Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Leiden'

Fallen Sie nicht auf die Tricks Ihres Egos herein

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Politiker in unserer Welt an die Macht kommt und motiviert durch leidenschaftlichen Ziele ist, wie z.B. Gutes für die Gesellschaft zu tun, lässt es sich dennoch nicht vermeiden, in diverse Dinge, die die politische Macht mit sich bringt, verstrickt zu werden und seine hehren Ziele zu vergessen. Wie können wir auf unserem spirituellen Weg sicherstellen, dass wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren und auf die Tricks unseres Egoismus hereinfallen?

Meine Antwort: In der Tat, wenn wir spirituelle Arbeit verrichten, müssen wir unser Ego belügen. Wir stehen entgegengesetzt zum Schöpfer, ob wir wollen oder nicht, und Er ist der einzige, der die Kräfte lenkt, welche die inneren Störungen und Einsichten an uns herantragen.

Sobald Sie aber Ihn vergessen und sich vom Weg, welcher direkt zu Ihm führt, abwenden, beginnen Sie Leiden zu fühlen. Diese Leiden aber bringen Sie schließlich wieder zu einer richtigen Berechnung zurück: alle Kräfte müssen sich zu einem einzigen Streben nach dem Schöpfer vereinen. So funktionieren die Dinge in der Spiritualität, weil alles was geschieht, vom Schöpfer gelenkt wird.

Der Schöpfer steht über dem Menschen, in welchem der Punkt im Herzen erwacht ist und zwischen den beiden existiert ein System von zwei Kräften: die rechte Linie und die linke Linie. Du steigst von unten nach Oben durch den Weg der „mittleren Linie“ zum Ziel auf. Sobald man sich jedoch auch nur ein bisschen von diesem Weg abbringen lässt, wirkt eine Kraft auf dich ein, um dich wieder auf die mittlere Linie zu bringen, da wir nur dort ein Gefühl der Einheit mit dem Schöpfer wahrnehmen, wo völlige Balance herrscht.

Sobald du dieses Gleichgewicht herstellen kannst, erreichst du eine höhere Stufe. Dann zwingt dich die Suche nach dem Gleichgewicht auf dieser höheren Stufe erneut, alle Teile des Systems zu durchforschen und Hilfe von Oben zu erbitten. Letzten Endes geht es nur um die Korrektur deiner Verlangen, damit du dich über sie erhebst und eine neue Welt in diesen korrigierten Verlangen enthüllst.

Alle diese Kräfte steigen von Oben herab, um dir beim Aufstieg zu helfen. Es ist unmöglich hier etwas zu vermischen. Das einzige was von dir abhängt, ist, ob du das Ziel auf einem kurzen oder einem langen Weg erreichst. Das liegt alleine an dir.

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Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Zivilisation

Unsere Zivilisation hat viele Wechsel von einer gesellschaftlich- kulturellen Struktur in eine andere durchgemacht, aber alle diese Wechsel fanden auf der tierischen Stufe statt, der Stufe des menschlichen Egoismus. Daher veränderten sich die Strukturen immer in geringem Maße, doch nie auf einem Weg der Umkehrung, weil sie alle auf dem Egoismus basierten, wo es das Ziel der Menschen war „das Meiste zu bekommen“. Und weil ein Mensch immer „das Meiste bekommt“ – auf Kosten anderer – wurden alle unsere Institutionen mit dem Hauptzweck gegründet, die Menschen davor zurückzuhalten, einander zu vernichten.

Letztendlich werden sich diese Institutionen auf natürlichem Wege ins Gegenteil umwandeln, denn die Menschen werden sich innerlich verändern. Einmal umgewandelt, werden uns diese Institutionen in einer Weise unterstützen, die es uns ermöglicht, einander zu ergänzen, einander zu geben, zu lieben und zu erfüllen.

Jedoch keine dieser Veränderungen wird „von oben“ erfolgen – durch die Behörden und Obrigkeiten – sondern sie werden stattfinden, weil jeder Einzelne eine innere Umwandlung durchmachen wird. Von unten nach oben werden neue Beziehungen zueinander entstehen, genauso wie sich unsere Zivilisation entwickelt hat. Das wird in Übereinstimmung mit strikten Naturgesetzen geschehen, begleitet durch die Entwicklung von Informationsdaten oder Informationsgenen – den Reshimot.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt, dass wir auf die eine oder andere Weise den Endzustand erreichen werden. Sie sagt: „Du wirst einen Zustand erreichen, in dem du in Einklang mit der Natur und dem Schöpfer gleich sein wirst. Allerdings kann dein Weg dorthin gut und schnell sein oder du wirst durch Leiden und Schicksalsschläge dorthin gebracht.“

