Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wachse durch die Fürsorge für die Welt

Frage: Wenn wir gemeinsam den Sohar lesen, entsteht in mir das Gefühl unserer Verbindung – der Einheit, die wir auf dem Kongress in New Jersey erreichen werden. Ich spüre ständig, dass es dort geschehen wird – in einer sehr starken, gemeinsamen Empfindung. Ist es nur meine persönliche Empfindung oder das Resultat unserer gemeinsamen Vorbereitung, aller unserer Gedanken?

Meine Antwort: Ich hoffe, dass es wirklich geschehen wird. Wir sind an einem Zustand angelangt, in dem wir die Zeit nicht mehr verstreichen lassen dürfen. Die Natur/der Schöpfer führt uns die riesige Verzögerung unseres Zustandes gegenüber jenem Zustand, den wir bereits erreichen müssten, vor Augen. Und mit jedem Tag wird dieser Rückstand des „Tatsächlichen“ gegenüber dem „Erwünschten“ größer.

Aus diesem Grund müssen wir eine bestimmte Stufe der Einheit auf dem Kongress in Amerika erreichen, und von dort werden wir mit Hilfe dieser Einheit auf die gesamte Welt einwirken können. Weil die ganze Menschheit miteinander verbunden ist.

Es gibt keine andere Wahl! Wir sehen, dass die Welt immer unberechenbarer und chaotischer wird, und keiner weiß, was zu tun ist. Die Menschen beginnen, den Zustand immer richtiger „abzulesen“ – zu begreifen, dass wir wirklich miteinander verbunden sind – und verwirrt.

Man könnte es damit vergleichen, wie eine Schnur oder ein Kabel sich verknoten und wie schwierig sie dann zu entwirren sind. Auch uns selbst ist es nicht ganz klar, wie wir die Korrekturmethode der Welt enthüllen sollen. Doch sobald wir anfangen, uns mit dieser Methode an die Welt zu wenden, werden wir deren richtige Form finden. Es ist nicht möglich, die Darbietung des Materials zu verbessern, bevor wir nicht damit begonnen haben, uns unmittelbar damit zu beschäftigen. Bei jeglichem Beginnen ist es so: ein Kind wird geboren – und macht Eltern aus euch. Indem du beginnst, für das Kind zu sorgen, wirst du selbst erwachsen.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht. Das Vorwort, 18.03.2011

Wandle Traurigkeit in Freude um

Frage: Sie sagen, dass das Anzeichen für die Spiritualität die Freude ist. Warum muss man dann, um in die spirituelle Welt eintreten zu können, zuerst die Verzweiflung erreichen?

Meine Antwort: Man soll sich nicht künstlich in eine Depression hineintreiben, das ist ganz gegen unsere Natur. Doch wenn der Mensch die Verzweiflung spürt, dann ist es bereits eine Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen, dann ist es ein Grund, eine neue Entwicklung zu starten.

Der Mangel an Freude ist ein Antrieb zum Vorankommen, doch das bedeutet nicht, dass es gut ist, traurig zu sein. Man muss versuchen, Traurigkeit in Freude umzuwandeln. Wenn wir Schweregefühl und Wehmut empfinden, bedeutet das einen Mangel an Verbindung mit der Umgebung.

Keiner kommt bereits voller Freude und erfüllt, denn die Menschen kommen zu Kabbala auf der Suche nach einer neuen Erfüllung, enttäuscht von diesem Leben und mit einem Leeregefühl. Doch das Heilmittel besteht darin, gerade diesen Zustand der Wehmut schätzen zu lernen – und nicht in ihm zu verweilen, sondern ihn als ein Sprungbrett für die spirituelle Entwicklung wahrzunehmen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 18.03.2011


Wenn die Gerechten sich vereinen

Sobald sich die Gerechten (jene, die den Schöpfer rechtfertigen wollen) vereinen, verstärkt sich der gegenseitige Hass (Egoismus), der Kämpfe und Zwietracht verursacht.
– Das Buch, Noam Elimelech

Wenn zehn aus Israel (die zum Schöpfer streben) sich vereinen, um die Eigenschaft der Liebe und des Gebens zu erlangen, wird die Eigenschaft der Liebe und des Gebens durch die Kraft ihrer Einheit auf die Welt gezogen.
– Yehudah Aryeh Leib Alter, Die Sprache der Wahrheit

