Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Leben und Tod aus Sicht der Kabbala, Teil 3

Frage: In den Jahrtausenden der Entwicklung der menschlichen Zivilisation hat es eine Vielzahl verschiedenster Vorstellungen gegeben. Überraschend aber wahr ist, dass sich fast alle mit dem Leben nach dem Tod beschäftigten. Jeder glaubte daran. Was sagt die Kabbala darüber?

Antwort: Die Kabbala sagt, dass Leben nicht die Existenz und den Tod unseres „Eiweißkörpers“ bedeutet; es wird, ungeachtet in welchem Zustand sich unser Körper befindet, mit der „Höheren Kraft“ gefüllt.

Mit anderen Worten, wir haben die Möglichkeit, den Willen zu Geben außerhalb von uns zu erlangen, indem wir uns mit unserem Egoismus antreiben. Wenn sich jemand selbst antreibt und andere erfüllen möchte, erhält er, um es an andere weitergeben zu können, von Oben Füllung. Mein Verlangen, jemanden außerhalb von mir zu füllen, bedeutet Leben. Ich möchte jeden erfüllen. Wenn ich mich so mit anderen und durch sie, in Beziehung zum Schöpfer bringe, durchströmt mich ein großes Leuchten und dieses Licht, das mich erfüllt, wird Leben genannt.

Frage: Was bedeutet dann Tod?

Antwort: In der spirituellen Welt bedeutet der Tod den Abstieg von der Eigenschaft des Gebens zur Eigenschaft des Empfangens. Das Verlangen für sich selbst zu empfangen, sich alle Genüsse selbst einzuverleiben, das ist der spirituelle Tod. 

Frage: Bedeutet das, dass wir aus Sicht der spirituellen Welt tot sind, wenn wir uns jetzt im Verlangen zu Empfangen empfinden?

Antwort: Aus Sicht der spirituellen Welt sind wir nicht tot, wir existieren nicht einmal. 

Frage: Bestimmt man in der spirituellen Welt selbst, ob man am Leben oder tot ist?

Antwort: Ja, wenn man den Zustand von Leben erreicht hat und diese Eigenschaft dann von einem abfällt, das Licht verschwindet, besagt das: „Nun befinde ich mich im Zustand des Todes.“

Einstweilen befinden wir uns noch in keinem Zustand. Aus spiritueller Sicht werden wir als Tiere und nicht als Menschen betrachtet.

Frage: Könnte man sagen, dass wir zurzeit als eine „Möglichkeit“ existieren?

Antwort: Ja, wir können eine spirituelle Stufe erreichen und Mensch werden, bis jetzt haben wir das noch nicht erreicht.

Frage: Was ist die spirituelle Wurzel des Todes?

Antwort: Sie ist der Übergang zu einem anderen Zustand, der jedoch nicht den Tod bedeutet. Wir betrachten den Tod als Abwesenheit vom Verlangen zu empfangen, die Eigenschaft des Schöpfers. Wenn sich das in uns manifestiert, nennen wir es Leben.

Aus Kab TV „Grundlagen der Kabbala, 14.1.19

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Immer mit mir – Teil 12

 

Aufkeimender Zweifel  

Plötzlich wurde mir klar, dass es auch eine andere Art von Studium gibt. Nicht rational, nicht so wissenschaftlich, nicht wie ich es gewohnt war. Obwohl ich weiterhin bei Hillel studierte, konnte ich von diesem Moment an nicht mehr, wie bisher, in das Studium der Texte eintauchen, um Geschriebenes zu verstehen, um zu wissen, zu lernen und zu genießen, was ich gelernt hatte.

RABASH „ruinierte“ mein Vergnügen. Er säte Zweifel in mir, die sich zu einem einzigen aufdringlichen Gedanken kristallisierte: “Ich will in das zu untersuchende Material eindringen”.

 

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Fortsetzung folgt…

Was ist Ego?

Die menschliche Natur beinhaltet das Verlangen zu genießen, das Ego besitzt die Absicht, auf Kosten anderer zu genießen.

