Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Wir sind Pioniere!

Ich erhielt folgende Frage: Kabbalisten schrieben sehr viel über die Notwendigkeit, dass Männer eine Gruppe brauchen, das Exil und die Generation der Zukunft und Korrektur. Aber sie verfassten nichts über Frauen oder die Zeiten, wenn bei den Frauen ein großer Wunsch entstehen wird, die Männer zur Korrektur der Welt anzutreiben. Warum wurde nichts über Frauen und deren Fortschritt geschrieben?

Meine Antwort: Alles wurde so erschaffen, dass es zur geeigneten Zeit geschieht. Die Zukunft ist unbekannt und unsere Handlungen bestimmen, was geschehen wird. Auf jeder Stufe erhalten wir eine neue Erkenntnis, wie wir vorankommen werden. In der Kabbala arbeiten wir mit der Höheren Welt, dem Schöpfer, und wir können unsere Handlungen auf der Welt nicht vorhersagen. Weil wir es mit einem enorm großen Mechanismus zu tun haben – einem System von Seelen, erfüllt von Höherem Licht.

Nur in seinen persönlichen Aufzeichnungen schrieb Baal HaSulam über die Zukunft. Er beschrieb verschiedene Möglichkeiten, doch was die Zukunft bringt, liegt ausschließlich in unseren Händen. Aus den Manuskripten, die er hinterließ, verfassten wir eine Sammlung von Artikeln „Die Gesellschaft der Zukunft“ und vier Bücher „Früchte des Weisen“.

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Die Fähigkeit, das Böse und das Gute zu kontrollieren

Frage: Bekomme ich, wenn ich in einer Gruppe bin, die Möglichkeit, das Böse und das Gute zu kontrollieren?

Antwort: Ja, nur in der Gruppe. Die Gruppe braucht sich nicht physisch, sondern kann sich virtuell treffen, aber sie muss unbedingt die Verbindung zu den anderen haben. Wenn ihr die richtige Verbindung zueinander herstellt, könnt ihr mit dem Schöpfer interagieren.

Der Schöpfer ist die höchste Kraft, die uns ständig beeinflusst und die Gruppe ist jenes minimale System, das seinen Einfluss richtig wahrnehmen kann.

Wenn etwas unter den Freunden in der Gruppe schief geht, werdet ihr den Einfluss des Schöpfers negativ spüren. Ohne die richtige Verbindung untereinander herzustellen, werdet ihr immer unter diesem Einfluss sein. Mit der richtigen, zielführenden Verbindung in der Gruppe, werdet ihr den Einfluss des Schöpfers als gut empfinden, und ihr werdet euch ständig weiterentwickeln.

Hier kommt ihr zu dem Zustand, bei dem die Gruppe und der Schöpfer im ständigen Kontakt, in gegenseitiger Verbindung und Bewegung zum Ziel ist. Das ist eure gemeinsame spirituelle Arbeit.

Egal was die Freunde in der Gruppe empfinden, ihre Eindrücke kommen immer aus der Kontrolle des Schöpfers, denn es gibt niemanden außer Ihm. Wenn die Gruppe in jedem Augenblick versucht, sich so schnell und so gut wie möglich zu verbinden, um den Einfluss des Schöpfers zu rechtfertigen,  dann verändert sich die Gruppe und nähert sich Ihm an.

Aus dem Unterricht, 14.10.2018

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Bilden wir unsere eigene Umgebung?

Frage: Die Gesellschaft beeinflusst uns gänzlich. Erstens fördert sie zügellosen Konsum, der Mensch hat dabei keine freie Wahl. Es muss nur noch gekauft werden.

Zweitens beeinflusst die öffentliche Meinung das Bewusstsein der Menschen. Es gab zum Beispiel Experimente bei denen den Leuten billiger Wein gegeben und ihnen gesagt wurde, der Wein sei teuer und mehrere hundert Dollar wert. Sie haben ihn genossen.

