Den eigenen Platz im Schöpfungsgedanken finden
Wir existieren innerhalb eines gemeinsamen Gedanken – des Schöpfungsgedanken, und sind ein Teil eines großen Programms, das den gesamten Raum ausfüllt und die gesamte höhere und tiefere Realität in Gang setzt.
Dieses Programm zu ergründen, den eigenen Platz darin zu finden, die Möglichkeit zu erlangen, es selbständig und nicht unter Zwang umzusetzen, kein Rädchen im Getriebe, sondern ein aktiver Teilnehmer in der Absicht, der Erkenntnis, der Einigkeit, der Gleichheit und der Größe zu sein – das kann zum Lebensziel für jeden von uns werden.
Wenn wir uns an diesen Gedanken anschließen und in den gemeinsamen Strom dieses Programms mit einer unendlich großen Anzahl an Parametern einfließen, werden wir die Ewigkeit und die Vollkommenheit wahrnehmen, denn das ist ein immerwährendes Programm für alle Welten und für die gesamte Realität, das alle Teile der Schöpfung und alle Welten vereint.
Wir werden spüren, mit welcher Harmonie alle Teile dieses Programms gesteuert werden und zugleich alles selbst steuern.
Wir werden den Anfang und das Ende der Schöpfung wahrnehmen, weil der Anfang, der Entwicklungsprozess und sein Abschluss miteinander verbunden sind und wunderbar miteinander harmonieren, jeder hat die Freiheit der Wahl und das Recht, dieses System von Anfang bis zum Ende selbständig in Bewegung zu setzen.
Und was erstaunlich ist, die Enthüllung des riesigen, gemeinsamen, geschlossenen Systems, dass die ganzen Handlungen von Anfang bis zum Ende ausführt, hindert uns nicht daran, es selbst in Gang zu setzen und Herr über dieses System zu sein.
Und wenn der Mensch sich zur Stufe des Schöpfungsgedanken erhebt, verbindet er sich mit dem Schöpfer und wird zu einem Gleichgesinnten von Ihm – das bedeutet, mit dem Schöpfer zu verschmelzen.
Wir verschmelzen mit dem Schöpfer im Schöpfungsgedanken. Wie geschrieben steht: Die Gerechten sind die Partner des Schöpfers, Er erschafft und zerstört die Welten, und sie korrigieren die Schöpfung.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 21.10.2010
Eine Frage die ich erhielt:
Aus dem Artikel von Baal Sulam „600.000 Seelen“: Der spiritueller Wachstum wird in drei Abschnitte untergeteilt:
Das Buch von Baal HaSulam „Beit Schaar a-Kawanot“ (das Haus der Tore der Absichten) ist dafür vorbestimmt, um uns zum „Gebet“ – zur Bitte um die Korrektur, vorzubereiten.
In diesen letzten Tagen, die noch vor dem Kongress bleiben, müssen wir bereit sein, dass sich die Hindernisse und Störungen von allen Seiten verstärken und wir sollen dabei einander unterstützen.
Eine Frage, die ich erhielt:
Das Vorankommen eines Menschen hängt davon ab, inwieweit er in der Lage ist, sich über dem Empfinden, über seinem früheren Verstand zu erheben, sich von ihnen zu trennen und sich immer am Licht, am Schöpfer zu orientieren.
Das Schöpfungsziel ist, den Geschöpfen Gutes zu tun. Denn der Schöpfer ist eine gute und das Gute bringende Kraft, weshalb Er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Höheren Zustand zu erreichen – Ihm ähnlich zu werden. Wir werden dem Schöpfer in zwei Hauptelementen gleich.
Der Mensch, der in die Finsternis zurückgeworfen wird, verliert jegliche Verbindung mit dem vorigen Zustand des Aufstiegs.
Es ist wichtig während des Abstieges, im Zustand der Finsternis, der Hilflosigkeit, der Loslösung vom Schöpfer, sich zu bemühen, alle Mittel richtig zu kombinieren.
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