Gemeinsam den Machsom überqueren

Frage: Können wir den Machsom während dem bevorstehenden Kongress überqueren?
Meine Antwort: Das ist, was wir alle erwarten und zusammen tun wollen! Der „Machsom“ ist die Barriere zwischen dieser und der spirituellen Welt, das heisst, die Erneuerung der egoistischen Absicht im Menschen in der Absicht zu geben. Die Kluft zwischen ihnen, die Grenzlinie, die undurchdringliche Trennwand, wird als der „Machsom“ (eine Barriere, eine Strassensperre) betrachtet.
Wir leben alle in einer einzigartigen Zeit. Bis zu unserer Generation hat jeder, der diese Barriere überquerte, den „Machsom“, individuell überwunden, seine inneren Anstrengungen bis zu einem ausreichenden Mass angesammelt, der „Becher quoll über“ und ein neuer Zustand wurde für einen Menschen enthüllt.
Heute leben wir in einer sich vor uns mehr und mehr entfaltenden globalen Welt. Und unsere Kabbalistische Gruppe sind nicht nur einige Menschen, wie es in der fernen Vergangenheit der Fall war, als sich nur zehn Kabbalisten versammelten, jetzt haben wir Millionen von Freunden in der ganzen Welt.
Deswegen denke ich, leben wir in einer neuen Epoche, in der die Überquerung des Machsom, wie in der Tora beschrieben, geschehen wird: „durch die ganze Nation“ oder en masse. Ich nehme an, dass sich die Enthüllung für die ganze Weltgruppe ereignen wird oder wenigstens für einen Teil von ihnen, die in fortwährender Verbindung mit uns verbleiben, in Studium und Arbeit. Das heisst, es werden nicht nur einige wenige, aus der Menge ausgesuchte Personen sein, sondern alle zusammen.
Schliesslich hat der Prozess der Korrektur eine solch fortgeschrittene Phase erreicht, dass die Kabbala aus der Verborgenheit herausgekommen ist und für alle offengelegt wurde. Die Veränderung wird nicht nur für eine kleine isolierte Gruppe geschehen, wie es früher war, sondern für eine große Weltgruppe wie die unsere.
Aus dem Unterricht über die innere Vorbereitung für den WE! Kongress vom 10/03/2011

Drogen und spirituelle Entwicklung gehören nicht zusammen

Frage: Kann ein Mensch Drogen nehmen, um sich zu entspannen, und sich gleichzeitig auf dem spirituellen Weg befinden?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch Drogen oder Alkohol nimmt, um auf diese Weise schlechte Laune loszuwerden, schaltet er sich selbst ab und nutzt nicht die einzige wertvolle Empfindung, die den Menschen zum Ziel bringt – den Mangel an Freude.

Freude zu empfinden bedeutet, das Leben zu spüren. Wenn es keine Freude gibt, dann ist es ein Zeichen dafür, dass er nicht lebt und dass er suchen muss! Doch anstatt danach zu suchen, worin das Leben besteht, nimmt er Drogen oder trinkt Wodka und schaltet auf diese Weise das unangenehme Gefühl ab – und beraubt sich so der Möglichkeit, voranzukommen.

Es gibt keine Möglichkeit, voranzukommen, wenn der Mensch auf diese Weise abschaltet. Bei den Kabbalisten war es üblich, ein wenig Alkohol während der Mahlzeiten zu trinken, etwa 30 Gramm, um die Befangenheit gegenüber den Freunden loszuwerden, nur um dem Menschen zu helfen, die Barrieren der Bedingtheit und der Einschränkung, die durch die Erziehung und von der Gesellschaft übernommen wurden, zu durchbrechen, damit es ihm leichter fällt, sich mit den Freunden zu verbinden – und nur dafür.

Doch seine Wehmut und Freudlosigkeit durch Alkohol oder Drogen zu unterdrücken bedeutet, sich einfach den Weg zum spirituellen Vorankommen zu versperren. Wir dürfen das, was uns die Natur, der Schöpfer, schenkt, nicht vernichten, sonder müssen es richtig nutzen. Wenn ich unangenehme Gefühle in mir unterdrücke oder selbst wenn ich sie einfach reduziere, ist es bereits ein Problem – ich gehe nicht mehr gemeinsam mit dem Schöpfer, als wären wir Partner.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 18.03.2011

Muss man nach dem Bösen in sich suchen?

