Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Es sollte keine Schule geben

„ Zwei Menschen blickten aus einem Fenster:
Der Eine sah nur Regen und Schmutz.
Der Andere  dagegen  einen blauen Himmel und allerlei Frühlingsblätter!“
„ Zwei Menschen blickten aus einem Fenster…“ (Omar Chajam)

Frage: Warum sehen wir, im Großen und Ganzen nur eine Sache?

Antwort: Wir sind so erzogen worden, es ist nicht unsere Schuld. Wir wurden dementsprechend in Kindergärten, Schulen, Universitäten und in der Beziehung gegenüber Menschen erzogen. Die Massenmedien machen eine Gleichmachung von allem, so dass es keine Persönlichkeiten mehr gibt. Wir müssen nach eigenen persönlichen Standpunkten in der Welt suchen. Es ist nicht einfach. Wir müssen nicht mit dem Strom schwimmen, uns nicht von dem mitreißen lassen, was andere mitreißen lässt. Ab und zu sehen wir Kinder, die eine eigene Weltanschauung haben. Sie neigen dazu, anders zu sein, vielleicht wirken sie seltsam. Sie müssen wir unterstützen.

Frage: Sind das Kinder, die einige Talente besitzen?

Antwort: Nein, vielleicht haben sie nicht einmal Talente. Sie haben eine eigene Sicht der Welt. Vielleicht scheinen sie manchmal gar nicht so weit entwickelt zu sein wie andere. Das spielt keine Rolle.

Frage: Sollten wir sie in den Vordergrund stellen?

Antwort: Ja. Man muss ihnen die Möglichkeit geben, sich entsprechend zu entwickeln.

Anmerkung: Das muss man sehen, das ist keine leichte Aufgabe.

Frage: Nein, man muss es nicht einmal sehen. In unserer Gesellschaft sollte alles auf folgende Weise vorbereitet werden: Wer will, soll sich entwickeln können. Die Hauptsache ist, keinen Druck auszuüben. Es müssen nicht alle gleich funktionieren- hinsetzen, aufstehen, weggehen, Noten und Bewertungen bekommen…..

Anmerkung: Dann ist die Schule ein großes Problem…

Antwort: Die Schule ist kein großes Problem. Es sollte keine Schule geben, das ist alles! Solch eine Schule zerstört die Persönlichkeit. Eine wahre Schule, lässt einen Menschen sich so entwickeln, wie es für ihn richtig ist. Das ist eine sehr ernsthafte, lange und sanfte Annäherung an alle. Es ist nicht nötig, irgendwelche Klassiker zu zitieren und Dutzende von Büchern zu lesen. Wie in der Tora beschrieben, würde ich mehr Zeit den Künsten widmen: Tanzen, Malen, Musik. Sie entwickeln die innere Welt eines Menschen stärker, er spürt wohin er gezogen wird und wie er sich ausdrücken kann. Ein Kind soll, wie es will, zeichnen, kritzeln und sich dabei selbst entwickeln. Dazu kommt dann noch ein bisschen Mathematik, Physik und als Muss die Astronomie.

Frage: Was wird aus einem Kind, wenn es so lebt?

Antwort: Es wird erwachsen werden.

Frage: Ist es der falsche Ansatz, sich Gedanken darüber zu machen, was aus ihm wird?

Antwort: Nein, wir dürfen Menschen nicht abstempeln.

Frage: Warum haben wir sie abgestempelt? Ich denke, es ist das System. Sie und ich haben das alles durchgemacht! Wir haben also tatsächlich etwas in einem Menschen getötet?

Antwort: Wir haben sein „Ich“ zerstört, seine Wurzeln. Wir sind für diejenigen, die diese Welt regieren, die Vollstrecker. Das heißt, wir tun alles, was von uns verlangt wird. Letztendlich führt alles was sie wollen, zusammen mit uns, ins Leere. Jetzt beginnt die Geburt der wahren Menschheit!

Frage: Das „Ich“ wird aus der Ummauerung ausbrechen. Wird es gelingen?

Antwort: Es gibt keine andere Wahl, das ist das Naturgesetz.

Frage: Dann wird es wirklich mein “Ich„ sein?

Antwort: Ja, es wird bei jedem so sein.

Frage: Was ist das „Ich“?

Antwort: Es ist die persönliche Teilnahme an der gemeinsamen Menschheit. Jeder nimmt dort seinen individuellen Platz ein. Jeder denkt darüber nach, wie er dieses Bild der gesamten Menschheit, wieder gutmachen kann.

