Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?


In unserer Welt ist Schmerz die Reaktion des Organismus zu einem Problem, das in ihm auftaucht. Es ist die Art des Organismus, uns zu sagen, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Zum Beispiel warnt uns Schmerz vor Gefahr und lässt uns die Hand vom Feuer wegnehmen. Schmerz zwingt uns dazu, uns zu bewegen, etwas/jemandem näher zu kommen oder Abstand zu nehmen, unsere Eigenschaften zu ändern, neue Standpunkte anzunehmen, uns der Ursache des Schmerzes bewusst zu werden und uns zu neuen Seinszuständen zu entwickeln.

Tatsächlich ist Schmerz die einzige Kraft, die fähig ist, auf unseren Egoismus einzuwirken: Schmerz, wenn wir uns mies fühlen oder wenn andere sich mies fühlen oder wenn andere sich wohl fühlen. Schmerz schiebt uns von hinten an und zwingt uns dazu, uns weiterzuentwickeln. Das Gefühl der Leere schiebt uns nach vorne in Richtung Erfüllung. Schmerz ist überall! All unsere Wahrnehmungen kommen von Zusammenstößen, Kontakt, Druck – oder mit anderen Worten, von Schmerz. Wir empfinden Genuss nur bei vorheriger schmerzvoller Wahrnehmung eines unerfüllten Verlangens, Leiden oder unerfüllter Erwartung.

Wenn wir jedoch aus dem Egoismus herauskommen und uns über den Machsom erheben, beginnen wir zu erkennen, dass wir unser Leben auf der Grundlage von vollständiger Erfüllung und Befriedigung leben können, anstatt auf der Basis von Mangel und Abwesenheit. Anstelle von Schmerz können wir Perfektion als Ausgangspunkt nehmen. Anstatt Dinge zu tun, weil wir sie tun müssen, können wir sie aus Liebe tun, ohne irgendwas zu benötigen.

Dies ist eine völlig andere Art des Daseins, eine andere Einstellung zur Welt, zu Menschen, zu dir selbst und natürlich – zum Schöpfer. Und wenn wir dies erreichen, wird sich der Schöpfer sofort für uns enthüllen, weil wir dann vollkommen werden, genau wie Er.

Verwandtes Material:
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Verbreite die Kabbala im Internet, doch als erstes finde heraus, wie!


Ein Frage, die ich erhielt: Wenn ich in LiveJournal oder in einer anderen Internet Community einen Blog eröffne, der sich mit Kabbala beschäftigt, ist das dann als Verbreitung zu verstehen?

Meine Antwort: Kabbala-Verbreitung im Internet, in allen Sprachen, ist die absolut wichtigste Verbreitungsart! Jeder kann es lernen, es ist gratis und leicht umzusetzen.
Man muss aber wissen, welches Material man wie verbreiten will und dies hängt von der Website ab (entweder Forum, soziales Netzwerk, Wissenschaftsseite, Familienseite usw.) Sie sollten sich zunächst mit unserem Verbreitungs-Zentrum in Verbindung setzen, damit Sie sich entsprechend vorbereiten können. Wenn Sie Ihren Teil zur Verbreitung beitragen wollen, müssen Sie systematisch zusammen mit anderen vorgehen und unbedingt Kontakt miteinander halten. Und dadurch wird man Teil des Weltkli.

Der Sinn der Verbreitung ist:

1. Jedem Mitglied der weltweiten Organisation von Bnei Baruch die Möglichkeit zu geben, aktiv in der gemeinsamen Arbeit mitzuwirken und so Teil der gemeinsamen Seele (Adam HaRishon) zu werden bzw. das Umgebende Licht (Or Makif) der gemeinsamen Seele zu empfangen. Ohne von der gemeinsamen Seele zu empfangen, wird ein Mensch, der Kabbala studiert, nicht genug Verlangen und Kraft entwickeln, das Ziel zu realisieren – die Enthüllung des Schöpfers.

2. Jedem Menschen auf der Welt die Möglichkeit zu geben, in seiner Muttersprache herauszufinden, was Kabbala ist, um ihm die Fragen über den Sinn des Lebens und wie man ihn verwirklicht, zu beantworten.

