Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wer sucht die Freunde aus?

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Mensch die äußere Form der Gruppe, wie er sie sieht, nicht akzeptieren kann, wird er eine solche Haltung aufbauen können, bei der die Gruppe ihn aufsteigen lässt?

Meine Antwort: Es ist falsch, zu glauben, dass ich nicht von der Gruppe die Erweckung verlangen kann, weil sie mir als unkorrigiert vorkommt. Die Rede ist von unterschiedlichen Ebenen der Schöpfung.

Meinem Egoismus können die Freunde als Verbrecher vorkommen, die sich nicht verbinden wollen und allem gegenüber gleichgültig sind.

Doch andererseits, warum sind sie hier? Denn der Schöpfer ist derjenige, der sie von oben hält, selbst wenn sie selbst zu gar nichts fähig sind. Er hat sie ausgesucht und in die Gruppe geführt. Er weiß, dass sie so weit sind. In Seinen Augen sind sie des Vorankommens würdig.

Und wenn der Schöpfer genau sie vorgezogen hat, dann muss ich das akzeptieren. Ich schätze die Freunde dafür, dass sie vom Schöpfer ausgesucht wurden, und nicht für ihre persönlichen Eigenschaften.

Wie wertvoll können sie für mich werden? Genauso wie meine eigenen Kinder. Den Kindern gegenüber verspüre ich eine natürliche, „tierische“ Liebe, ohne jeglichen Bezug zu ihren Tugenden. Das Gleiche ist mit den Freunden: Wenn der Schöpfer sie schon ausgesucht hat, dann kann ich eine solche Haltung ihnen gegenüber aufbauen.

Und dann kommt der nächste Schritt. Die Gruppe wird stärker, ich beginne, den Freunden Bedeutung beizumessen – und dann können wir zusammen, in Bürgschaft, an der gemeinsamen Erkenntnis unserer gegenseitigen Wichtigkeit arbeiten.

Jetzt verstehe ich: die Freunde üben Einfluss auf mich aus, und deswegen sind sie hundertprozentig wichtig für mein spirituelles Schicksal. Ich messe ihnen die höchste Wichtigkeit bei, wie einem Richter, der mich zu lebenslanger Haft verurteilen kann.

Ich verachte und verfluche die Freunde nicht mehr. Vielleicht sind sie unansehnlich in meinen Augen, aber wichtig – das ist bereits eine vollkommen andere Haltung.

Denn ich habe keine andere Wahl. Der Schöpfer hat die Gruppe vor mich gestellt. Wenn ich mich mit ihr arrangiere, wird sich mir die höhere Welt eröffnen, und wenn nicht, erwartet mich die lebenslange Haft in dieser Welt.

Nun entscheide dich, welche Haltung du gegenüber dem Richter einnimmst. Es kann sein, dass sich unter der Richterrobe der größte Mafioso verbirgt, der gegen dich eingestellt ist. Doch soll man die Hände etwa in den Schoss sinken lassen?

Indem ich im Glauben über dem Verstand gehe, muss ich meine Freunde, die vom Schöpfer ausgesucht wurden, rechtfertigen. Außerdem, wer weiß, vielleicht sind sie gar nicht so, wie sie sich meinem Egoismus präsentieren?

Wenn ich Anstrengungen unternehme und bereit bin, mich selbstlos in die Gruppe einzuordnen, dann spüre ich, dass ich ein besonderes Kli erlange, das mich nach der Bürgschaft verlangen lässt.

Und nun, indem ich mich mit einer Forderung an die Freunde richte, sehe ich plötzlich, dass ich mich im Grunde genommen an die eigenen Verlangen richte, die mir als fremd vorgekommen sind. Meine gesamte Arbeit wird sich ins Innere verlagern, bis wir mit den Freunden zu einem Ganzen geworden sind.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 13.10.2010

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Wo ist sie, die Freiheit?

Bevor du der Gruppe beigetreten bist, hast du die freie Wahl – ihr beizutreten. Nachdem du ihr beigetreten bist, hast du nur eine Wahl – die Verbindung mit der Gruppe zu verstärken.

Du musst selbst entscheiden, dass das deine freie Wahl ist, und du musst es immer wieder tun – darin besteht deine Freiheit!

Das heißt, die Freiheit besteht nicht darin, das zu tun, wonach mir ist, sondern darin, fortwährend meine Anstrengungen in diese Verbindung zu investieren. In allem anderen sind wir unfrei, es wird automatisch realisiert.

