Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der nächste Augenblick ist dein Schritt vorwärts

Frage: Die Kerze brennt, solange sie Öl und einen Docht hat. Wie kann ein Mensch eine solche Stetigkeit erreichen?

Meine Antwort: Das Brennen kann nicht „konstant“ sein, denn in jedem Augenblick wird dir ein neuer Teil des Kerzendochts, sowie ein neuer Teil des Kerzenöls offenbart, welche sich in einer Verbindung und Verschmelzung befinden. Es existiert kein ständiges inneres Brennen, sondern es wird die ganze Zeit erneuert.

In der materiellen Welt können wir eine bestimmte Handlung in Gang bringen, und da sie allein von der egoistischen Kraft vollzogen wird, wird sie fortdauern, als ob man einen Bonbon nach dem anderen in den Mund nehmen und daraus den Genuss empfangen würde.

In der spirituellen Welt, wird jedes Mal, nachdem eine bestimmte Erfüllung erreicht wurde, eine neue angestrebt, und es ist eine Pflicht das eigene Verlangen des Genusses zu überwinden, um nicht mit der Kraft des Egoismus zu arbeiten. Es stellt sich heraus, dass ich ständig mit diesen einander ergänzenden Kräften arbeiten muss, damit die Kraft des Gebens die Kraft des Empfangens nutzt und jedesmal die Oberhand gewinnt.

Darum gibt es dort keinen einzigen Augenblick, der vorbei gehen würde, und es gibt solche Handlungen nicht, wobei eine einfach aus der anderen folgen würde.

Jedes Mal sollen wir den Kampf dieser zwei Kräfte aushalten, sie richtig einander gegenüber stellen, damit das umgebende Licht die gütige Kraft verstärkt und in uns die Macht der Kraft des Bösen nimmt. Auf diese Weise können wir vorankommen.

So passiert es in jedem beliebigen Augenblick, ansonsten ändert er sich nicht! Da das System auf dem Zusammenwirken der zwei Kräfte basiert: der Kraft des Schöpfers und der Kraft der Schöpfung. Je mehr sich die Schöpfung dem Schöpfer angleicht, um so mehr Augenblicke vergehen, und dies bedeutet, dass du wieder einen Schritt nach vorne gemacht hast.

Und wenn du dich unter der Macht von lediglich einer Kraft befindest, dann vergeht kein Augenblick. Darum existieren wir in unserem egoistischen Zustand überhaupt nicht in der spirituellen Welt, wir unterliegen keiner Bewertung – wie sind die Nullen, welche auf der Stelle marschieren.

Auch eine Konstanz ist ein ununterbrochenes Voranschreiten, eine ständige Erneuerung der Arbeit.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabash, 25.12.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 12/12/11

Gruppe

*Wir haben keine andere Möglichkeit, spirituell zu wachsen, als anhand von Hindernissen – „Entgegengesetzte Unterstützung“. Wenn wir uns an dem Punkt von Arvut festhalten, welchen wir beim Kongress erreicht haben und diesem Punkt, unser wachsendes Ego, beifügen, so werden wir stufenweise diese Punkte, zum Wachsen bringen.

* Das, von uns erworbene, Kli löst sich nicht auf, sondern gelangt zu einem unaufhörlichen Mangel, welcher niemals zu Ende geht. Indem wir uns miteinander verbinden, unabhängig der Gegensätze, Entfernungen, und Unterschiede zwischen uns, erwirbt jeder Einzelne das gesamte Kli von Malchut de Ejn Sof.

* Wenn wir genießen, um damit Anderen Genuss zu bereiten, so genießen wir ohne Ende, das ist ein besonderes Patent, eine besondere Fähigkeit, sein eigenes Kli zu größerem Ausmaße zu vergrößern, ohne davor Angst zu haben, es aufzulösen. Und die gesamte Lösung liegt darin, dass wir uns ineinander, integrieren und so nach vorne entwickeln, bis jeder einzelne, das ganze Kli Ejn Sof und dessen ganze Füllung, wahrnimmt. Folglich ist die Gruppe, die ich vor mir sehe, wahrhaftig der Ort, um solche Beziehungen gestalten zu können, in welchen ich das Malchut de Ejn Sof System aufbaue – in der Kombination von zwei einander entgegengesetzt Neigungen – Abstoßung und Verbindung.

