Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das ist alles, was wir brauchen!

Das wichtigste ist, dass alle und jeder sich bemühen sollen mit allen künstlichen Mitteln, d. h. gegen den Genuss, in sich das Verlangen hervorzurufen um sich der Gruppe einzuschließen.
Man muss sich selber überzeugen, das die Gruppe, ihr innerer spiritueller Teil, sich in einem vollkommen korrigierten Zustand befindet. Das ist der „Platz“, wo sich der Schöpfer offenbart.
Dieser Platz ist schon bereitet und wartet darauf, das Du Dich anschließt. Und durch Dein Anschließen an die Gruppe, entdeckst du an diesem Platz die höhere Welt.

Jeder, der sich ihr anschließt bekommt alles: die spieritelle Welt, die Ewigkeit, die Vollkommenheit, die höhere Kraft. Es gibt alles im Inneren! Dieser „Platz“ befindet sich im Zustand vollendeter Korrektur, Gmar Tikun, und alle Freunde existieren dort wie die größten Menschen der Generation, größer als alles.

Damit es leichter wird mich in diesen Platz einzutreten, bitte ich alle auf mich einzuwirken, das bedeutet die Umgebung. D.h. die Umgebung ist der Platz.
Die Umgebung sollte mich antreiben, damit ich ins Innere dieses korrigierten Platzes gelange. Und die Umgebung kann mich die ganze Zeit belügen, das ist unwichtig, denn sie befinden sich selber noch nicht im Inneren, sondern irgendwo auf dem Weg. Und ich belüge mich in „Lo Li Shma“, als ob ich nach der Liebe und dem Geben strebe.
Aber die Umgebung flößt mir ständig ein, wie notwendig es ist, „Arbeitet über mir“ und auf einmal bekomme ich die Kraft, um die Handlung zu vollbringen und in diesen „Platz“ einzutreten.

Und dieser Platz ist schon vorbereitet, wir befinden uns jetzt schon darin, in dem dritten, vollkommenen korrigierten Zustand.

Deswegen ist alles, was wir brauchen:

1. Jeder sollte auf der Suche sein, wie er sich selbst überzeugen kann in das Innere der Gruppe einzutreten, in diesen „Platz“, wo er die höhere Welten entdeckt, den Schöpfer, die ganze wahrhaftige Realität.
2. Alle sollen füreinander in der korrigierten Gesellschaft spielen, welche alle wach rüttelt und vorantreibt sich anzuschließen, sich zu anulieren.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Baal HaSulam „Eine Dienerin, die ihren Herrin beerbt“

Ich bitte für alle und auch für uns…

Eine Frage, die ich erhielt: Was müssen wir praktisch tun, um solchen Schlägen der Natur wie jetzt dem Brand im Norden Israels entgegenwirken zu können?

Meine Antwort: Das Einzige, was wir brauchen, ist eine gemeinsame Absicht, die gedankliche Verbundenheit, damit unsere Freunde weltweit darüber nachdenken, wie unsere Verbindung untereinander helfen kann, alle Katastrophen auf der Welt zu beseitigen, zu denen auch der schreckliche Brand, der im Moment in Israel wütet, gehört.

Man muss seine persönliche Bitte an die allgemeine Bitte für die gesamte Welt anschließen, indem man sich mit ihren ganzen Leiden verbindet. Nur so funktioniert es: wenn du an alle denkst, kannst du zum Schluss auch „uns“ hinzufügen. Nicht dich! Das ist das Einzige, was helfen kann.

Es ist unmöglich, gegen Katastrophen oder Krisen mit Hilfe von alten Methoden vorzugehen, wenn du gegenüber dem höheren Licht stehst, welches gegen dich wirkt. Wir werden noch sehen, wie die Finanzkrise, die man mit allen Mitteln versucht hat zu dämpfen, zurückkehrt und viel stärker als vorher explodiert.

Genauso ist es mit allem Anderen. Wir können diese Probleme nicht mit üblichen Methoden bewältigen, wir können sie lediglich vorübergehend dämpfen, wobei sie später noch heftiger durchbrechen.

Denn die Korrektur ist nur durch die Annäherung der Herzen, nur durch die Verbindung möglich. Die Welt muss global werden. Die Kraft, die auf uns von oben einwirkt, umzingelt uns und engt uns von allen Seiten ein, sie enthüllt sich als eine globale Kraft. Und wir spüren, dass die Menschheit zu einem gemeinsamen Organismus wird, wo alle miteinander verbunden sind.

