Veränderungen unter dem Einfluss von Licht
Frage: Über welche Art von Unabhängigkeit kann man sprechen, wenn alle Verlangen und Zustände in mir der Schöpfer bildet und er die einzige Quelle aller Genüsse ist?
Antwort: Wenn ich mithilfe des Schöpfers/des Höheren Lichtes die Einschränkung durchführe, sowie den Schirm aufbaue, dringt das Licht nicht mehr in mich hinein.
Ich setzte eine Barriere zwischen mir und dem Licht und beginne es so zu kontrollieren. Ich möchte, dass das Licht mich verändert. Es soll mich zuerst in einen Nicht-Empfänger und dann in einen Gebenden verwandeln.
Frage: Sind in der Kabbala nicht die Taten eines Menschen gefragt sondern lediglich die Versuche, etwas zu unternehmen?
Antwort: Man verlangt vom Menschen keine Handlungen. Die gesamte spirituelle Welt befindet sich in unseren Gedanken und Verlangen.
Frage: Was ist dann die Methode? Wie komme ich von dem egoistischen Zustand, bei dem ich alles in meinem Inneren wahrnehme, zu einem Zustand, in dem ich etwas außerhalb von mir wahrnehme?
Antwort: Hier wird das höhere Licht benötigt. Wir müssen das Licht anziehen, damit es immer intensiver auf uns einwirken kann. Das wird mit Hilfe der Gruppe und dem Studium erreicht. Wir beschäftigen uns nicht mit dieser Wissenschaft, um klüger zu werden.
Nach einigen hunderten von diesen Unterrichten versteht man, wovon gesprochen wird. Schließlich spürt man, was in einem geschieht und was außerhalb von einem stattfindet. Nach und nach bilden sich neue Sinnesorgane für das höhere Licht.
Frage: Die Methode besteht also darin, dass ein Mensch eine bestimmte Energie, Licht und Kraft anzieht. Woher weiß er, dass ihn diese Energie beeinflusst?
Antwort: Er spürt, dass er sich verändert. Der Sinn des Lebens wird für ihn immer offensichtlicher und klarer. Nach und nach versteht er, wie man diese Methode realisiert, wie man die Wahrnehmung der Höheren Welt hier und jetzt erreicht.
Aus dem Unterricht, 15.07.2018
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Unser egoistischer Wunsch heißt „die Griechen“ oder das „Wissen“, was bedeutet, dass wir mittels unserer Vernunft und unserem heutigen Gefühl vorankommen wollen. Denn worauf können wir uns eigentlich noch verlassen oder stützen? Nur darauf, was wir schon haben. Hier entsteht aber ein Problem, weil wir mit diesen Kelim nicht die spirituelle Welt betreten können.


Um sich einen Überblick über etwas zu verschaffen, muss man entweder ganz von vorne oder von hinten beginnen – am Anfang der Schöpfung oder an deren Endziel. Denn alles, was dazwischen liegt, bezieht sich auf unsere Arbeit, auf den freien Willen. Aus der Anfangs- und der Endanalyse müssen wir verstehen, was wir in der Mitte tun sollen.
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