Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer


Zwei Fragen, die ich über Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Ist es wahr, dass eine Frau nur einmal lebt und nicht reinkarniert und dies der Grund dafür ist, warum sie keine Kabbala studieren sollte?

Meine Antwort: Frauen müssen Kabbala studieren und sich korrigieren genau wie Männer, aber gemäß der Struktur der weiblichen Seele. Frauen reinkarnieren genauso wie Männer und im Übrigen alles, was existiert, ob in unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Stufen der Natur. Das ist so, weil die Verlangen aller Arten und Stufen ihren Endzustand erreichen müssen – die absolute Gleichheit der Eigenschaft des Gebens!

Frage: Ich habe kürzlich begonnen, Kabbala zu studieren und die eine Sache, die ich soweit verstanden habe, ist, dass wir aus Verlangen bestehen und das Verlangen das Hauptmotiv unserer Existenz ist. Außerdem habe ich verstanden, dass wir unsere Verlangen nicht unterdrücken, sondern korrigieren sollen, damit sie unserem Schöpfer dienen. Was ist jedoch mit den sexuellen Verlangen? Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen und möchte mein Leben mit ihm verbringen, aber ich kann nichts dafür, wie ich anderen Männern gegenüber empfinde. Meine Frage ist darum, wenn ich meine Verlangen gemäß Kabbala nicht unterdrücken soll (so wie ich es bis jetzt gemacht habe), welche Einstellung soll ich haben, meine Verlangen zu lenken und sie für andere und den Schöpfer nützlich zu machen?

Meine Antwort: Sie werden nur in der Lage sein, Ihre Verlangen durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels (Erlangung des Schöpfers), durch die Teilnahme am allgemeinen Studium, der Gruppe und der Verbreitung richtig einzuteilen. Ihr Verlangen wird dann das Or Makif – das Höhere Licht – erwecken, welches alle notwendigen Änderungen in Ihnen durchführen wird, um Sie zu Frieden und Harmonie zu bringen.

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Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Korrektur liegt in der Einheit


Eine Frage, die ich erhielt: Es ist eine bekannte Tatsache, dass Rabash niemals über Vereinigung und Einheit gesprochen hat, sondern nur Begriffe wie „über dem Verstand“, „Schöpfer“ usw. gebrauchte. Wie haben Sie demnach die Bedeutung hinter seinen Worten erfasst? Hat er Ihnen das in privaten Gesprächen zu verstehen gegeben? Wenn ja, was haben dann die anderen Studenten dort gemacht? Warum mussten Leute Jahre mit dem Studium einer Terminologie verbringen, die in ihrem Leben nicht in Erscheinung tritt?

Meine Antwort: Beginnend mit der Enthüllung der Kabbala vor 5768 Jahren, ist die einzige Richtlinie die Vereinigung aller unserer zerbrochenen, getrennten Seelen (Teile einer einzigen Seele) in eine Seele (die einzige Schöpfung, die erschaffen wurde), genau so wie sie vor dem Zerbruch vereint waren. Korrektur liegt in der Einheit.

Die gleiche Bedingung der „Bürgschaft“ (Arvut) wurde dem Volk zur Zeit des Empfangens der Tora (Die Methode der Vereinigung) gegeben, der Zeit der Enthüllung des Schöpfers. Er wurde innerhalb dieser Vereinigung enthüllt- – entsprechend ihres Ausmaßes.

Saßen Sie mit Rabash zusammen oder wir? Haben Sie Baal HaSulams Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit“, „Die Bürgschaft“, „Der Frieden“, seine Briefe an seine Schüler über die Notwendigkeit sich zu vereinen und Rabashs Artikel über die Gruppe gelesen? Ich empfehle Ihnen ,sie zu lesen! Weil Vereinigung die einzige Handlung ist, die von uns verlangt wird. Ich weiß nicht, was Sie von anderen gehört haben, aber ich weiß, was geschrieben steht!

Verwandtes Material:
Blog-post:Auszüge aus Rabashs Artikel über die Gesellschaft
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
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Hast du Zweifel, verbreite!