Wir werden noch sehen, dass diese Katastrophen die Menschen dazu zwingen werden, sich zu verbinden. Jetzt werden Feuerlöschmannschaften aus der ganzen Welt nach Israel kommen, um Hilfe bei der Brandbekämpfung zu leisten. Morgen wird sich etwas Anderes an einem anderen Ort ereignen, und die ganze Welt wird sich dorthin stürzen, und danach zu einem anderen Ort. Auf diese Weise wird die Natur uns mit Hilfe von Katastrophen zwingen, uns zu vereinigen und zu begreifen, dass wir auf die gegenseitige Hilfe angewiesen sind.

Die Natur wird so feindlich uns gegenüber eingestimmt sein, dass wir keine Zeit mehr haben werden, darüber nachzudenken, wie wir einander bekämpfen könnten. Wenn wir dem nicht auf gutem Wege zustimmen, wird uns der Schöpfer mit Gewalt dazu zwingen. Die Lage wird dermaßen ernst sein, dass kein Volk mehr allein gegen Naturkatastrophen vorgehen können wird – alle werden ihm helfen müssen. Und alle werden plötzlich verstehen, dass wir zusammen sein müssen. Sonst werden wir einfach nicht überleben können.

Angesichts einer tödlichen Bedrohung werden sich alle vereinigen. Doch warum darauf warten, wenn man gleich einen guten Weg gehen kann…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 03.12.2010

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Was ist unser Leben? – Ein Spiel!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man die Kraft des Gedankens ausnutzen, um die Gefühle zu harmonisieren?

Meine Antwort: Und wofür? Der Eine hat laut seiner Natur eine mehr entwickelte Vernunft, und der Andere – die Gefühle. Wir sollen unterschiedliche Charakter oder Temperamente haben.

Jeder Mensch – ist einzigartig, jeder soll sich in die Gruppe mit seinen Eigenschaften einreihen, um darin den Eindruck über das Zerbrechen zu bekommen.

Es gibt die Welt der Unendlichkeit, und darunter die Welt des Zerbrechen, worin das Zerbrechen der Kelim geschah. Die Lichter aus der Welt des Zerbrechen stiegen zurück in die Welt der Unendlichkeit hinauf, und Kelim sind in unsere Welt gefallen. So ist eben die ganze Realität.

In dieser Welt sollen wir die zerbrochenen Kelim finden und verstehen, was in uns zerbrochen ist? Wir sollen den Hass offenbaren! Mit Hilfe des Studiums kommt das Licht und zeigt auf, was uns für die spirituelle Offenbarung notwendig ist. Es öffnet uns die Stelle des Zerbrechen, entkleidet den gegenseitigen Hass. Wenn wir ihn enthüllen, dann geschieht in uns das Begreifen des Übels und wir bekommen der Wunsch, das Gute zu erreichen.

Zwischen dem Guten und dem Übel, zwischen dem Wunsch und der Wirklichkeit, entsteht der Gedanke. Der Gedanke vergrößert den Wunsch. Der Wunsch richtet uns in die Gruppe, wo der Hass herrscht, wie der Berg Sinaj, und wir wollen folglich diesen Hass in die Liebe verwandeln.

Dieser Wunsch fordert aus der Welt der Unendlichkeit das Licht, das zur Quelle zurückführt, als Antwort auf auf das Bedürfnis nach der Korrektur, und wir korrigieren das Zerbrechen. Wir korrigieren also die Welt des Zerbrechen mit Hilfe unseres Wunsches, unseres Gedankens.

Der Schöpfer hat dieses Bild absichtlich zerbrochen und gab dir dieses „Lego“, das du so lange sammelst, bis alle seine Teile zusammen verbunden sind, wonach du diese Welt bis zum Niveau der Welt der Unendlichkeit erhebst. Es gibt nichts anderes in der Schöpfung, außer diesem Spiel, und in den Kabbala Büchern heißt es auch – das Spiel.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 21.10.2010

 

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Belüge nicht dich selbst

Wir brauchen einander, um unser Ego zu bezwingen und das Geben an den Schöpfer tatsächlich zu erreichen. Das erwartet Er von uns.