Unser Verlangen zu genießen teilt sich in individuelle, soziale und spirituelle Verlangen auf:

  • individuelle Verlangen – nach Essen, Sex, Familie und Obdach
  • Soziale Verlangen – nach Geld, Ehre, Kontrolle und Wissen.
  • Spirituelles Verlangen – oder genauer gesagt, der Kern eines spirituellen Verlangens (genannt „Punkt im Herzen“), der den Sinn und Zweck des Lebens in Frage stellt. Er beginnt aufzutauchen, wenn wir in unseren individuellen und sozialen Verlangen immer weniger erfüllt werden, und kann sich zu einem vollen spirituellen Zustand entwickeln.

Das Ego wird auf der Ebene unserer sozialen Verlangen aktiviert. Beginnend mit dem Verlangen nach Geld, ist es ein Verlangen, das grundsätzlich das will, was der andere hat. 

Das Ego, d.h. die Absicht, auf Kosten anderer zu genießen, bezieht sich nicht auf unsere individuellen Verlangen nach Nahrung, Sex, Familie und Obdach. Diese sind rein animalische Verlangen, die in uns wirken, um unser Überleben als Individuum und als menschliche Spezies zu gewährleisten. Ähnlich, wie es eine Kraft gibt, die an leblosen Objekten arbeitet, damit sie ihre Form beibehalten.

Das Ego wird auf der Ebene unserer sozialen Verlangen aktiviert. Beginnend mit dem Verlangen nach Geld, ist es ein Verlangen, das grundsätzlich das will, was der andere hat. 

Wenn wir die menschliche Evolution als eine Abfolge der oben genannten Verlangen betrachten, können wir sehen, wie wir in den frühen Tagen der menschlichen Evolution, d.h. in unseren „Höhlenmenschentagen“, nur gelebt und gearbeitet haben, um unsere individuellen Verlangen nach Nahrung, Sex Familie und Obdach zu befriedigen .

Nach einiger Zeit begannen wir das zu wollen, was andere hatten. Das Verlangen nach Geld drängte uns, uns voneinander abzugrenzen, unser Eigentum vom Eigentum anderer zu differenzieren und Systeme des Austauschs zwischen uns zu entwickeln. Dies ist der Beginn des Ausdrucks des Egos in der menschlichen Gesellschaft.

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Immer mit mir – Teil 11

 

Hat er mich verlassen?!  

Ich war verletzt und wütend auf RABASH, die Tatsache, dass ich nichts verstand… Nun, ich wusste nicht, was man hätte tun können. Ich fing gerade erst an. Hat er mich deshalb verlassen?! Er hatte ein Feuer in mir entzündet und ließ mich plötzlich allein, verbrennen. Er hat mich verlassen. Wie konnte er nur?!

Erst danach wurde mir klar, was RABASH mir antat. Er hatte mich getestet, überprüft, ob ich empört bin. Würde ich nach einer Möglichkeit suchen, nichts mehr zu verstehen, oder würde ich das Wissen bevorzugen, wo mein „Ich“ unverletzt blieb? Im Grunde genommen wollte er herausfinden, ob ich der Mühe überhaupt wert war. War ich reif für Schmerzen, für eine echte Suche, für Wachstum, sollte man in mich die Kraft investieren oder nicht?

Damals war ich empört, heute sehe ich, wie alles von ihm genau geplant war. Der Höhere bringt immer den Unteren zur Welt. Der Untere kann sich selbst nicht zur Welt bringen. RABASH prüfte, ob ich bereit war mich zu ändern. Würde er mich erwecken wie ein weinendes Baby, vielleicht ohne zu verstehen, was ich brauche, einfach, weil ich mich schlecht fühle? Er wollte ein unbewusstes Gebet von mir. Er wollte, dass ich ihn zwinge, sich um mich zu kümmern.

Und so war es auch. Ich hatte RABASH noch nicht „getroffen“, aber die Tatsache, dass er mich „weggestoßen“ hat, brachte mich zu dem großen Wunsch, zu ihm, durchzudringen.

