Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Wie man den Schöpfer richtig bittet.

Frage: Wie bitte ich richtig, wenn ich sehe, dass meine Bitte das Gefühl dieser Bitte löscht? Laufe ich vor dem weg, was mir der Schöpfer gibt?

Antwort: Nein. Je öfter man um etwas, bittet, desto eher versteht man, wie unnatürlich und schwach unsere Anforderungen sind und wie wir vielleicht um etwas anderes bitten und dies anders formulieren sollten.

Verstehen Sie, wir befinden uns in einem starren System. Sie schicken keine E-Mail irgendwohin und das war es dann. Sie arbeiten ständig in diesem System, daher ändert sich ihre Botschaft und formt sich um.

Das System reagiert immer auf seine Art und Weise. Zum Beispiel sage ich Ihnen etwas und im selben Moment ändert sich in mir der Gedankengang. Plötzlich finde ich andere Optionen für Fragen, Antworten, Ausdrücke usw. Dies nennt man Interaktion mit dem System, ich bin darin und kann nicht aus dieser Matrix herausfallen.

Aus dem russischsprachigen Unterricht 04.11.2018

[240831]

Wie fällt man nicht in die Selbstliebe?

Frage: Wie fällt man nicht in die Selbstliebe? Denke ich über den Sinn des Lebens nach, wenn ich mich für klug und wichtig halte? Wie kann man daraus ein wahres Ergebnis erzielen?

Antwort: Die Tatsache, dass du dich für groß, wichtig und klug hältst, ist gut. Du musst dir dabei bewusst sein, dass du dafür den Schöpfer zu danken hast. Woher hast du diese Größe, dieses Wissen usw.? – das kommt von Ihm. Das ist das Erste.

Zweitens: was hast du erhalten und worauf bist du stolz? Ein Kind, welches ein neues Spielzeug bekommt, befindet sich ebenfalls in einem Zustand der Euphorie, es ist möglicherweise stärker erfüllt als du.

Alles hängt von der Größe des Verlangens ab. Wenn es klein ist, ist es leicht zu erfüllen und du fühlst dich auf dem Gipfel des Erfolges. Wenn das Verlangen hingegen groß ist, ist es viel schwieriger es zu erfüllen, du wirst dich völlig leer fühlen. Aus diesem Grund wird alles an deinem Verlangen gemessen, daran, wie groß es ist. Noch sind unsere Verlangen sehr klein.

Es ist natürlich wünschenswert, sich in einem guten Zustand zu befinden, gleichzeitig muss man aber verstehen, wovon er abhängt: da der Schöpfer euch das Licht schenkt- und nicht weil man etwas selbst erreicht hat.

Aus dem Unterricht von 25.11.2018

[241080]

Der Kampf mit sich selbst

„(Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm..) von denjenigen, die in den Dienst des Schöpfers eintreten möchten, um sich wahrlich an Ihn anzuheften und das Gemach des Königs zu betreten, nicht jeder zugelassen wird. Sondern man prüft den Menschen: Wenn es in ihm keinen anderen Wunsch gibt, außer dem Wunsch nach der Anhaftung (Dwekut), dann lässt man ihn herein. Und wie prüft man einen Menschen, ob es in ihm nur einen Wunsch gibt? Man bereitet ihm Hindernisse, indem man ihm fremde Gedanken und fremde Boten schickt, um ihn zu hindern, auf dass er diesen Weg verlassen möge und sein Leben wie alle anderen lebe.“(Shamati 70)

Baal HaSulam schreibt, dass in der Natur alles in einer Kollision begriffen wird. Das Leben ist ein Kampf, nicht mit jemandem oder etwas, sondern mit sich selbst. Wenn man es richtig versteht, dann läuft alles gut.

Alles hängt davon ab, wie man sich darauf einstellt, zu verstehen, dass zwei Kräfte in der Welt herrschen: die des Empfangens und die des Gebens. Die Kraft des Empfangens ist unser großer Egoismus. Und die Kraft des Gebens gibt es nicht in uns. Wir müssen sie allmählich in uns entwickeln. Es ist nicht einfach.