Du kannst jedoch nur dann dem Schöpfer Genuss bereiten, wenn du dich mit den Freunden verbindest. Im Alleingang ist es nicht möglich.

Denn wenn du es allein machst, ist es kein Geben. Es wird nicht funktionieren. Wenn du allein bist, bedeutet es nicht, dass du gibst, – du belügst.

Das ganze System ist so aufgebaut, dass eine Art Filter sich auf deinem Weg befindet, das dich daran hindert, zu einer solchen Form des Gebens zu gelangen, denn das ist kein wirkliches Geben.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 26.11.2010

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Lass den Schöpfer an dir arbeiten!

Eine Frage, die ich erhielt: Von Anfang an des Unterrichtes fühle ich, dass ich mit mir selbst kämpfe, um in der richtigen Absicht zu bleiben und dass ich ständig versagen muss.

Wie kann ich nur hoffen, dass ich jemels in diesem Krieg siegen kann?

Meine Antwort: Wenn du mich fragst, sage ich dir nur eines: Wenn der Mensch sich mit der Gruppe und mit dem Lehrer und mit all den möglichen Mitteln nicht verbindet, wird er nicht aushalten können.

Nur die Geduld und die Hartnäckigkeit… sich „mit den Zähnen“ festzuhalten und eigenen Platz zu finden und fortschreiten gegen sein eigenes Ego wird helfen.

Wenn du dich hier befindest, wenn du die ganze Zeit unzufrieden bist, jede Minute fliehen möchtest und doch hier bleibst, sag zumindest „danke“ dafür. Denn das ist schon irgendeine Verbindung. Es ist unwichtig, dass du „nackt bist und nichts hast“, wie es über den König David geschrieben steht, aber du hast irgendwelche Verbindung zur Tora.

Was kann man machen… Wir verstehen nicht bis zum welchen Maß wir unsere innere Arbeit durchführen müssen. Wir können das nicht sehen. Aber der Mensch urteilt immer sich selbst. Er vergisst, dass er es mit dem Schöpfer zu tun hat.

Denn das alles bringt dir der Schöpfer, er spielt mit dir. Er will aus dir deine ganze Sturheit herausziehen, all deine Dummheiten, deine Stumpfheit in der Vernunft und in dem Herzen. Er zieht dich in verschiedene Seiten, lässt dich nicht für einen Moment in Ruhe.

Lass ihn an dir arbeiten! Was kann man machen… Wie lange dauert es noch? Je mehr du ertragen kannst, desto schneller wird er seine Arbeit vollbringen.

Aber wenn du nicht dulden kannst und jede Minute schreist: Oh Nein, nur nicht das!“, vermindert er Seine Einwirkung, denn Er geht mit dir zusammen. Und es stellt sich heraus, dass du dich sehr sehr langsam bewegst.

Die Bereitschaft zu dulden, das ist alles. Er zeigt dir wer du eigentlich bist, im Maß deines Geduldes. Wenn du das nicht nur siehst, sondern auch bereit bist, viel Kraft darin zu investieren um diese Sachen richtig zu sortieren: „Wozu habe ich das? Warum? Woher? Von Wem? Was mache ich damit jetzt gerade?“.

Wenn du tatsächlich all deine Kräfte darin investierst, machts du Fortschritte. Wenn nicht, machst du weniger Fortschritt. Aber in jedem Fall, jeder, der sich in diesen Rahmen befindet schreitet fort.

Das nimmt Jahre. Aber so ist der Weg. Manchmal dauert es von 10 bis 20 Jahren. Na und? Was ist es im Vergleich zum Universum, das seit 15 Milliarden Jahren existiert?

Dein Vorvater hat vor 100 000 Jahren die Tiere gejagt um sich mit Essen zu versorgen und er dachte nicht einmal in seinem ganzen kurzen Leben (20 bis 30 Jahre) über die Enthüllung vom Spirituellen, Schöpfer usw.

Schau, wie viele Reinkarnationen hast du schon durchgelebt! Und nur jetzt hast du die Möglichkeit sie wirklich zu realisieren. Alle vorherigen Reinkarnationen kommen jetzt zur ihrer Realisation.

