Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie man die spirituelle Entwicklung beschleunigen kann

Frage: Wenn ein Mensch bereits den Weg des Gebens eingeschlagen hat, wie kann er dann seine Entwicklung beschleunigen?

Antwort: Viel lesen. Am Anfang versteht ein Mensch noch nicht, was mit „Freunden“ gemeint ist, was die gemeinsame Arbeit bedeutet und was überhaupt von ihm erwartet wird. Manche erfassen dies aufgrund ihrer natürlichen Veranlagung relativ schnell. Bei anderen ist die Natur jedoch nicht darauf ausgerichtet, sich mit anderen zu verbinden und gemeinsam mit ihnen zu arbeiten. Es gibt Menschen, die von ihrem Charakter her eher Beobachter und Betrachter sind. Deshalb ist es in der ersten Phase besonders wichtig, viel zu lesen.

Heutzutage beschleunigt sich der Entwicklungsprozess, aber dennoch muss der Mensch im ersten Jahr wie ein “Fleischwolf “die verschiedenen Artikel und Briefe von Baal HaSulam und Rabash in sich verarbeiten, sie in sich aufnehmen und wiederholen, um so viel Material wie möglich zu verinnerlichen.

Es spielt keine Rolle, ob man vieles vergisst, nicht versteht oder nicht darüber nachdenkt – darüber wird man später nachdenken, denn am Anfang ist man dazu noch nicht in der Lage. Zunächst muss man einfach das Geschriebene lesen, sich dafür öffnen und sich mit diesem Wissen füllen. Mit der Zeit beginnt das Gelesene zu wirken. Durch sein anfängliches Streben stellt der Mensch bereits beim Lesen eine Verbindung zum umgebenden Licht her. Wenn er auf diese Weise genügend Erfahrung gesammelt hat – nach einigen Monaten, einem halben Jahr oder einem Jahr –, wird er beginnen, mit dem Gelernten richtig zu arbeiten.

Für manche Menschen ist es besser, statt all dieses Lesens mehr in der Gemeinschaft/ Gruppe mitzuarbeiten, doch das eine ist ohne das andere nicht möglich. Man muss beides miteinander abwechseln; in welchem Verhältnis hängt vom Charakter des Menschen ab. Sowohl die Arbeit zum Nutzen der Gruppe als auch das Studium sollten in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. 

Abwechslung ist notwendig, und in welchem Verhältnis – das hängt vom Charakter des Menschen ab. Sowohl die Arbeit zum Wohle der Gruppe als auch das Lernen sollten in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Kurz gesagt: Um die Entwicklung zu beschleunigen, kann man besonders am Anfang sehr viel lesen. Später sollte man dagegen mehr arbeiten und darüber nachdenken: Warum tue ich das? Auf den fortgeschritteneren Stufen muss man mehr für die Gesellschaft bzw. Gruppe arbeiten, denn dann steht man vor schwierigen Fragen und Problemen. Ihre Überwindung hilft dabei, weiter voranzukommen. 

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Aus einem Unterricht von Rabash, 14.08.`26

 

Rabash – Rabbi Baruch Shalom HaLevi Ashlag

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Zusammenfassung

Rabash war der Sohn und Schüler des großen Kabbalisten Baal Ha Sulam. Rabash war Bauarbeiter, besserte Straßen aus und studierte noch dazu, wie üblich, jeden Tag früh morgens mit seinem Vater und mit anderen Kabbalisten.

Er war ein ärmlicher Mann, er lebte sehr zurückgezogen. In seiner Jugend erhielt er von Rav Kook und Rav Sonnenfeld die rabbinischen Weihen. Er schrieb das auf, was er von seinem Vater hörte und nahm freudig die weltlichen Kabbalastudenten auf, da es Zeit für die Korrektur war.

Es gibt nichts Wichtigeres in unserer Welt als Baal HaSulam und sein Sohn RABASH, die den Weg und die Methode zur Korrektur der Welt vorbereiteten. Dank ihnen gibt es für den Aufstieg zur nächsten Stufe unserer Entwicklung, dem Verständnis und dem Erkennen der höheren Welt, eine gepflasterte Straße. Ich hielt Vorträge in Tel Aviv und brachte von dort 40 Studenten zu RABASH. Er begann spezielle Artikel für sie zu schreiben. In diesen Artikeln äußerte er sich über die gesamte innere Arbeit, die ein Mensch machen muss, um die Absicht des Lebens begreifen zu können. Um uns zu verbinden, müssen wir uns auf der Stufe des Menschen entwickeln, gleich der Höheren Kraft, welche sich über das Ego, das uns trennt, erhebt.

Baal Ha Sulam und RABASH stellten eine Medizin gegen das Ego bereit, welches uns voneinander entfernt und das die Ursache von Trennung, Abneigung und gegenseitigen Hass zwischen uns ist. Mit Hilfe dieser Medizin können in der Welt alle Leiden behandelt und geheilt werden und wir können tatsächlich zu „einem Menschen mit einem Herz“ werden. Wenn die Menschen lernen, wie sie sich verbinden können, werden sie zwischen sich eine höhere Kraft entdecken. Die höhere Kraft ist eine spezielle Kraft der Liebe und Verbindung.

Dann werden sie eine höhere Stufe des Lebens spüren, eine größere Harmonie. Wenn gute Verbindungen zwischen uns bestehen, wird Jeder für den Anderen sorgen, dies wird alle Probleme lösen. Unsere Natur ist allerdings entgegengesetzt zu dieser Verbindung, deshalb brauchen wir die Medizin, um uns über unsere Natur zu erheben.

Dank Baal HaSulam und RABASH werden wir in der Welt, die sich uns auf der nächsten Stufe der Existenz eröffnet, verbunden sein. Dies bedarf keiner Religion. Die Weisheit der Kabbala gründet nur auf das Wissen der höheren Kraft. Zum Schluss öffnen diese zwei Lichter für uns die Tür zu der Höheren Welt, der Gesamtheit, der Ewigkeit und der Erleuchtung.

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Aus Kab TV „Neues Leben RABASH- Rabbi Baruch Shalom Levi Ashlag“

10/9/15