Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Wir werden sowohl im Kummer, als auch in der Freude zusammen sein…

Eine Frage, die ich erhielt: Was kann man machen, wenn sich die ganze Gruppe im Fallen befindet?!

Meine Antwort: Es ist doch wunderbar! Wir sollen es als eine Möglichkeit betrachten, die uns von oben gegeben wird, „wie ein Mensch mit einem Herz zu sein“!

Denn wir sind alle zusammen, in einem Wunsch, in einem Zustand – weil unsere Vereinigung schon geschehen ist. Jetzt können wir die Kraft dieser Vereinigung für die Veränderung dieses Zustandes verwenden. Der Schöpfer hat uns die Kraft der Einheit im schlechten, sowie von Ihm entfernen Zustand gegeben. Aber in diesem Fallen gibt es Seine Kraft – die Kraft der Vereinigung! So lasst uns jetzt beginnen, diese Kraft zu verwenden, um aus dem Fallen hinauszugehen.

Man muss nun Folgendes machen: sich nicht darauf konzentrieren, dass wir gefallen sind, sondern darauf, dass wir zusammen verbunden sind! Man muss die Aufmerksamkeit vom vorübergehenden Zustand auf das System der Verbindung verlegen, sogar auf das egoistische System, um folglich zu beginnen, die Kraft der Einheit, sogar für die Selbstsucht zu verstärken, ohne unseren geistigen Abstieg, oder die Enttäuschung zu beachten: „Es spielt keine Rolle, dass wir gefallen sind, Hauptsache wir sind zusammen – denn diese Kraft der Einheit gehört dem Schöpfer und kommt zu uns von oben. Die Einheit ist Seine Eigenschaft“.

Je größer diese innere Anstrengung sein wird, die die Freunde in der Gruppe verbindet – auch im schlechtesten Zustand, in der Bosheit, in den Ansprüchen an den Schöpfer – desto eher werden wir plötzlich erkennen, wie diese Kraft der Einheit uns alle nach oben erheben wird!

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Meine Ähnlichkeit mit dem Schöpfer

Wenn Malchut sich wünscht, Bina gleich zu werden, dann macht sie es durch Seir Anpin (S“A). S“A ist ein Modell für sie.

Wenn sie S“A gleichwerden kann, ist das ein Merkmal dafür, dass sie wie Bina werden kann.

Das gilt auch für uns. Wenn ich dem Schöpfer gleich werden will, dann soll ich in die Gruppe gehen, zu ihrem untrennbaren Bestandteil werden, an allem teilnehmen, auf alle einwirken.

In solcher Vermischung, in der Verbindung zwischen uns, finde ich meine neue Form der Vereinigung, welche dann dem Schöpfer ähnlich ist.

Das heißt, wenn ich mir „die Gruppe anziehe“, wie ein gewisses Gewand, dann bin ich dem Schöpfer ähnlich.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 07.09.2010

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Das Persönliche und das Allgemeine

Eine Frage, die ich erhielt: Wie vereinigen sich „die persönliche höhere Lenkung“ und das persönliche Gebet des Menschen – mit den existierenden allgemeinen geistigen Gesetzen, an die sich jeder halten soll?
Meine Antwort: Du wirst es niemals verstehen können, wenn du dich vom allgemeinen System abtrennst. Denn das Persönliche ist eine Art der Verbindung mit dem System der Seelen, die von deinem Zustand ausgeht, und das Allgemeine ist der grundlegende Zustand der Gruppe. Niemals wird der Mensch etwas für sich selbst bekommen. Denn er verfügt über keinen Behälter, wohin man das Geistige bekommen kann.
Diese persönliche geistige Kapazität des Menschen befindet sich in den Wünschen anderer Menschen, die er mit Hilfe des höheren Lichtes an sich verbinden kann, wie die Mutter von den Wünschen ihres Kindes lebt.
Und außer „den fremden“ Wünschen, hat jeder von uns nur einen „Punkt“ – die individuelle Wurzel. Was kann man mit dem Punkt machen? Man kann ihn nur mit allen übrigen Teilen seiner Seele – mit den „fremden“ Wünschen verbinden.
Es heißt eben „die persönliche Lenkung“ – wie man sich also mit dem ganzen allgemeinen Kli verbinden kann. Den Begriff „Ich persönlich“ (der Punkt) – gibt es in der Realität nicht!
Der Mensch nimmt sich nur bezüglich der Umgebung wahr – entweder egoistisch (unsere Welt) oder altruistisch (die höhere Welt), und ohne Umgebung kann er sich nicht empfinden.
Deshalb, erfolgt unsere ganze Entwicklung – nur bezüglich der Umgebung, und die ganze Freiheit des Willens liegt nur in der Auswahl der besten Umgebung. Meine Umgebung von heute – bildet mein Ich von morgen!