Stimmen Sie der Aussage zu, dass wir zuerst unsere Umgebung bilden und dann formt sie uns?

Antwort: Die Frage ist, ob wir unsere Umwelt gestalten? Es gibt noch viele andere Faktoren um uns herum: Familie, Freunde, Gesellschaft, Zeit. Alles ohne Ausnahme  drängt einen Menschen zu einer bestimmten Wahl. 

Wenn es eine freie Wahl gibt, dann nur in der Wahl der Umgebung. Deshalb müssen wir einen Menschen so erziehen, dass er versteht, wie er diese Wahlmöglichkeit nutzt.

Frage: In unserem Leben bestimmt alles die Skala, der von der Gesellschaft akzeptierten Werte. Diese Werte werden wiederum durch unsere Wünsche diktiert.

Wie lassen sich gesellschaftliche Werte verändern, wenn alles vom Wunsch und Begehren abhängt- von der Natur und der Zeit in der wir leben?

Antwort: Ich kann mir eine bestimmte Gesellschaft aussuchen, eine Gruppe, in der ich mich entwickeln werde und die sich von anderen Gruppen unterscheiden wird.

Es gibt zum Beispiel Menschen die einen Beruf ergreifen und nach einem bestimmten Programm das sich von anderen unterscheidet arbeiten. Eine Gesellschaft besteht schließlich aus vielen fraktalen Mini-Gesellschaften, die manchmal überhaupt nicht miteinander verbunden sind.

Aus dem TV-Programm „Die Zeit nach dem Coronavirus“, 07.05.2020

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Problem der allgemeinen Korrektur.

Frage: Heute stehen wir vor der Herausforderung der allgemeinen Korrektur. Gibt es eine Möglichkeit, dass diese Situation von der kabbalistischen Gruppe gerettet wird?

Antwort: Wie kann eine Gruppe von Kabbalisten die Situation retten, wenn es das Ziel der Natur ist, dass die ganze Schöpfung gemeinsam, integral miteinander verbunden wird, um die Eigenschaften von Verbindung und Liebe zu erreichen? Wie kann eine kleine Gruppe von Menschen dies tun?

Sie ist nur dafür da, allen anderen die Methode der Verbindung zu vermitteln, für sie ein Lehrer zu sein. Es kann daher nichts geschehen, ohne absolut jeden in diesen Prozess einzubeziehen.

Frage: Nur ein kleiner Teil der Menschheit versteht den Sinn der Krise. Sie ist gekommen, doch die meisten Menschen wissen es nicht. Wie vermitteln wir der ganzen Welt die Notwendigkeit, den Menschen zu verändern, um die ganze Welt besser zu machen?

Antwort: Das ist ihre Aufgabe, es muss getan werden. Versuchen Sie, ihr Bestes zu tun.

Aus dem Unterricht , 10.05.2020

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Ich möchte die Wissenschaft der Kabbala erlernen

Frage: Was soll ich tun, wenn ich von meinem Beruf nichts wissen möchte, sondern nur die Wissenschaft der Kabbala rund um die Uhr lernen und von ihr hören will? Ich lebe nur danach und mich interessiert nichts anderes.

Antwort: Du brauchst eine Gruppe, systematischen Unterricht, den richtigen Vergleich mit der Welt um dich herum, der Familie, der Arbeit, den Kindern. Man sollte in diesem Systemen den richtigen und vollständigen Ausgleich haben und sich auf das Verständnis des Schöpfers zubewegen. Nur auf diese Weise kann er erreicht werden.

Frage: Wie kann man den Schöpfer spüren? Mir wird jetzt viel Wissen offenbart, aber ich bemerke es nicht.

Antwort: Konzentriere dich auf die Verbindung in der Gruppe, daraus kannst du lernen, dich vom Schöpfer leiten zu lassen.

Frage: Wie kann ich den Schöpfer um seine Offenbarung bitten?

