Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Ein Mikroskop, das den Schöpfer sichtbar macht

Es wird gesagt: „Es gibt niemanden außer dem Schöpfer“ und in Bezug auf den Zehner bedeutet dies, dass alles mit einer höheren Macht verbunden ist, die man offenbaren muss. Wir stellen eine Beziehung zwischen uns her, damit sich diese höhere Macht in uns manifestieren kann.

Dabei helfen sich alle im Zehner. Jeder unterstützt den anderen und existiert nur, um den Zehner voranzubringen.

Der Zehner ist schließlich der Fokus unseres gesamten spirituellen Lebens. Es ist unsere Verantwortung, alle bis zu dem Punkt zusammenzubringen, an dem gemäß dieser Einheit der Schöpfer in uns offenbart wird. Es ist, als hätten wir ein Mikroskop oder eine Kamera, die durch das Einstellen der Linsen im Objektiv scharf gestellt werden muss. Wenn wir sie richtig einstellen, dann können wir ein klares, scharfes Bild sehen. [Rest des Beitrags lesen →]

Neues Leben 1298 – Verbindung im Team schaffen

Neues Leben 1298 – Verbindung im Team schaffen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Wahre Verbindung in einem Team entsteht, wenn jedes Mitglied die anderen innerlich und emotional ergänzt, so dass sich die Gruppe tatsächlich als eine Einheit fühlt. Jeder schenkt den anderen sein Herz, wodurch eine Wesenheit entsteht, die über allen steht und sie umhüllt. Durch diese Verbindung wird jedes Mitglied des Teams die zusätzliche Kraft und Energie der Natur spüren, die alles heilen wird. Im Falle einer Auseinandersetzung erhebt sich das Team über diese, um wieder zu einer Einheit zu werden und alles mit Liebe zu bedecken. Der wahre Zweck der Pandemie ist es, uns zu lehren, dass wir in Wirklichkeit ein Team sind, das sich um einen Patienten kümmert: die Menschheit, die sich vereinen muss.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1298 – Verbindung in einem Team schaffen“,

Worin besteht die Veränderung der menschlichen Natur?

Frage: Versteht ein Wissenschaftler was die Veränderung der menschlichen Natur ist, ohne selbst die Erfahrung zu machen?

Antwort: Natürlich. Es ist sehr einfach zu verstehen.

Es gibt in der Natur Egoismus und eine Kraft, die Egoismus in das Gegenteil – in Altruismus verwandeln kann. Wir müssen nur wissen, wie wir diese Kraft zu unserer Korrektur heranziehen können. Dies wird durch die Arbeit in kleinen Gruppen, indem wir uns in Bezug auf Andere annullieren erreicht- auf spielerische Art und Weise.

Können wir, die Egoisten uns selbst annullieren? – Ja, das können wir. Wir ziehen mit dieser Anstrengung die positive Kraft der Natur an.

Die Natur besteht aus zwei Kräften: positiv und negativ, plus und minus. Heute werden wir nur von der negativen Kraft gesteuert. Wir können die positive Kraft durch unsere Anstrengungen anziehen. Und dann, zwischen diesen beiden Kräften existierend und die Natur ausgleichend, werden wir beginnen, sie zu verstehen und sie selbst zu regieren.

Aus einem Vortrag zum Thema „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts- Einleitung“, 24.04.2019

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Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung

Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum Ben Moshe

Als Botschafter der Verbindung lehren wir, dass wir, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, lernen müssen, uns zu verbinden. Schon allein die Gedanken eines Menschen beeinflussen seine Umgebung, von seinen Handlungen ganz zu schweigen. In einer Familie beispielsweise, die sich verbinden möchte, handeln alle mit Offenheit und es besteht der gegenseitige Wille zu helfen. Wir erörtern, wie gut es sich anfühlt, ein gemeinsames Mahl zu genießen, und überlegen, wie wir das Gefühl der Verbindung zwischen uns steigern können. Wir versuchen anhand der Negativität, die zwischen uns auftritt, etwas über positive Verbindung zu lernen. Um auf jemanden einzuwirken, müssen wir uns zuerst mit ihm verbinden.

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Aus KabTVs  „Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung“,

Ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken?

Frage: Bin ich ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken? Was ist meine Freiheit in Bezug auf Gedanken?

Antwort: Niemand ist ein Erzeuger von Gedanken. Gute und böse Gedanken kommen nur von oben.

Wir sind nur kleine Konsumenten am Ende der Kette, aber unsere Reaktion auf sie hängt davon ab, wie wir die bösen oder guten Signale, die wir empfangen, widerspiegeln. Dies ist unsere Aufgabe.

Frage: Können sich Gedanken gegenseitig überschneiden, verstärken oder unterbrechen?

Antwort: Ja, wenn sie nicht um der Einheit willen sind. Aber wenn es Gedanken für die Einheit sind, werden sie im Zentrum der Gruppe verschluckt und die Gruppe kann wachsen.

