Sowohl Liebe als auch Hass
Bemerkung: Bevor ich anfing, Kabbala zu studieren, dachte ich, dass Liebe und Hass nichts miteinander zu tun haben. Hass ist eine Sache, Liebe eine andere. Mehr noch, es war unklar, wie sie gleichzeitig in einem Menschen sein konnten.
Antwort: Es liegt daran, dass wir in unserer Welt nicht in der Lage sind, die Gegensätze zu verbinden. Sie vernichten sich höchstens gegenseitig. Dass sie aber wechselseitig existieren, sich ergänzen und sich gegenseitig bestimmen, das können wir nicht verstehen.
Tatsache ist, dass es keinen Hass ohne Liebe und keine Liebe ohne Hass gibt. Wenn man Liebe und Hass nicht zusammenhalten kann, dann kann man weder wahre Liebe noch wahren Hass empfinden.
Frage: Wovon hängt das Wachstum des Hasses in einem Menschen ab und verhält es sich proportional zu der zukünftigen Liebe?
Antwort: Es geschieht nur in einer Gruppe, welche die Eigenschaft des Gebens erlangen will. Wenn ein Mensch eine kleine Gruppe hat und mit ihr in den engsten Kontakt des Austausches, ja der Liebe treten will, dann beginnt er alle möglichen Hindernisse zu spüren, die ihn zur Erkenntnis des Bösen in seiner Natur führen. Er überwindet diese Hindernisse und bewegt sich vorwärts.
Aus dem Unterricht, 29.12.2019
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Frage: Was ist der Unterschied nach dem Verlangen „Es gibt niemanden außer Ihm“, für mich selbst oder gemeinsam mit Freunden danach zu streben?
Frage: Worauf stützt sich das richtige MAN? Wie kann man sein Fundament spüren?
Frage: Es gibt Barrieren in der Kommunikation, z.B. ein schlechter Ruf. Es kann sein, dass Menschen wegen diffamierender Informationen, wegen einiger Fakten in ihrer Biographie, ihrer Lebensweise, nicht mit anderen kommunizieren wollen. Was würden Sie in diesem Fall raten?
Frage: Für die Kommunikation sind Regeln für das Empfangen, Senden, Codieren und Decodieren von Informationen erforderlich. Was sind die Regeln, die Gesetze des Gebens und des Nehmens? Kann dies gelernt werden?
Frage: Es ist kein Geheimnis, dass wir 95-99% der Zeit in einem inneren Dialog mit uns selbst verbringen. Wissenschaftler sagen, dass es einerseits schlecht ist, da der Mensch eine riesige Menge an Energie dafür aufwendet. Andererseits ist es ohne eine solche Reflexion unmöglich, die Erfahrung, die ein Mensch im Leben macht, zu verarbeiten.
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