Um dies zu tun, müssen wir irgendwie in der Gruppe zusammenwirken und versuchen, einander näher zu kommen. Wir wollen es nicht. Genau an dem Punkt, an dem ich das Gefühl habe, dass ich es nicht will, sondern mich dazu zwinge, muss ich mich an den Schöpfer wenden und Ihn bitten, mir die Fähigkeit zu geben, es zu wünschen. Wenn ich den Kampf nicht aufgebe, sondern mich bei diesem Gedanken erwische, kann ich ein Gleichgewicht in der mittleren Linie erreichen.

Frage: Was sind Fremdgedanken?

Antwort: Das sind alle Gedanken, die nicht auf die Verschmelzung mit dem Schöpfer, auf die Ähnlichkeit der Eigenschaften, auf die Eigenschaft des Gebens ausgerichtet sind.

Aus dem russischsprachigen Unterricht, 16.12.2018

(241815)

Kabbala Akademie

Beeinträchtigen Wohlstand und Armut die Kabbala?

Frage: Sie haben einmal gesagt, dass der Schöpfer Reichtum gibt, um sich zu distanzieren. Die Armut entfremdet sich ebenso vom Spirituellen, da sich alle Kräfte und Gedanken darum drehen, wie man die Familie und sich ernähren kann. Beeinträchtigen Wohlstand und Armut die Kabbala?

Antwort: Die Antwort lautet nein. Es hängt alles davon ab, wie sich ein Mensch trotz Reichtum oder Armut mit der Höheren Kraft in Verbindung setzt. Der Schöpfer gibt ihm genau das, was er für seine Seele benötigt.

Da ich vom Schöpfer Bedingungen wie Reichtum oder Armut erhalte, kann ich es rechtfertigen. Es ist auch aus der Sicht von der Wurzel meiner Seele gerechtfertigt, da es natürlich und ausbalanciert ist.

Frage: Wenn ich das verstehe, hält es mich dann davon ab, darüber nachzudenken, woher ich das Geld bekomme?

Antwort: Nein, ich behandle es als spirituelle Arbeit.

Aus dem russischsprachigen Unterricht 25.11.2018

[242578]

Maaser ist ein Naturgesetz


Ich habe folgende Fragen zu Maaser erhalten:

Frage: Können wir spirituell vorankommen, wenn wir den Zehnten (Maaser) nicht bezahlen?

Antwort: Nein.

Fortsetzungsfrage: Ich habe das Buch „Kabbala für Anfänger“ gekauft und druckte „Die Einführung in das Buch Sohar“ selbst. Wird das als Zehnter betrachtet?

Antwort: Nein

Fortsetzungsfrage: Mit der Verpflichtung, den Zehnten zu bezahlen, werden viele Menschen von der Kabbala abgeschreckt, das wird aber keine Lösung für sie sein. Sie engagieren sich in der Kabbala mit all ihrem Verlangen, nach einer Weile verstehen sie, dass sie Maaser bezahlen müssen, um spirituell voranzukommen. Ich frage mich, ob ein Mensch, der sich bereits über dem Machsom befindet, ebenso verpflichtet ist, Maaser zu bezahlen, um das Ziel zu erreichen?

Antwort: Ja

Fortsetzungsfrage: Auch auf der letzten 125ten Stufe der Leiter?

Antwort: Ja

Fortsetzungsfrage: Die Armen werden nicht einmal einen Millimeter weiterkommen.

Antwort: Wenn sie arm sind, ist ihr Maaser auch entsprechend klein.

Fortsetzungsfrage: Ich bin darüber enttäuscht, dass man um die Spiritualität zu erreichen, bezahlen muss.

Der Maaser muss abgeschafft werden, da er eine Einschränkung darstellt, um die so genannte “neue Gesellschaft“ zu erreichen.