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Aus KabTV’s „Grundlagen der Kabbala“ 2/3/19

 

Neues Leben 1295 – Die Bande der Gruppen, denen wir angehören, vertiefen

Neues Leben 1295 – Die Bande der Gruppen, denen wir angehören, vertiefen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Radfahrer können in einer Gruppe eine höhere, innere Stufe der Verbindung erreichen, wenn sie sich bemühen, sich in einem Herzen und einem Gedanken als ein Mann auf einem Fahrrad zu vereinen. Anführer werden das Gefühl vermitteln, dass es eine besondere Verbindung inmitten der Gruppe gibt und dann auf die natürlichen Reaktionen achten, die ohne künstlichen Druck hervorgerufen werden. Konflikte, die Teil des Lebens sind, werden genutzt, um die Verbindung zu steigern.

Wenn zum Beispiel jemand zu spät kommt, wird die Zeit genutzt, um über die Bedeutung der Verbindung, Zugeständnisse und das Aufsteigen über das Ego zu sprechen. Die Gruppe akzeptiert das verspätete Mitglied und verbindet sich durch sein Zuspätkommen noch mehr. Wenn die Gruppe darauf bedacht ist, die Verbindung zwischen sich zu erhöhen, werden sie wirklich gemeinsam in der Harmonie der Natur schweben und auf dem Weg zu Glück, Freude und Erfolg voranschreiten!

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Aus KabTVs „Neues Leben 1295 – Die Bindungen in den Gruppen, zu denen wir gehören, vertiefen“, 

Neue Wahrnehmung – kollektives Bewusstsein

Die kollektive Wahrnehmung bringt einen Menschen auf eine andere Stufe. Sie besagt, dass man sich von sich selbst lösen und in das Kollektiv eintreten muss. Man muss alles, was im Kollektiv existiert als das Eigene hinnehmen. Versuche zu denken, zu handeln, Probleme zu lösen, die auf den Meinungen, den Wünschen und Zielen eines anderen basieren.

Versetzen Sie sich in dieses Bild und sehen Sie nach einer Weile, ob Sie zu sich selbst zurückkehren können, und wie weit Sie sich verändert haben.

Deshalb wird in der Kabbala der sogenannte „Zehner“ praktiziert. Hier verbinden sich zehn Menschen miteinander, um eine gemeinsame Basis für das Verlangen, das Ziel, den Gedanken zu organisieren, um eine Einheit zu werden.

Dazu muss sich jeder vor allen anderen annullieren und dann werden sie durch die gemeinsame Arbeit ein Ganzes werden. Das ist nicht einfach, das erfordert Zeit.

Es ist interessant zu beobachten, wie sie anfangen zu denken, zu überlegen und Fragen zu lösen. Jeder hat eine ganz andere Fähigkeit die Welt zur gleichen Zeit zu sehen, als die anderen. Es gibt aber auch eine integrale Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Man kann eine Übung unter folgenden Bedingungen machen:

Man kann sich verbinden und dabei sehen, welcher Unterschied zwischen persönlicher und integraler Wahrnehmung besteht. Dies ist genau das, was die Kabbala praktiziert.

Sie empfiehlt, auf diese Weise zu interagieren, um nach und nach zu verstehen, was in unserem Bewusstsein existiert, wie es funktioniert, wie wir es auch anders betrachten können – nicht aus sich selbst heraus.

Aus der Fernsehsendung „Gemeinsam zur  Hauptsache“, 02.09.2018

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Sich mit dem Lehrer verbinden

Frage: Kann man, wenn man im Zehner arbeitet, sich so mit seinen Freunden verbinden, dass man von deren ehrfürchtigen Haltung gegenüber dem Lehrer, angesteckt wird? Oder ist das unmöglich?

Antwort: Es ist möglich. Wir können uns gegenseitig auf dem spirituellen Weg helfen und in Ruhe vorankommen. Wenn sich einer im Abstieg befindet und sich vor der Gruppe annulliert wird sie ihm zeigen wie man damit beginnt, den Lehrer zu hören. Dann kann der Schüler so sein, wie die anderen.

Frage: Es spielt also keine Rolle, ob man ein großartiger Mensch ist, oder ein sensibles Herz hat. Kann man mit der richtigen Einstellung, alle Bedingungen erhalten und sich an den Lehrer anhaften?

Antwort: Ja. Die intellektuelle Entwicklung ist hier nicht wichtig.

Frage: Angenommen, man weiß- man hat kein inneres Werkzeug, man ist faul, will aber sehr viel! Kann man sich mit diesem Verlangen an den Lehrer anhaften und alles bekommen?

Antwort: Nur durch die Gruppe! Die Gruppe ist die Verbindung mit dem Lehrer, und durch den Lehrer – mit dem Schöpfer. Es gibt keinen anderen Weg.

