zu ziehen, die in diesem System verborgen sind. Sie werden uns ihnen entsprechend korrigieren, uns in dieses System einfügen und auf jeder Ebene in der gesamten Welt Veränderungen herbeiführen: der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Ebene.

Es ist notwendig zu erkennen, dass die Kräfte der integralen Welt alle Symptome einer Multi-Krise in unserer Welt enthalten und nur sie kann sie korrigieren.

Die Evolution wird uns zu der Notwendigkeit der Kabbala führen

Meinung (A. Repin, Wissenschaftler): Das Phänomen der Globalisierung beinhaltet:

1. Globalisierung im Wirtschaftssektor – Bildung eines globalen Wirtschaftssystems auf der Grundlage des internationalen Marktes;

2. einen gemeinsamen Informationsraum – Erschaffung eines gemeinsamen planetaren Informationsnetzes;

3. einen gemeinsamen sozialgeschichtlichen Raum – Bildung einer planetaren Gesellschaft, die unterschiedliche soziale Subjekte enthält, die sich in gemeinsamen geschichtlichen Bedingungen entwickeln;

4. Globalisierung von politischen Institutionen – Bildung eines einheitlichen Staatsgewalt- und Rechts

systems, Verschwinden von Staatsgrenzen;

5. Globalisierung der Werte – Bildung einer kulturellen Identität auf planetarer Ebene, basierend auf universellen allgemeinmenschlichen Werten.

Die natürliche Evolution der Biosphäre und der Gesellschaft im 20. Jahrhundert haben die Menschheit an eine neue Qualität herangeführt, welche eine Optimierung von Beziehungen innerhalb der planetaren Gesellschaft und von Beziehungen zwischen der Gesellschaft und der Natur erfordert.

Eine Optimallösung stellen aus der Sicht von Wernadski (russischer Wissenschaftler, 1863-1945) die harmonischen Beziehungen innerhalb der Noosphäre dar. Eine solche Harmonie ist nur im Falle einer gemeinsamen planetaren Zivilisation möglich.

Wiedervereinigung und Globalisierung bilden einen objektiven Prozess, welcher sich auf eine natürliche Art entwickelt und die Bevölkerung des gesamten Planeten mit einbezieht.

Es hat sich ein Weltmarkt gebildet, und auf dieser Grundlage ist eine vernünftige Nutzung von Naturressourcen im Interesse aller Menschen möglich. Globalisierung und Wiedervereinigung werden durch eine immer mehr zum Vorschein tretende Kampfansage an die nationalstaatliche Souveränität begleitet.

Die Widersprüchlichkeit und die Schmerzhaftigkeit dieses Prozesses zieht eine Verschärfung von ethnischen Konflikten, Kriegen, Aufständen nach sich, und dennoch begünstigen sie im Großen und Ganzen eine Erschaffung von auf Einheit beruhenden Beziehungen zwischen Ländern und Völkern. Die Bildung eines planetaren Informationsraums ist notwendig. Dies stellt eine notwendige Bedingung für die weitere Entwicklung der Globalisierung und Wiedervereinigung dar.

Kommentar: Es tut mir weh, die Meinungen von Wissenschaftlern zu lesen; sie haben in allem Recht und ihre Gedanken sind hoch und die Herzen rein, aber wie kann man sich eine Veränderung des Menschen vorstellen, der von einem unwilligen, natürlichen, intuitiven, egoistischen Verhalten den anderen gegenüber beherrscht wird und alles um sich herum nur zum eigenen Wohl nutzen will, zu einem Menschen, der die Handlungen des Gebens und der Liebe nur zum Wohl des Nächsten ausführt und sich selbst dabei als ein Mittel für diese Handlung sieht?!

Denn solche Eigenschaften hat die Natur selbst in uns erschaffen, und es liegt nicht in unserer Kraft, uns zu ändern. Und wie lassen sich die Naturkräfte hervorrufen, welche in der Lage wären, uns zu korrigieren, wenn solche Kräfte existieren? – Das ist der Gegenstand der Lehre und die Methode der Kabbala.