Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wunsch'

Wie kann ich mich mit einer höheren Quelle verbinden?

Wir können uns mit einer höheren Quelle verbinden, indem wir diese höhere Quelle in unser Leben einladen. Nach der Weisheit der Kabbala wird die höhere Quelle das „höhere Licht“ genannt. Sie ist eine abstrakte Kraft und ein Informationsfeld.

Wie können wir diese höhere Quelle in unser Leben einladen? Ein Aspekt, dies zu tun, hängt von der Anzahl der Menschen ab, die die Konzentration ihrer Wünsche darauf ausrichten, als Einheit verbunden zu sein und diese höhere Quelle zum Wohle und Nutzen anderer zu nutzen. Diese altruistische Einstellung zu anderen ist der Schlüssel zur Verbindung mit dieser höheren Quelle.

In uns steckt ein Wunsch, den wir zu dem entwickeln können, was die Kabbala ein „Kli“ (Gefäß/Werkzeug/Behältnis) nennt, um eine Verbindung mit der höheren Quelle, dem abstrakten höheren Licht, herzustellen. Ein zentraler Aspekt bei der Herstellung einer solchen Verbindung ist unser Wunsch. Was wollen wir von dieser Verbindung? 

Wenn wir uns in einer Gruppe organisieren und uns ausschließlich darauf konzentrieren, uns über unsere selbstbezogenen Wünsche zu erheben, zu einer gemeinsamen Form – einer positiven Verbindung untereinander und mit der höheren Quelle – dann werden wir eine bedeutende Transformation erleben: die Aufnahme von neuem Wissen, Kräften, Eigenschaften und Beziehungen zu anderen. Kurz gesagt, alles, was zwischen dem Menschen und der Welt steht, wird sich verändern. Und je mehr Menschen in der Gruppe arbeiten, desto größer sind die Kräfte, die wir erhalten, um eine solche Veränderung zu bewirken.

Wenn wir mit der höheren Quelle, dem höheren Licht, verbunden sein wollen, damit sie uns verändert, uns die Kraft gibt, uns positiv über unsere individuellen Wünsche hinaus zu verbinden, dann erzeugen wir durch unsere richtige Sehnsucht eine positive Zukunftsform in uns. Wir erheben dann eine Forderung nach dieser Transformation und verbinden uns mit unserem Wunsch mit dem Feld der höheren Kraft.

Basierend auf dem Video „Wie man sich mit dem Feld des höheren Lichts verbindet“ mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman. Geschrieben/bearbeitet von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Gibt es das Böse?

Gemäß der Weisheit der Kabbala ist das Böse die Enthüllung der egoistischen Einstellung eines Menschen, die er anderen gegenüber hat.

Wir bestehen aus dem Verlangen zu genießen, und dieses Verlangen entwickelt sich auf verschiedenen Stufen: vom individuellen Verlangen nach Nahrung, Sex und Familie über das gesellschaftliche Verlangen nach Geld, Ehre, Macht und Wissen bis hin zum Verlangen den Sinn unseres Lebens zu erkennen. Dieser Wunsch nach Genuss war schon immer die treibende Kraft, die uns zu jeder Handlung oder Überlegung in Richtung der verschiedenen Vergnügen antreibt. In unserer heutigen Zeit hat dieses Verlangen jedoch einen Grad erreicht, der es zum Bösen werden lässt: Es beginnt sich in ein Verlangen zu verwandeln, das auf Kosten der anderen und der Natur genießen will.

Während also der Wunsch zu genießen unserer Natur entspricht und wir ständig den Impuls verspüren, uns dem Genuss zuzuwenden und uns vom Leid zu entfernen, kommt das Böse ins Spiel, wenn unser Wunsch beginnt, auf Kosten anderer zu genießen, d.h. wenn wir uns über andere stellen und sie erniedrigen.

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Gegenseitige Bürgschaft – Annullierung vom Egoismus

Frage: Ist der Aspekt der Bürgschaft etwas, durch den wir einen Widerstand gegen den Egoismus erlangen können?

Antwort: Ja, natürlich. Jeder annulliert sich selbst im Verhältnis zu den anderen um ein gemeinsames Verlangen zu schaffen.

Wenn jeder seine „tierische“ Komponente (d.h. für sich selbst zu empfangen) annulliert und nur seine menschliche Komponente (anderen zu geben) einbeziehen will, gibt es einen gemeinsamen Wunsch, in dem sich der Schöpfer offenbart.