Frage: Ist es am Wichtigsten, seinen bösen Trieb zu enthüllen?

Meine Antwort: Wir müssen nicht versuchen, unseren bösen Trieb zu enthüllen, ungeachtet dessen, welche Zustände wir durchlaufen. Das Wichtigste und überhaupt das Einzige, was wir tun können, ist, das Licht an uns heranzuziehen.

Mit Hilfe des Lichts durchlaufe ich alle Etappen, von denen ich jetzt noch überhaupt nichts weiß: ich enthülle meinen bösen Trieb und gehe zu dessen Korrektur und später zur Erfüllung über. Auf diesem ganzen Weg kann mir nur das Licht helfen, sonst nichts.

Ich muss nach dem höheren Licht streben, welches alle Handlungen an mir vollbringt. Und was es macht, in welcher Form und in welcher Reihenfolge – damit beschäftige ist mich überhaupt nicht.

Ich muss nicht daran denken, dass das höhere Licht genau jetzt das Böse in mir zum Vorschein bringen muss – ich weiß nicht, was es zum Vorschein bringen muss. Selbst, wenn es so geschrieben steht, doch ich verstehe noch nicht einmal, was das ist: „der böse Trieb“. Man sollte seine Aufmerksamkeit und seine Konzentration nicht vom Wichtigsten ablenken – vom Anziehen des Lichts.

Anderenfalls beginnen wir, selbst nach dem Bösen in uns zu suchen und über jede schlechte Eigenschaft zu denken, dass gerade das der böse Trieb ist. Doch glaubt mir, wir haben ihn noch nicht enthüllt.

Der böse Trieb ist ein Engel. Das heißt, wenn wir das Böse enthüllen, stellen wir fest, dass der Schöpfer sich in dessen Innerem befindet, und gerade Er selbst verleiht uns diese Eigenschaft.

Deshalb, um den bösen Trieb zu enthüllen, muss ich nicht an den Hass, sondern an die Verbindung denken! Doch dadurch, dass ich der Verbindung entgegenstrebe, wird das, was sie erschwert, enthüllt – der böse Trieb.

Ich strebe immer der Vereinigung entgegen, bis das höhere Licht alle notwendigen Handlungen an mir durchgeführt und mir infolge dessen enthüllt hat, wer ich bin. Ich muss alle Stadien durchlaufen – 1, 2, 3, und in dem vierten Stadium (Bchina Dalet) der Einwirkung des Lichts spüre ich immer, dass ich eine Stufe abgeschlossen und ein neues Verständnis erlangt habe. Und dann wieder: 0, 1, 2, 3 und im vierten Stadium enthüllt sich ein weiteres Verständnis.

Das ändert jedoch nicht meine Einstellung der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gegenüber. Ich strebe immer nur der Vereinigung entgegen und denke an nichts anderes. Es ist mir unwichtig, welche Zustände ich durchlaufe: seien es gute oder schlechte.

Egal, was sich enthüllt hat, ich richte mich immer nach vorne, und nichts kann mich auf diesem Weg stoppen, weder Gutes noch Böses noch irgendeine philosophische Theorie, die sich plötzlich in meinem Kopf bildet und mich irreführt, als würde ich verstehen, was vor sich geht. Die Ausrichtung der gesamten Aufmerksamkeit muss unveränderlich bleiben – nur auf die Verbindung. Und dann kann ich sicher sein, dass ich das umgebende Licht anziehe.

Sobald du angefangen hast, den Klugen zu spielen und selbst zu entscheiden, was du tun sollst, verlierst du sofort das umgebende Licht. Das Licht ist ganzheitlich und vollkommen, du musst nur nach ihm streben. Es steht geschrieben, dass man bereit sein muss, die Bürgschaft anzunehmen, wie ein Mensch mit einem Herzen – nur daran sollst du denken.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Ich erschuf den bösen Trieb und die Tora als Mittel zu dessen Korrektur“, 17.03.2011

Was fordert die Natur von uns?

Frage: In unserer Welt gibt es viele Arten von Vereinigung. Welche Vereinigung fordert die Natur von uns?