Aus dem Sohar-Unterricht, 29.11.2010

Der Mensch wird durch die Absicht bestimmt

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die Absicht in mir und warum ist sie so wichtig, wenn der Verstand und die Gefühle bei der spirituellen Entwicklung nicht berücksichtigt werden?

Meine Antwort: Die Absicht ist der Mensch in mir, sie bestimmt, was ich von all dem, was ich in mir habe, will. Alles, was mich ausfüllt: Gefühle, Verstand, Hoffnungen, Phantasien, Träume, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – das alles vermische ich und kläre, was ich von all dem haben will.

In diesem Gemisch verstehe ich nichts, alles ist durcheinander: heute so, morgen anders. Doch was ich will, nennt sich Absicht. Das heißt, ich schaue jetzt über mein Leben und alles, was ich habe, und entscheide, was mir am Wichtigsten ist.

Es gibt einen solchen Punkt, in dem ich etwas entscheiden kann: entweder mich wieder in diesen „Cocktail“ zu stürzen, den ich zusammengemixt habe, und alles vergessen, also zum normalen Leben zurückkehren.

Oder ich erhebe mich darüber und will aus all diesem Gemisch nur das herausfiltern, was mir für das Vorankommen, für das zukünftige Leben nützt. Das ist das, was ich entscheiden muss, und darum ist die Absicht der ganze Mensch.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 25.11.2010

Eindrücke vom Kongress T.4, 11.2010

Aus erhaltenen Briefen mit den Eindrücken vom Kongress:
An dem Kongress habe ich durch das Internet teilgenommen. Am zweiten Tag bei der Lektion „Das Ziel der Gruppe“, nach den inneren Anstrengungen und der Vereinigung, stoße ich – so wie die Meisten – an die Membrane, hinter welcher das Licht sichtbar war.
Für mich war das keine Enttäuschung (im Inneren meiner Seele habe ich vermutet, dass der Durchburch des Machsoms nicht so einfach geschehen wird).

In dem Moment wurde mir bewusst, dass alles, was geschieht, kein Traum ist, sondern Realität. Von Anfang an hatte ich keine Zweifel, doch jetzt hat sich die Überzeugung noch mehr gefestigt, und neue Kräfte erschienen.
Du stehst vor der Membrane, schaust, wie dort das Licht leuchtet … sehr schwierig, das Zusammentreffen mit den Eigenschaften des Schöpfers. Du entspannst dich. Und dann fühlst du, dass du vom Ego erstickt wirst, und wieder fühlst du, womit du zum Ziel kommen kannst.
Ich bin noch ein Teekessel mit Definitionen, gebe aber mein Bestes. Wir werden auf jeden Fall durchbrechen. Mit meinem ganzen Wesen bin ich im Verlangen mit Euch allen . Lechaim!!!

Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Wenn wir von der Umgebung die Wünsche des Gebens nicht bekommen, dann werden wir nicht aus eigener Kraft die spirituelle Welt öffnen können. Denn der spirituelle Genuss ist viel größer als der materielle.

Sogar der kleinste Genuss – den wir dann bekommen, wenn wir auf die erste geistige Stufe aus 125 möglichen hinaufsteigen – ist schon unendlich viel größer, als alle Genüsse unserer Welt.

Der winzige Funke des Höheren Lichtes, der in unsere Welt durchbrach, hat infolge „der Großen Explosion“ das ganze Universum geschaffen. Es war nur ein kleiner Funken! Und wir haben vor, das ganze höhere Licht NaRaNChAJ zu öffnen! Und es wird klar, dass hierfür die unbeschränkten empfangenden Gefäße notwendig sind.

Deshalb können wir dieses Licht nicht bekommen, da wir sonst einfach explodieren würden! Wir müssen die äußeren Kelim aufbauen – jeder außerhalb unseres Egos. Deshalb können wir nur infolge des gegenseitigen Einschlusses, infolge der Vereinigung, die großen äußerlichen Wünsche erreichen.

Denn wir baden uns auch jetzt im höheren Licht, aber sind nicht in der Lage, es zu fühlen. Es findet keinen Platz in unserem Inneren, wir haben nichts, außer einem kleinen Funken.

