Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Einheit'

Dutzende Gründe, sich zu verbinden

„Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Unglück ist Liebe und Einigkeit“, schreibt Rabbi Kalman Halevi Epstein in seinem Buch Maor VaShemesh. „Wenn es in Israel Liebe, Einigkeit und Freundschaft untereinander gibt, kann kein Unglück über sie kommen. …Selbst wenn sie Götzen anbeten, aber es Verbundenheit unter ihnen gibt und keine Trennung der Herzen, finden sie Frieden und Ruhe und keinen Satan oder Übeltäter, denn durch diese [Einheit] werden alle Flüche und Leiden aufgehoben.“

[Rest des Beitrags lesen →]

Ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken?

Frage: Bin ich ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken? Was ist meine Freiheit in Bezug auf Gedanken?

Antwort: Niemand ist ein Erzeuger von Gedanken. Gute und böse Gedanken kommen nur von oben.

Wir sind nur kleine Konsumenten am Ende der Kette, aber unsere Reaktion auf sie hängt davon ab, wie wir die bösen oder guten Signale, die wir empfangen, widerspiegeln. Dies ist unsere Aufgabe.

Frage: Können sich Gedanken gegenseitig überschneiden, verstärken oder unterbrechen?

Antwort: Ja, wenn sie nicht um der Einheit willen sind. Aber wenn es Gedanken für die Einheit sind, werden sie im Zentrum der Gruppe verschluckt und die Gruppe kann wachsen.

[246636]

Aus KabTV’s „Grundlagen der Kabbala“ 2/3/19

 

Covid hat eine Botschaft für Israel und eine für die Welt

Mehr als ein Jahr nach seinem Ausbruch hat die Welt immer noch mit Covid-19 zu kämpfen. Mehr als drei Millionen Menschen sind am Virus gestorben, und in einigen Ländern breitet sich die Pandemie immer noch aus, trotzdem, das mindestens sechs Unternehmen die Impfstoffe herstellen. Gleichzeitig hat Israel das Tragen von Masken im Freien aufgehoben, seine Schulen und Unterhaltungseinrichtungen komplett wieder geöffnet, und die Covid-Zahlen sinken. Mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung, die geimpft ist, scheint Israel das Virus überwunden zu haben.

[Rest des Beitrags lesen →]

Neue Wahrnehmung – kollektives Bewusstsein

Die kollektive Wahrnehmung bringt einen Menschen auf eine andere Stufe. Sie besagt, dass man sich von sich selbst lösen und in das Kollektiv eintreten muss. Man muss alles, was im Kollektiv existiert als das Eigene hinnehmen. Versuche zu denken, zu handeln, Probleme zu lösen, die auf den Meinungen, den Wünschen und Zielen eines anderen basieren.

Versetzen Sie sich in dieses Bild und sehen Sie nach einer Weile, ob Sie zu sich selbst zurückkehren können, und wie weit Sie sich verändert haben.

Deshalb wird in der Kabbala der sogenannte „Zehner“ praktiziert. Hier verbinden sich zehn Menschen miteinander, um eine gemeinsame Basis für das Verlangen, das Ziel, den Gedanken zu organisieren, um eine Einheit zu werden.

Dazu muss sich jeder vor allen anderen annullieren und dann werden sie durch die gemeinsame Arbeit ein Ganzes werden. Das ist nicht einfach, das erfordert Zeit.

Es ist interessant zu beobachten, wie sie anfangen zu denken, zu überlegen und Fragen zu lösen. Jeder hat eine ganz andere Fähigkeit die Welt zur gleichen Zeit zu sehen, als die anderen. Es gibt aber auch eine integrale Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Man kann eine Übung unter folgenden Bedingungen machen:

Man kann sich verbinden und dabei sehen, welcher Unterschied zwischen persönlicher und integraler Wahrnehmung besteht. Dies ist genau das, was die Kabbala praktiziert.

Sie empfiehlt, auf diese Weise zu interagieren, um nach und nach zu verstehen, was in unserem Bewusstsein existiert, wie es funktioniert, wie wir es auch anders betrachten können – nicht aus sich selbst heraus.

Aus der Fernsehsendung „Gemeinsam zur  Hauptsache“, 02.09.2018

[279500]

Churchill und die Juden – Eine Frage des Schicksals

Vor hundert Jahren, um genau zu sein am 24. März 1921, kam ein wichtiger Besucher nach Palästina, um aus erster Hand den Fortschritt der zionistischen Bestrebungen zu sehen, „eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ zu errichten, wie es in der Balfour-Deklaration von 1917 heißt. Dieser Mann war Winston Spencer Churchill, zu dieser Zeit Großbritanniens Staatssekretär für die Kolonien und während des Zweiten Weltkriegs sein berühmter Premierminister. Die Konferenz von San Remo 1920 gab Großbritannien das Mandat für die Verwaltung Palästinas, und Churchill, ein begeisterter Anhänger des Zionismus, kam, um zu sehen, wie sich seine Vision entfaltete.