Das ist dasselbe wie die Behandlung, die ein Kind erfährt: Wenn es klug ist, versteht es, was von ihm erwartet wird und erkennt, dass es keinen anderen Weg gibt, ein Mensch zu werden und zu lernen. Dann bringt es seine eigenen Bemühungen ein, um dorthin zu gelangen. Doch wenn es die Notwendigkeit sich zu ändern nicht anerkennt, wird es in Form von „Schlägen“ dazu gezwungen. Auf die eine oder andere Art muss es sich ändern. Daher ist die gegenwärtige Krise der Weg der Natur, uns voranzutreiben, um uns zu entwickeln und Menschen zu werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Baal HaSulam beschreibt das Gesetz der Einzigkeit
Blog-post: Der Zweck unserer Abhängigkeit und Entfremdung
Blog-post: Kabbala über Evolution
Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns

Eine schmerzlose Geburt in der spirituellen Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Warum sehen die Menschen nicht die Krise als Chance zur Veränderung?

Meine Antwort: Dies dauert einige Zeit. Die Krise kommt in Wellen, wie die Schmerzen bei einer Geburt: Es trifft dich und lässt dich dann wieder los, dann trifft es dich wieder und dann lässt es wieder nach. Alles hängt davon ab, ob du verstehst, dass dies Geburtsschmerzen sind, und ob du dich an deiner eigenen Geburt beteiligst. Um geboren zu werden, musst du dich auf den „Kopf“ drehen, das heißt, dass du die Bedeutung dessen, was dir jetzt wichtig erscheint, als unwichtig erachtest.

Frage: Aber ist das nicht der Weg des Leidens?

Meine Antwort: Sicher nicht. Wenn du weißt, dass du dadurch in eine Welt hineingeboren wirst, in der so viele gute Dinge auf dich warten, wie kann man da leiden? Du kannst bereits absehen, wie gut alles werden wird. Du bist über die Attacke oder den Durchbruch, den du machst, glücklich. Zusammen mit der Höheren Stufe wirst du eine Anstrengung machen, die bereit ist, dich zu gebären, um die spirituelle Welt zu betreten.

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Der Schlüssel zum Gleichgewicht liegt in der Hand des Menschen

Die gesamte Wirklichkeit ist im Gleichgewicht und nur der Mensch stört diese Ausgewogenheit durch seine egoistische Kraft und verursacht viele Probleme. Die gesamte Natur strebt nach Gleichgewicht. Das ist das allgemeine Gesetz des Universums. Alle gegensätzlichen Kräfte gleichen sich zu jeder Zeit aus.

Das Licht und das Kli werden immer zusammen und gegensätzlich zueinander sein. Und der Mensch muss auf der mittleren Linie sein. Das ist die Bedingung für die vollkommene Existenz. Je weiter man von der mittleren Linie entfernt ist, umso mehr wird man leiden, wenn man sich entwickelt. Und das Leiden wird einen dazu nötigen, eine Lösung zu finden – die mittlere Linie, das korrekte Gleichgewicht zwischen den beiden Gegensätzen.

Der Mensch sollte nicht versuchen, etwas um einer anderen Sache willen zu zerstören, denn es gibt nichts in der Welt, das vergeblich geschaffen wurde. Für alles gibt es einen Platz. Also versuchen Sie nicht die Natur um sich herum zu korrigieren. Korrigieren Sie lediglich sich selbst, denn Sie müssen sich mit der Natur ins Gleichgewicht bringen.

Außer Ihnen fehlt es niemandem sonst am Gleichgewicht. Schließlich ist die Natur so strukturiert, dass alles andere instinktiv dem Gesetz des Gleichgewichts folgt. Dies ist absichtlich so eingerichtet, damit Sie Ihren freien Willen zu Ihrer Selbstkorrektur verwenden können und sich so ins Gleichgewicht bringen – zu einer Verbindung mit anderen Seelen und dem Schöpfer.

Allerdings können Sie dies nicht selbst tun. Sie müssen lediglich darum bitten, dass dies geschieht, damit das Licht erscheint und Sie zu dieser Verbindung zurückführt. (Aus Teil 3 des täglichen Kabbala-Unterrichts)

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Nutze das Licht, um deinen Weg schnell und angenehm zu gestalten

Die Informations-Gene (Reshimot) verändern sich in uns in einer unendlichen Geschwindigkeit, während wir sprechen. Dennoch scheint es uns, als ob sich nichts ändert, weil es so viele davon gibt, die alle in der Form einer Kette entwirrt werden müssen. Dennoch führen diese inneren Veränderungen zu äußeren Veränderungen, wie Zahlen bei einem Zählwerk, wo Milliarden von Aktionen im Innern ausgeführt werden müssen. Geben Sie ihnen Zeit zu erscheinen!