Verbreitung

*Wenn ihr nicht die jetzt erwartete Verbindung zwischen den Menschen auf die Welt bringt, werdet ihr nicht voranschreiten. Eure ganze Aufgabe liegt darin, die Welt zur Korrektur zu bringen, und damit korrigiert ihr euch selbst. Wenn die Gruppe nicht verbreitet, wird sie nicht größer werden -weder in Quantität noch Qualität.

Da beide Gesellschaften – die, welche zum Schöpfer strebt und die, welche zu einem angenehmen materiellen Leben strebt, am Ende zur Verbindung miteinander gelangen müssen, denn dann erst projiziert die erste Gruppe ihre Werte auf die zweite Gruppe – dass es noch etwas größeres Überirdisches zu erlangen gibt, dass es einen größeren Verdienst gibt. Und dann wird die zweite Gruppe – welche die 99 % der Menschheit ist, das Verlangen nach einem erhabeneren Ziel verspüren, und sich so weiterentwickeln. So werden diese zwei Gruppen anfangen, sich näher zu kommen, so werden wir alle letztendlich zu einem System zurückkehren, so wie es zu Beginn der Schöpfung gewesen ist, mit einem zusätzlich erworbenen Verlangen, welches auf dem gesamten Weg, erworben wurde.

*Das Licht kann man nur mittels der Verbindung herunter bringen; das Licht befindet sich in absoluter Ruhe, und man kann es nirgends wohin ziehen. Sondern das Licht kann sich in der Allgemeinheit offenbaren, vorausgesetzt, dass alle miteinander verbunden sind. Deshalb liegt es an mir, ihnen die Methode der Verbindung weiterzugeben. Die Erziehung, und nicht mehr als das. Und je mehr du sie miteinander verbindest und dich darum kümmerst, in dem Moment, wo ihr System in die Verbindung eintritt, erscheint in ihr das Licht. Und weil du der Auslöser warst, geht alles durch dich, über deine Verbreitung. Und so werden sie einerseits dem Licht gleich und entsprechend ihres Konstrukts empfangen sie das umgebende Licht. Andererseits bringst du ihnen das innere Licht. Das bedeutet, dass Israel die weltlichen Völker erfüllt

Der Abend des 8. Dezember

Frage: Es ist gesagt, dass das Ende einer Handlung in ihrem ursprünglichen Vorhaben liegt. Können Sie uns das Bild des letzten Tages des Kongresses zeichnen? Das vollkommene, absolute Bild. Mit Machsom.

Meine Antwort: ARVUT. Mehr kann ich nicht dazu sagen.

Es ist die Bürgschaft, die zwischen uns vollständig realisiert wird, wenn wir zwischen uns das System der Wechselbeziehung zwischen den Seelen enthüllen werden. Dieses System ist bereits in uns enthalten, man muss es nur offenbaren. Es wird genügen, um auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen und das Licht an die Welt weiterzugeben. Dank diesem Licht werden auch die Menschen beginnen, untereinander die Fäden der Wechselbeziehung zu offenbaren, und dadurch werden wir die ganze Welt heilen. Die Menschheit wird ihren mühsamen, tiefen Fall unterbrechen und wird sofort erkennen, dass es eine Lösung gibt.

Denn in Wirklichkeit gewährt jetzige Krise eine einzigartige Möglichkeit für den Aufstieg, und die Menschen werden das sofort fühlen. In ihnen wird das System der allgemeinen Wechselbeziehung offenbart, und sie werden verstehen, wo der Ausgang liegt und wofür das alles geschieht.

