Die Orientierung auf dem spirituellen Weg
Europäischer Kongress. Lektion 3
Der Vorteil der Hindernisse des Menschen auf dem Weg zum Ziel, der Nutzen dieser auflaufenden Fehler, Delta, besteht darin, dass der Mensch sich infolge dieser Fehler in dieser Welt befindet. Genau das spüren wir heute. Millionen von Menschen weltweit fühlen sich verwirrt, verloren, ohne jegliche Orientierungspunkte, und allmählich tritt diese Verwirrung in der ganzen Welt auf.
Wir haben uns auf der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Ebene entwickelt und müssen nun zur Ebene „Mensch“ („Adam“) aufsteigen.
Der Unterschied zwischen den früheren Ebenen und der Ebene Mensch liegt darin, dass wir uns bisher in der Materie unserer Welt entwickelten, wobei es keine größeren Probleme gab.
Alles begann mit dem Informationspunkt des großen Urknalls. Dann bildeten sich Atome, Moleküle und alle möglichen biologischen Verbindungen. Und schließlich erreichten wir den tierischen Zustand, in welchem wir jetzt existieren. Und heute zwingt uns die Kraft der Natur, auf die nächste Ebene hinaufzusteigen bzw. uns zu erheben.
Wenn wir verstehen würden, dass alles, was mit uns geschieht, nur dazu bestimmt ist, uns weiter nach oben zu erheben, dann wäre dieser Leitfaden der Beginn einer neuen Entwicklung. Meine Einstellung sollte so sein: „Alles kommt aus derselben Quelle“. Dabei wirken auf mich unterschiedliche Kräfte ein. Sie verwirren mich absichtlich, damit ich eine Menge verschiedenartiger Probleme sehe: im Haus, in der Familie, mit der Ehefrau, mit dem Chef auf der Arbeit, hinsichtlich der Gesundheit, die internationale Lage, und noch weitere Probleme hier und da – das alles stammt von einer einzigen Kraft.
Es gibt nicht genug Hindernisse – es kommen sogar noch mehr hinzu, und zwar, damit der Mensch mit ihrer Hilfe auf die eine Kraft der Natur fokussiert wird, die ihn lenkt. Wenn er in der Lage ist, sie zu erkennen, dann kommt er voran.
Tatsache ist, dass wir jedesmal, wenn wir das vergessen und bis über beide Ohren in unser tierisches Leben eintauchen, „von ihr eingedeckt werden“. Dies geschieht absichtlich: die Hindernisse, die von dieser einen Quelle kommen, bremsen uns und zwingen uns, diese Quelle zu vergessen. Folglich fallen wir in das alte Schema dieses Lebens zurück: außer seiner Routine gibt es nichts, wir können nur an das Haus, an die Familie, an uns selbst, unsere Karriere, die Zukunft, etc. denken.
Aber nach einer Weile gelangen wir zu der Frage: „Wohin sind wir gefallen? Warum befinden wir uns wieder darin?“ – und erheben wir uns von neuem. Um dies zu tun, halten wir jeden Tag Kurse ab und haben eine Menge unterschiedlicher Hilfsinstrumente: eine virtuelle Community-Seite, die Internationale Akademie der Kabbala, die Verbreitung, in der wir uns engagieren, eine Gruppe, die sich mindestens einmal pro Woche zu ihrer wöchentlichen Sitzung trifft. Wir gestalten ständig solche Aktivitäten, die den Millionen unserer Freunde auf der ganzen Welt helfen, sich zu verbinden, um zu dem Gedanken zurückzufinden, dass „Es niemanden außer Ihn gibt“, außer dieser mächtigen und einzigen Kraft der Natur.
Auszug aus der dritten Lektion des europäischen Kongresses, 24.03.2012
Europäischer Kongress. Lektion 3
Aus dem Unterricht von Rabash: „Wir wissen, dass wir die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreichen müssen, d.h., so wie Er gibt, müssen auch wir geben. Wenn wir aber geben und uns vom eigenen Egoismus lösen sollen, weinen wir, weil es uns schmerzt, so handeln zu müssen. Der Schöpfer aber genießt das Geben. Folglich müssen wir das Geben genießen, wenn wir Ihm ähnlich sein wollen! Niemand braucht deine Leiden – du musst nur geben!
Europäischer Kongress. Lektion №1
Kongress in Vilnius. Lektion 3
Es ist unwichtig, dass ihr in Tischreihen und nicht euch umarmend im Kreis sitzt. Auf den Stühlen sitzen nur physische Körper, doch im Inneren muss ein Gefühl des Kreises – eine große weltweite Verbindung – herrschen. Und genauso, wie uns der Frauenring umgibt, steht noch weiter die ganze Welt hinter uns. Und wir müssen danach streben, alle zu einem einzigen Berührungspunkt zu bringen.
Diese besondere Atmosphäre, die während der Workshops auf dem Kongress in Litauen entstanden ist, muss ständig in den Unterrichten herrschen. Der Mensch muss sich immer in einer solchen Empfindung befinden. Es ist unwichtig, ob er physisch im Kreis sitzt und Freunde umarmt oder ob sie einfach zusammen sind und ihre Verbindung ohne jegliche materielle Umarmung oder sogar weit voneinander entfernt spüren.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – das ist das Grundgesetz der integralen Natur der menschlichen Gesellschaft. Wenn wir darauf achten, beachten wir zugleich alle Gesetze der Natur, oder, mit anderen Worten, alle Gesetze der Natur sind in diesem Gesetz enthalten. Heißt das, dass wir nichts anderes zu tun haben?
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