Antwort: Nur wenn du wiederum mit der Gruppe verbunden bist, gemeinsam mit deinen Freunden studierst und nach der klaren Methodik vorgehst.

Frage: Wie werde wir uns fühlen, wenn wir den Prozess der Korrektur abgeschlossen haben und uns alle in einer Seele „Adam“ befinden?

Antwort: Wir werden das Gefühl haben, dass wir alle zusammen im selben Gefühl, im selben Verständnis und mit einer einzigen höheren Macht verbunden sind.

Aus dem Unterricht, 26.04.2020

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Die Gruppe = 10 + die Menschheit

Die Gruppe befindet sich zwischen dem Menschen und der höheren Kraft. Ohne die Gruppe ist es dem Menschen alleine unmöglich mit dieser Kraft zu arbeiten, zu empfangen oder zu geben. Sogar als er noch vor zehn Jahren glaubte allein gewesen zu sein, war er ein Teil der Gruppe. Diese Tatsache wurde nur vor ihm verborgen.

Jetzt befindet er sich in einer “zufällig” gewählten Gruppe. Und in dieser liegt der Fokus darin Wege zu enthüllen, um sich mit dem Schöpfer zu verbinden.

Diese Gruppe ist immer da. Sie heißt “Der Mensch”, “Adam”. Sie ist das gesamte System. Sie ist der Zehner und die ganze Menschheit.

Wenn sich also ein einziger Mensch an den Schöpfer wenden will und dabei die Gruppe umgeht, dann begeht er einen Fehler. Aus seinem Ruf kann nichts Großes entstehen. Er bewirkt gerade mal so viel wie ein Anfänger. Wenn er aber eine echte Verbindung mit dem Schöpfer erreichen will, sollte er sich der Gruppe anschließen und den Schöpfer in ihr offenbaren.

Wir werden nie etwas außerhalb der Gruppe erfahren, denn der Schöpfer ist in ihr. Sie ist die feste Struktur, uns aber verborgen. Der Schöpfer ist ebenfalls ein stabiler Bestandteil und genau so verborgen. Die Gruppe hat nur eine scheinbar physische Form und wir denken unsere Freunde zu sehen.

Und in dem Moment, in dem wir die wahre Gruppe, d.h. einen spirituellen Raum, eine spirituelle Eigenschaft offenbaren, wird sich auch die höhere Kraft, der Schöpfer, uns in ihr offenbaren. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.

Aus der Lektion „Von der Ohnmacht zum Aufschrei an den Schöpfer“, 29.06.2018.

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Sich nicht den allgemeinen Maßstäbe anpassen

Frage: Ist es für eine Verbindung unter Freunden notwendig, dass sie die selbe Auffassung und Wahrnehmung wie ich haben und dabei das Gleiche empfinden?

Antwort: Nein, nicht unbedingt. In der Gruppe kann man sich auf absolut unterschiedlichen Stufen befinden. Das hat aber noch keine Aussagekraft. Versucht nicht, dass ihr euch den allgemeinen Maßstäben anpasst.

Jeder muss so weit wie möglich einen positiven Einfluss auf die anderen ausüben, sie verbinden, sie durch sich selbst erfüllen und – was am wichtigsten ist – MAN zum Schöpfer erheben, so bewegen wir uns vorwärts.

Wir dürfen uns nicht vergleichen- wer ist größer und wer ist kleiner. Wenn wir uns nach und nach einander annähern, werden wir uns in einem einheitlichen System spüren. Dort gibt es eine gegenseitige Ansammlung von Kräften – der Zehner. Darin ist alles zusammen: die Offenbarung des Schöpfers, das Licht, die Spannung.

Obwohl sich jeder vom anderen unterscheidet – der Eine besitzt eine höhere Sensibilität für Gefühle, der Andere eine höhere Sensibilität für Wissen usw., gibt es dort alle möglichen Arten von Beifügungen und Berechnungen. Sie finden sowohl sinnlich als auch physikalisch statt. Im Zehner wird alles ausgeglichen. Es geht in die gleiche Richtung und es enthüllt sich für alle der Schöpfer.