Das ist ein sehr wichtiges Prinzip. Mein ganzes Leben lang bin ich absolut unfrei, ich bin eine vollkommene Marionette.

Die Freiheit des Willens besteht nur in einem: nachdem der Schöpfer mich zu der Gruppe geführt und mir den Funken im Herzen geschenkt hat, bin ich nur in einem frei – mich in die Gruppe einzuordnen, mich an ihr, so gut es geht, festzuklammern und festzubeißen.

Nachdem du dich an der Gruppe auf eine richtige Art und Weise festgeklammert hast, hängst du bereits von ihr, vom Einfluss der Umgebung ab, und darin bist du unfrei.

Worin bist du dann frei? Nur darin, wie viel du von dir in die Stärkung der Verbindung mit der Umgebung gegen deinen Egoismus steckst. Und dadurch verstärkst du deine Abhängigkeit von der Umgebung und ihren Einfluss auf dich. Es gibt keine andere Freiheit!

Gerade hier ist die Bürgschaft enthalten, und wir müssen ständig immer mehr Prinzipien dazu nehmen: die Liebe zu Freunden, die Nächstenliebe, deren Rechtfertigung durch den Glauben über dem Verstand – alles innerhalb dieser Freiheit des Willens, dieser Herangehensweise, durch die ich die Umsetzung des Ziels erreiche.

Und das ganze restliche Leben läuft nach dem vorbestimmten Drehbuch, du kannst sogar zu einer Wahrsagerin gehen, und dir deine Zukunft von ihr vorhersagen lassen. Man kann alles im Voraus vorhersagen, außer dem, was deine freie Wahl betrifft. In allem anderen agiert das „blinde“ Schicksal.

Es ist verboten, die Zukunft vorherzusagen, damit der Mensch nicht glaubt, dass er im normalen Leben über die Freiheit des Willens verfügt.

Doch wenn du weißt, dass die Freiheit der Handlungen nicht existiert, eröffnet sich dir die Zukunft… außer jener Zukunft, die deine Freiheit der Wahl betrifft – denn das hängt bereits von dir ab und deswegen enthüllt es sich dir nicht…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 12.10.2010

 

Die Erziehung durch die Wahrheit

Die Erziehung des Kindes bedeutet seine Einführung sowohl in unsere, als auch in die spirituelle Welt.

In dem kurzen Zeitraum, hauptsächlich im Alter von 9 bis 13 Jahren, soll es sich in allem zurecht finden.

Im Alter von 12-13 Jahren hört die Erziehung auf, weil die Kinder nicht mehr auf uns hören möchten, sie handeln und begreifen selbst, wollen von uns nichts mehr bekommen.

Deshalb sollen wir ihnen die Wahrheit darüber erklären, was in der Welt geschieht.

Wenn wir sie mit der Lüge vergiften, dann geht dieses Gift nicht mehr aus dem Bewusstsein heraus, verzerrt die Weltwahrnehmung und reißt die Kinder von der Realität ab, bildet eine Illusion.

Natürlich bedeutet es nicht, dass man in der Erziehung keine Analogien oder Allegorien vorführen darf, ihre Form und Rahmen sollen jedoch deutlich bestimmt werden.

Eine Sache ist es, wenn das Kind versteht, dass man gerade metaphorisch spricht, und eine ganz andere Sache ist es, wenn es denkt, dass im Wald nur die sprechenden Tiere leben, die es auf den Bildern gesehen hat.

Alles hängt von unserer Vorgabe ab: Im ersten Fall lernt das Kind die reale Welt kennen, und im zweiten Fall werden die falschen Gestalten in sein Bewusstsein und sein Gedächtnis imprägniert.

Außerdem muss man sich daran erinnern, dass alle Märchen in vieler Hinsicht dem altertümlichen Glauben und den Mythologien entspringen, als jedem Objekt die Seele, die höhere Kraft und der besondere Einfluss auf den Menschen verliehen wurden.

