Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Entwicklung'

Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln


Der gesamte Heilungsprozess geschieht durch die Erkenntnis des Bösen, durch die Wahrnehmung des Bösen mit Hilfe des Gifts. Das Symbol für die Medizin ist eine Schlange, die um einen Giftbecher geschlungen ist. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als wäre dies etwas, das für eine Person den größten Schaden herbeiführt und sie sterben lässt. Tatsächlich jedoch geschieht das Gegenteil – es heilt eine Person.

Wie ist es möglich, dass dieselbe Sache eine Quelle sowohl für Leben als auch für Tod sein kann? In der Tat liegt es an der Person, die entscheidet, wie diese Quelle sie beeinflusst. Sie selbst bestimmt, ob der Tropfen Gift für sie giftig oder heilsam ist.

Einige Leute möchten die menschliche Natur untersuchen und verstehen, wie man sie heilt. Andere verwenden dieselbe Untersuchung, um zu lernen, wie man Gift in Medizin umwandelt. Und andere wiederum verwenden diese Medizin bloß. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass sie krank sind, wenigstens bis zu einem gewissen Maß. Sie müssen verstehen, was es bedeutet zu leben, was es heißt zu sterben, was gut und was schlecht ist, und müssen lernen, dass es eine Medizin gibt, die es ihnen ermöglicht, von einem Zustand zu einem anderen zu gehen.

Ein Mensch muss wissen, dass es einen „Doktor“ gibt, zu dem er gehen kann und den er bezahlen kann, um eine Behandlung zu erhalten und diese Behandlung kann durchaus auch schmerzhaft sein. Aber auf gewisse Weise muss er am Heilungsprozess teilnehmen.

Die gesamte menschliche Entwicklung geschieht unter der Aufsicht eines vertrauenswürdigen, echten Arztes. Die Menschheit hat die Medizin erhalten und ist durch einen Entwicklungsprozess gegangen. Und jetzt ist es für die Menschen an der Zeit, an diesem Prozess selbstständig mitzuwirken. Warum? Weil man die Stufe des „Menschen“ nur erreicht, indem man am allgemeinen System mitwirkt, es aufbaut und sich wünscht, dass es errichtet wird, um das System von Adam zu offenbaren – das System der Seelen, die miteinander durch das Band des Gebens verbunden sind. Dadurch werden sie den Eigenschaften des Schöpfers angeglichen.

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Die Evolution unserer Körper und Seelen


In den Nachrichten (aus Crystalinks): „Menschliches Wanderungsmodell“ Bekanntlich haben neuzeitliche Menschen vor etwa 50.000 Jahren Afrika verlassen, jedoch eine andere, kleinere Gruppe -möglicherweise eine andere Unterart – verließ den Kontinent 50.000 Jahre früher, behauptet eine neue Studie. Während alle Menschen heutzutage zu der zweiten „Afrikagruppe“ gezählt werden, ist es wahrscheinlich, dass einige Bevölkerungsteile, die in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Australien, Neuseeland und Indonesien beheimatet sind, genetische Spuren der früheren Migranten zurückbehalten haben, gemäß der Studie von Michael Schillaci.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Feststellung und der Bibel, denn die Bibel spricht nur von der spirituellen Entwicklung des Menschen, unseren Verlangen (Herz) und des Verstandes (Gehirn). Sie sagt nichts über unseren belebten Körper, der zur tierischen Stufe gehört.

Dennoch, unser Verlangen und unsere Gedanken sind die Grundlage für unsere zukünftige Seele, und diese kommen aus den Reshimot (Erinnerungen, Informationsdaten) der Höheren Welt. Diese Reshimot tragen die Eigenschaften von Schenken und Liebe, und daher erhebt die Evolution unserer Wünsche und Gedanken den Menschen in Richtung Schenken und Nächstenliebe –
den elementaren biblischen Geboten.

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Der Unterschied zwischen der Theorie Darwins und der Kabbala


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe noch immer nicht, wie Sie über die Theorie Darwins denken. Wird sie von der Kabbala gestützt?

