Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gedanken'

Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

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Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Trink deinen Milchshake und studiere Kabbala


Frage: Ich verstehe, dass körperliche Handlungen nichts mit Spiritualität zu tun haben, aber bevor ein Schirm erworben wird, sind unsere Taten vom Ego bestimmt und finden in der körperlichen Welt statt. Wenn ich einen Milchshake wünsche, obwohl ich gerade aß und kein Ernährungsbedürfnis nach einem haben, widerstehe ich diesem Wunsch dann und lasse mich dieses Vergnügen verleugnen? Nehme ich den Milchshake, weil das nur eine körperliche Handlung und irgendwie nicht von Bedeutung ist? Oder trinke ich den Milchshake und täusche vor, dass ich ihn um des Schöpfers willen empfange? Ich suche eine Anleitung, wie man sich mit den Wünschen des Egos befasst, die in der körperlichen Welt heraufkommen. Sollen wir uns verleugnen, so tun als ob, bis wir es richtig können?

Antwort: Religion und Erziehung lehren uns, uns zu verleugnen, aber die Kabbala sagt, dass nur eine Sache zu tun ist: Ziehen Sie das Höhere Licht an, indem Sie authentische kabbalistische Quellen studieren. Immerhin schuf das Licht Sie, zusammen mit Ihren Verlangen und Gedanken (Ihrer Meinung und Ihrem Herzen), folglich kann nur Es Sie korrigieren. Um in Ihrem Leben Erfolg zu haben, ist das wichtigste Ding, ständig mit ein und der selben Sache beschäftigt zu sein – der Wichtigkeit des Ziels – und halten Sie sich nicht damit auf, herausbekommen zu wollen, wie man Gedanken behandelt, die vom Ziel entfernen. Dann wird sich alles andere in zeitweilige Bedeutungen verwandeln, die Ihnen helfen. So trinken Sie Ihren Milkshake und studieren Sie Kabbala!

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Blog-post: Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkungen auf das Spirituelle
Blog-post: Spiritualität liegt über unserer Welt (fortgeschritten)
Blog-post: So bin ich eben!
Blog-post:Vermischen Sie die zwei Welten nicht!

Muss man sich wegen eines unterirdischen Riesen-Teilchenbeschleunigers Sorgen machen?


News Story (übersetzt von ltv.ru): „In letzter Zeit gab es viele Veröffentlichungen in den Massenmedien, die unseren Planeten auf eine Katastrophe zusteuern sehen. Die Meldung, dass ein Riesen-Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen werden soll, löst Panik aus. Wissenschaftler sehen in dieser Konstruktion in 100 Metern unter der Erdoberfläche die größte Errungenschaft menschlichen Denkens. Sie sagen, dass der Beschleuniger uns helfen wird, viele Geheimnisse des Universums zu entdecken. Aber dieses einzigartige Experiment hat viele Gegner, die glauben, dass ein übermäßiges Eindringen in die Geheimnisse von Materie und Antimaterie einen globalen Schlag für die Menschheit nach sich zieht.“

Meine Antwort: All unsere Handlungen, auch die vergangenen und die zukünftigen, sind von Anfang an Teil des Schöpfungsplanes. Dort erscheinen sie, treten in unsere Gedanken und wurden in Handlungen umgesetzt, die wir entsprechend des Programms des Schöpfers ausführen. Wir alle sind immer in Ihm! Unsere Verlangen und Gedanken kommen von oben, nur wir denken, dass es unsere eigenen sind, weil ihre Quelle uns verhüllt ist. „Unsere“ Verlangen und Gedanken kommen von oben, vom Schöpfer, noch bevor wir sie verspüren oder denken und sie lassen uns das begehren oder denken, was wir dann tun.

Der Mensch kann nur begrenzt wahrnehmen, was geschieht, deshalb denkt er, er schafft seine Verlangen und Gedanken selbst und kann Dinge in dieser Welt durch Handlungen ändern. In Wirklichkeit jedoch geschieht all das ausschließlich durch den Schöpfer, das Licht, Or Makif (das umgebende Licht). Deshalb empfehle ich, sich zu beruhigen, weil die Wissenschaftler wie Puppen und all ihre Handlungen vom Schöpfer diktiert sind.

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Blog-post: Mit dem Schöpfer Verstecken spielen
Shamati 1: Es gibt niemand außer Ihm

Absicht und Handlung


Fragen, die ich über das Thema Absichten und Handlungen erhielt

Frage: Ich habe eine Frage bezüglich des Lichtes, das einen zur Quelle zurückbringt. Muss ich ein Verlangen nach dessen Beeinflussung haben, während ich Kabbala studiere? Wenn ja, wer wird mich beeinflussen und was wird es beeinflussen? 

