Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Eigenschaften'

Was ist die Seele?

Eine Frage, die ich erhielt: Sie behaupten, dass unsere Seele die Beschaffenheit der Welt bedingt, was voraussetzt, dass wir viel Weisheit und Erfahrung besitzen. Andererseits sagen Sie, dass wir wie Tiere seien und dass nichts von uns übrig bleibt, wenn unser Körper stirbt. Was sagt das über unsere weise Seele aus, die ihre zukünftigen Inkarnationen verursacht?

Meine Antwort: Die Seele ist die Eigenschaft des Gebens. Wenn Sie diese Eigenschaft durch das Studium der Kabbala in diesem Leben erlangt haben, dann haben Sie eine Seele und fühlen Ihre ewige Existenz durch sie. Wenn Sie dies nicht erlangt haben, werden Sie zu dieser Welt zurückkehren müssen, um es zu tun.

 

Die alles verzehrende Krise!


In den Nachrichten (übersetzt aus MIGnews): „Fixierung auf die Krise“ – In letzter Zeit werden alle Ereignisse in Verbindung mit der Krise betrachtet. Es sieht so aus, als ob die Krise eine Basis unseres Lebens wird. In anderen Ländern, wie Russland, versuchen die Menschen, nicht viel über die Krise zu sprechen. Sicher fordert niemand, eine Zensur für krisenbezogene Inhalte einzuführen, doch es sieht so aus, als ob die gesamte Welt auf die Krise fixiert ist.

Nebenbei bemerkt, haben die Amerikaner eine sogenannte „Theorie des positiven Denkens“. Sie besagt, dass man ohne positive Gedanken nicht vorankommen und mit Sicherheit nicht aus der Krise herauskommen kann, egal ob persönlich, national oder global.

Mein Kommentar: Der Grund liegt nicht in der Krise selbst, sondern in dem Zustand der Menschheit, vollkommen miteinander verbunden zu sein. Daher wird sich unsere Situation weiter verschlechtern, bis wir unsere Verbindung untereinander, der Natur angleichen (d.h. gegenseitig und gütig). Außerdem ist es unmöglich, mit den Kräften unserer Welt den Egoismus in Altruismus umzuwandeln! Nur die Kraft, welche den Egoismus erschaffen hat, kann ihn verändern. Diese Kraft wird durch das Studium der Kabbala auf uns herangezogen, denn die Kabbala studiert die Eigenschaften dieser Kraft und wie man ihren Einfluss auf einen Menschen heranziehen kann.

Kabbala Akademie

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Blog-post: Wir sind miteinander verbunden wie Fische in einem Netz

Die zukünftige Generation mittels Kabbala verändern


In den Nachrichten (aus Biocompare): „100 Gründe, um unsere Denkweise über Genetik zu verändern“

Jahrelang wurden die Gene als die einzige und alleinige Möglichkeit angesehen, wie biologische Eigenschaften von Generation zu Generation weitergegeben werden können. Verstärkt finden Biologen heraus, dass nicht-genetische Variation, die während der Lebensspanne eines Organismus erworben wurde, bisweilen an die Nachkommen weitergegeben werden kann – ein Phänomen bekannt als epigenetische Vererbung … Die Hauptfrage ist, wie oft geschieht das? „Die Analyse dieser Daten zeigt, dass epigenetische Vererbung allgegenwärtig ist …,“ schreiben Eva Jablonka und Gal Raz, beide von der Universität in Tel-Aviv, Israel.

Mein Kommentar: Das ist genau, was die Kabbala erklärt: Unsere Umwelt beeinflusst unsere Gedanken und Verlangen, die wiederum unser Verhalten beeinflussen, und unser Verhalten beeinflusst die Gene der folgenden Generationen. Siehe Baal HaSulam’s „Die Freiheit“.

Es stellt sich heraus, dass unsere Gedanken und Verlangen unsere Nachkommen formen, und dass im Verlauf von vielen Jahrhunderten ein menschliches Wesen nicht nur das Resultat der ursprünglichen Gene ist, sondern auch der Lebensweise (der Gedanken und Verlangen), die seine Vorfahren für sich ausgewählt haben.

Die Biologie illustriert uns die Tatsachen, dass Kabbala keine theoretische Wissenschaft wie die Philosophie ist. Sie ist eine Methode, um uns und die Welt selektiv zu verändern.