RABASH sah alles, fühlte und schwieg.

 

[# 242374]

Fortsetzung folgt…

Leben und Tod, Teil 2

Nichts ist gewisser als der Tod – nichts ist ungewisser als die Stunde des Todes 

Sprichwort: Nichts ist gewisser als der Tod – nichts ist ungewisser als die Stunde des Todes„. In der Tat muss ein Mensch die Stunde seines Todes nicht wissen, obwohl das Thema durchaus interessant ist.

Beim Kauf, beispielsweise, eines Lotterieloses, glaubt der Mensch, er könne gewinnen, auch wenn die Chancen eins zu einer Million stehen. Wenn er jedoch nach draußen geht, kommt er nie auf die Idee, ihm könnte etwas zustoßen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit viel größer ist. Das ist unsere Art, so zu reagieren.

Was ist die Ursache für dieses Verhalten?

Antwort: Wir wollen immer das, was für uns gut und nicht was schlecht ist. Deshalb wägen wir die Umstände und Handlungen nicht richtig ab. In der Regel denken wir, dass alles gut wird.

Frage: “ Maximaler Genuss bei minimalem Energieverbrauch“. Ist diese das Programm unserer Existenz?

Antwort: Ja, denn alles Leben ist auf beabsichtigten, vorüberziehenden Genüssen aufgebaut. In jedem Moment unserer Existenz versetzen wir uns immer in den angenehmsten Zustand.

Die Fortsetzung folgt….
 Aus der TV Sendung „ Die Grundlagen der Kabbala.“ 14.01.2019

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“Wie kann ich Wunder in meinem Leben geschehen lassen?” (Quora)

Michael Laitman, in Quora: Wie kann ich Wunder in meinem Leben geschehen lassen?

Nichts ist einfacher, als dass ein Wunder in meinem Leben geschieht.

Wenn Menschen Ablehnung, Hass und Verschlossenheit untereinander spüren, sie aber beginnen, sich über solche negativen Empfindungen hinweg zu verbinden, wie geschrieben steht: „Liebe wird alle Übertretungen bedecken“, wird jeder durch diesen Kampf über das Ego von der Natur positiv beeinflusst.

Dieser positive Einfluss wird in der Weisheit der Kabbala als das ‘Licht’ bezeichnet. Die Menschen fühlen, dass das Licht sie genau aus der Dunkelheit zieht, die sie noch kurz zuvor empfunden haben. 

Eine solche Verbindung über gegenseitige Ablehnung und Hass hinweg  ist ein Wunder. Wenn es passiert, spüren wir eine neue Erleuchtung, Perfektion, Wärme und Harmonie in unserem Leben.

Woran liegt es, dass dieses Wunder geschieht, wenn wir uns über Hass und Ablehnung erheben?

Das liegt daran, dass wir durch dieses Verhalten dem Licht ähneln, – der Qualität der Liebe und des Gebens der Natur – und dass wir durch unsere Verbindung den Einfluss des Lichtes mehr anziehen.

Wenn wir beschließen, dass wir von Kriegen, Konflikten und Hass untereinander genug haben und versuchen, gut miteinander umzugehen, werden wir sofort spüren, wie sich die Welt verändert und mit einem besonderen Licht erfüllt ist.

Wir sind von diesem Licht immer vollkommen umhüllt, aber wir empfinden es als Dunkelheit. 

Warum?

Unsere selbstbezogene, egoistische Natur ist zu der gebenden und liebenden Natur des Lichtes genau entgegengesetzt.

Indem wir uns bemühen, so liebevoll und gebend wie das Licht selbst zu sein, obwohl wir uns genau entgegengesetzt empfinden, ziehen wir den positiven Einfluss des Lichts an, und es vollbringt dieses Wunder, uns über unsere instinktive Ablehnung hinweg miteinander zu verbinden.

Wenn solch ein Wunder geschieht, werden wir ein völlig neues Gefühl von Glück, Zuversicht, Wärme, Unterstützung und Harmonie spüren, d. h. wir haben ein positives Lebensgefühl. 

