Wir kommen alle in die Stadt des Königs
„Wir kommen alle in die Stadt des Königs“, in diese Welt. Und diejenigen, die dem Schöpfer treu ergeben arbeiten, verwandeln Sein „Zauberpulver“ in süße und erlesene Gewürze.
Diejenigen aber, die nicht arbeiten, schmecken weiterhin nur das bittere Pulver und können daher Sein Mahl nicht genießen.
Alles ist nur von den richtigen Anstrengungen des Menschen abhängig. Wir sehen, dass viele Menschen zur Kabbala kommen – sie investieren viel Kraft, und dennoch hören sie später auf…
Denn sie erkennen, dass ihnen dieses Mahl letztendlich nicht den erwünschten Geschmack bringt. Doch sie geben nicht sich selbst die Schuld dafür, sondern sagen, dass der König und die Methode der Kabbala, die den bitteren Geschmack mit sich bringt, daran schuld seien und dass die Gruppe und die Freunde schlecht seien. Und sie gehen, weil Sie glauben, dass sie mehr Genuss erhalten werden, wenn sie sich entweder einfach nur entspannen oder sich mit einer anderen Methode beschäftigen.
Alles hängt davon ab, ob sich der Mensch darüber im Klaren ist, was das für ein „Arbeitsplatz“ ist, an dem er gelandet ist, was ihm auferlegt wurde und wie er sich während der Arbeit ausrichten soll, um den süßen Geschmack zu spüren.
Der Tisch ist für uns gedeckt! Es steht geschrieben: „Kostet und ihr werdet sehen, wie gut der Schöpfer ist!“ – wir müssen nur Seinen Geschmack wahrnehmen, sprich, unser Gefäß für Sein Licht vorbereiten, um diesen „Zusatz“, das süße Gewürz, zu empfangen. Die Menschen bringen ihre Kräfte jedoch am falschen Ort ein und dann schauen sie auf die Uhr, wieviel Zeit und Kraft sie bereits dafür aufgewendet haben. Doch sie investieren nicht in das Wichtigste, in die Verbindung der Seelen, deswegen empfinden sie bei der Arbeit keinen guten Geschmack! Denn der Geschmack kann nur durch die Verbindung wahrgenommen werden – sie ist jenes Gefäß, in dem sich das Licht enthüllt.
Sie haben umsonst an einem anderen Ort gearbeitet. Dies ist, als ob du einen ganzen Monat in einer Firma gearbeitet hast und am Ende des Monats in eine andere Firma gehst und dort nach deinem Lohn verlangst. Wirst du dort vielleicht bezahlt?! Du hast kein erforderliches „Kli“, kein Gefäß, verdient, um die Belohnung zu erhalten. Die Belohnung wird nur in einem gemeinsamen Gefäß erhalten, denn genau darin enthüllt sich der Schöpfer, Sein Mahl, Sein Licht. Doch wenn der Mensch keine Kraft darin investiert hat, ist seine Arbeit nichts wert.
Man muss demgegenüber aufmerksam und sensibel sein, jeder muss sich selbst überprüfen, ob er versteht, auf welchen einzigen Punkt er seine ganzen Anstrengungen konzentrieren muss – auf die Erreichung der inneren Verbindung, in dem gemeinsamen Ziel vereint, mit dem gemeinsamen Verlangen, dass sich der Schöpfer in dieser Verbindung enthüllt. Wenn der Mensch genau darauf ausgerichtet ist, beginnt er mit der Zeit, in dem „Mahl“ einen süßen Geschmack zu spüren. Und wenn nicht, wird er allmählich müde und verzweifelt, denn anstatt des guten Geschmacks spürt er den Geschmack des Staubes, „das bittere Pulver“, und er hört auf. Wieviel Kraft kann man investieren, ohne irgendetwas zurück zu bekommen? Er merkt nicht, dass er zwar arbeitet, jedoch an der falschen Stelle…
Das merkt man gleich am Verhältnis des Menschen zu der Gruppe und den Freunden – ob er sich in der Gruppe befindet oder nicht, ob er in ihr arbeitet. Diese Anstrengung kann man durch nichts ersetzen – weder durch Geld, noch durch berufsspezifische Fähigkeiten.
Nur wenn du an der Verbindung der Seelen arbeitest, verschwindet dieses „bittere Pulver“, diese Verhüllung, und du enthüllst die spirituelle Welt, die sich genau hier, neben dir befindet. Du hast einfach kein inneres Werkzeug (Kli) gehabt, mit dessen Hilfe du sie – so wie mit einem Radioempfänger die richtige Wellenlänge – empfangen konntest.
Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal haSulam vom 09.07.2010

Wenn man den Sohar liest, ist es hilfsreich, sich vorzustellen, dass man sich in zwei Systemen befindet. Ein System, das vom Schöpfer geschaffen wurde, heißt unveränderliche, einzig und allein existierende „Welt der Unendlichkeit“.
Es wurde gesagt, dass es verboten ist, die Tora ohne Absicht zu studieren. Denn du ziehst dadurch kein Licht heran, das zur Quelle zurückführt, sondern wandelst sofort „das Elixier des Lebens“ „in tödliches Gift“ um. Dieser Punkt ist deine einzige Auswahl im Leben. Da wir aber mit der einzigen Waffe gegen das Übel, gegen den Egoismus mit dem Buch Der Sohar zu tun haben, so sollen wir uns bemühen, es richtig zu verwenden. Es ist klar, dass wir nicht auf „den roten Knopf“ drücken können, um die Welt an die schädlichen, unvermeidlichen Folgen zu führen, aber dennoch gibt es die Möglichkeit, auf die Zustände der Leiden einzugehen, was schon in der Vergangenheit geschah (siehe „die Einführung in das Buch Sohar“, Punkt 70,71).Und deshalb soll der Mensch, vor dem Lesen des Sohars, einzelne „Metapher“ vorbereiten, die ihn beeindrucken, und mit deren Hilfe er von der tierischen Stufe (dem Wunsch für sich selbst) – zur Stufe des Menschen hinaufsteigen kann (zum Streben nach der Einheit, dem Geben und der Liebe). Die Stufe des Menschen ist der Wunsch, sich mit anderen zu verbinden. Denn das korrigierte System der Seelen heißt auch „Adam“ (der Mensch).
Artikel von Rabash „Und der Herr erschien ihm in Alonei Mamre“: Warum in Alonei Mamre und nicht an einem anderen Ort? Weil Mamre Abraham zu einem Bund (Beschneidung) geraten hat.
Aus dem Vorwort zum Buch „Panim Meirot“, Punkt 3: Diese empfindende Kraft, die auf der tierischen Stufe wirkt, ist sehr durch Ort und Zeit beschränkt, d.h. diese Empfindung wirkt nicht bei einer Entfernung vom Körper auch nur um eine Haarbreite, und empfindet auch ausschließlich zu seiner Zeit, spürt also weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit, sondern nur zum Zeitpunkt des Zusammentreffens.


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