Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Mensch'

Unter dem Drang der Naturkraft

Eine Frage die ich erhielt: Wie kann man vor dem Kongress „sich einen Lehrer machen und einen Freund kaufen“ ?

Meine Antwort: Nur durch die Verbindung – mehr gibt es nicht zu tun.

Es muss jedoch eine starke, breitgefächerte Handlung der Vereinigung sein. Wir haben noch etwas Zeit.

Wir sollten verstehen, dass uns bis zum letzten Moment, fallen und aufsteigen, und andere verschiedene komplizierte Zustände erwarten, so als: unerwartete Windstösse von starkem Wind, ein Andrang von hohen Wellen, so wie wir es bisher noch nicht erlebt haben.

Ebenso dramatisch war der Auszug aus Ägypten. Für 210 Jahre lief alles auf gewöhnliche Art und Weise, und dann, am Vorabend des Auszuges, fing die Vorbereitung an, mit einer Reihe von sehr eigenartigen Zuständen.

Auf jeden Fall, je mehr der Mensch in seiner Vorbereitungszeit durchmacht, je ernsthafter seine Situation ist, desto mehr Hoffnung gibt es für den Erfolg.

Quantische Unbestimmtheit der unkorrigierten Seele

Aus dem Artikel von Baal Sulam „600.000 Seelen“: Der spiritueller Wachstum wird in drei Abschnitte untergeteilt:
1) der Funke der Seele, der manchesmal aufflackert und erlischt,

2) eine persönliche Seele – wenn er sich wie ein Teil von 600 000 Seelen empfindet,

3) Annäherung zu der Vollkommenheit, zu der allgemeiner Seele, weil sein ganzer egoistischer Wunsch vollkommen korrigiert wurde, und nicht mehr ein Hindernis darstellt, indem er dem Menschen erlaubt sich völlig mit der gemeinsamen Seele, Adam, zu verschmelzen.

Und hier existiert eine Paradoxie , welches schwer zu erkären ist, der die Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation (Quantenphysik) ähnlich ist. Die Sache ist die, dass es keine vielfältige Geschöpfe existieren, sondern nur eine einzige Schöpfung. Und jeder, der sich als eine Schöpfung empfindet, ist auch die Schöpfung, und alle andere sind – ihm bezüglich – keine selbständige Geschöpfe – sondern nur die Teile seiner eigener Seele.

Deshalb, obwohl es uns scheint, dass es viele Milliarden von Geschöpfen existieren, aber im spirituellen misst der Mensch all diese Teile zu sich selbst und bezüglich seiner freien Wahl befinden sie sich alle in der Endkorrektur. Und er ist das einzige Teil, das aus seiner Sicht existierend genannt werden kann.

Aber gerade in diesem Zustand der Abgetrenntheit, wird er nicht als existierend angesehen und muss sich zu dem Spirituellen, zu der gemeinsamen Seele anschließen! Und alle anderen Teile, quasi „fremde“ für ihn , Teile, soll er wie schon in der spirituellen, befindenen Welt befindenden wahrnehmen.

Indem man verstanden hat, dass „Jeder aus eigener Verdorbenheit kritisiert“, und in der Tat befinden sie sich schon in dem Zustand der Endkorrektur und nur er alleine nicht.

Wenn kann man also die Schöpfung, die einzig existierende nennen? Gerade derjenige, der noch nicht „geschaffen“ ist und eine Korrektur bedarf.

Wenn wir die spirituelle Sicht erlangen, sehen wir die Welt in solcher Form. Baal HaSulam beschreibt hier einen sehr hohen Zustand. Wenn er sagt, dass es nur eine Seele existiert, gemeint wird, dass in der Realität irgendwelche getrennte Seelen existieren überhaupt nicht existieren …

Dies ist unsere vorübergehende Täuschung, die wir als eine Folge von drei Koordinatenachsen haben, (Zeit, Bewegung und Raum) die unser Welbild so reflecktieren. Aber wenn diese Achsen verschwinden, werden wir nicht mehr von Koordinatenachsen und der Zeit abhängig sein. wenn wir uns über sie erheben, werden wir die Realität, wo nur eine Schöpfung existiert, sehen.

