Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Welt'

Die Physik des Höheren Lichtes


Attacke: Wie wird das Höhere Licht zu einem Stoff in unserer Welt? Wissen Sie von dieser Tatsache? Nein, wissen Sie nicht! Hier ist also mein Vorschlag, diesen Fehler in der Kabbala zu korrigieren. Wenn die Einheit von Materie und dem Höheren Licht, Partzufim und Sefirot, wissenschaftlich dargestellt werden würde, dann würde die Lehre der Kabbala die Welt erobern! Solange jedoch die Physik nicht Teil der Kabbala wird, wird dies nie geschehen.

Ein Versuch, mich selbst zu rechtfertigen: Wer ist heutzutage grundsätzlich? Die Einheit der Materie und des Höheren Lichts – Nein! Sie können das Höhere Licht nicht wahrnehmen, nicht, weil es verborgen ist, sondern weil das Höhere Licht ganz einfach überhaupt nicht existiert, bis Sie es in sich selbst erschaffen. Darüber hinaus fehlen Ihnen die entsprechenden Sinne, die es bedarf, um das Höhere Licht in Ihnen zu erschaffen und folglich müssen Sie diese Sinne entwickeln. Die Kabbala ist die Methode um diese Sinne zu entwickeln. Sie enthüllt Ihnen die Höhere Welt und hilft Ihnen die Eigenschaften zu entwickeln, mit welchen Sie das Höhere Licht für sich selbst generieren.

Unsere Welt ist etwas, das unsere natürlichen Sinne, die uns von Geburt an gegeben sind, in uns erschaffen. Das was wir in diesen Sinnen wahrnehmen (Bild), wird als „Materie“ oder als unsere Welt bezeichnet.

Die Höhere Welt ist etwas, das durch die spirituellen Sinne innerhalb von uns erschaffen (abgebildet) wird, die wir uns durch die Kabbala aneignen. Was wir durch die spirituellen Sinne wahrnehmen, wird als „das Licht“ bezeichnet.

Die Wissenschaft der Kabbala wird nie die Wissenschaft in unserer Welt niederschlagen, da wir Wissenschaft und Kabbala durch zwei völlig verschiedene Systeme wahrnehmen: das körperliche und das spirituelle.

Wie wird das also geschehen? Die Menschen werden einfach zu der Wahrnehmung gelangen, dass ihre Empfindungen, die sie durch ihre natürlichen Sinne (das körperliche Leben, unsere Welt) erhielten, unerfüllt sind und dass die körperliche Wissenschaft, die dafür gedacht ist, diese Sinne zu verbessern, nutzlos ist. Die Menschen werden die Wissenschaft und ihre Wahrnehmungen ablehnen und diese nur zu dem Maße nutzen, wie dies für das Überleben nötig sein wird, bis sie die nötigen Eigenschaften entwickeln und gemäß dem die Wahrnehmungen der Höheren Welt in ihnen. Dann werden sie sich an die Wissenschaft der Kabbala wenden, was die Erschaffung einer ewigen und perfekten Welt (Wahrnehmung) in ihnen selbst ist.

Das können Sie selbst ausprobieren. Viele Menschen haben diese Wahrnehmung bereits erreicht.

Verwandtes Material:
Article: The Science of Kabbalah – A Method of Researching Man and the World
Article: Kabbalah As Compared with Other Sciences
 
 
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Die spirituelle Bedeutung von “Diebstahl”


Frage: Baal HaSulam schrieb, dass die Völker der Welt die Weisheit von den Kabbalisten „gestohlen“ hätten. Was bedeutet das?

Antwort: „Stehlen“ bedeutet, den egoistischen Wunsch eines anderen zu nutzen. Es steht geschrieben, dass Adam HaRishon vom Schöpfer stahl, was bedeutet, dass er das Licht Chochma empfangen wollte, ohne sich in das Licht Chassadim zu kleiden. Zu stehlen bedeutet, für sich selbst zu empfangen, ohne die Absicht des Gebens.

In der Vergangenheit, also vor Zerstörung des Zweiten Tempels, verhüllten die Juden die Weisheit der Kabbala nicht. Sei teilten sie bereitwillig mit den Völkern der Welt, wodurch alle irdischen Wissenschaften, die sich mit der Erforschung der Natur befassten (die verhüllte Form des Schöpfers), entstanden: so zum Beispiel die Philosophie (ein System, welches den egoistischen Verstand nutzt, um Vermutungen über den Schöpfer anzustellen, der jedoch vor dem Verstand verhüllt ist). Rav Kook beschrieb genauso wie Johann Reuchlin, der ein großer Philosoph des 16. Jahrhunderts war, die kabbalistischen Wurzeln der Philosophie.