Antwort: Das Höhere Licht wird Ihr Bestreben beeinflussen, Ihre egoistische Absicht, „alles um Ihrer selbst willen zu tun“, in eine altruistische Absicht zu korrigieren, um sich mit allen Seelen zu verbinden. Mit dem ursprünglichen Gefäß Ihrer Seele und in ihm – in der Eigenschaft des Schenkens und der Liebe – werden Sie sich mit dem Schöpfer verbinden.

Frage: Soll ich jedes Mal beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe?

Antwort: Sie sollten immer versuchen, Sich in Ihren Gedanken und Gefühlen daran zu erinnern, dass es außer dem Schöpfer nichts gibt, dass Er in Ihrem Inneren und außerhalb von Ihnen handelt und alle Seine Handlungen „gut“ sind.

Frage: In einem Ihrer Unterrichte wurde eine Frage bzgl. der Absicht während körperlichen Handlungen (wie essen, trinken etc.) gestellt. Sie erwiderten, dass Menschen darüber nicht nachdenken sollten. Aber soll ich nicht beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe? Weil wir über keinen Schirm verfügen, ist im Augenblick die einzige Absicht, die wir haben können, zu empfangen. Wäre somit die richtige Absicht für mich nicht gleichzeitig, vom Schöpfer einen Schirm zu erbitten, um fähig zu sein, Ihm zu geben?

Antwort: Das Beste, was Sie tun können ist, an dem Gedanken festzuhalten, dass es außer Ihm nichts gibt und dass Er und alle seine Handlungen gut sind. Ich befürchte, dass Sie nur Fehler machen, wenn Sie beim Ausführen körperlicher Handlungen versuchen, die Absicht, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, beizubehalten. Genau so wie religiöse Menschen wären auch Sie davon überzeugt, bereits in der richtigen Absicht zu sein. Außerdem fingen Sie an zu glauben, dass Sie durch Ihre Handlungen etwas zum Schöpfer erheben und damit Ihre Seele korrigieren würden. Das ist Chassidut. Sie würden anfangen zu glauben, dass Ihre Nahrung Sie darum bittet, gegessen zu werden, damit sie korrigiert wird und dass Sie sich selbst korrigieren, indem Sie diese Nahrung essen, einfach indem Sie vorher einen Segen aussprechen, anstatt sich selbst bis zum Level des Segens – der Liebe und des Schenkens – zu korrigieren. Die Erkenntnis über die eigenen üblen Absichten erfährt man letzten Endes durch den Einfluss des Lichtes, dem Licht der Tora, das uns nur umgibt, wenn wir authentische Kabbalatexte studieren. Sie sollten diese Absicht während des Unterrichts und der Verbreitung beibehalten, aber nicht, wenn sie essen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wo die versteckten Hindernisse liegen und wie Sie sich vom wahren Weg zur Psychologie, zu Chassidut oder Mystizismus wenden – ohne überhaupt zu bemerken, dass Sie dies tun. Befolgen Sie den Rat der Kabbalisten! Lesen Sie Rabashs Artikel für Beginner über die Gruppe – seine ersten zwanzig Artikel.

 

Mit wem kann ich über Kabbala sprechen?


Zwei Fragen, die ich über das Weitergeben der Kabbala an Andere erhielt

Frage: Als Antwort auf eine Frage haben Sie gesagt „Sprich nicht mit jedem über Kabbala, außer mit den Menschen, mit denen du studierst.“ Aber wie sollen wir dann die Menschen zur Kabbala annähern? Ich fühle, dass wenn ich nicht bestimmte Menschen an dieses Thema erinnere oder ihnen Hinweise gebe, sie noch nicht mal herausfinden, zumindest nicht in dieser Reinkarnation, dass so eine Sache existiert.

Meine Antwort: Sie können ihnen einen „Hinweis“ geben, aber nicht mehr als das und drängen Sie nicht. Sie sollten mit den Menschen, mit denen Sie ständigen Kontakt haben, besonders umsichtig sein. Es ist besser, wenn andere mit ihnen über Kabbala sprechen. Behalten Sie normale Beziehungen auf dem weltlichen Level zu ihnen bei.