Antwort: Die Natur fordert von uns, als ein Mann mit einem Herzen vereint zu sein, ein ganzes, globales, integrales Sytem, genau wie die Natur selbst.

Sie möchte, dass wir einander fühlen, die Bedürfnisse eines jeden in Gedanken und Verlangen fühlen und jeden mit dem versorgen was er oder sie möchte oder was ihnen fehlt. Sie möchte, dass wir jeden in kollektiver Einheit unterstützen.

Das wirft viele Fragen auf, doch letztlich ist es das, was die Natur von uns fordert. Die Natur möchte, dass wir ihr gleichen: eins sind. Schließlich ist sie selbst ein vereintes System.

In diesem System sollen wir kein Teil sein, der alle anderen stört, der aus der allgemeinen Perfektion heraus fällt und mit seiner Verdorbenheit auffällt. Wir sollen kein Krebsgeschwür sein, dass einen bei lebendigem Leibe auffrisst oder eine gebrochene Vorrichtung, die den Motor dazu bringt, abzuschalten oder zur Überhitzung führt. Wir müssen uns selbst in Übereinstimmung mit der Natur bringen, sodass wir uns in gleicher Geschwindigkeit mit ihr korrigieren können.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 16.03.2011, über die Prinzipien globaler Erziehung

Ein kleines Instrument, das einen großen Unterschied macht

Frage: Wie können wir ein Modell der globalen, integralen Welt in uns erbauen?

Meine Antwort: Stell Dir vor, mit der Gruppe verbunden zu sein. Dank dessen wirst Du fähig sein, ein kleines, kompaktes Kli in Dir drin zu bilden, das global, integral und vereint ist.

Dann wird man verstehen, wie die wirkliche Welt aussieht. Es sind nicht sieben Miliarden jämmerliche Menschen, die nicht wissen, wo sie sich niederlassen sollen, sondern sie stehen in gegenseitiger Verbindung. Du wirst entdecken, dass Du alle Teile der Welt durch Dein kleines Kli erkennen kannst, wie durch eine Brille.

Du kannst die Entfernungen zwischen ihnen messen, ihre Farben vergleichen, und die Gesichter erkennen….

Wie kommt es dazu? Weil Dein Kli, Dein Instrument innerhalb Deines geistigen Auges ist, und dadurch siehst Du tief in die ganze Welt. Du baust dieses kleine Kli in Dir selbst, welches die Gruppe ist, mit der Du verbunden bist und das reicht aus, um die wahre Welt und ihre innere Verbindung zu sehen.

Aus dem 4.Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes vom 15.03.2011

Dazu bestimmt (verdammt), zusammen zu sein

Frage: Kann der WE! Kongress die allgemeine Lage in der Welt, die jetzt solche harten Zeiten durchmacht, beeinflussen und verbessern?

Meine Antwort: Harte Zeiten haben noch nicht begonnen. Wehe uns, wenn wir tatsächlich durch den Pfad des Leidens in Richtung Einheit, die die Welt heutzutage zu erreichen hat, voranschreiten.

Wir erkennen, dass die Welt global wird, durchdrungen von ganzheitlichen Verbindungen und gegenseitiger Beeinflussung, was auch „Schmetterlingseffekt“ genannt wird. Wir werden keine Freiheit voneinander besitzen. Wir sind vollkommen abhängig voneinander, jeder von jedem.

Wir nehmen nicht wahr, in welchem Ausmass diese Verbindung uns einengt und uns selbst von der geringsten freien Handlung entfernt. Es ist entsetzlich, sich selbst in dieser Situation wiederzufinden, in der Verfassung, wo sich jeder in der Hand seines Egoismus, dem Hass gegen die anderen und in den egoistischen Kalkulationen befindet.

Plötzlich spürst du, dass du durch tausende von Ketten beengt bist und selbst im Geringsten von Leuten abhängig bist, welche dir völlig gleichgültig sind. Wie kann man überhaupt in einem solchen Zustand leben?
Wir können nirgendwohin laufen: wir können uns nicht voneinander trennen und uns voneinander entfernen. Im Gegenteil, unsere Verbindung wird zunehmender fester werden und zu einer buchstäblich vollständigen, gegenseitigen Abhängigkeit in allem werden.

