Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Eigenschaften'

So hat mich nun mal meine Mutter zur Welt gebracht…

Bericht (Personality and Social Psychology Review): Egoistische Genen werden von der Mutter geerbt, die altruistische von dem Vater.

Bemerkung: Entsprechend der Wissenschaft der Kabbala, der maennlicher Teil ist fuer die Eigenschaft und Kraft des Gebens verantwortlich, wobei der weibliche Teil fuer die Eigenschaft und Kraft des Empfangens.

Der maennliche Teil ist der Schirm, der weibliche ist das Verlangen, deshalb ragt der maennliche Organ hervor, der weibliche herein usw. ..

Aber es gibt keinen Vorteil von eine Geschlecht ueber dem anderen, ohne beiden kommt man nicht zurecht, der Egoismus ist nicht weniger wichtig als der Altruismus. Und man baut sich auf, indem man beide richtig kombiniert – in der mittleren Linie.

Auch die Kabbala ruft uns dazu auf, sich mit unseren Problemen zum Schoepfer, der dich gemacht hat hat (Lech le uman she asani), und nicht zu den Eltern.

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Aus der Illusion hinauszugehen

Eine Frage, die ich erhielt: Woher weiß ich, dass ich den Sohar mit der richtigen Absicht lese?

Meine Antwort: Man muss an die Bedingungen für die Offenbarung des Schöpfers denken. Die grundlegende Bedingung ist eine Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Ferner bedeutet die Ähnlichkeit der Eigenschaften, dass innerhalb meines Wunsches „zu genießen“ das Verlangen zum Geben offenbart wird, die Absicht des Gebens, die Bestrebung zu geben.

Ich warte ab, bis mein inneres Programm – vom Erhalten auf das Geben umgeschaltet wird, wonach ich die verschiedenen Formen des Gebens wahrnehmen kann. Und ich will gerade das.

Ich befinde mich jetzt im Ozean der geistigen Informationen, nehme aber nichts wahr. Denn mir fehlt das Programm für ihre Wahrnehmung. Aber wenn ich danach strebe, wenn ich mir wünsche, das Programm zu finden, dann komme ich dem Verständnis näher.
Alles, worüber ich im Buch Sohar lese, sind die Handlungen des Gebens, die in der Realität geschehen. Somit ist das die einzige Realität, die tatsächlich existiert.

Und unsere materielle Wirklichkeit existiert nur in unserem Unterbewusstsein, sie ist die Illusion, in der wir uns jetzt aufhalten.

Die wahrhafte Realität befindet sich über diesem unterbewussten Niveau, oberhalb dieser erdachten Wirklichkeit, sie existiert im Geben. Und das Erhalten in den Wunsch existiert gar nicht – nur in unserem „Traum“.

Deshalb wünsche ich so sehr, in meinen Empfindungen zur wahrhaften Realität hinaufzusteigen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 03.10.2010

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Das Wichtigste ist, keinen Widerstand zu leisten

Am Anfang erschuf das Licht das Verlangen, entwickelte es und entfernte es von sich, um ihm die Selbständigkeit zu geben und die Möglichkeit zu bieten, sich selbst zu kontrollieren – dem Licht ähnlich zu werden. In diesem Prozess war das Licht primär, die Ursache, und das Verlangen sekundär, die Folge.

Eine jegliche Handlung geschieht unter Einwirkung des Lichts auf das Verlangen. Das Verlangen selbst ist zu keiner Handlung fähig, und nur das Vorhandensein von Eigenschaften des Lichts in ihm gibt ihm die Möglichkeit, das Licht wenigstens um die eine oder andere Einwirkung zu bitten.

Nachdem das Verlangen auf die selbständige Korrektur zum Ähnlichwerden mit dem Licht vorbereitet wurde, ist das Licht in den Handlungen nicht mehr primär, sondern nur erzwingend. Es erweckt das Verlangen zur Handlung, indem es Umstände erschafft, die für die Korrektur, für die Erreichung der Ähnlichkeit, geeignet sind.

Die Erschaffung aller Bedingungen für die Erreichung der Ähnlichkeit des Verlangens mit dem Licht wird als Herabsteigen von Licht und Verlangen von oben nach unten, und die schrittweise Angleichung des Verlangens an das Licht als Hinaufsteigen von unten nach oben bezeichnet.