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabasch, 05.09.2010

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Wir sind die Unendlichkeiten, die sich in den Kreis einbinden

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Mensch nicht abgesondert von den anderen Menschen existiert, warum gibt es dann in jedem von uns die Empfindung, dass für die ganze Realität nur für ihn existiert, und der Schöpfer sich zu ihm persönlich verhält?
Meine Antwort: Es ist das Maß der Individualität, das jedem Menschen eigen ist. Sie kommt – vom Schöpfer, sie ist die Wurzel eines Menschen, die ihn von allen anderen unterscheidet.
Es verpflichtet jeden, seine Individualität zu realisieren, denn der Satz stimmt wirklich: „Für mich ist diese Welt geschaffen!“ – und es soll folglich jeder Mensch behaupten. Aber nicht auf Kosten der Anderen, sondern für die Anderen.
Ich korrigiere die Welt, und alle anderen sind nur die Teile von mir – weshalb ich mich zu allen verhalten soll, als ob sie von mir abhängig wären. Ich soll mich an sie in der Liebe anschließen.
Wenn sich mein Punkt mit anderen verbindet, werde ich zum „Kopf“ für sie, für den Körper, der „die allgemeine Seele“ heißt.
Denn ich entscheide selbst und schaffe alle Beziehungen, und ich fülle alle mit dem Licht des Schöpfers aus, d.h. ich bin für sie die Quelle, der Schöpfer.
Und wenn du das gleiche machst und an dich die anderen verbindest, einschließlich mich?
Dann wirst du auch zum Kopf für den allgemeinen Körper, der aus deinen richtigen Beziehungen zu den anderen resultiert. Und so wird jeder von uns – zur individuellen Persönlichkeit, und keiner stört den anderen, sondern ergänzt ihn. Du fühlst, dass der Schöpfer sich persönlich zu dir verhält, aber Er kann sich zu dir nur durch die Gruppe verhalten. Und genauso verhältst du dich durch die Gruppe, zu Ihm.
Der Schöpfer wird in der Verbindung zwischen allen enthüllt. Gerade dort gibt es das höhere Licht – in den Wünschen des Gebens, in der Vereinigung zwischen allen Seelen.
Wenn sich alle Eigenschaften des Gebens miteinander verbinden, dann öffnet sich das Gefäß für die Offenbarung des Schöpfers – das Netz des Gebens.
Und auf den Wunsch war die Beschränkung? Z’A‘ gesetzt, damit er nichts bekommt. Denn man kann nur durch die Beziehungen erhalten, durch die verbindenden Wünsche, dort wo sich der Schirm und das widergespiegelte Licht befinden.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabasch, 05.09.2010

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Shana Tova!


Alle unsere materiellen Eigenschaften gehören zur tierischen Stufe, aber wir müssen den Menschen in uns aufbauen, „ähnlich dem Schöpfer“ (Adam) sein, das heißt uns im Geben befinden.

Und das Geben wird nur in der Gruppe, in der Liebe zu den Freunden realisiert, nur so kann man den Schöpfer erreichen. Durch unsere Beziehungen schaffen wir das Verlangen, das dem Schöpfer ähnlich ist – den Ort für die Offenbarung des Schöpfers.

Daraus wird klar, dass alle unsere persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, über welche unser biologischer Körper verfügt, nichts mit der Spiritualität zu tun haben.

Bezüglich der Spiritualität arbeite ich nur mit dem Punkt im Herzen, ich soll folglich auf die übrigen „irdischen“ Eigenschaften verzichten – da ich damit in der Enthüllung des Schöpfers nicht vorankommen kann, sie helfen nur darin – das Geben dem Empfangen zu bevorzugen, „den Glauben über dem Verstand“ zu wählen.

Aber das Wichtigste ist der Punkt im Herzen. Ich muss ihn zur Vereinigung mit dem Nächsten, mit den Freunden bringen.