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man auf dem spirituellen Weg Erfolg hat

Frage: Ich habe ein Problem – Ich bin nicht sozial. Wann immer ich in einer Gruppe war, habe ich dominiert, so war ich nicht wirklich ein Teil davon. Können Sie mir einen Rat geben, was da zu tun ist, wenn es überhaupt etwas gibt, das man tun kann?

Meine Antwort: Verbreite mehr und zwinge Dich nicht. Deine Sorge für die Verbreitung wird in Dir Fürsorge für andere hervorrufen und Du wirst unweigerlich sozial werden, wie ein Vater seinen Kindern gegenüber. Der Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) wird dies bewirken und lässt Dich Deine Freunde als gleichwertig betrachten.

Frage: Ich habe schon zwei Jahre lang studiert und arbeite sogar in der Verbreitung. Während dieser ganzen Zeit gab es Tage, in denen ich in einem Abstieg war, doch ebenso Tage, in denen ich so viel Genuss von diesem Vorgang bekam, dass ich mich „betrunken“ fühlte. Ich habe Angst, einen Fehler auf dem Weg zu machen und deshalb ist meine Frage: Füttere ich lediglich mein Ego?

Meine Antwort: Hab keine Angst, Dein Ego zu füttern; dies ist notwendig, denn andernfalls hättest Du keine Motivation (Homer Delek). Nur systematisches Studium und Verbreitung wird das Umgebende Licht (Or Makif) anziehen und sein Einfluss wird Dir Erfolg bescheren. Du solltest der Wahrnehmung von Aufstiegen und Abstiegen weniger Beachtung schenken. Alles wird vorübergehen und mit der echten Wahrnehmung des Schöpfers ersetzt werden. Das Allerwichtigste ist, die Ergebnisse vom Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) zu erwarten. Viel Glück!

Verwandtes Material:
Blog-post: Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben
Blog-post: Der Rat für Einsteiger – Verbreite!
Blog-post: Kabbala für alle!

Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben

Zwei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen erhielt

Frage: Ich beginne, eine Art Ziehen in Richtung „Gruppen“ zu fühlen, doch ich weiß nicht, welche Gruppen oder warum. Ich war immer ein Außenseiter und „unabhängiger“ Einzelgänger. Ich möchte nur Information über virtuelle Gruppen: Was machen sie? Und wie kann ich mich einer anschließen?

Meine Antwort: Sie können mehr herausfinden, wenn Sie an diese Adresse schreiben.

Das Verständnis für die Wichtigkeit der Gruppe kommt vom Einfluss des Höheren Lichtes (Or Makif) auf Sie. Am Anfang versteht ein Mensch nicht, dass der einzige Weg, in die allgemeine Seele einzutreten, der ist, sich mit anderen zu verbinden. Er versteht nicht, dass es keinen anderen Weg in die spirituelle Welt, zu seiner Seele, gibt. Somit hätten Sie ohne den Einfluss des Höheren Lichtes nicht angefangen, das Verlangen nach der Gruppe zu empfinden. Und die Tatsache, dass Sie es empfinden, ist ein riesiger Erfolg! Jedoch stammt das größtenteils nicht von Ihnen, sondern von Oben. Wie Baal HaSulam schreibt, der Schöpfer bringt einen Menschen zur Gruppe und daher trifft Er die Wahl für ihn und die Wahl des Menschen liegt darin, sich selbst in der Gruppe zu festigen – in dem, worauf der Schöpfer Seine Hand legt. Und jetzt müssen sie es gebrauchen und entwickeln – es wird nicht von selbst geschehen.

Später wird der Schöpfer Sie von der Gruppe wegstoßen und Sie werden plötzlich beginnen, sie zu verachten, jedoch werden Sie denken, dass dieses Gefühl von Ihnen kommt, anstatt dass es vom Schöpfer mit einer Absicht zu Ihnen gesandt wurde und so weiter. Und Sie werden dieses Gefühl bekämpfen müssen, indem Sie die Wichtigkeit der Gruppe, der Einheit, der Shechina (der Ort der Enthüllung des Schöpfers) erhöhen.

Frage: Kürzlich erwähnten Sie, dass es Gruppen außerhalb von Bnei Baruch an einem Rav fehlt, der den Schöpfer repräsentiert, die Kraft des Gebens. Wie soll in diesem Fall eine virtuelle Gruppe funktionieren, da ihr ebenfalls die Führung durch einen Rav fehlt?