Während des Herabsteigens von oben nach unten hat das Licht alle Stufen des Hinaufsteigens von unten nach oben bestimmt, wobei es dem Verlangen die Freiheit des Willens (der Wahl, der Handlung) bei der Bildung des Bestrebens nach der Ähnlichkeit (Annäherung) mit dem Licht – bei der Anrufung des Lichts – gelassen hat.

In dem Licht, in den Stufen, ist ein Programm enthalten, welches das Verlangen über die Formen leitet, die es in seiner schrittweisen Korrektur annehmen soll.

Wir müssen lediglich auf jeder Stufe eine Übereinstimmung mit der Form der Stufe erreichen und das Licht bitten, uns zu korrigieren, uns ihm ähnlich zu machen.

Um das Licht, dessen Handlungen an uns, das Programm unserer Korrektur zu verstehen, dessen Ausführung an uns zu wollen, versammeln wir uns zu einer Gruppe, studieren, begeistern einander für die Wichtigkeit der Ähnlichkeit mit dem Licht und dafür, dem Licht keinen Widerstand zu leisten.

Als erstes muss ich mich selbst annullieren, eine „Einschränkung“ machen, als ob ich nicht existieren würde – soll das Licht doch kommen und handeln. Diese passive Teilnahme ermöglicht mir, „den Weg für das Licht zu öffnen“ .

Anschließend muss ich aktiv die Einwirkung des Lichts wollen, dadurch verstärke ich den Druck , indem ich diesem „unser“ Einverständnis, das ich von der Gruppe bekommen habe, anschließe.

Indem ich mich mit der Einwirkung des Lichts „wennschon, dennschon“ einverstanden erkläre, erlange ich die Eigenschaft des Gebens – die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer. Ich bringe mein kleines Verlangen (Einverständnis) ein, doch durch den gewaltigen Lichtstrom bekomme ich am Ausgang die große Eigenschaft des Gebens (die Absicht zu geben) – mein neues Ich.

Das Licht geht quasi in meinen ursprünglichen „Punkt im Herzen“ (Nezoz, Funken) hinein und „bläst“ ihn auf. Indem ich mich mit dessen Handlungen einverstanden erkläre, „wachse“ ich immer mehr an, bis ich die 125. Stufe, den Schöpfer, erreiche, indem ich die gleiche Stärke erlange.

Genau das symbolisiert das Sukkot-Fest. Denn die Feste in unserer Welt sind Symbole dessen, was mit uns in der Spiritualität geschieht.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 24.09.2010

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Die Wahl als Mensch geboren zu werden

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst„ – dieser Satz bestimmt das ganze Prinzip der Verbindung zwischen dem Willen und dem Licht, die Korrektur der gemeinsamen Seele.
Damit die Schöpfung dem Schöpfer gleich werden kann, muss Er die Schöpfung erstmal zerbrechen und zum Zustand des Hasses bringen, zu einem dem Schöpfer entgegengesetzten Zustand. Diesen entgegengesetzen Zustand kann man nur erreichen, wenn die Schöpfung Ihm gleich erschaffen wird, um dann diesen Zustand umzukehren, damit aus einer vollkommenen Form eine unvollkommene entsteht.
Dadurch bekommt die Schöpfung die Möglichkeit selbstständig aus ihrem unvollkommenen Zustand, die Gleichheit mit dem Schöpfer zu erreichen, indem sie (die Schöpfung) Seine und ihre eigenen Eigenschaften, die Frage was es heisst vollkommen zu sein und wie man diese Vollkommenheit erreicht, klären kann.
Die Schöpfung ist auf der Suche nach der Lösung – so erreicht sie den Zustand des Schöpfers. Während des Prozesses erlangt sie die Freiheit der Wahl, indem sie die Ähnlichkeit als den einzig vollkommenen Zustand wählt.
Es ist unmöglich zu verstehen wie man von seiner Natur befreit werden kann, aber unter dem Einfluss des Lichtes, das unserer Natur entgegengesetzt ist, entsteht in unserem Willen eine neutrale Region, die es sogar im Schöpfer selbst nicht gibt!
Und genau das, was sich darin entwickeln wird, wird sich Schöpfung nennen. Wir selber bauen die Schöpfung, den Menschen – „Adam“, was dem Schöpfer „gleich“ bedeutet.

Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 11

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Jede niedere Welt ist ein Abdruck der verhältnismäßig höheren Welt. Und alle Formen, die in der höheren Welt existieren, werden sowohl qualitativ als auch quantitativ in der unteren Welt abgedruckt.

Also gibt es in der unteren Welt kein einziges Detail der Wirklichkeit oder deren Erscheinung, für welches es nicht ein Muster in der höheren Welt gäbe und welche sich nicht wie zwei Wassertropfen vollkommen gleichen würden.

Das heißt „Wurzel und Zweig“ und bedeutet, dass die in der unteren Welt befindliche Ausprägung als „Zweig“ des in der oberen Welt befindlichen Musters bezeichnet wird, das gleichsam die Wurzel der unteren Ausprägung ist, weil diese Ausprägung der höheren Welt entspringt und in der unteren abgedruckt wird.

Das meinten die Weisen, wenn sie schrieben, dass „es keinen einzigen Grashalm unten gibt, welcher kein Schicksal und keinen Aufseher oben hätte, der ihn schlagen und dabei sagen würde: Wachse!“

Das heißt, dass die Wurzel, die „Schicksal“ genannt wird, ihn dazu zwingt, qualitativ sowie quantitativ zu wachsen, indem der Grashalm sich die Eigenschaften aneignet, die für den Abdruck des Stempels charakteristisch sind. Das ist das Gesetz von Wurzel und Zweig, welches in jeder Welt gültig ist, in allen Erscheinungsformen der Realität in Bezug auf die jeweils höhere Welt.

Baal HaSulam „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“

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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 12

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Denn es gibt nichts in der niederen Welt, das nicht seinen Anfang in der jeweils höheren Welt nehmen und nicht daraus resultieren würde, ähnlich wie ein Abdruck die Form des Stempels wiederholt.

Die Wurzel, die sich in der höheren Welt befindet, zwingt den entsprechenden Zweig in der niederen Welt dazu, ihre Form und ihre Eigenschaften anzunehmen.

So schrieben die Weisen: „Das Schicksal aus der höheren Welt, welches für den Grashalm in der niederen Welt bestimmt ist, schlägt diesen Grashalm und zwingt ihn dabei, entsprechend seiner Bestimmung zu wachsen“. Und dementsprechend spiegelt jeder Zweig in dieser Welt genau das Muster wieder, welches sich in der höheren Welt befindet.

Baal HaSulam „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“

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Die Korrektur beginnt in Babylon

Die Schöpfung als Ganzes nennt sich „Babylon“. Sie wurde aus einem Verlangen erschaffen, das die Entwicklung in vier Phasen des Lichts, das Herabsteigen in den Welten, die Geburt und das Zerbrechen der Struktur von Adam durchlaufen hat. Im Endeffekt haben sich Verlangen zu empfangen und Verlangen zu geben dermaßen miteinander vermischt, dass es in jedem, Teile von allen anderen gibt.Dann ergießt sich das Licht auf diesen zerbrochenen Zustand, und die zerbrochenen Teile beginnen, vom unbelebten zum pflanzlichen, tierischen, und menschlichen Verlangen zu erwachen.

Doch gleichzeitig mit der Weiterentwicklung des Egoismus in den Menschen ist vor 5770 Jahren in einem der Menschen, Adam, das Verlangen zu geben entstanden. Damit hat der Korrekturprozess begonnen. Deshalb beginnt damit die Zeitrechnung.

Auf diese Weise lösen sich 20 Generationen bei der Vorbereitung auf die allgemeine Korrektur ab. Das erste Auftreten des völligen Zerbrechens nennt sich „Babylon“. Angefangen damit, sind bereits mehrere tausend Menschen den Weg von Adam bei der Enthüllung des Schöpfers gegangen, darum hießen sie „Mensch“, anders gesagt „Adams Sohn“ (Ben Adam).

Das Licht ergießt sich weiterhin auf die zerbrochenen Verlangen, und seine Einwirkung ruft in ihnen ebenfalls das Auftreten von zerbrochenen Verlangen zu geben hervor – löst Unruhe aus.