Antwort: Maaser ist ein Naturgesetz, niemand kann ihn abschaffen. Du bezahlst niemanden dafür; du ziehst nur den Teil von dir ab, der unmöglich zu korrigieren ist. Du gibst ihn durch eine andere Methode, zur Korrektur in die Welt. Du erkennst, dass dein Maaser für die Verbreitung der Kabbala um dich herum notwendig ist. Du solltest darüber lesen (du kannst es auf Google.com nachschlagen).

Der Maaser ist 10% deiner Wünsche, die sich auf Malchut beziehen und die du nicht selbst korrigieren kannst. Du kannst nur ein Zehntel deines Einkommens trennen, was dem Maaser entspricht. Du wirst sonst deine Seele nicht korrigieren können. Sie wird nicht durch das Geld, sondern durch deine Zurückweisung korrigiert. Deshalb kannst du dieses Geld für alle Arten von leeren Gütern ausgeben, aber es ist praktisch unmöglich, es für Maaser auszugeben!

Frage: Ich verstehe, dass wir 10% unseres Einkommens als Maaser zahlen sollen. Wo können wir den Beitrag leisten? Sollen wir ihn einmal im Monat, entsprechend unserem monatlichen Einkommen einzahlen oder können wir ihn alle zwei Wochen mit unserem Lohnzyklus bezahlen? Wollen Sie uns sagen, dass wir, wenn wir nicht am Maaser teilnehmen weiterhin spirituell vorankommen, aber dabei das Gesamte daran hindern, schneller voranzukommen?

Antwort: Du solltest für die Antwort in vorangegangenen Beiträgen zu diesem Thema suchen.

Das Streben eines kabbalistischen Lehrers

Frage: Hat ein erfolgreicher Kabbalist den Wunsch, dass seine Schüler die spirituelle Stufe offenbaren? Zieht er sie auf seine Stufe, oder tut er es nur um selbst aufzusteigen?

Antwort: Da ich diese Lehre verbreite, steige ich entsprechend auf, wenn ich meine Schüler unterrichte. Jede mögliche kleine Seele, die in die gemeinsame Entwicklung einbezogen ist, ist mit dem gemeinschaftlichen Strom der Korrektur verbunden und nimmt auf jeden Einfluss.

Das heißt, ich beeinflusse die gemeinsame Seele Adams und euch, indem ich euch in sie durch mich einschließe. Auf diese Weise beeinflusse ich das ganze Universum.

Frage: Sie sind also offensichtlich daran interessiert, voranzukommen?

Antwort: Ich bin eindeutig daran interessiert mit euch und allen voranzuschreiten. Dieses Interesse ist nicht egoistisch, denn ich möchte selbst, dass das gesamte System zu einer Verschmelzung mit dem Schöpfer kommt. Hier verschwindet das Ego vollständig. Ihre Frage macht keinen Sinn, denn in der Kabbala ist das Individuelle und das Allgemeine absolut gleich.

(241104)

Gibt es in unserer Welt ein selbstloses Geben?

Frage: Gibt es in unserer Welt Beispiele, die das Empfangen um zu geben veranschaulichen?

Antwort: Angenommen es will mir jemand ein Geschenk machen und gibt mir eine Tafel Schokolade. Ich habe einen hohen Zuckergehalt im Blut und esse daher keine Süßigkeiten. Ich nehme das Geschenk trotzdem an, da es mir diese Person von ganzem Herzen gegeben hat. Im Prinzip nehme ich dieses Geschenk an, um diesem Mensch ein gutes Gefühl zu vermitteln.

In unserer Welt gibt es kein Beispiel für das wahre Empfangen um des Gebens willen. Es gibt nicht einmal einen solchen Zustand wie geben um zu geben. Hier ist alles egoistisch und wird nur für sich selbst getan. Wir können keine Bewegung machen: weder in Gedanken und Wünschen, noch körperlich, dafür haben wir keine Energie. Wir sind dazu bestimmt zu empfangen, so sind wir erschaffen worden.

