Welchen Nutzen hat der Einschluss in die Gruppe?
Wenn ein Mensch des geistigen Aufstiegs im Hinblick auf das allgemeine System der Seelen würdig wird, dann führt ihn das Licht vorwärts zur Selbstrealisierung. Folglich führt man den Menschen in die Gruppe ein, wobei er glauben soll, dass die Gruppe ihm von oben gegeben ist.
Von diesem Augenblick an, bekommt er eine Freiheit der Wahl: er kann sich unter den Freunden aufhalten. Diese Entscheidung bewirkt folgende positive Momente:
1. Der Mensch kommt aus der Selbstsucht heraus. Das Licht zieht den Menschen auf, erhebt ihn über die Selbstsucht und führt ihn zur Quelle zurück, damit er sich ins allgemeine Netz einreiht und dort den Schöpfer öffnet.
Man muss verstehen, dass wir gegenwärtig in einem einheitlichen Netz zusammengebunden sind, das wir wegen eigenem Egoismus nicht empfinden. Uns mangelt es an der Klarheit, an der feinen Aufnahmefähigkeit, um das System zu bemerken, in dem wir uns jetzt aufhalten.
Laut dem Buch Sohar sind unsere Augen nach innen gewandt, so dass wir die reale Sachlage nicht sehen, wir verstehen nicht, wo wir uns befinden.
Wir verachten diese Raffiniertheit der Empfindungen, lehnen sie ab und gönnen uns nicht, ein wenig feinfühliger zur Verbindung zwischen uns zu werden.
Und sie ist dennoch anwesend – man muss nur aufmerksamer werden, um sie zu enthüllen, wonach wir beginnen werden, das Licht zu bekommen, das zur Quelle zurückführt.
In Wirklichkeit, nicht das Licht kommt zu uns, sondern wir nähern uns dem Licht an. Im Maß der Annäherung zum System der Verbindung zwischen den Freunden, nähert sich der Mensch dem Licht an.
Denn das allgemeine System ist konstant und vollkommen, und wird allmählich, im Einklang mit unserer Empfindlichkeit zum Licht gezeigt. Das Licht ist konstant, und wir brauchen nur die Wünsche, die zu ihm gerichtet sind.
2. Die Gruppe hilft dem Menschen, der äußerlichen Umgebung zu widerstehen. Jetzt kann er sich hier von der Macht der Umwelt retten, die mit ihren Wünschen, Gedanken und Zielen auf jeden einwirkt.
Der Mensch betritt die Gruppe, reiht sich in sie ein, und bekommt andere Gedanken, Wünsche und Ziele, entgeht dem äußerlichen Diktat.
3. Der Mensch bekommt die Kräfte der ganzen Gruppe und stellt jetzt selbst die Kraft ihrer allgemeinen Seele vor. Natürlich gibt sie ihm das Streben zum Licht, das um vieles größer ist, als das Streben, das ihn in die Gruppe gebracht hat.
Mit solchem mächtigen Impuls zum Licht und zur Korrektur, ruft der Mensch auf sich die Einwirkung des Lichtes hervor, die ihn aus der egoistischen Absicht, „lo-lischma“, zur altruistischen Absicht, „lischma“ erhebt.
Aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabasch „Die Notwendikeit der Liebe zur Freunde“, 31.10.2010
Unser Hauptproblem besteht darin, dass wir die Kraft der Gedanken unterschätzen. Eine auf die Verbindung in ein System gerichtete innere Konzentration, dort wo wir alle zusammen sind, ist notwendig. So finden wir das Wesen der Tora, ihrer Methodik, unsere innere Kraft.


Wir existieren innerhalb eines gemeinsamen Gedanken – des Schöpfungsgedanken, und sind ein Teil eines großen Programms, das den gesamten Raum ausfüllt und die gesamte höhere und tiefere Realität in Gang setzt.

Der Sohar ist die stärkste Quelle der spirituellen Kraft, aus der wir das Licht, die Kraft – alles, was man sich wünschen kann – schöpfen können. Doch wir müssen verstehen, dass wir alles entsprechend unserem Verlangen erhalten.
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