Dafür brauchen wir nur unseren egoistischen Wunsch, der diese Täuschung der Realität, die innerhalb von Zeit, Bewegung und Raum auf der Stufe von unseren Welt existiert, in uns verursacht, zu korrigieren.

Aus einem Unttericht über den Artikel von Baal HaSulam 600. 000 Seelen

Die Grundlagen der Absichten (das Haus der Tore der Absichten)

Das Buch von Baal HaSulam „Beit Schaar a-Kawanot“ (das Haus der Tore der Absichten) ist dafür vorbestimmt, um uns zum „Gebet“ – zur Bitte um die Korrektur, vorzubereiten.

Und deshalb beschreibt das Buch kein Universum, analysiert es nicht, sondern synthetisiert, verbindet die separaten Details zusammen und, zeigt das ganze Universum, in Form eines globalen Integralsystems, das in allen Details zusammengebunden ist.

Wenn der Mensch dieselben Formen sowohl vom Standpunkt des Einzelnen, als auch des Allgemeinen betrachtet, wie alles gegenseitig verbunden ist, dann sieht er von der Seite „Igulim“ (der Kreise) des Systems her, das zum endgültig korrigierten Zustand gehört, wo das Einzelne und das Allgemeine – gleich sind.

Das Einzelne kann nicht mehr oder weniger als das Allgemeine beinhalten, und das Allgemeine kann nicht mehr oder weniger aufweisen, als jeder seiner Einzelteile enthält. Es ist das Gesetz der Vollkommenheit. Und deshalb ist solches Herangehen an die Welt, in Form des globalen, Integral- und untereinander verbundenen Systems – für die Erreichung des Gebets notwendig.

Deshalb ist dieses Buch für uns so wichtig, denn es richtet uns ständig auf das allgemeine System aus, zeigt uns, dass wir nur seine kleinen Teile sind, die im Einzelnen genauso wichtig, wie das ganze System sind.

Aus dem Unterricht nach „Beit Schaar a-Kawanot“, 26.10.2010

Halte den Atem an und du wirst aus dem Strudel herauskommen!

In diesen letzten Tagen, die noch vor dem Kongress bleiben, müssen wir bereit sein, dass sich die Hindernisse und Störungen von allen Seiten verstärken und wir sollen dabei einander unterstützen.

Versucht zu klären, dass wir keine andere Wahl haben. Die Bewegung nach vorn ist nur durch die Anstrengung über der Vernunft und dem Gefühl möglich, wie ein Ochs unter dem Joch und ein Esel unter der Bürde, nur indem wir uns bemühen, ohne Vernunft oder Gefühl zu handeln.

Wir müssen versuchen diese Kraft der Verbindung von der Gruppe zu empfangen, da innerhalb er Gruppe der Schöpfer herrscht: „inmitten seines Volkes“ – und so erheben wir uns!

Im Gegensatz zu allen Religionen und spirituellen Methoden vernichten wir in der Weisheit der Kabbala den Egoismus nicht. Wir möchten ihn entwickeln und seine Explosionen sammeln, denn wir wollen uns über ihn erheben.

Deshalb soll jeder mit seiner Last des Egoismus kommen, mit allem was er hat und gerade auf dieser Basis sollen wir eine Verbindung zwischen uns schaffen.

Und dann statt einem Kurzschluss, der entsteht wenn kein Widerstand zwischen uns existiert, erheben wir uns über diesem Widerstand und bekommen ein Ergebnis.

Deshalb sollen wir uns in der verbleibenden, sehr intensiven und kritischen Zeit, in der wir in unterschiedliche Richtungen, zwischen Gut und Böse, Verwirrung und Klarheit hin und her geworfen werden, freuen, dass wir zu solchen Zuständen gelangt sind. Die Hauptsache ist, nicht gleichgültig zu bleiben.

