Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Die USA verklagt die Banken

Mitteilung: „Die US Regierung will 12 große US-Banken (Bank of America, JPMorgan, Goldman Sachs, Chase und andere) für die Übermittlung falscher Informationen an die Kreditinvestoren zu Zeiten wirtschaftlichen Wohlstandes verklagen.

Der Zusammenbruch der US Kreditwirtschaft hat die Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise bis heute spürbar beschleunigt. Die Manager einiger Banken glauben, dass die Verluste aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Rezession unvermeidlich waren.

Es gibt Analysten, die wegen der Angst vor rechtlichen Schritten gegen die Banken, an der aktuellen Entscheidung der Bundesbehörden zweifeln. Die Banken könnten sich auf das leichte Erholen der US-Wirtschaft berufen.

Mein Kommentar: Die Banken sind stärker als der Staat, doch die Regierung muss wieder gewählt werden, und die Banken müssen natürlich ihre Fehler anerkennen und müssen die Kredite zugunsten der Wähler zahlen !

Wir müssen eine Gesellschaft mit einer inneren Harmonie erschaffen

Meinung (Dmitri Medwedew, Präsident Russlands): „Die Probleme in den Beziehungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, zwischen denen, die in die europäischen Länder zum Arbeiten kommen und den ursprünglichen Bürgern, verschlechtern sich fast in jedem Land in Europa. Diese Probleme existieren auch in Russland.“

Die meisten europäischen Politiker redeten von einer internationalen Krise – darüber dass die Multikulturellen nicht den Test über die Zeit bestehen werden. Russland ist in dieser Hinsicht ein sehr komplexes Land. Dort sind viele Nationalitäten und Religionen angesiedelt. Und für uns ist die Frage nach der Existenz der verschiedenen Völkern nicht eine Frage der Migration von Arbeitskräften, sondern der inneren Harmonie. Wir müssen eine Gesellschaft mit einer inneren Harmonie schaffen, wo die Menschen sich tolerieren und gegenseitig respektieren.

Mein Kommentar: Russland, mehr als jedes andere Land, ist in Explosionsgefahr. Russland muss sich vereinigen. Und dies wäre nur durch staatliche Bildung möglich… Es sollte über die Massenmedien eine Gesellschaft geschaffen werden; eine Gesellschaft die das Verhältnis zu anderen verändern wird. Einmal wollte die Regierungspartei dies, doch heute ist dies die natürliche Voraussetzung – und daher eine notwendige Bedingung für das Überleben!

Hillary Clinton: eine neue Krise bedroht die Welt

Meinung (Hillary Clinton, US-Staatssekretärin, bei dem Treffen der UN-Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen in Rom): „Der Mangel an Lebensmitteln und die gestiegenen Nahrungsmittelpreise können zu Protestaktionen und Instabilität in vielen Teilen der Welt führen. Nach UN Schätzungen, befanden sich im vergangen Jahr 44 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze, bedingt durch den Anstieg der Lebensmittelpreise.“

Mein Kommentar: Natürlich gibt es in der Welt genug Nahrung und genug Ressourcen um alle glücklich zu machen. Wir müssen es nur richtig wollen. Darüber müssen wir nachdenken, Hillary.

Europa wird die Schuldenkrise bei 2014 überwinden

Meinung (K. Regling, Chef des Europäischen Rettungsschirmes EFSF)Die Eurozone beseitigt die souveränen Schulden bis zum Jahr 2014. Wir können mit Recht davon ausgehen, dass die Krise in zwei bis drei Jahren überwunden sein wird.

In allen Ländern der Eurozone kommt es zu einer Erholung der wichtigsten Indizes, die Finanzmärkte ordnen sich wieder. Irland, das in eine schwere Budgetkrise geraten ist „richtet sich wieder auf“. Die Situation der Staatsfinanzen ist in den Ländern der Europäischen Währungsunion, besser als in der USA. Das Defizit der USA ist dreimal höher als das Defizit der Europäischen Währungsunion.

Mein Kommentar: Dann fällt eben der Dollar und nicht der Euro. Eins ist jedoch klar: Die Natur wird uns zwingen Geld nicht zur Unterwerfung und Ausbeutung zu missbrauchen, sondern es zur Vereinigung und gegenseitigen Unterstützung zu nutzen.

Weltwirtschaft am Rande einer neuen Rezession

Meinung (Vladislav Zhukowski, Analyst der Investment Firma Rikum-Trust): „ All die Indizes der Makro-Wirtschaft zeigen auf eine Verringerung des globalen Wirtschaftwachstums, Kompression der praktischen Tätigkeit und Verringerung der Konsumausgaben. Laut aller Daten sind wir mit dem Beginn der zweiten Welle in einer globalen Rezession, die keine Lösung für die grundlegenden Probleme und die Weltwirtschaft findet.