Um das Geben zu erlangen und darin zu leben, brauchen wir eine völlig neue Energie – die Energie des Gebens. Nur wenn wir in einer Gruppe lernen, können wir diese Dynamik empfangen. Wir haben dann die Möglichkeit, ohne egoistischer Energie, die Eigenschaften für das selbstlose Geben zu erhalten. Wir werden schließlich vom Schöpfer diese Kraft bekommen.

Ich nähere mich dem Schöpfer an, empfange Energie von Ihm, die ich dann weitergeben kann. Nur so können wir in der Spiritualität handeln.

Wir müssen das lernen, da es vor uns liegt.

(240375)

Wo sollen wir Kabbala studieren?

Drei Fragen, die ich über das weltweite Kabbalastudium erhielt:

Frage: Unterrichten Sie Kabbala in Europa und wenn ja, wo?

Antwort: Sie können die gesamte Information Kabbala Akademie   finden.

Frage: Ist der Lehrplan ihrer Unterrichte als Download verfügbar?

Antwort: Ja. Schauen Sie sich bitte die Informationen über all unsere verfügbaren Materialien und Lernmöglichkeiten auf unserer Akademie Seite an.

Frage: Ich bin so glücklich, über die Kabbala zu lernen. Diese Philosophie reflektiert meine persönlichen Sehnsüchte. Haben Sie irgendwelche Standorte in Russland? Ich würde sie gern besuchen, während ich dort bin.

Antwort: Besuchen Sie bitte unsere , um Informationen zu finden. Es gibt Bnei Baruch Gruppen, sowie einzelne Studenten in vielen Städten in Europa. 

Kabbala Akademie

Pessach Seder: Die Ordnung der Geburt der Weltseele

Matzen symbolisieren den Zustand, wenn das „Brot von Bina“ gegessen wird, das von der Stufe Bina, dem Geben, kommt. Und obwohl wir uns immer noch auf der Stufe von Malchut befinden und wir nicht fähig sind aufzusteigen, müssen wir so stark wie möglich versuchen, Handlungen des Gebens durchzuführen und uns miteinander verbinden.

Obwohl es uns völlig klar ist, dass wir keinen Erfolg haben werden, ist das egal: wir müssen diese Handlungen trotzdem ausführen, denn sie ziehen das Höhere Licht auf uns und das Licht führt dann seine Handlung aus, die unsere „Befreiung“ heißt.

Des Menschen Austreten aus dieser Welt, aus dem Objekt der egoistischen Wahrnehmung, des pragmatischen Wissens, aus dem eigenen Ego, geschieht nicht auf die übliche Weise entsprechend der Ordnung der Stufen. Dies ist wie der Prozess des Geboren werden, das vollständig in der Dunkelheit, in Eile geschieht. Bei der Geburt muss sich der Fötus auf den Kopf stellen und aus der einen Welt in eine andere gehen: aus seiner Mutter, seiner inneren Stufe, in die äußere Welt.

Unsere Seele wird in gleicher Weise geboren. Und deshalb hat kein anderes Fest eine so präzise Ordnung von Handlungen während der Feiertage. Normalerweise segnen wir nur die Nahrung und den Wein. Jedoch ein Pessach-Mahl hat eine ganze Ordnung (Seder), der man ganz genau folgen muss. Dies ist so, weil des Menschen Austritt aus seinem Ego, aus unserer Welt und seine Errungenschaft der Wahrnehmung der spirituellen Welt, einer höheren Dimension, das als seine spirituelle Geburt bezeichnet wird, nicht ensprechend normaler Gesetze geschieht.

Normalerweise wachsen Verlangen nach der Ordnung der Stufen: zwei Stufen des kleinen Zustandes (Katnut Alef und Bet), zwei Stufen des großen Zustandes (Gadlut Alef und Bet), die die inneren und äußeren Zustände abwechseln und noch einmal: das Innere und das Äußere. Mit anderen Worten, die Verlangen und das Licht wachsen schrittweise.