Meine Antwort: In der virtuellen Gruppe bin ich völlig präsent. Ich bin ihr Lehrer und jede Person ist mein Schüler, wenn sie es wünscht und lernt, was ich an sie weitergebe. Alles hängt nur von ihrem Verlangen ab.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: Anfängliche Probleme
Blog-post_ Spirituelle Führung und Ausrichtung in der Kabbala

Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)


11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Tora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Verbindung zwischen Spiritualität und körperlicher Welt

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Spiritualität und das normale Leben miteinander verbindet

Frage: Wie beeinflusst und belebt die spirituelle Welt unsere Welt, wenn die beiden Welten nicht miteinander verbunden sind? Haben sie eine „Ursache-Wirkung“ Verbindung? Wenn dem so ist, warum ist dann unsere Welt nicht auch perfekt und ewig?

Meine Antwort: Unsere Welt wird völlig von oben beherrscht. Und jeden Tag überzeugen wir uns davon immer mehr, weil, egal wie wir versuchen, die Dinge zu verändern, nichts gemäß unserem Plan verläuft.

Der einzige Weg, wie wir die Höhere Welt (von unten nach oben) beeinflussen können, besteht darin, eine Beschleunigung (jedoch keine Veränderung) des Prozesses unserer Korrektur (durch das Studium in der Gruppe und Verbreitung) hervorzurufen (zu erbitten). Wir werden diese Beschleunigung so wahrnehmen, als ob Schlechtes und Leiden durch Güte und Genuss ersetzt werden.

Frage: Warum muss ein Mensch den spirituellen Teil seines Lebens vom regulären Teil trennen?

Meine Antwort: Es ist nötig, beide Welten zu trennen. Jedoch sind sie an sich nicht getrennt, sondern nur bezüglich des Menschen, der diese erlangt. Außerhalb eines Menschen gibt es nur das allgemeine Licht. Wenn ein Mensch einmal die Höhere Welt erlangt, sieht er durch diese unsere Welt und er ist dann nicht mehr verwirrt über den Ursprung von allem was geschieht und von den Verbindungen zwischen allen Teilen der Welt. Doch wenn er anfängt, die Höhere Welt von unserer Welt aus zu erreichen, dann wird er verwirrt werden und Kräfte hinter Objekten sehen. Er wird das gleiche tun, was die Religionen und Glaubensrichtungen tun und anfangen zu denken, das es innerhalb von Objekten unserer Welt Spiritualität gäbe, materielle Objekte wie Bäume, Glücksbringer, rote Bändchen, heiliges Wasser, anbeten oder die Zukunft voraussagen. Deshalb schreibt Baal HaSulam, dass ein Mensch erst die Höhere Welt erreicht und erst danach, aus ihr heraus, anfängt, die herabsteigenden Kräfte, die unsere Welt und die Phänomene in unserer Welt herausbilden, zu untersuchen.

Verwandtes Material:
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbala
Baal HaSulam Artikel: Die Wissenschaft der Kabbala und deren Wesen
Baal HaSulam Artikel: Matan Torah (Die Gabe der Torah)

Die virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis


Drei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen und das Weltkli erhielt

Frage: Bald werden wir – die virtuelle Gruppe – ein Freundestreffen (Yeshivat Haverim) abhalten, um uns mit dem gemeinsamen Kli zu vereinen. Was sollten wir als nächstes anstreben, als nächste Phase der Einheit zwischen unserer Gruppe und dem Weltkli?

Meine Antwort: Als nächste Phase der Einheit zwischen eurer Gruppe und dem Weltkli solltet ihr völlig in das gemeinsame Kli eingeschlossen werden. Auf diese Weise werdet Ihr vom gemeinsamen Kli das Bewusstsein erhalten, dass Ihr nicht in der Lage seid, das Ziel, den Schöpfer, zu erreichen. Indem ihr euch durch sie der Größe des Zieles bewusst werdet, erhaltet ihr außerdem eine solch starke Kraft, voranzuschreiten, dass ihr auch bei einem Absturz das Gefühl haben werdet, auf einem Kraftkissen (Arvut, gegenseitige Garantie) gelandet zu sein. Dies wird jedoch alles nur geschehen, wenn Ihr wirklich Teil der Gruppe werdet!