Wann wurde die Kabbala verhüllt? Es geschah, nachdem das Volk Israel von seiner hohen Stufe der Nächstenliebe auf die Stufe des grundlosen Hasses herab fiel. Dies führte in der Folge zur Zerstörung des Zweiten Tempels. Rashbi, der Autor des Buches Sohar war diesbezüglich sehr besorgt, denn von diesem Punkt an musste die Kabbala in einer für die Menschheit verhüllten Form weitergegeben werden und dies würde bis zum 20. Jahrhundert so bleiben. Ab dieser Zeit aber würde sie der gesamten Welt offenbart werden, um allen Menschen zu Gute zu kommen.

Vor der Zerstörung des Zweiten Tempels war es nicht nötig, über Kabbala zu schreiben, denn die Menschen fühlten den Schöpfer noch und die Wissenschaft der Kabbala war einfach ihr Mittel, sich darüber auszutauschen. Wäre die Kabbala nicht „gestohlen“ worden, hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Für diese Entwicklung musste die Menschheit einen Funken jenes Lichtes enthalten, der sie belebt und aufrechterhält. Es ist also dieser Funke, der die egoistischen Wünsche der Menschen von einer Generation zur nächsten entwickelte und den Fortschritt in Technologie, Kultur, Bildung und anderen sozialen Einrichtungen gewährleistete.

Heutzutage haben wir alles, was dieser Funke an Licht uns gab, verwirklicht. Das Ego wuchs zu einer vereinten Struktur bzw. zu einem System heran. Es zeigte sich, dass die Menschheit durch das Zusammenfließen aller egoistischen Wünsche nicht mehr weiter wachsen sondern nur mehr absteigen kann. Dies findet Ausdruck in der globalen Krise, in allen Bereichen, in die sich der Mensch vertiefte – Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Handel und Wirtschaft.

Von diesem Punkt an können wir die Weisheit der Kabbala dazu nutzen, um uns und unsere Beteiligung am globalen System zu korrigieren, solange, bis wir vollkommene Harmonie erreichen werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichtes, um die Welt zu korrigieren
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
 
Kabbala Akademie
 

Wem hinterlässt man Millionen?

Bemerkung: Die zehn reichsten Menschen der Welt werden ihr Vermögen nicht an ihre Kinder weitergeben.

Antwort: Solch eine erbliche Weitergabe von Generation zu Generation ist bereits Vergangenheit. Die Menschen verstehen, dass dies den Kindern kein Glück bringt. Das heißt, das Kind sollte eine gute Ausbildung und eine normale Existenzgrundlage erhalten. Nicht mehr als das. Das Kind sollte sich bemühen, selbst Geld zu verdienen, damit es verpflichtet ist, sich und seine Familie zu erhalten und sich vor Problemen zu schützen. Ohne dies wird der Mensch zerrissen und er weiß dann nicht, was er tun und wohin er gehen soll. Das verdirbt einen Menschen. Übrigens, die Tora besagt, dass der Vater seinem Sohn nichts von seinem Reichtum erzählen darf bzw. davon das er diesen Reichtum erben wird.

Frage: Wie steht es damit das reiche Menschen ihre Millionen für wohltätige Zwecke spenden?

Antwort: Wohin sonst sollen sie es hingeben? Sie werden es für unterschiedliche Forschungen, für die Ökologie ausgeben und so löst sich das Geld langsam auf. Es wird verschiedene Möglichkeiten geben, wie man das Geld verschwenden, es in Teile auflösen kann und das war’s.

Frage: Ist das eine egoistische Handlung – alles an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden? Menschen haben so viel Geld verdient…

Antwort: Ja, sie haben Geld verdient aber jetzt, am Ende ihres Lebens erkennen sie das sie dieses Geld nicht mitnehmen können und das es vergänglich ist. Sie hoffen darauf, dass sie der Menschheit auf diese Weise wenigsten ihren Namen überlassen können. Das ist zumindest eine Wiedergutmachung.

Bemerkung: Es gibt ein Wort: „verewigen“…

Antwort: Ja, verewigen. Ich beneide sie nicht. Wenn sie immer noch hoffen, dass dies, nachdem sie sich bereits von diesem Leben getrennt haben, einen Dienst erweisen wird, dann natürlich…

Frage: Wird dies keinen Dienst erweisen? Was wird helfen?