Es steht geschrieben, “ Diejenigen, die den Schöpfer suchen, beschleunigen die Zeit.“ Unsere ganze Teilnahme an der Schöpfung reduziert sich darauf, unsere Entwicklung zu beschleunigen. Schließlich befinden wir uns auf der niedrigsten Stufe in dieser Welt, aber haben alle Informationen beim Abstieg von oben erhalten. Wir sind nun dazu verpflichtet, über denselben Pfad wieder aufzusteigen, von unten nach oben.

Der Weg bleibt derselbe; das einzige was wir tun können ist, unsere Entwicklung zu beschleunigen. Wir beschleunigen dabei den Weg, machen ihn erstrebenswert und angenehm.

Das macht den ganzen Unterschied zwischen dem Weg des Leidens, wo wir gegen unseren Willen fortschreiten, und dem Weg des Lichts, wo wir es nach unserem eigenen Verlangen tun. Der Weg des Leidens ist lang und wird durch die Einwirkung der Kräfte der Natur geschehen, die uns mit Schlägen vor sich hertreibt. Wir werden wie Maultiere angetrieben, die an einem Ort stehen bleiben und sich weigern, weiter zu gehen. Dies ist der natürliche Weg der Entwicklung.

Der zweite Pfad besteht darin, dass man sich wünscht, selber voran zu kommen und nach Wegen suchen, es zu tun. Auf diese Weise verkürzt man seinen Weg, und macht ihn kurz und angenehm. (aus dem täglichen Kabbala Unterricht über Shamati 13)

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Schmerz und Einsamkeit sind durch unseren Mangel an Einheit verursacht


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Genetische Verbindung zwischen physischem Schmerz und sozialer Zurückweisung gefunden“ – UCLA Psychologen haben zum ersten Mal herausgefunden, dass ein Gen mit der physischen als auch der sozialen Schmerzempfindlichkeit in Zusammenhang steht.

Mein Kommentar: Die Folgerung ist einfach. Wie Kabbala sagt, stammen alle unsere Probleme von der Tatsache ab, dass wir vor langer Zeit ein Organismus gewesen sind, der in viele Einzelteile zerbrochen ist. Alle unsere Probleme begannen von diesem Zeitpunkt an und sie werden nur dann enden, wenn wir uns wieder zu einem Körper vereinigen. Ist das möglich?

Nichts ist unmöglich in der Natur! Sie wird uns zu diesem Status der Einheit entweder durch den Weg des Leidens bringen oder wir selbst beginnen den Prozess der Wiedervereinigung gemäß der Methode der Kabbala.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Bruce Lipton: „Wie sind ein Ganzes“
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung

Was ist nötig, damit die Menschen aufhören, die Umwelt zu zerstören?

Eine Frage, die ich erhielt: Ich komme aus Uruguay und bin 17 Jahre alt. Meine Frage lautet: Die Menschen sprechen oft über die Umwelt, als ob sie etwas ist, das neben uns her existiert. Wie können wir Menschen verständlich machen, dass die Umwelt nicht etwas ist, was neben uns her existiert, sondern dass wir uns darin befinden und sie brauchen? Uruguay ist ein sehr kleines Land, doch selbst hier sind wir mit einer Bandbreite von Umweltproblemen konfrontiert, weil es so viele Fabriken im Land gibt und noch viel mehr werden gebaut.

Meine Antwort: Es gibt zwei Dinge, die Menschen dazu bringen können, eine andere Einstellung zu sich selbst, zu anderen und zur Natur anzunehmen: 1) Leiden oder 2) die Verbreitung der Kabbala. Wir werden weiterhin versuchen, es durch den zweiten Weg geschehen zu lassen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die einzige Wissenschaft, die die Welt veränderm kann
Blog-post: Können diejenigen, die leiden, die Welt retten?

Die Krise ist ein Aufruf, uns über diese Welt zu erheben

Die gegenwärtige Situation in der Welt ist die, dass wir zur größten Tiefe der Leiden und Probleme absteigen können, bis nach vielen Schlägen unsere Sinne und unser rationaler Wille uns zeigen werden, dass das eine Sackgasse ist.

Jedoch können wir sofort beginnen zu verstehen, dass dieser Abstieg uns gegeben wird, um aufsteigen zu können. Uns wird gezeigt, dass die Krise, die uns gegenwärtig von unserer früheren Erziehung, Geld, Ehre und Macht wegreißt, diese Welt in einen Abgrund stürzt. Infolgedessen werden wir aufgerufen, uns über die Krise zu erheben, anstatt hier nach einem Leben ohne Sorgen zu suchen.

Deshalb wird uns als Individuen, wie auch der ganzen Welt, das Leiden als eine Hilfe gesandt, um uns von der Vergangenheit loszureißen. Innerhalb des sich daraus ergebenden leeren Raumes werden wir zum Wunsch gelangen, den Schöpfer fühlen zu wollen (BO-RE, komm und siehe), der Eigenschaft des Gebens. Wir werden diese Eigenschaft fühlen wollen, um in diesen leeren Raum innerhalb des Gefühls der Finsternis einzutauchen, mit dem Wunsch, dass die Eigenschaft des Schöpfers uns füllen möge.