Frage: Wie kann das Prinzip von Arvut unter uns in der virtuellen Gruppe erreicht werden?

Meine Antwort: Der sicherste Weg dafür ist, dass Ihr Euch in das gemeinsame Kli einschliesst und von ihm während der gemeinsamen Verbreitung der Kabbala lernt. Mit dieser Aktion werdet Ihr auf jeden Fall eine Handlung des Gebens, der Liebe für euren Nächsten ausführen und folglich Or Makif (Umgebendes Licht) hervorrufen, das Licht der Höheren Stufe, nach welchem ihr strebt – und dieses wird beginnen, euch auf diese Stufe heraufzuziehen.

Frage: Wie kann ich an alle Freunde gleichzeitig denken? Immerhin kann ich mich doch nur auf eine Sache auf einmal konzentrieren, aber es gibt Millionen von Freunden in der ganzen Welt und noch dazu kenne ich die meisten gar nicht.

Meine Antwort: Sie sollten an die gesamte Gruppe denken, an die Millionen Menschen, an die Einheit und das gemeinsame Ziel, darüber, wieviele Menschen danach streben und wie der Schöpfer – der für jeden Eins ist – uns lenkt. Anstelle sich Personen und Körper vorzustellen, sollten Sie sich die Verlangen, sich gemeinsam und mit dem Schöpfer zu vereinen, vergegenwärtigen. Stellen Sie sich vor, wie diese Verlangen trotz Entfernung und Menge vereint sind. Dann werden Sie nach und nach dieses gemeinsame Verlangen oder diese Kraft immer stärker empfinden. Und das wird dann Ihr Kli. Das kommt daher, da ein Mensch innerhalb seiner eigenen Seele nur die anfängliche Inspiration in Richtung Schöpfer empfängt und den Rest der Erfüllung innerhalb der Seelen oder Wünsche seiner „Freunde“, die er sich durch Liebe nach dem Motto „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ hinzufügt. Dies zeigt sich als Bedingung dafür, das innere Gefäß zu schaffen, um das Licht der Unendlichkeit zu empfangen.

Die virtuelle Gruppe war gestern Gastgeber des Yeshivat Haverim auf Kabbalah TV, 18 Uhr und wurde auf kabbalahmedia.info archiviert.

Verwandtes Material:
Baal HaSulam Artikel: Der Zweck der Erschaffung einer Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Das Ziel der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Über die Wichtigkeit von Freunden
Artikel: Gemeinsames Lernen und Unterstützung einer virtuellen Gruppe

Absicht und Handlung


Fragen, die ich über das Thema Absichten und Handlungen erhielt

Frage: Ich habe eine Frage bezüglich des Lichtes, das einen zur Quelle zurückbringt. Muss ich ein Verlangen nach dessen Beeinflussung haben, während ich Kabbala studiere? Wenn ja, wer wird mich beeinflussen und was wird es beeinflussen? 

Antwort: Das Höhere Licht wird Ihr Bestreben beeinflussen, Ihre egoistische Absicht, „alles um Ihrer selbst willen zu tun“, in eine altruistische Absicht zu korrigieren, um sich mit allen Seelen zu verbinden. Mit dem ursprünglichen Gefäß Ihrer Seele und in ihm – in der Eigenschaft des Schenkens und der Liebe – werden Sie sich mit dem Schöpfer verbinden.

Frage: Soll ich jedes Mal beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe?

Antwort: Sie sollten immer versuchen, Sich in Ihren Gedanken und Gefühlen daran zu erinnern, dass es außer dem Schöpfer nichts gibt, dass Er in Ihrem Inneren und außerhalb von Ihnen handelt und alle Seine Handlungen „gut“ sind.

Frage: In einem Ihrer Unterrichte wurde eine Frage bzgl. der Absicht während körperlichen Handlungen (wie essen, trinken etc.) gestellt. Sie erwiderten, dass Menschen darüber nicht nachdenken sollten. Aber soll ich nicht beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe? Weil wir über keinen Schirm verfügen, ist im Augenblick die einzige Absicht, die wir haben können, zu empfangen. Wäre somit die richtige Absicht für mich nicht gleichzeitig, vom Schöpfer einen Schirm zu erbitten, um fähig zu sein, Ihm zu geben?