Meine Antwort: Die äußerlichen Prozesse, die von der Kabbala und der Theorie Darwins beschrieben werden, stimmen überein, denn die Evolution ist offensichtlich. Jedoch nach Darwin gründet sich der Mechanismus der Evolution auf den Kampf ums Überleben, während er sich der Kabbala zufolge auf die Verwirklichung der Reshimot gründet.

Sie können sagen, dass es das Gleiche ist, weil die Reshimot ebenfalls zur Evolution führen, ebenso wie Kampf oder Konkurrenzkampf. Jedoch nach Darwin ist der Prozess chaotisch und unsicher, während nach der Kabbala sich alles durch präzise, bestimmte Stufen der Entwicklung bewegt, wo nichts unsicher ist. Der Anfangszustand, alle Entwicklungsstufen und das Ziel (der Endzustand) existieren alle von Anfang an. Die Geschwindigkeit und der Prozess der Entwicklung werden durch die freiwillige und bewusste Beteiligung des Menschen in diesem Prozess bestimmt.

Das meinte Rav Kook, ein Kabbalist, der im 20. Jahrhundert lebte, im folgenden Vers, wo er sagt, dass die Evolutionstheorie, mehr als jede andere Theorie, der Kabbala gleicht:

„תורת ההתפתחות… היא מתאמת לרזי עולם של הקבלה יותר מכל התורות הפילוסופיות האחרות. הרב קוק. אורות הקודש. ח“ב, התגלות העולם סעיף יט ע‘ תקל“ז

 

Wir haben die Wahl: Wollen wir unsere globale Wirklichkeit studieren oder in den Krieg ziehen?


Viele Menschen schreiben jetzt über die Möglichkeit eines Krieges. In der Vergangenheit kam die Menschheit oft durch Kriege aus schwierigen Situationen heraus. Wenn jedoch in der heutigen Situation ein Krieg stattfinden sollte, wäre es kein Krieg zwischen Armeen irgendwo entlang der Grenzen, sondern der Krieg würde alle Nationen der Welt betreffen und deshalb haben die Menschen so große Angst davor.

Darum ist es keine weise Entscheidung, in den Krieg zu ziehen. Das würde unsere Leiden nur vergrößern und wir würden uns fragen: „Warum? Was passiert? Wie kommen wir aus diesem Zustand heraus?“ Wir wären dann gezwungen, eine Antwort darauf zu finden, was wir als nächsten tun.

Es wäre großartig, wenn die Menschen sich diese Fragen jetzt stellen würden, bevor ein Krieg beginnt, während sie die gleichen Empfindungen des Leidens haben, die sie nach einem Krieg haben würden. Jedoch ist das etwas, das Menschen nicht können. Die Kabbala schlägt vor: „Lasst uns diesen Prozess aus der Perspektive der Kabbala anschauen!“ Aber die Menschen erwidern: „Wir wollen nicht.“ Sie wollen sich dieser Wissenschaft nicht annähern, weil sie die Menschen die Leiden ihres gegenwärtigen Zustandes spüren lässt.

Jedoch kann das Leiden, das durch die Kabbala in den Menschen erweckt wird, einen Krieg ersetzen! Anstatt in Wirklichkeit durch diese Leiden zu gehen, wird man sie in dem System der Kräfte spüren: Man wird spüren, wie sehr man vom perfekten Zustand entfernt und wie gering und stur man ist. Wir können unsere Bemühungen auf das Erreichen größeren Erkennens und auf das Lernen richten, anstatt darauf, Schutz vor Bomben und Blutvergießen zu suchen!