Aus dem Gespräch über die Erziehung, 29.09.2010

Kabbala Akademie

Die Wahl als Mensch geboren zu werden

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst„ – dieser Satz bestimmt das ganze Prinzip der Verbindung zwischen dem Willen und dem Licht, die Korrektur der gemeinsamen Seele.
Damit die Schöpfung dem Schöpfer gleich werden kann, muss Er die Schöpfung erstmal zerbrechen und zum Zustand des Hasses bringen, zu einem dem Schöpfer entgegengesetzten Zustand. Diesen entgegengesetzen Zustand kann man nur erreichen, wenn die Schöpfung Ihm gleich erschaffen wird, um dann diesen Zustand umzukehren, damit aus einer vollkommenen Form eine unvollkommene entsteht.
Dadurch bekommt die Schöpfung die Möglichkeit selbstständig aus ihrem unvollkommenen Zustand, die Gleichheit mit dem Schöpfer zu erreichen, indem sie (die Schöpfung) Seine und ihre eigenen Eigenschaften, die Frage was es heisst vollkommen zu sein und wie man diese Vollkommenheit erreicht, klären kann.
Die Schöpfung ist auf der Suche nach der Lösung – so erreicht sie den Zustand des Schöpfers. Während des Prozesses erlangt sie die Freiheit der Wahl, indem sie die Ähnlichkeit als den einzig vollkommenen Zustand wählt.
Es ist unmöglich zu verstehen wie man von seiner Natur befreit werden kann, aber unter dem Einfluss des Lichtes, das unserer Natur entgegengesetzt ist, entsteht in unserem Willen eine neutrale Region, die es sogar im Schöpfer selbst nicht gibt!
Und genau das, was sich darin entwickeln wird, wird sich Schöpfung nennen. Wir selber bauen die Schöpfung, den Menschen – „Adam“, was dem Schöpfer „gleich“ bedeutet.

Die Wunderbrücke zum Sohar

Natürlich ist dieses Buch in einer solchen Form nicht für uns geeignet, denn wir befinden uns am Ende des letzten Exils, völlig von der spirituellen Welt getrennt, wir wissen nicht, wie wir dieses Buch öffnen und damit an uns arbeiten sollen.
Deshalb erschafft Baal haSulam für uns eine „Leiter“ (Sulam), die wir bis zur Höhe vom Buch Sohar hochsteigen können. Diese Leiter ist so aufgebaut, dass es zu jedem Auszug aus dem Text des Sohar einen Kommentar gibt.
Und es ist unwichtig, wie viel wir davon verstehen! Wir verstehen weder den Kommentar noch das Buch selbst. Doch der Kommentar baut eine Beziehung zwischen mir und dem Originaltext des Sohar auf.
Und das geschieht auf jeder Stufe. Indem wir diese Stufen hochgehen, treten wir durch den Sulam-Kommentar in das Buch Sohar ein. Ohne diesen Kommentar ist es unmöglich, sich dem Buch Sohar anzuschließen.
Der Sulam-Kommentar ist nicht für das Verständnis, sondern für unsere innere Verbindung notwendig. Wenn ich, selbst ohne sowohl den Kommentar als auch das Buch Sohar zu verstehen, sie benutze, verbinde ich mich mit der Quelle, und der Sohar beginnt, Einfluss auf mich zu nehmen.
Sulam ist erst einmal dazu bestimmt, uns mit dem Licht, das zur Quelle zurückführt, zu verbinden. Wir haben sonst keine Möglichkeit, dieses Wundermittel zu nutzen.
Ich lese, und das Licht wirkt auf mich ein – durch das Lesen, das Studium, die Gruppe – und erweckt in mir neue Eigenschaften.
Dank dieser Eigenschaften stelle ich wirklich den Kontakt mit dem Buch Sohar her – und ich fange an, wahrzunehmen, was dort geschieht, worum es dort geht. Erst dann kann die Rede vom Verständnis des Sohar sein.

Aus dem Unterricht zu Ehren von Baal haSulam vom 16.09.2010

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Was ist die richtige „Verbreitung“

In dem Maße, in dem wir uns verbinden und an den gemeinsamen Handlungen (Kongressen, Abenden der Einheit, dem Kontakt im „Stimulator“-System) beteiligen werden, werden Wellen des höheren Lichtes, die uns allmählich ans Ufer der höheren Welt treiben, durch uns alle hindurchgehen.

Und dann werden wir feststellen, dass sehr viele Menschen auf gleicher Welle liegen und eine gemeinsame spirituelle Bewegung vollziehen!

Und weil die höhere Kraft gleichzeitig auf eine große Anzahl von verschiedenen Menschen einwirkt, beginnt die Stärke dieses spirituellen Verlangens und des ihm gegenüberliegenden höheren Lichtes, die sich in dieser Verbindung enthüllen, auf die gesamte Menschheit Einfluss zu nehmen – genau dieses Einwirken nennt sich auch Verbreitung der Kabbala!