Keine Aktion wird uns aus der finanziellen Krise bringen. Es ist sehr wichtig, die politische Struktur zu verändern. Es wird unmöglich sein, den Abbau der Währung und der bestehenden internationalen Finanzmärkte zu vermeiden.

Mein Kommentar: Wie kann man an die Türe der Ökonomen klopfen, damit sie die kabbalistische Theorie untersuchen? Wird nur ein großes Leid sie zwingen ihre Theorie zu verändern und sie in die Lage versetzen eine neue Theorie anzuerkennen.? Zu den TV Programmen auf Kanal 66 laden wir Wissenschaftler regelmäßig zu Vorträgen ein und als Folge dessen sind sie fast immer mit unseren Theorien einverstanden. Aber dieser Zugang ist lokal begrenzt, und die Krise wird beschleunigt.

Der Zerfall der Europäischen Union: Stil der Sowjetunion und sogar noch schlimmer!

Meinung (Boris Kagerlitzy, Soziologe): „Die Ankündigungen und Deklarationen werden die Krise und den Zerfall der Europäischen Union nicht aufhalten können“. Schon von Anfang an wurden EU-Verträge über Westeuropa verhängt, ohne die Zustimmung der ganzen Gemeinschaft.
Als Resultat dessen entstand eine antidemokratische Struktur, welche der Tradition der „Alten Welt“ im Gegensatz steht.

Zunächst einmal ist die Rede von der gemeinsamen europäischen Währung. Im Rahmen des gemeinsamen Finanzsystems hat die Verteilung des Kapitals, die stärkste Wirtschaft gepflegt- nämlich die Wirtschaft Deutschlands (während die Schwächeren unter Mangel finanzieller Ressourcen litten und gezwungen waren Kredite aufzunehmen, bis sie an den Rand des Bankrotts gelangt sind). Die Erwartung, dass die wirtschaftliche Integration, die Produktivität der Entwicklungsländer steigern wird, ist nicht eingetreten. Die gemeinsame Währung hat es den lokalen Regierungen nicht möglich gemacht, ihre Wirtschaftspolitik zu verwalten, und damit die einzelnen Länder in „ineffizient“umgewandelt.

Die finanzielle Übertragung zu autonomen und unabhängigen Institutionen der nationalen Regierungen, hat den Geltungsbereich der Demokratie eingeschränkt. Aufrufe, die Integration der Finanzmärkte zu erhöhen, um so die Krise zu überstehen, zeigen, dass die Politiker aus den Schwierigkeiten der letzten Jahre nichts gelernt haben.
Diese Situation wird in Diskussionen und Auseinandersetzungen enden, aufgrund folgender Frage: Wer wird die „gemeinsamen“ Schulden begleichen?

Anfragen von Sarkozy und Merkel die finanziellen und politischen Institutionen zu zentralisieren und zu stärken, sind verantwortungslos. Dieses Programm wird nicht gelingen und wird zum Streitpunkt zwischen den Ländern innerhalb der EU. Die Kluft zwischen den einzelnen Ländern wird sich ausbreiten. Der Markt stärkt dazu noch die regionale Differenzierung und wird so zu einem unkontrollierbaren Niedergang führen.

EU-Eliten haben die Lehren der Krise nicht gelernt. Sie versuchen ihre Pläne mit Gewalt durchzuführen und das Ergebnis wird im Endeffekt verheerend sein.
Der Vertrag von Lissabon entzieht den Ländern das Recht aus der EU auszutreten – daher wird der Zerfall der EU zerstörerisch und unkontrollierbar.

Mein Kommentar: Aus diesen großen Fehlern wird die Menschheit lernen sich in gegenseitiger Bürgschaft für die gesamte Welt; und nicht zur Unterdrückung der Schwachen, zu vereinen. Wir werden leben, wenn wir dies überleben und dann sehen was geschieht…

Der Weltwirtschaft ist eine Diagnose gestellt worden

Meinung: Werden die USA der Rezession anheim fallen, erwartet die europäische Einheitswährung einen Zusammenbruch und die Welt eine neue Krisenwelle? Siebzehn Nobelpreisträger und 400 führende Ökonomen aus sechzig Ländern suchen nach Rettungs- und Lösungsmöglichkeiten.

Bundespräsident Christian Wulff hat die Politik der europäischen Zentralbank scharf kritisiert, Staatsaktien schwacher EU-Länder zu kaufen: „Solidarität ist ein wesentlicher Teil der europäischen Idee. Es ist allerdings ein Missverständnis, Solidarität allein an der Bereitschaft zu bemessen, andere finanziell zu unterstützen, für sie zu bürgen oder gar mit ihnen gemeinsam Schulden zu machen.“
Sollten westliche Länder keine dringenden Maßnahmen ergreifen, so viele Experten, wird sich der Kampf gegen die Stagnation über viele Jahre hinziehen.