Und jetzt soll ich die richtige Entscheidung treffen, zu bestimmen, worin ich den Erfolg erreichen möchte. Nicht in der materiellen Welt, sondern in der Verbindung der Punkte im Herzen, an dem Ort, wo die Offenbarung geschehen wird, nachdem ich das kleinste Maß der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreiche.

Ich muss ständig diese Frage klären, und nur sie bestimmt den Erfolg des spirituellen Aufstiegs.

Weil dieser Punkt als Anfang der Veränderungen (Rosch HaSchana) bezeichnet wird, soll diese Entscheidung die ganze Zeit den neuen Anfang bedeuten. Denn die Linie, nach der wir vorankommen, besteht aus einer Menge Punkte.

Der spirituelle Weg ist eine Reihenfolge der Punkte, in denen es „die Überspitzung“ gibt. Das heißt „den Bruch/Unterbrechung“ in der Bewegung zwischen dem vorhergehenden Punkt und dem nachfolgenden. Auf diese Weise stellen sie sich hintereinander in eine spirituelle Linie.

Damit ich mich in jedem Punkt des Weges in dieselbe Richtung bewege, in die sich die anderen bewegen, muss ich in allem, sowohl dem vorigen Zustand, als auch der Zukunft entgegengesetzt sein.

Nur so werden wir auf dieser Linie festgehalten. Deshalb soll ich in jedem Punkt, in jedem Augenblick des Lebens die Entscheidung über den Anfang der Veränderungen in mir treffen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 08.09.2010

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Der Hauptzeuge

Es gibt zwei Zustände auf dem Weg zum spirituellen Ziel.

Der erste Zustand ist, wenn es die Empfindung, die Kraft, die Unterstützung der Gruppe, des Schöpfers gibt. Das Gefühl der Wichtigkeit der Eigenschaft des Gebens treibt zur Annäherung an diese, an den Schöpfer an.

Es gibt die Empfindung und das Verlangen, der Schöpfer zeigt, dass es sich für das spirituelle Ziel zu arbeiten lohnt. Denn man fühlt, dass es eine Belohnung gibt, d.h., man hängt nicht vom Glauben, der Eigenschaft des Gebens in sich, ab. Die Empfindung lässt die Liebe zu den Freunden und dem Schöpfer entstehen.

In einem solchen Zustand geht man ein Bündnis der Liebe zu den Freunden und dem Schöpfer für die Zukunft, für immer, ein. Mit wem geht man das Bündnis ein?

Mit dem Schöpfer geht das nicht, denn wenn ich mich von Ihm entferne, werde ich Seine Nähe nicht spüren, Er wird mich nicht verpflichten können.

Aus diesem Grund muss man das Bündnis mit demjenigen eingehen, der auch während des Abstieges zu spüren ist – mit der Gruppe. Durch sie gehen wir das Bündnis mit dem Schöpfer ein, uns immer im Geben an den Schöpfer und an die Gruppe fortzubewegen. Die Gruppe ist ein Garant für das Bündnis.

Das Eingehen des Bündnisses bedeutet, dass die ganze Gruppe sich verpflichtet, sich um die gegenseitige Unterstützung zu kümmern, ständig in der Absicht zu geben zu sein. In dem Maße ihrer Verbindung bekommen sie die Unterstützung des Schöpfers.

Der zweite Zustand tritt ein, wenn eine Zeitlang später der Zustand der Begeisterung und der Verbindung durch die Antriebslosigkeit, das Fehlen der Wichtigkeit des Ziels, des Schöpfers, der Belohnung für das gute Verhalten den Freunden und dem Schöpfer gegenüber abgelöst wird. Und der Mensch kann nicht an Liebe, Verbindung, Geben denken.

1) Wenn er keine Unterstützung von der Gruppe erhält, steigt er ab und denkt, dass der Schöpfer unwichtig ist, dass es keine Erfüllung und keine Belohnung gibt, und kann sogar ganz den Weg verlassen.

2) Wenn er die Verbindung mit der Gruppe erweckt und anzieht, kann er nicht alles hinschmeißen und erinnert sich an das eingegangene Bündnis. Denn während eines Abstiegs verschwindet die Wichtigkeit des Ziels, weil die Belohnung verschwunden ist – und hier müssen die Bürgschaft, das Bündnis, die Verbindung mit der Gruppe helfen.