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Blog-post: Rat für Einsteiger – Verbreite!
Blog-post: Kabbala für alle!
Blog-post: Verbreite die Weisheit der Kabbala an jene, die du liebst

In der Gruppe kann man alle seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man in einer kabbalistischen Gruppe arbeiten kann

Frage: In einem Ihrer Vorträge sagten Sie, dass mir die Menschen in der Gruppe vom Schöpfer gesandt wurden und wenn ich sie liebe, liebt mich der Schöpfer auch. Das ist mir schon klar in der spirituellen kabbalistischen Gruppe mit Freunden. Doch in meinem täglichen Leben bin ich von anderen Gruppen umgeben – meiner Familie, Nachbarn, Mitarbeitern und anderen. Sind die Menschen in diesen Gruppen per Zufall in meinem Leben oder muss ich ihnen gegenüber die gleiche Einstellung wie zu meinen spirituellen Brüdern haben?

Meine Antwort: In diesen Gruppen müssen Sie sich so wie jeder andere verhalten – wie ein normaler Mensch handeln und Ihre spirituellen Fragen und Errungenschaften verbergen. Sonst denken die Leute, Sie sind ein „Alien von einem anderen Planeten“, dass Sie sich von ihnen unterscheiden, weil Sie andere Ideen, Entscheidungen und Eigenschaften – anti-egoistische – haben. Sie werden Sie dann als zurückweisend empfinden. Also, verhüllen Sie sich!

Frage: Ich verstehe nicht, was dies bedeutet: „Erniedrige und annulliere dich vor der Gruppe, aber nicht vor anderen Menschen, damit du genau fühlen kannst, dass du schlimmer und niedriger bist als alle Menschen auf der Welt“.

Meine Antwort: All Ihre spirituelle Erkenntnis geschieht in Ihrer spirituellen Welt, in der einzigen Seele, oder in anderen Worten – nur mit Bezug auf Ihre Freunde in der Gruppe. Was den Rest dieser Welt betrifft: betrachten Sie diesen nur als einen Ort, wo Ihr Körper existiert.

Frage: Stimmt es, dass es sich um spirituelle Entwicklung handelt, wenn man ständig durch die Verbindung mit der Gruppe zu fühlen versucht „Was ist die Kraft des Schenkens“?

Meine Antwort: Das stimmt unbedingt. Es gibt nur eine Schöpfung – die Urseele. Je nach Grad Ihrer Wahrnehmung von ihr und in ihr drinnen, nehmen Sie die Kraft wahr, die sie geschaffen hat und sie belebt – den Schöpfer. Bei jeder Ihrer Handlung müssen Sie erst einmal die Absicht der Handlung festlegen und es gibt nur eine Absicht (ob es nun unbewusste Handlungen sind, die in der Natur stattfinden, oder bewusste Handlungen, die wir ausführen) – den Schöpfer in uns zu enthüllen.

Frage: Baal HaSulam sagt, dass die einzige Wahl, die wir treffen können, ist, die korrekte Umgebung auszusuchen, damit diese uns beeinflussen kann. Was geschieht, wenn ich nun meine Umgebung ausgewählt habe und in ihr studiere? Was soll ich als Nächstes tun? Worin liegt dann meine tägliche freie Wahl?

Meine Antwort: Die Wahl liegt in Ihrer täglichen Bemühung, Teil der Gruppe zu sein. Sie haben Unrecht, wenn Sie denken, dass es Ihre Wahl war, als Sie zur Gruppe gelangten. Es war der Schöpfer, der Sie zur Gruppe brachte (Sehen Sie auch „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“, Punkte 3 und 4), und nun haben Sie die Freiheit des Willens, um an ihr teilzunehmen, indem sie tägliche Anstrengungen unternehmen – trotz ihrem Verlangen.

 

Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Alle Kräfte stammen aus einer Quelle – negative und positive


Eine Frage, die ich erhielt: Im Buch Dvarim wird gesagt: „Und es gab keinen anderen Propheten in Israel wie Mose.“ Und der Midrash antwortet darauf: „Es gibt keine in Israel, aber er kann unter den Nationen der Welt gefunden werden. Wer also ist er? Er ist Bilam.“ Bedeutet dies, dass Bilam auf der gleichen Stufe wie Mose war? Wenn Bilam ein Prophet war, dann nahm er den Schöpfer wahr. Doch wie kann das sein, wenn Bilam der Inbegriff des Willens für sich selbst zu empfangen war? Er war so im Körperlichen gefangen, dass die Weisen sogar sagten, dass er bei seiner Eselin schlief – mit anderen Worten, er hatte keinerlei Verlangen zu geben. Wir sagen jedoch, dass man einen Schirm (Masach) – der das Verlangen zu schenken ist – erlangen muss, um den Schöpfer zu enthüllen. Wie konnte dann Bilam den Schöpfer enthüllen?