Antwort: Ich möchte nichts dazu sagen. Lasst sie so handeln.

Der Mensch kann nichts behalten! Absolut nichts außer den guten Taten. Gute Taten sind ausschließlich Handlungen, mit denen es gelingt, diese Welt zur Verbindung zu bewegen. Das ist alles. Nur das hilft! Nur die guten Taten können auf irgendeine Weise tatsächlich auf der Seele festgehalten werden. Durch die Teilnahme an der Verbindung in der Welt, ist der Mensch mit seinen inneren Eigenschaften, seiner Seele, ein fester Bestand davon. Das wird in ihm bleiben, der Tod hat darüber keine Macht.

Frage: Die Verbindung der Welt – was ist das für eine Handlung?

Antwort: Das ist das Bestreben der Menschen, sich gegenseitig zu helfen, auch auf der irdischen Stufe. Das Wichtigste dabei ist die Annäherung unter ihnen, die höhere Kraft, die höhere Eigenschaft – den Schöpfer zu offenbaren. Mit anderen Worten – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Wenn sich Menschen darauf ausrichten, dann behalten sie das und es wird ihr unsterblicher Beitrag zur Entwicklung ihrer eigenen Seelen sein.

Aus der TV Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“ 19.03.2019

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Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – Das ist Deine Belohnung!


Frage: Was denken Sie über die Verbreitung der Kabbala unter den Massen des Christentums und des Islam? Die Anwendung der Methode der Kabbala auf das Studium des Evangeliums bringt enorme Erfolge. Der Mensch beginnt zu verstehen, dass er nicht nur Märchen über Zaubertricks liest, sondern über das Bestreben, etwas in der spirituellen Welt zu verändern. Man will das jedem erklären, der es noch nicht weiß oder versteht. Ich denke, Sie sollten das Ihren christlichen Studenten erklären, besonders da das Alte Testament einen Großteil der Bibel ausmacht. Wenn sie das erst mal verstehen, wenn sie erst mal das Glück von wahrer Erlangung spüren, ohne von ihrer Kultur und Religion losgelöst zu sein, dann werden sie es wohl noch mehr unterstützen.

Antwort: Religion steht in keinster Weise mit Kabbala in Verbindung, sondern steht ihr sogar gegenüber. Religion wurde der Menschheit vor der Enthüllung der Kabbala als Rahmenbedingung fürs Leben in der Zeit der Dunkelheit gegeben. Und deshalb stirbt Religion in unserer Zeit aus, obwohl dieser Prozess ein langer ist und es möglich ist, dass es in der Zukunft dennoch Religionskriege geben wird.

Wir sprechen keine religiösen Juden an und wir verbreiten Kabbala nur unter dem säkularen Volk. Es ist nichts Neues, dem religiösen Volk zu zeigen, dass die Tora eine tiefere Bedeutung enthält. Doch sie sind nicht daran interessiert, weil das an den Fundamenten ihres Glaubens rüttelt – dem egoistischen Prinzip unserer Welt: „Mach bestimmte Handlungen und du wirst eine Belohnung dafür bekommen“.

Die Kabbala andererseits, widerspricht dem Egoismus und sagt einem, dass man überhaupt nicht s für seine Handlungen bekommen wird (man wird nichts in seinen Egoismus bekommen, natürlich nicht). Ihre ganze Belohnung besteht darin, von dem Höheren Licht zu „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ korrigiert zu werden.

Dies ist etwas, das Sie nur zu Leuten sagen können, die schon durch alle ihre egoistischen Verlangen hindurchgegangen sind und einen „Punkt im Herzen“ haben – das Verlangen nach dem Schöpfer oder der Bedeutung des Lebens. Menschen, die immer noch durch Glauben befriedigt werden, haben noch keinen „Punkt im Herzen“ und darum können wir jetzt nicht zu ihnen sprechen. Die Kabbala enthüllt einem Menschen das Gesetz der spirituellen Entwicklung. Diese Entwicklung kann nur stattfinden, wenn sie frei und ungezwungen ist – und dies ist ein weiterer Aspekt, der fundamental entgegengesetzt zur Religion steht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wo ist in Kabbala Jesus Christus zu finden?
Blog-post: Religion und Kabbala sind Gegensätze
 
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Wie reagiere ich auf den Antrieb des Schöpfers?

Frage: Wie kann ich richtig, auf den vom Schöpfer geweckten inneren Antrieb reagieren? Soll ich nicht mit dem, was er mir schickt, einverstanden sein? Er ist doch gut und Gutes tuend. Wie kann ich gegen das sein, was er in mir weckt?