Und wenn der Mensch endlich, nach all dem durchgemachten Wirbel, zum Kongress kommt, hat er etwas womit er kommen kann! Und den Rest korrigieren wir zusammen!

Aus dem Unterricht über den Artikel „600 000 Seelen“, 26.10.2010

Düstere Zweifel

Eine Frage, die ich erhielt: Warum befindet sich der Bereich der Willensfreiheit, Klipot, am Übergang zwischen dem Empfinden des inneren Lichts und dem umgebenden Licht?

Meine Antwort: Das innere Licht ist das Licht, dass in mich hinein kommt. Das umgebende Licht ist das Licht, von dem ich weiß, das es existiert aber das in keiner deutlichen Form spürbar ist, wie ein Mensch, der das Geschehende nicht versteht.
Ein Zwielicht, indem er die bekannten Gegenstände nicht erkennen kann, einen Freund den er von einem Fremden nicht unterscheiden kann (Freund, ein mit dir verbundener Wunsch, Fremder – ein Wunsch mit dem man nicht arbeiten kann. Doch gerade aus solchen Zuständen leiten wir nachher die Möglichkeit der Korrektur ab)

Tagsüber – es gibt keine Arbeit, alles ist schon geklärt. Während der Nacht, können wir auch schlecht arbeiten, man sieht ja nichts. Diese beiden Zustände sind schon geklärt worden. Aber gerade „der Abend“ ist eine Möglichkeit der Arbeit, ein Platz der Vermischung der Wünsche („Abend“/ „Erew“ vom hebräischen „Vermischung“/“Meuraw“).

Nach dem Zerbruch haben sich alle Wünsche miteinander vermischt, aber wenn ein Teil von diesen Wünschen den Zustand „Abend“ erreicht und bei uns ankommt, können wir sie klären und „dem Tag“ anschließen. So studieren wir allmählich unsere Wünsche.

Deshalb passieren die wichtigsten Klärungen an der Grenze zwischen dem inneren und dem umgebenden Licht.

Wo bin ich: unten oder oben?

Das Vorankommen eines Menschen hängt davon ab, inwieweit er in der Lage ist, sich über dem Empfinden, über seinem früheren Verstand zu erheben, sich von ihnen zu trennen und sich immer am Licht, am Schöpfer zu orientieren.

Während des Abstiegs ist so etwas jedoch nicht möglich, weil der Schöpfer aus dem Empfinden und dem Bewusstsein verschwindet. Dann kann nur die Gruppe dem Menschen helfen und ihn auf der Höhe festhalten, auf der er die richtige Einstellung, die richtige Sichtweise auf das, was mit ihm geschieht, beibehält.

Das ist der Grund, warum die Verbindung mit der Gruppe, mit ihrer Ausrichtung und ihrer Herangehensweise dermaßen wichtig ist. Die Gruppe verliert niemals das Verständnis, die Bereitschaft, die Verbindung mit dem Höheren, sie weiß immer, dass es niemanden außer Ihm, dem Guten und Gutes tuenden, gibt.

Wenn der Mensch von dem Geist, der in der Gruppe herrscht, durchdrungen ist, durchläuft er schnell all die Zustände und zieht aus ihnen immer einen Nutzen. Während er die Empfindungen in seinem egoistischen Verlangen überprüft, schließt er das an sie an, was er über diesem Verlangen spürt und denkt. Und das geht bereits von der Gruppe aus.

Während der Mensch auf dem Weg voranschreitet, beginnt er zu begreifen, dass in seiner Wahrnehmung nur zwei Grundelemente enthalten sind:

1. Innerhalb seines egoistischen Verlangens entsprechen seine Gedanken den Empfindungen, der Verstand und das Herz sind eins.

2. Indem der Mensch auf die Seite von Verlangen und Gedanken der Freunde in der Gruppe übergeht, unterzieht er sich selbst einer Analyse und baut den Glauben über dem Verstand auf.