Frage: Also, man platziert sich in die Gruppe, die Gruppe hilft den Lehrer zu hören, sich an ihn anzuhaften, um zum Schöpfer zu gelangen. Und es spielt keine Rolle, wer oder was man ist, wo man sich befindet, selbst wenn man ein Eremit ist. Wenn man will, kann man es schaffen?

Antwort: Wir alle sind aus einem System hervorgegangen, dem Zehnern- aus der Seele, die in viele Teile zerbrochen ist. Wenn wir uns also zu solchen Zehnergruppen zusammenschließen, offenbaren wir wieder den Schöpfer und verbinden uns mit ihm.

Aus einem Vortrag über „Lehrer-Schüler“

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Die Bestimmung der Frau

Frage: Für eine Frau ist es wichtig, etwas Eigenes zu haben. Ein Mann dagegen duldet keinerlei Einschränkungen. Warum ist das so?

Antwort: Auch eine Frau neigt zum verlassen ihrer Rahmenbedingungen. Früher war die größte Bedeutung für sie das Haus, die Familie, Kinder und Ehemann. Es war nicht einmal nötig, das Haus zu verlassen.

Frage: Wurde sie vielleicht durch ihre Umgebung dazu gezwungen?

Antwort: Nein, sie wurde von niemandem zu etwas gezwungen. Das war tatsächlich so. Wenn eine Frau Kinder hatte und in ihrer Familie alles gut lif, bestand darin der Sinn ihres Lebens.

Heute erhält sie keine Erfüllung von ihren Kindern, ihrem Mann oder ihrer Familie. Ein Mensch muss immer noch für etwas existieren, man muss Freude empfangen. Deshalb geht eine Frau, die sich nicht erfüllt fühlt, in die Außenwelt hinaus, ich würde sagen, aus Verzweiflung, weil sie in der Familie keine Befriedigung findet.

Erwiderung: Studien sagen, dass verheiratete Frauen eine sehr instabile Psyche haben. Sie sind gezwungen, ständig einen Psychologen zu konsultieren.

Antwort: Das ist furchtbar. Eine Frau sollte für ihre Familie und Kinder da sein. So ist es immer gewesen, vor allem in der jüdischen Gemeinschaft, wo man sich darum kümmerte, dass kein Mädchen ohne Bräutigam blieb, und auch, dass ein Brautpaar wenigstens ein minimales Auskommen hatte. So ist es uns vorgeschrieben.

Die Gesellschaft ist verpflichtet, eine Frau nicht allein zu lassen, für sie die Umgebung zu schaffen, die ihrer   Natur   entspricht.   Deshalb   hatte   die   Brautwerbung   eine   wichtige   gesellschaftliche   Bedeutung, daneben auch die Pflegschaft, die Fürsorge für junge Paare. Die Gesellschaft überließ das nicht nur den Eltern. 

Die Brautwerbung ist nicht nur eine interessante Tätigkeit, sondern sie soll vielfältige soziale Probleme lösen. Diese Institution der Fürsorge besteht schon seit der Antike, seit Jahrtausenden. Sie basiert auf sehr ernsthaften Motiven. Keinen einzigen Menschen allein zu lassen, ohne dass er in seiner wohlgeordneten Familie aufgehoben ist, in der er existieren sollte. 

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Wie löst man das Problem eines Freundes?

Frage: Wie kann ein Problem eines Freundes gelöst werden?

Antwort: Es gibt Probleme, die sich durch die Verbindung des Freundes mit dem Schöpfer lösen. Es gibt Probleme, die ich in meinen Freunden sehe, damit ich mich mit dem Schöpfer verbinde und diese Probleme löse. Es gibt Dinge, die sich wie Probleme der Welt anfühlen, so verbinde ich mich mit dem Schöpfer und Er löst sie durch mich.

Das heißt, alles wird durch mich realisiert, aber es kommt vom Schöpfer. Durch mich verbinde ich den Schöpfer entweder mit einem Freund, mit einer Gruppe oder mit der ganzen Welt, auf diese Weise lösen wir Probleme.

Deshalb sollten alle unsere Gedanken in die folgende Richtung fließen: Alle Probleme kommen vom Schöpfer und wir lösen sie nur indem wir uns mit Ihm verbinden. Es kann jeder für jemand anderen tun.

Wenn wir im Zehner arbeiten, sehen wir, dass sich kein Mensch selbst korrigieren, aufrichten, verbinden, oder aus einem schlechten Zustand herausholen kann. Es heißt, dass nur Freunde einen Menschen aus dem Gefängnis befreien können, er selbst kann es nicht.

Solche Zustände werden uns immer wieder gezeigt. Noch fühlen wir das nicht, aber nach einiger Zeit werden wir sehen, dass es so sein wird. Wir müssen uns nur miteinander verbinden. Wie gesagt wurde: „der Mensch helfe seinem Nächsten“. Es gibt keinen anderen Weg.

Aus dem Unterricht, 11.02.2019

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