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Die Gefahr und die Enttäuschung bei virtuellen Affären


In den Nachrichten (übersetzt aus The Times Online): „Hilfe, mein Freund benutzt Online-Sex-Chatrooms“ – … das Muster der Cybersex-Abhängigkeit – definiert nach Dr. Kimberly Young, einer anerkannten Expertin für Internet-Abhängigkeit – zeigt, dass Enthemmung, beschleunigte Intimität und hypersexuelles Online-Verhalten ziemlich genau Verstöße in der realen Welt prognostizieren. Ellen Helsper, eine Kollegin in der Forschung am Oxford Internet Institute der Universität von Oxford, sagt: „ Ehepaare machen keinen Unterschied zwischen Online- oder Offline-Seitensprüngen, denn die Gefühle und die Wahrnehmung vom Treuebruch sind die gleichen.“

Mein Kommentar: Ein Mangel an Kritik, Fantasie, Wunschdenken, das Nichtvorhandensein von Grenzen etc., sind die gefährlichen Eigenschaften der virtuellen Affären. Die Kabbala betrachtet virtuelle Verbindungen als wirklich, denn sie enthüllen die inneren Verlangen eines Menschen. Nicht verwirklichte Bestrebungen sind gefährlicher, als verwirklichte, denn sie verfolgen den Menschen fortwährend, erlauben keine Verwirklichung und die Folge ist Enttäuschung.

Es heißt, „Сомнения согрешить труднее, чем сам грех“ „Versuchungen zu sündigen sind schwerer, als die Sünde selbst“, denn Zweifel verfolgen einen Menschen und lassen den Menschen in Enttäuschung zurück oder offenbaren zumindest seine Unvollkommenheit, genau wie jede andere sogenannte Erfüllung in dieser Welt.

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Blog-post: Es ist an der zeit, den Traum Baal HaSulams zu verwirklichen – Im Virtuellen Raum!
Kabbala Blog: Besser als die virtuelle Welt?

Wie werden wir sein, wenn wir uns zur Stufe der Natur erheben?


Alles in der Wirklichkeit ist geteilt in:

Der innere Teil: die spirituelle Welt, die Welt der Wurzeln, Entscheidungen und Absichten.

Der äußere Teil: unsere Welt, die Welt der Zweige, Wirkungen, Handlungen und Durchführung.

Unsere Arbeit liegt in der Aufdeckung des inneren Teils durch die Dinge, die uns widerfahren und den Einflüssen, die auf uns ausgeübt werden. Mit anderen Worten müssen wir uns von der Stufe der Handlung zur Stufe der Absicht erheben, um zu verstehen, was die einzige und allgemeine Kraft, Natur genannt, von uns fordert und warum wir uns spezifisch gerade auf diese Weise entwickeln. Indem wir untersuchen, was mit uns geschieht, werden wir alle Kenntnisse über uns selbst und die Natur (oder den Schöpfer) erlangen, einschließlich Seiner Wünsche, Beweggründe, Pläne und Gedanken.

Um diese Kenntnisse zu erhalten, muss man dieselben Eigenschaften erreichen, die der Natur innewohnend sind: die Qualitäten des Gebens, der Liebe und der Gemeinsamkeit zwischen allen ihren Teilen. Auf andere Art wird man es nicht verstehen. Wenn man dieselben Handlungen wie die Natur durchführt und wenn man diese Handlungen studiert und mit ihnen übereinstimmt, dann erlangt man die Stufe der Natur (den Schöpfer). Auf diese Weise erreicht man die Stufe von Adam (vom Wort Edameh – der Natur, dem Schöpfer gleich) .

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Blog-post: Konzentrieren Sie sich auf Absichten, anstatt auf Verlangen

Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Eine Frage, die ich erhielt: Worte wie „beiderseitige Ausgewogenheit“ und „gegenseitige Bürgschaft“ sind sehr schöne Worte und sehr bewundernswert. Jedoch ist nicht klar, was sie bedeuten. Können Sie es mit bestimmten Beispielen erklären?

Meine Antwort: Ausgewogenheit in der Natur bedeutet, dass alle gleich sind und alles allen gehört, einschließlich des Landes und alles, was es enthält (wie Öl, Gas, Wasser und so weiter). Ausgewogenheit herrscht dann, wenn jeder die gleiche Einstellung zum Verbrauch der natürlichen Ressourcen hat.

