Es soll hier und jetzt geschehen

In dem Augenblick, wenn du den Kongressraum betrittst, musst du dich sofort dem riesigen gemeinsamen Verlangen, der Bereitschaft zur Vereinigung, anschließen – dem, was wir hier und jetzt realisieren!
Der Mensch muss denken, dass es hier und jetzt geschehen soll (wie geschrieben steht, dass man jeden Augenblick den Messias erwarten soll, dass er jeden Moment kommt). Damit rufst du diese Handlung hervor, und sie geschieht wirklich.
Es reicht jedoch nicht, einfach zu kommen – man muss sich darauf vorbereiten. Man sollte das gesamte Kongressmaterial studieren. Ich möchte euch nicht mit irgendwelchen neuen Information oder Weisheiten verblüffen – ich habe das ganz und gar nicht vor.
Im Gegenteil, je besser ihr das Material kennt und ich euch quasi alte Sachen erzähle, als Reaktion auf euer Verlangen, das darauf ausgerichtet ist, was ihr im Vorfeld gelesen, gehört und gelernt habt, desto besser kann ich wirklich neue Erklärungen an euch herantragen.
Ich möchte dort Menschen sehen, die das Material verstehen, spüren und im Voraus wissen, was ich sagen möchte. Im Internet findet ihr die Themen der Lektionen und Materialien, auf denen sie basieren werden – das müsst ihr alles studieren. Wir brauchen keine Überraschungen – alle Neuerungen sollen in unserem Inneren stattfinden, damit wir uns verbinden und neue Zustände enthüllen.
Das zählt als Neuerung. Die Worte können die gleichen sein – doch der Eindruck, den sie hinterlassen, und die Tiefe dessen, was sie aussagen, werden neu sein. Wir werden sie anders, auf einer anderen Ebene wahrnehmen.
Darum sollte man das Material studieren, die Liedtexte, die Melodien auswendig lernen, damit alles vertraut ist – es ist sehr wichtig. Das, was der Mensch bereits ausprobiert hat und wozu er zurückkehrt, bekommt einen zusätzlichen, angenehmen Geschmack. Und wenn wir etwas zum ersten Mal probieren, schmecken wir fast gar nichts.
Das gleiche steht über die Sünde geschrieben: „Beim ersten Mal zählt das Vergehen noch nicht als Sünde“ – denn du hast noch nicht gewusst, was passiert, und nur probiert. Doch wenn du bereits probiert hast und weiter machen willst, wie Adam, der über die Äpfel vom Baum der Erkenntnis spricht: „Ich aß und werde weiter essen!“, dann entsteht hier ein Problem.
Deshalb müssen wir das Kongressmaterial bereits in Vorfeld zum ersten Mal „probieren“, um auf dem Kongress selbst „weiter essen“ und den wahren Geschmack enthüllen zu können.
Es reicht nicht, eine halbe Seite zu lesen und sich für bereit zu halten. Ich muss in mir Gefäße, Wahrnehmungswerkzeuge aufbauen und sie entfalten – als würde ich den Teig rühren und warm machen. So müssen auch wir uns warm machen. Von der gemeinsamen Vorbereitung hängt ab, ob der Mensch etwas empfinden wird oder nicht.
Je besser die Menschen vorbereitet sein werden, desto schneller werden wir sowohl mit dem Verstand als auch mit dem Herzen zur Erkenntnis gelangen. Und wenn sie beide richtig funktionieren, werden wir die Enthüllung erlangen können…
Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“, 02.11.2011
Frage:
Der Genuss wird vom Verlangen gelöscht, da hier ein Kurzschluss entsteht. Wenn es zwischen dem Plus und dem Minus keinen Widerstand gibt, dann geschieht ein Kurzschluss. Wenn wir zwischen dem Genuss und dem Verlangen (zwischen dem Plus und dem Minus) einen Resistor (den Wiederstand) stellen würden, dann könnten wir den Kurzschluss vermeiden, da wir die zusätzliche Energie empfangen würden, und der Genuss im Endeffekt nicht gelöscht wäre.
Frage:
Wir arbeiten ständig mit unserem egoistischen Verlangen, welches entsprechend seiner natürlichen Eigenschaft, dem Wunsch zu genießen, unserem einzigen Material handelt. Und wir warten darauf, dass das Licht der Korrektur dieses Verlangen um die richtige Absicht des Gebens ergänzt.
Frage
Frage:
Die Struktur der Welt kann man in Form einer Pyramide darstellen, in der es mehrere Schichten gibt. Oben befinden sich die Menschen mit dem Punkt im Herzen (•). Solche Menschen lebten zu allen Zeiten und strebten nach der Eigenschaft des Gebens, weil es in ihrem „Herz“, d.h. in ihrem Verlangen zu genießen, „den Punkt“ aus der spirituellen Welt gibt. Die natürliche Selbstsucht und der Punkt im Herzen kann man mit zwei „Zügel“ vergleichen. Mit Hilfe dieser zwei „Zügel“ und der Umgebung, können die Menschen, die nach Spiritualität streben, aufsteigen, weil sie auf sich die Kraft des Gebens einwirken lassen.
RSS Feed abonnieren