Antwort: Auf keinen Fall. Du sollst zwischen uns mit einer noch stärkeren Kommunikation reagieren. Nur so kannst du seinen Einfluss auf uns, positiver und gütiger zu sein, erzwingen. Wir beeinflussen Ihn in der Kommunikation zwischen uns so, dass wir seine Führung auf eine gute Weise ändern.

Frage: Woher weiß ich, dass Er mich dazu drängt? Ist es das, was Er korrigiert?

Antwort: Dazu muss man den Kabbalisten zuhören. Bis du das System enthüllt hast, erkennst du nichts.

 

Aus dem Unterricht 17.03.2019

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Die höchste Fülle in die Welt bringen

Frage: Damit wir wie der Schöpfer werden können, erhalten wir eine Gesellschaft. Um mich herum befinden sich mehrere Milliarden Menschen und alles was ich tun muss ist, mich ihnen gegenüber altruistisch zu verhalten? Werde ich mich dann diesem höheren Wesen angleichen können?

Antwort: Es gibt kein höheres Wesen! Es gibt die höhere Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Es ist die Kraft der Emanation, die Kraft der Entwicklung, die Kraft des Gebens, die Kraft des positiven Einflusses.

Frage: Ist es eine Kraft wie die Schwerkraft – ein allgemeines Gesetz, das für jeden gilt, ob wir das wollen oder nicht?

Antwort: Es gibt keine Kraft in unserer Natur, von der wir sprechen. Die spirituelle Natur ist der Wunsch, ausschließlich etwas für jemanden zu seinem vollständigen Wohl, ohne jegliche Verbindung zu sich selbst, zu tun. Wenn ich mich von mir selbst löse (dieser Zustand wird „Zimzum“ genannt – die Einschränkung des eigenen Verlangens) und alles einem anderen zum seinem Wohle geben möchte ohne Rücksicht auf mich – dann führe ich eine spirituelle Handlung aus.

Frage: Bedeutet es, dass es um mich Menschen gibt und ich muss ihnen etwas geben? Was kann ich denn geben? Ich habe ja nichts.

Antwort: Du hast nichts zu geben und sie haben nichts zu empfangen. Alles was wir tun müssen, ist unsere Wünsche richtig auszurichten. Wenn ich alle meine Wünsche auf die anderen ausrichte, werde ich mich in einen Sender, in ein Rohr verwandeln, durch welches sie die höchste Fülle, das höchste Licht erhalten werden. Meine Ausrichtung auf sie muss absolut uneigennützig sein.

Frage: Geht es also um die Absicht, nicht um die Handlungen?

Antwort: Selbstverständlich.

Frage: Ich bin derzeit in jeder Sekunde, auf allen Stufen auf mich ausgerichtet. Ich denke automatisch darüber nach, wie ich meinen Zustand verbessern kann. Wird sich der Mensch sich jemals um die anderen kümmern?

Antwort: Ja, in diesem Fall spricht man von einem Menschen der sich in der spirituellen Welt, in der spirituellen Handlung befindet. Er wird dann die ganze Welt anderes wahrnehmen.

Aus der TV Sendung „Grundlagen der Kabbala“

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Kann ein Nichtjude Kabbala studieren?


Frage: Ich bin Jude. Wie kann ich zusammen mit Nichtjuden (Leute, die nicht von Geburt an jüdisch sind) die Kabbala studieren? Das Buch Sohar sagt, dass jeder Mensch der einem Nichtjuden auch nur einen Buchstaben der Tora lehrt, für die Zerstörung in der Welt verantwortlich ist und dass ein Nichtjude der lernen will, zuerst zum Judentum übertreten muss. Was soll ich machen?

Antwort: „Jude“ kommt von dem Wort „Ever“ (zu überschreiten), ein Jude ist also ein Mensch, der den Machsom überschritten hat. Israel ist ein Mensch, der die Absicht hat, „Ishar-El“ – „direkt zum Schöpfer“ zu gelangen. „Hebräisch“ kommt von dem Wort „Ihud„, d.h. „Einheit“ (mit dem Schöpfer). All diese Begriffe sind Eigenschaften der Liebe, des Schenkens, oder des Altruismus.

Goy“ (Nichtjude) bedeutet auf Hebräisch „eine Nation“. Was nicht anstößig heißt, sondern die unkorrigierte, egoistische Stufe unterstreicht. In der Tora oder der Kabbala, bezieht sich „Goy“ (Nichtjude) auf den Egoismus und Jude, Israel, oder Hebräer bezieht sich auf die Liebe und das Beschenken.

