Ob alles getan ist?
Eine Frage, die ich erhielt: Was hält unseren Bund aufrecht? Denn wir besiegeln ihn ja nicht beim Rechtsanwalt.
Meine Antwort: Unser Bund funktioniert einfach: wer ihn nicht erfüllt, wird mit der Lichtgeschwindigkeit herausgeschleudert.
Denn gerade das Licht gibt unserem Bund die Kraft, wenn es zwischen uns eine Ausrichtung, Einverständnis, Einheit gibt.
Den Bund muss man nicht mit Worten verkünden. Der Bund ist eine bestimmte Stufe von wechselseitiger Verbindung. Wenn aber der Mensch diese Stufe erreicht hat und keine Verbindung herstellt, dann wird er davongeschleudert.
Den „Bundesvertrag“ zu unterschreiben bedeutet, die Sache seinerseits abzuschließen. Auch wenn der Mensch noch nicht reif ist, aber bereits seinen Egoismus einschränken will.
Sehen wir jetzt, im Vorfeld des Kongresses, inwiefern jeder sich dem hingeben und nur an das Eine denken kann: wie Teil des allgemeinen Verlangens werden, wie sich darin „verlieren“? Nimmt ein Mensch an der Vorbereitung teil, indem er alle Möglichkeiten nutzt?
Denn anderenfalls belügt er sich selbst und geht nicht weiter. Und außerdem werden wir das bestimmt an ihm sehen. Das Licht wird alles zeigen, wie ein Röntgengerät.
So werden wir also jeden auf dieser Schlussgeraden prüfen: ist er bereit, in den Bund einzutreten? Jeder muss sich dessen bewusst sein und sich prüfen, ob er noch etwas für den gemeinsamen Erfolg tun kann.
Es ist die Zeit gekommen, um die verborgensten Seelenkräfte in den Gang zu setzen. Denn genau jetzt ist der entscheidende Moment gekommen: entweder ich komme rein – oder nicht. Verschieben können wir nicht mehr – wir hinken auch so hinterher.






Alle unsere Gesetze und Maßnahmen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu“, „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, die 613 Gebote – sind im allgemeinen Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft enthalten.
Eine Frage, die ich erhielt:
Wenn der Mensch die Wichtigkeit der Gruppe für seine Korrektur erkennt, öffnet er sich, als ob er eine Motorhaube öffnen und die Freunde darin „herumschrauben“ lassen würde. Genauso bereitwillig legt sich auch ein Kranker auf den Operationstisch, damit Ärzte sein Leben retten.

Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Aus meinem Inneren heraus werde ich den Schöpfer erschauen“, im Kapitel „Das Begreifen der Erkenntnis – nur mit Hilfe der Methodik der Kabbala“, dass die Negation der Höheren Lenkung sich der Frage gleichen würde: „Wer hat solches ungewöhnlich weise Buch geschrieben?“, wobei die Antwort darauf wäre, dass es in Wirklichkeit keinen solchen Weisen in der Welt gibt, und alles nur deshalb geschah, weil sein kleiner Sohn Tinte auf die leeren Blätter vergossen hat – die Tinten sind auseinander gelaufen und bildeten folglich die Buchstaben, die sich in die Worte dieser ungewöhnlichen Wissenschaft verbunden haben.
Eine Frage die ich erhielt:
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