Frage: Kann sich ein Schüler ohne spirituelle Errungenschaften auf sein unmittelbar intellektuelles Verständnis der Werke von Baal HaSulam verlassen? Ich sehe die Unterrichte von Bnei Baruch und lese Talmud Eser Sefirot nahezu jeden Tag seit über einem Jahr. Immer fühle ich, dass ich etwas von dem verstehe, was ich lese, ich habe ein großes Verlangen, das mit anderen Schülern zu teilen. Kann ich über diese Dinge schreiben, die ich verstehe und es anderen zum Lesen geben? Oder kann ich das nur an Menschen geben, die spirituell etwas erlangt haben?

Meine Antwort: Sie können, aber überlasten Sie andere nicht. Machen Sie das nur, um Kontakte zu knüpfen. Immerhin studieren Sie so nicht die Hauptmaterialien, die Gedanken der Kabbalisten, sondern Ihre eigenen Gedanken.

Erwerben Sie einen Arbeitsplatz!


Zwei Fragen, die ich über geeignete Universitätsstudien erhielt

Frage: Ich bin Student im Aufbaustudium und ich denke, dass das Schreiben meiner These und die Beherrschung wissenschaftlicher Sachkenntnisse mir in der Zukunft hinsichtlich der Kabbala-Verbreitung helfen könnten, d. h. indem ich helfe, es in den wissenschaftlichen Bereich einzubeziehen. Jedoch kann ich mich nicht aktiv in solch einen Job einbringen. Der Gedanke an Wertlosigkeit und Inkorrektheit der ganzen wissenschaftlichen Forschung und unfruchtbarer Theorien nervt mich und um eine These zu schreiben, bin ich genötigt, bündelweise Stumpfsinn zu lernen und zu wissen. Wie kann ich mich selbst motivieren? Ist es für die Verbreitung wirklich erforderlich?

Meine Antwort: Wenn man ein spirituelles Streben hat und überzeugt ist, dass es ernst, langfristig und durch seinen Ehegatten unterstützt wird, dann muss diese Person einen Beruf meistern, der ihm erlauben wird, seine Familie zu unterstützen und dann der Spiritualität, der Korrektur der Seele, nachgehen. Da Sie jedoch bereits auf Doktorranden-Niveau sind, empfehle ich Ihnen, dies abzuschließen und dann entsprechend Ihrer Spezialisierung einen ruhigen Job zu finden und in die Kabbala einzutauchen.

Frage: Ich wüsste gern, wie lange die Gefühle der Leere und Einsamkeit andauern werden. Wie kann ich meinen Eltern erklären, dass ich nicht zur Universität gehen will, dass ich nichts anderes will, als Kabbala zu studieren?

Meine Antwort: Genau genommen verpflichtet Kabbala eine Person geradezu, einen Job zu haben, sich zu verheiraten und nur dann Kabbala zu studieren. Diese Welt wurde in der vollkommenen Harmonie mit der Höheren Welt geschaffen. Wenn Sie es entgegengesetzt der Art, wie der Schöpfer es vorgesehen hat, tun, werden Sie nicht im Stande sein, Gleichwertigkeit mit Ihm zu erreichen.
Die Reihenfolge, in der die Probleme des Lebens zu lösen sind, ist wie folgt:

* Spezialisierung
* Job
* Hochzeit
* Kabbala!!!

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Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Kabbala und Ihre Karriere
Blog-post: Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala

Freuen Sie sich über die Abstiege!


Fragen, die ich erhielt über die Abstiege auf dem spirituellen Weg

Frage: „Es gibt keinen rechtschaffenen Menschen, der nicht sündigte.“ Was geschieht zwischen den Stufen, wenn sich ein Mensch in einem Abstieg befindet und alles, was er erreicht hatte – das Licht und den Schöpfer – in die Klipot fallen? Wie kann ein Mensch mit diesem schweren Gefühl leben?

Meine Antwort: Wie Baal HaSulam im Buch Pri Chacham (Briefe) schreibt, muss ein Mensch über einen Abstieg froh sein, da dies die Enthüllung seiner unkorrigierten Eigenschaften ist. Und wenn das Böse in einem Menschen enthüllt wird, bedeutet das, dass er bereits die Stärke, das Verständnis und die Fähigkeit hat, solche Eigenschaften zu korrigieren und über diese zur nächsten Stufe aufsteigen kann. Deshalb gibt es keinen Grund, sich schlecht zu fühlen, selbst während dem größten Abstieg nicht! Die größte Strafe ist es für einen Menschen, vom Schöpfer in seinen Gedanken und Wahrnehmungen getrennt zu sein.

