Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Einheit'

Offener Brief an den Internationalen Strafgerichtshof

An den Internationalen Strafgerichtshof (ICC)

Betrifft: Die Ankündigung des Gerichtshofs, eine formelle Untersuchung gegen Israel wegen angeblicher „Kriegsverbrechen“ während der Militäroperation der israelischen Verteidigungsstreitkräfte im Jahr 2014 „Operation starker Fels” einzuleiten.

Die Anklägerin des ICC, Fatou Bensouda, gab kürzlich bekannt, dass „Der Entscheidung, eine Untersuchung einzuleiten, eine sorgfältigen Voruntersuchung vorausgegangen sei. „Vor allem aber versicherte sie, dass“ auch hier derselbe
prinzipientreue, unparteiische Ansatz verfolgt wird, der in allen Situationen, für die der ICC zuständig ist, angewendet wird“, und dass die Ermittlungen „unabhängig, unparteiisch und objektiv durchgeführt werden – ohne Furcht oder Begünstigung. „Gleichzeitig räumte der Gerichtshof ein: „Der ICC ist kein Allheilmittel, sondern versucht nur, … die Rechenschaftspflicht zu fördern … in dem Bemühen, [Kriegs-]Verbrechen zu verhindern.“

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Wie die Pandemie religiösen Glauben gestärkt hat

Wenn man sich nicht mit einer düsteren Realität abfinden kann, ist der Blick zum Himmel eine instinktive Reaktion. In den USA hat die COVID-19-Pandemie seit dem Ausbruch des Virus innerhalb eines Jahres eine halbe Million Menschenleben gefordert. Eine aktuelle Umfrage des Pew Forschungszentrum zeigt, dass Menschen aus wirtschaftlich entwickelten Ländern meinen, der Ausbruch von COVID-19 habe ihren religiösen Glauben gestärkt – insbesondere in den USA, wo fast drei von zehn amerikanischen Erwachsenen sagen, die Coronavirus-Plage habe ihren Glauben gestärkt.

Die Weiterentwicklung der Gesellschaft hat uns von der Natur distanziert; daher sind wir uns ihrer Führung nicht bewusst und fühlen uns ihr gegenüber umso wehrloser. So stehen wir trotz unserer enormen technologischen Fähigkeiten hilflos vor globalen Epidemien, dem Klimawandel und anderen Krisen. Wir wissen nicht, wohin wir fliehen, wie wir damit fertig werden sollen und sehen sicherlich keine rosige Zukunft am Horizont.

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Frauen können die Welt richten

Ob unser globales Haus steht oder in völliger Zerstörung auseinanderfällt, hängt von den Frauen ab. Die weibliche Kraft ist eine einigende Macht und eine Führungsrolle hat, die in diesen kritischen Zeiten so nötig ist, während die Welt langsam versucht, nach einer langen Zeit der COVID-19-Pandemie wieder auf die Beine zu kommen. Frauen waren im Epizentrum der Pandemie, nicht nur in den vordersten Reihen der Gesundheitsdienste, aber auch besonders hart vom Verlust der Arbeitsplätze betroffen. Doch dies könnte die Chance für einen Neuanfang sein, um eine ausgewogenere Gesellschaft zu gestalten.

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Ist die Natur empfindungsfähig?

Menschen, die auf religiöse Weise an Gott glauben, schreiben Ihm Gefühle und Gedanken zu und kommunizieren mit Ihm so, wie man es mit jedem mächtigen Individuum tut, das unser Schicksal bestimmt: Wir streben danach, Ihm zu gefallen, und suchen im Gegenzug seine Gunst. Wie aber steht es mit der Natur? Ist sie empfindungsfähig? Sollten wir ihr gefallen? Und falls ja, dann wie?

Die Weisheit der Kabbala unterscheidet nicht zwischen Natur und Gott. Im Essay „Der Frieden“ erläuterte der große Kabbalist des 20. Jahrhunderts, Baal HaSulam, dass Natur und Gott gleichbedeutend sind. Wenn wir also von der Natur sprechen, dann reden wir eigentlich von Gott, und wenn wir von Gott sprechen, dann beziehen wir uns sozusagen auf die Natur.

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Die einstige Spaltung ist heute gefährlicher denn je

Wenn Jugendliche erwachsen werden, kann man das sehr gut erkennen: Die Veränderung in ihrem Verhalten – wenn sie, anstatt anderen die Schuld für ihr Unglück zu geben, sich selbst nüchtern untersuchen, herausfinden, was sie falsch gemacht haben, und daran arbeiten, es zu verbessern, damit es nicht wieder passiert. Auch unsere Nation hat eine Geisteshaltung, und dieses Verhalten bestimmt unser Schicksal. Wenn wir über die nötige Reife verfügen und uns nüchtern prüfen, werden wir Erfolg haben. Sobald wir uns jedoch in die Opferrolle hineinbegeben, werden wir zu Opfern.

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Der erste Schritt ist der Wichtigste

Nach dem wir begonnen haben, die spirituelle Leiter hinaufzusteigen, ist der Aufstieg zur ersten spirituellen Stufe, der schwierigste Schritt. Der erste Kontakt mit dem Spirituellen ist das wichtigste Ereignis, er bedeutet die Bekanntschaft mit der Gegenwelt, mit entgegengesetzten Einstellungen, Werten, Eigenschaften und Gesetzen.