Ich hoffe sehr, dass es auf diese Weise geschehen wird. Wir sollen nur unsere Absicht vorbereiten – wir wollen das alles realisieren, um mit der Höheren Kraft zu verschmelzen, um an den Gastgeber das Wohlergehen zurückzugeben, das Er sich wünscht, uns zu geben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, 01.12.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 27/11/2011

*Wir haben keine andere Aufgabe, außer – alles nur mit dem Begriff „Eins zu sein“ zu verbinden.

*Je mehr wir auf dem spirituellen Weg voranschreiten, wird uns die Trennung noch realer, größer, mächtiger, in unterschiedlichen Formen, erscheinen – Der Unterschied zwischen Gut und Böse, Empfänger und Geber, wird um ein vieles größer, und wir werden uns ständig, mehr und mehr dazu verpflichten, dies mit dem Begriff „Eins zu sein“ zu verbinden.

*Ich bin in meiner inneren Arbeit dazu verpflichtet, mich anzustrengen, alle Dinge mit dem Einen zu verbinden, das bedeutet alles einer Kraft zuzusprechen. Wenn ich es schaffe, dies zu tun, so erschaffe ich in meiner Wahrnehmung ein System, welches das eigene Keter erreicht und so zu Korrektur kommt – die Korrektur meiner Wahrnehmung.

*Ohne die Anderen, bin ich nicht fähig dem Begriff „Eins zu sein“ näher zu kommen; Und in dem mir gegebenen System, ist es mir möglich mich mit allem was ich spüre auf dieser großen Welt, zu verbinden.

*Wir müssen die Sache der gegenseitigen Verantwortung, das Bündnis als höchste Priorität sehen. Wenn der Mensch sich ständig bemüht, sich verantwortlich für Andere zu fühlen, und im Besonderen dann, wenn er dem Ziel nahe ist, dann funktioniert es auch. Zum Beispiel, jetzt vor dem Kongress, wollen wir verantwortlich sein und uns in gegenseiter Bürgschaft befinden, so dass niemand das Ziel aus den Augen verliert, und wir diesem alle zusammen näher kommen.

Vorbereitung auf den Unterricht

*Wenn wir zusammen den Sohar lesen, müssen wir hauptsächlich eine gemeinsame Aktion vollbringen: das Licht auf uns alle anziehen wollen. Und dann enthüllen wir den Schöpfer, die Quelle dieses Lichtes.

*Um die „eine“ Handlung auch für mich hervorzurufen, indem ich sie zu Einem mit der gesamten Wirklichkeit gemacht habe, lese ich einfache über seine Handlungen, aber ich richte mich auf das Ergebnis vom Gelesenen aus, auf das Ergebnis aus der Handlung des Lichtes, welches zur Quelle zurück führt – es führt mich zu dem Ort zurück woher es kommt. Und das ist wichtig. Und ich füge die Gruppe, die Welt und mich selbst dazu – All das was ich in meiner Wahrnehmung empfinde – all das muss sich mit dem Begriff des „Einen“ verbinden.

Das Ende der Doppelherrschaft

Jetzt wird uns die „zweite Macht“, irgendeine fremde Kraft enthüllt, und wenn ich versuche, sie auf die richtige Weise zu betrachten, dann wird es mir gut gehen. Und wenn ich nicht versuche, sie wirklich zu verstehen, dann erfolgen die Schläge, damit ich sie beachte und mit Respekt behandle, damit ich begreife, wer hier der Boss ist!

Es wird ein hartes und erzwungenes Studium sein, solange ich diesen „Stock nicht in ein Bonbon verwandeln werde“. Dies ist nur dann möglich, wenn ich selbst hinter der Kraft herlaufe und herauszufinden versuche, was genau diese fremde Macht will, sowie bereit bin, mich vor ihr zu verbeugen. Diesen Zustand nennt man “ die Hoffnung während der Arbeit verlieren und zum Schöpfer hinaufschreien.“

Die ganze Welt beginnt, dieser Arbeit näher zu kommen – bewusst oder unbewusst. Denn wir sind alle „die Arbeiter des Schöpfers“ und befinden uns im vollkommen korrigierten Zustand, den wir nur nicht kennen und nicht empfinden! Wir arbeiten, um nach der Enthüllung alles Empfundene zu rechtfertigen, und um die Unendlichkeit zu erreichen. Wir befinden uns auch jetzt in diesem unendlichen Licht, aber wir sind mit ihm nicht einverstanden, weshalb Es sich vor uns vollkommen verhüllt.