Doch während der Geburt scheint alles „inkorrekt“, anders herum zu geschehen. Und darum heißt das Pessach Mahl „Seder“ (Ordnung). Es ist eine besondere Ordnung, die nicht den Gesetzen des aufeinanderfolgenden Wachstums gemäß der Stufen entspricht.

Die Sache ist die, dass diese Stufe, die wir jetzt während des „Auszugs aus Ägypten“ erleben, unsere Geburt ist. Und die Seele, die geboren wurde, wächst dann nur noch. Doch auf dieser Stufe gechieht eine echte „Revolution“. Und darum geschieht die gesamte Ordnung eines Pessach Mahles – „Kiddush“ (Segen), „Urchaz“ (Hände waschen), „Karpas“ (Kräuter in Salzwasser tunken), „Yachaz“ (Brechen von Matza), „Maggid“ (Geschichte des Auszugs aus Ägypten) und so weiter – nicht gemäß der normalen Ordnung der Korrespondenz von Lichtern und Verlangen, der sie im Wachstum folgen sollten.

Aus diesem Grund, selbst, wenn wir in Ägypten, dem egoistischen Verlangen, sind und zueinander eine egoistische Einstellung haben und nur an uns selbst denken (denn schließlich herrscht der Pharao über uns), müssen wir trotz seiner ganzen Macht alle möglichen Handlungen ausführen und versuchen, uns über ihn zu erheben und zwischen uns neue Verbindungen zu finden. Wir müssen eine Verbindung finden, die sich außerhalb Ägypten befindet. Das bedeutet, uns auf die zukünftige Erlösung einzustellen.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 18.04.2011, „Dies ist für Juda“

 

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Die Quelle von Pessach

Wir sind in den besonderen 7 Tagen der Pessachfeiertage. In diesen Tagen müssen wir eine korrekte, ununterbrochene Absicht erhalten, da dies eine sehr spezielle Zeit ist.

Wir feiern keine religiösen Rituale oder Bräuche. Wir sind sehr weit von denjenigen entfernt, die all diese Handlungen nur durchführen, weil man es ihnen als Kindern so beigebracht hat, oder sie dies aus einem egoistischen Ziel heraus tun, um eine Belohnung in dieser oder der kommenden Welt zu erhalten.

Zuallererst wollen jene, die Kabbala studieren, die Höhere Welt und die spirituellen Handlungen enthüllen, und erst nachdem sie ihre Folgen (Zweige) sehen, sind sie darauf vorbereitet, sie auch zu respektieren und mit derselben Absicht zu beachten, wie die spirituellen Handlungen oben.

Abraham und seine Schüler waren die Ersten, die die Verbindung zwischen den Wurzeln und den Zweigen erreichten. Davor war Abraham ein Götzenbauer und Priester im alten Babylon. Doch nachdem sich ihm die spirituelle Welt offenbarte und er deren Abdrücke in unserer physischen Welt entdeckte, und somit all die Kräfte die von der spirituellen Welt zu uns herabsteigen und alles in Bewegung setzen, schuf er die Sprache der Zweige. Diese Sprache ist eine Beschreibung der Höheren Welt, der Wurzeln, in welcher Begriffe dieser Welt, der Zweige, benutzt werden,.

Dadurch enthüllte er die ganze Wirklichkeit, die physische und die spirituelle Realität, als ein Ganzes. Somit verschmolzen auch die physischen und die spirituellen Handlungen in ihm zu einem Ganzen, und dies lehrte er auch seinen Schülern.

Darüber steht geschrieben, dass unsere Vorväter (die ersten Kabbalisten) die gesamte Tora bereits befolgten, bevor sie diese am Berg Sinai empfingen. In der Tat enthüllte sich ihnen die Tora durch die Erreichung der spirituellen Welt mit ihren spirituellen Handlungen. Auf dieser Grundlage führten sie die gleichen Handlungen in unserer Welt aus und nahmen die gesamte Wirklichkeit als ein Ganzes wahr.

 

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