Es ist notwendig, diese Ausgewogenheit aufrechtzuerhalten, wenn man von der Natur konsumiert: jede Person darf nur die Dinge erhalten, die sie braucht, um ein normales Leben zu führen. Außerdem sollten die Menschen nicht etwas herstellen, was für die Existenz ihres tierischen Körpers nicht gebraucht wird. Jede Maßlosigkeit ist schädlich und ein Gegensatz zum Gesetz der Ausgewogenheit der Natur.

Unter den Menschen kommt das Gesetz der Ausgewogenheit richtig zum Ausdruck, wenn jeder nach seinem grundlegenden Bedarf erhält, seinen natürlichen Bedürfnissen. Und wir sind in dieser Hinsicht nicht gleich, da jeder Mensch unterschiedliche angeborene Eigenschaften und Bedürfnisse hat.

Die Natur oder der Schöpfer hat uns mit Absicht unterschiedlich erschaffen, damit wir die Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken eines jeden anderen erkennen können. Damit wir ein Verlangen entwickeln, die Seelen von anderen zu spüren, ihr inneres Wesen und ihre Verlangen zu spüren. Dann, wenn wir eine gerechte Versorgung mit Ressourcen für alle erreichen wollen, müssen wir die Menschen um uns herum in gleicher Weise spüren, wie wir uns selbst spüren. Nur dann werden wir fähig sein, Zellen eines einzigen Körpers zu werden.

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Blog-post: Einheit unter Menschen ist in der Natur einzigartig
Blog-post: Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus
Blog-post: Die Zeiten des egoistischen Austauschs sind zu Ende

 

Musik, die Verbindung fördert, beruhigt zu früh geborene Babys


In den Nachrichten (übersetzt aus BBC): „Musik ‚nährt‘ zu früh geborene Babys“ Sich verdichtende Hinweise lassen darauf schließen, dass Musik zu früh geborene Babys wachsen und gedeihen hilft.

Der Gewinn sind ruhigere Säuglinge und Eltern, so wie eine schnellere Gewichtszunahme bei den Babys und kürzerer Klinikaufenthalt.

Ein kanadisches Team prüfte neun Studien und fand heraus, dass Musik Schmerzen reduzierte und ein besseres Stillen förderte.

Mein Kommentar: Musik hilft, denn in ihr ist Harmonie, die aus der Verbindung zwischen Gegensätzen geboren wird. Genau dann, wenn sich diese Gegensätze verbinden, erzeugen sie Harmonie, die zerstörerische Gedanken, Verlangen und Eigenschaften korrigieren. Nach außen manifestiert sich das als Entspannung, Ablenkung, und so weiter. Jedoch diese Eigenschaft befindet sich nur in Musik mit großer innerer Harmonie, wie klassische Musik (Mozart) und nicht in Musik, die sich auf Zerstörung aufbaut (Rock, Pop etc.).

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Blog-post: Spirituelle und physische Babys

Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln


Der gesamte Heilungsprozess geschieht durch die Erkenntnis des Bösen, durch die Wahrnehmung des Bösen mit Hilfe des Gifts. Das Symbol für die Medizin ist eine Schlange, die um einen Giftbecher geschlungen ist. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als wäre dies etwas, das für eine Person den größten Schaden herbeiführt und sie sterben lässt. Tatsächlich jedoch geschieht das Gegenteil – es heilt eine Person.

Wie ist es möglich, dass dieselbe Sache eine Quelle sowohl für Leben als auch für Tod sein kann? In der Tat liegt es an der Person, die entscheidet, wie diese Quelle sie beeinflusst. Sie selbst bestimmt, ob der Tropfen Gift für sie giftig oder heilsam ist.

Einige Leute möchten die menschliche Natur untersuchen und verstehen, wie man sie heilt. Andere verwenden dieselbe Untersuchung, um zu lernen, wie man Gift in Medizin umwandelt. Und andere wiederum verwenden diese Medizin bloß. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass sie krank sind, wenigstens bis zu einem gewissen Maß. Sie müssen verstehen, was es bedeutet zu leben, was es heißt zu sterben, was gut und was schlecht ist, und müssen lernen, dass es eine Medizin gibt, die es ihnen ermöglicht, von einem Zustand zu einem anderen zu gehen.