Aus dem Unterricht, 01.0.3.2020

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Bürgschaft der Gänse

Bleibt zusammen.

Ein Gänseschwarm fliegt in perfekter V-Formation. Durch diese Formation entsteht, bei jedem Flügelschlag, ein starker Auftrieb. Und dieser Auftrieb wiederum ist jeder dahinter fliegenden Ganz nützlich. Diese Zusammenarbeit ermöglicht dem gesamten Schwarm eine 70% höhere Flugleistung. Dieses Beispiel zeigt uns, dass Partnerbeziehungen und Gruppenarbeit uns gegenseitig stärkt. Auf diese gemeinsame Kraft gestützt, ist die Wahrscheinlichkeit des Erfolges weitaus höher als bei Einzelarbeit.

Behaltet die Formation.

Sobald eine Gans den Schwarm verlässt, spürt sie sofort den Luftwiderstand und die Schwerkraft setzt ein. Dann kann sie sich nur mit enormen Kraftaufwand dem Schwarm wieder anschließen. Wenn ein gutes Team besteht, haltet es und arbeitet zusammen. Durch die Überwindung des Egoismus, ist der Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen größer als bei Einzelarbeit.

 Löst einander ab.

Auch ein Leitvogel ermüdet an der Spitze. Und um neue Kräfte zu sammeln, muss er ans Ende des Schwarms. Eine andere Gans nimmt seinen Platz ein. In einem Team soll die Belastung auf alle Mitglieder verteilt werden. Und die wichtigen Aufgaben sollten abwechselnd erledigt werden.

Kommuniziert miteinander 

Gänse schreien um sich gegenseitig anzufeuern. Genauso müssen auch wir miteinander sprechen, uns gegenseitig unterstützen, uns aufmuntern und uns über unsere Probleme austauschen. 

Lasst niemanden zurück.

Wenn die Kräfte einer Gans schwinden, verlassen mit ihr zwei Gänse den Schwarm. Sie bleiben bei ihr, bis sie sich erholt hat oder stirbt. Erst dann fliegen sie weiter. Oder sie schließen sich einer anderen Gruppe an, um den eigenen Schwarm einzuholen. Wenn wir den gesunden Verstand der Gans hätten, würden wir uns auch gegenseitig absichern. Die besten Teams setzten sich aus Menschen zusammen, die sich aufrichtig sympathisch sind und sich immer gegenseitig helfen, egal was passiert.

Der Schwache kann sich nur um sich selbst kümmern, der etwas Stärkere um die Familie, der noch Stärkere um die Freunde und die Gruppe und der Stärkste kann sich um die ganze Welt kümmern.Die meisten Menschen sind aber schwach und haben keine Kraft “die Seele frei baumeln zu lassen”. Sie sehen nur Schwäche in ihrem Umfeld und nehmen diese auf. 

Lebt viele Leben.

Unser Wachstum, Größe und Entwicklung hängen von der Umgebung ab, die wir uns erschaffen. Wenn wir ein Team aufbauen, dabei alle Herzen für ein großes Ziel entflammen und gemeinsam alle Schwierigkeiten, jeden Spott und Unverständnis überwinden, erreichen wir eine neue Stufe der Entwicklung. Wir werden kein kleines, langweiliges Leben leben, sondern viele glänzende und erfüllte. Alle Erfahrungen, Gefühle und Sehnsüchte der Freunde werden zu unseren. Dadurch leben wir viele Leben. Ein kleiner Mensch lebt ein langweiliges, graues Leben. Aber ein Mensch mit großem Herzen und großen Zielen, der Herzen anderer entflammen kann, lebt tausend Leben – die glänzendsten, interessantesten und die außergewöhnlichsten.

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Das Feld des Schöpfers aufspüren

Frage: Das Wort „ Schöpfer“ ist für mich sehr verwirrend. Ist das ein alter Mann oder so etwas?

