Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Einheit'

Volk von Israel – vereinigt euch, bevor es zu spät ist

Jede Zeit vor Wahlen ist unangenehm, und Israels Kampagne, bevor die Israelis im März zur Wahl des Ministerpräsidenten an die Urnen gehen, ist nicht anders. Die Spaltung ist auf ihrem Höhepunkt, die gegenseitige Verachtung wird zelebriert, während jeder in entgegengesetzte Richtungen zieht, mit nur einem gemeinsamen Ziel, den anderen zu verleumden. Der Unterschied zwischen uns und anderen Nationen liegt darin, dass die bloße Existenz Israels von seiner Einheit abhängt, um sich vor all den bösen Kräften zu verteidigen, die es vernichten wollen, einschließlich der Kräfte innerhalb Amerikas.

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Larry King – der König und ich

Im November 2014 verbrachte ich ein paar Tage in LA, um mehrere interessante Fernsehsendungen zu drehen. Einige der Drehs fanden im Studio von Jewish Life TV statt, wo ich für eine neue Serie interviewt wurde. Ein eher ungewöhnlicher Dreh war ein Treffen mit Studenten der UCLA, deren Wissbegierde ich als erfrischend empfand, vor allem die junge muslimische Studentin, die immer wieder nach der Essenz der Weisheit der Kabbala fragte. Das denkwürdigste Ereignis auf dieser Tour war jedoch das Treffen mit Larry King.

Angesichts seines beruflichen Werdegangs, in welchem er seit Jahrzehnten die bekanntesten Persönlichkeiten Amerikas und der Welt interviewte, hatte ich erwartet, zumindest ein gewisses Maß an Eitelkeit und Ungeduld vorzufinden. Aber als wir uns trafen, war ich erfreut, einen warmherzigen, aufmerksamen Gesprächspartner zu finden, der tiefgreifende Fragen stellte und meinen Antworten aufmerksam zuhörte. Es war eine Freude, mit ihm zu sprechen.

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Israels Zukunft hängt nicht von Amerika ab

Unter der Trump-Administration hatte Israel eine einzigartige Periode von Zugeständnissen. Die Richtung und Politik der neuen US-Administration in Bezug auf den Nahen Osten bleibt abzuwarten. Was wir jedoch mit Sicherheit wissen, ist, dass das Schicksal der israelischen Nation nicht von der einen oder anderen Führung abhängt. Israels Zukunft hängt einzig und allein von seiner Einheit ab.

Das Vermächtnis von Trump für Israel beinhaltet die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und die Anerkennung der Souveränität Israels auf den Golanhöhen. Unter seiner Regierung ist Amerika aus dem iranischen Atomabkommen ausgestiegen und hat Sanktionen gegen Teheran verhängt. Darüber hinaus wurden die Abraham-Abkommen unterzeichnet, um die Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Sudan und Marokko zu normalisieren.

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Der sinnlose Wettlauf um den Corona-Impfstoff

Was die Impfung seiner Bevölkerung angeht, führt Israel die Welt mit einem so großen Vorsprung an, dass das zweitplatzierte Land, die Vereinigten Arabischen Emirate, nur etwas mehr als halb so erfolgreich ist wie Israel, und die Vereinigten Staaten, wo die Impfstoffe hergestellt werden, liegen auf einem entfernten Platz 5, mit einer Impfrate, die achtmal geringer ist als die von Israel pro Kopf. Erstaunte Staatsoberhäupter der Welt schicken Delegationen nach Israel, um zu erfahren, was es ist, das wir richtig machen. Aber während die Staatsoberhäupter in Ehrfurcht erstarren, ist der Rest der Welt weit weniger beeindruckt, und, was noch seltsamer ist, die Infektionsrate geht trotz der Impfungen und trotz der Lockdowns nicht zurück. Warum wirken die Impfstoffe nicht?

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Alles blau

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einem sonnigen Januarmorgen vor Ihrem Haus. Der tiefblaue Himmel ist atemberaubend in seiner Klarheit und Sie könnten ihn stundenlang anstarren. Nun stellen Sie sich vor, Sie schauen geradeaus auf die Häuser und Bäume vor Ihnen. Sie erwarten braune Stämme und Äste zu finden, dunkelbraune Erde oder die Farbenvielfalt an den Wänden der Häuser in Ihrer Nachbarschaft, aber nichts davon ist da. Ihre Farbe hat sich in ein tiefes Winterblau verwandelt, genau wie der Himmel. Tatsächlich sind sie sich so ähnlich, dass Sie sie kaum von der Skyline unterscheiden können.

Nun schauen Sie nach unten und stellen sich den Boden vor. Eigentlich sollte er pechschwarz sein, wegen der asphaltierten Straße oder braun um die kahlen Bäume mit Flecken matschigen Schnees vom Schneesturm der letzten Woche. Aber das ist er nicht; er ist blau, tief, tiefblau, genau wie der Himmel über Ihnen und die Häuser überall, wohin Sie schauen. Die ganze Welt hat nur eine einzige Farbe: das tiefe, klare Blau des Winterhimmels.