Der Mensch beginnt instinktiv die Suche, weil er sein Verlangen erfüllen will, er will den wahren Zustand enthüllen, den Grund für den Bruch zwischen den Eigenschaften des Empfangens und des Gebens finden. Genau das führt ihn zur Enthüllung des Schöpfers.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 28.09.2010

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Nur der Schöpfer gibt die Seele

Eine Frage, die ich erhielt: Wie soll ich mich zu meiner Frau verhalten, um zwischen uns den Schöpfer empfinden zu können? 

Meine Antwort: Bemüht euch, dass alle eure Beziehungen nur auf die Enthüllung des Schöpfers zwischen euch gerichtet sind. Es garantiert den absoluten Frieden zu hause, und nützt jedem, sogar aus den rein egoistischen Interessen. 

Dies ist ein sehr wirksames Mittel, das den Menschen während des ganzen Lebens hilfsreich ausrichtet. Denn die Gruppe und die Freunden sind für ihn eher künstlich geschaffen, die ganze Menschheit – empfindet er noch entfernter, und das Universum – ist überhaupt fern von ihm. Seine Frau steht ihm am nächsten, wie es gesagt ist: „Die Frau des Menschen – ist wie sein Körper“. 

Und andererseits öffnest du plötzlich, dass du einen Partner hast! Dank dem Schöpfer empfindest du, dass es auf jede deine Bewegung – ihre Bewegung gibt. 

Unabhängig von der Handlung: sei sie im Verstand, im Herzen oder physisch – geschieht eine synchrone Bewegung, als ob der Schöpfer zwei abgesonderte Hälften, in allen ihren Details und Formen zusammenklebt. 

Wir müssen nur versuchen, zwischen uns den Schöpfer – die Kraft zu öffnen, die uns verbindet, und die wir als Folgerung des Zusammenlebens begreifen wollen. Und andernfalls wird dieses Leben zur tierischen Existenz. 

Wir wollen also zwischen uns die Kraft der Vereinigung – eine dritte Komponente offenbaren, die uns zu einem Ganzen ergänzen wird! 

Wenn Er uns verbinden wird, dann werden wir Ihn einschließen, und werden ein Ganzes sein, gerade deshalb, weil Er sich in unserem Inneren befindet und uns ausfüllt. 

Es heißt eben: „Der Mann und die Frau – und der Schöpfer zwischen ihnen“ – Er ist in allem anwesend, was zwischen uns existiert. Und es gibt nichts anderes – nur den Wunsch jeden Einzelnen, der auf den Anderen (auf den Partner) gerichtet ist. Es gleicht sich der Beziehung von Seir Anpin und Malchut: er ist komplett auf sie, und sie – auf ihn gerichtet. 

Der Schöpfer hat alle einzelnen Sfirot Malchut abgetrennt und hat daraus Chawa geschaffen – deshalb existiert auf der ganzen Höhe des geistigen Parzufs eine genaue Übereinstimmung zwischen S“A und Malchut, auf dem gleichen Niveau in der ewigen, konstanten Verschmelzung. 

Es gibt in einem keine solchen Eigenschaften, die es in anderem nicht gäbe. Man kann sie nur mithilfe des Lichtes AB-Sag miteinander verbinden, das den Einen auf das größere Geben und den Anderen auf das größere Erhalten ausrichtet.

Um sich zu verbinden, steigen die beiden in Bina hinauf, welche als Elokim, der Schöpfer bezeichnet wird, und Er gibt ihnen die Kraft für die Vereinigung und füllt sie dann aus.

Folglich füllen sie nicht einander aus, sondern ihre gemeinsamen Wünsche – und daraus wird „das Kind“ geboren, als die Folgerung der Vereinigung, als folgender geistige Parzuf, der neue Zustand.

Darüber ist es gesagt: „Der Vater (Aba) gibt das Weiße, die Mutter (Ima) gibt das Rote, und der Schöpfer – gibt die Seele“. Er befindet sich zwischen ihnen und füllt sie aus, gibt der Seele eine neue Stufe. 

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 28.09.2010 

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Wartest du auf die Erlösung?