Prof. Edmund S. Phelps von der Columbia Universität, Wirtschaftsnobelpreisträger: „In den letzten Jahrzehnten hat der Westen über seine Mittel gelebt und bereits einen Teil seiner Zukunft verbraucht“

Eric Maskin, Institute for Advanced Study, Princeton, USA: „Die Schuldenmanie der USA zerstört das westliche System“. Zum Hauptschuldigen der Krise haben die Experten wiederholt die USA erklärt. Namhafte Analytiker sagten der Welt eine lang andauernde Krise voraus; nur eine einheitliche Finanzpolitik kann den Euro vor dem Zusammenbruch retten. Eine Währungsunion allein mit der Zentralbank und siebzehn eigenständigen Finanzministern ist nicht lebensfähig!

Joseph Stiglitz, Ex- Chefökonom der Weltbank nannte die Ratingagenturen Verbrecher der Finanzkrise und versprach, eine neue wirtschaftliche Theorie der Natur der Krise darzulegen. Nach seinen Worten steht die heutige Wissenschaft vor einem unumgänglichen Paradigmenwechsel.

Mein Kommentar: Die Frage ist, ob wir auf das nächste Fiasko einer neuen wirtschaftlichen Theorie von Stiglitz oder eines anderen Ökonomen warten sollen, wenn doch keine Theorien funktionieren werden, da in der Welt ein anderes System zwischenmenschlicher Verbindungen herrscht und die Wirtschaft eben diese Verbindungen reflektieren soll – nur in diesem Fall wird sie auch funktionieren.

Ist es wirklich so leicht aus der Krise herauszukommen?

Meinung (Ökonomist Georg Soros): “ Um aus der Krise herauszukommen, sollte die Europäische Union EU drei wesentliche Schritte vornehmen:

– Erhöhung des Grundkapitals der privaten Banken,
– Ausgaben von gemeinsamen Gebühren
– Entwicklung eines Planes für die EU Länder, damit sie aus der Krise herauskommen

Mein Kommentar: Ich wünschte, andere würden mit seinen Plan einverstanden sein! Dann würden sie herausfinden dass er nicht funktioniert. Ansonsten könnte Soros recht haben, aber nicht in unserem Jahrhundert, weil die ökonomischen Gesetze der Vergangenheit nicht mehr funktionieren. In der globalen und integralen Welt wird nur das funktionieren, wenn es für die Menscheit und ihre Gesellschaft zum Guten und Wohle ist.

Weltwirtschaftsforum, Bericht der globalen Risiken 2011

Bericht: Globale Risiken 2011. Die Vernetzung der Risikolandkarte veranschaulicht die Verbindung zwischen den folgenden Faktoren:
Liquiditäts- und Kreditkrise, Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, Einschränkung der Globalisierung, globale Ungleichheiten und Währungsvolatilitäten, Einbruch der Immobilienpreise, extreme Schwankungen der Rohstoffpreise, extreme Schwankungen der Energiepreise, haushaltspolitische Krisen, extreme Schwankungen der Verbraucherpreise, Ordnungpolitische Versäumnisse, illegaler Handel, Korruption, organisiertes Verbrechen, geschwächte Staaten, Terrorismus, geopolitische Konflikte, globale Regierungsfehler, Massenvernichtungswaffen, Weltraumsicherheit, Sicherheit von Online-Daten, Zusammenbruch kritischer Informationsstrukturen, Umgang mit den neuen Technologien, Infrastrukturzusammenbruch, Wirtschaftliche Ungleichheiten, demographische Herausforderungen, Migration, Nahrungsmittelsicherheit, Wassersicherheit, Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Klimaänderungen, Verlust der Biologischen Vielfalt, Luftverschmutzung, Überschwemmungen, Stürme und Wirbelstürme, Governance der Weltmeere, und Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Der heilige Spiegel des Egoismus

Die Meinung von Ruslan Grinberg, Direktor des Instituts für Wirtschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften: „Die Finanzmärkte sind in einer sehr unbeständigen Situation. Die Finanzleute sind in Panik und wissen nicht, was zu tun ist. Die Risiken sind groß. Aber meiner Meinung nach ist dies eine Krise der Finanzwelt, und nicht zu verwechseln mit dem realen Problem. Unsere globale Wirtschaft ist die Garantie des Dollars als Welt-Währung.“

Natürlich ist es unfair geworden, dass eine nationale Währung für immer eine Weltwährung geworden ist. In diesem Sinne hatte das Gold mehr Recht, da es nicht abhängig war von seiner Erreichbarkeit (Ort). Ich denke, es ist dumm, zum Gold zurückzukehren, wie viele andere es versehentlich empfehlen würden. Ich sehe keinen Ersatz des Dollar als Weltwährung für den Zahlungsaustausch.

Mein Kommentar: Der Dollar kann nicht ersetzt werden, weil er den modernen globalen Egoismus widerspiegelt, und so bleibt es die einzig bekannte Münze, die aber gleichzeitig durch ihre Sprunghaftigkeit den egoistischen Zustand der Welt anzeigt.