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2021-Ein entscheidendes Jahr für Europa

2021 wird ein entscheidendes Jahr für Europa sein. Der alte Kontinent ist zu einem Sündenfall der Uneinigkeit zwischen Ländern, Fraktionen, Bewegungen und Völkern geworden. Großbritannien, Deutschland, Frankreich, der Balkan, Italien, Spanien, alles ist so gespalten und zersplittert, dass die Europäer, wenn sie nicht sehr bald anfangen, sich als eine Einheit zu sehen, schrecklich leiden werden. Es wird sicher nicht einfach sein, aber eine gesamteuropäische Identität ist ihr einziger Ausweg aus der Angst.

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Wie man 2021 zu unserem besten Jahr aller Zeiten macht.

Jedes Jahr am 28. Dezember feiern die Menschen den Good Riddance Day (Wegwerftag), an dem sie Objekte, Bilder oder Notizen, die schlechte Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr repräsentieren, wegwerfen, zerschlagen oder verbrennen. In diesem Jahr war das Ereignis, das von einer lateinamerikanischen Tradition inspiriert ist, besonders auffällig, da sich die Menschen am Times Square aufstellten, um ihre schlechten Erinnerungen zu zerschmettern.

Ich verstehe, warum Menschen schlechte Erinnerungen zertrümmern wollen und warum sie hoffen, dass sie nie wiederkehren. Aber ich weiß auch, dass das „Zertrümmern“ schlechter Erinnerungen, das heißt, sie hinter uns zu lassen und sie zu vergessen, der beste Weg ist, um zu garantieren, dass sie wiederkehren werden, und zwar wahrscheinlich noch intensiver als zuvor.

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Über jüdische Einheit und Antisemitismus – Artikel Nr. 6 – Israels goldenes Zeitalter

Nach ihrer Befreiung aus der Sklaverei in Babylon, nachdem König Kyros sie mit „Silber und Gold, mit Gütern und Vieh, sowie mit einer freimütigen Opfergabe für das Haus Gottes, das sich in Jerusalem befindet“ (Esra 1,4) freigelassen hatte, kehrten die Auswanderer, genauer gesagt zwei der zwölf Stämme Israels, in das Land Israel und nach Jerusalem zurück und erbauten den Zweiten Tempel. Die Geschichte unseres Volkes ist von Leid gezeichnet. Die Zeit allerdings zwischen dem Erlass des Kyros, 539 v. Chr., und dem Beginn des Hasmonäeraufstandes, 166 v. Chr., war eine relativ ruhige und von einer großen Leistung geprägte Periode: ein Vorbild der Einheit für die Völker – wenn auch nur kurz – zu sein. [Rest des Beitrags lesen →]

Brüder? Freunde? Oder Mitleidende? Was sind Israelis füreinander?

Ein Student erzählte mir, dass, obwohl Israel auf seine vierten allgemeinen Wahlen in nur zwei Jahren zusteuert, die Regierung bestimmt hat, dass das Thema des nächsten Unabhängigkeitstages, der am 14. April 2021 stattfindet, die israelische Bruderschaft sein wird. Wie ironisch. Der Student fragte mich nach der Bedeutung der Wahl gerade dieses Themas in einer Zeit, in der wir so gespalten sind.

Nun, bedauerlicherweise ist die Wahl dieses Themas an sich bedeutungslos. Wir sind keine Brüder, und es gibt keine Brüderlichkeit unter Israelis. Bestenfalls sind wir Leidensgenossen, wenn eine Krise, wie zum Beispiel ein Krieg, über uns kommt. Aber heute, selbst in der Krise, schrumpft unsere Einigkeit.

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Über jüdische Einheit und Antisemitismus Artikel Nr. 5 – Aufbruch aus dem Exil und Neuanfang

Im vorigen Artikel haben wir den Aufstieg und Fall des Ersten Tempels aufgrund von Blutvergießen und Sünden unter den Königen Israels besprochen. Als Israel im Exil war, wurden sie nach Babylon, woher Abraham zuvor gekommen war, geschickt. Dort, in Babylon, zerstreuten und assimilierten sie sich, bis sich erneut ein großer Judenhasser erhob und versuchte, sie zu vernichten: der Erz-Antisemit, bekannt als böser Haman.

Haman sagte zu König Achashverosh, dass die Juden voneinander getrennt seien: „Es befindet sich ein gewisses Volk, verstreut und zerstreut unter den Völkern, in allen Provinzen deines Reiches“ (Esther 3,8). Ihre physische Zerstreuung war jedoch nicht das, was Hamans Hass hervorrief; es war ihre Zwietracht. Der Tora-Kommentar aus dem 17. Jahrhundert, Kli Yakar, sagt es sehr deutlich: „‚ein gewisses Volk verstreut und zerstreut‘ bedeutet, dass sie voneinander entfernt und getrennt waren.“ Ebenso nimmt die prominente Interpretation des jüdischen Gesetzes, Yalkut Yosef, „getrennt“, um zu verdeutlichen, dass „es eine Trennung der Herzen unter ihnen gab.“ So, wie es damals im Falle des Pharao und auch von Nebukadnezar geschah, führt die Trennung des Volkes Israel zum Auftauchen von Feinden, die es vernichten wollen. Haman war nur ein weiteres Glied in dieser Kette, wenn auch ein ziemlich bösartiges. [Rest des Beitrags lesen →]