Wir sind am letzten Teil der Strecke unserer Entwicklung angelangt


Eine Frage, die ich erhielt: Warum hat ein Mensch immer noch einen langen und schwierigen Weg zu gehen, bevor er Spiritualität erreicht, wenn der Punkt im Herzen in ihm erwacht?

Meine Antwort: Warum denken Sie, dass der Weg schwierig ist? Ich schaue auf die Welt und sehe so viele Menschen dem Geld, Macht Ruhm und Wissen hinterher jagen und alles, um schließlich einen winzigen Genuss zu haben. Sie verschwenden ihre Jahre mit leeren Sorgen und falschen Werten.

Wenn man sich jedoch um spirituelle Entwicklung bemüht, wird man Erfolg haben, selbst wenn man nicht so schnell vorankommt, wie man gerne möchte, aber weiterhin in Richtung Ziel voranschreitet. Ist das nicht besser, als so zu leben, wie die gesamte Welt?

Heute erwachen immer mehr Menschen für die Spiritualität. Es ist unmöglich, die Anzahl der Studenten, die jetzt mit uns studieren, mit der vor nur ein paar Jahren zu vergleichen.

Als Rabash mir sagte, dass die allgemeine Erweckung der Welt im Jahr 1995 beginnen würde, fand ich es schwer, ihm zu glauben. Wer hätte gedacht, dass sich die Welt so schnell verändert? Doch plötzlich sehen wir, dass Menschen sich leer fühlen und eine globale Krise durchmachen, einschließlich einer Krise in der Natur, der Erziehung, der Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft.

Es spielt keine Rolle, dass die Medien lügen und versuchen, sie totzuschweigen, indem sie versichern, dass alles in Ordnung ist. Ich spreche von dem, was uns durch die Natur offenbart wird.

Davon abgesehen ist es verständlich, dass die Menschen die Lage schön reden wollen. Jeder versucht instinktiv, ihr Leiden und ihren Schmerz zu verringern. Deshalb verschließen sie ihre Augen vor den Problemen und sagen sich selbst, dass alles OK ist und dass es keine Krise gibt.

Inzwischen zerfällt alles und die Menschen werden weiterhin entlassen. Doch der Mensch ist in einer solchen Weise erschaffen, dass er die Wahrheit nicht sehen will.

Tatsache ist, dass der Schöpfer (die Natur) uns enthüllt, dass wir uns in einem weit fortgeschrittenen Zustand befinden. Und dies geschieht nur zwanzig Jahre, nachdem die allgemeine Erweckung begonnen hatte. Jetzt will man sogar alles sofort bekommen, genau wie ein kleines Kind. Man kann einfach nicht verstehen, mit welch einem riesigen, ja unendlichen Verlangen wir es zu tun haben und wie schnell es sich verändert.

Die Entwicklung unseres Verlangens zog sich Jahrtausende allmählich dahin, doch jetzt verändert es sich tagtäglich. Alles, was man braucht, ist ein wenig Geduld.
(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

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Die Ursache unserer Verwirrung


Dadurch entsteht eine große Verwirrung in unserer Welt.

Wir verstehen nicht, warum wir an einem Ort etwas tun, was uns an einem anderen Ort wieder einholt. Es scheint uns, als ob es zwischen den beiden Ereignissen keine Verbindung gäbe. Wir zerstören etwas an einem Ort, doch der Schlag dafür trift uns woanders, und wir erkennen die Verbindung zwischen den beiden nicht.
Deshalb verstehen wir die Ursache für unsere Leiden nicht. Wir sehen den inneren Zusammenhang nicht, das Netz das in uns allen existiert und zu einem System verbindet. Deshalb gehen wir auch durch unser Leben, als würden wir ein dunkles Labyrinth durchwandern, nicht verstehend, was tatsächlich geschieht.

Der Grund für all diese Verwirrungen ist die umgekehrte Reihenfolge der Lichter und Kelim: Wenn ich mein zutiefst mangelhaftes Kli nicht korrigiere, so fehlt mir an einem ganz anderen Ort ein sehr kleines Licht.
Die einzige Lösung ist, die Welt als eine integrale zu sehen und als eine, die zu Einem verbunden ist. Dies ist die Gelegenehit, die wir erhalten, wenn wir diese Welt durch die Weisheit der Kabbala enthüllen.
Nur die Fähigkeit die Dinge klar zu sehen, bietet uns die Möglichkeit, uns selbst und die ganze Welt zu korrigieren und all unsere Probleme zu beheben.

(Aus dem 2. Teil des täglichen Unterrichts über „Das Vorwort zum Sulam Kommentar“

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