Familie und Ehe, Teil 11

Die Anzeichen der Offenbarung des Schöpfers 

Frage: Woher wissen wir, dass sich der Schöpfer uns offenbart hat? Gibt es irgendwelche Anzeichen?

Antwort: Wenn du anfängst, sehr starke gegensätzliche Stöße in dir zu spüren, wenn du von einer Seite zur anderen geworfen wirst und nicht verstehst, was mit dir passiert und du deine Zustände nicht realisierst – dann ist das ein Signal des Fortschritts. Das Wichtigste sind die Abstiege- wenn ein Mensch fühlt, dass er keine Hoffnung mehr hat, nichts versteht und sich in eine Art Nebel befindet. Er geht geduldig durch diese Zustände, nimmt systematisch am Lernprozess teil, schließt sich in die Gruppe und in alles, was die Kabbala vorschreibt ein. Nach ein paar Tagen ist die Welt wie neu.

Frage: Wenn sich diese Kraft in uns manifestiert, welche Änderungen erleben wir dann in der Familie?

Antwort: Dort passiert das Gleiche, sogar noch ärger. Der Mensch fällt in diese Welt, die absolut entgegengesetzt zu der spirituellen Welt ist zurück. Er konnte sich kaum vorstellen, dass er in solche Zustände geraten könnte. Er steht wieder auf, dann steigt er wieder ab und steht wieder auf.

Indem er fällt, schöpft er eine weitere Portion Egoismus aus unserer Welt, um sie zur Korrektur zu bringen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 01.01.2019

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Familie und Ehe, Teil 10

Frage: Was sagt die Kabbala über Phänomene in der Familie wie Eifersucht und Betrug? Was ist die richtige Einstellung dazu?

Antwort: Es ist natürlich, denn wir sind sowohl Tiere als auch, in gewissem Maße, Menschen. Wenn unsere höhere Verbindung alles bestimmen wird, dann wird es keine Probleme geben, wir werden uns immer verstehen.  

Heute basiert alles auf der gegenseitigen Angst zwischen Mann und Frau: Ich werde mich scheiden lassen, die Polizei, das Gericht, es gibt körperliche Gewalt und alles Mögliche. Solche Grausamkeiten müssen vermieden werden. Solange wir die Vollkommenheit und die Kombination von Spirituellem mit dem Materiellem nicht erreicht haben, werden diese Probleme bestehen bleiben. Diejenigen, welche die Kabbala mit dem Ziel studieren, sich selbst zu korrigieren, werden diese Schwierigkeiten nicht weniger, sogar schlimmer als andere haben.

Bemerkung: Sie haben also eine Lösung für alle Probleme: die Offenbarung des Schöpfers. Wenn Er sich offenbart, wird alles verständlich.

Antwort: Wir sehen auch in unserer Welt, dass nichts Anderes übrigbleibt. 

Bemerkung: Ja, aber es nimmt Zeit in Anspruch.

Antwort: Das ist egal, wir müssen etwas tun und nicht die Entwicklung fortsetzen, die zu nichts führt.

Frage: Hat die Kabbala irgendwelche Lösungen?

Antwort: Damit wir verstehen, was wir sind, müssen wir zu arbeiten anfangen und uns ständig um die Offenbarung bemühen. Ich bin ein Tier, wenn ich mich mit der Kabbala beschäftige, werde ich vielleicht für eine gewisse Zeit ein noch größeres Tier. Es heißt: „Wer das Wissen vermehrt, vermehrt die Trauer.“

Der Egoismus des Menschen wächst, und ist nicht in der Lage, mit sich selbst klar zu kommen. Er versteht seine Probleme, kann aber nichts dagegen tun. Er korrigiert sie auf der spirituellen Stufe und stürzt möglicherweise auf die egoistische, irdische Stufe ab. Das gehört alles zum Weg, du kannst nichts tun.

Bemerkung: Sie sagen, dass man es versuchen, ausprobieren und sich Mühe geben soll.