Frage: Angenommen, sieben oder achttausend Menschen versammeln sich, wie es bei Kongressen üblich ist und versuchen, in den Zustand Arvut (gegenseitige Bürgschaft) zu gelangen. Ob es gelingt oder nicht, wissen wir nicht, aber wir wollen es unbedingt. Wird eine solche Personenzahl dazu beitragen, Ergebnisse zu erzielen?

Antwort: Natürlich, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Quantität ist unverzichtbar, sie ist notwendig. Noch wichtiger ist die Qualität – die Spannung der Verbindung zwischen uns. Der Egoismus eines jeden versucht ihn von den anderen zu trennen. Deshalb hängt alles von der Kraft ab, mit der wir uns verbinden.

Der Sinn der spirituellen Arbeit besteht darin, in unserer gemeinsamen Verbindung die Qualität des Gebens und der Liebe zu finden, die über unserer Natur steht.

Aus dem Fernsehprogramm „Die Kraft des Buches Zohar“ 20

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Der erste spirituell geborene Mensch

Aussage: Rosch hashana (Neujahr) geht auf den Tag 3760 v. Chr. zurück, an dem der erste Mensch, Adam, der das spirituelle System, das wir „den Schöpfer“ nennen, begriffen hat, geboren wurde.

Antwort: Adam ist der erste Mensch, der in unserer Welt spirituell geboren wurde, denn es gab schon vor ihm Menschen auf der Erde. Er war der erste Mensch, der die spirituelle Stufe erreichte, und deshalb wurde er „Adam“ genannt, von dem Wort „dome“ – „ähnlich“ der Höheren Kraft.

Frage: Wir behaupten, dass jeder von uns auch Adam werden soll. Angenommen, ich möchte diese höhere Kraft offenbaren – welcher Zustand ist das?

Antwort: Wir können diese Kraft nicht, wie es Adam oder seine Nachfolger getan haben, aus unserem eigenen inneren Instinkt heraus offenbaren. Adam erarbeitete sofort, eine Methode zum Verständnis der höheren Kraft und schrieb sogar ein Buch mit dem Titel „Der verborgene Engel“ (Raziel a-Malakh).

Das ging so lange, bis dieses Wissen Abraham und seine Schüler erreichte.

Die Kabbala – von dem Wort „empfangen“ abgeleitet – untersucht, wie man diese höhere Kraft, die „Schöpfer“ genannt wird, verstehen, empfangen und offenbaren kann, während man in unserer Welt lebt.

Frage: Unsere Wünsche entwickeln sich ständig weiter, von den Grundbedürfnissen – nach Nahrung, Sex, Familie, Sicherheit – bis hin zu Wünschen nach Macht und Reichtum. Vor einigen hundert Jahren entstand im Menschen der Wunsch nach Wissen. Wenn in ihm der Wunsch auftaucht, die Grundursache zu verstehen, d.h. den Sinn des Lebens zu kennen, bedeutet das dann, dass der Wunsch von „Adam“ in ihm auftaucht?

Antwort: Ja, er muss den Menschen in sich selbst aufbauen. Wenn dieser Wunsch, die Ursache zu begreifen, in ihm zum ersten Mal realisiert wird, dann wird er als Mensch geboren.

Frage: Und wer ist Eva?

Antwort: Havah (Eva) ist sein Verlangen, in Verbindung mit dem er den Schöpfer begreift.

Tatsache ist, dass das spirituelle Verlangen aus einem männlichen und einem weiblichen Teil besteht, aus einer rechten und einer linken Linie, die – „Adam“ und „Hava“ genannt wird. Aus der Verbindung zwischen ihnen entsteht das Verständnis für den Schöpfer.

Aus der Fernsehsendung “ Spirituelle Zustände, Rosh hashana und Yom Kippur“.

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Wenn der Schöpfer sich dem Menschen unterordnet…

12 Da redete Josua zu dem HERRN an dem Tag, als der HERR die Amoriter vor den Söhnen Israels dahingab, und sprach in Gegenwart Israels: Sonne, stehe still in Gibeon, und du, Mond, im Tal Ajalon! 

13 Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Aufrichtigen? So blieb die Sonne mitten am Himmel stehen und eilte nicht unterzugehen, beinahe einen ganzen Tag. 

14 Und kein Tag war diesem gleich, weder zuvor noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Mannes hörte; denn der HERR kämpfte für Israel. [Buch Josua, 10.12 – 10.14]

Frage: Zum ersten Mal befiehlt Josua dem Schöpfer und die Sonne bleibt stehen. Was bedeutet es, dass der Schöpfer auf den Menschen hört?