Aus dem TV Programm“ Nachrichten mit Michael Laitman“, 17.08.2020

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Neues Leben 1143 – Selbstwahrnehmung

Neues Leben 1143 – Selbstwahrnehmung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die Distanz zwischen meiner Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmung, die andere von mir haben, dient dazu, mich im Leben weiterzuentwickeln. Im Vergleich zur Höheren Kraft wirken wir wie eine Null, können ihr aber mit Hilfe der richtigen Umgebung ähneln. Dazu benötigt man eine Umgebung von Menschen, die einen fördert und die zur Erkenntnis als Spiegel dient.  Man muss uns beibringen, wie wir unser Selbstbild von oben und unten ausbalancieren können, um unsere Ziele zu erreichen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1143 – Selbstbild“, 25.7.19

Zu Einem Streit Gehören Zwei

Der 16. November wird als internationaler Tag der Toleranz gefeiert. In Zeiten wie diesen ist solch ein Tag von äußerster Notwendigkeit. Wenn heutzutage Politiker und Journalisten öffentlich dazu aufrufen, Andersdenkende von der Gesellschaft zu entfernen und sie sogar “brennt sie nieder, weil wenn es Überlebende gibt…, werden sie es wieder tun”, rufen, so scheint Toleranz, nicht mehr als Illusion und Wunschdenken zu sein.

Intoleranz steigt wellenförmig an. Immer dann, wenn Intoleranz eine Spitze erreicht hat, bricht Gewalt in unterschiedlichster Form aus. Derzeit sieht es so aus, als würden wir eine weitere Spitze der Intoleranz ansteuern und wenn wir jetzt damit nicht besser umgehen werden als zuvor, wird dies stärkere Ausmaße, als jene die wir in der Vergangenheit erlebt haben, annehmen. Und wenn uns die Geschichte etwas gelehrt hat, dann, dass die Spitzen immer höher steigen und diese schließlich zu noch brutaleren Gewalttaten führen.

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Der Übergang zur menschlichen Stufe

Frage: Ein Mensch muss einen Sinn im Leben haben sonst ist es kein Leben. Gibt es eine spirituelle Wurzel für ein solches Phänomen wie die Suche nach dem Sinn des Lebens?

Antwort: Während des ganzen Lebens erscheinen in uns stufenweise die Wünsche der unbelebten, dann der pflanzlichen, der belebten (tierischen) und schließlich der menschlichen Stufe. Wir entwickeln uns so bis zu unserem persönlichen Höchststand, dann nähern wir uns dem Lebensabend, dem Tod an. In jedem Menschenleben entwickelt es sich individuell.

Parallel dazu geschieht das gleiche in der Gesellschaft. In allen Stadien unserer Entwicklung sehen wir, dass auch die Menschheit die Stufen der unbelebten, pflanzlichen und belebten Stufe durchlaufen hat und sich nun auf der Stufe des menschlichen Bewusstseins für den Sinn des Lebens befindet.

In der Regel existieren wir als Tiere, die einen eigenen Bau oder eine eigene Höhle wünschen, um sich fortpflanzen und ihr Leben bis zu den letzten Lebenstagen gesund und glücklich verbringen und schließlich friedlich sterben können. Ein solches Dasein, bei dem sich der Körper nur um sich selbst kümmert, wird als tierische Stufe bezeichnet, denn der Mensch denkt nur an seinen „Bauch“, an sein Materielles.

In letzter Zeit hat die Menschheit begonnen, auf eine andere Stufe aufzusteigen. Von der tierischen Stufe aus beginnt sich die nächste Stufe herauszubilden – der „Mensch“. Diese Stufe hat keinen Ausdruck in der irdischen Form.

Die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe existieren in der Natur in ihrem äußeren, materiellen Ausdruck, wobei sich der Mensch vom Tier nur darin unterscheidet, dass er einen höheren, tiefen Sinn des Lebens hat und sich zu dessen Verständnis hin entwickelt.

Mit anderen Worten: Was außerhalb unserer belebten Ebene liegt, wird als menschliche Ebene bezeichnet.

Frage: Was glauben Sie, wie viel Prozent der Menschen suchen heute nach einem Lebenssinn?

Antwort: Ich denke, dass es sich hierbei um Einzelfälle handelt, d.h. Hunderttausende, nicht mehr.

Aus dem TV-Programm „Management-Fertigkeiten“, 02.07.2020

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Faktor der Entscheidungsfindung

Frage: Die Welt befindet sich jetzt in einer Zeit der Unsicherheit, in der es schwierig ist, die Folgen vorherzusagen und alle Faktoren zu berücksichtigen, welche die Entscheidungsfindung beeinflussen können. Worauf sollten wir uns konzentrieren?

Antwort: Dass die Welt eine vollständige Integration auf allen Ebenen erreicht und sich von einer zerrissenen, multilateralen, widersprüchlichen Welt in eine globale Welt verwandelt- in der Form eines großen Balls, in dem alles im Gleichgewicht ist.

Frage: Gibt es Faktoren, die unseren fünf Sinnen verborgen bleiben und bei der Entscheidungsfindung helfen können?