Frage: Wie kann ich auf dem spirituellen Weg den Zustand überwinden, in dem ich einen Mangel an Energie verspüre? Ein Mensch weiß, was seine Aufgabe in der Welt ist und er versucht, alles was geschieht mit dem Schöpfer zu verbinden, doch hat er immer noch keine Energie, irgend etwas zu tun, er kommt mit der körperlichen Welt nicht zurecht, er kann einfach überhaupt nichts tun und würde am liebsten versuchen zu verschwinden und überhaupt nichts zu fühlen…

Meine Antwort: Es gibt viele Zustände wie diesen und sie sind sehr unterschiedlich. Es liegt in unserer Macht, die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit welcher wir durch diese Zustände hindurch gehen, doch ist es unmöglich, diese auszulöschen und Sie sollten niemals denken, dass diese unnötig wären. Diese Zustände befinden sich alle in Ihnen und müssen sich manifestieren und Sie müssen deren Offenbarung rechtfertigen und darüber aufsteigen. Wie? Sie sollten realisieren, das alles was Sie wahrnehmen vom Schöpfer kommt, da „es nichts außer Ihm gibt“. Alles geschieht zu Ihrem Wohle, da „Der Schöpfer gut ist und Gutes tut.“ Der beste Weg, dies praktisch, korrekt und schnell in sich aufzunehmen, ist, einer Gruppe beizutreten und zu verbreiten.

Frage: Ich habe verschiedene Probleme und ich weiß nicht, ob diese eine psychologische Ursache haben oder eine Konsequenz des Kabbalastudiums sind. Was würden Sie mir raten?

Meine Antwort: Wenn Menschen psychologische Probleme (Geisteskrankheiten) haben, dann dürfen diese normaler Weise nicht Kabbala studieren oder nur unter der Aufsicht eines Arztes und einer speziellen Einstellung von uns studieren. Wenn Sie jedoch mental gesund sind, dann ist die einzige Sache, die Ihnen helfen kann, die Verstärkung Ihrer Studien. Dies liegt daran, dass jedem Aufstieg ein Abstieg voraus geht und sie den Abstieg nicht auslassen sollten, sondern durch eben diesen aufsteigen sollten, mit einer Anstrengung, indem Sie die Größe des Ziels erheben und durch die Gewissheit, dass das Licht des Studiums sie erheben wird.

 

Ich oder der Schöpfer?


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, ob es der Schöpfer ist, der die Kontrolle hat, oder der Mensch

Frage: Was kommt zuerst? Mein Verlangen, auf dem Weg in Richtung des Ziels voranzuschreiten, das Verständnis, dass alles zum Wohle der Korrektur geschieht, ohne den Schöpfer und Seine Ausrichtung, die Schöpfung zu korrigieren, zu fühlen oder erwirbt man erst das Verständnis, dass der Schöpfer alles tut, um uns auf verschiedene Arten Gutes zu tun und wir Sein Verlangen füllen möchten?

Meine Antwort: Dieser Widerspruch, „Was kommt zu erst?“ oder „Wer hat die Macht?“ wird immer in Ihnen bleiben, bis zum endgültigen Ende der Korrektur. Wer bestimmt Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen – Sie oder der Schöpfer? Dieser Widerspruch wird erst verschwinden, wenn Sie sich mit Ihm zu einem Ganzen vereinigen!

Frage: Ich bin willens, die Idee zu akzeptieren, dass ich mich selbst korrigieren muss, aber es ist schwer für mich, die Idee zu akzeptieren, dass alles durch den Schöpfer geschieht. Wenn ich einen Abstieg erlebe, dann tut der Schöpfer das für meine Korrektur. Wenn ich einen Aufstieg erfahre, dann gab ihn mir der Schöpfer. Jedoch fühle ich nicht, das irgendetwas vorherbestimmt ist. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Versuchen Sie zu fühlen, dass alles, was in Ihren Gedanken und Gefühlen und alles was um Sie herum passiert, dass dies alles vom Schöpfer kommt! Wenn Sie kabbalistisches Material studieren (Baal HaSulam) und sich bemühen, dann ziehen Sie während des Studiums das Licht der Korrektur an (Or Makif – lesen Sie den Punkt 155 in der „Einführung zu Talmud Eser Sefirot“ und allmählich, wie aus einem Nebel heraus, wird dieses Licht Ihnen den Schöpfer enthüllen!

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Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt noch mal wiederholen?