Baal HaSulam schreibt im Brief Nr. 8 über die Kraft des offenbarten höheren Lichtes: „In der Stunde des Begreifens wird das höhere Licht empfunden, das geöffnet wird und auf den Wahrnehmungen und Korrekturen auf dem Weg zurück in die spirituelle Welt basiert. Und es scheint dem Menschen infolge der Vollkommenheit, dass alle seine Leiden einen besondern Wert hatten, weil sie ihm ermöglichten, den Geschmack und die Süße des Lichtes der Einigkeit mit dem Schöpfer zu bewerten.

Folglich werden alle seine Organe und die Sehnen bezeugen, dass jeder in dieser Welt Lebender damit einverstanden wäre, sieben Mal pro Tag sich die Hände und die Beine abzuschneiden, um nur für einen kurzen Augenblick, einmal pro Leben diesen Geschmack der Verschmelzung zu begreifen.“

Das heißt wir müssen verstehen, dass die spirituelle Enthüllung unendlich riesig ist und wir müssen hierfür die leeren Wünsche/Kelim vorbereiten. Deshalb steht uns eine große innere Arbeit bevor, welche eigentlich ungewöhnlich leicht sein kann, wenn man sie zusammen und mit der Liebe erledigt! Hier entscheidet alles die Vereinigung!

Wenn ich mich mit den anderen verbinde und fühle, dass ich mich mit ihnen zusammen in einem Kli, Wunsch befinde, dann wird darin das Licht geöffnet.

Deshalb ist es geschrieben: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, die Hauptregel der Tora (des Lichtes). Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Aus der 1. Lektion des Kongresses, 09.11.2010

Die Ansprüche sind rechtfertigt, aber unpassend

Der Sohar. Einleitungen. Artikel „Die Weisen der Welt“: Rabbi Schimon hat gesagt: „Einmal ist zu mir ein Philosoph aus den Völkern der Welt gekommen und sagte:“ Sie sagen, dass Ihr Gott in der ganzen himmlischen Höhe herrscht und alle Heere und Lager Ihn nicht begreifen, und Seinen Ort nicht finden können.

Es dient aber nicht Seinem Ruhm. Denn es ist doch gesagt: „Unter allen Weisen aus den Völker und in ihrem ganzen Reich gibt es niemanden, der Dir ähnlich sein würde“. Warum vergleicht man Ihn mit den vergänglichen Menschen?“

Auf dem spirituellen Weg entstehen im Menschen die Fragen, als ob in seinem Inneren, ein Philosoph sprechen würde. In diesem Fall geschah es mit Rabbi Schimon. Er stieß an den philosophischen Gedanken – auf eine vollkommen logische und für unsere Welt rationale Frage über den Schöpfer.

Natürlich, ist dieser „Philosoph“ sehr klug, und seine Postulate und Argumente sind wahrhaft. Es ist gesagt: „Die Weisheit liegt bei den Völkern – glaube das“. Mit anderen Worten, in unserer Welt wird nichts der Logik und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehen können.

Die Wissenschaft der Kabbala verneint es nicht, sondern es gilt darin ein anderes Programm, andere Vernunft, anderes Herangehen. Und deshalb misslingt sie dem Menschen, wenn er versucht, die Logik dieser Welt an die spirituelle Realität anzuwenden. Denn die Rede ist über die unvergleichbaren Sachen, über verschiedene Kelim.

Selbstverständlich entstehen in dir die Fragen, und es gibt keinen Zweifel, dass du in allem dein Recht beweisen kannst. Denn die anderen Menschen haben auch dieselbe Logik.

Laut der Informationen, die im egoistischen Wunsch vorhanden sind, sind ihre Ansprüche rechtmäßig. Der Ausgangspunkt, das Herangehen an die Sache, die Analyse und das Ergebnis stimmen. Was sich zu unserer Welt verhält, unterliegt auch ihren Gesetzen.

Wir sprechen aber über die Forschung der spirituellen Welt, wo unsere Gesetze nicht gelten, wo unsere Logik und unsere Empfindung kraftlos sind. Das versuchen uns die Autoren des Buches Sohars zu erklären.

Was kann ich in diesem Fall überhaupt machen? Was bleibt mir ohne Vernunft und ohne Gefühl übrig? Der Samentropfen? So ist das aber. Mir wurde der Punkt im Herzen gegeben, und die Arbeit an ihm erfolgt vom Anfang an oberhalb dieser Welt.