Somit arbeitet die ganze Menschheit zusammen, nur tun es die einen unbewusst, und die anderen versuchen, diese Arbeit zu verstehen und auf eigenen Wunsch durchzuführen. Aber für alle werden die gleichen Etappen dieser Arbeit enthüllt. Deshalb ist diese innere Unruhe, welche die Menschheit heute empfindet, verständlich, sie gleicht der Verwirrung, welche der Mensch infolge der inneren Arbeit empfindet, wenn er seine nächste Stufe zu klären versucht. Auf diese Weise wird jetzt die ganze Welt aus dem Gefühl der Verwirrung, aus dem Nebel und aus der Kraftlosigkeit heraus beginnen, ihre höhere, spirituelle Stufe zu begreifen.

Folglich wird jeder entsprechend seinem Platz im System arbeiten. Für einige wird die Offenbarung sehr klar werden, und für die anderen auf praktische Weise stattfinden, da sie aus der Verbindung, aus der gegenseitigen Bürgschaft erfolgen wird, die erreicht werden muss, um das Gesamtsystem, sowie sich selbst darin zu enthüllen. Auf einige Menschen wartet harte Arbeit und Klärungen, um das gleiche System auf der Ebene des „Kopfes“ und nicht des „Körpers“ zu offenbaren. Aber wir wissen, dass in jedem Teil des Körpers ein eigenes „Gehirn“ und ein „Herz“ existieren, das heißt die Teile, welche für die Gefühle und Wünsche verantwortlich sind. Schließlich sollte jeder Teil die Befehle des zentralen Gehirns ausführen und diese begreifen, um die Arbeit an seinem Platz zu erledigen.

Jeder Teil soll die Auswirkungen empfinden, während er seine Gegenreaktion an das Gehirn zurücksendet. Deshalb gibt es sogar im Körper das „Knochengehirn“, jene Teile, die über das Wissen, Verständnis, einen Sinn für das Gesamtsystem verfügen. Im Endeffekt verbinden sich alle Teile miteinander, ohne sich zu vermischen, und verschmelzen vollständig ineinander.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel aus dem Buch „Shamati“

Babylon ist immer noch hier

Das jüdische Volk war immer ein Objekt des Hasses. Es hat sich bereits einmal in der gegenseitigen Bürgschaft, im korrigierten System aufgehalten, von dem ihm heute nur eine schwache Kraft übrig geblieben ist. Deshalb entspringen alle Zustände aus dieser Quelle.

In der Tat sind die Juden nicht klüger als die anderen Völker. Sogar im Gegenteil. Hätten denn die anderen an unserer Stelle genauso gehandelt? Wir verstehen einfach nicht die Gründe für das, was passiert: Wir waren einst durch die Kraft der Bürgschaft verbunden, doch seitdem besteht der Antagonismus zwischen den beiden Wünschen, zwischen dem Empfangen und dem Geben, zwischen denen, die die Bürgschaft anerkannt haben und denen, die es nicht getan haben.

Dieser Hass stammt aus Babylon, in dem wir uns auch heute befinden. Vom spirituellen Standpunkt aus betrachtet, hat sich nichts geändert. Wir müssen uns wieder vereinen, wie es damals die Gruppe von Abraham getan hat, nur haben wir dieses Mal ein „Gedächtnis“ der damaligen Zeit; außerdem gibt es die Bücher und die anderen Möglichkeiten der heutigen Zeit für die Zusammenarbeit und die Durchführung der Verbreitung. Wir müssen uns selbst korrigieren, aufgrund unserer Vergangenheit und den Anforderungen der Zukunft, und uns um das gesamte Babylon kümmern, d.h. um die moderne Menschheit.