Auf diese Weise kehrt er wieder zum Bündnis – zu dem gleichen Verhältnis des Gebens, der Liebe und der Verbindung – zurück und erinnert sich, dass man mit dem Glauben über dem Verstand, über dem momentanen Fehlen der Empfindung, gehen soll, und zwar so, als ob es diese Empfindung gäbe und noch größer geworden wäre!

Somit will er zum „Glauben über dem Verstand“ (zum Geben über der Belohnung) gelangen und versteht, dass er die Kräfte dafür vom Schöpfer erhalten kann. Und das bringt ihn zum Gebet.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.09.2010

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Stammzellen der Seele

In der Spiritualität verschwindet nichts. Ganz im Gegenteil werden die Unterschiede zwischen den Seelen immer klarer und jede individuelle Seele besitzt besondere Eigenschaften, die, gerade durch ihre Verbindung und die Gegensätzlichkeit zu den Eigenschaften anderer Seelen, den ganzen Reichtum der Wahrnehmung des Schöpfers entstehen lassen, 620fach größer als die Wahrnehmung einer einzelnen Seele.

Denn die Größe unseres spirituellen Gefäßes (Kli) wird nicht durch dessen Quantität, sondern durch die Qualität bestimmt. Deshalb enthüllt sich jede Seele mit einer größeren Kraft, Stärke, Einzigartigkeit.

Dies ist mit den universellen Stammzellen zu vergleichen, aus denen wie aus Bausteinen alles andere aufgebaut werden kann. Sowohl das Herz als auch die Leber, die Nieren oder auch die Lungen können aus dieser Grundlage, genannt Stammzelle, entwickelt werden.

Das Gleiche geschieht in der Spiritualität. Denn noch befindet sich jeder von uns in der „Stammzelle“ seiner Seele.

Später aber, wenn wir uns mit dem Gesamtsystem, der Gruppe, verbinden, sie an uns anschließen, wenn wir uns mit dem System der Seelen, das wir in der Gruppe enthüllen, und mit dem Schöpfer, der sich in dem System der Seelen enthüllt, verbinden, dann beginnen wir auch damit uns selbst zu ergründen: wer sind wir, wozu gehören wir, was stellt meine Seele dar, was ist meine Mission, was ist meine wichtigste Eigenschaft aus der Gesamtheit von Eigenschaften, von denen diese begleitet wird.

Aus diesem Grund verbindet sich jeder, der in der Spiritualität vorankommt, immer mehr mit den anderen und sticht gleichzeitig immer mehr durch seine Einzigartigkeit hervor, weil er durch die Verbindung mit den anderen seine „Stammzelle“ vergrößert.

Deshalb schreibt Baal haSulam in dem Artikel „Die Freiheit“, dass jeder Mensch seine einzigartigen Eigenschaften entwickeln und nicht unterdrücken soll, und dass wir gerade durch die Einzigartigkeit jedes Einzelnen das unvorstellbar große vollkommene Gefäß der Seele erlangen, in dem wir die gesamte spirituelle Welt und den Schöpfer 620fach stärker als am Schöpfungsbeginn wahrnehmen können.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 01.09.2010

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Zwischen uns befinden sich fünf Welten

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet, den Sohar in unserer gemeinsamen Wahrnehmung zu enthüllen?

Meine Antwort: Nichts enthüllt sich in einem einzelnen Menschen, nur in seiner richtigen Verbindung mit den Freunden in der Gruppe.

Meine ersten zehn Sefirot, das erste spirituelle Gefäß (Kli) bedeutet mein Bestreben, aus mir selbst herauszubrechen und mich mit den anderen, mit der Gruppe, zu verbinden.

Mein spiritueller Zustand wird dadurch bestimmt, wie sehr ich mich bemühe, diese Verbindung aufzubauen.

Es gibt mich und dich. Zwischen uns befinden sich fünf Welten – Assija, Yezira, Brija, Azilut, Adam Kadmon. Wenn ich mich dir so annähere, dass der Abstand zwischen uns gleich Null ist, dann nennt sich mein Zustand Welt der Unendlichkeit. Meiner, aber nicht deiner. Die Welt der Unendlichkeit bedeutet, dass ich und du, von meiner Seite, zu einem Ganzen werden.