Antwort: Nur Liebe. Das heißt, eine vollständige Einheit zwischen allen Faktoren im Namen des Gleichgewichts zwischen allen Geschöpfen.

Frage: Je näher ein Mensch an die Eigenschaft der Natur – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe – herankommt, desto mehr Chancen hat er, die richtige Entscheidung zu treffen?

Antwort: Absolut.

Aus dem TV Programm“ Managementfähigkeiten“,11.06.2020

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Nonverbale Übermittlung von Informationen

Frage: Eine Art der Informationsübertragung ist die nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik, Körperhaltung, Auftreten und so weiter.

Wie viel Aufmerksamkeit sollte der Entwicklung dieser Fähigkeiten gewidmet werden und wie drücken sie die Verbindung zwischen den Menschen aus?

Antwort: Wir- diejenigen, die sich mit der Kabbala befassen, beschäftigen sich im Allgemeinen nicht mit diesen Kommunikationstechniken, da wir in ihnen keine Möglichkeit sehen, Informationen über die höchste Stufe – oberhalb der menschlichen Psychologie und Psyche, Kognition und Wahrnehmung – zu übermitteln. In der Kabbala beschäftigen wir uns nur mit der Möglichkeit, einen Menschen auf die spirituelle Wahrnehmung vorzubereiten.

Die spirituelle Wahrnehmung kann ihm nur vermittelt werden, indem man ihm bestimmte Fähigkeiten beibringt, durch die er spirituelle Einflüsse wahrzunehmen beginnt und sich mit Hilfe bestimmter spiritueller Praktiken (keine äußerlichen und physischen) an die spirituelle Welt anpasst.

Bemerkung: Die meisten Informationen nehmen wir visuell wahr, nur etwa 7% verbal. Warum glauben Sie, dass nonverbale Kommunikation keine Informationen vermittelt? Sie sagen, dass der Erfolg von öffentlichen Reden, ob sie Sie hören oder nicht, davon abhängt, wie Sie stehen, wie Sie gestikulieren.

Antwort: Ja, aber wir sprechen nicht von Massen. Wir sprechen über die Tatsache, dass es eine begrenzte Anzahl von Menschen gibt, die sehr begierig darauf sind, spirituelle Informationen von uns zu erhalten und verstehen, dass sie nicht durch die Art und Weise vermittelt werden können, wie wir sie in unserer Welt verwenden

Deshalb bereiten wir sie darauf vor, spirituelle Informationen aus der Höheren Welt selbst wahrnehmen zu können.

Frage: Das betrifft Studenten, die sich spirituell entwickeln. Sind nonverbale Fähigkeiten für Menschen wichtig, die einen integralen Kurs belegen, da sie sich verbinden wollen, um besser zu leben?

Antwort: Ja, das sind sie. Aber ich habe damit nichts zu tun, denn mein Beruf, mein Wissen, meine Erfahrung zielen darauf ab, den Menschen verbal, manchmal auch grafisch, Eindrücke der Höheren Welt zu vermitteln, damit sie sich darauf einstellen und in der Verbindung untereinander wahrnehmen können.

Aus der TV-Sendung „Kommunikative Fertigkeiten“, 30.07.2020

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Spiritueller Sex


Eine Frage, die ich erhielt: Ursprünglich hatte Adam nur eine Frau – Eva. Werden wir zur Monogamie zurückkehren, wenn wir korrigiert sind? Oder werden wir uns darum nicht mehr kümmern, wenn wir korrigiert sind?

Meine Antwort: Sexuelle Einheit in unserer Welt kommt von der spirituellen Einheit zwischen dem Höheren Licht und der Seele mittels des Schirms, was „Siwug de Haka’a“ genannt wird. In dieser spirituellen Einheit zwischen der Seele und dem Schöpfer (dem Kli und dem Licht), ist der Schöpfer oder das Licht der männliche Teil, welcher beschenkt und die Seele oder das Kli ist der weibliche Teil, welcher empfängt. Im Prozess der Korrektur erhält die Seele (Kli) die Eigenschaft des Schenkens, um das Verlangen des Schöpfers (des Lichts), „zu geben“, zu befriedigen.

Der Prozess der Einheit (Verschmelzung, Siwug – spirituelle Verbindung) geschieht in den allgemeinen Verlangen von beiden, „den anderen mit Genuss zu erfüllen“, den Genuss nur in dem Ausmaße zu spüren, wie es dem anderen Partner Genuss bringt. Was folglich geschieht ist ein ständiger Vergleich der allgemeinen Verlangen und der Absichten (im Rosh des Parzuf, vor dem Empfang innerhalb seines Toch), was in der Physiologie als Bewegungen des sexuellen Verkehrs ausgedrückt wird, das vor der Ausschüttung des Lichts von Chochma (Or Pnimi, Samen) in die Seele (in das Kli, vom Rosh in den Toch des Parzuf) geschieht.