In der Tat brauchen alle Menschen nur das Eine, das Erreichen der gegenseitigen Bürgschaft. Es ist kein Zufall, dass Baal HaSulam eine Geschichte in zwei miteinander verbundene Teile aufgeteilt hat: Die „Gabe der Tora“ und „Die Bürgschaft“. Der zweite Teil spricht über die Realisierung, was eigentlich die Bürgschaft bedeutet. Wenn wir das Geschriebene umsetzen, dann wird nichts anderes mehr benötigt. Damit vollenden wir die Korrektur in allen Welten.

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „Das Volk“, 28.08.2011

Unsere außergewöhnliche Generation

Kongress in der Arava. Lektion 1

Aus dem Brief von Baal HaSulam (Nr. 13): „Ihr sollt daran glauben, dass es viele Funken des Gebens in jedem Freund gibt, und wenn sie an einem Ort, im brüderlichen Zusammenhalt, in Liebe und Freundschaft versammelt werden könnten, würde es selbstverständlich für alle ausreichen, eine bedeutende spirituelle Stufe zu erreichen, von nun an und für immer“.

Es wurde nichts außer einer gemeinsamen Seele in der Welt erschaffen. Teile dieser gemeinsamen Seele, Funken, erwachen von Generation zu Generation und erreichen die Korrektur. Alle Generationen, die ihre Korrektur erreicht haben, vereinen sich in der letzten Generation, die mit uns beginnt.

Unsere Generation ist besonders. Sie muss alle vorangegangenen Generationen in sich vereinen – von Adam ha Rishon über Abraham und Rabbi Schimon bis hin zu Ari und Baal HaSulam, die große Korrekturen in der gemeinsamen Seele vollbracht und deren bedeutenden, besonderen, den hellsten Teil für uns vorbereitet haben. Doch darüber hinaus müssen wir alle zukünftigen Gefäße/Verlangen (Kelim), die die Korrektur beenden, an uns anschließen.

Wir vereinen in uns diejenigen, die vor uns waren, unsere Vorväter, und diejenigen, die nach uns kommen, unsere Söhne. Denn wir haben bereits den Zustand erreicht, in dem die Welt beginnt, nach der Korrektur zu verlangen – die Seelen erwachen bereits. Und obwohl die Menschen es noch nicht verstehen – es ist auch nicht nötig -, weil sie alle zu jenem Teil der gemeinsamen Seele gehören, der die Korrektur nicht bewusst, sondern durch die Verbindung mit uns erreicht.

Unsere Pflicht besteht darin, uns zu verbinden, alle jene heiligen Funken des Gebens in uns zu vereinen, die dieses System vor uns korrigiert haben, – und die Korrektur abzuschließen.

Es ist eine außergewöhnliche Zeit, wir spüren, dass es ein besonderer Zustand ist. Und wir sehen, wie der Schöpfer uns hilft – uns die Möglichkeit gibt, uns zu vereinen und uns zu reinigen, um das zu verwirklichen, wonach wir uns so sehnen.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011


Mit Volldampf zur Katastrophe

Meinung: (B. Kagarlitsky – Director Inst. Globalization and Human Services Movements): Die Einheit der Gesellschaft bildet sich aus der weit verbreiteten Enttäuschung über das politische System, das bisher als demokratisch galt. Aber jetzt ist allen klar: Demokratie, als Macht der Bürger, gibt es nicht mehr.

Es gibt nur Behörden die Bereitschaft zeigen, den formalen Rechten und Freiheiten nachzugehen, haben aber keinen Wunsch die klare und überzeugende Willenskraft der Bürger zu berücksichtigen. Die führenden politischen Parteien, die zuvor für die Verbindung der Gesellschaft mit dem Machtapparat gesorgt haben, verwandelten sich in eine Barriere, welche die Regierung vor öffentlichem Druck schützt. Niemand berücksichtigt die Meinungen und die Interessen der einfachen Menschen.