Ein Mensch muss wissen, dass es einen „Doktor“ gibt, zu dem er gehen kann und den er bezahlen kann, um eine Behandlung zu erhalten und diese Behandlung kann durchaus auch schmerzhaft sein. Aber auf gewisse Weise muss er am Heilungsprozess teilnehmen.

Die gesamte menschliche Entwicklung geschieht unter der Aufsicht eines vertrauenswürdigen, echten Arztes. Die Menschheit hat die Medizin erhalten und ist durch einen Entwicklungsprozess gegangen. Und jetzt ist es für die Menschen an der Zeit, an diesem Prozess selbstständig mitzuwirken. Warum? Weil man die Stufe des „Menschen“ nur erreicht, indem man am allgemeinen System mitwirkt, es aufbaut und sich wünscht, dass es errichtet wird, um das System von Adam zu offenbaren – das System der Seelen, die miteinander durch das Band des Gebens verbunden sind. Dadurch werden sie den Eigenschaften des Schöpfers angeglichen.

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Blog-post: Ärzte haben eine neue Diagnose: „Das Krisensyndrom“
Blog-post: Über Leben, Tod und die Seele
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Die Evolution unserer Körper und Seelen


In den Nachrichten (aus Crystalinks): „Menschliches Wanderungsmodell“ Bekanntlich haben neuzeitliche Menschen vor etwa 50.000 Jahren Afrika verlassen, jedoch eine andere, kleinere Gruppe -möglicherweise eine andere Unterart – verließ den Kontinent 50.000 Jahre früher, behauptet eine neue Studie. Während alle Menschen heutzutage zu der zweiten „Afrikagruppe“ gezählt werden, ist es wahrscheinlich, dass einige Bevölkerungsteile, die in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Australien, Neuseeland und Indonesien beheimatet sind, genetische Spuren der früheren Migranten zurückbehalten haben, gemäß der Studie von Michael Schillaci.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Feststellung und der Bibel, denn die Bibel spricht nur von der spirituellen Entwicklung des Menschen, unseren Verlangen (Herz) und des Verstandes (Gehirn). Sie sagt nichts über unseren belebten Körper, der zur tierischen Stufe gehört.

Dennoch, unser Verlangen und unsere Gedanken sind die Grundlage für unsere zukünftige Seele, und diese kommen aus den Reshimot (Erinnerungen, Informationsdaten) der Höheren Welt. Diese Reshimot tragen die Eigenschaften von Schenken und Liebe, und daher erhebt die Evolution unserer Wünsche und Gedanken den Menschen in Richtung Schenken und Nächstenliebe –
den elementaren biblischen Geboten.

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Blog-post: Das Geheimnis der Liebe kann nicht mit chemischen Mittel erschlossen werden
Blog-post: Der Unterschied zwischen der Theorie Darwins und der Kabbala

Wir korrigieren unsere Absichten, indem wir über das globale System der Natur lernen


Wir haben keine Wahl, außer zu beginnen, das globale System zu studieren. Nur die Handlung des Studierens wird unsere Absichten verbessern: Wir werden die richtige Absicht enthüllen, was bedeutet, dass wir wünschen werden, die Welt zu der Art Beziehungen zu bringen, welche die Natur als notwendig erachtet.

Sobald wir beginnen, das zu tun, werden wir uns der Natur annähern und werden unsere Gegensätzlichkeit zu ihr verringern. Wir werden mit der Natur in einer guten Beziehung sein, denn wir werden ihr in unseren Eigenschaften gleich werden.

Wir werden wie ein gehorsames Kind sein, das nicht mehr alles um sich herum kaputt machen möchte und dann von seiner Mutter gestraft wird. Obwohl es in seinem Innern noch nicht korrigiert ist, versucht es schon zu verstehen, was von ihm erwartet wird und was es zu tun hat, um Bestrafung zu vermeiden. Es wird dann anders behandelt und als Belohnung bekommt es ein Bonbon.

Das Gleiche wird sofort mit uns geschehen. Doch wie können wir damit beginnen? Wir können einfach beginnen, indem wir Kabbala studieren. Wir müssen den Menschen dieses Wissen durch das Fernsehen, das Internet, Zeitungen und alle anderen Medien weitergeben. Wir müssen ihnen erklären, was Baal HaSulam sagt.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)