Wenn die Massenmedien uns über die Ereignisse berichten, die sich in der Welt ereignen, glauben wir, dass wir diese nur als Zuschauer wahrnehmen. Jedoch hängen wir in Wahrheit von jeder in Libyen produzierten Gallone Öl ab, von allem was in Frankreich und in der Türkei und so weiter passiert. Mit anderen Worten, es ist nicht nur das, was bei meinen Nachbarn passiert, sondern alles, was sich am anderen Ende der Welt ereignet, und es ist unmöglich, sich vor dieser Verbindung zu verstecken.

Von jetzt an müssen wir letztendlich erkennen, dass die Weisheit der Kabbala der Welt die Methode der Korrektur gibt, ohne welche die Menschheit verloren sein wird, und aufhören wird zu existieren.

Kabbala lehrt uns, wie wir die höhere Kraft an uns heranziehen können. Wir selbst haben nicht die Kraft hierzu! Sie erklärt uns, wie wir die höhere Kraft enthüllen können, die Ordnung in unsere Beziehungen bringen wird. Letzten Endes haben wir keine Ahnung, wie Frieden und Ordnung in der Welt zu stiften sind, und nähern uns lediglich einem Weltkrieg, der auch in der Kabbala als ein möglicher Weg der Entwicklung beschrieben ist, falls wir die uns vereinigende Kraft nicht anziehen.

Während dem bevorstehenden Kongress haben wir die besondere Gelegenheit, die Kraft in die Welt zu bringen, welche sich auf uns und die Welt in einer wohlwollenden Art und Weise auswirkt. Ohne diese Kraft werden wir erkennen, wie die Welt mit einer furchterregenden Geschwindigkeit und in einer sehr unschönen Weise untergeht.

Aus dem Unterricht über die Vorbereitung für den WE! Kongress vom 10/03/2011

Gebt mir meine Verlangen zurück

Die Umgebung bedeutet nicht die Gesichter der Menschen und ihre materiellen Körper, es ist das Verlangen, die Kraft, die ich von ihnen bekomme. Und dann wird dieses Verlangen zu meinem, indem es sich dem Punkt im Herzen anschließt.

Wenn ich in der Lage bin, den Eindruck von der Wichtigkeit des Gebens, des Schöpfers, des spirituellen Ziels, des Verlangens zu geben von ihnen zu bekommen, dann habe ich die Möglichkeit, die Kraft des Lichtes, die sich dort verbirgt, zusammen mit ihnen im Inneren dieses Verlangens zu erwecken.

Und dann beginnt dieses Verlangen, sich unter der Einwirkung des Lichts zu korrigieren – das heißt, mir anstatt der Kehrseite das Gesicht der Spiritualität, der Eigenschaften des Gebens, zu zeigen, und in ihnen enthülle ich mein Leben im Licht des Gebens. Genau das bedeutet die Enthüllung der spirituellen Welt, des Schöpfers den Geschöpfen.

Deshalb heißt der Schöpfer Bore – „komme und siehe“, sprich alles, was ich in jenen Verlangen, die ich von der Umgebung eingesammelt habe, bekommen habe. Die Umgebung ist mein eigenes Verlangen, nur von der Kehrseite betrachtet und deshalb scheinbar zu den anderen Menschen gehörend.

Ich habe dieses Verlangen von ihnen bekommen und verstanden, dass es mein eigenes ist, und deshalb will ich es wieder an mich anschließen. Doch die Spiritualität ist so erschaffen, dass mein ACHaP (der untere Teil) sich in den GE (dem oberen Teil) von anderen Menschen befindet. Aus diesem Grund kann ich mein ACHaP nicht zurückbekommen, bevor ich den GE aller Anderen nicht bekommen habe.

Meine empfangenden Verlangen kehren also bereits mit den fremden gebenden, sprich korrigierten Verlangen zu mir zurück, und ich schließe sie an mich an, zusammen mit dem sie ausfüllenden Licht Chassadim.

Die Wichtigkeit des Gebens, die ich versucht habe, von der Umgebung zu bekommen, sind also die fertigen spirituellen Kelim, Verlangen, in denen ich die Spiritualität auch erfasse.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Die Begeisterung von der Wichtigkeit des Schöpfers durch die Umgebung“, 16.03.2011