Die Menschen werden anfangen, diese Erscheinung unterbewusst wahrzunehmen, dadurch, dass wir alle zu einer gemeinsamen Seele verbunden sind. Und selbst diejenigen, die weder etwas davon gesehen noch gehört haben, werden unweigerlich anfangen, sich auf der gleichen Welle zu bewegen und das Vorhandensein der spirituellen Bewegung in der Welt wahrzunehmen. Die Welt wird empfindlicher gegenüber der Einwirkung des Lichtes.

Auf diese Weise bringen wir die gesamte Welt mit den Wellen, die wir gemeinsam erzeugen, in Bewegung, lassen sie hoch- und runtersteigen – wir lassen die Funken des Gebens hoch- und den egoistischen Dreck ??? (ist das Wort richtig?) heruntersteigen. Immer mehr Funken des Gebens steigen hoch, und die Menschen beginnen Fragen über den Sinn ihres Lebens zu stellen. Auf diese Weise beschleunigen wir den Korrekturprozess.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 19.08.2010

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Wegweiser durch das Buch Sohar. Über dieses Buch.

Auszüge aus meinem zukünftigen Buch „Wegweiser durch das Buch Sohar“.

Das Buch Sohar ist die Krone der Wissenschaft der Kabbala. Nicht zufällig nimmt es eine besondere Stellung unter den Schätzen des Welterbes der Menschheit ein.

Und nicht durch eine simple Fügung des Zufalls ruft es Respekt und Ehrfurcht hervor.

Dieses Buch enthält eine große Gabe, die von uns direkt vom Schöpfer empfangen wird – eine besondere, wundersame Kraft, die in der Lage ist uns alle zur Güte, Ewigkeit und Vollkommenheit zu bringen.

Genau aus diesem Grund wird dieses Buch heute, als die ganze Menschheit am Wendepunkt ihrer Entwicklung steht, enthüllt.

Kein anderes Buch – auch keins der kabbalistischen Bücher, die dazu bestimmt sind, uns in die höhere Welt aufsteigen zu lassen – kann sich in der Wirkungskraft mit dem Buch Sohar vergleichen.

Es begeistert, reißt mit, zieht dermaßen an, dass man immer wieder zurückkehren und sich unter seinen Einfluss stellen möchte.

Für denjenigen Leser, der sich bereits in das Buch vertieft hat, wird es zu einer Energie-, Kraft- und Lebensquelle.

Dieses Buch enthüllt die Geheimnisse der höheren und unserer Welt, welche von der Wissenschaft bis heute noch nicht enthüllt werden konnten.

Mit Hilfe des Buches Sohar können wir begreifen, was mit uns geschieht, ein neues Leben für uns enthüllen, uns mit der Quelle der Güte und der vollkommenen Erfüllung verbinden.

* * *

Das Ziel dieses Buches ist, den Leser auf das Studium des Buches Sohar vorzubereiten. „Wegweiser durch das Buch Sohar“ ist als Begleiter durch den Sohar für das Selbststudium bestimmt und erfordert keine vorherigen Kenntnisse.

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Wovon hängt die Zukunft der Welt ab

Allmählich beginnen die Menschen zu verstehen, wie zerstörerisch der Einfluss der Massenmedien oder der Umgebung sein kann.

Gerade dieser Einfluss bestimmt alles – und nicht das Geld, die wirtschaftliche Situation oder unsere Pläne über die zukünftige Menschheit.

Sowohl diese Generation, als auch die zukünftige unterliegt dem Einfluss der Umgebung, die unser ganzes Leben bestimmt.

Wir hoffen, dass die Menschheit dies bald verstehen, und den schädlichen Einfluss einschränken wird, um ihre Ausrichtung in die richtige Richtung zu lenken. Die Aufgabe der Kabbala besteht darin, der Menschheit zu helfen, diese Veränderung deutlicher zu sehen.

Die Welt beginnt schon allmählich, sowohl sich, als auch alle um sie aufgebauten Systeme kritisch zu betrachten, die global und einflussnehmend auf alle Lebensbereiche geworden sind.

Und weil sich dieses System in ein solch allumfassendes und einflussreiches verwandelt hat, erweckt es eine große Besorgnis, und die Menschheit wird verpflichtet sein, darüber nachzudenken.