Ich erhielt Fragen zu einem wissenschaftlichen Experiment, welches darauf abzielt, den Schöpfungsgedanken zu reproduzieren: Diese Woche las ich ein Interview mit einem Wissenschaftler, der sich auf Quantenphysik spezialisiert hatte – er sprach über ein Projekt, das er und 70 andere Wissenschafter aus der ganzen Welt planen. Im nächsten Monat wollen sie die ganze Schöpfung mit dem Ziel nachstellen, das fehlende Photon zu finden. Aus diesem Grund erbauten sie einen 27 km langen Tunnel zwischen der Schweiz und Frankreich und andere Werkzeuge. Interessant war, dass am Ende des Interviews die Wissenschaftler behaupteten, dass sie nur erfolgreich sein würden, wenn Gott mit ihnen wäre und wenn Er es nicht wäre, sie erfolglos blieben! Meine Fragen dazu sind folgende:

Frage: Wird dies die Welt, das Klima oder die Umwelt beeinflussen?

Antwort: Nein, nur unsere Gedanken und Verlangen haben hierauf Einfluss.

Frage: Wie können Wissenschaftler sich auf Gott beziehen?

Antwort: Auf wen sonst sollte sich ein Wissenschaftler in einer Zeit beziehen, da die Wissenschaft bereits herausfindet, dass sie mit ihrem Latein am Ende ist?

Frage: Was glauben Sie, was die Wissenschaftler entdecken werden?

Antwort: Selbst wenn sie das „fehlende Photon“ finden werden, werden sich tausend neue Fragen auftun und dies wird sich so fortsetzen, denn das Gegenstück zu dieser Welt ist die Höhere Welt – und diese verbirgt sich vor der Wissenschaft. Mehr noch ist die Grenze zwischen Wissenschaft und Höherer Welt eine spirituelle und sie kann nicht mit einem materiellen Beschleuniger übertreten werden. Man benötigt eine spirituelle Vorbereitung dafür, um über den Egoismus aufzusteigen und die Eigenschaften des Gebens und der Liebe zum Nächsten zu erlangen. Die Wissenschaftler wollen die Kräfte, die unsere Welt lenken, kennen lernen und sie werden solange weitermachen, bis sie verstehen und fühlen – als Ergebnis ihrer Experimente – dass sie sich selbst ändern müssen, also den Beobachter!

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Blog-post:Wann werden Wissenschaftler erkennen…
Blog-post: wie können wir die Natur verändern?
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Artikel (engl.): Exploring the Boundary Between Science and Spirituality

Warum lebe ich?


Eine Frage, die mir gestellt wurde: Was würden Sie jemandem sagen, der die Antwort auf die Frage „Warum lebe ich“ kennt?

Meine Antwort: Die Frage „Warum lebe ich?“ führt den Menschen ständig von seinen Handlungen ausgehend hinein in die Welt seiner Gedanken und dann von den Gedanken in neue Handlungen. Der Mensch lebt immer für irgendetwas, immer will er irgendetwas im nächstbesten Moment.

Die meisten Leute beziehen die Frage nach dem Sinn des Lebens nur auf ihre Lebenszeit in unserer Welt. Daher versuchen sie alle Arten von Zielen darin zu erreichen, sei es, dass sie gut essen wollen, sei es Sex, die Familie, die Gesundheit, Macht, Ehre, Ruhm oder auch die Sammlung von Wissen. Und die meisten Menschen sehen in der Erreichung solcher Ziele den Sinn des Lebens.
Hat jemand dies alles jedoch erreicht und das Leben treibt ihn nur noch an, das was er bereits hat, in seinen vielleicht Siebzig Lebensjahren immer weiter anzuhäufen, stellt er sich gewöhnlich die Frage nach dem Sinn des Lebens neu. Was bleibt ihm? Die vielen „spirituellen“ Methoden und Religionen beantworten die Frage nach dem Sinn des Lebens völlig unterschiedlich. Aber all dies wird nach und nach aufgrund ihrer Unzulänglichkeit als bedeutungslos erkannt. Kabbala ist alles, was bleibt und sie gibt folgende Antwort: „Der Sinn des Lebens ist es, unsere Wurzel zu entdecken, unsere Quelle, aus der wir stammen, die Essenz der Schöpferkraft zu erreichen. Unser höchstes Streben – das sich erst nach allem anderen in uns offenbart – ist zum Schöpfer hin, denn von dort stammen wir.“ Die Definition des Baal HaSulam hierzu finden Sie in „Das Wesen der Weisheit der Kabbala“.

Um also die zu Beginn gestellte Frage zu beantworten – jemand sagt mir, er kennt den Sinn des Lebens, nun, ich würde ihn fragen: „Haben Sie die Antwort gefunden, indem Sie den Schöpfer verwirklicht haben, indem Sie wie Er geworden sind?“