Meine Antwort: Wir sprechen über die Kräfte des Schöpfers, die von oben auf uns herabsteigen – eine positive Kraft, die rechte Kraft und eine negative Kraft, die linke Kraft. Klipot werden von der linken Kraft des Schöpfers hervorgerufen und sie sind eine entgegengesetzte Reflexion von Ihm. Aus diesem Grund kennt der Pharao den Schöpfer und selbst seine Mager/Magier (zoroastrische Priester) kennen Ihn. Sie sagen zum Beispiel: „Diese Sache liegt in den Händen Gottes“ usw.. Mit anderen Worten: wir haben es mit entgegengesetzten Kräften zu tun – positiven und negativen, die aus einer Quelle stammen und es ist unser Ziel, diese in uns auf die richtige Weise zu verbinden. Und indem wir sie in uns verbinden, erlangen wir die Form des Schöpfers.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kain und Abel sind in jedem von uns!
Blog-post: Klipot und Reschimot (fortgeschritten)
Blog-post: Klipot (Schalen) – hilfreich und schädlich
Shamati Artikel 1: Es gibt nichts außer Ihm

Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben

Zwei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen erhielt

Frage: Ich beginne, eine Art Ziehen in Richtung „Gruppen“ zu fühlen, doch ich weiß nicht, welche Gruppen oder warum. Ich war immer ein Außenseiter und „unabhängiger“ Einzelgänger. Ich möchte nur Information über virtuelle Gruppen: Was machen sie? Und wie kann ich mich einer anschließen?

Meine Antwort: Sie können mehr herausfinden, wenn Sie an diese Adresse schreiben.

Das Verständnis für die Wichtigkeit der Gruppe kommt vom Einfluss des Höheren Lichtes (Or Makif) auf Sie. Am Anfang versteht ein Mensch nicht, dass der einzige Weg, in die allgemeine Seele einzutreten, der ist, sich mit anderen zu verbinden. Er versteht nicht, dass es keinen anderen Weg in die spirituelle Welt, zu seiner Seele, gibt. Somit hätten Sie ohne den Einfluss des Höheren Lichtes nicht angefangen, das Verlangen nach der Gruppe zu empfinden. Und die Tatsache, dass Sie es empfinden, ist ein riesiger Erfolg! Jedoch stammt das größtenteils nicht von Ihnen, sondern von Oben. Wie Baal HaSulam schreibt, der Schöpfer bringt einen Menschen zur Gruppe und daher trifft Er die Wahl für ihn und die Wahl des Menschen liegt darin, sich selbst in der Gruppe zu festigen – in dem, worauf der Schöpfer Seine Hand legt. Und jetzt müssen sie es gebrauchen und entwickeln – es wird nicht von selbst geschehen.

Später wird der Schöpfer Sie von der Gruppe wegstoßen und Sie werden plötzlich beginnen, sie zu verachten, jedoch werden Sie denken, dass dieses Gefühl von Ihnen kommt, anstatt dass es vom Schöpfer mit einer Absicht zu Ihnen gesandt wurde und so weiter. Und Sie werden dieses Gefühl bekämpfen müssen, indem Sie die Wichtigkeit der Gruppe, der Einheit, der Shechina (der Ort der Enthüllung des Schöpfers) erhöhen.

Frage: Kürzlich erwähnten Sie, dass es Gruppen außerhalb von Bnei Baruch an einem Rav fehlt, der den Schöpfer repräsentiert, die Kraft des Gebens. Wie soll in diesem Fall eine virtuelle Gruppe funktionieren, da ihr ebenfalls die Führung durch einen Rav fehlt?

Meine Antwort: In der virtuellen Gruppe bin ich völlig präsent. Ich bin ihr Lehrer und jede Person ist mein Schüler, wenn sie es wünscht und lernt, was ich an sie weitergebe. Alles hängt nur von ihrem Verlangen ab.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: Anfängliche Probleme
Blog-post_ Spirituelle Führung und Ausrichtung in der Kabbala

Würfelt Gott mit dem Universum?


