Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle


Zwei Fragen, die ich in Bezug auf die Beziehung zwischen Körperlichem und Spirituellem erhalten habe

Frage: Sie haben gesagt, wenn Leute nicht Kabbala studieren, wird dies zu materiellen Folgen wie Mord, Zerstörung und körperlichen Leiden führen. Durch das Studium der Kabbala könnten wir dieses Leiden verhindern. Sie sagten jedoch auch, dass das Spirituelle und das Körperliche nicht miteinander verbunden sind. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären?

Meine Antwort: Spirituelle Kräfte arbeiten von oben nach unten. Sie erschaffen und verursachen alles in der physischen Welt. Der umgekehrte Effekt ist allerdings unmöglich: Man kann durch seine körperlichen Handlungen, seine physischen Aktionen, die Höhere Welt nicht von unten beeinflussen. Sie können die Höhere Welt nur mit ihren Verlangen beeinflussen, indem Sie mit der Höheren Welt, gemäß dem Ausmaß Ihres Verlangens danach, in Gleichgewicht kommen. Als Folge steigt eine Kraft von der Höheren Welt herab – ein Licht, das sie korrigiert und der Höheren Welt angleicht.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Wohnort einer Person und Glück, Gesundheit und Freude? Wie kann man herausfinden, wo man leben sollte?

Meine Antwort: Es spielt keine Rolle, wo jemand lebt. Es spielt nur eine Rolle, ob sie an einem physisch oder spirituell gefährlichen Platz leben, wie z.B. in der Nähe von physischen oder spirituellen Kriminellen. Denn diese beeinflussen sie negativ. Siehe in Baal HaSulam’s Artikel „Die Freiheit“, Kapitel „Die Umgebung als Faktor“.

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Einige kabbalistische Definitionen


Eine Frage, die ich erhielt: Damit die Menschen einander verstehen können, d.h. „eine gemeinsame Sprache“ sprechen, müssen sie die gleichen Konzepte verwenden. Ich denke, Sie werden oft missverstanden, weil, wenn wir Ihre kabbalistischen Begriffe hören, spritzen wir unsere eigenen Assoziationen ein. Also, können Sie bitte die folgenden Begriffe definieren:

Meine Antwort:

Verlangen – das gesamte Material der Schöpfung, derjenige Ort, wo das Licht (das Empfinden des Schöpfers) empfangen wird.
Absicht – der Zweck, das Ziel, für die eine Aktion durchgeführt wird.
Zustand – ein Empfinden in dem Verlangen und in der Absicht.
Gefühl – a) sensorisches Organ, b) das Empfinden.
Empfinden – die Reaktion des Verlangens zu dem, was er in sich fühlt.
Wahrnehmung – Das Ausmaß des Empfindens.
Freude – das Empfinden der Erfüllung in sich selbst oder in jemand anderem.
Euphorie – das Gefühl über dem Masach (Schirm).
Leid – das Gefühl des Fehlens dessen, was verlangt wird.
Traurigkeit – ein Zustand geringer Erfüllung.