Antwort: Warum sollte er alt sein? Vielleicht ist er jung und gut aussehend?

Aber im Ernst, einigen wir uns. Es gibt die höchste Kraft im Universum, die absolut die gesamte Natur und alles, was unter ihr geschieht, einschließt. Diese höhere Macht wird „ Schöpfer“ genannt.

Das hat nichts mit unserer Welt zu tun, mit unseren Körpern, mit unserem Selbstbild. Nichts von alledem, nur diese höhere Macht! Stell dir eine elektrische oder magnetische Kraft/Feld vor. Hier ist es dasselbe.

Das Feld, das absolut alles umfasst, wird Schöpfer genannt, weil es erschafft, erzeugt, handelt. Dieses Feld müssen wir offenbaren. Wir sind in ihm, aber wir spüren seine Auswirkungen auf uns selbst nicht. Deshalb muss ich mich irgendwie verändern, damit ich es spüren kann.

Was braucht es dazu? Es wird gesagt: Wenn du eine Gruppe bildest, in der du deinen Freunden näher kommst, wirst du in diesem Moment des Gebens die Annäherung oder die Entfernung des Feldes spüren. Es ist der Wechselwirkung von elektrischen Ladungen in einem Magnetfeld sehr ähnlich. Das ist das Prinzip seiner Offenbarung.

Fazit: Wir brauchen die Gruppe, um mit ihrer Hilfe das Feld des Schöpfers aufzuspüren.

Aus dem Unterricht, 16.02.2020

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Bildung in der Kabbala

Frage: Ein Zehner ist ein Mini-Modell der Gesellschaft. Anstatt mit der ganzen Menschheit zu arbeiten, was prinzipiell unmöglich ist, haben die Kabbalisten, wie bei einem Hologramm, die kleinste Zelle genommen, in der man die Methode umsetzen kann, stimmt das?

Antwort: Vollkommen richtig.

Aussage: Kabbalisten sagen, dass auch zwei Menschen eine Mindestgesellschaft darstellen.

Antwort: Wenn es nicht anders geht, können es im Prinzip zwei Menschen sein. Erst dann beginnt der Mensch den Unterschied zwischen sich selbst und dem anderen zu spüren: wer „ich“ und wer „er“ ist. In der Tat kann man die altruistische Eigenschaft des Gebens nur dann schnell und richtig erlangen, wenn man sich in einem Zehner befindet.

Frage: In den Orginalquellen wird viel über den Zehner geschrieben. Kabbalisten haben immer auf diese Weise studiert. Gab es das Studium zu zweit praktisch nicht?

Antwort:  Am Anfang der Entstehung und Entwicklung der Kabbala war das möglich. Damals gab es besondere Seelen und Bedingungen.

Frage: Darf ein Mensch heute keinen persönlichen Kabbala-Lehrer haben? Ist es möglich, privat zu unterrichten?

Antwort: Es kann Privatlehrer geben. Als ich zusammen mit meinem Freund zu RABASH kam, gab er uns als Lehrer einen älteren Mann, einen seiner Schüler zur Seite und wir studierten beide sechs Monate lang bei ihm.

Frage:  Damals gab es so gut wie keine Menschen, welche die Kabbala lernen wollten. Ist das heute möglich?

Antwort: Nein. Ich glaube nicht, dass das überhaupt hilfreich ist. Am besten geht es in einer Gruppe. In der Kabbala ist alles so sehr an die Verbindung zwischen den Freunden gebunden, dass andere Ausbildungen nicht effektiv sind.

Frage: Und in der Anfangsphase, damit man zumindest verstehen kann, worum es geht?

Antwort: Das ist möglich. Hier kann es Privatunterricht geben. Aber das ist keine Bewegung in Richtung Ziel, sondern die Füllung mit Wissen.

Aus der Fernsehsendung „Grundlagen der Kabbala „, 20.03.2019.

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