Der Soar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 462: Glücklich sind die Gerechten die belohnt werden mit diesem oberen Licht, dem erleuchteten Spiegel, der auf alle Seiten scheint, rechts und links. Jeder dieser Gerechten erreicht in seinem Anteil was er sollte, gemeint ist, erreicht übereinstimmend zu seinen Handlungen in der Welt. Und da gibt es manche, die sich durch dieses Licht schämen, von welchem ihre Freunde mehr zur Erleuchtung empfingen.

Wir wollen alle Details erkennen und verstehen, wo sie sich befinden, was der Zweig und die Wurzel jedes Namens ist, seine geistige Eigenschaft, folglich suchen wir in uns also diese Gradationen der Eigenschaften, über welche der Sohar spricht.

Natürlich, befinden sie sich nur in uns, im unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveau unserer Wünsche, wir empfinden nur die Realität, die sich innerhalb unserer Seele befindet.

Denn auch jetzt halten wir uns innerhalb unserer Seele, innerhalb Kli – des Wunsches auf, und alle Erscheinungen geschehen darin.

Auf der Suche, sollen wir uns ständig die Hoffnung machen, dass das umgebende Licht auf uns einwirken wird, und uns die Augen öffnen wird.

Dabei möchten wir die höhere Welt, alle Gradationen ihrer Eigenschaften offenbaren, uns in der Seele zurechtfinden, – wir wünschen also, dass uns das Licht der Korrektur leuchtet. Es heißt eben „die Erlösung zu erwarten“. 

Man sagt, dass nach dem Tod der Seele „auf dem Himmel“ nur zwei Fragen gestellt werden: „Hast du dich mit Tora beschäftigt (hast du auf dich das korrigierende Licht hervorgerufen)? Hast du auf die Erlösung gewartet (auf deine Korrektur)?“ – In dieser Absicht sollen wir uns ständig aufhalten.

Aus dem Unterrict nach dem Buch Sohar, 28.09.2010

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Die Verbindung zwischen den Herzen – ist die Verbindung zwischen Bina und Malchut

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „die Verbindung zwischen den Herzen“, zwischen den Freunden in der Gruppe?

Meine Antwort: Es ist uns aus der Wissenschaft der Kabbala bekannt, dass das Zerbrechen für die Korrektur Malchut geschah.

Wenn Malchut keinen Wunsch des Gebens (Kelim Bina) hat, dann ist es unmöglich, sie zu korrigieren.

In der gegenseitigen Durchdringung Malchut und Bina, wird Malchut allmählich korrigiert, nur ihre Grundlage – „das Steinherz“ (Lew a-ewen) wird als letzte korrigiert.

Мalchut wird infolge des Einschlusses der Eigenschaften des Gebens, Bina, in die Eigenschaften des Erhaltens, Malchut korrigiert. In den Seelen geschieht die Korrektur infolge der gegenseitigen Durchdringung der Seelen in einander- bis zur vollständigen Vermischung aller Seelen und deren Korrektur (Israel – die Völker der Welt, in jedem Menschen).

Unsere Korrekturen können nur nach diesem Einschluss verwirklicht werden. Sich zu korrigieren – bedeutet, die gegenseitige Durchdringung aller übrigen Teilen der allgemeinen Seele.

Somit liegt die Grundlage der Korrektur – nur in der Korrektur der zerbrochenen Verbindung zwischen uns. Davon entspringt das ganze Statut der Gruppe, die Gesetze, die wir beachten sollen, wie uns die Kabbalisten aus ihrem Verständnis der höheren Welt beraten.

Das alles stammt aus der Korrektur von Kelim, die in einander aufgenommen sein sollen, was mittels den Bemühungen, sich zu verbinden, erreicht wird, wonach das Licht herangezogen wird, das die gegenseitige Durchdringung korrigiert.

Aus den Naturgesetzen des Zerbrechens, der Korrekturen, des vollkommenen Zustandes – entstehen alle Hinweise der Kabbalisten, die in ihren Büchern beschrieben sind.

Sie schreiben darüber: „Vereinigt euch, führt die Versammlungen der Freunden durch, erhebt dem Freund seine Stimmung“ – wir sollen aber verstehen, dass es aus der Notwendigkeit stammt, sich in einander einzureihen, um das umgebende Licht heranziehen zu können, das die Verbindung zwischen uns korrigieren kann.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 28.09.2010