Antwort: Das ist ein spiritueller Zustand, wenn der Mensch das Gefühl hat, dass er sein Verlangen so beherrschen kann, dass sogar die höhere Kraft mit ihm mitgeht, als ob sie sich ihm unterwirft und ihm gehorcht. Dies wird auf einer bestimmten Stufe verwirklicht, z. B. wenn der Wunsch von Seir Anpin erhoben wird und Bina ihn erfüllt.

Dazu kann auch die Aussage zählen: „Meine Söhne haben mich besiegt“. So geschieht es im Laufe der ganzen Geschichte, wenn wir richtig handeln. 

Frage: Was bedeutet es, den Schöpfer zu besiegen?

Antwort: Es ist, als würde der Schöpfer sagen: „Ich habe in ihnen den Wunsch zu empfangen geschaffen, und sie wollten ihn nutzen, um zu geben, damit sie Mir ähnlich werden. Es stellt sich heraus, dass sie Mich besiegt haben, und darüber bin ich sehr froh.

Denn der Wunsch zu geben ist Mein wahrer, tiefer Wunsch, Meine Eigenschaft. Und die Tatsache, dass sie auf die entgegengesetzte Eigenschaft (zu empfangen) verzichtet haben und wünschen, Mir ähnlich zu sein (zu geben), erfreut Mich. Denn sie haben die Natur, die Ich in ihnen geschaffen habe, überwunden und bewiesen, dass sie Mir ergeben sind, dass sie Mich mehr lieben, als sie sich selbst lieben.

Auf diese Weise erheben sie Mich über ihr eigenes Wesen und stellen Mich als Schöpfer über sich selbst.

Aus der TV-Sendung „Die Geheimnisse des ewigen Buches“

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„Hängt die Freiheit davon ab, wo man lebt?“ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Hängt die Freiheit davon ab, wo man lebt?“

Die Freiheit hängt nicht davon ab, wo Sie leben.

Die Umgebung, in der Sie leben, ist Ihnen von der Natur gegeben, d. h. von Kräften, die außerhalb Ihrer Kontrolle liegen. Sie suchen sich Ihre Umgebung nicht aus, genauso wenig wie Sie sich die Gesellschaft aussuchen, in die Sie hineingeboren werden, die Erziehung, die Sie erhalten und die Werte mit denen Sie aufwachsen.

Wir können unsere Freiheit unter einer einzigen Bedingung verwirklichen: Freiheit von unserer egoistischen menschlichen Natur. Wir können uns von nichts anderem befreien.

Freiheit von unserer egoistischen Natur bedeutet, außerhalb der Gesetze und Zwänge zu leben, die uns unser Egoismus d.h. die inneren Triebe der menschlichen Natur, in jedem Augenblick diktiert. Es ist möglich, eine solche Freiheit zu erreichen, wenn wir den Nutzen der menschlichen Gesellschaft über den Eigennutzen stellen. Mit anderen Worten: Freiheit entsteht, wenn wir uns über unsere egoistische Natur erheben, die automatisch und ständig in Richtung des eigenen Nutzens agiert, mit dem Ziel, anderen zu nützen.

Wenn wir in dem Wunsch leben, anderen zu nützen, erheben wir uns von der egoistischen Ebene des Lebens auf die altruistische, und dann erhalten wir Zugang zum Fluss der Natur mit ihrer Vollkommenheit und Ewigkeit. Auf diese Weise werden wir uns selbst als vollkommen, ewig und frei empfinden.

Die Verwirklichung dieses Bewusstseinswandels hängt nicht davon ab, wo wir leben, welche Nationalität oder welches Geschlecht wir haben. Es hängt davon ab, wie wir uns organisieren, um uns über unsere angeborene egoistische Natur zu erheben.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/editiert von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Rosh HaShana, ein neuer Anfang

„Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“, lautet das lateinische Sprichwort – „Homo homini lupus“. Dies beschreibt treffend die Art und Weise, wie wir in der heutigen Gesellschaft miteinander umgehen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir denken, dass wir nichts mehr haben, worüber wir uns freuen können – wir haben die Erde, die Familien, die Länder und Völker, die Kultur und die Bildung fast zerstört. Aber andererseits könnte dieser Tiefpunkt auch als Gelegenheit dienen, unseren Zustand zu überprüfen, neu zu beginnen und an Rosh HaShana, dem neuen Jahr, aus dieser Situation aufzusteigen.

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Kontakt zu den großen Kabbalisten

Im Laufe der Menschheitsgeschichte sind immer wieder die gleichen Seelen in unsere Welt hinabgestiegen und haben die Methode der Kabbala verbreitet. Die Seele des großen Kabbalisten von Baal HaSulam war, wie er selbst sagte, eine Fortsetzung der Seele von Ari. Die Seele von Ari war eine Fortsetzung der Seele von RASHBI.