Die gegenseitige Bürgschaft der „rechten“ und „linken“ politischen Eliten wurde zum Stützmechanismus des Systems, in welchem den Wählern die Initiative und der Einfluss auf den Prozess fehlt.

Dieser Aufstand des Volkes ist noch ruhig und gewaltlos, aber es gibt keinen Weg zurück. Es protestieren nicht nur die Anti-Globalisten, die Aktivisten und die linksradikale Organisationen, sowie die radikalen Studenten, sondern das ganze Volk.

Dies ist der erste Akt des historischen Dramas. Es gibt keine „vorbereitete Alternative“ Nein, diese wird sich im Laufe der gesellschaftlichen Krise, im Prozess des politischen und sozialen Kampfes herauskristallisieren. Es gibt auch keine „fertigen“ Führungskräfte. Wir wissen noch nicht, wer in der Lage sein wird, die besten Antworten für die Forderungen seitens der Gesellschaft zu finden. Dieser Vorgang kann länger als ein Jahr dauern. Aber die Veränderungen sind unumkehrbar. Die Sturheit, der Egoismus, die Korruption und die gegenseitige Bürgschaft der Eliten haben dazu geführt, dass die Krise der liberalen Wirtschaft, sich in die größte Krise der liberalen Demokratie verwandelte. Um aus der Krise herauszukommen, reicht es nicht die Wirtschaftspolitik zu korrigieren. Es ist notwendig das ganze staatliche System zu verändern.

Mein Kommentar: Das Volk nimmt die Belange der Zeit wahr, das Ziel seiner Existenz und das Machtsystem zu verändern. Es braucht einen Sinn für seine Anwesenheit, aber nicht in der Rolle des Sklaven, mit dem die Politik zu spielen versucht. Die Sturheit der Politiker und ihre Unfähigkeit, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen, führt zu einer Verzögerung der Reaktion auf die Notwendigkeit der Entscheidungen der Regierung. Die Krise wird nicht erlauben das Volk mit den Versprechungen und Almosen zu versöhnen. Die Regierungen befinden sich in einer Sackgasse.

Die Entscheidung gibt es nur auf der Ebene der sozialen Beziehungen, welche die Gesellschaft an ein gegenseitiges Einvernehmen, an die gegenseitige Verantwortung führen sollen. So setzt sich das Programm der Natur in der Entwicklung der Gesellschaft durch, zum Gleichgewicht, zur Angleichung der Gesellschaft und der Natur.

Der Herr, welcher für den Dienst nicht zahlt

Die Wissenschaft der Kabbala ist kein Lehrbuch des Egoisten, kein Börsenführer der neuen Realität, keine Bedienungsanleitung für ein neues Betriebssystem, um dieses für eigene Interessen zu nutzen.

Wenn ich die Kabbala studiere, dann begreife ich, dass ich mich selbst verändern soll und dass ich keine andere Wahl habe. Wir sollen uns in die Übereinstimmung mit dem neuen System bringen, welches wir bewusst und ohne Vorabreden betreten sollen, alles Alte hinter uns lassend und den Rubikon überschreitend, hinter dem sich die neue Welt befindet.

Das ist der Grund warum die kabbalistische Methode von den Menschen enthüllt und entwickelt wurde, welche direkt zum Schöpfer (Jaschar Kel) streben und „Israel“ genannt werden. So hat sie sich ihnen enthüllt, so geben sie diese Weisheit an die Welt weiter, und jeder in der Welt soll es wissen.

Und dies bedeutet, dass uns eine einfache Bürgschaft, eine normale gegenseitige Verantwortung nicht helfen wird. Unsere Rufe nach Vereinigung stellen die ersten Meilensteine auf dem Weg zu einer echten Bürgschaft dar. Und je weiter wir voran kommen werden, umso klarer werden wir sehen, dass wir eine innere Korrektur in Übereinstimmung mit dem neuen System benötigen. Wir korrigieren nicht die Natur und nicht die Welt – wir korrigieren uns.