Alles hängt davon ab, wozu der Mensch sich zugehörig fühlt, wo sich sein Punkt im Herzen befindet: unten oder oben. Genau das bedeutet auch die freie Wahl.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 25.10.2010

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Sich selbst Aufbauen

Das Schöpfungsziel ist, den Geschöpfen Gutes zu tun. Denn der Schöpfer ist eine gute und das Gute bringende Kraft, weshalb Er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Höheren Zustand zu erreichen – Ihm ähnlich zu werden. Wir werden dem Schöpfer in zwei Hauptelementen gleich.

1. In der Selbstständigkeit. Denn der Schöpfer ist das Urwesen, und der Mensch soll demzufolge auch seine Handlungen ausführen. Anderenfalls ist er nicht selbständig.

2. Im Geben. Der Mensch findet die Form des Gebens, die er in seiner Natur aufnehmen muß, welche dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Somit ist der Mensch in seinem Inneren dem Schöpfer entgegengesetzt und von Außen dem Schöpfer ähnlich.

Indem der Mensch in sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften kombiniert, baut er seine Unabhängigkeit, erschafft er sich neu. Er ist nicht auf diese Weise vom Schöpfer geschaffen, sondern er wächst selbständig.

Die Bedingung für die Erreichung der Unabhängigkeit heißt „Bündnis“. Das Bündnis bedeutet, dass ich mich verpflichte, in meinem Inneren den Menschen aufzubauen. Dabei gewährleistet der Schöpfer alles Notwendige: die grundlegende Vorbereitung, den Brennstoff, den Wunsch nach Genüssen, die Kraft der Korrektur und die Kraft der Füllung.

Und ich verwende diese Mittel. In mir entstehen die entgegengesetzten Bedingungen, der Kontrast zwischen dem egoistischen Wunsch und der Form des Gebens, die man auf ihn einkleiden muss, – und das alles lässt mir zu, mich neu zu erschaffen.

Der Mensch, der diese Bedingungen annimmt und sich direkt zum Schöpfer hin ausrichtet, heißt „Israel“. Er verpflichtet sich, die Verschmelzung zu erreichen und ist bereit, durch alle Zustände und Stufen voranzuschreiten.

Dabei versteht er, dass er immer den Glauben über den Verstand wählen soll – denn anderenfalls wäre es unmöglich, hinaufzusteigen, sich dem Schöpfer zu nähern.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

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Die Abstiege den Aufstiegen angleichen

Der Mensch, der in die Finsternis zurückgeworfen wird, verliert jegliche Verbindung mit dem vorigen Zustand des Aufstiegs.

Wenn der Schöpfer die Barmherzigkeit zeigt und den Menschen mit Seinem Licht erweckt, dann heißt es nicht, dass der Mensch die Korrektur begangen hat. Wenn er sich aber mit Hilfe der Gruppe selbst erweckt, dann wird er wirklich korrigiert.

Während des Aufstiegs hat sich der Mensch richtig vorbereitet: er gab der Gruppe alles, was er nur geben konnte, sie war für ihn wie „das Lagerhaus der Begeisterung“. Dank den angelegten Bemühungen, blieb auch im Fallen diese Verbindung erhalten.

Wenn man jetzt dieses Fädchen erhalten würde, dann könnte der Mensch aufwachen, durch die Gruppe das Licht, die Kräfte, das Verständnis, den Glauben über dem Verstand heranziehen, und aus dem Fallen zum neuen Aufstieg erreichen.

Mittels der Gruppe hat der Mensch immer eine Möglichkeit, das Bündnis zu erneuern. Im Unterschied zum Bündnis der Urväter, die die Tora noch nicht bekommen konnten, verbindet unser Bündnis den Menschen unmittelbar mit der Gruppe.
Darin besteht eben die freie Wahl: mit Hilfe der Gruppe zu arbeiten und die Fälle den Aufstiegen anzugleichen.

Somit wird unsere ganze Freiheit in der Gruppe realisiert. Und nur mit ihrer Hilfe verwirklicht der Mensch das Bündnis.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

 

 

Und jetzt mache dich selbständig!

Es ist wichtig während des Abstieges, im Zustand der Finsternis, der Hilflosigkeit, der Loslösung vom Schöpfer, sich zu bemühen, alle Mittel richtig zu kombinieren.

