Es lässt sich nicht verbergen
Eine Frage, die ich erhielt: Ist der Bund mit den Freunden unauflösbar oder kann der Mensch aus dem gemeinsamen Kreis herausfallen?
Meine Antwort: Ich sehe noch keinen, dessen Taten vom Schließen eines Bundes zeugen würden… Hier gibt es klare Prinzipien.
Als erstes: Macht sich der Mensch ständig Gedanken über die Stärkung der Gruppe? Sorgt er sich um die Stimmung der Freunde? Will er, dass sie sich im Aufstieg befinden und Gewissheit über die Erreichung des Ziels verspüren? Kämpft er mit sich selbst darum?
Und als zweites: Hebt er in der Tat die Stimmung der Freunde? Gibt er ihnen die Gewissheit und die Erkenntnis der Wichtigkeit des Ziels?
Es lässt sich an einem Menschen nicht nur erkennen, wenn es ihm gut geht, sondern in jedem Zustand, selbst wenn er müde und entkräftet ist. Wenn er seine Schwäche sieht, wendet er sich dennoch an die Gruppe und versucht, Kraft von ihr zu schöpfen.
Und es geht nicht darum, dass es ihm schlecht geht und er wieder aufleben möchte, sondern darum, dass seine schlechte Stimmung ihn die Gruppe nicht stärken und den Bund nicht einhalten lässt. Also wendet er sich auch in Schwäche nicht für sich selbst an die Freunde. Es tut ihm weh, dass er ihnen in diesem Zustand nicht dienen kann.
Es gibt auch andere, deutlichere Anzeichen: Wie sehr sorgt der Mensch für einen für die Gruppe bequemen Ablauf beim Studium und beim Regeln von Angelegenheiten, damit sie leichter und schneller auf dem spirituellen Weg voranschreitet?
Liegt ihm das am Herzen oder verhält er sich formell dem gegenüber, selbst innerhalb seines Aufgabenbereiches?
Es lässt sich nicht verbergen. An einem Menschen lässt sich erkennen, wie wichtig für ihn die Gruppe und das Ziel sind.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 24.10.2010
Wenn der Mensch aufwacht, bringt man ihn in die Gruppe, wo er beginnt, zu verstehen, dass seine Wahl in der Vereinigung mit den anderen besteht, dass der Schöpfer „Seine Hand auf das gute Schicksal gesetzt hat“.
Wir können auf das spirituelle System nicht auf die Weise einwirken, indem wir nur darin mit Hilfe der gegenseitigen Bürgschaft eingehen, weil man auf diesem Wege die Verbindung mit dem System enthüllt. Und wenn du dich einfach so darin befindest, wie der statische Beobachter, dann existierst du dort, wie „das Tier“ (der Engel).
Vor vielen Jahrhunderten verließ eine kleine Gruppe der Menschen das altertümliche Babylon, und wurde aufgrund ihrer Bestrebung „direkt zum Schöpfer“ Isra-El genannt.
Die Gruppe unterstützt jeden entsprechend seiner Ergebenheit ihr gegenüber.
Der Sohar ist die stärkste Quelle der spirituellen Kraft, aus der wir das Licht, die Kraft – alles, was man sich wünschen kann – schöpfen können. Doch wir müssen verstehen, dass wir alles entsprechend unserem Verlangen erhalten.
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