Vorher stellen wir uns alles nur in unserem Egoismus vor und phantasieren uns das Spirituelle herbei. Tatsächlich hat die spirituelle Welt neue, für uns unbekannte Eigenschaften, andere Werte. Wenn wir es zu verstehen beginnen, werden wir davon überzeugt, wie entgegengesetzt es zu dem ist, was wir uns vorgestellt haben. Wie es heißt: „Ich habe eine verkehrte Welt gesehen“.

Wenn sich diese trügerischen Wahrnehmungen auflösen, beginnen wir von Tag zu Tag zu spüren, auf welche Handlungen wir uns konzentrieren müssen, um von einer, zur nächsten Spitze zu klettern.

Wir wissen nicht, was die spirituelle Welt ist. Nur im ersten Moment, wenn wir es schaffen, uns in dem anfänglichen minimalen Maß zu verbinden, erreichen wir ein spirituelles Gefühl, d.h. wir spüren die Verbindung zwischen uns, die „Embrio“ genannt wird, dann erfolgen die nächsten Schritte: „Nähren“, „Heranwachsen“.

Die ganze Arbeit besteht darin, sich zu einer Gruppe verbinden- zu einem Wunsch, der sich aus vielen Verlangen zusammensetzt und auf die Einheit, auf das Geben abzielt. Die Hauptsache ist, dass das Geben an den Schöpfer für uns wichtiger wird als alles andere.

Aus dem Unterricht „ Der erste spirituelle Schritt“, 22.01.2021

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Der Teufelskreis von Erfolg und Hass

Wir Juden waren immer erfolgreich, weit über unseren Anteil an der Weltbevölkerung hinaus. Das gilt auch für Israel, den jüdischen Staat. Wir sind weltweit führend in der Technologie, in der Medizin, in der Entwicklung und Herstellung von Waffen und hochentwickelten Waffensystemen, und wir sind sogar in der Landwirtschaft und der Wasseraufbereitung führend.

In Übersee sind jüdische Menschen an der Spitze der amerikanischen Finanzindustrie, und nicht nur in Amerika. Viele berühmte Schauspieler und Komiker sind jüdisch, wir glänzen in der Politik, im Recht, und wenn Sie sich die Liste der Nobelpreisträger über die Jahre hinweg ansehen, werden Sie dort eine erstaunliche Anzahl von Juden finden.

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Die Wurzel Israels wird Israel keinen Frieden geben

Prof. Ran Blitzer, Leiter des israelischen Expertenkabinetts zur Bekämpfung von Covid-19, hat erklärt, dass die Schließungen nicht mehr funktionieren. Die Impfstoffe seien zwar wirksam, aber es gebe immer noch hohe Infektionsraten. Neben dem Kampf mit dem Virus befindet sich Israel in einem weiteren heftigen Wahlkampf, der viele der Covid bezogenen Entscheidungen politisch motiviert macht, auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung. Das allgemeine Gefühl unter vielen Israelis ist, dass es Orientierungslosigkeit wegen des politischen Chaos gibt, in dem sich die Politiker gegenseitig bekämpfen, anstatt das Virus zu bekämpfen.

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Die einzig klare Erkenntnis aus der ersten außenpolitischen Rede von Präsident Biden

Die erste außenpolitische Rede von US-Präsident Joe Biden hatte eine klare Botschaft für Israel. Sie lag nicht in dem, was er sagte, sondern in dem, was er nicht sagte. Er hat Israel nicht erwähnt. Noch interessanter ist, dass bei der Nennung von Amerikas engsten Freunden und Bidens Ziel, „die Gewohnheiten der Zusammenarbeit zu reformieren und die Muskeln der demokratischen Allianzen wieder aufzubauen“, Israel nirgends zu finden war. Laut Biden sind „Amerikas Allianzen unser größtes Kapital, und mit Diplomatie zu führen bedeutet, wieder Schulter an Schulter mit unseren Verbündeten und Schlüsselpartnern zu stehen.“ Aber wenn Israel nicht unter Amerikas Verbündeten erwähnt wird, bedeutet das, dass wir in den Augen dieser Regierung kein großer Aktivposten für Amerika sind, und sie wird nicht „Schulter an Schulter“ mit uns stehen.

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Am Rande der Verzweiflung

Nach und nach macht sich die Erkenntnis breit: Nichts scheint die Lage zu verbessern: weder das neue Jahr, noch die neue Regierung, noch die Impfstoffe. Das Leben auf der Überholspur funktioniert einfach nicht mehr. Es hat im letzten Jahr nicht funktioniert, und es sieht nicht danach aus, als würde sich was in absehbarer Zeit ändern. Und je mehr wir das erkennen, desto verzweifelter werden wir.

Es gibt einen wichtigen Grund, warum es den Anschein hat, als ginge der Welt langsam der Kraftstoff aus. Seit Anbeginn der Menschheit ist unser Treibstoff stets die Jagd nach dem nächsten Vergnügen, dem nächsten Gewinn oder dem nächsten persönlichen Vorteil gegenüber anderen. Der Treibstoff kurbelte das Ego an, und wo das Ego keinen Nutzen sah, hatten wir keine Antriebskraft mehr, um zu arbeiten.

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