Wir alle fangen als Nichtjuden (unkorrigiert) an. Wenn wir das spirituelle Ziel wählen und mit der Korrektur beginnen (auch wenn wir diese noch nicht erreicht haben), werden wir zu Israel (Isra-El, direkt zum Schöpfer). Wenn wir den Machsom überqueren, werden wir jüdisch. Und wenn wir das Ziel erreichen (Einheit mit dem Schöpfer), werden wir Hebräer.

Wir alle kamen aus Babylon, wir sind alle Egoisten und wir müssen uns alle selbst korrigieren und so wie der Schöpfer werden. Wenn ein Nichtjude (ein Egoist) die Tora (Kabbala) für seinen eigenen Nutzen studiert, dann schadet er nur sich selbst. Ein Mensch sollte die Tora (Kabbala) nur studieren, um die Spiritualität, die Eigenschaft des Schenkens zu erreichen. Folglich sollten Sie mit den Leuten studieren, die dieses Ziel anstreben!

Zusätzlich sollten Sie sich fragen: „kann und soll ich die Tora (Kabbala) alleine studieren?“ Vielleicht sind Sie ein Nichtjude (in Ihren Absichten und Bestrebungen)? Zuerst sollten sie überprüfen, ob Sie wie der Schöpfer werden und „Liebe für Ihren Nächsten“ erreichen wollen. Wenn ja, dann können Sie Kabbala studieren, denn dies ist die einzige Korrektur, welche die Kabbala an einem Menschen vollzieht. Wenn Sie jedoch ein anderes Ziel haben (für Ihren eignen Nutzen), dann sind Sie ein Nichtjude und die Tora (Kabbala) ist nichts für Sie. Es steht geschrieben: „Ein Nichtjude, der die Tora studiert, muss sterben“, da er Licht anzieht und diesem dadurch noch gegensätzlicher wird. So töten sie ihren Nichtjuden in ihrem Inneren. Es steht geschrieben, dass die gesamte Tora nur eine Regel beschreibt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Fazit: Jeder sollte ungeachtet seiner Absicht die Kabbala studieren! Wenn sie die Absicht eines Nichtjuden haben, dann werden sie den Nichtjuden in sich töten und vom „Nutzen für sich selbst“ zum „Nutzen des Schöpfers“ übergehen.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Kabbala ist für die ganze Welt
Blog-Post: Liebe deine Nächsten wie dich selbst – Das ist deine Belohnung!
Blog-Post: Die Nationalität resultiert aus den Eigenschaften der Seele
 
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Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?


Drei Fragen, die ich über die Arbeit in der Gruppe erhielt:

Frage: Sie sagen: „Verbindet euch nicht durch eure Körper, sondern durch die ‚Punkte im Herzen‘ – ihr müsst spüren, dass sie zusammen sind“. Wie sollen wir das machen?

Antwort: Der Punkt im Herzen ist ein Reshimo (Erinnerung) des vergangenen spirituellen Zustandes. Jetzt jedoch verlangt es in egoistischer Weise nach dem Schöpfer, nach spiritueller Erfüllung. Mit der Hilfe der Gruppe sollten Sie versuchen, diese Sehnsüchte nach dem Schöpfer zu verbinden, selbst wenn sie egoistisch sind. Zusammen mit der Gruppe halten Sie all Ihre anderen Sehnsüchte für diese Welt nieder. Sie erheben den Schöpfer und erniedrigen diese Welt.

Dadurch beginnen alle zu spüren, dass es lebenswichtig ist, Ihn zu enthüllen und dies wird Sie ans Ziel bringen. Siehe Seite 70 vom Baal HaSulam Brief „Ich bin krank vor Liebe“. Es ist eine egoistische Sehnsucht, genau so wie ein Mann sich danach sehnt, mit der Frau zusammen zu sein, die er liebt! Weiter wird von uns nichts verlangt, denn die tatsächliche Korrektur unserer egoistischen Natur zur Angleichung an den Schöpfer geschieht durch das Höhere Licht (Or Makif) – siehe Punkt 155 von „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“. Es hat uns erschaffen und darum kann nur das Höhere Licht uns korrigieren! Es wartet jedoch auf unser Verlangen und unsere Bereitschaft, dass dies geschieht.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen „sich selbst annullieren“ vor der Bnei Baruch Gruppe und dem „sich selbst annullieren“ vor anderen Gruppen, die ähnliche Gedanken der Gleichheit haben?