Im Fallen soll der Mensch also alles ebenso aufbauen, wie es während des Aufstiegs aufgebaut wurde, als der Schöpfer ihm das anschauliche Beispiel gab. Dann werden beide Zustände gleich sein.

Der Schöpfer gibt dem Menschen das Verständnis, die Empfindung, die Nähe, die Verschmelzung, die Einstellung, die Überzeugung, den Glauben, die Fähigkeit des Gebens, den Impuls, das Einverständnis für das Geben.

Wenn der Mensch das alles während des Aufstiegs genauso empfindet, dann soll er seine Gefühle gut prüfen, um nicht nur zu genießen, sondern auch die ständige Analyse der Situation durchzuführen.

Jetzt kam dieser Zustand vom Schöpfer als Beispiel, und später, im Fallen, muss der Mensch verstehen, dass der Schöpfer ihn absichtlich verlassen hat, ebenso wie der Erwachsene das Kind alleine lässt, damit es etwas selbständig macht. Es ist die Zeit für das Kind gekommen, um das wiederzugeben, was es gelernt hat.

Auf diese Weise lernen wir und bemühen uns, das Bündnis zu beachten, das wir während des Aufstiegs abgeschlossen haben. Jetzt, im Fallen, verstehen wir, dass es uns nützt.

Dank diesem Bündnis werden wir solche Bedingungen schaffen, die uns helfen, nicht von den Empfindungen abzuhängen, so dass wir alle Mittel öffnen werden um zum Licht zu gelangen. Man muss sich nur selbständig bemühen.

Wir kommen niemals ohne Hilfe vom Schöpfer voran, und zeigen doch unsere Selbständigkeit, d.h. verwenden selbständig alle gegebenen Mitteln. Dadurch macht sich das Geschöpf dem Schöpfer ähnlich.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

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Kongress für alle

 

Wir müssen uns auf den Kongress vorbereiten. Einige Teilnehmer kommen komplett vorbereitet, sie wissen schon, dass wir auf dem Kongress Kräfte bekommen sollen, mit denen wir dann später unseren Weg fortsetzen.
Es gibt auch ein Leben nach dem Kongress, wir müssen noch viele Korrekturen an uns und in der Welt vornehmen.
Deswegen gibt es auf dem Kongress die Möglichkeit der spirituellen Arbeit. Zeitgleich mit der Begeisterung führt man eine Analyse durch: „Ich bin jetzt begeistert, ich erhebe mich über mich hinaus, mithilfe der Gruppe, die auf mich Einfluss übt. Die Gruppe ist ein Faktor der Wichtigkeit des Ziels und der Erhebung über sich hinaus…“ Einige nehmen das Geschehen genau so wahr.
Andere wiederum sind noch nicht zu einer solchen Herangehensweise bereit. Sie verlieren den Kopf, verschmelzen mit dem Gesamtfluss und sind sich nicht über die Situation im Klaren. Auch das ist gut: sie werden begeistert, und die Analyse mag vielleicht später kommen.
Im Endeffekt werden alle riesigen Nutzen aus dem Kongress schöpfen – sogar solche Teilnehmer, die nicht einmal genau wissen, wozu sie gekommen sind.
Wir laden auch solche ein, die einmal mit uns waren und aus diesen oder jenen Gründen weggegangen sind. Versucht, zum Kongress zu kommen, mit uns zu sein, und euch erneut zu überprüfen.
Es kommt im Leben oft vor, dass der Mensch „aus dem Spiel befördert wird“, er aber Hindernisse überwinden muss, sich ihnen widersetzen. Denn eine Trennung vom spirituellen Weg ist unter keinen Umständen annehmbar.
Diejenigen, die weggegangen sind, haben die Möglichkeit der Rückkehr, und ich lege ihnen sehr nahe, es zu tun. Ich habe schon gesehen, wie Menschen, die zurückgekommen sind, große Erfolge erzielten.
Aus der Lektion zum Rabasch-Artikel, 26.10.2010

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