Eine Frage, die ich erhielt:

Es gibt einen anhaltenden Konflikt in der Physik zwischen Einstein und den Quantenphysikern: Ist in der Natur alles vorbestimmt (Determinismus) oder nicht (Zufall)? Einerseits beeinflusst die Person, die das Experiment durchführt, dessen Ergebnis; andererseits wird alles in der Natur von vornherein festgelegt, wie Einstein es im Makrokosmos sah. Einstein pflegte zu sagen: „Gott würfelt nicht mit dem Universum.“ Doch sein Freund, ein Anhänger der Quantenmechanik, würde stets einwenden: „Sage Gott nicht, was er zu tun hat.“ Während Einstein die Natur als Gott wahrnahm, was ein sehr kabbalistischer Ansatz ist, behauptet die Quantenmechanik etwas anderes. Aus ihrer Sicht hängt das beobachtete Ergebnis eines jeden Experimentes vom Beobachter ab, was auch eine sehr kabbalistische Betrachtungsweise ist. Einstein ist nie mit der Vorstellung einverstanden gewesen, dass Gott mit dem Universum spiele. Deshalb basiert seine Gravitationstheorie auf dem Determinismus. Und er hat nie etwas Entsprechendes auf dem Gebiet der kleinsten Teilchen entwickelt, z.B. das Verhalten von Elektronen und Protonen im elektrischen Feld. Er hat immer nach einer allgemeingültigen Theorie gesucht, die auf 4 Kräften aufbaut, hat diese aber nie gefunden, so wie die Quantenphysik auch bis heute an der Entwicklung einer universellen Theorie gescheitert ist.
Meine Frage ist folgende: Welchen Weg bevorzugt die Kabbala in dieser Auseinandersetzung? Oder sagt sie, dass dies keine Rolle spielt, da wir von einer höheren Kraft gelenkt werden?

Meine Antwort: Es gibt zwei Systeme, die uns von oben lenken: Das Allgemeine und das Spezielle, HaVaYaH und Elokim. Und der Mensch muß die beiden gegensätzlichen Kräfte in sich vereinen, indem er seine Wahrnehmung über Zeit, Raum und Bewegung erhebt. Denn diese Gegensätzlichkeiten ergänzen sich in ihrer Kombination. Vorher ist es für uns unmöglich die Frage zu beantworten, ob der Schöpfer einen Stein schaffen kann, den er dann nicht selbst bewegen kann. Für mehr Details lesen Sie bitte den nächsten Post (Wenn ich es nicht für mich tue, wer wird mir dann helfen?)

Verwandtes Material:
Blog-post: Ervin Laszlo und Michael Laitman – Vom Chaos zur Harmonie

Wenn ich mir nicht selbst helfe – wer wird mir helfen?


Ein Brief von Rabbi Yehuda Ashlag, aus dem Buch „Frucht des Weisen“, Band „Briefe“, Seite 61

Baal Shem Tov sagte: „Vor dem Erfüllen eines Gebotes soll der Mensch überhaupt nicht an die persönliche Führung denken, sondern soll sich im Gegenteil sagen: „Wenn ich mir nicht selbst [helfe], dann wird niemand mir helfen“. Nach der Erfüllung eines Gebotes jedoch soll er sich besinnen und glauben, dass er nicht aus seiner Kraft das Gebot erfüllte, sondern nur kraft des Schöpfers, der im Voraus alles für ihn plante, und der Mensch also gezwungen war, diese Handlung auszuführen“.

Wie die Worte unserer Welt übereinstimmen, so stimmen auch das Spirituelle und das Irdische überein, und so muss der Mensch, bevor er auf den Markt geht, um sich sein Brot zu verdienen, einen Teil seiner Gedanken der persönlichen Führung widmen, und sich selbst sagen: „Wenn ich mir nicht selbst [helfe], dann wird niemand mir helfen“, und alles Notwendige tun, wie alle Menschen, um sein Brot zu verdienen, genau so wie sie.

Doch abends, nachdem er nach Hause zurückkommt und seinen Lohn mitbringt, darf er keinesfalls denken, dass er dies aus eigener Kraft verdiente, sondern dass sogar wenn er den ganzen Tag faul liegen würde, er ebenfalls an das gleiche Geld kommen würde.

Und obwohl unser Verstand diese Dinge als gegensätzlich auffasst und das Herz sie keinesfalls gleichzeitig aufnimmt, muss doch der Mensch glauben, dass der Schöpfer es genau so in seiner Tora festlegte und durch diejenigen, die sie an uns weitergeben. [Rest des Beitrags lesen →]

Das Schlimmste, was geschehen kann, ist, in diese Welt zurückkehren zu müssen


Zwei Fragen, die ich über den unrichtigen Gebrauch der Kabbala erhielt und über die möglichen Folgen dieses Handelns

Frage: Besteht die Möglichkeit, dass jemand „zu früh“ beginnt, Kabbala zu studieren und dann nicht ausreichend Zeit hat, seinen Egoismus zu entwickeln, um ihn anschließend zu annullieren und in den Willen zu Schenken zu transformieren? Schließlich wird „das Licht nur aus der Dunkelheit geboren“. Während sich der Wille zu empfangen in einem Menschen entwickelt, kann er die Zeit nutzen, um seine Karriere aufzubauen, eine Familie zu gründen und für sie zu sorgen. So wäre er später wirklich in der Lage, sich auf das Studium der Kabbala und sein spirituelles Wachstum zu konzentrieren (z.B. nachdem er 40 Jahre alt ist).