Antwort: Der Unterschied besteht im Ziel der Gruppen und der Methode, es zu erreichen.

Frage: Was sollen wir tun wenn wir uns mit den Freunden treffen, es aber keine Verbindung zwischen den Punkten im Herzen gibt und das Treffen sich zu einer schmerzhaften und langweiligen Vortäuschung verwandelt? Wird das immer noch als Streben nach der Bürgschaft (gegenseitiger Garantie), Einheit und der Überwindung des Egos betrachtet? Oder ist es überhaupt besser, nicht einmal mehr zu diesen Treffen zu gehen?

Antwort: Es geschieht nicht von allein, Sie müssen Anstrengungen machen und daran arbeiten. Wir arbeiten schließlich gegen unser Ego; und das ist nicht gerade „Liebe auf den ersten Blick“.

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Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt


Frage: Vor zwei Monaten sprach mein Rabbi mich bezüglich meiner Rede vor der Gemeinde über die Kabbala in unseren wöchentlichen Gottesdiensten an. Normalerweise sind 10 bis 15 Personen in unseren Gottesdiensten. Wir sind eine sehr kleine reformierte Gemeinde in Nordost-Pennsylvania. Können Sie mir bitte in dieser Angelegenheit ein wenig Anleitung geben?

Antwort: Sie sollten ihnen erklären, dass die Kabbala die Wissenschaft von der Korrektur der Welt ist. Heute ist die Welt dabei, zu entdecken, wie verkehrt sie ist und deshalb wird die Kabbala der Welt zum ersten Mal in der Geschichte enthüllt. Alles, was in der Vergangenheit über die Kabbala gesagt wurde, war eine Lüge, aber niemand wusste davon, da die Kabbalisten darüber geschwiegen haben.

Der erste, der diese Tatsache enthüllte, war Baal HaSulam. Vor ihm sprachen die Chassidut über die persönliche Korrektur, aber sie sagten wenig und in einer verhüllten Form. Anstatt die innere Korrektur durchzuführen, fingen die Menschen an, sich auf die äußeren Handlungen und Rituale zu konzentrieren.

Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt, um die Menschheit zu korrigieren. Damals erkannte die Menschheit, dass sie an einem Ort vereint war, doch dann trennten die Menschen sich und zerbrachen die Verbindung. Heutzutage wird diese Verbindung abermals in globalem Maßstab enthüllt und darum werden die Menschen es zwangsläufig verstehen – entweder bewusst oder durch Leiden. Dann werden sie die Kabbala nutzen, um den Egoismus der Menschheit zu korrigieren.

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Ein Eseltreiber für die ganze Menschheit

Das Buch Sohar. Das Vorwort. Art. „Der Eseltreiber“, P.74: „Ein Mensch ging ihnen nach und führte ihre Esel“ – d.h. lenkte (richtete) ihre Esel.

„Rabbi Aba sagte: „Lasst uns die Tore der Tora öffnen, denn ihre Stunde und die Zeit unseren Weg zu korrigieren ist gekommen“. „Esel zu führen“ bedeutet sie zu „stechen“.

Und dieser Name wurde für den Eseltreiber genommen, denn seine Funktion besteht darin, die Esel mit der Stockspitze zu stechen, damit sie sich beim Laufen mehr beeilen.“

Die ganze Schöpfung muss zur Verschmelzung mit dem Schöpfer gebracht werden. Alles, was in der Realität geschieht, einschließlich das Drehen von jedem Atom, bewegt sich nur zu diesem Ziel. Es gibt keine anderen Handlungen auf der Welt, außer solchen, welche die Geschöpfe, mit ihrer Zustimmung oder auch ohne, zu der Verschmelzung mit dem Schöpfer bringen sollen. Und wir werden zu diesem Ziel durch eine besondere Kraft von oben geführt, die der „Eseltreiber“ genannt wird. Wenn wir uns dem Wissen angleichen, von dem uns der Sohar erzählt, werden wir gemeinsam mit dem „Eseltreiber“ gehen und er wird uns auf unserem Weg helfen.

Wenn nicht, wird der gleiche „Eseltreiber“ unsere „Esel“ bzw. unser Verlangen zu Genießen mit seinem spitzen Stock stechen. Das sind gerade all die Leiden, denen die Welt ausgeliefert wird, wenn sie zum Ziel nicht bewusst, mit einem Verständnis, gehen möchte.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 10.1.2011

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