Deshalb bestimmt meine Fähigkeit, mich dir anzunähern, auch die spirituelle Stufe, auf der ich mich befinde, denn alle 125 Stufen sind zwischen uns.

Man kann aber den Abstand zwischen uns auch gemeinsam überwinden. Das ist viel effektiver, denn weder ich noch du sind uns wichtig, sondern die Verbindung zwischen uns!

Ich muss dich nicht akzeptieren, nicht durch dich genießen, mich nicht mit dir verbinden. Wir müssen uns gemeinsam verbinden. Genau diese Verbindung ist auch der Schöpfer, die dritte Komponente, wie geschrieben steht: „Israel, die Tora und der Schöpfer sind eins“.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 01.09.2010

Die Verhüllung für die Rettung

In Wirklichkeit, gibt es keinen Unterschied zwischen dem Schöpfer und der Gruppe – er existiert nur in unserem Ego! Von mir wird nur ein einziger Parameter verhüllt: die Quelle des Genusses, und deshalb sehe ich die Gruppe anstelle des Schöpfers.

Diese Verhüllung dient als meine Rettung, damit ich mich uneigennützig verhalten kann, und nicht vom daraus stammenden Genuss bestochen werde! Deshalb werden von mir der Genuss und die Erfüllungen, die in der Gruppe existieren, verhüllt, und ich kann mit ihr die Beziehungen – frei und unabhängig aufbauen. Wenn mir der Schöpfer und Seine ganze Liebe sofort geöffnet würden, hätten sie mich in allem verpflichtet, und die Möglichkeit der Freiheit des Willens wäre annulliert!

Und in der Verhüllung des Schöpfers, bleibe ich ganz frei: ob ich mich der Gruppe annähere, oder – mich entfremde, ich kann alles machen und denken, was ich will. Die Verhüllung ist somit eine große Gnade des Schöpfers, die uns erlaubt, freiwillig zu arbeiten. Die Verhüllung lässt mir auch zu, neutral zu bleiben, und eigene unabhängige Persönlichkeit, eigene Werte zu schaffen. Ich denke, dass es eine Gruppe der Menschen gibt – aber in Wirklichkeit ist sie meine eigene Seele, mein spirituelles Kli!

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 01.09.2010

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Das Licht anstatt der Medikamente!

Eine Frage die ich erhielt: Wenn in der Gruppe alles möglich ist, warum muss man sich im Falle des materiellen Problems, damit beschäftigen und sich bemühen es zu lösen (wird man krank – geht man zum Arzt), genügt es nicht die Gruppe zu bitten, auf der inneren Stufe zu helfen?

Meine Antwort: Wir befinden uns noch nicht auf solch einer Stufe, wo man alle Probleme infolge der Verbindung mit der Gruppe lösen kann. Aber in Wirklichkeit, sollte es wirklich so funktionieren.

Es ist eine sehr rechtmäßige Frage: warum kann man nicht alle Probleme mit Hilfe des Lichtes lösen, das zur Quelle zurückführt – sich an die Gruppe wenden, und dort den starken Wunsch konzentrieren, damit die Lösung, direkt vom Licht, von der Quelle des Lebens kommt.

Ich hatte einst eine starke Verschlimmerung des Geschwürs, und Rabasch hat mich gezwungen, neben ihm zu sitzen und zu lernen. Und ich konnte den Schmerz nicht ertragen, konnte nicht sitzen und den Text lesen, konnte keine Absicht aufbauen, konnte den Schmerz nicht überwinden – ich konnte keine Kraft heranziehen, die meinen Schmerz beruhigt hätte, und möglicherweise überhaupt geheilt hätte…

Aber zweifellos, war meine Schwäche daran schuld, dass ich es nicht machen konnte, kein Licht heranziehen konnte, als ich neben ihm saß und lernte. Und weil er so wollte, dann hätte ich es wahrscheinlich schaffen können! Aber in diesem Augenblick habe ich es nicht geschafft.

Das heißt, bei Vorhandensein der großen Gruppe, werden wir für die Lösung beliebiger Fragen keine äußerlichen Mittel, keine Medikamente benötigen! Das Medikament wirkt auf der körperlichen Stufe. Wir werden direkt handeln können, und den Wunsch erfüllen, der den Mangel der Füllung empfindet, wie die Krankheit oder der Schmerz. Wir werden nicht bloß den Körper heilen, sondern die Seele behandeln.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 02.09.2010

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