Antwort: Das ist der Weg der Evolution. Schaut euch an, wie das alles geschieht: ein Individuum steigt auf und stürzt, verschwindet; dann erscheint und verschwindet ein anderes Individuum, das Dritte usw. Dies ist der Weg der Evolution. Wir machen auf unserem kabbalistischen Weg nichts Neues, wir beschleunigen lediglich die Zeit. Deshalb besteht unser Leben aus solchen Wirbeln.

Fortsetzung folgt…

 

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 01.01.2019

(254183)

Immer mit mir – Teil 9

 

Hillel zündet an

 

Am nächsten Tag kam ich mit einem Tonbandgerät. Wir begannen zu lernen.

Etwa zwei Monate später, als die erste Begeisterung vorbei war und ich verstehen konnte, was vor sich ging, zog ich meine wichtigste Schlussfolgerung. Ich bin auf dem richtigen Weg, mit dem richtigen Lehrer. Ich hatte keine Angst mehr Fragen zu stellen und ich stellte die richtigen Fragen. Ich fragte nach dem Verhalten der höheren Kraft gegenüber uns, über den Plan der Schöpfung und seine Verwirklichung in uns. Hillel bewältigte alle Fragen. Nun verschärfte ich sie.

Ich wollte ihn überhaupt nicht verwirren, und ich wollte nicht den Ablauf der Lektion stören, aber ich wollte jedes Mal mehr und mehr klären. Ich war so durstig nach dieser Wissenschaft wie nach nichts anderem im Leben.

Er hat meine Neugier immer mehr angespornt. Er antwortete ohne zu überlegen, als ob er wusste, welche Frage ich stelle.

Er hat konkrete, einfache Erklärungen gegeben, wie in der Mechanik. Es gibt Licht, es gibt ein Gefäß, sie interagieren miteinander. Plötzlich stellte sich heraus, dass es möglich war, absolut alles zu erklären.

Wir begannen, die Lehre von Zehn Sefirot zu studieren. Er offenbarte uns das System der Welten, er führte uns von einer Kraft zur  anderen, er war reich an genauen, ausgezeichneten Kenntnissen und er konnte es gut vermitteln.

[# 242293]

Fortsetzung folgt…

Der Weg zum höchsten Ziel, Teil 1

Grundlagen der Kabbala

 Die Kabbala ist Ursache und Wirkung von absteigenden Höheren Kräften, die ständigen und absoluten Gesetzen unterworfen sind, sie sind miteinander verbunden und zielen darauf ab, die Höhere lenkende Kraft des Schöpfers durch den Menschen in dieser Welt zu offenbaren.(Baal HaSulam, „Die Wissenschaft der Kabbala“)

Die Kabbala sagt, dass wir in unserer Welt durch das konsequente Studium und die Offenlegung der Naturgesetze zur Erkenntnis der Höheren Welt, der Höheren Kraft des Schöpfers kommen können.

Wir werden Ihn, der alle Teile der Schöpfung verbindet, als absolutes, klares und höchstes Gesetz offenbaren. Indem wir den Schöpfer offenbaren, werden wir die gesamte Schöpfung verstehen, denn Er schließt alles ein.

Alles ist in ihm, einschließlich wir. Nur auf dem Weg zu dieser Einheit, dieser gemeinsamen Kraft, dem gemeinsamen System, verwirren wir uns in verschiedenen kleinen, privaten Situationen und Verbindungen. Im Allgemeinen offenbaren wir nur den Schöpfer, denn es gibt nichts außer Ihm.

So steht es geschrieben:“ Es gibt niemanden außer Ihm.“ Das ist die erste Voraussetzung, um die Grundlage der Kabbala zu bestimmen. Das heißt, die Kabbala beschäftigt sich damit, den Schöpfer, durch den Mensch in unserer Welt zu enthüllen. Der Mensch, der die gesamte Kette von sich bis zum Schöpfer studiert und ihn so nach und nach offenbart.

Fortsetzung folgt….

Aus dem Unterricht 18.08.2019

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