[Rest des Beitrags lesen →]

Holocaust-Gedenken – Blick in die Zukunft

Der Holocaust hat mich von klein auf stark geprägt. Ich wurde in Weißrussland geboren, an dem selben Ort, an dem die Nazis schreckliche Gräueltaten an den Juden verübt haben. Und gerade in Witebsk, der Stadt meiner Kindheit, gab es ein Ghetto und ein Vernichtungslager, in dem viele meiner Verwandten umgebracht wurden. Diese Geschehnisse blieben in meiner Familie immer präsent – ich hörte von ihnen, als ich klein war. Ich wurde von jenen auf- und erzogen, die gerettet worden waren und die die Geschichten der Umgekommenen erzählen konnten. So hat die Shoah in mir eine unvergängliche Prägung hinterlassen, da sie ein integraler Bestandteil meiner Erziehung war.

[Rest des Beitrags lesen →]

Die (innere) Distanz auslöschen

Während sich Juden auf der ganzen Welt auf das Passahfest vorbereiten, mit dem der Auszug der alten Israeliten aus der Versklavung in Ägypten gefeiert wird, scheint es, als ob die ganze Welt so etwas wie ein „globales Ägypten“ erlebt. Wenn Covid uns auch nicht gerade versklavt hat, so hat es uns doch sicher gefesselt. Aber noch wichtiger ist, dass der Weg, Covid zu entkommen, derselbe Weg ist, auf dem die Hebräer Ägypten entkommen sind.

Nachdem Joseph, der sowohl der Anführer der Hebräer als auch der Vizekönig des Pharaos war, in Ägypten gestorben war, verschlechterte sich der Zustand der Juden kontinuierlich. Sie wurden zerstreut und zersplittert und wollten sich mit den Ägyptern vermischen. „Lasst uns sein wie die Ägypter“, sagten sie (Midrasch Rabbah, Schemot). Die Ägypter wiederum, die bis dahin sehr angetan von den Hebräern waren, wurden ihnen gegenüber zunehmend feindselig. Der Midrasch erzählt uns weiter davon: „Wegen [ihrer Zerstreuung] verwandelte der Herr die Liebe, die die Ägypter ihnen entgegenbrachten, in Hass.“

[Rest des Beitrags lesen →]

Das Purimfest: Die Entstehung einer erneuerten Welt

Jeder neue Zustand wird nur unter der Bedingung geboren, dass sich der vorherige Zustand vollständig erschöpft. Der Feiertag Purim symbolisiert den Wendepunkt, in dem sich die Welt durch die Pandemie befindet. Daher hat das Fest eine besondere Bedeutung, nicht nur für das jüdische Volk, sondern für die gesamte Menschheit.

Die in der Purim-Geschichte beschriebenen Ereignisse sind Hinweise auf die Korrekturen, die die Welt durchlaufen muss. Der globale Virusausbruch hat eine tiefe Veränderung auf allen Ebenen unseres Lebens bewirk. Er macht deutlich, wie sehr wir voneinander abhängig sind und wie dringend notwendig es ist, unsere egoistische Einstellung zu ändern und uns anderen gegenüber rücksichtsvoller zu verhalten, d.h. einen Wechsel von unserer egoistischen Einstellung zu einer altruistischeren Haltung. Das wird uns helfen, die Lücken zwischen uns zu schließen und ein positives gemeinsames Feld freizusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, kann das Volk Israel eine zentrale Rolle spielen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Leben in der Fake-News-Ära 

Wenn Sie die Nachrichten anschauen oder Social-Media-Posts lesen, ist es klar, dass Informationen nicht das sind, was sie zu kommunizieren versuchen. Was sie zu vermitteln versuchen, ist ihre Agenda, und diese brauche ich nicht. Seit vielen Monaten, seit die Präsidentschaftswahlen in Amerika zu dem wurden, was sie geworden sind, habe ich aufgehört, die Nachrichten zu sehen. Ich informiere mich über das, was in der Welt vor sich geht, und ich begnüge mich mit dem Wenigen, das ich erfahre; der Rest ist einfach nicht vertrauenswürdig.

[Rest des Beitrags lesen →]

Wie wir den Drogenmißbrauch stoppen können.

Vor fast fünfzig Jahren erklärte der damalige Präsident Richard Nixon, dass Drogenmissbrauch der „Staatsfeind Nummer eins“ sei. Ein halbes Jahrhundert später können wir sagen, dass der Krieg gegen die Drogen nicht zu gewinnen ist. Drogen sind fast überall legal, in manchen Ländern sind sogar harte Drogen gesetzlich erlaubt. Was einst undenkbar war, ist heute eine Selbstverständlichkeit.

Dies ist keine Überraschung, denn die Legalisierung von Drogen, einschließlich harter Drogen ist seit mehreren Jahrzehnten ein kontinuierlicher Prozess. Es war die einzige Lösung, welche den Behörden gegen die wachsende Frustration der Menschen über die Sinnlosigkeit ihres Lebens einfiel.

[Rest des Beitrags lesen →]