Ich werde mit anderen Punkten vereinigt, zu denen ich gebracht wurde, und ich ziehe die Kraft der Vereinigung mit Hilfe der Bücher heran, die auch dieser Welt nicht angehören. Und das alles, um die Kraft des Gebens zu öffnen.
Das Feld meiner Tätigkeit ist vom Anfang an und bis zum Ende von unserer Welt isoliert. Hier ist das irdische Herangehen untersagt. Es ist ein ganz anderes „Territorium“, der Staat der höheren Ordnung, wo die Fragen „der Philosophen“ jede Rationalität verlieren.

Aus dem Unterricht nach dem Buch. Das Vorwort, 24.11.2010

Über die kulturellen Unterschiede

Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin ein Musleme und studiere Kabbala einige Monate lang. Kann ich weiterhin die Gesetze meiner Religion beachten und die Seele korrigieren?

Meine Antwort: Die Kabbala entstand vor dem Judaismus, Christentum und Islam. Die Tora erzählt uns, wie Abraham „die Geschenke“ an die Söhne der Konkubinen gegeben hat und sie in Richtung Osten schickte, womit der Anfang von den östlichen Lehren gelegt wurde. Alles stammt aus einer Quelle.
Der allgemeine Wunsch teilt sich in eine Menge der Einzelteile, wobei jeder Teil seinen eigenen Weg der Korrektur geht. Einige können ihn sofort beschreiten – sie haben die Gruppe gebildet, die Abraham aus Babel herausgeführt hat.

Alle übrigen Teile wurden in der Welt zerstreut, und jeder kommt auf eigene Art voran, den eigenen Eigenschaften entsprechend.

Die Mittel ihres Aufstiegs sind verschiedene Religionen, Glauben und Kulturen. Dabei bereitet es keine Probleme, gleichzeitig in der eigenen Konfession zu bleiben und den spirituellen Weg zu gehen. Baal HaSulam schreibt in seinen Werken über die letzte Generation:

„Die religiöse Form des Lebens aller Völker soll ihre Vertreter zum Geben verpflichten, nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“. Dies ist die allgemeingültige Religion für alle Völker.
Somit kann jedes Volk seiner Religion und Tradition folgen, und es ist nicht nötig, sich in die Religion des anderen Volkes einzumischen“.

Mit anderen Worten, man muss sich nicht in die Beschaffenheit der Völker und deren Kulturen einmischen. Lass sie in Ruhe, denn die Menschen brauchen das. Dieser „Territorium“ hat nichts mit der Spiritualität zu tun. Je nach dem Aufstieg verwandelt er sich für den Menschen in die kulturelle Plattform, in die Tradition, die ihn weiterhin nicht stört.

Wenn ich über meine Natur aufsteigen will, um mit allem vereinigt zu werden, dann erscheinen sogar die Wechselbeziehungen der Religionen in einem anderen Licht. Als Mosleme verstehe ich plötzlich, dass ich zum Ziel sogar mit dem Christen zusammen gehen kann.
Denn was kann uns daran hindern? Jeder hat sich an die häusliche Küche gewöhnt, die niemand wegimmt. Wie Baal HaSulam schreibt, kann jeder in der eigenen Religion bleiben, und hier hat niemand das Recht, sich darin einzumischen, weil das nichts mit dem spirituellen Weg zu tun hat.

Im Endeffekt stellen die Religionen die Kultur in unserer Welt dar, die Tradition, die von vornherein der Natur verschiedener Teile, die Malchut entspricht, sowie mit der Wurzel der Seele übereinstimmt.

…Vor kurzem, lasen wir den Wochenabschnitt der Bibel über Abraham, der nach der Verordnung des Schöpfers, seinen einzigen Sohn Izchak aufopfern sollte, aber im letzten Moment, auch nach der Verordnung des Schöpfers, das Zicklein geopfert hat.
Das Opfer – hebräisch „Kurban“, kommt vom Wort „Karov“ – die Annäherung (die rechte Linie Abraham opfert seine Selbstsucht, Kurban, seine linke Linie Izchak auf, und nähert sich dem Schöpfer an – Karov).

Und wir hören, wie die Moslems den Feiertag Kurban feiern, weil Ibrahim, nach dem Willen Allahs, anstelle Ismael den Bock aufgeopfert hat. Allah kommt vom Wort Alla, Elion, der Höhere.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 21.11.2010