Diese abwechselnden, und schrittweise erfolgenden, gegenseitigen Bewegungen sind dazu gedacht, um mittels der Unterbrechung und Wiederaufnahme des Kontakts, ein vollständiges Verlangen in jedem Partner zu erschaffen. Dies erschafft die Möglichkeit von förderlichem Genuss: Wenn diese Stufe erreicht wird, dann wandert das Licht vom Pe zum Toch, d.h. der Genuss tritt in das Verlangen ein, wie es in der Tora geschrieben steht: „Wie ein Pfeil das gewünschte Ziel zur gewünschten Zeit trifft, in der gewünschten Frau und im gewünschten Ort.“

Wenn folglich die Seele des Menschen die vollständige Korrektur erreicht, dann sieht ein Mensch den Sex als den physiologischen Ausdruck der spirituellen Verbindung. Und wenn es keine spirituelle Verbindung gibt, dann gibt es keinen Anreiz oder Grund für körperliche Verbindung.

 
 
Kabbala Akademie

„Hier gibt’s keinen Sex!“


Eine Frage, die ich erhielt: Was meinen Sie, wenn Sie sagen, dass Sex die Wurzel aller Verlangen sei? Was sagt die Kabbala zum Thema Sex und allem, was dazu gehört wie Pornografie, Prostitution usw.?

Meine Antwort: In UdSSR-Zeiten gab es einen populären Slogan: „Hier gibt’s keinen Sex!“ Man machte sich über die Leute lustig, weil alle Vergnügungen auf Sex basierten – so sind wir geboren.

Der Grund dafür ist, dass in der spirituellen Welt Sex die Vereinigung von entgegen gesetzten Verlangen mit der Absicht, sich gegenseitig Vergnügen zu bereiten, darstellt. Wenn die Seele empfängt, um dem Licht Vergnügen zu bereiten und im Gegenzug das Licht die Seele mit Entzücken erfüllt. Diese Vereinigung wird Siwug de Hakaa genannt; es ist eine explosive Vereinigung, wo die Seele explosionsartig ihren egoistischen Gebrauch des Egoismus annulliert und ihn stattdessen zum Geben benutzt bzw. ihn matt setzt (Siwug). [Rest des Beitrags lesen →]

Das Virus verbreitet sich durch Gedanken

21Wenn ich es zulasse, dass meine schlechten Gedanken über andere nach außen dringen, zum Ausdruck gebracht und dadurch auch gehört werden, so gebe ich ihnen die Chance, sich zu manifestieren. Solange sie sich in mir befinden, kann ich sie immer noch unterdrücken und verbieten, dass diese Gedanken aus mir herauskommen, d.h. ich reduziere sie auf meine ursprüngliche egoistische Natur.

Ein negativer Gedanke über den Nächsten ist wie eine Handlung. Ich kann einen Gedanken einfangen und verhindern, dass er auftaucht und anderen schadet. Ein Gedanke löst eine Handlung aus, wenn auch keine materielle. Wenn ich böse Gedanken frei fließen und handeln lasse, ohne zu versuchen, sie zu kontrollieren oder zu unterdrücken, schade ich dadurch meinem Nächsten und setze schlechte Handlungen in die Welt. [Rest des Beitrags lesen →]

Wir sind Pioniere!

Ich erhielt folgende Frage: Kabbalisten schrieben sehr viel über die Notwendigkeit, dass Männer eine Gruppe brauchen, das Exil und die Generation der Zukunft und Korrektur. Aber sie verfassten nichts über Frauen oder die Zeiten, wenn bei den Frauen ein großer Wunsch entstehen wird, die Männer zur Korrektur der Welt anzutreiben. Warum wurde nichts über Frauen und deren Fortschritt geschrieben?

Meine Antwort: Alles wurde so erschaffen, dass es zur geeigneten Zeit geschieht. Die Zukunft ist unbekannt und unsere Handlungen bestimmen, was geschehen wird. Auf jeder Stufe erhalten wir eine neue Erkenntnis, wie wir vorankommen werden. In der Kabbala arbeiten wir mit der Höheren Welt, dem Schöpfer, und wir können unsere Handlungen auf der Welt nicht vorhersagen. Weil wir es mit einem enorm großen Mechanismus zu tun haben – einem System von Seelen, erfüllt von Höherem Licht.

Nur in seinen persönlichen Aufzeichnungen schrieb Baal HaSulam über die Zukunft. Er beschrieb verschiedene Möglichkeiten, doch was die Zukunft bringt, liegt ausschließlich in unseren Händen. Aus den Manuskripten, die er hinterließ, verfassten wir eine Sammlung von Artikeln „Die Gesellschaft der Zukunft“ und vier Bücher „Früchte des Weisen“.

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