Die kabbalistische Methode widerspricht allem, was es früher gab. Bis vor kurzem hat die Natur uns von innen gesteuert: Wir haben immer unser wachsendes egoistisches Verlangen realisiert. Dieser Herr (die Natur) verfügte über die absolute Macht über uns, und wir haben seine Befehle ausgeführt. Er war so mächtig, dass er das ganze Sichtfeld einnahm, uns die Augen bedeckt hat, und wir haben ständig nach seinem Denken gelebt, ohne jegliche Unterscheidung zwischen ihm und uns zu machen.

Nun jedoch wird in uns eine neue Einstellung gegenüber der egoistischen Natur geboren. Wir stellen fest, dass diese uns durch ihre Macht zerstört, dass sie ein schlechter Herr ist. Denn im Dienst für ihn bleiben wir ohne jegliche Vergütung. Die Macht des Egoismus stellt sich als Übel heraus und führt zur inneren Leere. Und auf der anderen Seite, offenbart sich eine andere Macht, das Verlangen zu geben…

Vieles sollen wir noch für uns selbst klar stellen und anschließend der Welt übergeben. In unseren Worten, die an die Menschen gerichtet sind, verbirgt sich das Licht, das zur Quelle zurückführt. Und es ist unwichtig, wie viel sie verstehen, das Licht, im System unserer gegenseitigen Verbindung, wirkt bereits.

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „Die Nation“, 22.09.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion vom 08/11/2011

Die Gruppe

Auf dem Pfad zum Erwerben der Eigenschaft des Gebens, beginnt der Mensch zu enthüllen, wie schwach er eigentlich ist, und dass er außer seinem „Willen zu empfangen“, nichts hat. Im Endeffekt gelangt er dadurch in große Verzweiflung, und das führt ihn zu einem vollständigen Gebet – um die Kraft des Gebens zu erhalten. Dann kleidet sich im Menschen die Kraft der Eigenschaft des Gebens und die des Schöpfers ein, und die Antriebskraft, mit jener der Mensch die Arbeit fortsetzt, verändert sich zur Gänze.

*Niemand von uns ist stark – das spirituelle Gefäß, kann nur in der Verbindung entstehen. Niemand ist ein Gefäß – alles findet in unserer gegenseitigen Integration zwischen unterschiedlichen Verlangen statt. Und wir müssen zu einem bestimmten Grad von Integration gelangen, damit sich das Licht offenbaren kann.

*Die Enthüllung des echten spirituellen Herzens aus Stein, „LEW HA EWEN“, findet nur in einer Gruppe statt, innerhalb der Zurückweisung. Und die Korrektur liegt in der direkten Beziehung zum höheren Licht, welches man von der Gruppe bekommt, dem ACHaP.

*Es liegt an jedem von uns, sich zu bemühen, einer Gruppe beizutreten und dort für sich ACHaP aufzubauen – wie das Licht, der Mutterleib, ACHaP von Bina- dort wird er ACHaP des Höheren finden, der sich um ihn kümmert.

Die Welt

*Heute existiert ein Zustand, in dem wir der Natur gegenüber stehen und nicht flüchten können. Deshalb müssen wir von heute an das Gesetz gegenseitiger Bürgschaft erfüllen.

*Wenn der Mensch von der Umgebung keinen spirituellen Einfluß erhält, wird sich bei ihm nichts ändern.

*Es ist unsere Pflicht und zu unserem Vorteil, uns zu verbinden, denn das ist das Naturgesetz. Dies können wir anhand der Umgebung tun – mit eine Verbindungsnetz, welches auf uns Einfluss hat, und von morgens bis abends uns informiert, wie notwendig und natürlich es ist, und dass es keinem Menschen einfach so eingefallen ist.

*Wir müssen auf der ganzen Welt ein System aufbauen, welches sich um alle kümmert und uns zum richtigen Kontakt miteinander ausbildet, und dass wir uns dazu anregen, zu verstehen dass wir ohne dieses nicht weiter leben können.