Wenn die Menschen das verstehen könnten, dann würden sie vom Weg des Leidens zum Weg des Lichtes wechseln. Letzten Endes müssen wir in jedem Fall die Erkenntnis des Bösen erlangen und dieses Erkennen kann entweder auf dem Weg des Krieges oder dem Weg des Lernens stattfinden. Lasst uns hoffen, dass die Menschheit erkennen wird, dass sie diese zwei möglichen Wege der Entwicklung hat und dass einer dieser Wege besser als der andere ist. Die Menschen glauben noch immer, dass es einen anderen Weg als Krieg aus der Krise gibt, weil jeder vor der Entwicklung und der Produktion in der Waffenindustrie Angst hat.

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Ist es gut, etwas zu erwarten?


In den Nachrichten (übersetzt aus Shkloazhizni.ru): Wir alle erwarten etwas. Es ist natürlich für Menschen, etwas zu erwarten. Aber ist es nützlich?

Brian Tracy, ein bekannter Berater für persönliche Entwicklung, schreibt auf seiner Webseite wisdomquotes.com über das Gesetz der Erwartung: „Was immer wir mit Überzeugung erwarten, wird zu unserer eigenen sich selbst erfüllenden Prophezeiung.“ Unsere Erwartungen neigen dazu, sich zu materialisieren! Darum ist das Nachdenken über das, was man erwartet, so wichtig, da es unsere Zukunft erschafft.

Mein Kommentar: Das ist genau richtig. Unsere Gedanken sind die stärkste Kraft in der Welt. Das Problem ist, dass sie so stark sind, dass wir sie nicht wahrnehmen können, genauso wie wir andere subtile Kräfte nicht wahrnehmen können, wie radioaktive Strahlung.

Wenn wir uns jedoch selbst trainieren, Gedanken zu empfangen, indem wir die Methode der Kabbala anwenden, werden wir sie spüren und erkennen, ebenso wie ihren Einfluss!

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Mein Interview mit dem österreichischen Journalisten Hans Peitl

Ein Gespräch über die Wirtschaftskrise und deren Lösung:

Frauen können nicht so recht akzeptieren, dass sie den Männern niemals gleichen werden


Eine Frage, die ich erhielt: Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihnen Frauen immer wieder dieselben Fragen stellen? Die Antwort ist: Weil Sie ihnen keine Antwort geben. Sie machen keine Angaben zur individuellen, spirituellen Entwicklung der Frau. Wenn Frauen Sie danach fragen, halten Sie eine lange Rede über die männlichen Aufgabe in der Gruppe, die Rolle der Frau im Welt-Kli und so weiter. Jedoch vermeiden Sie zu sagen, wie sich eine Frau ganz individuell, spirituell entwickeln kann. Heute in der Morgenlektion gaben Sie eine sehr verwirrende Erklärung, die mit den furchteinflößenden Worten endete: „Wenn sich eine Frau spirituell alleine entwickelt, wird sie die Form eines Engels oder Dämons annehmen.“ Ich habe das Gefühl, Sie vermeiden es, uns etwas darüber zu sagen.

Meine Antwort: Ich habe nichts weiter zu sagen: Eine Frau will die Antwort nicht hören, denn es wird sie dem Mann nicht ähnlicher machen. Sie kann während der Studien in der Nacht nicht neben den Männern sitzen, sie umarmen, mit ihnen trinken und singen usw., denn sie ist eine Frau und das kann ich nicht ändern. Ich biete die Methode der individuellen Korrektur an, aber das ist nicht das, wonach Frauen verlangen, stattdessen wollen sie wie Männer sein. Das ist ihre Tragik.

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Artikel: Mann und Frau

Mein Treffen mit NYU Professor Gary Marcus


Diese Woche traf ich mich mit Dr. Gary Marcus, Psychologie-Professor an der Universität in New York und Direktor einer Sprachschule für Kleinkinder. Er ist ebenfalls Buchautor und Verfasser wissenschaftlicher Artikel, in denen es um seine Forschung über die kognitive Entwicklung des Verstandes geht.