Die Anhänger von Baal HaSulam waren seine Schüler, insbesondere sein ältester Sohn, Baruch Ashlag (Rabash) und ich, ein Schüler von Rabash, setzen diese Aufgabe fort.

Frage: Spüren Sie Ihren Lehrer, Baal HaSulam?

Antwort: Ich fühle Baal HaSulam bis zu einem gewissen Grad und mit meinem Lehrer Rabash fühle ich mich sehr verbunden, ich bin in Kontakt mit ihm.

Ich spreche nicht von der physischen Empfindung, d.h. es geht nicht darum, dass ich mich an seinen Geruch, seine Stimme, seine Gewohnheiten, stunden- bzw. jahrelange Unterhaltungen erinnere. Aber auch diese Empfindungen bleiben bestehen und sind sehr lebendig. Sie werden einerseits vergessen, anderseits verstärken sie den Wunsch, bei ihm zu sein, seine innere Welt zu spüren. Ein solcher, immerwährender Kontakt auf spiritueller Ebene löst manchmal auch rein irdische Erinnerungen aus.

Ich kann Millionen von weltlichen Erinnerungen wachhalten, aber ich brauche sie nicht. Ich habe mit Rabash einen inneren Kontakt, so dass es keinen Sinn hat, irdische Empfindungen oder Erinnerungen zu haben. Ich kann nicht sagen, dass ich seine Worte oder sein Aussehen vermisse, denn es gibt eine innere Information, die zwischen uns fließt.

Über Baal HaSulam würde ich das nicht sagen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn auf einer inneren Ebene verstehe. Aber es geht mehr darum, die Seele zu verstehen, als mit ihr zu verschmelzen – der Kontakt findet mehr auf der Ebene des Verstandes als auf der Ebene der Gefühle statt. Bei meinem Lehrer geht es hingegen mehr um die Gefühlsebene.

Aus der Fernsehsendung „Die Kraft des Buches Sohar“ Nr. 21.

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Finden der Gleichgewichtsformel

Frage: Wie sollte ein Mensch seine Wünsche nutzen?

Antwort: Ein Mensch sollte verstehen, dass seine Wünsche in ihrer ursprünglichen egoistischen Form falsch eingesetzt werden. Sie sind ihm von Natur aus angeboren, aber er muss lernen, sie richtig einzusetzen.

In der Natur ist alles im Gleichgewicht, in Harmonie geschaffen. Jeder nimmt genau so viel, wie er nach der Gleichgewichtsformel benötigt.

Wenn ich diese Formel finde, weiß ich, was und wie viel ich zu mir nehmen muss, damit ich meine Wünsche optimal erfüllen kann.

Ich werde dann nicht von der mich umgebenden Gesellschaft lernen, wie ich irgendwelchen unwichtigen, virtuellen Werten, die keinen Wert haben hinterherjage. Nur weil die Gesellschaft diese Werte schätzt und denkt, dass sie modisch sind, müsste ich mich umbringen, um das gleiche Niveau der Mode zu erreichen.

Wenn ich weiß, dass ich mich nicht mit Trendsettern und anderen Verlangen vergleichen muss, sondern von der Natur lerne, was ich zu beachten habe, dann werde ich die beste, optimalste, schönste Stufe des Lebens erreichen. Unbewusst spüren wir das bereits.

Frage: Aber wie ist das möglich?

Antwort: Nur wenn wir die Natur erforschen und herausfinden, wo in ihr diese Werte, diese Gesetze stecken, können wir mit ihr in Kontakt treten und empfangen dann ausschließlich gute Signale von ihr.

Aus der Fernsehsendung „ Nahaufnahme“, 19.08.2009

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Warum Verbindung wichtig ist

Im März 2009, in Folge der Finanzkrise der Großen Rezession, bot der Wirtschaftswissenschaftler Mark Vitner der Associated Press eine greifbare Beschreibung der unausweichlichen Verflechtung der Menschheit an: „Es ist, als würde man versuchen, Rührei zu entwirren. Es ist nicht so einfach möglich. Ich weiß nicht, ob es überhaupt machbar ist.“

Wenn wir heute die Welt um uns herum betrachten, stellen wir fest, dass alles noch mehr miteinander verbunden ist als im Jahr 2009. Sie können nichts herstellen, vom Bleistift bis zum Flugzeug, ohne Produkte aus der Hälfte der Länder der Welt zu beziehen. Und für diejenigen unter uns, die immer noch nicht davon überzeugt waren, dass dies so ist, hat die Covid-19-Pandemie gezeigt, dass eine Infektion überall eine Infektion ist.

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