Meine Antwort: Ein Mensch sollte die Kabbala prüfen, sobald er darüber hört, weil man alles von den frühen Jahren an harmonisch entwickeln muss: Familie, Kinder, Arbeit usw., genauso wie die spirituelle Entwicklung. Ansonsten wird er heranwachsen, um ein Tier zu sein und sein ganzes Leben wird vergeudet sein. Kabbalisten geben keinerlei Altersbegrenzung bezüglich der Enthüllung der Kabbala. Mehr noch, sie schreiben, wenn es an ihnen läge, würden sie Kindern schon in einem sehr frühen Alter Kabbala lehren. Meine Studenten und ich unterrichten unsere Kinder schon während sie noch Babys sind – schließlich ist es die wichtigste Erkenntnis, die ein Mensch bekommen kann und ohne sie ist er nur ein armseliges Tier. Mit dieser Erziehung schützen wir unsere Kinder vor Drogen und anderen Problemen; sie bleiben bei uns und tun dieselben Dinge, wie ihre Eltern – das ist untersucht worden!

Frage: Ich bin verängstigt, ich denke, dass ich nicht im Stande bin, mich wieder zu beleben. Ich befürchte, dass ich nicht genug tue, es mir an Kraft und Verlangen mangelt.

Meine Antwort: Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie Ihre vollständige Korrektur nicht in diesem Leben erlangen könnten. Dann würden Sie erneut in dieses Leben zurückkehren, um „Ihre Korrektur zu vollenden“. Sie werden definitiv zurückkehren, wenn Sie Ihre Korrektur nicht beenden, weil wir im endgültigen und perfekten Zustand, bereits im „Zustand 3″, existieren und dieser muss von jedem tatsächlich erlangt werden!

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Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Eltern!
Kabbala Heute Artikel: Tom, Jerry und unsere Kinder

Licht ist alles, was im Kli empfangen wird


Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet Licht im spirituellen Sinn? Was ist der Unterschied zwischen dem Licht in den unteren spirituellen Welten im Vergleich zu den Oberen, die dem Schöpfer näher sind?

Meine Antwort: Alles, was im Kli (der Seele) empfangen wird, nennt man Licht. Sieh dir diese Definition in Talmud Esser Sefirot an. Der Unterschied zwischen den Lichtern besteht nicht in und an den Lichtern selbst, sondern in den Gefäßen, den Kelim, den Verlangen, welche sie füllen – dem Ausmaß des Schenkens, der Kraft der Korrektur.

Genauso ist das Licht in unserer Welt einfach und weiß, aber es besteht aus den sieben Lichtern oder Farben, weil es potentiell durch die sieben Arten des Kli enthüllt werden kann. Jedoch existiert es nicht aus sich selbst heraus. Es gibt kein Licht außerhalb des Kli; es gibt keinen Schöpfer außerhalb der Schöpfung.

Wir studieren lediglich Materie und ihre Form. Wir sind nicht fähig, die abstrakte Form und das Wesen zu studieren, weil wir diese nicht auf bewährte Weise erreichen können. Im Weltraum gibt es kein Licht sondern nur Dunkelheit, denn es gibt kein Objekt, das es stoppen oder reflektieren könnte – es gibt dort kein Kli.

Wenn Licht durch Glas hindurch tritt, absorbiert das Glas eine Komponente des Lichtes und es wird folglich als absorbiertes Licht wahrgenommen. Absorbiert das Glas rote Wellen, wird das Licht als rot wahrgenommen. Demnach sehen wir nicht das Licht an sich, sondern nur seine Ausdrucksform in der Seele. Genauer gesagt: die Reaktion der Seele oder des Verlangens auf etwas außerhalb in den spirituellen Welten wird Licht genannt. Mit anderen Worten, das Licht ist die Eigenschaft des Schenkens, welche die Seele erlangt hat und die es nun wahrnimmt. Wir sehen also nicht das Licht, sondern die Eigenschaften des Kli oder der Seele, die durch etwas, das Licht genannt wird, wiedergegeben wird.

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