Die richtige Erziehung erzeugt den „Klebstoff” zwischen uns

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, es liegt an uns, die Leute über die kabbalistische Methode zu informieren, über die Gesetze der Entwicklung und die Lösung der Krise, denn dann können die Politiker der G-20 Staaten, einschließlich dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, erkennen, dass es keine Lösung für dieKrise gibt, außer die Naturgesetze zu befolgen und diese Gesetze den Leuten zu erklären. Sie unterhielten sich wundervoll mit dem russischen Wirtschaftswissenschaftler M. Khazin, aber Sie sagten überhaupt nichts Spezifisches. Alles was diskutiert wurde war allgemein, mit Ausnahme Ihres Ratschlages, dass wir uns auf die Erziehung konzentrieren müssen. Hingegen sagten Sie nichts Konkretes oder Direktes bezüglich dessen, was getan werden sollte, um die Situation heute, morgen und in der Zukunft zu ändern.

Eine kurze Rückschau: Die Rohstoffquellen des Planeten wurden ausgeschöpft. Es gibt nicht genügend Trinkwasser, es gibt globale Erwärmung, einen schlechten Ökologiezustand, Verschlechterung der Gesundheit aufgrund von verbreitetem Gebrauch gefährlicher, toxischer Produkte, Überbevölkerung und wir haben lediglich Energiequellen für die nächsten 29 Jahre, um die Erdbevölkerung zu versorgen. Die Leute haben keine Zeit, um sich an die Veränderungen anzupassen, die sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit einstellen. Konflikte sind jetzt unvermeidbar.

Meine Antwort: Mit „Erziehung“ meine ich, den „Klebstoff“ zwischen den Menschen zu erschaffen, der es ihnen erlaubt, Harmonie mit der Natur zu erreichen. Dies wird uns im Gegenzug erfolgreich machen und neues Leben bilden.

Zusätzlicher Kommentar: Ich habe wiederholt dargelegt, dass, sobald wir auf richtige Weise zu handeln beginnen, die Natur unmittelbar auf unsere Veränderungen reagieren wird, indem sie uns positiv auf allen Ebenen unserer Existenz behandelt. Wir brauchen nicht zu warten, bis wir uns und andere komplett umerzogen haben, um global zu denken. Lasst uns anfangen und wir werden uns in günstigen, natürlichen Umgebungen wiederfinden, da wir nicht mehr in Konflikt mit ihnen sind.

(Auf dem obigen Foto, in Alaska 1994 aufgenommen, stehe ich auf einem der uralten, verschwindenden Gletscher des Planeten.)

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Schwedischer Film “Der Weg zu sich selbst”


Unsere Freunde aus Schweden berichten, dass ein Fernsehkanal in Göteborg den Film „Der Weg zu sich selbst„ ausstrahlte. 600.000 Zuschauer lasen den folgenden Text im Fernsehprogramm:

„Der Weg zu sich selbst“, ein Dokumentarfilm von Semion Vinokur. In diesem Film erklärt Professor Michael Laitman, dass all unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme eine Ursache haben – den Egoismus. Der Film zeigt, wieso es so schwierig für uns ist, einander zu verstehen und zu lieben, und wie man es erreichen kann. Das Fernsehprogramm wurde von der Kabbala-Gruppe in Schweden organisiert.

Die Qualität der Sendung ist sehr hoch. Vor der ersten Sendung fand ein Interview mit den Kabbala-Studenten Thomas und Mikhael mit den lokalen Massenmedien statt. Der Film wird vier Mal pro Woche am Abend ausgestrahlt, zur besten Sendezeit für das Fernseh-Publikum.

Zusätzlich wird die Unterrichtsserie „Kabbala enthüllt„ vom Kanadier Tony Kosinec gezeigt. Wir hoffen, dass diese Serie eine große Anzahl von Zuschauern erreichen wird und den Menschen helfen wird, klarer einschätzen zu können, in welcher Situation sich die Menschheit am Ende des 20. Jahrhunderts befunden hat.

Mein Kommentar: Ich möchte allen danken, die dieses Projekt vorantreiben und denjenigen, die dieses Material mit so viel Verantwortung und Liebe übersetzen und editieren.

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Kabbala Webseite in Swedisch