Antwort: Das Beste, was Sie tun können ist, an dem Gedanken festzuhalten, dass es außer Ihm nichts gibt und dass Er und alle seine Handlungen gut sind. Ich befürchte, dass Sie nur Fehler machen, wenn Sie beim Ausführen körperlicher Handlungen versuchen, die Absicht, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, beizubehalten. Genau so wie religiöse Menschen wären auch Sie davon überzeugt, bereits in der richtigen Absicht zu sein. Außerdem fingen Sie an zu glauben, dass Sie durch Ihre Handlungen etwas zum Schöpfer erheben und damit Ihre Seele korrigieren würden. Das ist Chassidut. Sie würden anfangen zu glauben, dass Ihre Nahrung Sie darum bittet, gegessen zu werden, damit sie korrigiert wird und dass Sie sich selbst korrigieren, indem Sie diese Nahrung essen, einfach indem Sie vorher einen Segen aussprechen, anstatt sich selbst bis zum Level des Segens – der Liebe und des Schenkens – zu korrigieren. Die Erkenntnis über die eigenen üblen Absichten erfährt man letzten Endes durch den Einfluss des Lichtes, dem Licht der Tora, das uns nur umgibt, wenn wir authentische Kabbalatexte studieren. Sie sollten diese Absicht während des Unterrichts und der Verbreitung beibehalten, aber nicht, wenn sie essen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wo die versteckten Hindernisse liegen und wie Sie sich vom wahren Weg zur Psychologie, zu Chassidut oder Mystizismus wenden – ohne überhaupt zu bemerken, dass Sie dies tun. Befolgen Sie den Rat der Kabbalisten! Lesen Sie Rabashs Artikel für Beginner über die Gruppe – seine ersten zwanzig Artikel.

 

Lauschen Sie einer Kabbalalektion jedes Mal so, als wäre es Ihr erstes Mal!


Eine Frage, die ich erhielt: Manchmal kann man die Lektion nicht hören! Man lauscht ihr zwar, aber man hört sie nicht! Manchmal verschläft man sie… Und manchmal scheint es, als wäre jedes Wort verständlich und es ist schlicht eine Enthüllung!

Was bestimmt die Wahrnehmungen des Menschen während der Lektion? Ist es die Lektion selbst, die Menschen, die bei der Lektion anwesend sind, der Mensch, das Material, das studiert wird, oder etwas anderes?

Was kann ich tun, um die Lektion so zu hören wie beim ersten Mal, als ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte?

Meine Antwort: Ich verstehe Sie. Dies passiert jedem. Dies liegt daran, dass der Schöpfer dem Menschen nur das anfängliche Verlangen für das spirituelle Ziel gibt: Er erweckt den Punkt im Herzen des Menschen. Und Er bringt einen Menschen zur Quelle (einem Buch, einem Lehrer, einer Gruppe, dem Internet) und nicht mehr als das. Und es liegt am Menschen selbst, dieses Verlangen, das er von oben bekommen hat, weiter zu entwickeln, es bis zur Größe der Welt der Unendlichkeit auszubauen.

Dies ist unmöglich, außer Sie studieren Kabbala in der richtigen Umgebung. (Siehe Punkt 155 von Baal HaSulams „Einführung zu Talmud Esser Sefirot“ und seinen Artikel „Die Freiheit“.) Ansonsten werden Sie viele Jahre damit verbringen, sich selbst zu verzehren.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, sich auf die Lektion vorzubereiten. Die Vorbereitung fängt vor dem Schlafengehen an. Sie sollten mit einem kabbalistischen Buch in Ihren Händen einschlafen, eine halbe Stunde vor der Lektion aufwachen und sich selbst auf die Lektion einstimmen. Wenn Sie sich nicht selbst einstimmen, wird die Lektion nicht effektiv sein.

Sie sollten diese Periode energischer durchlaufen: vom Punkt bis zum Machsom. Viel Glück!