Es wird nicht mehr möglich sein, über alles zu berichten, worüber man in den Massenmedien berichten möchte. Diese Kraft soll sich in den Händen der weisen Menschen, der Kabbalisten befinden.

Es ist unmöglich, die Kontrolle über die Massenmedien mit der Macht der Diktatur festzuhalten. Die Entwicklung der Menschheit führt dazu, dass sie alle Beschränkungen und Hindernisse zerschlägt.

Aber andererseits beobachten wir eine Tendenz, die uns dazu verpflichtet, die Informationsverbreitung einzuschränken, anderenfalls werden wir nur durch Leiden lernen.

Es findet der ewige Kampf zwischen der rechten und der linken Linie statt, jede möchte beweisen, dass sie besser als die andere ist.

Aber sie beide sind schlecht und falsch – es ist unbedingt die mittlere Linie notwendig, die über die beiden herrschen wird, anstatt diese zu vereinigen.

Es ist nicht ihre Vereinigung, die benötigt wird, sondern der Kompromiss zwischen ihnen, wie eine zentristische Partei, die einflussreicher als „die linke Partei“, oder „die rechte Partei“ ist.

Es ist der Zugang, der höher als alle egoistischen Zugangsweisen ist – eine altruistische Absicht des Gebens. Sie kann alle vereinigen und harmonisieren.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 28.06.2010

Die anziehende Kraft des Lichtes

Das umgebende Licht beeinflusst den Menschen nur im Maße des spirituellen Wunsches, den er von der kabbalistischen Gruppe erhält.

Sie ist seine Umwelt, die sich auf seinem Niveau befindet, und er nimmt daraus alles auf, wie der Samen, der in die Erde gepflanzt wird.

Das Korn an sich ist tot. Nur in der Erde beginnt es zu leben, also auf Kosten der Umwelt.

Ohne seine Umwelt ist das Korn nicht lebendig, es ist nur das Informationsgen. Aber wenn es dank der Umwelt auflebt, beginnen die Sonne und alle übrigen Kräfte der Natur ihren Einfluss.

Das Korn muss die Verbindung mit der Umwelt haben, damit die allgemeine höhere Kraft darauf einwirken kann.

Genauso auch der Mensch! Derjenige, der sich nicht in die richtige Umgebung einbringt, wie das Korn, das in den Boden gepflanzt ist, hat den geistigen Aufstieg nicht zu erwarten. Das soll jedem klar sein.

Nur in jenem Maß, in dem der Mensch von der Umgebung aufnehmen kann, bekommt er die Sonne und den Sauerstoff, die beginnen, „den Baum“ aus ihm zu züchten.

Folglich wird diese Kraft sogar von denjenigen empfunden, die nicht fähig sind, sie offenbar mit den materiellen Augen zu sehen.

Und da wir uns alle gemeinsam im einheitlichen, allgemeinen, System befinden, werden sie fühlen, dass in unserem Inneren die echte und offenbar deutliche geistige Ladung existiert – das Licht innerhalb des Gefäßes.

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Karl Marx über den Einfluss der Umgebung

K. Marx: „Unsere Bedürfnisse und Genüsse entspringen aus der Gesellschaft; wir messen sie daher an ihr; wir messen sie nicht an den Gegenständen ihrer Befriedigung. Weil sie gesellschaftlicher Natur sind, sind sie relativer Natur“.
(K. Marx. Lohnarbeit und Kapital, 1849)

Kommentar: Unterschied in den Methoden, eine vollkommene Gesellschaft nach Marx und nach Kabbala zu erreichen:
Kabbala sagt, dass die Veränderung der menschlichen Natur durch die Tora, d.h. das Licht der Korrektur, erreicht wird. Marx sagt, dass die Veränderung der menschlichen Natur durch den Einfluss der Umgebung, der gesellschaftlichen Beziehungen möglich ist.

Doch es ist wahrscheinlich, dass Marx sich darüber im Klaren war, dass er nur die erste Stufe der Korrektur, sprich die Verbindung, beschreibt. Und später, bei dem Versuch sich zu verbinden, werden die Menschen begreifen, dass sie nicht in der Lage sind, ihre Natur zu besiegen, und dann werden sie die Möglichkeit enthüllen, das höhere Licht für die Verbindung zu benutzen (Siehe, was Baal haSulam im der Zeitung „Ha Uma“, in dem Artikel „Kritik am Marxismus“ darüber geschrieben hat).

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